Kategorie: Frankreich

  • Südfrankreich: Mehrere Temperaturrekorde wurden gebrochen

    Südfrankreich: Mehrere Temperaturrekorde wurden gebrochen

    Die Temperaturen werden bis Ende Januar dauerhaft über den normalen Werten der Jahreszeit bleiben, sagt Météo-France.

    Außergewöhnlich milde Temperaturen herrschen im Süden Frankreichs. Mehrere monatliche Temperaturrekorde wurden am Mittwoch, dem 24. Januar, in Südostfrankreich erreicht oder übertroffen. Dies war vor allem in Arles (21°C), Nimes (21,5°C) und Montpellier (22,1°C) der Fall. Diese Temperaturen werden bis Ende Januar und wahrscheinlich auch in den ersten Februartagen über den für die Jahreszeit normalen Temperaturen liegen, stellt Météo-France in einer Pressemitteilung fest.

    „Eine ozeanische Strömung hat sich seit letztem Sonntag im Gefolge des Tiefs Isha über Frankreich gelegt und vertreibt die Kaltluft nach Nord- und Mitteleuropa. Die milde Luft, die zwischen den Azoren, den Kanaren und der Iberischen Halbinsel lag, konnte nach Frankreich strömen und die Temperaturen weit über die normalen Werte der Jahreszeit bringen“, so Météo-France.

    „Eine derart milde Witterung ist für einen Januar bemerkenswert, aber es ist nicht neu, dass im Winter Temperaturen von über 20 °C erreicht werden.“ (Météo-France in einer Pressemitteilung).

    Seit dem 19. Jahrhundert hat sich die Durchschnittstemperatur der Erde um 1,1°C erwärmt. Wissenschaftler haben mit Sicherheit festgestellt, dass dieser Anstieg auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, die fossile Energieträger (Kohle, Öl und Gas) verbrennen.

  • Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo: „Ich werde das neue Einwanderungsgesetz so nicht anwenden“

    Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo: „Ich werde das neue Einwanderungsgesetz so nicht anwenden“

    Anne Hidalgo, die sozialistische Bürgermeisterin von Paris, war am Donnerstag, dem 25. Januar, Gast in der Sendung „4 Vérités“ des französischen Fernsehsenders France 2. Der Verfassungsrat soll am Donnerstag, dem 25. Januar, seine Entscheidung über das Einwanderungsgesetz bekannt geben. „Ich werde nicht sortieren. […] Die Nationalpräferenz ist ein Thema und ein Slogan der extremen Rechten, ich weigere mich, sie anzuwenden. Wir werden sehen, was der Verfassungsrat sagt“, erklärte Anne Hildago, PS-Bürgermeisterin von Paris in der Sendung „4 Vérités“ auf dem Sender France 2 am Donnerstag, dem 25. Januar. „Wir haben eine Pflicht zur Menschlichkeit“, fügte sie hinzu. Die Pariser Stadtverwaltung organisiert eine „Nacht der Solidarität“. Wie viele Obdachlose gibt es in Paris? „Im letzten Jahr zählten wir 3.015 Menschen, die auf der Straße lebten. […] Vor einigen Jahren sahen wir viele Frauen auf der Straße. Wir haben spezielle Einrichtungen für sie geschaffen, weil eine Frau auf der Straße al…

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  • Nationalversammlung: 300 Euro mehr für französische Abgeordnete

    Nationalversammlung: 300 Euro mehr für französische Abgeordnete

    Die Kostenvorschüsse für Abgeordnete steigen damit von 5.645 Euro auf 5.950 Euro pro Monat. Mehr Geld für die Abgeordneten. Die französische Nationalversammlung beschloss am Mittwoch, den 24. Januar, den Vorschuss für die Mandatskosten der Abgeordneten um etwas mehr als 300 Euro pro Monat zu erhöhen und begründete dies mit der Inflation, wie aus einer Erklärung des Büros der Nationalversammlung hervorgeht. Die Entscheidung, den Kostenvorschuss von 5.645 Euro auf 5.950 Euro (+5,4%) pro Monat zu erhöhen, wurde mit der Unterstützung fast aller zum Zeitpunkt der Abstimmung anwesenden Fraktionen getroffen. Die Partei „La France insoumise“ enthielt sich der Stimme. Diese Erhöhung „zielt darauf ab, auf die steigenden Preise zu reagieren, mit denen die Abgeordneten bei der Ausübung ihres Mandats konfrontiert sind“. Bei diesem Betrag handelt es sich nicht um eine Vergütung für die Abgeordneten: Es handelt sich um eine Dotation, die es ihnen ermöglicht, ihre parlamentarische Permanenz, ihre Reis…

