Kategorie: Frankreich

  • Departement Isère: Der 15-jährige Valentin gesteht den Mord an seinen Eltern

    Departement Isère: Der 15-jährige Valentin gesteht den Mord an seinen Eltern

    Valentin, der Sohn des Paares, das in den Trümmern ihres Hauses in Chateauvilain im Departement Isère verbrannt aufgefunden wurde, hat am Tag nach seiner Festnahme ein Geständnis abgelegt.

    Didier und Isabelle Nurdin, ein Ehepaar in den Fünfzigern, das seit etwa 15 Jahren in Chateauvilain lebte, wurde vor wenigen Tagen tot in ihrem Haus aufgefunden, nachdem ein heftiges Feuer ausgebrochen war. Die ersten polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass sie vor Ausbruch des Feuers erschossen worden waren.

    Sehr schnell fiel der Verdacht auf den 15-jährigen Sohn Valentin, der sich nach dem Feuer auf der Flucht befand. Am Samstag kam die Polizei dem Verdächtigen auf die Spur und konnte Valentin schließlich festnehmen. Am Sonntagmorgen wurde bekannt, dass der Junge gestanden hat, den Mord an seinen Eltern begangen zu haben. „Ich bestätige, dass der junge Valentin den Gendarmen gestanden hat, der Urheber des Mordes an seinen Eltern zu sein“, sagte der Staatsanwalt von Grenoble, Eric Vaillant, in einer Erklärung.

    Valentin wurde 2008 geboren und ist der jüngste Sohn einer vierköpfigen Familie. Der Vater war ein 58-jähriger Ingenieur und die 52-jährige Mutter arbeitete von zu Hause aus. Valentin hat einen älteren Bruder, der 17 Jahre alt ist und am Tag vor der Tragödie sich nicht im Haus der Familie befand. Dieser sei „heute sicher untergebracht, ebenso wie seine beiden volljährigen Halbschwestern, die nicht mehr in der Region wohnen“, so die Staatsanwaltschaft. Der Bürgermeister von Chateauvillain, Daniel Gaude, hatte am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärt: „Es war eine normale Familie, ohne Geschichte“. Die Familie hatte sich in dem Ort seit etwa 15 Jahren niedergelassen, einen alten Bauernhof renoviert und war nach Meinung des Bürgermeisters „sehr gut integriert“.

    Über das Motiv für die schreckliche Tat ist bisher noch nichts bekannt.

  • Messerattacke in Paris: Deutsche Aussenministerin würdigt das 23-jährige deutsche Opfer

    Messerattacke in Paris: Deutsche Aussenministerin würdigt das 23-jährige deutsche Opfer

    Noch sind die Reaktionen der Presse und der Regierung in Deutschland, was den Tod des jungen Deutschen Touristen bei einer Messerattacke am Samstagabend in Paris betrifft, eher zurückhaltend. Er hatte „sein Leben noch vor sich“. Ein Deutscher im Alter von 23 Jahren starb bei einer Messerattacke am Samstagabend, dem 2. November, in Paris. Der Verdächtige, ein Franzose mit psychischen Problemen, war bereits wegen eines geplanten islamistischen Anschlags im Jahr 2016 verurteilt worden. Die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft ist mit den Ermittlungen befasst. Die deutsche Außenministerin war die erste, die am Sonntagmorgen reagierte. „Erschütternde Nachrichten aus Paris“, schrieb Annalena Baerbock auf X (ehemals Twitter). „Meine Gedanken sind bei den Freunden und der Familie des jungen Deutschen, der bei diesem mutmaßlich islamistischen Anschlag getötet wurde“, schrieb die Außenministerin. „Er hatte fast sein ganzes Leben noch vor sich. Hass und Terror haben keinen Platz in Europa“.

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  • Notre-Dame de Paris: Die Turmspitze der Kathedrale ist wieder da!

    Notre-Dame de Paris: Die Turmspitze der Kathedrale ist wieder da!

    Mehr als vier Jahre nach dem großen Brand werden die Arbeiten am Dachstuhl der Turmspitze von Notre-Dame de Paris jetzt abgeschlossen. Es muss noch die Bleideckung vorgenommen und die dekorativen Metallelemente angebracht werden. Hinter einem Metallgehäuse erhebt sich endlich wieder die Turmspitze v…

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  • Messerattacke in Paris: Attentäter Armand Rajabpour-Miyandoab soll bei der Tat Allah Akbar gerufen haben

    Messerattacke in Paris: Attentäter Armand Rajabpour-Miyandoab soll bei der Tat Allah Akbar gerufen haben

    Wer ist der Attentäter, der am Samstagabend in der Nähe des Eiffelturms in Paris ein deutsches Touristenpaar angegriffen und den jungen Ehemann getötet hat?

