Kategorie: Frankreich

  • Bauernproteste: Mehrere Autobahnen werden am Mittwoch durch Landwirte blockiert

    Bauernproteste: Mehrere Autobahnen werden am Mittwoch durch Landwirte blockiert

    Protestierende Landwirte errichten immer mehr Blockaden auf den wichtigen Verkehrsachsen im Südwesten Frankreichs. Hier befinden sich die wichtigsten Brennpunkte der Proteste am Mittwoch, dem 24. Januar, befinden. Am Mittwochmorgen sind in vielen Teilen der Region Okzitanien Blockaden und Behinderungen im Gange.

    Im Departement Haute-Garonne gibt es Störungen auf der A64 bei Saint-Martory, auf der A645 bei Montréjeau und auf der A62 bei der Ausfahrt Eurocentre, aber auch auf der A61 bei Villefranche de Lauragais in Richtung Toulouse oder am Kreisverkehr von Leroy-Merlin in Balma.Im Departement Hautes-Pyrénées kommt es auf der A64 zu Störungen auf Höhe von Tarbes, Capvern und Lannemezan.Im Departement Lot sind drei Kreisverkehre auf den Zufahrten zu den Mautstellen der A20 blockiert: Cahors Sud, Gignac und Montfaucon.Im Departement Lot-et-Garonne ist das Autobahnkreuz von Agen betroffen.Im Departement Tarn-et-Garonne ist die A62 bei Castelsarrasin und Valence-d’Agen betroffen, ebenso wi…

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  • SNCF: Fahrkarten für TGV Inoui und Intercités für den Frühling sind seit diesem Mittwoch erhältlich

    SNCF: Fahrkarten für TGV Inoui und Intercités für den Frühling sind seit diesem Mittwoch erhältlich

    Die SNCF verkauft ab diesem Mittwoch, 24. Januar, verbilligte Fahrkarten für die TGV Inoui und die Intercités-Züge für den Frühling. Die Fahrkarten für die Ouigo-Hochgeschwindigkeitszüge sind bereits im Verkauf. Das Verkaufsvolumen ist am Tag des Verkaufsstarts immer sehr hoch.

    Möchten Sie zwischen dem 25. März und dem 22. Mai einschließlich in Frankreich mit dem Zug fahren? Beeilen Sie sich, verbilligte Fahrkarten werden seit diesem Mittwochmorgen von der SNCF zum Verkauf angeboten. Der Verkauf hat heute für die TGV Inoui und die Intercités-Züge in ganz Frankreich begonnen.

    Seit diesem Mittwochmorgen werden auch TGV-Fahrkarten nach Spanien (TGV Inoui), Italien (TGV Inoui), Deutschland (DB-SNCF) und in die Schweiz (TGV Lyria) verkauft. Die SNCF erinnert ihre Kunden übrigens daran, dass sie seit der Einführung des Angebots TGV Inoui France-Espagne im Dezember 2022 auch die Carte Liberté zwischen Frankreich und Spanien nutzen können.

    Reservierungen für OUIGO Hochgeschwindigkeitszüge sind bis zum 5. Juli möglich.

  • Alain Delon: „Ich will sterben. Das Leben ist vorbei“ – schockierende Aussagen des kranken Schauspielers

    Alain Delon: „Ich will sterben. Das Leben ist vorbei“ – schockierende Aussagen des kranken Schauspielers

    Während sich seine Kinder seit einigen Wochen einen Familienkrieg liefern, gibt der Gesundheitszustand von Alain Delon immer mehr Anlass zur Sorge.

    Als Gendarmen der Section de recherches (SR) ihn im Juli letzten Jahres in seinem Haus in Douchy (Loiret) besuchten, fanden sie den Schauspieler sehr geschwächt vor. Er war unfähig, zusammenhängende Sätze zu bilden, wie die Zeitung Le Parisien am Dienstag, dem 24. Januar, berichtete. Einem Mediziner, der den französischen Kino- und Fernseh-Star, dessen Gesundheit seit einem Schlaganfall im Jahr 2019 geschwächt ist, untersuchen sollte, erklärte er: „Ich will sterben, das Leben ist vorbei“.