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  • Frankreich: Ein Viertel der jungen Frauen erlebte in der Schule  sexistische und sexuelle Gewalt

    Frankreich: Ein Viertel der jungen Frauen erlebte in der Schule sexistische und sexuelle Gewalt

    Die Umfrage zeigt außerdem, dass 38% der jungen Frauen in Frankreich schon einmal mit Cybermobbing konfrontiert waren.

    Ein Viertel der jungen Frauen in Frankreich hat mindestens eine Form von sexistischer und sexueller Gewalt in der Schule erlebt, berichtet eine Umfrage von OpinionWay für Plan International France. Diese NGO setzt sich für die Gleichstellung von Mädchen und Jungen und die Achtung ihrer Grundrechte ein.

    Sexuelle und sexistische Gewalt sind „alle Handlungen, die darauf abzielen, eine Person auf der Grundlage ihrer tatsächlichen oder wahrgenommenen Geschlechtsidentität abzuwerten, zu erniedrigen oder anzugreifen“, erklärt die Studie. Sie können „physischer, verbaler, psychologischer oder sexueller Natur“ sein, heißt es weiter. Darunter fallen sexistische Einstellungen, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen.

    Die Umfrage geht auch auf die Schwierigkeit der betroffenen Mädchen ein, über das Erlebte zu sprechen. Nur zwei Drittel der Opfer von sexualisierter und sexueller Gewalt haben sich jemandem anvertraut. In einem Drittel der Fälle vertrauen sie sich einer Freundin an. Ein weiteres Drittel vertraut sich ihren Eltern an. Im Gegensatz dazu wenden sich nur 18% der Opfer an das Schulpersonal, obwohl die Rolle der Schulen bei der Prävention und Unterstützung von entscheidender Bedeutung ist.

    Fast 40% der jungen Frauen in Frankreich waren schon mit Cybermobbing konfrontiert.
    Die Studie ergab auch, dass 38% der jungen Frauen schon einmal mit Cybermobbing konfrontiert waren. 9% haben es selbst erlebt. 32% haben Cybermobbing einer anderen Schülerin an ihrer Schule miterlebt. 66% der Opfer von Cybermobbing gaben an, dass sie auch Opfer von sexistischer und sexueller Gewalt in ihrer Schule geworden waren. Zwei Drittel der Betroffenen sind der Meinung, dass die Schule die Opfer dieser Art von Online-Gewalt nicht ausreichend schützt und begleitet.

    Nur ein Drittel der befragten jungen Frauen gibt an, dass sie eine Sprechstunde zum Thema sexistische und sexuelle Gewalt genutzt haben. Weniger als die Hälfte von ihnen gab an, dass sie in der Schule an einer Präventionsveranstaltung zum Thema Cybermobbing teilnehmen konnten. Schließlich befasst sich die Umfrage auch mit den Tätern. In 83% der Fälle sind Jungen oder junge Männer beteiligt, in 34% der Fälle sind es Mädchen. In sechs von zehn Fällen handelt es sich eher um eine Gruppenhandlung als um die Tat einer Einzelperson.

    Diese geschlechtsspezifische Gewalt kann sich negativ auf die Schulbildung von Mädchen im Teenageralter auswirken. Von den Opfern sexualisierter und sexueller Gewalt geben 11% an, dass sie wegen dieser Gewalt schon einmal vom Unterricht ferngeblieben sind.

  • Nizza: 30-jähriger Mann wird in der Nähe des Flughafens erschossen

    Nizza: 30-jähriger Mann wird in der Nähe des Flughafens erschossen

    Die Staatsanwaltschaft von Nizza teilte mit, dass eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet wurde.

