Kategorie: Frankreich

  • Europäer sehen in der Regierung Attal Stabilität und eine Stärkung der EU

    Europäer sehen in der Regierung Attal Stabilität und eine Stärkung der EU

    Wenige Tage nach der Ernennung von Gabriel Attal zum Premierminister Frankreichs wird die Sicht der europäischen Nachbarn auf die Regierungsumbildung immer deutlicher. In Deutschland und Italien kommentieren die politischen Beobachter die Ernennung von Gabriel Attal im Großen und Ganzen ähnlich positiv wie in Frankreich. Die meisten sind durch das Kontinuum der Beziehungen zwischen den Partnerländern beruhigt und verstehen die erkennbare leichte Verschiebung der neuen Regierung nach rechts als Gegengewicht zu den Europawahlen angesichts des Erfolges des rechtsextremen Front National in den Umfragen unter französischen Wählern. Im Europäischen Parlament war es die Ernennung von Stéphane Séjourné zum neuen Außenminister, die die größte Aufmerksamkeit auf sich zog. Allerdings bezogen sich die meisten Kommentare auf die sofortigen Reisen des neuen Ministers nach Kiew, Berlin und Warschau. Gabriel Attal wird von den Deutschen als Stabilitätsfaktor begrüßt.Die deutsche Presse erkennt in Gab…

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  • Schnee in Paris – keine Busse mehr in der Ile-de-France – 25 Departements unter Alarmstufe Orange

    Schnee in Paris – keine Busse mehr in der Ile-de-France – 25 Departements unter Alarmstufe Orange

    Météo-France setzte 25 Departements in Nord- und Zentralfrankreich auf die Warnstufe Orange wegen Schneefall und Glatteis.

    Ein schwieriger Tag auf den Straße in der Region Paris. Météo-France hat 25 Departements in Nord- und Zentralfrankreich auf die Warnstufe Orange für „Schnee und Eis“ gesetzt. Es handelt sich um die Departements Aisne, Ardennen, Calvados, Cantal, Eure, Eure-et-Loir, Isère, Loire, Haute-Loire, Marne, Nord, Oise, Orne, Pas-de-Calais, Puy-de-Dôme, Paris, Seine-Maritime, Seine-et-Marne, Yvelines, Somme, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne und Val-d’Oise. Der öffentliche Nahverkehr ist in vielen dieser Departements – insbesondere in der Region Ile-de-France – stark gestört. Auch die Fahrten der Schulbusse werden in vielen Departements ausgesetzt.

    „Die Verkehrsbedingungen werden in den Departements, für die die Warnstufe Orange gilt, sehr schwierig sein“, heißt es im Bericht von Météo-France. Der amtliche Verkehrswarndienst Bison futé verzeichnete bereits um 8 Uhr in ganz Frankreich 1.119,90 km kumulierte Staus.

    In Paris ist das gesamte Busnetz stark beeinträchtigt. Nach Angaben der Betreibergesellschaft RATP verkehren viele Buslinien am Donnerstagmorgen nicht. Auch die RER-Regionalbahnen sind gestört. In einem Post auf X empfiehlt Sytadin den Autofahrern in der Ile-de-France, ihre Fahrten soweit möglich zu verschieben.

    Schwierigkeiten in vielen Departements. Mehrere Departements in der nördlichen Hälfte Frankreichs haben den Lkw-Verkehr eingeschränkt und setzen die Schultransporte aus.

  • Der älteste Franzose starb im Alter von 111 Jahren

    Der älteste Franzose starb im Alter von 111 Jahren

    Er hat seinen 111. Geburtstag am 6. Juni 2023 im Altersheim von Longué im Departement Maine-et-Loire gefeiert. André Ludwig, der als ältester Franzose galt, starb am 7. Januar, wie die Zeitung Le Courrier de l’Ouest berichtet. Der ehemalige kaufmännische Angestellte war seit 1972 im Ruhestand und hatte sich vor etwas mehr als sechs Jahren dazu entschließen müssen, sein Haus zu verlassen und in ein Altenheim zu ziehen. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den letzten Monaten nach einer Operation am Oberschenkelknochen deutlich verschlechtert.

