Kategorie: Frankreich

  • Yvelines: Schüler in Polizeigewahrsam – er hatte einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht

    Yvelines: Schüler in Polizeigewahrsam – er hatte einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht

    Der Polizeigewahrsam des Schülers der Oberstufe im Departement Yvelines und der verdächtigt wird, seinen Lehrer in einem sozialen Netzwerk mit dem Tod bedroht zu haben, wurde verlängert, wie der Sender Franceinfo am Montag meldete.

    Der Polizeigewahrsam des Schülers der Abschlussklasse, der ein katholisches Privatgymnasium in Le Chesnay im Departement Yvelines besucht, wird verlängert, wie der Sender Franceinfo am Montag, dem 18. Dezember, von der Staatsanwaltschaft in Versailles erfuhr. Der Jugendliche wird von den Ermittlern wegen „Todesdrohungen gegen eine Person, die mit einer öffentlichen Aufgabe betraut ist“ angehört. Er soll einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht haben.

    Der Schüler, der in wenigen Tagen 17 Jahre alt wird, wurde am Sonntagnachmittag in seinem Haus festgenommen, wie eine Polizeiquelle gegenüber Franceinfo berichtete. Ihm wird vorgeworfen, am vergangenen Wochenende auf Instagram eine Drohbotschaft gegen seinen Mathematiklehrer gepostet zu haben. In dieser Nachricht behauptete der Jugendliche, er wolle „seinen Mathematiklehrer ermorden“. Er kritisiert sein Aussehen, seine Größe und seine „gestreiften Socken“. Er fügte ein Foto des Lehrers bei und drohte auch denjenigen, die „petzen“ wollen, damit, wenn sie die Nachricht der Polizei melden sollten.

    Der Lehrer hat Anzeige erstattet.
    Die Ermittler versuchen nun herauszufinden, was den Schüler dazu bewogen hat, diese Nachricht zu posten. Ersten Informationen zufolge konnte der Junge es nicht ertragen, dass sein Lehrer ihm kürzlich seine Arbeit weggenommen hat, obwohl er seine Aufgabe noch nicht beendet hatte. Das schreibt er jedenfalls in seiner Nachricht auf Instagram.

    Der betroffene Lehrer erstattete Anzeige bei der Polizei, erklärte jedoch, dass er bisher nie Schwierigkeiten mit diesem Schüler gehabt habe. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

  • Tod von Guy Marchand: Der französische Schauspieler und Sänger starb im Alter von 86 Jahren

    Tod von Guy Marchand: Der französische Schauspieler und Sänger starb im Alter von 86 Jahren

    Guy Marchand starb im Alter von 86 Jahren im Krankenhaus von Cavaillon im Departement Vaucluse, wie seine Kinder in einer Pressemitteilung bekannt gaben. Der französische Schauspieler und Sänger Guy Marchand, der für seine Rolle als Fernsehdetektiv Nestor Burma in Frankreich sehr bekannt war, starb …

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  • Emmanuel Macron wird am 21. / 22. Dezember nach Jordanien reisen und mit Soldaten Weihnachten feiern

    Emmanuel Macron wird am 21. / 22. Dezember nach Jordanien reisen und mit Soldaten Weihnachten feiern

    Der Staatschef wird mit den 350 Soldaten eines französischen Luftwaffenstützpunkts zu Abend essen, die an einer internationalen Aktion gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak beteiligt sind. Nach Ägypten im Jahr 2022 wählt Emmanuel Macron nun Jordanien. Der Präsident wird am 21. und 22. Dezember den französischen Luftwaffenstützpunkt H5 in der jordanischen Wüste besuchen, um das Weihnachtsfest mit im Ausland stationierten französischen Streitkräften zu feiern, wie der Elysée-Palast am vergangenen Freitag bekannt gab. „Im Vorfeld der Weihnachtsfeiertage wollte der Staatschef den 350 Soldaten, die von diesem Stützpunkt aus im Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt sind, ein vom Küchenchef der Präsidentschaft der Republik zubereitetes Abendessen bieten“, erklärte die französische Präsidentschaft. Die Soldaten dieser temporären Basis beteiligen sich an der internationalen Anti-Dschihadisten-Koalition Inherent Resolve, die hauptsächlich im Irak tätig ist und von den USA geleitet wi…

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  • Toulouse: Mann wegen Serienangriffen auf Joggerinnen verhaftet

    Toulouse: Mann wegen Serienangriffen auf Joggerinnen verhaftet

    Ein 34-jähriger Mann wurde am Samstagabend in Toulouse von Polizisten einer Sondereinhait festgenommen. Er wird verdächtigt, in den letzten Tagen mehrere Joggerinnen angegriffen zu haben.

