Kategorie: Frankreich

  • Paris 2024: Das olympische Dorf ist fertig

    Paris 2024: Das olympische Dorf ist fertig

    Das olympische Dorf, das sich über drei Gemeinden im Departement Seine-Saint-Denis erstreckt, soll ein Modell für Gastfreundschaft und Umweltschutz sein. In den Zimmern wurden Betten aus Pappe verwendet, um Kosten zu sparen und das Material recyceln zu können. Am Freitag, dem 1. März, wird dem Organisationskomitee der Olympischen Spiele von Paris 2024 ein riesiger Schlüsselbund überreicht: 45.000 brandneue Schlüssel. Sie öffnen die Türen zu 82 Wohngebäuden und etwa 3.000 Wohnungen. Das Athletendorf wird ab dem 18. Juli die olympischen und paralympischen Sportler beherbergen. Bis dahin wird das Organisationskomitee es entsprechend ausstatten und in den gewünschten Farben gestalten können. Der Ort war eine der größten Baustellen der Spiele, für die sechs Jahre Bauzeit erforderlich waren. Die Sportstadt, deren Kosten auf fast 2 Milliarden Euro beziffert werden, wurde hauptsächlich von Immobilienentwicklern finanziert. Das Dorf erstreckt sich über drei Gemeinden am Ufer der Seine und soll …

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  • Martinique: Französische Marine beschlagnahmt 3 Tonnen Kokain und verhaftet 4 Personen

    Martinique: Französische Marine beschlagnahmt 3 Tonnen Kokain und verhaftet 4 Personen

    Vier Besatzungsmitglieder eines von der französischen Marine in der Karibik kontrollierten Schiffes werden verdächtigt, an einem transatlantischen Kokainschmuggel beteiligt gewesen zu sein.

    Drei Tonnen Kokain wurden vor einer Woche, am 20. Februar, auf einem von der französischen Marine in der Karibik geenterten Schiff beschlagnahmt, wie der Sender Franceinfo meldet. Vier Männer im Alter zwischen 30 und 61 Jahren befinden sich seit Montag in Fort-de-France auf Martinique in Polizeigewahrsam.

    Die Männer sind Mitglieder der Besatzung: ein Mann stammt aus Südafrika, einer it Russe und zwei Briten. Alle werden verdächtigt, an einem transatlantischen Kokainschmuggel beteiligt gewesen zu sein. Aus einer mit dem Fall vertrauten Quelle verlautete, dass das Schiff in internationalen Gewässern unweit der französischen Antillen aufgegriffen wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Schiff die klassische Route des transatlantischen Kokainschmuggels von Südamerika nach Europa nahm.

    7 Tonnen Kokain in wenigen Tagen beschlagnahmt.
    Das aufgegriffene Schiff wurde am Montag den Ermittlern des Office antistupéfiants (Ofast) in Fort-de-France übergeben. Das beschlagnahmte Schiff fuhr unter panamaischer Flagge. Laut übereinstimmenden Quellen wurden auch bei weiteren Operationen in den letzten Tagen große Mengen Kokain beschlagnahmt, insgesamt ist von 7 Tonnen Kokain die Rede. Die Ermittlungen werden unter der Aufsicht der JIRS (Juridiction interrégionale spécialisée) in Fort-de-France geführt. Im Dezember hatte die französische Marine in der Karibik 3,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt.

  • Französischer Senat stimmt Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung zu

    Französischer Senat stimmt Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung zu

    Die Aufnahme des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch in die französische Verfassung wurde am Mittwochabend, dem 28. Februar, im Senat mit 267 zu 50 Stimmen beschlossen. Emmanuel Macron wird den Kongress zu einer weiteren Abstimmung am Montag, dem 4. März, in Versailles einberufen. Nach mehr als dreieinhalb Stunden Debatte kam die mit Spannung erwartete Abstimmung: Der Senat hat am Mittwochabend, dem 28. Februar, die Aufnahme des Schwangerschaftsabbruchs in die französische Verfassung offiziell bestätigt. Die Regierung begrüßte diesen Beschluß. „Wir werden das erste Land der Welt sein, das die Freiheit der Frauen, selbst über ihren Körper zu verfügen, in der Verfassung verankert“, freute sich Justizminister Eric Dupont-Moretti. Im Laufe des Mittwochnachmittags waren die Debatten im Oberhaus des französischen Parlaments lebhaft und angespannt. Auf der einen Seite befürworteten die Linke und die Regierungspartei die Gesetzesvorlage. Auf der anderen Seite war die Rechte gegen die Formulieru…

