Kategorie: Frankreich

  • Marseille: Neue Radargeräte strafen Autofahrer ab

    Marseille: Neue Radargeräte strafen Autofahrer ab

    In Marseille, im Departement Bouches-du-Rhône, wurden jetzt Radargeräte der neuesten Generation aufgestellt. Sie sind hochmodern und können sogar das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts ahnden.

    In Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) hängen neue unauffällige schwarze Boxen in fünf Metern Höhe. Die Radargeräte, die sich seit zwei Jahren in der Testphase befanden, sind gnadenloser als je zuvor. Sie können ohne Blitzlicht Autofahrer registrieren, die nicht an einer roten Ampel anhalten. Dies wird mit einer Geldstrafe von 135 Euro und mit vier Punkten auf dem Führerschein geahndet. Die Meinungen der Nutzer in Marseille sind geteilt. „Ich weiß nicht, ob es die beste Lösung ist, noch mehr Bußgelder und Punkte einzuführen“, meinte ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 2. „Die Leute fahren wie verrückt, sie sind gut für die Sicherheit“, sagt ein anderer Mann am Steuer seines Autos.

    Leistungsfähigere Radargeräte
    Im Jahr 2023 verzeichnete Marseille sehr viele Verkehrsunfälle. Einer der neuen Kästen wurde in der Nähe eines Gymnasiums und eines Kindergartens aufgestellt und führt nun zu mehr Sicherheit für die Fußgänger in dieser Straße. Bisher werden die neuen Radargeräte nur beim Überfahren einer roten Ampel eingesetzt, aber bald können sie auch andere Verstöße wie das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts oder die Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer ahnden.

  • Demografie: Warum bekommen die Franzosen immer weniger Kinder?

    Demografie: Warum bekommen die Franzosen immer weniger Kinder?

    Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden in Frankreich noch nie so wenige Kinder geboren. Nur etwa 678.000 Babys wurden im Jahr 2023 geboren. Warum aber bekommen die Franzosen weniger Kinder?

    Das Département Landes verzeichnet eine historisch niedrigere Geburtenrate. Die kleine Julia wurde am Freitag, dem 12. Januar, in der Entbindungsstation des Krankenhauses von Mont-de-Marsan (Landes) geboren. Für das Jahr 2023 wurden etwa 1.000 Geburten verzeichnet, im Jahr 2022 waren es noch 1.200. Kristelle, die 32-jährige junge Mutter sagt auf dem Sender France 2, dass Frauen und Paare inzwischen später in ihrem Leben eine Familie gründen. „Vielleicht geben die Leute dem Beruf, dem Ausgehen und den Hobbys den Vorzug“, sagt sie. Auch der aktuelle geopolitische Kontext bereitet den werdenden Eltern Sorgen.

    Ein Rückgang der Geburtenrate in ländlichen Gebieten.
    „Das ist vor allem sozioökonomisch bedingt. Kinder sind teuer“, analysiert Dr. Sophie Defert, Leiterin der Entbindungsstation im Krankenhaus von Mont-de-Marsan gegenüber France 2. Im Jahr 2023 sank die Geburtenrate in in Frankreich auf insgesamt etwa 678.000 Geburten, so wenige wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Im Departement Landes, das von diesem Phänomen besonders betroffen ist, sank die Geburtenrate um sage und schreibe 14 %, ähnlich wie in anderen ländlichen Departements wie Gers und Lot-et-Garonne.

  • Demografie: 678.000 Babys im Jahr 2023 geboren – die niedrigste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg

    Demografie: 678.000 Babys im Jahr 2023 geboren – die niedrigste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg

    Die neueste demografische Bilanz des französischen Statistikinstituts Insee verzeichnet am 1. Januar 68,4 Millionen Einwohner in Frankreich.

    Frankreich hatte am 1. Januar 2024 68,4 Millionen Einwohner, wie aus der am Dienstag, dem 16. Januar veröffentlichten Bevölkerungsbilanz 2023 des französischen Statistikamtes Insee hervorgeht. Dies entspricht einem Anstieg von 0,3% im Vergleich zum Vorjahr.

