Kategorie: Frankreich

  • Tabakpreise: In Frankreich wird eine Packung Zigaretten im Januar 2024 um 50 Cent teurer

    Tabakpreise: In Frankreich wird eine Packung Zigaretten im Januar 2024 um 50 Cent teurer

    Die Tabakpreise in Frankreich werden 2024 weiter steigen, trotz der Befürchtungen der Tabakhändler, dass dadurch der Schmuggel weiter zunehmen wird. Eine Erhöhung von 40 bis 50 Cent pro Zigarettenschachtel. Dies erwartet die Raucher in Frankreich Anfang Januar nächsten Jahres, berichtet die Zeitung Les Echos. Die Regierung, die am Dienstag, den 28. November, ihre neue Strategie zur Bekämpfung des Tabakkonsums vorstellen will, hatte den Tabakhändlern versprochen, dass es bis 2024 keine Steuererhöhung geben würde. Es ist „um ein Abfallen der Zigarettenpreise gegenüber anderen Produkten zu vermeiden“, dass das Parlament die Tabaksteuer nunmehr entsprechend der Inflation des Vorjahres anhebt. Der Preis für eine Packung Dunhill oder Marlboro Red wird sich ab dem 1. Januar nächsten Jahres der 12-Euro-Marke nähern. Die Rechnung könnte für die Raucher sogar noch höher ausfallen, wenn die Hersteller beschließen, die Abgaben zur Finanzierung der Reduzierung der im öffentlichen Raum weggeworfenen…

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  • Bretagne: Zum ersten Mal wurde ein Wolf im Departement Côtes-d’Armor gefilmt

    Bretagne: Zum ersten Mal wurde ein Wolf im Departement Côtes-d’Armor gefilmt

    In der Region Bretagne war zwar bereits im Jahr 2022 ein Wolf im Departement Finistère gefilmt worden. Dieses Mal aber wurde ein Tier von Jägern im Departement Côtes-d’Armor gesichtet – eine Premiere.

    Im Departement Côtes-d’Armor wurde ein Wolf auf einer Wiese von erstaunten Jägern gefilmt. „Der imposante Kopf, die Körperfarbe und die Größe“ veranlassten Bernard Morange, den Vorsitzenden der Jagdgesellschaft von Grâces, zu der Aussage, dass es sich bei dem Tier zweifelsfrei um einen Wolf handelte. Die erste Aufnahme eines Wolfs in der Bretagne wurde im März 2022 im Departement Finistère gemacht. Dieses scheue und unauffällige Tier wird im Nordwesten Frankreichs nur sehr selten gesichtet.

    Offiziell wurde bisher von den über 1.100 Wölfen, die in Frankreich gezählt wurden, bisher noch keiner im Departement Côtes-d’Armor gesichtet. Es könnten aber auch durchaus schon einige mehr dort sein. Laut Guy Joncour, Tierarzt bei der Kommission für Jagd und Wildtiere im Departement Côtes-d’Armor, ist die Bretagne für das Tier ein Landstrich, der noch erobert werden muss. Auch wenn der Wolf keine Gefahr für den Menschen darstellt, wird er immer wieder für den Tod von Nutztieren verantwortlich gemacht. Im Département Finistère wurden nach Angaben der Behörden 26 Schafe on Wölfen getötet, die Viehzüchter gehen von 100 getöteten Schafen aus.

  • Holz oder Gas oder Strom – wie heizt man in diesem Winter in Frankreich möglichst billig?

    Holz oder Gas oder Strom – wie heizt man in diesem Winter in Frankreich möglichst billig?

    Nun ist die Kälte ist angekommen und in Frankreich schaltet man die Heizung ein. Doch welche Energie sollte man angesichts der steigenden Preise nutzen, um möglichst billig zu heizen?

    Angesichts der steigenden Energiepreise ist das sparsame und effiziente Heizen in diesem Winter ein zentrales Anliegen der Franzosen. Dies gilt umso mehr, als das Heizen 60 % des gesamten Energieverbrauchs der Haushalte ausmacht.

