Kategorie: Frankreich

  • Mayotte: Das französische Überseedepartement mit einem Ausbruch von ungewöhnlicher Gewalt konfrontiert

    Mayotte: Das französische Überseedepartement mit einem Ausbruch von ungewöhnlicher Gewalt konfrontiert

    In Mayotte kommt es seit einigen Tagen zu Gewalttätigkeiten. Am Dienstagmorgen, dem 28. November, ziehen die Einwohner eine Bilanz der Schäden.

    Angesichts wütender Angreifer mussten Soldaten in der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 28. November, ihr Fahrzeug verlassen, bevor es in Flammen aufging. Geschäfte wurden in Brand gesetzt und Detonationen waren zu hören. Ein Autofahrer, der am Dienstagmorgen aufgrund der Gewalttätigkeiten festsitzt, schlägt Alarm. Die ungewöhnliche Gewalt wurde von Gruppen von mehreren Dutzend Personen ausgeübt und von zahlreichen Autofahrern beobachtet. „Ungefähr zwanzig Leute (…) sie haben Steine geworfen“, sagt ein Mann auf dem Sender Franceinfo.

    Der für die französischen Überseegebiete zuständige Minister ist vor Ort.
    In der Stadt Mramadoudou halten es die Bewohner langsam nicht mehr aus: Sie protestieren gegen die wachsende Gewalt und Kriminalität. „Es gibt Mädchen, die sich prostituieren, um ihre Miete bezahlen zu können, und Jugendliche machen Erpressungen“, berichtet ein Anwohner. Der ungewöhnliche Gewaltausbruch in Mayotte, der seit einigen Tagen zu beobachten ist, fällt mit der Ankunft des stellvertretenden Ministers für die französischen Überseegebiete Philippe Vigier zusammen.

  • Grenoble: Sechs Teenager nach falschen Bombendrohungen in Polizeigewahrsam

    Grenoble: Sechs Teenager nach falschen Bombendrohungen in Polizeigewahrsam

    Die Jugendlichen könnten wegen der falschen Bombendrohungen mit bis zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 30.000 Euro belangt werden.

    Die Verhafteten sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Sechs Minderjährige wurden am Dienstag, dem 28. November, in Polizeigewahrsam genommen, da sie verdächtigt werden, zwischen dem 6. und 17. November falsche Bombendrohungen gegen ihr Gymnasium in Vizille (Isère) verbreitet zu haben. Das geht aus einer Erklärung der Staatsanwaltschaft Grenoble hervor. In dieser Zeit mussten in Grenoble insgesamt sechzehn Schulen evakuiert werden, nachdem E-Mails mit Bombendrohungen eingetroffen waren.

    Die Ermittler hatten festgestellt, dass bei jeder dieser Drohungen „das Mobiltelefon eines Schülers mit oder gegen seinen Willen benutzt wurde“, so der Staatsanwalt in seiner Erklärung. Ein Anruf ging an die Hauptleitung des Gymnasiums und eine unmissverständliche, roboterartige Stimme kündigte eine Explosion der Schule an. Anhand der identifizierten Nummern und Telefonbesitzer konnte die Spur zu den Urhebern der falschen Bombendrohungen zurückverfolgt werden.

    „Systematisch musste der Unterricht unterbrochen werden und 1.400 Schüler und 100 Lehrer mussten evakuiert werden“, so die Staatsanwaltschaft. Die jungen Angeklagten sollen am 19. Dezember vor dem Jugendrichter erscheinen. Sie könnten wegen des Vergehens der Verbreitung falscher Informationen über eine drohende Katastrophe, die das Eingreifen von Rettungskräften provozieren könnte, zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt werden.