    Alain Delon wurde damals von Ermittlern sowie dem Mediziner besucht, um festzustellen, ob der Schauspieler Opfer von Vernachlässigung geworden ist. Von den drei Delon-Kindern war eine Klage gegen seine Betreuerin und Haushälterin Hiromi Rollin eingereicht worden. Der Arzt attestierte zu diesem Zeitpunkt einen „physischen und psychischen Erschöpfungszustand“.

    Nach Einschätzung des Mediziners hat sich der Gesundheitszustand von Alain Delon zwischen September 2021 und Juni 2022 signifikant verschlechtert und es wurde mangelnde Urteilsfähigkeit im Zusammenhang mit einer Verlangsamung des Denkens und Schwierigkeiten bei der Lösung seiner familiären Probleme zum Zeitpunkt der Untersuchung im Juli 2023 festgestellt. In seinem Bericht hebt der Arzt einen geringen Lebenswillen hervor.

    Laut den Schlussfolgerungen der Staatsanwaltschaft von Montargis wurden bei den Ermittlungen allerdings keine Spuren von Gewalt durch die Haushälterin Hiromi Rollin gegen Alain Delon aufgedeckt. Der Staatsanwalt von Montargis, Jean-Cédric Gaux, erklärte: „Der Straftatbestand des Missbrauchs oder Vernachlässigung scheint nicht erfüllt zu sein.“

  • Bauernproteste: Fünf Zahlen lassen das Unbehagen der französischen Landwirte verstehen

    Bauernproteste: Fünf Zahlen lassen das Unbehagen der französischen Landwirte verstehen

    Unter den französischen Landwirten wächst die Wut. Durch Überalterung und immer schwierigeren wirtschaftlichen Aussichten ist der gesamte Sektor in Gefahr.

    Mit einem Durchschnittsalter von 51,4 Jahren altert die Bauernschaft Frankreichs deutlich.
    Laut der im Jahr 2020 durchgeführten Volkszählung waren die französischen Landwirte im Jahr 2020 durchschnittlich 51,4 Jahre alt. Insgesamt werden bis 2026 fast 200.000 von ihnen in den Ruhestand gehen.

    Gleichzeitig können es sich junge Menschen nicht mehr leisten, in landwirtschaftliches Eigentum zu investieren: „Die Rückzahlungen, die ein Junglandwirt in den ersten Jahren leisten muss, werden im Vergleich zur Rentabilität seines Betriebs zu hoch“, sagt Alessandra Kirsch, Doktorin der Agrarökonomie gegenüber dem Sender France 24. Junge Menschen, die in die Landwirtschaft einsteigen wollen, müssen Hunderttausende oder sogar Millionen Euro investieren, um einen Beruf auszuüben, der als schwierig gilt und eine hohe Anzahl an Arbeitsstunden, Bereitschaftsdienste, wenig Urlaub und ein schwankendes Einkommen mit sich bringt. „Man muss Perspektiven für eine Arbeit unter besseren Bedingungen bieten“, meint Yohann Barbe, Rinderzüchter in den Vogesen und Vorstandsmitglied des französischen Bauernverbands FNSEA (Fédération nationale des syndicats d’exploitants agricoles). „Wir haben das Glück, im Kontakt mit der Natur zu arbeiten, aber das muss sich auch finanziell auszahlen.“

    100.000 landwirtschaftliche Betriebe weniger in 10 Jahren.
    Frankreich hat zwischen 2010 und 2020 fast 21 % seiner landwirtschaftlichen Betriebe verloren. Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Ingenieurin Alessandra Kirsch sieht zwei Faktoren, die dieses Phänomen erklären: „Es gibt große Schwierigkeit, einen Hof zu übergeben, was einerseits mit dem Preis, den die Betriebe wert sind, und andererseits mit dem Mangel an Übernahmekandidaten zusammenhängt. Hinzu kommt, dass der Wert der landwirtschaftlichen Produktion im Laufe der Zeit abnimmt: Um gleichbleibendes Einkommen zu produzieren, braucht man zunehmend mehr Kapital und mehr Arbeit. Das Ergebnis sind größere Bauernhöfe, die mehr Mitarbeiter beschäftigen, ohne mehr zu verdienen“. Dies erklärt zum Teil, warum die landwirtschaftliche Nutzfläche (LNF) zwischen 2010 und 2020 nahezu unverändert blieb und landesweit nur um knapp 1 % zurückging, obwohl die Anzahl der Betriebe stark abnahm.

