Kategorie: Frankreich

  • Unwetter: Passagiere sitzen acht Stunden lang in einem Zug auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris fest

    Unwetter: Passagiere sitzen acht Stunden lang in einem Zug auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris fest

    Der Zug wurde zwischen 12 und 20 Uhr auf der Höhe von Saint-Laurent-de-Brèvedent in der Nähe von Le Havre (Departement Seine-Maritime) wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen gestoppt.

    Die 200 Passagiere eines Zuges auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris saßen am Montag, dem 26. Februar, acht Stunden lang fest, weil in der Nähe von Le Havre nach einer starken Windböe zwei Bäume auf die Gleise gestürzt waren, berichtet der Sender France Bleu Normandie. Der Zug war von 12 bis 20 Uhr auf der Höhe von Saint-Laurent-de-Brèvedent im Département Seine-Maritime blockiert. Der Verkehr auf der Strecke wurde in beiden Richtungen vollständig unterbrochen und war auch am späten Montagabend noch gestört.

    Zwei Bäume stürzten auf die Gleise, als die Normandie am Montag von starken Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 130 km/h heimgesucht wurde. Der Feuerwehr gelang es, zunächst den ersten Baum, der gegen Mittag umgestürzt war, zu beseitigen, indem sie die Oberleitungen durchtrennte. Ein zweiter Baum stürzte jedoch kurz darauf einen Kilometer weiter um und verzögerte die Evakuierung des Zuges.

    Nur 300 Meter vom Bahnhof entfernt gestrandet
    „Wir saßen sechs Stunden lang 300 Meter vom Bahnhof Saint-Laurent-de-Brèvedent entfernt fest und wurden nicht evakuiert“, erklärte Hubert Dejean de la Batie, Vizepräsident der Region Normandie, der im Zug anwesend war, gegenüber dem Sender France Bleu.

    Hubert Dejean de la Batie erzählte weiterhin, dass „der Strom ausgefallen war, die Passagiere konnten ihre Telefone nicht mehr aufladen, es gab keine Heizung und die Toiletten konnten nicht mehr benutzt werden“. Gegen 20 Uhr endlich konnte der Zug von einer anderen Lokomotive zum Bahnhof Étainhus im Département Seine-Maritime geschleppt werden, wo Busse auf die erschöpften und frierenden Passagiere warteten.

  • Wetter: Lawinenalarm in den Pyrenäen – 6 Departements in Hochwasseralarm

    Wetter: Lawinenalarm in den Pyrenäen – 6 Departements in Hochwasseralarm

    Die Schneefälle, die am Wochenende in den Pyrenäen begannen, setzen sich auch am Dienstag fort. Im Departement Pyrénées-Atlantiques herrscht Lawinenwarnstufe Orange. Sechs weitere Departements sind wegen Hochwassergefahr in Alarmbereitschaft versetzt worden.

    Es ist der große Schneefall der diesjährigen Wintersaison. Nachdem der Saisonbeginn für viele Skigebiete in den Pyrenäen aufgrund des Mangels an Schnee sehr kompliziert war, ist in den höheren Lagen in wenigen Tagen mehr als ein Meter Pulverschnee gefallen. Die Regen-Schnee-Grenze wird für den heutigen Dienstag in den Tälern auf etwa 700 Meter Höhe angekündigt.

    Seit Montagabend fallen im Pyrenäenmassiv massive Schneefälle und das soll bis Mittwoch andauern, da die Wolken eines Tiefdruckgebiets aus der Bretagne gegen an den Pyrenäen stauen. Aus diesem Grund wurde für die Pyrénées-Atlantiques die Lawinenwarnstufe Orange ausgerufen.

    Laut Météo Pyrénées sollen bis Mittwoch folgende Schneemengen fallen:

    Pyrénées-Atlantiques: 20 bis 30 cm auf 1.000 m, 50 bis 80 cm auf 1.600 m (la Pierre Saint-Martin), 1 m auf 2.500 m.
    Hautes-Pyrénées: 50 cm auf 1.600 m (Hautacam), 40 cm auf 1.600 m (Saint-Lary, Piau-Engaly), 80 cm auf 2.000 m (Cauterets).
    Haute-Garonne: 15 bis 20 cm auf 1.000 m, 40 bis 50 cm auf 1.600 m, 50 bis 70 cm oberhalb von 2.000 m.
    Ariège: 15 bis 20 cm auf 1.000 m, 40 bis 50 cm auf 1.600 m, 80 cm auf dem Couserans.
    Pyrénées-Orientales: 15 bis 20 cm in der Cerdagne, 30 cm auf dem Puigmal, 30 cm auf dem Capcir auf 2.000 m.

    Die Schneefälle werden voraussichtlich am Mittwoch im Laufe oder am Ende des Tages enden.