  • Autobahngebühren in Frankreich: Verkehrsminister kündigt zum 1. Februar 2024 Erhöhung von etwa 3 % an

    Autobahngebühren in Frankreich: Verkehrsminister kündigt zum 1. Februar 2024 Erhöhung von etwa 3 % an

    Der französische Verkehrsminister Clément Beaune bestätigte am Mittwochmorgen auf dem Sender RMC eine weitere Erhöhung der Autobahngebühren am 1. Februar 2024 an. Sie werde aber „unter 3 %“ liegen, so der Minister. Der 1. Februar ist der traditionelle Tag, an dem die Mautgebühren für die Autobahnen in Frankreich erhöht werden. Auch 2024 werden die Autofahrer wieder nicht davon verschont bleiben. Die Mautgebühren werden teurer werden, kündigte der Verkehrsminister am Mittwochmorgen auf dem Sender RMC an. „Im nächsten Jahr wird es eine Erhöhung geben, die allerdings begrenzt sein wird, eine Erhöhung, die unter 3 % liegen wird“, erklärte Verkehrsminister Clément Beaune.

    Clément Beaune erklärte, dass diese Erhöhung auf die Inflation zurückzuführen sei und nicht auf die neue Steuer auf die Gewinne der Autobahnkonzessionäre, die 2024 in Kraft treten wird. „Die Steuer hat keinerlei Auswirkungen auf die Entwicklung der Mautgebühren“, v…

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  • Wetter am Donnerstag: Starke Regenfälle, Schnee und Kälte in ganz Frankreich

    Wetter am Donnerstag: Starke Regenfälle, Schnee und Kälte in ganz Frankreich

    Das Wetter verschlechtert sich am Donnerstag in ganz Frankreich. Eine neues Tiefdruckgebiet sorgt für Schauer und Schnee bis in tiefe Lagen in mehreren östlichen Regionen bei kalten Temperaturen. Der Süden wird von der Kälte verschont bleiben, nicht aber von den Schauern.

    Auf der einen Seite kommt ein Tiefdruckgebiet vor der Bretagne an. Auf der anderen Seite befindet sich Kaltluft, die bereits über Ostfrankreich liegt. Das Zusammentreffen dieser beiden Wetterfronten wird zu Schneefällen im Elsass, in Lothringen, in Burgund-Franche-Comté und in den Alpen führen.

    Am Donnerstagmorgen wird es ab etwa 300 Metern auf den lothringischen Hochebenen, im Jura, in den Vogesen und im Elsass schneien. 2 bis 5 cm Neuschnee werden oberhalb von 500 Metern erwartet. In den Alpen sind Schneefälle oberhalb von 1.000 bis 1.200 Metern angekündigt. Bis Ende Vormittag wird die Schneefallgrenze in den Alpen und im Jura auf über 1.700 Meter ansteigen. Am Nachmittag gehen starke Regenfälle vom Jura bis zu den Alpen nieder.

    Es wird erwartet, dass 50 bis 80 Liter/m2 Niederschlag fallen werden, was dem üblichen Volumen von 2 bis 3 Wochen Regen in nur 36 Stunden entspricht, berichtet La Chaîne Météo. Die Wasserstände der Flüsse sollten in den Alpentälern genau beobachtet werden, da die Gefahr von Überschwemmungen besteht. Auch die Lawinengefahr wird im gesamten Alpenmassiv erheblich sein.

    Im nördlichen Drittel Frankreichs liegen die Temperaturen zwischen -1°C und 3°C am Morgen und zwischen 3°C und 7°C am Nachmittag.

    Milde und feuchte Luft im Süden.
    Im Süden Frankreichs ist der Himmel am Morgen bewölkt und weitgehend regnerisch. Am Nachmittag wird es trockener und bis zum Abend gibt es einige Auflockerungen. Im Gegensatz zur Nordhälfte, die winterliche Temperaturen erleben wird, herrschen im Süden mildere Temperaturen vor. Zwischen 8°C und 12°C werden am Morgen von Météo France vorhergesagt.

    Kalt und trocken am ersten Dezemberwochenende.
    Am kommenden Wochenende wird sich die Sonne im Süden durchsetzen, nachdem sich graue Wolkenbänke am Morgen aufgelöst haben. In der Nähe des Mittelmeers werden Mistral und Tramontane stark wehen.