    Der Angreifer, Armand Rajabpour-Miyandoab, ein 1997 als Sohn iranischer Eltern geborener Franzose, wurde kurz nach der Tat von der Polizei festgenommen. Der Angreifer, der den Sicherheitsbehörden bereits als radikalisierter Islamist und wegen psychiatrischer Probleme bekannt war, rief laut einer Polizeiquelle bei seiner Festnahme „Allah Akbar“.

    Er soll den Polizisten, die ihn verhafteten, gesagt haben, dass er „nicht mehr ertragen könne, dass Muslime sterben, sowohl in Afghanistan als auch in Palästina“ und erklärt haben, dass er „wütend“ sei auf „das, was in Gaza passiert“ und dass Frankreich „ein Komplize dessen sei, was Israel dort tut“, so Innenminister Gérald Darmanin bei einem Pressetermin vor Ort.

    Armand Rajabpour-Miyandoab war bereits 2016 von der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) wegen eines geplanten Gewaltakts in dem Stadtteil La Défense im Westen von Paris festgenommen worden. Er war damals zu fünf Jahren Haft verurteilt und nach vier Jahren aus der Haft entlassen worden.

    https://twitter.com/Bruno_Attal_/status/1731209846475624725

    Armand Rajabpour-Miyandoab, der laut Gérald Darmanin bei seinen Eltern im Departement Essonne lebte, hatte kurz vor der Tat in den sozialen Netzwerken ein Video veröffentlicht, in dem er sich zu seinem Angriff bekannte, wie Polizei- und Sicherheitsquellen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigten.

    https://twitter.com/LindaZoubir/status/1731242562231336973

    Ein Anschlag im Zusammenhang mit der Situation in Gaza?
    In dem Video spricht Rajabpour-Miyandoab von „aktuellen Ereignissen, der Regierung und dem Mord an unschuldigen Muslimen“. Die Ermittler wissen derzeit nicht, wann das Video gedreht wurde, aber es wurde wohl zeitgleich mit der Tat ins Internet gestellt. Armand Rajabpour-Miyandoab hatte laut der Ermittler eine „umfangreiche digitale Aktivität“.

    Die Zeitung Le Parisien berichtet, dass der Attentäter von Paris mit den Terroristen des Anschlags auf Pater Hamel in Saint-Etienne du Rouvray im Jahr 2016 und den Terroristen des Anschlags auf Polizisten in Magnanville in Verbindung stand. Seine Familie sei nicht mulislamisch, er sei als Erwachsener konvertiert.

  • Messerattacke in Paris: Deutscher Tourist getötet und Engländer mit Hammer attackiert

    Messerattacke in Paris: Deutscher Tourist getötet und Engländer mit Hammer attackiert

    Am Samstagabend, dem 2. Dezember, verübte ein Mann, der laut Innenminister Darmanin für seinen radikalen Islamismus und diverse psychiatrische Störungen den Behörden bereits bekannt war, einen Anschlag im Herzen von Paris. Mit einem Messer und einem Hammer tötete er einen Menschen und verletzte zwei weitere, nur wenige Schritte vom Eiffelturm entfernt.

    Ein Messerangriff schockiert die französische Hauptstadt am Wochenende des 1. Advents. Gegen 21 Uhr am Samstagabend griff ein etwa 20-jährige Angreifer einen Touristen in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms an, zwischen dem Quai de Grenelle und Bir-Hakeim im 15. Arrondissement von Paris.

    Der anschließend von herbeigeeilten Polizisten überwältigte Mann, der bereits „für radikalen Islamismus und psychiatrische Störungen bekannt war“, wie Innenminister Darmanin vor Ort später erklärte, verletzte einen weiteren Passanten mit einem Hammer. Innenminister Gérald Darmanin berichtete von einem Toten, „zwei verletzten Personen und einer Person unter Schock“.

    https://twitter.com/cpasdeslol_X/status/1731208999847034929

    Deutscher Tourist mit Messer getötet
    Bei der am Samstagabend getöteten Person handelte es sich um einen 24-jährigen Mann. Er hatte die deutsche Staatsangehörigkeit und war auf den Philippinen geboren. Er erlitt einen Messerstich am Rücken und an der Schulter, und verstarb kurz vor 22 Uhr am Tatort.

