Kategorie: Frankreich

  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron trifft auf der COP28 mit Politikern des Nahen Ostens zusammen

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron trifft auf der COP28 mit Politikern des Nahen Ostens zusammen

    Der französische Präsident, der in Dubai zur Weltklimakonferenz erwartet wird, wird seine Reise in die Region nutzen, um Gespräche über die Lage in Gaza und Israel zu führen. Der französische Präsident Emmanuel Macron wird am Samstag nach der COP28-Klimakonferenz in Dubai nach Katar reisen, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, dem 30. November, bekannt gab. Dort wird der französische Präsident mit dem Emir des Landes zusammentreffen, das eine Schlüsselrolle bei der Befreiung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln spielt. Am Rande der UN-Klimakonferenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die Macron ab Donnerstag besucht, wird der französische Präsident auch Gespräche mit mehreren führenden Politikern der Region im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt führen, darunter voraussichtlich der Ägypter Abdel Fattah al-Sissi, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman oder auch der israelische Präsident Isaac Herzog. Die Einzelheiten seines Programms sollen erst im Laufe des Tages bekannt …

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  • Schauspielerin Sandrine Bonnaire klagt nach dem Tod ihrer Mutter gegen das Altersheim

    Schauspielerin Sandrine Bonnaire klagt nach dem Tod ihrer Mutter gegen das Altersheim

    Einige Monate nach dem Tod ihrer Mutter in einem Altenheim kündigt die Schauspielerin Sandrine Bonnaire an, dass sie eine Klage einreichen werde, „um Fehlfunktionen anzuprangern, Misshandlungen und Vernachlässigungen“. Die Schauspielerin Sandrine Bonnaire hatte über den Tod ihrer Mutter Lucienne in …

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  • Frankreich: Falsche Bombendrohungen häufen sich

    Frankreich: Falsche Bombendrohungen häufen sich

    Seit mehr als einem Monat häufen sich in ganz Frankreich falsche Bombendrohungen.

    Das Gebiet blieb über eine Stunde lang abgeriegelt und wurde von den Ordnungskräften durchkämmt. Die Mitarbeiter von France Bleu in Caen (Calvados) mussten am Mittwoch, dem 29. November, nach einer per E-Mail verschickten Bombendrohung aus ihren Räumen evakuiert werden. In Rennes (Ille-et-Vilaine) wurde das Schulgelände Émile Zola am Dienstag, dem 28. November, schon zum dritten Mal in Folge geräumt. Unter den Schülern macht sich Gleichgültigkeit breit.

    „Es kommt immer häufiger und in immer kürzeren Zeitabständen vor, wir haben deswegen morgens fast keinen Unterricht mehr“, sagt eine Schülerin auf dem Sender France 2. Die Schule Émile Zola ist nicht die einzige betroffene Schule. Fünf weitere Schulen in der Stadt Caen waren am selben Tag von Bombendrohungen betroffen. Ein Phänomen, das in Frankreich seit mehreren Wochen stetig zunimmt. Welches Profil haben die Unruhestifter? „Es gibt junge Gymnasiasten, die Streiche spielen wollen, weil es derzeit Mode ist, solche Dummheiten zu machen“, sagt Jean-Christophe Couvy, Nationalsekretär der Polizeigewerkschaft Unité SGP Police FO.

  • 5 Personen auf 12 m2: Französischer Staat wegen „unwürdiger“ Inhaftierung einer Frau verurteilt

    5 Personen auf 12 m2: Französischer Staat wegen „unwürdiger“ Inhaftierung einer Frau verurteilt

    Das Verwaltungsgericht in Straßburg erkannte den „moralischen Schaden“ an, den eine inzwischen verstorbene Frau erlitten hatte. Es verurteilte den französischen Staat wegen der Überbelegung einer Zelle in der Haftanstalt von Mulhouse im Jahr 2018.