    Ob man sich für Holzscheite oder Pellets entscheidet, das Heizen mit Holz bleibt eine der wirtschaftlichsten Möglichkeiten. Scheitholz ist meist für weniger als 9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) erhältlich. Holzpellets werden für rund 11 Cent angeboten. „Die Preise steigen auch bei Holz, aber nicht so stark wie bei anderen Energieträgern“, sagt Hase, ein deutscher Hersteller von Holzöfen. Der Anstieg erfolgt vor allem auf der Grundlage einer langsameren und gleichmäßigeren Entwicklung als bei anderen Energiequellen. Die Preise für Pellets stiegen im Winter 2022-2023 stark an, nachdem die Nachfrage das Angebot überstieg. Seitdem sind die Tarife wieder gesunken und haben sich auf ein gleichmäßiges Niveau eingependelt“. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es sich um eine umweltfreundliche Lösung par excellence handelt. „Das Heizen mit Holz stößt fünfmal weniger CO2 aus als das Heizen mit Strom“.

    Wie Selectra, ein auf den Vergleich von Energieanbietern spezialisiertes Unternehmen, jedoch in Erinnerung ruft, muss man für den Kauf und die Installation eines Holzofens je nach Modell mit Kosten zwischen 1.000 € und 20.000 € rechnen. Außerdem muss der Schornstein zwingend einmal im Jahr gereinigt werden. Und: „Das Holz muss relativ häufig nachgelegt werden, je nachdem, wie viel Lagerraum in der Wohnung zur Verfügung steht, kann das kompliziert werden“.

    Der Preis für eine kWh Erdgas ist derzeit recht niedrig. Der regulierte Gastarif in Frankreich hat einen sehr starken Anstieg vermiedene. Da der regulierte Tarif aber am 30. Juni dieses Jahres aufgegeben wurde, ist die Zukunft der Preisentwicklung eher ungewiss. Der Gaspreis liegt derzeit bei etwas über 10 Eurocent pro kWh. Der Anschluss an das Erdgasnetz kostet in Frankreich in der Grundausstattung ca. 486,66 € (kann aber wesentlich höher sein, wenn eine Erweiterung des Gasverteilungsnetzes erforderlich ist), so Selectra. Und obwohl die Kosten für die Installation der Heizung von Heizungsbauer zu Heizungsbauer deutlich variieren, sind sie im Durchschnitt doch recht teuer. Außerdem muss der Gaskessel einmal pro Jahr gewartet werden.

    Die Kosten für Heizöl sind infolge des Ukraine-Konflikts empfindlich gestiegen. Sie liegen nun bei deutlich über 10 Cent pro kWh. „Die Kosten für Heizöl haben sich seit Ende 2020 nahezu verdoppelt. Im Vergleich zum Preis pro kWh Strom ist Heizöl jedoch immer noch eine günstigere Alternative“, so Selectra. Die Installation des Heizöltanks kostet je nach Fall zwischen 1.000 € und 7.000 €, wobei der Anschluss an die Heizungen im Haus noch nicht eingerechnet ist. Auch die jährliche Wartung, die obligatorisch ist, muss eingerechnet werden. Zu beachten ist natürlich auch, dass diese umweltschädliche Art der Wärmeerzeugung in Frankreich bis 2030 gänzlich verschwinden soll.

    Propan gehört zu den teuren Energien. Es ist jedoch zu beachten, dass der Preis meist verhandelbar ist. „Der auf den Preislisten der Anbieter ausgewiesene Preis für Propan kann je nach den Verhandlungen zwischen dem Kunden und seinem Propananbieter bei Vertragsabschluss nach unten korrigiert werden“, berichtet Selectra. Diese Art der Heizung erfordert die Installation eines Gastanks. In 95 % der Fälle kann dieser jedoch beim Propangaslieferanten einfach gemietet werden. Dadurch entfallen meist auch die Kosten für seine Installation, und sogar die Wartungskosten sind häufig in der Miete enthalten.

    Strom ist in Frankreich derzeit das teuerste Mittel zum Heizen. Der Strompreis liegt mittlerweile bei über 20 Eurocent pro kWh. Diese Energieform wird ihr Preisniveau wegen mehrerer Preisanstiege im Jahr 2024 nicht halten können. Strom wird in den kommenden Jahren noch teurer werden.

    Allerdings werden in Frankreich die meisten Mietwohnungen mit Strom beheizt, so Selectra.