    Der Tourist war mit seiner ebenfalls deutschen Ehefrau gekommen, um Paris zu besichtigen. In einem Pressebriefing sagte Gérald Darmanin, dass „die Frau nicht körperlich angegriffen wurde, sich aber in einem Schockzustand befindet“. Laut dem Notarzt Patrick Pelloux, der von dem Sender BFMTV befragt wurde, soll es sich um ein Krankenpflegerpaar gehandelt haben.

    Nach Angaben des Innenministers war es das beherzte Eingreifen eines Taxifahrers, der gegen 21.15 Uhr auch den Notruf anrief, das den ersten Teil des schrecklichen Angriffs beendete. Auf der anschließenden Flucht in Richtung des 16. Arrondissements griff der Angreifer zwei weitere Personen mit einem Hammer an.

    Gérald Darmanin erklärt, dass eine dieser Personen eine ausländische Staatsangehörigkeit habe, die andere sei ein „französischer Mann um die 60 Jahre alt.“ Bei der ausländischen Person handelt es sich um einen 66-jährigen britischen Touristen, der von einem Hammerschlag am Kopf in Höhe der Augen getroffen wurde. Laut einer von der Zeitung Le Parisien befragten Polizeiquelle war der englische Tourist in Begleitung seiner Frau und seines Kindes, als er von hinten angegriffen wurde.

  • Paris: Tödliche Messerattacke auf deutschen Touristen – Terrorist festgenommen

    Paris: Tödliche Messerattacke auf deutschen Touristen – Terrorist festgenommen

    Die Person wurde am Samstagabend gegen 21.30 Uhr in der Nähe der Bir-Hakeim-Brücke festgenommen. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „Mordes“ und „versuchten Mordes“ ein.

    Bei einem Messerangriff am Samstagabend, dem 2. Dezember, an der Metrostation Bir Hakeim in Paris wurde eine Person getötet und zwei weitere verletzt. Der Angreifer wurde gegen 21:30 Uhr in der Nähe der Bir-Hakeim-Brücke festgenommen, wie der Sender Franceinfo meldete. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen rief er während der Tat „Allah akbar“.

    Gegen 21.15 Uhr „griff eine Person ein Touristenpaar an der Metrostation Bir Hakeim auf offener Straße an“, sagte Philippe Goujon, der Bürgermeister des 15. Arrondissements, auf dem Sender Franceinfo. Die Touristen seien mit einem Messer und einem Hammer angegriffen worden. Der Angreifer flüchtete dann in Richtung des 16. Arrondissements. „Er lieferte sich einen Schlagabtausch mit zwei anderen Touristen, die er leicht verletzte. Die herbeigerufene Polizei nahm die Polizei die Verfolgung des Täters auf und konnte ihn kurz darauf festnehmen, indem sie ihn mit einem Elektroschocker außer Gefecht setzte.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung ein.
    Laut der Pariser Staatsanwaltschaft, die eine Untersuchung wegen „Mordes“ und „versuchten Mordes“ eingeleitet hat, wurde die Person mit französischer Staatsangehörigkeit 1997 in Neuilly-sur-Seine (Hauts-de-Seine) geboren. Das Gebiet um den Tatort war am Samstagabend von der Polizei vollständig abgeriegelt und es wurde Anwohnern und Touristen empfohlen, die Gegend zu meiden.

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin begab sich gegen Mitternacht an den Ort des Geschehens. „Der Angreifer war den Sicherheitsbehörden bereits bekannt. Er hat erhebliche psychiatrische Probleme“, so der Innenminister. Die Person war bereits im Jahr 2016 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie einen Anschlag verüben wollte. Der Angreifer hatte vor der Tat ein Video gedreht, das derzeit von den Antiterrorismus-Ermittlern ausgewertet wird.

  • 2023 wird laut Météo-France nach 2022 das zweitwärmste je gemessene Jahr in Frankreich sein

    2023 wird laut Météo-France nach 2022 das zweitwärmste je gemessene Jahr in Frankreich sein

    Das Jahr 2023 wird nach 2022 das zweitwärmste Jahr sein, das jemals in Frankreich gemessen wurde. „Alle Warnlampen stehen auf Rot“, sagt Météo-France, während am Donnerstag, dem 30. November, die Weltklimakonferenz COP28 in Dubai eröffnet wird.