    Das Insee erklärt, dass es neben dem Rückgang der Geburten im Jahr 2023 weniger Todesfälle gab. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 678.000 Babys geboren, das sind 6,6 % weniger als 2022 und fast 20 % weniger als 2010, als der letzte Geburtenhöhepunkt erreicht wurde. Es ist das erste Mal in Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg, dass so wenige Kinder geboren wurden.

    Demgegenüber starben in Frankreich im Jahr 2023 nur etwa 631.000 Menschen, 6,5% weniger als 2022. Dieser Rückgang folgte auf drei Jahre mit hoher Sterblichkeit, die insbesondere auf die Covid-19-Epidemie zurückzuführen war. Zu beachten ist, dass etwa 66,1 Millionen Einwohner im französischen Mutterland und etwa 2,3 Millionen in den fünf Überseedepartements leben.

    1,68 Kinder pro Frau
    Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau liegt bei 1,68 Kinder. Eine sinkende Zahl nach den 1,79 Kindern pro Frau im Jahr 2022. Bei seinem letzten Höchststand im Jahr 2010 lag dieser Index bei 2,03. Um wieder so niedriges Niveau wie 2023 zu finden, muss man bis in das Jahr 1993-1994 zurückgehen.

    Die Kinderzahl sinkt 2023 für Frauen aller Altersgruppen, auch für Frauen im Alter von 30 Jahren oder älter, die in den Jahren vor der Gesundheitskrise nicht oder kaum von einem Rückgang der Geburtenrate betroffen waren. Das Insee stellt außerdem fest, dass das Durchschnittsalter bei der Mutterschaft im Jahr 2023 wie im Jahr 2022 31,0 Jahre beträgt, gegenüber 29,5 Jahren zwanzig Jahre zuvor.

    Eine weitere Erkenntnis, die in der demografischen Bilanz auftaucht, ist die Lebenserwartung der Männer, die zum ersten Mal 80 Jahre erreicht. „Im Jahr 2023 beträgt die Lebenserwartung bei der Geburt 85,7 Jahre für Frauen und erreicht zum ersten Mal 80,0 Jahre für Männer“. Mit 242.000 Eheschließungen bleibt die Zahl der Ehen auch 2023 auf einem hohen Niveau. Die Zahl der im Jahr 2022 geschlossenen Ehen lag bei knapp 210.000.

  • Warum die Menschen in Südfrankreich eine Tsunami-Warnung erhalten könnten

    Warum die Menschen in Südfrankreich eine Tsunami-Warnung erhalten könnten

    Könnte eine Riesenwelle über Frankreich hereinbrechen? Diese Hypothese scheint nicht völlig abwegig zu sein, wenn man den Vereinten Nationen Glauben schenkt. Um sich auf ein solche Szenario vorzubereiten, wird in neun Departements rund um das Mittelmeer eine Übung durchgeführt: 7,2 Millionen Menschen werden eine Tsunami-Warnung auf ihrem Telefon erhalten.

    Wer in einem der folgenden Departements wohn, könnte demnächst eine Tsunami-Warnung auf seinem Handy erhalten: Pyrénées-Orientales, Aude, Hérault, Gard, Bouches-du-Rhône, Var, Alpes-Maritimes, Haute-Corse und Corse-du-Sud. Aber man sollte nicht in Panik geraten, wenn das Telefon morgen, Freitag, dem 19. Januar, zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr einen sehr lauten Warnton abgibt. Der Ton ertönt auch, wenn das Gerät stumm geschaltet ist. Dabei handelt es sich um einen Test des FR-Alert-Systems, mit dem die Bevölkerung vor einer drohenden Gefahr gewarnt werden soll. Nach Erhalt der Nachricht sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Im Gegenteil, die Empfänger werden dringend gebeten, die Polizei und die Rettungsdienste nicht zu kontaktieren und vor allem keine falschen Informationen in den sozialen Netzwerken zu verbreiten.