    André Ludwig wurde am 6. Juni 1912 in La Ferté-sous-Jouarre im Département Seine-Maritime geboren und hat in seinem langen Leben viel durchgemacht. Während des Zweiten Weltkriegs war er in Gefangenschaft geraten und anschließend nach Polen deportiert worden. Ihm gelang zwar die Flucht, aber er wurde in Berlin wieder gefasst. Später konnte André Ludwig nach einer weiteren Flucht nach Paris zurückkehren, um sich dort der Résistance anzuschließen.

    Seine Frau starb im Alter von 99 Jahren
    André Ludwig lebte mit seiner Frau bis zu deren Tod im Alter von 99 Jahren im Jahr 2012 zusammen. An seinem 110. Geburtstag hatte er der Zeitung Courrier de l’Ouest anvertraut, dass er seine Tochter aus den Augen verloren hat, als sie erst 20 Jahre alt war. „Ich habe sie nie wieder gesehen, das ist mein größter Schmerz“, sagte er. Er war bereits sehr geschwächt und sagte der Zeitung: „Mein größtes Vergnügen wird es sein, zu sterben. In einen langen Schlaf gehen“.

    Einen Tag nach dem 111. Geburtstag von André Ludwig im vergangenen Jahr war der zweitälteste Franzose im Alter von 110 Jahren gestorben. Auch Pierre Pineau stammte aus dem Departement Maine-et-Loire. Der älteste Mann Frankreichs ist nun wahrscheinlich Maurice Le Coutour aus Barfleur im Departement Manche. Maurice Le Coutour wird im Mai 2024 seinen 110. Geburtstag feiern.

    Bei den Frauen ist die 112-jährige Marie-Rose Tessier aus der Vendée die wohl älteste Frau in Frankreich. Sie wurde zur ältesten Französin, nachdem Ordensschwester André im Alter von 118 Jahren am 17. Januar 2023 verstorben war. Lucile Randon, so der richtige Name von Schwester André, galt ebenfalls als älteste bekannte Frau der Menschheit.

  • Prekarität: 2023 lebten in Frankreich 5.3 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze

    Prekarität: 2023 lebten in Frankreich 5.3 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze

    Im Jahr 2023 lebten laut dem Observatoire des inégalités etwa 8 % der französischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, das sind 5,3 Millionen Menschen. Am stärksten von prekären Lebensverhältnissen betroffen sind Studierende und Frauen.

    Eine Person gilt in Frankreich als arm, wenn sie weniger als 940 Euro im Monat erhält, was der Hälfte des Durchschnittseinkommens der Franzosen entspricht. Im Jahr 2023 lebten laut dem Observatoire des inégalités 5,3 Millionen Menschen unterhalb dieser Armutsgrenze, das sind 8 % der Bevölkerung. Eine Zahl, die seit Mitte der 2000er Jahre stetig gestiegen ist. Dennoch gehört Frankreich zu den europäischen Ländern, denen es am besten gelingt, das Phänomen der Armut einzudämmen.

    Steigende Lebenshaltungskosten
    Die Verschärfung der Armut ist sowohl auf die Senkung der Einkommen und der Beihilfen im Jahr 2022 zurückzuführen, vor allem aber auf den Anstieg der Lebenshaltungskosten. Die Lebensmittelpreise sind bis 2023 um weitere 7 % und die Energiepreise um 23 % gestiegen. Armut betrifft zwar alle Altersgruppen, am stärksten betroffen sind jedoch junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren. Fast 50 % der Studierenden leben von weniger als 400 Euro im Monat. Auch Frauen gehören zu den am stärksten Betroffenen. Sie machen 57 % der von der Hilfsorganisation Secours catholique unterstützten Personen aus.

  • Demografie: Geburtenrate in Frankreich im Jahr 2023 voraussichtlich weiter gesunken

    Demografie: Geburtenrate in Frankreich im Jahr 2023 voraussichtlich weiter gesunken

    Allen Prognosen zufolge werden die Geburtenzahlen in Frankreich im Jahr 2023 erneut sinken. Das amtliche Statistik-Institut Insee schätzt den Rückgang auf 7 % im Vergleich zum Vorjahr, was einem historischen Tiefststand seit 1946 entspricht.

    Ein einziges Kind und dann war’s das. Allen Prognosen zufolge werden die Geburtenzahlen Frankreichs im Jahr 2023 weiter sinken: -7 % im Vergleich zum Vorjahr, so die Statistikbehörde Insee. Eine Zahl, die sogar den historischen höchsten Rückgang seit 1946 darstellt. Folgerichtig wird auch die Geburtenrate auf 1,7 Kinder pro Frau sinken, gegenüber 1,8 im Jahr 2022.