    Ein 30-jähriger Mann tunesischer Nationalität wurde am späten Mittwochnachmittag in der Umgebung des Flughafens Nizza-Côte d’Azur erschossen, wie der Sender France Bleu Azur meldete. Der Mann war gegen 18 Uhr Opfer mehrerer Schüsse geworden. Die Tat ereignete sich auf dem Boulevard René Cassin in der Nähe des Flughafens. Nach ersten Erkenntnissen wird von einer Abrechnung im Drogenmilieu ausgegangen.

    Das Opfer war der Polizei bereits aus verschiedenen Strafverfahren bekannt, insbesondere wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, wie der Staatsanwalt von Nizza, Damien Martinelli, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Er leitete eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande ein, ein seltener Fall in Nizza im Vergleich zu Marseille, wo 2023 rund 50 Morde im Zusammenhang mit dem Drogenhandel zu beklagen wurden.

    In der Rue Henry Matisse in Nizza wurde zudem ein Fahrzeug in Brand gesetzt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei diesem Fahrzeug um das Fahrzeug des oder der Täter handelt. Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, begab sich an den Tatort. „Eine Person, die mit einem Auto kam, schoss aus nächster Nähe auf eine andere Person, bevor sie flüchtete. Die Szene wurde von unseren Kameras eingefangen“, kommentierte Estrosi in den sozialen Netzwerken.

  • Bauernproteste: Geplante Blockaden am Donnerstag in Frankreich

    Bauernproteste: Geplante Blockaden am Donnerstag in Frankreich

    Die Proteste der französischen Landwirte lassen auch am Donnerstag nicht nach. Die Bauerngewerkschaften kündigen zahlreiche Aktionen in ganz Frankreich an.

    Die Protestbewegung der französischen Landwirte wird am Donnerstag, dem 25. Januar, in vielen Regionen des Landes fortgesetzt. Der Präsident der Bauern-Gewerkschaft FNSEA, Arnaud Rousseau, kündigte am Mittwoch auf dem Fernsehsender France 2 an, dass bis Freitag in etwa 85 Departements Aktionen durchgeführt werden, und zwar „kontinuierlich oder sporadisch“.

    Auvergne-Rhône-Alpes
    Bei der Einfahrt nach Lyon (Rhône) ist die A42 zwischen dem Knotenpunkt A42/N346/A46N und dem Boulevard Périphérique Lyonnais in beiden Richtungen blockiert, wie die Präfektur mitteilte. Die A7 ist ebenfalls zwischen dem Knoten Ternay A7/A46 Süd und dem Autobahnkreuz La Madeleine in beiden Richtungen blockiert.

    Die Autobahn A7 ist auf der gesamten Strecke durch das Departement Drôme aufgrund von zwei Straßensperren, die in Saint-Rambert-d’Albon und Montélimar sud errichtet wurden, für den Verkehr gesperrt. Rund 50 Landwirte verbrachten eine zweite Nacht auf der Autobahn in Saint-Rambert d’Albon.

    Insgesamt sind in der Drôme und der Ardèche noch sieben Blockaden im Gange, darunter drei Blockaden auf der A7 bei Montélimar sud und an zwei Kreisverkehren auf der Nationalstraße 7 in Donzère und Malataverne. Dort lassen die protestierenden Landirte die Fahrzeuge tröpfchenweise passieren. Die Landwirte kontrollierten und entleerten zwischen 12 und 15 ausländische Lastwagen, die die N7 passierten. Die Lastwagen transportierten Gemüse und spanischen Weißwein, der von den Protestierenden auf die Straße gekippt wurde.

    Im Departement Isère werden ab 10 Uhr am Donnerstag und mindestens bis zum frühen Nachmittag mehrere Alleen und Boulevards, die in Richtung des Stadtzentrums von Grenoble führen, teilweise gesperrt sein. Dies betrifft die Achsen aus Richtung Meylan im Osten des Ballungsraums Grenoble, Moirans im Nordwesten und Laix im Süden. Das öffentliche Verkehrsnetz im Zentrum des Ballungsraums Grenoble wird ebenfalls gestört sein.

    Im Departement Puy-de-Dôme wird die am Mittwoch begonnene Blockade der Autobahn A71 auf der Höhe von Le Brézet in Clermont-Ferrand auch am Donnerstag fortgesetzt. Rund 50 Bauern mit Traktoren wollen ihre Blockadeaktion mindestens bis zum Ende der Woche aufrechterhalten. Die FNSEA und die Jeunes Agriculteurs des Departements Allier kündigten für den Donnerstagmorgen Traktorkonvois von verschiedenen Punkten des Departements an, die gegen 11.30 Uhr vor der Präfektur in Moulins zusammenlaufen sollen.