    43 % höheres Selbstmordrisiko im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.
    Laut der Versicherungsgesellschaft Mutuelle sociale agricole (MSA) haben die Versicherten in der Landwirtschaft ein deutlich höheres Risiko, durch Selbstmord zu sterben, als die Allgemeinbevölkerung. Im Jahr 2020 war das Suizidrisiko bei den MSA-Versicherten im Alter von 15 bis 64 Jahren um 43,2 % höher als bei den Versicherten aller anderen französischen Sozialversicherungssysteme.

    17,4 % der landwirtschaftlichen Haushalte leben unter der Armutsgrenze
    In Frankreich ist der Anteil der landwirtschaftlichen Haushalte, die unter der Armutsgrenze leben, laut dem Statistikamt Insee höher als bei Arbeitern (13,9 %) und Angestellten (12,1 %) und fast doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung (9,2 %). Für Experten ist dies auf eine hohe Volatilität des landwirtschaftlichen Einkommens zurückzuführen: Die Marktpreise können sich innerhalb weniger Wochen ändern und eine Klimakatastrophe kann eine Ernte innerhalb weniger Stunden zunichte machen. In anderen Berufen können Arbeitnehmer ihr Gehalt aushandeln, einen Verkaufspreis festlegen und Einkommens-Prognosen erstellen. In der Landwirtschaft wissen die Bauern erst, wie hoch Ihr Einkommen sein wird, wenn sie geerntet und verkauft haben, und sie legen ihre Preise auch nicht selbst fest.

    Mit 214 Euro pro Tonne Weizen befinden sich die Getreidepreise derzeit im freien Fall.
    Das Beispiel Getreide spricht in dieser Hinsicht für sich. Mit 214 Euro pro Tonne erreichte der Weizenpreis im Dezember 2023 laut der europäischen Börse Euronext den niedrigsten Stand seit September 2021. Zum Vergleich: Im Mai 2022 war der Preis noch doppelt so hoch.

    Der Rückgang der Weizenpreise ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Einerseits kann es sich Russland, das über große Lagerbestände verfügt, leisten, Weizen zu einem ultra-kompetitiven Preis zu verkaufen.

    Gleichzeitig war die Saison für die französischen Landwirte sehr schlecht: „Die Aussaatbedingungen waren sehr schlecht, es war schwierig, mit Traktoren in die damals zum Teil überschwemmten Felder zu fahren, um den Boden vorzubereiten und den richtigen Zeitpunkt zum Säen zu bestimmen“, erklärt Alessandra Kirsch. „Wir erwarten also eine schwache Ernte in Kombination mit Preisen, die unter den Produktionskosten liegen.“

  • In Frankreich erreichten die Asylanträge im Jahr 2023 einen Rekordstand

    In Frankreich erreichten die Asylanträge im Jahr 2023 einen Rekordstand

    In Frankreich wurden im Jahr 2023 etwa 142.500 Asylanträge registriert, was einem Anstieg von fast 9% im Vergleich zu 2022 entspricht, wie das französische Amt für den Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen am Dienstag mitteilte. Dieser Anstieg bleibt allerdings „deutlich unter dem EU-Durchschnitt“. Die Zahl der Anträge auf Asyl stieg in Frankreich im letzten Jahr weiter an und erreichte mit etwa 142.500 Antragstellern den höchsten je gemessenen Stand, wie die französische Behörde für den Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen (Ofpra) am Dienstag, dem 23. Januar mitteilte. Mit einem Anstieg von 8,6% im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr, reiht sich Frankreich in die Dynamik steigender Schutzanträge ein, die auch bei den europäischen Nachbarn verzeichnet wird. „Im Jahr 2023 wurden bei der Ofpra in allen Verfahren zusammengenommen fast 142.500 Anträge auf internationalen Schutz gestellt. Darunter waren rund 123.400 Erstanträge auf Asyl“, schrieb das für die Zuerkennung des Flüchtling…

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  • Toulouse: Mumifizierte Leiche unter einem Haufen Müll in einer Wohnung gefunden

    Toulouse: Mumifizierte Leiche unter einem Haufen Müll in einer Wohnung gefunden

    Die mumifizierte Leiche eines Mannes wurde am frühen Dienstagmorgen inmitten von einem Berg von Abfällen in einer Wohnung in Toulouse gefunden.

