Kategorie: Frankreich

  • Dijon: Ein Mann wird von einer verirrten Kugel in seiner Wohnung getötet

    Dijon: Ein Mann wird von einer verirrten Kugel in seiner Wohnung getötet

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag feuerten mehrere Personen, die in einem Fahrzeug unterwegs waren, auf verschiedene Gebäude in Dijon. Ein 55-jähriger Mann wurde durch einen der Schüsse tödlich verletzt, als er sich in seiner Wohnung befand, meldete der Staatsanwalt von Dijon.

    Ein Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 26. November getötet, als er nichtsahnend in seiner Wohnung in Dijon schlief, nachdem auf die Fassade seines Gebäudes geschossen worden war, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Laut dem Sender Franceinfo wurde der Mann um 0.50 Uhr für tot erklärt, nachdem eine Frau, die sich bei ihm befand, die Rettungskräfte gerufen hatte.

    Gegen 0.30 Uhr feuerten Personen aus einem Fahrzeug auf mehrere Gebäude. Der Mann war ein Kollateralopfer, weil er „über einem Dealing Point“ wohnte, so der Staatsanwalt.

    Die Schießerei ereignete sich im Stadtteil Stalingrad von Dijon. Zwei Personen seien auf der Flucht, so eine Polizeiquelle gegenüber dem Sender France Bleu Bourgogne, die darauf hinwies, dass erste Ermittlungen darauf hindeuteten, dass der Mann nicht das Ziel der Schützen gewesen sei.

    „Ich wünschte, Frankreich würde seine Einwohner besser schützen, ich will Dijon verlassen“, sagt eine geschockte Nachbarin unter Tränen.

  • Wetter: Massive Kälte in ganz Frankreich für Mitte der Woche angekündigt

    Wetter: Massive Kälte in ganz Frankreich für Mitte der Woche angekündigt

    Im meteorologischen Spätherbst (September-Oktober-November) begann der Temperaturrückgang in Frankreich nach wochenlangem unbeständigem Wetter unter dem Einfluss einer ozeanischen Westströmung, die milde Luft transportierte.

    Diese Woche markiert das Ende einer langen Sequenz von mildem und feuchtem Wetter mit dem allmählichen Einsetzen einer viel kühleren Nord- bis Nordwestströmung. Wird der Winter in Frankreich in den nächsten Tagen an die Türen klopfen?

    Ein erster kurzer Kaltlufteinbruch fand bereits zwischen Mittwoch und Donnerstag statt, wobei in vielen Städten im Osten und Süden der erste Frost auftrat (-0,7°C in Auch, -1,2°C in Troyes, -2°C in Dijon und Besançon, -2,3°C in Nancy, -2,4°C in Strasbourg, -2,7°C in Clermont-Ferrand, -2,8°C in Nevers). Nach einer kurzen Frostperiode kam am Donnerstag von Nordwesten her wieder mildere Luft, die am Freitag in den Süden des Landes strömte.

    Am Montag wird ein Tiefdruckgebiet von den Britischen Inseln nach Nordfrankreich kommen. Es wird anhaltende Regenfälle mit sich bringen, die Frankreich von West nach Ost überqueren werden. Wenn der Regen den nordöstlichen Teil Frankreichs erreicht, trifft er auf kältere Luft und kann in der Region Grand Est vorübergehend etwas Schnee bis in die Ebenen bringen, insbesondere auf einer Achse von den Ardennen bis nach Lothringen. Der Schnee wird sich unterhalb von 300 m kaum halten können, aber die Hügel in den Ardennen und in Lothringen könnten mit ein paar Zentimetern Schnee bedeckt werden. Der Schnee wird in den Vogesen und im Jura oberhalb von 500 m Schneemengen, die 10-15 cm in 1.000 m Höhe erreichen können, bringen.