    Das Modell der Großfamilie stirbt aus
    Bewegt sich Frankreich auf eine Ein-Kind-Gesellschaft zu? Nicht ganz, denn Frankreich liegt nach wie vor über dem europäischen Durchschnitt. Ausserdem lassen sich immer mehr alternative Elternpaare auf das Abenteuer der Mutterschaft ein, insbesondere Frauenpaare und alleinstehende Frauen seit der Zulassung der medizinisch unterstützten Befruchtung. Das Modell der Großfamilie, das früher die Norm war, verschwindet jedoch nach und nach. Heute bekommen nur noch sehr reiche Familien oder Familien aus der Arbeiterschicht mehr Kinder als der Durchschnitt. Laut dem Statistikamt Insee wurden in Frankreich im Jahr 2023 durchschnittlich 1.877 Kinder pro Tag geboren. Im Jahr 2015 waren es fast 2.200.

  • Neue Kultusministerin Rachida Dati will 2026 für das Amt der Bürgermeisterin von Paris kandidieren

    Neue Kultusministerin Rachida Dati will 2026 für das Amt der Bürgermeisterin von Paris kandidieren

    Die neue französische Kulturministerin Rachida Dati, die bei den Kommunalwahlen 2020 in Paris unterlag, kündigte am Mittwoch an, dass sie ihre Kandidatur für dieses Amt 2026 erneuern werde. Rachida Dati, die neue Kulturministerin in der Regierung von Gabriel Attal und Bürgermeisterin des VII. Arrondissements der französischen Hauptstadt, kündigte am Mittwoch, dem 17. Januar, im Radiosender RTL ihre Kandidatur für das Amt der Bürgermeisterin von Paris im Jahr 2026 an. Diese Erklärung erfolgte nur wenige Stunden nach der großen Pressekonferenz von Emmanuel Macron, bei dieser versicherte, nicht mit Dati über dieses Thema gesprochen zu haben. „Ich, ich bin eine wahre Pariserin. Mein Ziel ist Paris. Ich habe den Willen all diejenigen zusammenzubringen, die wollen, dass sich in Paris etwas ändert, ich bin entschlossen“, antwortete Rachida Dati auf den Radiosender RTL auf die Frage, ob sie nochmals kandidieren werde. Und bekräftigte: „Das ist in drei Jahren. Natürlich, das habe ich immer gesa…

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  • Emmanuel Macrons große TV-Pressekonferenz am Dienstagabend

    Emmanuel Macrons große TV-Pressekonferenz am Dienstagabend

    Der französische Präsident hat am Dienstagabend auf einer TV-Pressekonferenz, die mehr als zweieinviertel Stunden dauerte, zahlreiche Ankündigungen gemacht. „Rendezvous“ mit den Franzosen: Am Dienstagabend machte der französische Staatschef während einer zweieinviertelstündigen Pressekonferenz, die von mehr als 200 Journalisten im Élysée-Palast verfolgt wurde, zahlreiche Ankündigungen für den Rest seiner zweiten Amtszeit.

    In Begleitung der wichtigsten Minister der Regierung Attal erläuterte Emmanuel Macron seine Pläne für ein „stärkeres und gerechteres Frankreich“ unter dem Begriff der „Wiedererstarkung“, den er bereits bei einer seiner Neujahrsansprachen benutzt hat. Schule, Sicherheit und Wirtschaft standen im Mittelpunkt der einleitenden Rede Macrons, der sich anschließend den Fragen der Journalisten stellte. JugendMacron will die Nutzung von digitalen Geräten „für unsere Kinder“ auf der Grundlage eines Expertenberic…

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  • Europol: Cyril Picard ist der derzeit meistgesuchte französische Kriminelle

    Europol: Cyril Picard ist der derzeit meistgesuchte französische Kriminelle

    Cyrille Picard gilt als der von der Europäischen Polizei meistgesuchte französische Kriminelle. Gegen den 54-jährigen Mann, der im Verdacht steht, seine Tochter ermordet zu haben, liegt ein internationaler Haftbefehl vor.