    Das Jahr ist noch nicht zu Ende, aber die Meteorologen von Météo-France sind sich schon jetzt sicher: 2023 wird nach 2022 das zweitwärmste Jahr sein, das jemals in Frankreich registriert wurde, mit einer Durchschnittstemperatur von 14,2°C. Das sind +1,3°C mehr im Vergleich zu den Normalwerten der drei vorangegangenen Jahrzehnte (1991-2020).

    Jährliche Durchschnittstemperatur in Frankreich. (Quelle: Météo France)

    „In den Projektionen ist zu beobachten, dass 2023 ein ‚klassisches‘ Jahr in der Mitte dieses Jahrhunderts sein könnte, d. h. mit noch höheren Hitzewerten und Sommern, die sich von Juni bis Ende Oktober verlängern“, stellt Matthieu Sorel, Klimatologe bei Météo-France, fest. „Es ist wirklich ein emblematisches Jahr für das, was uns erwartet“.

    Unter den Highlights der letzten Monate erinnern sich manche an einen glühend heißen Sommer, den viertwärmsten seit dem Jahr 1900, insbesondere mit der längsten und intensivsten Hitzewelle, die in Frankreich nach einem 15. August je beobachtet wurde. In Toulouse wurde beispielsweise am 23. August eine Temperatur von 42,4°C gemessen, womit der bisherige Höchstwert von 40,7°C, gemessen im August 2023, regelrecht pulverisiert wurde. Virginie Schwarz, CEO von Météo-France, wies darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es in einer vorindustriellen Welt (vor 1850) zu einem solchen Ereignis kommt, nach den Prognosen von Météo-France um ein Hundertfaches geringer gewesen wäre. Mit anderen Worten: in einer Welt, die nicht mit der menschengemachten globalen Erwärmung konfrontiert ist.

    Rekord der Rekorde
    Mit dem wärmsten September seit Beginn des 19. Jahrhunderts in Frankreich und einem außergewöhnlich warmen Spätherbst, der vom 27. September bis zum 13. Oktober im gesamten Land festgestellt wurde, steuert Frankreich auf den wärmsten Herbst zu, der jemals gemessen wurde, obwohl der Monat Oktober hinter dem Oktober des Jahres 2022 „nur“ den zweiten Platz belegt. Alle Warnlampen stehen auf Rot, nicht nur in Frankreich, sondern auch auf dem gesamten Planeten, da seit Anfang November bekannt ist, dass dieses Jahr das wärmste sein wird, das jemals weltweit aufgezeichnet wurde, warnen die Wissenschaftler von Météo France.

    Um den festgestellten Trend, der langsam zur Norm wird, noch zu unterstreichen, weist Météo-France darauf hin, dass neun der zehn wärmsten Jahre nach 2010 stattfanden.

    Aber die Rekorde betreffen nicht nur die Temperaturen. Im vergangenen Winter gab es in Frankreich zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar 32 aufeinanderfolgende Tage ohne jeglichen Niederschlag. Das war seit 1959 in keiner Jahreszeit mehr der Fall. Umgekehrt regnete es dieses Jahr vom 18. Oktober bis zum 18. November 32 Tage lang ununterbrochen. „Nie zuvor wurden solche Regenmengen (243 Liter / m2) in 30 aufeinanderfolgenden Tagen landesweit gemessen“, betont Météo-France.

    In diesem Kontext einer Vielzahl an alarmierenden Informationen, die von Experten veröffentlicht werden, wird das Außergewöhnliche banalisiert. Es besteht die Gefahr, dass die Öffentlichkeit nicht mehr auf all diese Rekorde achtet, die sich selbst übertreffen. Die Meteorologen stehen vor der schwierigen Aufgabe, das Bewusstsein wach zu halten.

    Es gibt immer mehr Rekorde, und wir brechen sie jedes Jahr erneut.