    Schnee erwartet am Montag und Dienstag © La Chaîne Météo

    In der Mitte der Woche wird sich die Kälte verstärken

    Nach dem Durchzug des Tiefdruckgebiets am Montag wird noch kältere Luft aus Nordeuropa Frankreich erreichen. Ab Dienstag wird es Schneegestöber bis in die Niederungen vom Nordosten bis in die östliche Mitte Frankreichs geben, während sich die Wetterbedingungen in den westlichen Regionen rasch verbessern. Am Mittwoch, mit der Rückkehr von Hochdruckwetter gemischt mit kalter Luft aus Nordeuropa, kann es in vielen Regionen zu Frost kommen. Im Nordosten kann es örtlich sogar zu starkem Frost kommen.

    Am kommenden Wochenende könnte es im Südwesten wieder milder werden. Es ist nicht sicher, dass der Kälteeinbruch sehr dauerhaft sein wird….

  • Seine-et-Marne: Ein Dorf hat Dutzende gleiche Strassennamen – und alle sind richtig …

    Seine-et-Marne: Ein Dorf hat Dutzende gleiche Strassennamen – und alle sind richtig …

    Im Departement Seine-et-Marne wurde eine Gemeinde zum Albtraum der Postboten. Fünf Dörfer haben beschlossen, sich zu einer einzigen Gemeinde namens Moret-Loing-et-Orvanne zusammenzuschließen, in der nun 40 Straßennamen doppelt oder sogar dreifach vergeben sind.

    Alle vier Kirchen in derselben Gemeinde haben die gleiche Adresse. Dies kann zu Verwechslungen führen, wenn Sie nach der Rue de l’Eglise suchen. Moret-Loing-et-Orvanne (Seine-et-Marne) ist eine neue Gemeinde, in der 40 Straßen denselben Namen haben: drei Rue Grande, zwei Avenue Clémenceau, zwei Rue de la République usw. Kein Problem für altgediente Briefträger, die ihre Touren kennen, aber oft müssen die Einwohner ihre Post suchen gehen.

    Seit sechs Jahren schon ist Moiret-sur-Loing mit vier Nachbargemeinden fusioniert und niemand hat an die doppelten Straßennamen gedacht. Das GPS von Besuchern kommt natürlich auch nicht mit den mehrfachen Strassenbezeichnungen zurecht. In einer Straße mit demselben Namen, aber einige Kilometer weiter, wartet verirrte Post auf ihren richtigen Empfänger. Kunden können die Adresse einer Pizzeria nicht finden. Für Paketzusteller kann das alles zu einem Martyrium werden. 950 Wohnungen sind betroffen. Die Stadt führt derzeit Beratungen durch, um eine Lösung zu finden. „Was wir uns für die vier Rue de l’Église vorstellen können, ist, den Straßennamen mit dem Namen der betroffenen Kirche zu ergänzen“, sagt Jean-Philippe Fontugne, stellvertretender Bürgermeister und zuständig für Bürgerbeteiligung. Bei allen anderen Strassennamen muss man halt seine Fantasie walten lassen…

  • Emmanuel Macron kauft in einer Bar zwei Rubbellose und gewinnt 6 Euro – dann pflanzt er Bäume

    Emmanuel Macron kauft in einer Bar zwei Rubbellose und gewinnt 6 Euro – dann pflanzt er Bäume

    Als Emmanuel Macron am Freitag im Departement Jura in Sachen Wald-Aufforstung unterwegs war, hielt er in einem kleinen Dorf an, um in einer Bar einen Kaffee zu trinken. Er versuchte ausserdem sein Glück mit Rubbellosen – und steckte 6 Euro ein. Ist Emmanuel Macron ein regelmäßiger Lotto- oder Euromillionen-Spieler? Wir wissen es nicht. Aber am Freitag wollte er sein Glück mit mit Rubbellosen versuchen. Und er hat gewonnen. Die Szene spielt sich ab, als der französische Staatschef im Departement Jura unterwegs war, um das Programm „Un jeune, un arbre“ (Ein Jugendlicher, ein Baum) zu starten, das es jedem Mittelschüler in Frankreich ermöglichen soll, einen Baum zu pflanzen. Auf dem Weg dorthin legte das Staatsoberhaupt einen Stopp in einer Bar in der Gemeinde Moyrans-en-Montagne nordöstlich von Bourg-en-Bresse ein. „Monsieur Macron sagte, es sei etwas Unvorhergesehenes passiert und er habe beschlossen, einen kleinen Kaffee zu trinken, nachdem er in seinem Auto ein Sandwich gegessen hatte…