    Weil er seit einiger Zeit nichts mehr von seinem Mieter gehört hatte, rief der Besitzer einer Wohnung die Feuerwehr an. Seit mehreren Monaten hatte der Besitzer die Miete für seine Wohnung, die von einem 59-jährigen Mann gemietet worden war, nicht mehr erhalten. Daher beschloss er Anfang der Woche, die Feuerwehr anzurufen, um die Wohnung in der Rue Jean-Mermoz in der Nähe des Bagatelle-Viertels in Toulouse öffnen zu lassen.

    Die Rettungskräfte setzten eine große Leiter ein und gelangten durch ein halboffenes Fenster in die Wohnung. Dort fanden sie Berge von Abfällen und große Mengen anderer Gegenständen vor. Offensichtlich litt der Mieter unter dem Diogenes-Syndrom.

    Inmitten der Müllberge fanden die Feuerwehrleute den mumifizierten Körper des 50-Jährigen. Der Mann hatte allein in der Wohnung gelebt und war vermutlich schon vor mehreren Jahren verstorben.

    Eine Autopsie wurde anberaumt, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

  • Kino: Ein italienischer Film bricht im Moment zahlreiche Rekorde

    Kino: Ein italienischer Film bricht im Moment zahlreiche Rekorde

    Fünf Millionen Menschen sahen in Italien bereits den in Schwarz-Weiß gedrehten feministischen Film „Es gibt noch morgen“. Der Film erzählt die Geschichte einer Frau, die der Gewalt ihres Mannes ausgesetzt ist, und wie sie es schafft, sich zu emanzipieren. Der Film soll am 13. März auch in Frankreich anlaufen.

    Die Geschichte erzählt vom Alltag einer Frau in einem Arbeiterviertel im Rom der Nachkriegszeit. Die Frau und Mutter, die einem gewalttätigen Ehemann unterworfen ist, erhält eines Tages einen an ihren Namen adressierten Brief, der den Auslöser für ihre Emanzipation darstellt. Niemand hatte diesem Schwarz-Weiß-Film über häusliche Gewalt einen solchen Publikumserfolg vorhergesagt.

    Und doch hat sich C’è ancora domani (Es gibt noch morgen) innerhalb weniger Wochen in die Riege der größten Erfolge des italienischen Kinos eingereiht. Fünf Millionen Zuschauer haben den Film bereits gesehen. Der Film wird am 13. März auch in Frankreich anlaufen. „Ich bin eine Großmutter von acht Enkelkindern. Ich habe sie alle losgeschickt, um ihn zu sehen“, lachte eine Frau nach dem Kinobesuch. „Meiner Meinung nach sollte er in allen Schulen gezeigt werden“, meint eine junge Frau. Im Herbst wurde das Sujet des Films von den aktuellen Nachrichten eingeholt, als eine 22-jährige Studentin von ihrem gleichaltrigen Freund getötet wurde. Die Geschichte der jungen Frau hat ganz Italien erschüttert.

  • Französische Landwirte: Im Aveyron machen Milchbauern gegen zu niedrige Preise mobil

    Französische Landwirte: Im Aveyron machen Milchbauern gegen zu niedrige Preise mobil

    Die Milcherzeuger des Departements Aveyron haben beschlossen, in einem Kampf mit dem Unternehmen Lactalis den Milchpreis zu steigern. Sie führen Aktionen in Einkaufszentren durch, um die zu niedrigen Preise anzuprangern.

    Seit 12 Jahren investiert Marie-Amélie Viargues in Pruines (Aveyron) ihre ganze Energie in die Pflege ihrer Tiere: 80 Kühe, die morgens und abends gefüttert und gemolken werden müssen. Dennoch reiste die Departementssekretärin der Bauern-Gewerkschaft FDSEA 12 am Dienstag vergangener Woche bis nach Toulouse (Departement Haute-Garonne), um ihrem Ärger Ausdruck zu verleihen. Aus dem Aveyron waren etwa ein Dutzend Milchbauern ihnen gekommen, um die Kollegen des ganzen Departements zu repräsentieren.