  • Französisches Parlament stimmt für sofortige Arbeitserlaubnis für Migranten in bestimmten Berufen

    Französisches Parlament stimmt für sofortige Arbeitserlaubnis für Migranten in bestimmten Berufen

    Diese überarbeitete Version des Gesetzestextes, die am Donnerstag im Rechtsausschuss der Nationalversammlung behandelt wurde, liegt auf halbem Weg zwischen der ursprünglichen Version der Regierung und der vom Senat gewünschten abgespeckten Version. Der Rechtsausschuss der französischen Nationalversammlung stimmte am Donnerstag, dem 30. November, einer überarbeiteten Version des Artikels im neuen Einwanderungsgesetzentwurf zu, der die Regularisierung von undokumentierten Migrant/inn/en in angespannten Berufen zum Gegenstand hat und einen „Kompromiss“ zwischen der ursprünglichen Version der Regierung und der des Senats darstellt. Die Nationalversammlung stellte Artikel 4 des neuen Einwanderungsgesetzes wieder her, der bestimmten Asylbewerbern den sofortigen Zugang zur Arbeit ermöglichen soll, nachdem dieser Artikel zuvor vom Senat gestrichen worden war. Am Mittwoch hatte die Nationalversammlung bereits Artikel 3, der die staatliche medizinische Hilfe (AME) betraf, wiederhergestellt, der …

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  • Olympische Winterspiele 2030: Französische Alpen als einziger Kandidat vom IOC ausgewählt

    Olympische Winterspiele 2030: Französische Alpen als einziger Kandidat vom IOC ausgewählt

    Die IOC-Exekutivkommission, die am Mittwoch in Paris zusammentrat, beschloss, die Bewerbungen Schwedens und der Schweiz abzulehnen und stattdessen in „gezielte“ Gespräche mit der Region der französischen Alpen einzutreten.

    Nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris stehen die Chancen sehr gut, dass Frankreich in den nächsten Jahren erneut Gastgeber für die olympische Welt sein wird. Die Exekutivkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat am Mittwoch beschlossen, mit der französischen Bewerbung um die Winterspiele 2030 in einen „gezielten Dialog“ zu treten. Das bedeutet, dass die Kommission ihre Wahl getroffen hat und die Bewerbungen von Schweden und der Schweiz nicht berücksichtigt.

    Nachhaltige und umweltfreundliche Spiele
    Das IOC wird nun mit den Verantwortlichen des französischen Projekts, das von den Regionen Aura und Paca getragen wird, ausführlichere Gespräche führen, um die Machbarkeit zu prüfen. Die Winterspiele in Frankreich sollen „nachhaltig“ und „umweltfreundlich“ sein, wie es im Projekt heißt, mit Veranstaltungen, die sich auf „zwei große olympische Pole“ konzentrieren: Das Hinterland von Nizza und Isola 2000 und Briançon für die Südalpen; Savoyen mit Méribel/Courchevel, La Plagne, Val d’Isère und Haute-Savoie mit Le Grand-Bornand und La Clusaz für die Nordalpen.

    Der nächste Schritt ist die endgültige Bestätigung der Wahl durch eine Abstimmung des IOC im Jahr 2024. Wenn alles nach Plan verläuft, wäre Frankreich nach Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992 zum vierten Mal Gastgeber der Olympischen Winterspiele. Das Olympische Komitee teilte am Mittwoch außerdem mit, dass es nur die Bewerbung von Salt Lake City für die Winterspiele 2034 in die engere Wahl gezogen hat.

  • Französischer Arbeitsminister vor Gericht: Staatsanwalt fordert 10 Monate Haft und 15.000 € Geldstrafe

    Französischer Arbeitsminister vor Gericht: Staatsanwalt fordert 10 Monate Haft und 15.000 € Geldstrafe

    Der ehemalige Bürgermeister von Annonay (Ardèche) und amtierende Arbeitsminister Olivier Dussopt steht seit Montag in Paris wegen des Verdachts auf Günstlingswirtschaft im Zusammenhang mit einem öffentlichen Auftrag im Jahr 2009 vor Gericht. Nach dem Prozess gegen Justizminister Eric Dupond-Moretti steht nun der Prozess gegen ein weiteres Mitglied der Regierung von Elisabeth Borne an. Die Finanzstaatsanwaltschaft (PNF) forderte am Mittwoch, 29. November, zehn Monate Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe von 15.000 Euro gegen den amtierenden Arbeitsminister Olivier Dussopt. Er steht seit Montag in Paris wegen des Verdachts der Günstlingswirtschaft im Zusammenhang mit einem öffentlichen Auftrag im Jahr 2009 vor Gericht, als er Bürgermeister von Annonay (Departement Ardèche) war. Der Staatsanwalt forderte angesichts der „lange zurückliegenden Taten“ allerdings keine Nichtwählbarkeitsstrafe gegen den Minister. Darüber hinaus forderte er ebenfalls acht Monate Haft auf Bewährung und eine Ge…

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