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  • Gérard Collomb, ehemaliger Innenminister und Bürgermeister von Lyon, starb im Alter von 76 Jahren

    Gérard Collomb, ehemaliger Innenminister und Bürgermeister von Lyon, starb im Alter von 76 Jahren

    Der langjährige Abgeordnete und Senator hatte vor etwas mehr als einem Jahr bekannt gegeben, dass er an Magenkrebs erkrankt war. Der ehemalige französische Innenminister Gérard Collomb starb am Samstag, dem 25. November, im Alter von 76 Jahren, wie France Télévisions aus seinem Umfeld erfuhr. Der ehemalige Bürgermeister von Lyon hatte im September 2022 angekündigt, an Magenkrebs erkrankt zu sein. In einer kurzen Nachricht an die Nachrichtenagentur AFP erklärte seine Frau Caroline Collomb, dass ihr Mann „als klar wurde, dass seine Krankheit durch keine Krebsbehandlung mehr verbessert werden konnte, wünschte, friedlich im Kreise seiner Familie zu sterben“. Gérard Collomb starb am Samstag gegen 21 Uhr. Der 1947 in Chalon-sur-Saône als Sohn einer Putzfrau und eines Metallarbeiters geborene Collomb war 2001 zum Bürgermeister von Lyon gewählt worden. Während seiner drei aufeinanderfolgenden Amtszeiten hatte er die Umwandlung der Stadt in eine moderne Metropole vorangetrieben. Als Unterstütze…

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  • Gewalt gegen Frauen: Demonstrationen in ganz Frankreich

    Gewalt gegen Frauen: Demonstrationen in ganz Frankreich

    Am Samstag, dem 25. November, fanden in ganz Frankreich Demonstrationen anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen statt. 244.000 Fälle von häuslicher Gewalt in Frankreich wurden im Jahr 2022 gezählt, was einem Anstieg von 15% gegenüber 2021 entspricht. Slogans und zahlreiche violette Plakate waren am 25. November in den Straßen von Paris zu sehen. Anlass war eine Demonstration zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen. An der Spitze des Demonstrationszuges standen Familien von Opfern von Frauenmorden. Auf ihren Schildern hielten sie die Porträts ihrer ermordeten Angehörigen hoch und appellierten an die Regierung. „Die Gesetzgebung muss sich ändern“, sagte eine Sprecherin. In diesem Jahr wurden von entsprechenden Verbänden bislang 121 Frauenmorde durch Ehe- oder Lebenspartner gezählt, eine Zahl von Feminiziden, die bereits über den 118 im Jahr 2022 gezählten liegt. Die Demonstranten hoffen, dass ihre Zahl die Regierung zum Handeln veranlasst. Durch ihren Kampf gegen die Gew…

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  • Loire-Atlantique: Zwei 13 Monate alte Zwillinge sterben bei einem Hausbrand

    Loire-Atlantique: Zwei 13 Monate alte Zwillinge sterben bei einem Hausbrand

    Der Brand brach am Samstagnachmittag in dem Ort Marsac-sur-Don aus. Der Vater der Babys wurde schwer verletzt.

    Zwei Zwillingsbabys im Alter von 13 Monaten starben am Samstag, dem 25. November, bei einem Brand ihres Wohnhauses in Marsac-sur-Don im Département Loire-Atlantique, wie der Sende France Bleu Loire Océan meldete. Das Feuer in dem einstöckigen Haus war am frühen Samstagnachmittag in der 1.500 Einwohner zählenden Gemeinde im Norden des Departements ausgebrochen.