    Er lief nicht, um sich in Form zu halten, sondern um Joggerinnen zu überfallen. Ein Mann wurde am späten Samstagabend, dem 16. Dezember, im Stadtteil Lardenne in Toulouse festgenommen.

    Seit mehreren Tagen waren Frauen, die in der Gegend joggten, Opfer von sexuellen Übergriffen geworden. Wenn sie an dem Mann vorbeikamen, begann dieser, sie zu verfolgen. Er fasste ihnen mit den Händen an den Hintern und berührte ihre Körper.

    Mehrere Vorfälle waren bei der Polizei gemeldet worden. Am Samstagabend hatte der Mann ein weiteres Opfer belästigt, doch diesmal wandte sich die Frau, die er angegriffen hatte, sofort an die Polizei. Sie konnte eine genaue Beschreibung des Täters abgeben.

    Ein Team der Kriminalitätsbekämpfungsbrigade Toulouse Rive gauche begab sich sofort zum Tatort. Nach kurzer Suche stießen die Polizisten auf einen Mann, auf den die Beschreibung genau zutraf.

    Dieser wurde daraufhin festgenommen. Der 34-jährige Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Weihnachtsfeier: 40 Personen leiden nach dem Verzehr von Austern unter einer Lebensmittelvergiftung

    Weihnachtsfeier: 40 Personen leiden nach dem Verzehr von Austern unter einer Lebensmittelvergiftung

    Nach dem Verzehr von Austern bei einer festlichen Mahlzeit im Département Loire-Atlantique hatten etwa 40 Personen starke Magenschmerzen. In den Schalentieren wurde ein Norovirus nachgewiesen. Austern sind ein Klassiker bei französischen Weihnachtsfeiern. Doch in der Region Loire-Atlantique werden dieses Jahr weniger Austern auf den Tellern landen. Seit Freitag, dem 15. Dezember, verbietet ein Erlass des Präfekten des Departements Loire-Atlantique laut dem Sender France Bleu Loire Océan „das Fischen, Sammeln, Transportieren, Lagern und Vermarkten von Muscheln“ aus dem Norden der Bucht von Bourgneuf. Ein Gebiet, in dem es mindestens zwanzig Muschelzüchter gibt. Der Grund dafür ist eine Lebensmittelvergiftung von etwa 40 Personen. Am Samstagabend, den 9. Dezember, veranstaltete die Feuerwehr von Sainte-Gilles-Croix-de-Vie (Vendée) anlässlich des Tages der Heiligen Barbara ein Essen. Mehrere Gäste berichteten laut Matthieu Mairesse, Generalkontrolleur des Feuerwehr- und Rettungsdienstes d…

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  • Gaza: „Beispiellose Gewalt“ – französische Außenministerin Catherine Colonna kritisiert Israel

    Gaza: „Beispiellose Gewalt“ – französische Außenministerin Catherine Colonna kritisiert Israel

    Die französische Außenministerin verurteilte am Sonntag, dem 17. Dezember, die von israelischen Siedlern im besetzten Westjordanland begangenen Gewalttaten, die „die Aussicht auf eine politische Lösung untergraben“.

    Die Szene spielt sich in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Ramallah im besetzten Westjordanland ab. Angesichts der von israelischen Siedlern in diesem Gebiet verübten Gewalt nahm die französische Außenministerin Catherine Colona am Sonntag, dem 17. Dezember, kein Blatt vor den Mund. Sie sagte: „Das sind schlimme Taten, die die Aussicht auf eine politische Lösung untergraben und die Palästinensische Autonomiebehörde schwächen, die vielleicht sogar zu neuen Entwicklungen und einer Destabilisierung des Westjordanlandes führen können, was wiederum nicht in Israels wohlverstandenem Interesse liegt“.