    „Ein Einkommen von weniger als 10.000 Euro“ pro Jahr für die Viehzüchter.
    „Die Züchter haben im Jahresdurchschnitt ein Einkommen von weniger als 10.000 Euro, d. h. weniger als 800 Euro pro Monat“, klagt Marie-Amélie Viargues. Die Milchviehhalter im Departement Aveyron haben sich daher entschlossen, ein ganz spezielles Problem anzugehen: den Kampf um einen besseren Milchpreis mit dem Unternehmen Lactalis. Am Donnerstag vergangener Woche gingen sie jedoch nicht auf die Straße, sondern in Einkaufszentren, um den Kunden die zu niedrigen Preise bewusst zu machen. Die Landwirte haben nun einen Termin mit dem Präfekten des Departements Aveyron. Danach wollen sie entscheiden, welche Form ihre nächste Aktion annehmen soll.

  • Karneval in Dünkirchen: Startschuss für die tollen Tage im Norden

    Karneval in Dünkirchen: Startschuss für die tollen Tage im Norden

    Der Startschuss für die Karnevalsfeierlichkeiten in Dünkirchen (Departement ) fiel in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 21. Januar um Mitternacht mit dem Ball der Schwarzen Katze. Eine Zeremonie, die entgegen dem äußeren Anschein strengen Regeln unterliegt.

    Um Mitternacht der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 21. Januar, fiel der Startschuss für den Karneval in Dünkirchen (Nordfrankreich). Die Feierlichkeiten begannen mit dem Ball der Schwarzen Katze. Traditionelle Zotches, Chahuts, Rigodons… Entgegen dem äusseren Anschein ist es eine sehr geregelte Zeremonie, die die Menschen in Schwingung versetzt. „Das ist der erste Nervenkitzel, der erste Ball. Das ist immer etwas Besonderes“, sagt eine Teilnehmerin auf dem Sender France 2.

    Die Karnevalssaison wird bis zum Frühjahr dauern.
    Alle im Chor, auf Knien und gemeinsam singend, verschwinden die sozialen Unterschiede zwischen Regenschirmen und Federn. „Hier gibt es Arbeitslose, Ärzte, aber heute Abend ist uns das egal. Wir sind alle Dünkirchener, wir sind alle Karnevalisten“, fasst ein Teilnehmer zusammen. Die Einnahmen des Abends in Höhe von etwa 80.000 Euro werden an Vereine in Dünkirchen gespendet. Die Karnevalssaison in der Region wird bis zum Frühjahr dauern.

  • Saint-Denis: Innerhalb einer Woche wurden zwei Teenager bei Anfriffen tödlich verletzt

    Saint-Denis: Innerhalb einer Woche wurden zwei Teenager bei Anfriffen tödlich verletzt

    Innerhalb einer Woche starben zwei Teenager in Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis), nachdem sie brutal angegriffen worden waren. Einer der beiden war nur 14 Jahre alt. Die Situation beunruhigt die Einwohner.

    Ein Jugendlicher starb am Samstag, dem 20. Januar. Er besuchte eine Berufsschule in Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis). Am Mittwochmorgen wurde er angegriffen, als er gerade eine Prüfung für sein Abitur ablegen wollte. Mehrere Personen, die mit einem Auto ankamen, griffen ihn unvermittelt mit Macheten an. Der gewaltsame Tod des Jugendlichen löst in der Stadt große Besorgnis aus. „Wie kann jemand mit Macheten bewaffnet in seinem Auto losfahren, um einen Schüler zu töten?“, fragte sich eine Passantin auf dem Sender Franceinfo.

    „Es ist ein bisschen beängstigend, dass Schüler, die zum Lernen kommen, stattdessen aber in Schlägereien verwickelt werden“, sorgt sich ein junger Mann. Er spricht von einem zweiten tödlich verletzten Jugendlichen in weniger als einer Woche in der Stadt in der Nähe von Paris. Im Abstand von nur wenigen Stunden nach dem Macheten-Angriff auf den Berufsschüler war ein 14-jähriger Junge in einer U-Bahn-Station mit Messerstichen tödlich verletzt worden. Am Samstag wurde vor dem Rathaus von Saint-Denis eine Kundgebung zum Gedenken an den Jungen mit dem Namen Sedan abgehalten. In diesem Fall wurde ein 19-jähriger Mann angeklagt und in Haft genommen.