  • Paris 2024: Der Preis für das Metroticket wird sich während der Olympischen Spiele fast verdoppeln

    Paris 2024: Der Preis für das Metroticket wird sich während der Olympischen Spiele fast verdoppeln

    Vom 20. Juli bis zum 8. September 2024 wird ein Metro-Pass für die Olympischen Spiele Paris 2024 mit einem Einheitstarif von 70 Euro pro Woche (derzeit sind es 30 Euro) eingeführt.

    Ile-de-France Mobilités, die Regulierungsbehörde für den Verkehr in der Region rund um Paris, hat am Montag, dem 27. November, ihre Tarifpalette für den Zeitraum der Olympischen Spiele vorgestellt, berichtet der Sender France Bleu Paris. Vom 20. Juli bis zum 8. September 2024 wird es nicht mehr möglich sein, die Ticktes „Navigo Jour“ und „Semaine“ zu kaufen. Stattdessen wird ein Pass Paris 2024 mit einem Sonderpreis eingeführt: 70 Euro pro Woche, im Vergleich zu derzeit 30 Euro.

    Die unbegrenzte Tageskarte wird auf 16 Euro steigen. Mehrtageskarten kosten 30 Euro für zwei Tage, 42 für drei Tage und 10 Euro pro Tag für sieben Tage. Der Preis für einen Einzelfahrschein für die Metro wird von 2,10 Euro auf 4 Euro erhöht. Inhaber eines monatlichen oder jährlichen Navigo-Passes sind von diesen neuen JO-Tarifen allerdings nicht betroffen. Die Tariferhöhung soll dazu beitragen, dass die Busse, Metros und RER während der Olympischen Spiele häufiger verkehren können. Während der zweimonatigen Wettkampfzeiten wird das Verkehrsangebot um 15 % höher sein als normal, was Mehrkosten von 200 Millionen Euro bedeutet. Eine Summe, die Île de France Mobilités mit dieser zeitlich begrenzten Preisgestaltung refinanzieren möchte. Gelegenheitsreisende sollten Vorkehrungen treffen, um nicht den höchsten Preis zahlen zu müssen. Um dem 4-Euro-Metro-Ticket zu entgehen, müssen sie vor dem 20. Juli Fahrkarten auf eine Navigo Easy-Karte laden. Nach Ablauf dieses Datums wird es nur noch möglich sein, mit der Pauschale Liberté+ für 1,73 € pro Fahrt zu reisen.

    Die Präsidentin der Region Ile-de-France, Valérie Pécresse, erklärt die Einführung dieses Paris 2024-Passes in einem auf X geposteten Video: „Es kommt nicht in Frage, dass die Bewohner der Region die Kosten alleine tragen.“

  • Frankreich: Regierung startet 2025 eine große Ausschreibung für Offshore-Windparks

    Frankreich: Regierung startet 2025 eine große Ausschreibung für Offshore-Windparks

    Bis 2050 will Frankreich 45 GW erreichen, wodurch die Offshore-Windenergie zur zweitwichtigsten Stromerzeugungsquelle nach der Kernenergie werden wird. Wird es bald riesige Windkraftfelder vor der französischen Küste geben? Die französische Regierung wird 2025 eine große Ausschreibungskampagne für die Errichtung von Offshore-Windparks starten, um bis 2035 zehn Gigawatt zu erzeugen. Dies kündigte Emmanuel Macron persönlich am Dienstag, dem 28. November, bei der Konferenz „Assises de l’économie de la mer“ in Nantes (Département Loire-Atlantique) an. „Im Jahr 2025 werden wir bereits zehn Gigawatt auf den Weg bringen, d. h. etwa zehn Parks, die 2030-2035 ihre Arbeit aufnehmen werden“, sagte der französische Staatschef. Eine Produktion von 10 GW entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 10 Millionen Haushalten. In Frankreich sind derzeit 8 GW an Offshore-Parks installiert oder in Planung. Das Ziel ist es, bis 2050 45 GW zu erreichen, wodurch die Offshore-Windenergie zur zweitwichtigsten …

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  • Wetter: Der erste Schnee fällt über den Vogesen

    Wetter: Der erste Schnee fällt über den Vogesen

    In der Nacht vom 27. auf den 28. November fielen im Département Vosges fast 20 Zentimeter Schnee. Am Dienstagmorgen waren einige Autofahrer in ihren Fahrzeugen blockiert.