    Im Departement Loire blockieren Landwirte seit 5 Uhr die A72 in Höhe von Andrézieux-Bouthéon, wie der Sender France Bleu Saint-Étienne Loire berichtet. Aufgrund dieser Mobilisierung hat die Präfektur des Departements Loire den Verkehr für alle Fahrzeuge auf einem Teilstück dieser Autobahn verboten.

    Auch auf der A75 in Höhe von Saint-Flour (Departement Cantal) ist der Verkehr unterbrochen, so die Präfektur in einer Pressemitteilung.

    In Savoyen und Hochsavoyen: Auf der A43 wurde ab 10 Uhr eine vollständige Blockade der Mautstelle Chignin (Savoyen) in beiden Richtungen angekündigt. Auf Aufruf der FDSEA und der Jeunes Agriculteurs soll insbesondere ein Konvoi gegen 5 Uhr in Bons-en-Chablais (Haute-Savoie) starten, der sich gegen 9 Uhr an der Mautstelle Chignin einfinden soll. Es werden 200 Landwirte und 50 Traktoren erwartet. Es besteht die Gefahr, dass auch die Nebenstraßen den ganzen Tag überlastet sein werden. Weitere Konvois sind aus den Regionen Maurienne und Chautagne geplant.

    Region Bretagne
    Im Departement Ille-et-Vilaine wurde von der Coordination rurale de l’Ouest zu einer Demonstration in Rennes aufgerufen. Ein Lager von etwa fünfzig Landwirten blockiert die A84 auf der Höhe von Romagné in der Nähe von Fougères. Hundertfünfzig Traktoren sollen in der bretonischen Hauptstadt aus der Bretagne, dem Pays-de-la-Loire und der Normandie zusammen kommen. Sie werden ab 9:30 Uhr durch die Straßen von Rennes ziehen. Der Busverkehr des Star-Netzes wird ab 8.30 Uhr bis etwa 17 Uhr beeinträchtigt sein. Ebenfalls in Ille-et-Vilaine bleibt die Blockade in Tinténiac auf der Achse Rennes-Saint-Malo, aber auch in Romagné in der Nähe von Fougères bestehen. Eine Gruppe von etwa 50 Landwirten blockiert die Autobahn A84.

    Im Departement Côtes-d’Armor sind am Donnerstag noch drei Blockaden aktuell: in Caulnes, Trémorel und Plouisy.

    Im Departement Morbihan hingegen konnte der Verkehr auf der N165 in beiden Richtungen wieder aufgenommen werden, bei Theix jedoch nur auf einer Spur.

    Region Burgund-Franche-Comte
    Im Departement Saône-et-Loire sind nach Angaben der Präfektur ab dem frühen Morgen drei Korsos mit Traktoren geplant: Sie starten ab Moroges, ab Perrecy-les-Forges und ab Autun. Die Route Centre-Europe Atlantique (RCEA) und die Departementale 680 werden von Schneckenoperationen betroffen sein.

    Im Departement Doubs ist auf der A36 ab 10 Uhr eine Schneckenaktion in beiden Fahrtrichtungen zwischen Baume-les-Dames (Ausfahrt 5) und Vaux-les-Prés (Ausfahrt 3) angekündigt. Auf der Höhe von Vaux-les-Prés und Hautechaux-Baume ist mit Behinderungen zu rechnen. Die Demonstranten werden sich in Richtung des Autobahnkreuzes Besançon-Est und der Raststätte Marchaux begeben.

    Region Centre-Val de Loire
    Im Departement Indre wird die Autobahn A20 zwischen den Anschlussstellen 12 und 14 geschlossen bleiben. Die Landwirte der FDSEA und der Jeunes Agriculteurs stimmten für die Fortsetzung der Blockade der Autobahn. Die Zufahrt zum Autobahnkreuz 13 (Route de Tours) ist blockiert.