    Warum eine Übung in genau dieser Region?
    Laut Radio France schätzt die UNO die Wahrscheinlichkeit, dass die Mittelmeerküste in den nächsten 30 Jahren – also noch vor 2060 – von einem schweren Tsunami heimgesucht wird, auf 100 %. Die Region wird von einer Verwerfung zwischen zwei tektonischen Platten – der arabischen und der eurasischen Platte – durchzogen. Sollten sich diese Platten verschieben, könnten die in dem Gebiet vorhandenen Vulkane ebenfalls erwachen und eine Flutwelle auslösen. Daher ist es unerlässlich, dass die Bevölkerung weiß, wie sie im Falle eines Alarms reagieren muss.

  • Paris: Fußballprofi Karim Benzema verklagt Innenminister Gérald Darmanin wegen Verleumdung

    Paris: Fußballprofi Karim Benzema verklagt Innenminister Gérald Darmanin wegen Verleumdung

    Der frühere Stürmer der französischen Fußball-Nationalmannschaft Karim Benzema reichte am Dienstag eine Klage wegen Verleumdung gegen Innenminister Gérald Darmanin ein. Dieser hatte behauptet, dass der Ex-Star von Real Madrid „notorische“ Verbindungen zur islamistischen Organisation der Muslimbruderschaft unterhalte. Karim Benzema war von dem französischen Innenminister Gérald Darmanin ins Visier genommen worden, nachdem er Mitte Oktober auf X eine Botschaft zur Unterstützung der Bewohner von Gaza veröffentlicht hatte. Der Ex-Stürmer der französischen Nationalmannschaft und Ballon d’or 2022 hatte von „ungerechten Bombardements“ gesprochen, die Israel als Vergeltung für den blutigen Angriff der Hamas nach dem 7. Oktober durchgeführt habe. Der Innenminister hatte damals öffentlich geäussert, dass diese Stellungnahme auf Karim Benzemas Verbindungen zur Muslimbruderschaft zurückzuführen sei, einer islamistischen Organisation, die in Ägypten entstanden ist, wo sie als „terroristisch“ gilt. …

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  • Meurthe-et-Moselle: 72-Jähriger stirbt bei tödlichem Jagdunfall – ein Mann in Polizeigewahrsam

    Meurthe-et-Moselle: 72-Jähriger stirbt bei tödlichem Jagdunfall – ein Mann in Polizeigewahrsam

    Ein 72-jähriger Mann wurde durch den Schuss eines anderen Jägers getötet. Die genauen Umstände des tragischen Jagdunfalls müssen noch ermittelt werden.

    Ein mutmaßlicher Jagdunfall hat am Sonntag, dem 14. Januar, in Gondreville (Departement Meurthe-et-Moselle) ein Todesopfer gefordert, wie der Sender France Bleu Sud Lorraine berichtet. Nach Angaben des Jagdverbands von Meurthe-et-Moselle wurde ein 72-jähriger Mann unter noch zu klärenden Umständen von einem anderen Jäger angeschossen und tödlich verletzt. Der 57-jährige Schütze wurde wegen fahrlässiger Tötung in Polizeigewahrsam genommen.

    Nach Angaben des Jägerverbands des Departements Meurthe-et-Moselle war dies der erste tödliche Jagdunfall in dem Departement seit 2003.

    In der Saison 2022-2023 kamen in Frankreich insgesamt sechs Menschen bei Jagdunfällen ums Leben, darunter kein Nichtjäger, wie die Bilanz des französischen Amts für Biodiversität (OFB) Ende August 2023 ergab.

  • Médecins du Monde kritisiert „deutliche Verschlechterung“ für Obdachlose in Frankreich

    Médecins du Monde kritisiert „deutliche Verschlechterung“ für Obdachlose in Frankreich