    Auf dem Col de la Schlucht (Vogesen) hatte ein Autofahrer am Dienstagmorgen, dem 28. November, auf dem frisch gefallenen Schnee große Probleme. „Der Herr hatte keine Schneereifen (…) Sie sehen doch den Schnee, der da liegt…“, sagt ein anderer Fahrer gegenüber dem Sender France 2. In der Nacht vom 27. auf den 28. November sind 20 Zentimeter Schnee gefallen und die Fahrbahnen werden zu glatten Pisten. Nur die, die unbedingt müssen, gehen auf die Straße. „Es ist ein Abenteuer“, sagt ein Bewohner von Xonrupt-Longemer (Vogesen), der zu einem Vorstellungsgespräch fahren muss.

    Um den Verkehr zu gewährleisten, arbeitet Stéphane Bernard seit vier Uhr morgens. „Wir haben das ganze Jahr über keinen Schnee geräumt. Man muss die Fahrzeuge in Gang setzen, um zu sehen, ob alles gut funktioniert“, erklärt der Leiter der technischen Dienste. Auch in der Stadt Gérardmer ist von Panik keine Rede. Die Störungen halten sich im Moment insgesamt in Grenzen. Es ist aber weiterhin große Vorsicht geboten.

    Aufgrund der instabilen Schneedecke warnt Météo-France vor der Gefahr von Lawinen in höheren Lagen.

  • Zwei Minister vor Gericht: Trotzdem haben die Franzosen Vertrauen in ihre Politiker – sagt der Regierungssprecher

    Zwei Minister vor Gericht: Trotzdem haben die Franzosen Vertrauen in ihre Politiker – sagt der Regierungssprecher

    „Wir haben zweifellos mehr Pflichten als andere, aber wir haben zumindest die gleichen Rechte“, sagt Olivier Véran und beruft sich auf die Unschuldsvermutung, um zu rechtfertigen, dass die angeklagten Minister derzeit in ihren Ämtern bleiben. Zwei Minister der französischen Regierung müssen sich derzeit vor Gericht verantworten. Arbeitsminister Olivier Dussopt wird der Günstlingswirtschaft bei einem öffentlichen Auftrag verdächtigt, den er 2009 als Bürgermeister von Annonay (Departement Ardèche) vergeben hatte. Sein Regierungskollege, Justizminister Éric Dupond-Moretti, steht vor dem Gerichtshof der Republik (Cour de justice de la République, CJR) wegen illegaler Interessenwahrnehmung im Amt. Ein Jahr Haft auf Bewährung wurde von der Staatsanwaltschaft gegen den Justizminister gefordert. Die Entscheidung des Gerichtes wird am morgigen Mittwoch erwartet. „Das ist kein Grund, warum die Franzosen ihr Vertrauen in die Politiker verlieren sollten“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran am …

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  • Departement Landes: Zwei in Formaldehydgläsern aufbewahrte Föten auf Mülldeponie entdeckt

    Departement Landes: Zwei in Formaldehydgläsern aufbewahrte Föten auf Mülldeponie entdeckt

    Man schließt nicht aus, dass die Gläser bereits jahrelang von medizinischem Personal aufbewahrt wurden.

    Die Staatsanwaltschaft Mont-de-Marsan teilte am frühen Dienstag mit, dass Mitarbeiter einer Mülldeponie in Mimizan (Departement Landes) am Montag Gläser mit einem in Formaldehyd konservierten menschlichen Fötus und einem Embryo entdeckt hätten.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, die Aufschlüsse über Alter, Aufbewahrungsbedingungen und Herkunft bringen sollen. Die Möglichkeit, dass diese Gläser jahrelang von medizinischem Personal aufbewahrt wurden, wird laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle nicht ausgeschlossen.

  • „Ich glaube, du kennst ihn“: Betrug mit vorgetäuschten Todesfällen auf Facebook…

    „Ich glaube, du kennst ihn“: Betrug mit vorgetäuschten Todesfällen auf Facebook…

    In letzter Zeit entwickelt sich im sozialen Netzwerk Facebook eine neue Betrugsmasche. Betrüger ködern die Opfer mit gefälschten Todesanzeigen.

    Die Vorgehensweise dieses neuen Betrugs ist grausam einfach: Die Opfer werden durch einen Facebook-Post in die Falle gelockt, in dem ein kurzer Text unter einem Schockfoto steht: „Schau mal, wer bei einem Unfall gestorben ist, ich glaube, du kennst ihn, es tut mir leid…“. Diese wenigen Worte werden von einem URL-Link begleitet, den man auf keinen Fall anklicken sollte.