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  • Covid-19: Viruszirkulation und sinkende Immunität -Frankreich plant im April eine neue Impfkampagne

    Covid-19: Viruszirkulation und sinkende Immunität -Frankreich plant im April eine neue Impfkampagne

    Das französische Gesundheitsministerium kündigte für den kommenden April eine neue Impfkampagne gegen Covid-19 an. Dies ist das siebte Mal, dass die französischen Gesundheitsbehörden seit Beginn der Covid-19-Krise die Franzosen zur Impfung aufrufen. Am Dienstag, dem 27. Februar, kündigte das Gesundheitsministerium an, dass ab April 2024 eine neue Impfkampagne gegen Covid-19 durchgeführt werden soll. Diese unterscheidet sich von der im letzten Herbst durchgeführten Kampagne in einem wichtigen Punkt: Diesmal sieht sich Frankreich nicht mit einem Anstieg der Ansteckungen mit dem Covid-Virus konfrontiert. Allerdings hat sich seither eine neue Variante des Virus – mit der Bezeichnung JN.1 – im Land ausgebreitet. Die Impfstoffe, die heute angeboten werden, sind auch gegen diesen neuen Stamm wirksam. Die angekündigte neue Impfkampagne findet vor einem ganz anderen Hintergrund statt als die vom Oktober letzten Jahres: In seinem letzten Lagebericht vom 21. Februar sprach Santé Publique France …

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  • Schaltjahre: 5 ungewöhnliche Informationen über den 29. Februar

    Schaltjahre: 5 ungewöhnliche Informationen über den 29. Februar

    Die Einführung von Schaltjahren hat in vielen Ländern nicht nur Positives verursacht! Manche der kuriosesten Traditionen beziehen sich auf diese Jahren mit 366 Tagen.

    Alle vier Jahre wird unserem Kalender ein zusätzlicher Tag hinzugefügt. Da auch das Jahr 2024 ein sogenanntes Schaltjahr ist, wird es insgesamt 366 Tage haben. Obwohl dies schon seit dem Römischen Reich so gemacht wird, entstanden in Schaltjahren mit ihrem 29. Februar mit der Zeit viele ungewöhnliche Bräuche.

    In Irland werden Heiratsanträge an diesem Tag von Frauen initiiert.
    Es handelt sich um eine jahrhundertealte Tradition. In Irland gilt der 29. Februar – auch bekannt als „leap day“ – als Tag der Heiratsanträge von Frauen. Der Legende nach soll Birgide von Kildare – auch bekannt als „St. Brigitta“ – den Heiligen Patrick gefragt haben, warum Frauen so lange auf einen Heiratsantrag warten müssten. Birgide handelte daraufhin eine „vierjährige Ausnahme“ aus: An jedem 29. Februar war es Frauen danach erlaubt, Männern einen Heiratsantrag zu machen.

    Wenn die auserwählten Männer den Antrag der Frauen ablehnten, mussten sie der abgewiesenen jungen Frau zwölf Paar Handschuhe schenken, um ihre unberührte Hand zu verbergen. Diese Tradition wurde im Mittelalter sogar durch zahlreiche Gesetze festgeschrieben, die heute allerdings abgeschafft sind… Der Brauch wird im modernen Irland dennoch auch heute noch respektiert. Er hat auf jeden Fall eine romantische Komödie mit dem Titel „Gib mir deine Hand“ inspiriert, die 2010 in die Kinos kam.