    Ein etwa 50-jähriger Mann, der seit mindestens 20 Jahren auf der Straße lebte, starb am 2. Januar in einem Krankenhaus in Paris. Ein weiterer Mann, der etwa 60 Jahre alt wurde und seit zehn Jahren auf der Straße lebte, starb am 9. Januar in der französischen Hauptstadt. Die Organisation Médecins du Monde fordert die französische Regierung auf, endlich „das Ausmaß der Dringlichkeit zu erkennen“. Die Organisation Médecins du Monde (MDM) kritisierte am Dienstag, dem 16. Januar, eine „deutliche Verschlechterung“ der Situation von auf der Straße lebenden Menschen in Frankreich und berichtete von mindestens zwei toten Obdachlosen in Paris seit Beginn des Jahres 2024. Ein etwa 50-jähriger Mann, der seit 20 Jahren auf der Straße lebte, starb am 2. Januar im Krankenhaus. Ein anderer Mann, der etwa 60 Jahre alt war und seit zehn Jahren auf der Straße lebte, starb am 9. Januar auf dem Place de la République. „Die Straße tötet, die Straße macht krank, wir schlagen Alarm, damit diese Todesfälle auf…

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  • Familiendrama: Leichen eines Mannes und seiner Tochter in Garage entdeckt – erweiterter Selbstmord?

    Familiendrama: Leichen eines Mannes und seiner Tochter in Garage entdeckt – erweiterter Selbstmord?

    Ein 64-jähriger Witwer und seine 28-jährige behinderte Tochter wurden am Montag, dem 15. Januar, tot in der Garage ihres Hauses in Saint-Herblain in der Nähe von Nantes aufgefunden.

    Es war 18.15 Uhr am Montag, dem 15. Januar, als die Feuerwehr von Nantes die Leichen eines 64-jährigen Mannes und seiner 28-jährigen Tochter in der Garage eines Einfamilienhauses in Saint-Herblain, in der Nähe von Nantes, entdeckte. Die zweite Tochter des Verstorbenen hatte den Alarm ausgelöst, als sie von der Arbeit nach Hause kam, berichtet die Zeitung Ouest-France.

    Der Mann hatte eine Plastikschlinge um den Hals, der Körper seiner Tochter lag unter einer Decke. Ein Kuscheltier war neben ihr abgelegt worden und neben den beiden Leichen wurde Blut gefunden. Die Zeitung Ouest-France berichtet von einem schwierigen familiären Hintergrund. Die Tochter war geistig behindert und der Vater war seit einigen Wochen verwitwet. Er soll seine Tochter kurz vor der Tat aus dem Heim, in dem sie eigentlich lebte, abgeholt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um einen Mord des Vaters an der Tochter mit anschließendem Selbstmord handelt. Dies wird durch die Tatsache untermauert, dass der Mann einen Brief hinterlassen hatte, in dem er seine Tat erklärte. Die Ermittlungen müssen nun klären, ob noch eine dritte Person an der Tat beteiligt war.

    Die Nachbarschaft ist fassungslos: „Wir wussten sofort, dass etwas Schlimmes passiert war, als wir sahen, dass sechs Polizisten mit der Feuerwehr hier eintrafen. Wir alle in der Nachbarschaft sind sehr betrübt, wir haben so viele Jahre miteinander hier gelebt“, sagt eine 60-Jährige Nachbarin gegenüber Journalisten. „Wir hätten uns das nie vorstellen können, aber meiner Meinung nach ist es vor allem ein Familiendrama“.

  • Künstliche Intelligenz wird eines Tages die Menschheit beherrschen – das glauben 35% der Franzosen

    Künstliche Intelligenz wird eines Tages die Menschheit beherrschen – das glauben 35% der Franzosen

    Künstliche Intelligenz ist dabei, sich in allen Bereichen unseres Alltags durchzusetzen. Das französische Umfrageinstitut Ifop wollte wissen, was die Franzosen zu dieser digitalen Revolution sagen.

    Es wird viel darüber gesprochen, es macht neugierig und beunruhigt, und ab 2024 wird künstliche Intelligenz immer mehr in unser Leben treten. Wer fürchtet sie? Wer nutzt sie? Eine Umfrage des Instituts Ifop für learnthings.fr und die auf Daten spezialisierte Agentur FLASHS hat die Einstellung der Franzosen gegenüber der Künstlichen Intelligenz untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein gemischtes Bild. Die Umfrage zeigt, dass 35 % der Franzosen glauben, dass die künstliche Intelligenz eines Tages die Menschheit beherrschen wird.