    Der Link führt das Betrugsopfer direkt auf ein Portal, das dann die Eingabe einer Facebook-ID sowie des dazugehörigen Passworts verlangt, wie der Sender TF1Info jetzt veröffentlichte. Wenn ein Opfer in die Falle tappt, schöpfen die Kriminellen, die sich hinter diesem Betrug mit dem vorgetäuschten Todesfall verbergen, sofort zahlreiche persönliche Informationen ab. „Die Hacker werden die Daten, die Sie in die Felder ‚Login‘ und ‚Password‘ eingeben, nutzen, um sich an Ihrer Stelle bei Facebook anzumelden“, sagt Aline Barthélémy, Beraterin für Cybersicherheit bei der Firma Enova consulting, auf dem Sender TF1Info.

    Mit all diesen Verbindungsdaten in der Tasche schreiten die Hacker dann zur Tat. Sie nutzen die sozialen Netzwerke ihrer Opfer und schicken private Nachrichten an deren Angehörige, in denen sie um Geld bitten. Durch diesen Identitätsdiebstahl können sie große Summen von Personen erlangen, die glauben, dass es sich um einen Verwandten oder Freund handelt.

    Die Hacker haben darüber hinaus eine zweite Möglichkeit entwickelt, ihre Opfer mit diesem URL-Link zu betrügen. Der Link kann einen Virus enthalten, mit dem man Kartendaten vom Computer des arglosen Nutzers abrufen kann. Damit können die Betrüger dann ohne Probleme Online-Einkäufe tätigen. „Es ist in diesem Fall unbedingt notwendig, das Passwort zu ändern, das man für sein Facebook-Konto verwendet. Wenn Sie dieses Passwort für mehrere Konten verwenden, müssen Sie auch alle anderen Konten ändern“, erklärt die Expertin. Und natürlich sollte man die betroffene Bankkarte so schnell wie möglich sperren lassen.

  • Drogenhandel: Die Zahl der Morde oder versuchten Morde stieg 2023 in Frankreich um 57%.

    Drogenhandel: Die Zahl der Morde oder versuchten Morde stieg 2023 in Frankreich um 57%.

    Diese Gewalt breitet sich auf kleinere und „mittelgroße Städte aus, ein bisschen überall im Land“, sagte der Generaldirektor der nationalen Polizei, Frédéric Veaux.

    In Frankreich werden immer mehr Gewalttaten im Zusammenhang mit dem Drogenhandel registriert. Insgesamt „315 Morde oder versuchte Morde“ im Zusammenhang mit dem Drogenhandel wurden in Frankreich seit Anfang 2023 in den Zuständigkeitsbereichen der Polizei gezählt, wie der Generaldirektor der nationalen Polizei (DGPN), Frédéric Veaux, am Montag, dem 27. November, berichtete. Dies entspricht einem Anstieg um 57% im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2022.

    „Wir erleben einen Anstieg der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel“, stellte Frédéric Veaux bei seiner Anhörung im Senat vor dem Untersuchungsausschuss über „Drogenhandel in Frankreich“ fest und erklärte, dass in diesem Zeitraum 451 Opfer solcher Taten gezählt worden seien, wobei eine Tat mehrere Opfer fordern könne. Von diesen Opfern waren „30 % jünger als 20 Jahre“. Diese Gewalt „ist ein Mittel für die kriminellen Unternehmen, die den Handel kontrollieren, ihren Einfluss zu festigen oder zu vergrößern, indem sie versuchen, Märkte zu erobern“, erklärte Frédéric Veaux. „Es ist auch eine Methode der Vergeltung, die sich leider in einer Logik der Vendetta verfestigt, deren Ende man nicht absieht“.

    Diese Gewalt breitet sich auch auf kleinere und „mittelgroße Städte aus, ein bisschen überall im Land“, betonte Veaux. In der Nacht vom 25. auf den 26. November wurde ein 50-jähriger Familienvater in Dijon getötet, als er in seinem Bett schlief, ein „Kollateralschaden“ bei Schüssen, die auf einen Drogenhandelspunkt direkt unter seiner Wohnung gerichtet waren.