    Die Ministerin traf im Dorf al-Mazra’a al-Qibliya in der Region Ramallah mit Olivenbauern zusammen, die ihr erklärten, dass sie ihre Ernte nicht einbringen konnten, nachdem sie von Siedlern bedroht und von ihrem Land vertrieben worden waren, wie AFP-Journalisten berichteten.

    Die Außenministerin hielt es für „wichtig, sich eine Realität vor Augen zu führen, die uns zwar bekannt ist, aber sie vor Ort zu sehen und mit eigenen Augen. Einer Vision, die wir von all diesen Hügeln haben, die nach und nach von Kolonisten besiedelt werden, einer Kolonisierung, die nach internationalem Recht illegal ist“.

    Sanktionen gegen die Siedler
    Frankreich hat bereits angekündigt, dass es an Sanktionen gegen Siedler arbeite, die für die Gewalt verantwortlich sind. Am Freitag forderten die Europäische Union, Australien, Kanada, Norwegen, das Vereinigte Königreich und die Schweiz Israel auf, „konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die beispiellose Gewalt israelischer Siedler im besetzten Westjordanland zu beenden“.

    Die Gewalt in diesem seit 1967 besetzten palästinensischen Gebiet hat in der Tat dramatisch zugenommen, nachdem die islamistische Palästinensergruppe Hamas am 7. Oktober blutige Anschläge in Israel verübt hatt, bei denen etwa 1.140 Menschen in Israel getötet und etwa 250 als Geiseln genommen wurden.

    Seitdem wurden allein in der Nähe von Ramallah nach Angaben palästinensischer Beamter fast 300 Menschen durch Angriffe von israelischen Siedlern getötet.

  • Ile-de-France: Nur jeder zweite Zug zirkuliert auf der RER B aufgrund eines lokalen Streiks

    Ile-de-France: Nur jeder zweite Zug zirkuliert auf der RER B aufgrund eines lokalen Streiks

    Der Streik betrifft aber nicht die Verbindung im Gare du Nord zwischen den Teilen der RATP und der SNCF auf dieser Achse, so die Pariser Verkehrsbetriebe.

    Im Durchschnitt fährt nur einer von zwei Zügen auf der Linie RER B am Montag, dem 18. Dezember, aufgrund eines örtlich begrenzten Streiks, wie von der RATP am Samstag angekündigt wurde. Die Mobilisierung beeinträchtige nicht die Verbindungen am Gare du Nord zwischen den Teilen der RATP und der SNCF auf dieser Strecke, die normalerweise täglich eine Million Fahrgäste befördern, erklärte die Pariser Verkehrsbetriebe. Fahrgäste, die nördlich dieser Station unterwegs sind, müssen also nicht umsteigen, um auf dem von der SNCF betriebenen Teil der Strecke zu fahren, und umgekehrt.

    Die RATP fordert „alle Fahrgäste der Linie, die dazu in der Lage sind, auf, im Home-Office zu arbeiten oder die Fahrten zu verschieben, (…) und entschuldigt sich für die gestörten Beförderungsbedingungen“. Drei Gewerkschaften (La base, CGT und FO) hatten am 1. Dezember zu einem Streik für diesen Montag aufgerufen. Sie protestieren damit gegen die „flagrante Ungerechtigkeit“ eines Disziplinarverfahrens gegen einen RER-Lokführer an.

  • Gironde: Europas größtes Bücherlager von Hochwasser überflutet

    Gironde: Europas größtes Bücherlager von Hochwasser überflutet

    Für das Departement Gironde wurde die Alarmstufe Orange nach den Überschwemmungen wieder aufgehoben, doch das Wasser richtete zahlreiche Schäden an. Unter anderem wurde ein riesiges Bücherlager in Mitleidenschaft gezogen.