  • Vogelgrippe: Die gefürchtete Tierseuche taucht in Frankreich wieder auf

    Vogelgrippe: Die gefürchtete Tierseuche taucht in Frankreich wieder auf

    Das französische Landwirtschaftsministerium hat das Risikoniveau von „vernachlässigbar“ auf „mäßig“ angehoben, nachdem ein Ausbruch der gefürchteten Vogelgrippe im Departement Morbihan bestätigt wurde. Wenige Wochen vor dem Weihnachtsgeschäft sind die Geflügelzüchter nervös.

    Es ist ein Damoklesschwert, das über der französischen Geflügelindustrie schwebt. Die Geflügelbranche, die sich seit dem Start der ersten Impfkampagne gegen die Vogelgrippe Anfang Oktober in den Departements Landes und Gers beruhigt zeigte, wurde nun wieder von Beunruhigung und Nervosität eingeholt, nachdem das französische Ministerium für Landwirtschaft und Lebensmittelsouveränität am Dienstag, dem 28. November, mal wieder einen Ausbruch der Vogelgrippe bei einer Putenfarm in Grand-Champ (Morbihan) bestätigt hatte. In unmittelbarer Nähe des Zuchtbetriebs wurde der Kadaver einer mit dem Virus infizierten Silbermöwe gefunden. „Das Ministerium erklärte, dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, um diesen ersten Ausbruch im Herbst 2023 zu bewältigen, und beschloss daher, das Risikoniveau von „vernachlässigbar“ auf „mäßig“ anzuheben. Das bedeutet, dass das gesamte Geflügels in Gebieten mit besonderem Risiko, in den Ställen bleiben muss.

  • Eric Dupond-Moretti: Französischer Justizminister wird für nicht schuldig befunden und freigesprochen

    Eric Dupond-Moretti: Französischer Justizminister wird für nicht schuldig befunden und freigesprochen

    Die Richter des obersten Gerichtshofs der Republik, der als einziges Gericht befugt ist, über von einem Regierungsmitglied begangene Taten zu urteilen, folgten nicht den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die ein Jahr Haft auf Bewährung gegen den amtierenden Justizminister gefordert hatte. Es ist eine große Erleichterung für die Regierung von Premierministerin Elisabeth Borne. Ihr amtierender Justizminister Eric Dupond-Moretti wurde am Mittwoch, dem 29. November, vom Gerichtshof der Republik (CJR) freigesprochen. Ihm wurde vorgeworfen, in zwei verschiedenen Fällen seine Funktion als Minister genutzt zu haben, um mit vier Richtern abzurechnen, mit denen er in seiner Zeit als Anwalt Probleme hatte. „Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass er sich eines Interessenkonflikts schuldig gemacht hat“, erklärte der Vorsitzende des CJR. „Das ist das, was wir erhofft hatten, das sich das Recht durchsetzt“, reagierte Jacqueline Laffont, eine der Anwältinnen von Eric Dupond-Moretti. Die Anklage hat…

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  • Treibstoff: Preise in Frankreich auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten

    Treibstoff: Preise in Frankreich auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten

    Seit mehreren Wochen sinken die Preise an den französischen Zapfsäulen. Am Dienstag, dem 28. November erreichten sie den niedrigsten Stand seit Monaten.

    Preise unter 1,80 Euro an fast allen französischen Tankstellen – das ist das erste Mal seit Januar dieses Jahres. Am Dienstag, dem 28. November, blieb die Nachricht in einer Stadt in der Nähe von Rennes (Ille-et-Vilaine) fast unbemerkt, doch die Preisentwicklung wird von den Autofahrern geschätzt. „Es ist gut. Aber ansonsten ist es immer noch zu teuer“, meint ein Tankstellenkunde gegenüber dem Sender France 2.