    Region Grand Est
    Im Departement Bas-Rhin planen die elsässischen Landwirte, die A35 bei Straßburg bis Donnerstagabend zu blockieren. Mehrere hundert Traktoren verbrachten die Nacht vor Ort auf der Höhe Marché-Gare. Im Departement Haut-Rhin wurde auf Aufruf der FDSEA 68 eine Blockade der A35 ab 13 Uhr auf der Höhe von Meyenheim in beiden Richtungen angekündigt. Diese Blockade soll bis Freitagnachmittag andauern.

    In den Ardennen verbrachten etwa 15 Landwirte die Nacht auf der A34 auf der Höhe von Woinic, wo eine Filterblockade den Verkehr in beide Richtungen behindert.

    Die FDSEA und die Jeunes Agriculteurs des Departements Moselle kündigten die Blockade von drei Autobahnachsen am Donnerstag ab 10 Uhr an: in Fey auf der Autobahn A31, in Thionville auf der Autobahn A31 und in Freyming auf der A320.

    Region Hauts-de-France
    Im Norden ist die A25 zwischen Grande-Synthe und Méteren und auf der A26 an der Mautstelle Setques blockiert. Etwa 15 Landwirte übernachteten auf der A2 in Valenciennes, wo sie einen Teil der Autobahn in beiden Fahrtrichtungen blockieren. Die D649 ist zwischen Marly und Curgies in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Sehr starke Behinderungen sind auch in der Metropole Lille zu erwarten, insbesondere auf der Autobahn A1 in beiden Fahrtrichtungen auf der Höhe von Seclin. Auch auf der D643 in Höhe von Haynecour in der Nähe von Cambrai ist mit Blockaden zu rechnen. Auf der N2 bei Avesnes-sur-Helpe wird ebenfalls eine Blockade am Kreisverkehr im Stadtzentrum erwartet.

    Im Departement Pas-de-Calais, auf der A26, wird die Blockade am Donnerstag auf Höhe der Mautstelle Setques fortgesetzt. Seit 10 Uhr versammeln sich die Landwirte an der Mautstelle von Béthune. Im Departement Oise wird die Autobahn A16 zwischen Méru (Ausfahrt Nr. 13) und Hardivilliers (Ausfahrt Nr. 16) gesperrt sein.

    Region Île-de-France
    Im Departement Yvelines findet derzeit eine Schneckenaktion auf der Autobahn A12 statt, nachdem sie zuvor auf der RN12 zwischen Méré und Bois-d’Arcy durchgeführt wurde. Die Autokolonne bewegt sich mit geringer Geschwindigkeit vorwärts und fährt nun in Richtung Rocquencourt (A13), um dann in der Gemeinde Le Chesnay-Rocquencourt die Ausfahrt zur N186 zu nehmen. Auf der N186 fährt die Autokolonne dann in Richtung Saint-Quentin-en-Yvelines (A12), dann auf die A12 in Richtung Bois-d’Arcy, dann auf die N12, berichtet der Verkehrswarndienst Bison Futé. Um 16:30 Uhr ist eine Aktion in Hardicourt auf der D113 geplant. Um 17 Uhr ist eine weitere Aktion in Vigny, im Norden des Departements, geplant. Um 17:30 Uhr ist ein Treffen in Aulnay sur Mauldre geplant. Im Departement Essonne ist ab 9.45 Uhr eine filtrierende Straßensperre auf der RN20 in Höhe von Etréchy geplant.

    Im Departement Seine-et-Marne sind für Donnerstag mehrere Aktionspunkte geplant, wie die FDSEA Seine-et-Marne mitteilt. Von 15.00 bis 20.00 Uhr am Kreisverkehr „Rond Point de l’Europe“ in Melun. Die Landwirte haben sich um 14.30 Uhr in der Nachbargemeinde Voisenon verabredet. Im Osten des Departements werden die Traktoren ab 16.30 Uhr in Richtung Provins zusammenlaufen. Die FDSEA 77 veröffentlicht, dass die Mobilisierung in Seine-et-Marne „von Donnerstag bis zur Eröffnung der Landwirtschaftsmesse“ am Samstag, dem 25. Februar dauern werde.

    Region Normandie
    Im Departement Manche planen die Landwirte, zwei Hauptverkehrsachsen zu blockieren. Die Traktoren werden ab 11.30 Uhr auf der A84 in Höhe des Kreisverkehrs von Guilberville und ab 14.30 Uhr auf der Nationale 13 in Saint-Hilaire-Petitville positioniert.