    Fünf weibliche Häftlinge, die in einer Zelle von weniger als 12 Quadratmetern zusammenleben mussten. Das Verwaltungsgericht Straßburg verurteilte den französischen Staat jetzt wegen „unwürdiger Haftbedingungen“ in der Haftanstalt von Mulhouse (Haut-Rhin) in einer Entscheidung vom 6. November. Die Justiz erkannte in dem Urteil, das von der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, dem 29. November, verbreitet wurde, den „moralischen Schaden“ an, den eine vom 18. Mai bis zum 27. Juni 2018 in Mulhouse inhaftierte Gefangene erlitten hatte, und verurteilte den Staat zur Zahlung von 1.000 Euro „als Wiedergutmachung“.

    Von vierzig Hafttagen hatte die Gefangene die ersten zehn in einer Zelle verbracht, die „für Neuankömmlinge reserviert ist, eine Fläche von 6,46 m2 hat und die sie mit einer anderen Gefangenen teilte“. Danach verbrachte sie 30 Tage in einer 11,81 m2 großen Zelle, die sie sich mit vier anderen Insassinnen teilte. Das Gericht bemängelte insbesondere die „Überbelegung dieser zeiten Zelle“, die jeder Gefangenen „weniger als 3 m2 individuellen Raum ließ, ohne die Bodenfläche des Mobiliars (Etagenbett, Tisch, Stühle, Toilette) zu berücksichtigen“.

    Das Gericht weist auch darauf hin, dass es keine echte Abtrennung für die Toilette gab, was „jede Form von Intimität unmöglich machte und Hygienerisiken mit sich bringt“, und dass es kein Belüftungssystem gab.

    In Bezug auf die Argumente des Justizministeriums, das von inzwischen abgeschlossenen Renovierungsarbeiten in der Haftanstalt sprach, stellte das Gericht fest, dass lediglich Malerarbeiten in den Gängen des Gebäudes und nicht in den Zellen durchgeführt wurden. Die Gefangene „wurde unter unwürdigen Bedingungen (…) für einen Zeitraum von insgesamt 40 Tagen inhaftiert“, schlussfolgert das Gericht. Der Fall war von der Mutter der Gefangenen vorgebracht worden, nachdem die Betroffene selbst im Jahr 2020 gestorben war.

  • Île-de-France: Zahl der Anträge für Sozialwohnungen hat sich seit 2010 fast verdoppelt

    Île-de-France: Zahl der Anträge für Sozialwohnungen hat sich seit 2010 fast verdoppelt

    „Die Zahl der Antragsteller für Sozialwohnungen war noch nie so hoch“, warnt das Institut Paris Région am Donnerstag. Und nur einer von zehn Anträgen kann genehmigt werden.

    Die Zahl der Haushalte, die eine Sozialwohnung beantragen, hat sich seit 2010 in der Region Île-de-France fast verdoppelt. Dies geht aus einer Studie hervor, die am Donnerstag vom Institut Paris Région veröffentlicht wurde. Im Jahr 2022 beantragten 783.000 Haushalte in der Region Ile-de-France eine Sozialwohnung, gegenüber 406.000 im Jahr 2010. Von diesen Antragstellern waren 48 % alleinstehend, 65 % waren erwerbstätig.

    „Die Zahl der Antragsteller auf Sozialwohnungen war noch nie so hoch wie heute“, warnt das Institut. Es schätzt, dass „14 % aller Haushalte in der Ile-de-France auf eine Sozialwohnung warten“ und dass „nur einer von zehn Anträgen pro Jahr erfüllt werden kann“ (75.000 Zuweisungen im Jahr 2022). Nach den Berechnungen des Instituts Paris Région beträgt die theoretische Wartezeit für eine Sozialwohnung in der Île-de-France 10,4 Jahre und in Paris sogar 16,2 Jahre, gegenüber einem Durchschnitt von 5,8 Jahren in Frankreich.

    Dieser Anstieg der Anträge lässt sich zum Teil durch die besonders hohen Mietpreise in der Île-de-France erklären: „Das Mietniveau liegt hier um 43 % über dem in der Provence-Alpes-Côte d’Azur, der zweitteuersten Region Frankreichs“, stellt die Studie fest. Zwischen 2002 und 2020 stiegen die Mieten im privaten Sektor um 56 % und die Immobilienpreise um 185 %, während die Einkommen der Bewohner der Region um nur 33 % stiegen.