    Didier Rodriguez muss derzeit mit einem Geländewagen zu seinem Arbeitsplatz fahren, dem Village du livre, das nach den jüngsten Überschwemmungen in eine Halbinsel verwandelt wurde. Hinter diesen Mauern befinden sich acht Millionen antiquarische Bücher. Im Lagerraum ist das Wasser viel stärker gestiegen als erwartet. Etwa hunderttausend Bücher waren vom steigenden Wasser betroffen, ein enormer Verlust. Dennoch ist der Betrieb noch lange nicht zum Erliegen gekommen.

    Sichtbare Schäden
    Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen sind die Angestellten damit beschäftigt, täglich 100 Bestellungen zu bearbeiten. Am Boden sind die Schäden noch deutlich sichtbar. „Ich, die ich eine Leidenschaft für Bücher habe, es tut mir wirklich im Herzen weh, das zu sehen. Normalerweise haben wir Platz, um zwischen den Regalen zu laufen, jetzt müssen wir uns einen Weg bahnen“, erzählt eine Mitarbeiterin auf dem Sender Franceinfo. Es wird mehrere Wochen dauern, bis die größte antiquarische Buchhandlung Europas wieder auf Vordermann gebracht werden kann.

  • Revierkrieg: Kalaschnikow-Schüsse im Stadtzentrum von Grenoble

    Revierkrieg: Kalaschnikow-Schüsse im Stadtzentrum von Grenoble

    Ein Mann wurde am Samstagabend bei einer Schießerei im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in einem Stadtteil von Grenoble, unweit des Stadtzentrums, angeschossen.

    Mindestens ein Dutzend Kugeln wurden mit einer Kalaschnikow gegen 18.30 Uhr am Samstag, dem 16. Dezember, im Stadtteil Alma, unweit des Stadtzentrums von Grenoble, abgefeuert, berichtet die Zeitung Dauphiné Libéré. „Diese Schießerei ist auf einen Revierkampf zurückzuführen. Das Team, das dort einen Dealpoint betreibt, war gerade von dort verdrängt worden und versuchte gestern Abend, ihn zurückzugewinnen“, teilte die Staatsanwaltschaft von Grenoble mit. Ein Mann wurde durch einen Schuss am Fuß verletzt. Er „befindet sich derzeit im Krankenhaus“, seine Verletzungen seien jedoch nicht lebensgefährlich. Das Opfer, war „der Justiz ungünstig bekannt“, wie der Staatsanwalt von Grenoble erklärte.

    Später am Abend kam es im selben Viertel zu einer weiteren Schießerei, bei der es wohl um denselben Dealpoint ging, ohne dass jemand verletzt wurde. Ebenfalls am Samstagabend wurde ein 27-jähriger Mann im Viertel Villeneuve im Süden von Grenoble zusammengeschlagen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seine 20-jährige Schwester wurde ebenfalls geschlagen und verletzt. Der junge Mann „wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen“, so der Staatsanwalt.

    Ein Mann wurde in diesem Fall in Polizeigewahrsam genommen, der auch mit einer Schießerei im Sommer im Zusammenhang mit einem Kampf um die Kontrolle über einen sogenannten Dealpoint in Verbindung steht.

  • Überschwemmungen in der Charente-Maritime: Tausend Häuser betroffen und 250 Personen evakuiert

    Überschwemmungen in der Charente-Maritime: Tausend Häuser betroffen und 250 Personen evakuiert

    In der Charente-Maritime gilt am Montag weiterhin die zwiethöchste Hochwasserwarnung. Besonders betroffen ist die Stadt Saintes.

    Rund 1.000 Häuser sind betroffen und etwa 250 Menschen wurden am Sonntagnachmittag in Saintes und den umliegenden Gemeinden evakuiert, berichtet der Sender France Bleu La Rochelle. Seit mehreren Tagen leidet das Departement Charente-Maritime unter heftigen Überschwemmungen. Am heutigen Montag gilt dort immer noch eine orangefarbene Hochwasserwarnung.

    Der Rückgang des Hochwassers ist langsam
    Am Sonntagnachmittag erreichte der Fluss Charente mit 6,09 Metern seinen Höchststand. Der Rückgang wird nur langsam erfolgen und könnte laut den Vorhersagen der Webseite Vigicrues die ganze Woche über andauern.

    Der Präfekt beantragte am Sonntag, die Stadt Saintes unter den Status der Naturkatastrophe zu setzen.