    In Frankreich gibt es an jedem 29. Februar die „Kerze des Sapeur“.
    Es ist eine Zeitung, die bis heute nur 12 Ausgaben hatte: Seit 1980 erscheint in jedem Schaltjahr die französische Satirezeitung „La Bougie du Sapeur“. Ursprünglich handelte es sich um einen „Scherz, der von einer Gruppe von Freunden erdacht wurde“, wie es der Herausgeber Jean d’Indy ausdrückte. Aber das Journal hat sich einen Namen gemacht! Der Titel der Zeitung stammt von Georges Colomb, dem Zeichner und Erfinder der Familie Fenouillard und des Sapeur Camember … einem Soldaten, der am 29. Februar geboren wurde.

    La Bougie du Sapeur ist eine zwanzigseitige Zeitung, gespickt mit falschen Interviews, einem Rückblick auf die vier vorangegangenen Jahre und einem Festival der Kalauer. Ihr Slogan lautet: Die „dumme Zeitung“. Die am wenigsten veröffentlichte Zeitung aller Zeiten erlebt also dieses Jahr ihre 12. Auflage. Schon das Inhaltsverzeichnis ist verlockend. Die Journalisten stellen zum Beispiel die Frage: „Warum werden wir alle durch KI intelligent werden?“. Die Zeitung wird in einer Auflage von 200.000 Exemplaren gedruckt und zu einem Preis von 4,80 Euro pro Stück verkauft.

    In den USA gibt es eine Hauptstadt der Schaltjahre.
    Es ist eine gelinde gesagt seltsame Selbstproklamation, die sich die Stadt Anthony in New Mexico auferlegt hat. Der Ort, der nur etwas mehr als 5.000 Einwohner zählt, hat sich selbst zur Welthauptstadt der Schaltjahre ernannt. Dieser Titel wird alle vier Jahre im Rahmen eines Festivals für alle Personen, die am 29. Februar geboren wurden, gefeiert. Die Idee wurde 1988 von zwei Einwohnern der Stadt, die beide am 29. Februar geboren wurden, ins Leben gerufen – sie wollten an ihrem Geburtstag etwas ganz „Besonderes“ veranstalten.

    Inzwischen ist das Festival weltweit bekannt. Auf dem Programm stehen musikalische Darbietungen, lokale Gerichte und eine gewisse Form von Frivolität.

    Das System der Schaltjahre selbst steckt voller Feinheiten. So kann ein Jahr kein ein Schaltjahr sein, wenn es ein Vielfaches von 100 ist – alle 100 Jahre wird das Schaltjahr ausgelassen. Es sei denn, es ist ein Vielfaches von 400. Deshalb war zum Beispiel das Jahr 1900 kein Schaltjahr. Das Jahr 2000 hatte jedoch 366 Tage, was viele der damaligen Software-Anwendungen nicht berücksichtigt hatten. So musste in Paris das Computersystem der Parkscheinautomaten Maschine für Maschine korrigiert werden, da es den 29. Februar 2000 nicht vorhergesehen hatte.

    Verschiedenen Aufzeichnungen zufolge erlitten die städtische Steuerbehörde von Montreal, der japanische Wetterdienst und sogar der Computerdienst der bulgarischen Nationalpolizei deswegen zahlreiche Software-Pannen.

    In Schweden gab es auch einen 30. Februar
    Im Norden Europas ging man in Sachen Schaltjahr lange Zeit sogar noch einen Schritt weiter. In Schweden gab es tatsächlich einen 30. Februar. Man muss bis ins Jahr 1712 zurückgehen, um zu verstehen, wie dieser „trissextile“ Tag zustande kommen konnte. Anfang des 18. Jahrhunderts versuchte Schweden, vom Julianischen Kalender – der von Julius Cäsar eingeführt worden war – zum Gregorianischen Kalender überzugehen. Dies sollte schrittweise zwischen 1700 und 1740 geschehen. Inmitten eines Krieges gegen Russland wurde das Jahr 1700 entgegen der ursprünglichen Planung jedoch kein Schaltjahr. Stattdessen hatten die Jahre 1704 und 1708 366 Tage. Im Ergebnis war Schweden im Jahr 1710 dem Julianischen Kalender einen Tag voraus und dem Gregorianischen Kalender sogar zehn Tage hinterher. Im Jahr 1711 wurde also beschlossen, zum Julianischen Kalender zurückzukehren und im folgenden Jahr zwei Schalttage hinzuzufügen. Im Jahr 1712 dauerte der Februar in Schweden somit 30 Tage. Schweden führte den gregorianischen Kalender schließlich erst 1753 ein.