    Seit mehreren Wochen sinkt der Weltmarktpreis für ein Barrel Öl. Dies wirkt sich inzwischen auch auf die Preise an den Zapfsäulen aus: minus drei Cent für Benzin und minus zwei Cent für Diesel. Für einige Gewerbetreibende ist dieser Rückgang noch nicht signifikant genug. „Ich fahre (…) im Durchschnitt 150 bis 200 Kilometer am Tag“, erklärt eine freiberufliche Krankenschwester. Alle drei Tage tankt sie für 55 Euro. Sie hofft auf einen noch stärkeren Preisrückgang in den kommenden Wochen. Experten gehen davon aus, dass der Rückgang mindestens bis Ende des Jahres anhalten wird.

  • Internationale Yoga-Sekte: 40 Personen und Guru Gregorian Bivolaru in Frankreich festgenommen

    Internationale Yoga-Sekte: 40 Personen und Guru Gregorian Bivolaru in Frankreich festgenommen

    Eine groß angelegte Razzia gegen eine sogenannte Yoga-Sekte wurde am Dienstag in Frankreich von der Polizei durchgeführt.

    Am Dienstag, dem 28. November, wurden in Frankreich 41 Personen festgenommen, die verdächtigt werden, mit einer internationalen Sekte in Verbindung zu stehen, die unter dem Deckmantel des Yoga zahlreiche kriminelle Handlungen begangen haben soll.

    Zu den Festgenommenen gehört Gregorian Bivolaru, der rumänische Guru und Gründer dieser umstrittenen internationalen Yoga-Bewegung. Für den Einsatz wurden 175 Polizisten in Paris, Seine-et-Marne, Val de Marne und den Alpes-Maritimes mobilisiert. Zum Zeitpunkt der Festnahme des Gurus sind 26 Frauen aus dem Haus, in dem der Guru wohnte, befreit worden. Sie wurden „unter beengten und hygienisch bedenklichen Bedingungen“ festgehalten, heißt es von Seiten der Polizei.

    Laut einer von dem Sender Franceinfo kontaktierten Justizquelle lassen die ersten Elemente darauf schließen, dass diese internationale Sekte sich insbesondere auf Tantra-Yoga konzentrierte und diese Lehre dazu benutzte, die Opfer über Techniken der mentalen Manipulation so zu konditionieren, dass sie sexuelle Beziehungen akzeptierten. Die Techniken sollten bei den Opfern jede Vorstellung von Zustimmung im Rahmen von sexuellen Beziehungen unterdrücken. Die französische Zentralstelle zur Bekämpfung von Gewalt gegen Personen (OCRVP) hatte insbesondere die Beschwerden von drei weiblichen Opfern der Organisation aufgenommen, die angaben, in einem Pavillon gefangen gehalten und zu bestimmten sexuellen Praktiken gezwungen worden zu sein.

    Die von dem Guru Gregorian Bivolaru geleiteten Praktika hatten zum Ziel, die Personen zur Teilnahme an sexuellen Aktivitäten zu bewegen. Mehrere Teilnehmer berichteten, dass sie gezwungen wurden, ihren Aufenthalt bei der Sekte zu „bezahlen“, indem sie sich – im Falle von Frauen – sexuellen Videochats hingaben und – im Falle von Männern – körperliche Arbeit verrichteten.

    Ende Juli 2022 hatte der interministerielle Ausschuss zur Überwachung und Bekämpfung von gefährlichen sektiererischen Entwicklungen, eine Meldung an die Pariser Staatsanwaltschaft gerichtet, nachdem er von der Liga für Menschenrechte über zwölf Anzeigen informiert worden war. Die Anzeigen stammten von ehemaligen Mitgliedern der Misa-Bewegung, „Mouvement pour l’Intégration Spirituelle vers l’Absolu“ (Misa), einer international agierenden Gruppe, die Anfang 1990 in Rumänien ebenfalls von Gregorian Bivolaru gegründet wurde und die Vorläuferin der aktuellen Sekte ist. Zahlreiche Frauen verschiedener Nationalitäten erklärten, dass sie Opfer der Machenschaften der Organisation MISA und ihres Anführers Gregorian Bivolaru geworden seien.