    Eine psychologische Betreuung wurde eingerichtet.
    Der 40-jährige Vater der beiden Babys erlitt schwere Verbrennungen. Zwei weitere Familienmitglieder blieben unverletzt. Vierzehn Feuerwehrwagen waren vor Ort. Das Feuer wurde gelöscht und breitete sich nicht weiter aus. Es wurde eine psychologische Betreuungsstelle eingerichtet.

  • Emmanuel Macron: Wir müssen und werden der Gewalt gegen Frauen ein Ende setzen

    Emmanuel Macron: Wir müssen und werden der Gewalt gegen Frauen ein Ende setzen

    Anlässlich des Internationalen Tages zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen lobte der französische Präsident am Samstag die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Geißel der Gesellschaft, die „kein unabwendbares Schicksal“ ist. Die „anhaltende Gewalt gegen Frauen ist kein Schicksal“, „wir müssen ihr ein Ende setzen und wir werden es tun“, verspricht Staatspräsident Emmanuel Macron am Samstag, dem 25. November, in einem Video auf X (ex-Twitter) anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. „Jeden Tag erleiden Frauen Unterdrückung, Misshandlung und Manipulation. Jeden Tag werden Schläge ausgeteilt und Leben zerstört“, erklärte das französische Staatsoberhaupt.

    Während das Durchführungsdekret zu dem im Februar im Parlament verabschiedeten Gesetz zur Einführung einer finanziellen Soforthilfe für Opfer häuslicher Gewalt am Samstag im Amtsblatt veröffentlicht wurde, zählte Emmanuel Macron auf X d…

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  • Französische Industrie braucht in den kommenden 10 Jahren bis zu 200.000 ausländische Arbeitskräfte

    Französische Industrie braucht in den kommenden 10 Jahren bis zu 200.000 ausländische Arbeitskräfte

    „100.000 bis 200.000 Ausländer sind kein Tsunami“, meinte Industrieminister Roland Lescure am 25. November. Die französische Industrie wird „in den nächsten zehn Jahren etwa 100.000 bis 200.000“ Ausländer benötigen, schätzte Industrieminister Roland Lescure am Samstag, dem 25. November, auf dem Sender Franceinfo und forderte eine „vernünftige und geregelte Einwanderung“. „Wir werden in den nächsten zehn Jahren 1,3 Millionen Arbeitsplätze in der Industrie zu besetzen haben“, erklärte der Minister, während gleichzeitig „800 000 bis 900 000 Menschen in Rente gehen werden“. „Wir werden zweifellos auf Zuwanderung zurückgreifen müssen. Man wird alle Register ziehen müssen, um die französische Nation wieder zu einer industriellen, ökologischen und souveränen Nation zu machen“, so Lescure.

    „In den nächsten zehn Jahren werden viele Facharbeiter fehlen“, meinte Roland Lescure und nannte insbesondere die Berufe Schweißer oder Metallarb…

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  • Nîmes: Ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Pissevin mit einer Stichwaffe getötet

    Nîmes: Ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Pissevin mit einer Stichwaffe getötet

    Der Mann erlitt mehrere Messerstiche. Eine Frau wurde festgenommen.

    Ein 27-jähriger Mann wurde am Freitagabend, dem 24. November, im Viertel Pissevin in Nîmes mit einer Stichwaffe getötet, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Er erlitt mehrere Messerstiche. Eine Frau wurde festgenommen.

    Das Opfer wurde in den Gemeinschaftsräumen eines Gebäudes gefunden, das an die Einkaufsgalerie Richard Wagner angrenzt. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen soll die Tat die Folge eines Streits gewesen sein. Es wird keine Spur ausgeschlossen, auch nicht eine Verbindung zum Drogenhandel. In demselben Stadtteil von Nîmes waren in der vergangenen Woche mehrere Festnahmen und Anklagen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel erfolgt.