    Die A28 ist in der Fahrtrichtung Abbeville/Rouen auf Höhe von Moulin d’Ecalles gesperrt, warnt die Präfektur Seine-Maritime auf X.

    Region Neu-Aquitanien
    Am zweiten Tag in Folge führen Landwirte eine Blockadeaktion auf der Umgehungsstraße von Bordeaux im Departement Gironde durch. Etwa 30 Traktoren nehmen an einer Schneckenaktion in beiden Fahrtrichtungen teil.

    In den Pyrénées-Atlantiques verbrachten Landwirte ihre zweite Nacht auf der Autobahn A63 in Bayonne, wo sie den Verkehr auf der Hubert-Touya-Brücke in beiden Richtungen blockieren. Das Autobahnkreuz Bayonne Nord bleibt unzugänglich, das Autobahnkreuz Bayonne Süd ist jedoch offen. In Bayonne sollte die Blockade der A63 durch die Landwirte am Donnerstagmorgen um 9.30 Uhr aufgehoben werden. Es ist jedoch eine Schneckenaktion geplant.

    In der Dordogne ist die A89 auf der Höhe von Périgueux in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

    Im Departement Landes wird die Sperrung auf der A65 am Autobahnkreuz Nr. 4 nach Mont-de-Marsan in beiden Fahrtrichtungen aufrechterhalten. Es wird empfohlen, die A64 zwischen Aire-sur-l’Adour und Roquefort zu meiden. Auf der A63 werden die Blockaden zwischen Saint-Geours-de-Maremne (Ausfahrt 10) und Peyrehorade (Ausfahrt 6), den Verkehr beeinträchtigen. Auch auf der A64 werden ab 9 Uhr im Bereich von Peyrehorade große Blockaden erwartet. Den ganzen Tag über werden zwischen 50 und 100 Demonstranten anwesend sein.

    Im Departement Haute-Vienne wollen die FDSEA und die Jeunes agriculteurs ab 12 Uhr die A20 bei Limoges blockieren. Sie kündigen 70 Traktoren und 150 Personen an mehreren Sammelpunkten an, insbesondere um 11 Uhr auf der A20 an der Ausfahrt Saint-Hilaire-Bonneval, in Limoges um 11.45 Uhr im Stadtteil Grossereix, am Kreisverkehr von Cognac auf der D2000 um 11.30 Uhr und am Kreisverkehr des Flughafens Bellegarde zwischen 11.30 und 11.45 Uhr.

    Im Departement Corrèze wird eine starke Mobilisierung auf der A20 am Autobahnkreuz Nr. 49 in Ussac erwartet. Ab 14 Uhr wird die Autobahn A20 unpassierbar sein. Sie wird auf der Höhe von Brive blockiert sein. Auch auf der A89, auf dem Nebenstraßennetz und im gesamten Großraum Brive werden erhebliche Verkehrsbehinderungen erwartet.

    Region Okzitanien
    Die Autobahn A62 ist zwischen Agen (Lot-et-Garonne) und Montauban (Tarn-et-Garonne) in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von rund 50 Kilometern gesperrt.

    Im Departement Tarn-et-Garonne bleibt die A20 nordöstlich von Montauban unterbrochen und die Zufahrt zum Kraftwerk Golfech ist blockiert.

    Im Departement Haute-Garonne ist die A64 bei Carbonne weiterhin in beiden Richtungen blockiert. Die Landwirte führen darüber hinaus eine Aktion auf der A61 zwischen Toulouse und Narbonne durch.

    Im Departement Gard behindern Landwirte den Verkehr auf der A9 im Bereich von Nîmes, warnt Bison Futé auf X. Die Autobahn ist demnach auf der Höhe von Nîmes in Richtung Narbonne und auf der Höhe von Gallargues-le-Montueux in Richtung Orange gesperrt.