    Die Staatsanwaltschaft Paris hatte am 10. Juli 2023 gerichtliche Ermittlungen wegen „bandenmäßigen Missbrauchs von Schwäche durch ein Sektenmitglied“, „bandenmäßiger Freiheitsberaubung“, „Vergewaltigung“ und „bandenmäßigen Menschenhandels“ eingeleitet.

  • Loire: Insel wird für 700.000 Euro zum Verkauf angeboten

    Loire: Insel wird für 700.000 Euro zum Verkauf angeboten

    Eine Insel in der Loire steht für 700.000 Euro zum Verkauf. Auf der Insel befindet sich ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das jedoch vollständig renoviert werden muss.

    In der Loire steht eine Insel zum Verkauf. Eine kleine Oase der Ruhe, ohne Autos und ohne Lärm, deren Preis auf 700.000 Euro festgesetzt ist. Um dorthin zu gelangen, ist ein Boot unverzichtbar. „Sie haben keine Nachbarn, außer den Vögeln. Sie haben wirklich Ihre Ruhe zu Hause. Es ist der Inbegriff von Insellage und Autonomie, der die Käufer interessiert, mit einem sehr schönen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert“, sagt Immobilienmakler Guillaume Denniel gegenüber dem Sender France 2.

    Kein Wasser und kein Strom
    Das Gebäude, das in einem Natura-2000-Gebiet liegt, muss vollständig renoviert werden. Um die Gesamtkosten zu kennen, sollte der Kaufpreis daher mindestens verdoppelt werden. Auf dieser kleinen Insel wird man fast wie Robinson Crusoe leben, da es weder Wasser noch Strom gibt. Der heutige Besuch der Insel endet bei Sonnenuntergang auf dem Festland, mit einem Blick auf den denkmalgeschützten Turm von Trêves. Das lässt potenzielle Käufer träumen.

  • Frankreich: Verkauf von Jagdmunition wird bald in Tabakgeschäften erlaubt sein

    Frankreich: Verkauf von Jagdmunition wird bald in Tabakgeschäften erlaubt sein

    Ab dem 1. Januar darf in Frankreich Jagdmunition der Kategorien C und D von Tabakhändlern gegen Vorlage des Jagdscheins verkauft werden.

    Ab Januar 2024 können Tabakhändler in Frankreich nach entsprechender Ausbildung und Zulassung auch Dienstleistungen für Jäger erbringen. „Für mich wird sich nicht viel ändern“, versichert eine Tabakhändlerin gegenüber Franceinfo. Betroffen wird Munition der Kategorien C und D für die Jagd sein, die nur gegen Vorlage eines Jagdscheins abgegeben werden darf. Die Nachricht überrascht die anderen Kunden. „Warum gibt es das hier? Das bedeutet, dass es irgendwo eine Waffe gibt. (…) Für mich ist das kein Ort für Munition“, bedauert eine Frau.

    Mehr als eine Million Jäger in Frankreich.
    Für die Jäger hingegen ist es ein Glücksfall. „Ich finde, dass es eine schöne Initiative ist, um es den Jägern zu ermöglichen, die Patronen so nah wie möglich an ihrem Wohnort zu kaufen“, begrüßt ein Kunde die neue Maßnahme. Jäger müssen oft kilometerweit fahren, um einen Büchsenmacher oder Waffenhändler zu finden. Solche Geschäfte werden immer seltener. In einem Ausbildungszentrum für den Jagdschein fühlen sich passionierte Jäger verstanden. „Es ist praktisch. Es kann gelegentlich als Pannenhilfe dienen“, versichert ein Mann. Ein anderer meint: „Das wäre gut für die kleinen Dörfer“. Nach Angaben des Verbands gibt es in Frankreich mehr als eine Million praktizierende Jäger und 23.000 Tabakläden, die an sechs Tagen in der Woche geöffnet sind.