    51 % der befragten Franzosen äußerten sich besorgt über künstliche Intelligenz, 35 % stehen ihr gleichgültig gegenüber und nur 14 % zeigten sich begeistert von der Entwicklung dieser Technologie. Das Meinungsforschungsinstitut befragte insbesondere Arbeitnehmer, die von der Integration künstlicher Intelligenz in Arbeitsabläufe zwangsläufig stärker betroffen sind.

    Entgegen allen Erwartungen nutzen bereits viele künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz, ohne ihre Vorgesetzten darüber zu informieren. 55 % der französischen Arbeitnehmer, die KI am Arbeitsplatz eingesetzt haben, taten dies also heimlich. Eine große Mehrheit möchte jedoch nichts von Künstlicher Intelligenz hören. 63 % der Arbeitnehmer möchten noch nicht einmal darin geschult werden. 68 % der Arbeitnehmer rechnen mit negativen Folgen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz für ihr Unternehmen.

    Die größte Sorge der französischen Arbeitnehmer gilt dem Erhalt der Arbeitsplätze. Sie befürchten eine mögliche Streichung von Arbeitsplätzen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Vier von zehn Arbeitnehmern sind der Meinung, dass KI irgendwann den Großteil ihrer Arbeit übernehmen wird. 27 % glauben sogar, dass dies bereits in den nächsten zehn Jahren geschehen wird.

  • Unglaublicher Unfall: 28-Jähriger stirbt während der Fahrt bei plötzlichem Brand seines Autos

    Unglaublicher Unfall: 28-Jähriger stirbt während der Fahrt bei plötzlichem Brand seines Autos

    Das Drama ereignete sich am Sonntag gegen 17.30 Uhr in Cagnac-les-Mines (Departement Tarn) auf der RD25 in der Nähe des Rugbystadions. Ein Kleinwagen des Modells Ford fing plötzlich Feuer. Der Fahrer, ein 28-jähriger Mann aus Saint-Benoit de Carmaux , konnte sich nicht mehr aus dem Auto befreien. Er starb in dem Feuer.

    „Er hatte gerade an einem Stoppschild angehalten und war abgebogen. Er fuhr nicht sehr schnell, und ohne ersichtlichen Grund fing das Fahrzeug Feuer. Es ist für alle völlig unverständlich“, schildert Patrice Norkowski, der Bürgermeister von Cagnac-les-Mines (Tarn), noch immer schockiert, den tragischen Vorfall.

    Am späten Sonntagnachmittag, dem 14. Januar, fing vor dem Stadion seiner Gemeinde, wo gerade ein Fußballspiel zu Ende gegangen war, ein langsam fahrendes Auto auf der RD 25 plötzlich Feuer und brannte so schnell, dass der Fahrer keine Möglichkeit mehr hatte, sich aus dem Wagen zu befreien. Ein anderer Autofahrer, der sich 50 m hinter dem Wagen des 28-Jährigen befand, rannte zu dem brennenden Fahrzeug und versuchte, die Tür auf der Fahrerseite zu öffnen und den Insassen zu retten.

    „Er konnte nichts tun“
    „Es war unmöglich, er konnte nichts tun. Das Auto hat angehalten und ist einfach rückwärts in den Graben gerollt“, erklärte der erschütterte Bürgermeister von Cagnac gegenüber der Presse.

    Die Feuerwehr von Albi löschte den Brand vor Ort, war aber leider zu spät, um den jungen Fahrer noch retten zu können.

    „Keine rationale Erklärung“
    Die zuständige Staatsanwältin Stéphanie Bazart bestätigte den ungewöhnlich plötzlichen Charakter des Brandes. „Es ging sehr schnell. Die ersten Feststellungen haben es bisher noch nicht erlaubt, die Ursache des Feuers zu ermitteln. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine rationale Erklärung dafür“. Ein Auto- und ein Brandgutachten werden durchgeführt, um zu versuchen, die Brandursache zu ermitteln.