  • Energieeinsparungen beim Heizen: Der neue Aktionsplan der französischen Regierung

    Energieeinsparungen beim Heizen: Der neue Aktionsplan der französischen Regierung

    Der im Oktober angekündigte „Thermostatplan“ sieht vor, bis 2027 mindestens 27 Millionen französische Haushalte mit vernetzten Geräten auszustatten, die eine bessere Steuerung des nationalen Energieverbrauchs ermöglichen sollen. Nach einem sehr milden Herbst ist jetzt der Winter angekommen und mit ihm die Zeit, in der die Heizungen wieder eingeschaltet werden müssen. Viele Haushalte fürchten sich vor dieser Zeit, da die Energiepreise in Frankreich immer noch steigen. Um dem entgegenzuwirken, kündigte die Regierung im Oktober auf einem Kolloquium zum Thema Energieeinsparung die Einführung neuer Beihilfen für den Kauf von vernetzten Thermostaten an. Das erklärte Ziel ist Sparsamkeit. Die Franzosen haben im vergangenen Jahr tatsächlich etwa 12 % weniger Strom und Gas verbraucht. Das Ministerium für den ökologischen Übergang will auch in 2023 an diesen Erfolg anknüpfen und hatte daher im Oktober einen zweiten „Plan sobriété“ angekündigt. Neben der Erhöhung der Beihilfen für die Renovierung…

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  • Paris: Amerikanisches Paar gibt 54 Millionen Euro für ihre Hochzeit aus – sie mieteten sogar den Eiffelturm

    Paris: Amerikanisches Paar gibt 54 Millionen Euro für ihre Hochzeit aus – sie mieteten sogar den Eiffelturm

    Madelaine Brockway und Jacob La Grone haben sich in Paris das Ja-Wort gegeben. Dafür mieteten sie unter anderem den Eiffelturm und die Opera Garnier.

    Eine reiche Amerikanerin und ein junger Unternehmer aus Texas haben Frankreich und seine prestigeträchtigsten Orte gewählt, um ihre Hochzeit zu feiern. Nach Meinung einiger Beteiligter war dies tatsächlich die Hochzeit des Jahrhunderts. Sie wurde von der Braut selbst über die sozialen Netzwerke verbreitet und kommentiert. Die Feierlichkeiten dauerten fünf Tage. Madelaine Brockway und Jacob La Grone gönnten sich eine ikonisches, ja klischeehaftes Paris. Sie mieteten den Eiffelturm und die Oper Garnier für einen grandiosen Abend geschmückt mit 40.000 Blumen.

    Eine Nacht in Versailles
    Das Hochzeitspaar verbrachte auch eine Nacht im Schloss von Versailles (Yvelines). Für die gesamte Feier zahlten sie die bescheidene Summe von 54 Millionen Euro. Bei den Feierlichkeiten standen die großen französischen Luxusmarken im Vordergrund. Madelaine Brockway verkörperte in ihrem Outfit für ein paar Tage die berühmte Heldin aus der Serie Emily in Paris, einer Serie, die die französische Hauptstadt bei den Amerikanern noch beliebter und berühmter gemacht hat.

  • Terrorismus: Frankreich hat über 40 islamistische Anschläge und 13 ultrarechte Anschläge vereitelt

    Terrorismus: Frankreich hat über 40 islamistische Anschläge und 13 ultrarechte Anschläge vereitelt

    Das sagt Innenminister Gérald Darmanin war am Donnerstag, 30. November, auf dem Sender France 2. Wie hoch ist derzeit die terroristische Bedrohung in Frankreich? „Wir haben in der Tat mehr als 40 islamistische Anschläge vereitelt und 13 ultrarechte Anschläge. Frankreich ist, wie alle westlichen Länder, besonders bedroht…Etwa alle zwei Monate wird in unserem Land ein Attentat vereitelt“, erklärte der französische Innenminister Gérald Darmanin am Donnerstag, dem 30. November, als Gast in der Sendung „4 Vérités“ des Senders France 2. „Wir müssen unbedingt weiterhin wachsam sein, und alle Franzosen müssen wachsam sein. Aber dank der Geheimdienste, dank des DGSI, schützen wir sie“, stellt Gérald Darmanin klar. Der Entwurf des neuen Einwanderungsgesetzes wird derzeit in der Nationalversammlung diskutiert. Innenminister Gérald Darmanin verteidigt einen „sehr harten, sehr entschlossenen Teil gegen ausländische Straftäter. Wenn ich dieses Gesetz nicht bekomme, müssen die Franzosen wissen, das…