    Der 54-jährige Cyrille Picard, der der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist, ist der meistgesuchte Franzose in Europa. Er wird des Mordes an seiner Tochter verdächtigt. Am 12. Mai 2022 wurde in Veigy-Foncenex (Hochsavoyen) der leblose Körper eines 10-jährigen Mädchens gefunden, das erwürgt in der Nähe eines Feuers lag. Der Vater, Cyrille Picard, ist seither nicht auffindbar. Vor dem Hintergrund der Trennung von seiner Frau und Mutter des Kindes wurde er zum Hauptverdächtigen in diesem Mordfall. Den Ermittlern zufolge fuhr Cyrille Picard zunächst nach Paris, wo er versuchte, die Wohnung seiner Eltern in Brand zu setzen, bevor er sich in Richtung Südwesten aufmachte.

    Einige Tage später wurde sein Lieferwagen im Departement Charente-Maritime gefunden. Ein Video aus einer Videoüberwachung zeigt, wie er mit seinem Hund Tyson und einem Rucksack den Parkplatz eines Supermarkts verlässt. Als bekanntermaßen guter Segler könnte er über das Meer geflohen sein. Sein Profil bereitet der Polizei große Sorgen. „Er kann mit Waffen umgehen. Er war unter anderem auf den Kriegsschauplätzen der Konflikte im ehemaligen Jugoslawien. Während der Pandemie hat er seine physische Erscheinung verändert, er hat sich für Verschwörungstheorien eingesetzt, interessiert sich für Survival-Bewegungen …“, erklärt Guillaume Lacassin, Kommissar und Leiter der nationalen Brigade für die Suche nach flüchtigen Verdächtigen.

    Die Ermittlungen haben mittlerweile eine internationale Dimension angenommen, da Europol, Cyrille Picard in seine große Kommunikationskampagne zur Suche nach den wichtigsten europäischen Flüchtlingen aufgenommen hat.

  • Paris: Der Place de la Concorde ohne Autos – dieses Projekt existiert nicht erst seit gestern

    Paris: Der Place de la Concorde ohne Autos – dieses Projekt existiert nicht erst seit gestern

    Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo kündigte am Sonntag an, dass die Hälfte des Place de la Concorde nach den Olympischen Spielen nicht wieder für den Autoverkehr freigegeben wird. Der Place de la Concorde wird nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilweise nur Fußgängern zur Verfügung stehen. Dies kündigte die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Sonntag, dem 14. Dezember, in einem Interview mit der Zeitung La Tribune dimanche an. Der Place de la Concorde, auf dem im nächsten Sommer während der Olympischen Spiele die Basketball-, Skateboard- und Breakdance-Wettbewerbe stattfinden werden, wird nach den Spielen nicht vollständig an den Autoverkehr zurückgegeben. „Der Verkehr wird flüssiger, wenn man die Hälfte des Platzes sperrt“, meint die Pariser Bürgermeisterin und fügt hinzu, dass der „Platz, der dem Auto an diesem emblematischen Ort eingeräumt wird, nur eine kurze Episode in der Geschichte gewesen sein wird“. Den Place de la Concorde den Fußgängern zurückzugeben, ist…

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  • Wetter: 38 Departements am Mittwoch wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange

    Wetter: 38 Departements am Mittwoch wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange

    Météo France hat für Mittwoch, den 17. Januer, 38 Departements wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf die Warnstufe Orange gesetzt.

    Die Rückkehr der Niederschläge und der Kälte zwingt Météo France dazu, für Mittwoch, den 17. Januar, 38 Departements wegen Schnee- und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange zu setzen. Die gesamte Nordhälfte ist betroffen, von der Bretagne bis zum Grand-Est.

    Bereits am Dienstagabend mahnt die Wetteragentur zur Wachsamkeit und hat 14 Departements von der Normandie bis zum Haut-Rhin auf Orange gesetzt. Für den Mittwoch berichtet Météo France, dass „die bretonischen Departements sowie die Departements, die an die Departements mit oranger Warnung angrenzen, vereisende Regenfälle in lokalisierter und vorübergehender Form erleben können. Die Unsicherheit über die räumliche und zeitliche Ausdehnung dieses Phänomens bleibt bestehen, was zu einer Erhöhung der Wachsamkeitsstufe für diese Departements führen könnte“, ergänzt die französische Wetteragentur.

    Météo France befürchtet, dass die Verkehrsbedingungen „schwierig“ werden könnten, da eine „lokal ausgeprägte Schneeepisode“ folgen soll.