    Region Loire
    Im Departement Loire-Atlantique schlossen sich die FDSEA und die Jeunes agriculteurs de Loire-Atlantique am Donnerstag der Bewegung an und starteten eine Schneckenaktion. Fünf Konvois mit Traktoren werden um 11.30 Uhr an der Präfektur in Nantes eintreffen. Sie werden insbesondere von Puceul in der Nähe von Châteaubriant, Saint-Hilaire-de-Chaléons oder Carquefou aus starten. Eine Delegation der Gewerkschaften soll um 13 Uhr vom Präfekten empfangen werden.
    Die Confédération paysanne ruft ebenfalls zur Blockade der Porte d’Ar Mor in Nantes auf, am Atlantis-Kreisel, der den Zugang zur Ringstraße ermöglicht, von 12.00 bis 14.00 Uhr.

    Im Departement Mayenne sind den ganzen Tag über drei Blockaden oder Schneckenoperationen im Departement geplant. Die A81 wird auf einer Länge von etwa 50 Kilometern besonders beeinträchtigt sein. In Laval werden sich gegen 10 Uhr etwa 100 Traktoren und mindestens doppelt so viele Demonstranten am Foirail zu einer Schneckenoperation versammeln. Die Umgehungsstraße von Laval ist ab dem Boulevard de Buffon ab 11 Uhr bis zum späten Vormittag betroffen. Auf der A81 bei Gravelles und Vaignes sind zwischen 14.30 und 15 Uhr filternde Blockaden geplant.

    Region Provence-Alpes-côte d’Azur
    Im Departement Bouches-du-Rhône findet eine Demonstration rund um die Raststätte Le Merle statt. Die Autobahn A54, die Nîmes mit Salon-de-Provence verbindet, wurde in diesem Sektor von der Präfektur seit 8.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Saint-Martin-de-Crau und Grans vollständig gesperrt.

    Die Autobahn A51 ist zwischen der Mautstelle Meyrargues und Manosque im Departement Alpes-de-Haute-Provence in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Im Departement Hautes-Alpes ist ein Autokorso von der Mautstelle La Saulce vor Tallard bis zur Mautstelle Sisteron Nord geplant, die ab 10 Uhr blockiert ist.

    Im Departement Var sind zwischen 8.30 und 9.00 Uhr drei Demonstrationszüge von Cuers, La Crau und La Cadière aus geplant, die zur Präfektur in Toulon zusammenlaufen sollen. Die Idee der Landwirte ist es, die Stadt zu umzingeln: Alle Autobahnen rund um Toulon sollten daher den ganzen Donnerstagvormittag gemieden werden.

    Die Präfektur des Departements Vaucluse meldet auf X, dass auf der A7 zwischen Avignon und Bollène sowie auf der A9 in Höhe von Remoulins demonstriert wird.

  • Frankreich: Antisemitische Taten stiegen 2023 sprunghaft an – vor allem nach dem 7. Oktober

    Frankreich: Antisemitische Taten stiegen 2023 sprunghaft an – vor allem nach dem 7. Oktober

    Laut dem Repräsentativen Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs (Conseil représentatif des institutions juives de France) hat die Zahl der nach dem 7. Oktober 2023 erfassten antisemitischen Handlungen die Zahl der drei vorherigen Jahre erreicht.

    Die Zahl der antisemitischen Handlungen ist im vergangenen Jahr in Frankreich sprunghaft angestiegen: 1.676 solcher Übergriffe wurden gezählt, im Vergleich zu 436 im Vorjahr. Dies geht aus einem Bericht des Repräsentativen Rates der jüdischen Institutionen Frankreichs (Crif) hervor, der einen besonders starken Anstieg nach den Angriffen der Hamas auf Israel verzeichnete. In den drei Monaten nach Beginn des Hamas-Konfliktes war ihre Zahl „genauso hoch wie in den drei vorangegangenen Jahren zusammengenommen“, so der Bericht.

    Yonathan Arfi, Präsident des Crif, erinnert daran, dass „es in den 1990er Jahren einige Dutzend solcher Taten pro Jahr gab und im Zeitraum 2000-2022 einige Hundert“. Der Crif erklärt, dass der Bericht auf der Basis von „Rückmeldungen der Kommissariate und Gendarmerien erstellt wurde, die dann im Rahmen eines monatlichen Austauschs mit dem Innenministerium und dem Service de protection de la communauté juive (SPCJ) qualifiziert wurden“.