  • Kulturerbe: Die hundertjährige Markthalle von Rennes kommt nicht aus der Mode

    Kulturerbe: Die hundertjährige Markthalle von Rennes kommt nicht aus der Mode

    Am Sonntag, dem 25. Februar, ging wahr viel los in der Fischauktionshalle von Rennes (Departement Ille-et-Vilaine). Das 100 Jahre alte Art-déco-Gebäude ist mehr denn je das kulinarische Herz der Stadt. Mitten im Stadtzentrum von Rennes (Ille-et-Vilaine) ist seine elegante Art-déco-Silhouette ein Mus…

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  • Gastronomie in Straßburg: Die Brasserie Kammerzell – eine legendäre Institution

    Gastronomie in Straßburg: Die Brasserie Kammerzell – eine legendäre Institution

    Im Herzen von Straßburg, im Département Bas-Rhin, ist das Haus Kammerzell eine gastronomische Institution. Seit inzwischen 600 Jahren verwöhnt die Brasserie ihre Gäste. Am Fuße des Straßburger Münsters (Bas-Rhin) thront seit 600 Jahren die Brasserie des Hauses Kammerzell. Die Spezialität des Restaur…

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  • Avenue „Pierre Curry“: In Carcassonne wurde der Name des Physikers auf Straßenschildern falsch geschrieben…

    Avenue „Pierre Curry“: In Carcassonne wurde der Name des Physikers auf Straßenschildern falsch geschrieben…

    Vor kurzem wurden zwei neue Straßenschilder angebracht, um die Avenue Pierre Curie in Carcassonne im Departement Aude zu kennzeichnen. Auf diesen wurde der Name des berühmten französischen Physikers wie das Gewürz Curry geschrieben. Die Schilder wurden schnell wieder entfernt.

    Es sind zwei Schilder, die kürzlich in der Avenue Pierre Curie in Carcassonne im Departement Aude angebracht wurden. Das eine ersetzte ein altes Schild, das andere kam neu hinzu.

    Doch auf diesen beiden neuen Schildern wurde der Name des weltberühmten französischen Physikers wie die gleichnamige Gewürzmischung geschrieben: nämlich „Curry“.

    Ein Umstand, der vor allem in den sozialen Netzwerken für Aufregung sorgte. „Das ist scharf! Das brennt in den Augen!“, amüsierte sich eine Internetnutzerin in einem Kommentar.

    Am Samstagnachmittag, 24. Februar gegen 16 Uhr kontaktierte der Sender France 3 das Büro des Bürgermeisters von Carcassonne und erhielt die Auskunft, dass man das „prüfen“ werde. Gegen 16.30 Uhr am selben Tag wurden die beiden Schilder von den technischen Diensten der Gemeinde hastig entfernt. Am späten Nachmittag teilte das Rathaus mit, dass die Schilder schnellstmöglich ausgetauscht werden sollten.

  • Der Croissant-Cookie – das neue Gebäck ist ein Renner auf TikTok und in einer Pariser Bäckerei

    Der Croissant-Cookie – das neue Gebäck ist ein Renner auf TikTok und in einer Pariser Bäckerei

    Ein Gebäck anzubieten, das Croissant und Cookie miteinander verbindet. Diese Idee hatte eine Bäckerei in Paris. Ein Video auf TikTok machte das Dessert und die Bäckerei populär. Chocolatine ? Croissant ? Wenn Sie sich bei einem Gebäckstück nicht entscheiden können, warum sollten Sie sich nicht in ei…

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  • Paris per Taxi: Eine Reise durch die Straßen der französischen Hauptstadt

    Paris per Taxi: Eine Reise durch die Straßen der französischen Hauptstadt

    Paris, die Stadt der Liebe, des Eiffelturms und der kulinarischen Köstlichkeiten, zieht jedes Jahr Millionen von Touristen an. Wenn es darum geht, sich in dieser pulsierenden Metropole fortzubewegen, ist das Pariser Taxi eine hervorragende Wahl. Doch bevor Sie sich in die bunte Welt der Pariser Taxi…

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