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  • Überschwemmungen: Savoyen, Haute-Savoie, Isère und Hautes-Alpes unter Warnstufe Orange

    Überschwemmungen: Savoyen, Haute-Savoie, Isère und Hautes-Alpes unter Warnstufe Orange

    Die Ursache dafür sind anhaltende Regenfälle in Kombination mit dem teilweisen Abschmelzen des Schnees in den Alpen.

    Vier Departements wurden am Donnerstag, 30. November, auf die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen gesetzt, wie Météo-France mitteilte. Es handelt sich um die Departements Haute-Savoie, Savoie, Isère und Hautes-Alpes. Langanhaltende und intensive Regenfälle zusammen mit der teilweisen Schneeschmelze des auf dem Alpenrelief vorhandenen Schnees erfordern aufgrund der erwarteten Wassermengen laut Météo France besondere Wachsamkeit. Die Überschwemmungsgefahr soll am Donnerstagnachmittag beginnen und wird voraussichtlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und am Freitag tagsüber anduern.

    Météo-France hebt „die Dauer der anhaltenden Regenfälle sowie ihr ziemlich großes geografisches Gebiet“ hervor, um die besondere Wachsamkeit zu rechtfertigen, die der Situation auferlegt wird. In Savoyen zum Beispiel können die Niederschlagssummen am Ende des Tages 50 Liter/m2 oder mehr erreichen, wobei eine Schneeschmelze von 15 bis 20 mm hinzuzufügen ist. „Bis morgen Mittag können die Niederschlagssummen lokal bis zu 100 Liter/m2 betragen“ – und dazu kommt noch das Schmelzwasser…

  • 2. und 3. Dezember in Okzitanien: SNCF verkauft Zugtickets für nur 1 € – aber nur eingeschränkt

    2. und 3. Dezember in Okzitanien: SNCF verkauft Zugtickets für nur 1 € – aber nur eingeschränkt

    Die SNCF kündigt allerdings an, dass das Angebot an Zugticktes zum Preis von 1 € am ersten Dezemberwochenende eingeschränkt ist.

    1 € für ein Zugticket am ersten Wochenende des Monats Dezember. Die Region Okzitanien und die SNCF haben dieses Angebot vor einigen Monaten eingeführt, um den Einwohnern Südwestfrankreichs die Möglichkeit zu geben, zu sehr günstigen Preisen zu reisen und ihre Region zu entdecken. Mit Erfolg, denn die Angebote für 1 € finden rasend schnell Abnehmer.

    Für das kommende Wochenende vom 2. und 3. Dezember hat die SNCF ausnahmsweise beschlossen, den Verkauf von Fahrkarten zu 1 € einzuschränken. Diese Entscheidung folgte auf die Entgleisung eines Bauzugs bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Matabiau in Toulouse am vergangenen Sonntagmorgen.

    Die SNCF erklärt, dass die Schäden an den Bahnanlagen „die Verfügbarkeit der liO-Züge stark einschränken“. Durch die Einschränkung des Fahrkartenverkaufs solle „die Beförderung der Reisenden gewährleistet werden“, die bereits Tickets erworben haben.

    Die 1-€-Fahrkarte wird seit Dienstag, dem 28. November, um 17 Uhr für die meisten Zügen nicht mehr verkauft. Sie ist jedoch weiterhin für die Strecken Nîmes-Alès, Marvejols-Mende-La Bastide, Nîmes-Pont Saint-Esprit und für den Gelben Zug in den Pyrénées-Orientales erhältlich.

    Die bereits verkauften 1-€-Fahrkarten für das Wochenende vom 2. und 3. Dezember behalten ihre Gültigkeit. Die SNCF gibt an, dass sie zusammen mit der Region Okzitanien die Einführung eines zusätzlichen Wochenendes mit 1-€-Zügen für Anfang 2024 prüft.