    In sechs von zehn Fällen (57,8%) handelte es sich bei diesen antisemitischen Handlungen um Angriffe auf Personen, so der Crif. Etwa 25% der nach dem 7. Oktober registrierten Taten verherrlichten die Hamas, 33% den Dschihadismus und 25% waren „Aufrufe zum Mord“, heißt es in dem Bericht weiter.

    Diese Zahlen spiegeln jedoch „nur einen Teil“ der antisemitischen Handlungen wider, nämlich diejenigen, die Gegenstand einer Anzeige oder einer Meldung bei der Polizei waren, so der Crif. In über 40% der Fälle handelte es sich um „bedrohliche Äußerungen und Gesten“. Sie wurden vor allem im privaten Bereich (32%) und auf öffentlichen Straßen (20,4%) begangen, 7,5% wurden im Internet gezählt. Ein weiterer besorgniserregender Punkt ist, dass 12,7% der Taten im schulischen Umfeld stattfanden, die meisten davon in einem Collège.

  • Bauernproteste in Frankreich: Emmanuel Macron hält sich seit Beginn der Krise merkwürdig bedeckt

    Bauernproteste in Frankreich: Emmanuel Macron hält sich seit Beginn der Krise merkwürdig bedeckt

    Emmanuel Macron hat die Regierung von Gabriel Attal aufgefordert, an einer Lösung des Konflikts mit den französischen Landwirten zu arbeiten, bleibt aber selbst auf Distanz zu dem Thema. Die Blockaden und Protestaktionen der Landwirte in Frankreich dauern an und nehmen weiter an Umfang zu. Eine der größten Bauern-Gewerkschaften, die FNSEA, verspricht weitere Aktionen, wenn Antworten der Regierung auf sich warten lassen. Die Regierung verspricht Ankündigungen für das Wochenende. „Die Landwirtschaft richtet einen Appell an uns, wir haben ihn gehört und werden darauf reagieren“: So lautete die Botschaft der Regierung nach der Kabinettssitzung am Mittwoch, dem 24. Januar. Ankündigungen werden höchstwahrscheinlich am Freitag im Rahmen einer Reise von Premierminister Gabriel Attal erfolgen. Bis dahin will Gabriel Attal entsprechende Konsultationen fortsetzen. „Zuhören, um besser entscheiden zu können, das ist die Methode“, sagen seine Vertrauten. Seit Anfang der Woche hat der Premierminister…

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  • Protest der Landwirte: Der neue Premierminister Gabriel Attal greift Opposition an

    Protest der Landwirte: Der neue Premierminister Gabriel Attal greift Opposition an

    „Manchmal sehen Ihre Tränen für unsere Landwirte wie Krokodilstränen aus, wirklich.“ Gabriel Attal griff am Dienstag, den 23. Januar, die Haltung der Opposition gegenüber den Landwirten an, die in Frankreich wie auch anderswo in Europa vermehrt Protestaktionen durchführen, um insbesondere gegen finanzielle Belastungen und zu enge Umweltstandards zu protestieren. „Jedes Mal, wenn unsere Landwirte, unsere Viehzüchter, ein Projekt zur Erweiterung ihrer Viehzucht planen“ oder „wenn ein Projekt gestartet wird (…) ein Wasserrückhaltebecken zu errichten, um gegen die Dürre zu kämpfen, sind es Ihre Freunde, die sich dagegen stellen“, sprach Attal vor allem auf die linksgerichtete LFI (La France Insoumise) und die Umweltschützer an. „Auf jedes Problem antworten Sie mit einer Norm. Auf jede Schwierigkeit antworten Sie in der Regel, indem Sie mit dem Finger auf unsere Landwirte zeigen“, kritisierte Gabriel Attal. „Manche Reden, die über unsere Landwirte gehalten werden, stellen sie als Banditen d…

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  • César-Verleihung 2024: „Le règne animal“ und „Anatomie d’une chute“ – Liste der nominierten Filme

    César-Verleihung 2024: „Le règne animal“ und „Anatomie d’une chute“ – Liste der nominierten Filme

    Die Liste der für den César 2024 nominierten Filme wurde am Mittwochmorgen veröffentlicht. Zwei Filme stehen im Vordergrund. Die Verleihung des als „französischer Oskar“ bekannten Preises ist für den 23. Februar im Olympia in Paris geplant. Welche Filme werden bei den Césars 2024 ausgezeichnet? „Le …

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