    Sechs Departements in Hochwasseralarm
    Zusätzlich zu der Lawinenwarnung wurden sechs Departements wegen Hochwassergefahr in Alarmstufe Orange versetzt: Pas-de-Calais, Seine-et-Marne, Charente, Charente-Maritime, Gironde und Dordogne. Die Flüsse, für die Alarm ausgelöst wurde, sind:

    Pas-de-Calais: Aa, Lys Amont-Laquette, Canche.
    Seine-et-Marne: Grand Morin flussabwärts.
    Südwesten: Dronne flussabwärts, Isle flussabwärts

    Im Departement Pas-de-Calais werden in der Gemeinde Bourthes bereits zum fünften Mal in diesem Winter Überschwemmungen gemeldet. Mehrere Departementsstraßen wurden durch den steigenden Pegel des Flusses Aa überschwemmt, berichtete die Zeitung La Voix du Nord am frühen Dienstagmorgen.

    Die Unwetter sollen in der Region PACA am Mittwoch enden, auch wenn Regenschauer im äußersten Südosten noch auftreten. Im Südwesten wird es am Dienstag weiter regnen, aber die Schauer werden an Intensität verlieren, berichtet La Chaîne Météo.

    Am Mittwoch wird es allgemein besser, außer auf Korsika.

  • Weniger als jeder zweite Bewohner von Marseille fühlt sich nachts auf der Straße sicher

    Weniger als jeder zweite Bewohner von Marseille fühlt sich nachts auf der Straße sicher

    Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage gehört Marseille zu den europäischen Städten, in denen das Gefühl der Unsicherheit und der Verschmutzung am stärksten ausgeprägt ist.

    Nur etwa 43% der in Marseille lebenden Menschen fühlen sich sicher, wenn sie nachts allein durch die Straßen ihrer Stadt gehen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Europäischen Kommission, die bereits am Montag, dem 19. Februar veröffentlicht wurde. Einwohner von 83 europäischen Städten wurden zu verschiedenen Themen befragt: Sauberkeit, Beschäftigung, Kultur, Sicherheit, etc. Sowohl beim Unsicherheitsgefühl als auch bei den hygienischen Zuständen liegt Marseille am Ende der Rangliste, vor Rom und Athen.

    Ein Gefühl der Unsicherheit, das anhält, auch wenn die Zahlen der Alltagskriminalität – die meist tödlichen Auseinandersetzungen zwischen Banden im Drogenmilieu nicht eingerechnet – in Marseille seit einigen Jahren rückläufig sind. Viele Bewohner gehen Nachts immer seltener vor die Tür. So zum Beispiel Léonie, die im ersten Arrondissement lebt und sich gegenüber dem Sender Franceinfo äußerte: „Abends gehe ich nicht aus, ich meide es. Ganz allein sowieso nicht. Es sind oft kleine Dinge, Leute, die einen ärgern, die einem folgen. Einmal musste ich bis zu meinem Haus rennen.“

    Allerdings beobachtet die Präfektur einen allgemeinen Rückgang der Raubüberfalle in der Innenstadt von Marseille um 31% in den letzten fünf Jahren. Bei den Gewaltdelikten sind es seit 2012 70% weniger.

    Wenn man Yannick Ohanessian, dem Beigeordneten Bürgermeister für öffentliche Ruhe und Sicherheit für die Stadt, glauben darf, wird das Gefühl der Unsicherheit durch unhygienische Zustände verstärkt und er verweist auf die Verantwortung der Metropole: „Es ist die Verschlechterung der Straßen, Ihrer Gehwege, Ihrer Fußgängerzonen, die zu diesem Unsicherheitsgefühl beitragen. Wir sehen hier eine Betreuung durch die zuständigen Behörden, die nicht auf der Höhe der zweitgrößten Stadt Frankreichs ist.“ Aber was das Gefühl der Angst hauptsächlich nährt, sind natürlich die 49 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Drogenhandel allein im letzten Jahr. Ein absoluter Rekord für Marseille.

  • Editorial: Deutschland goes France – Der Trend zur französischen Lebensart

    Editorial: Deutschland goes France – Der Trend zur französischen Lebensart

    Bonjour, liebe Leserinnen und Leser! Es ist an der Zeit, über ein Phänomen zu sprechen, das nicht nur uns, sondern auch unsere Nachbarn jenseits des Rheins in Erstaunen versetzt: die Auswanderungswelle der Deutschen nach Frankreich. Sind es die Croissants, der Eiffelturm oder vielleicht doch die französische Art zu leben, die unsere Landsleute dazu bringt, ihre Koffer zu packen und sich auf den Weg Richtung Baguette und Wein zu machen?

    Ganz klar, es gibt viele Gründe, warum Frankreich zu einem Traumland der deutschen Auswanderer geworden ist. Fangen wir mit den Menschen an – charmant, lebenslustig und immer bereit, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Es scheint, als hätten die Franzosen das Geheimrezept für die perfekte Work-Life-Balance gefunden. Kein Wunder, möchten Einige das deutsche „Arbeiten bis der Arzt kommt“ schon mal gegen einen gemütlichen Abend in einem Pariser Bistro tauschen.

    Doch das ist noch nicht alles. Das Land selbst hat natürlich auch einiges zu bieten. Von den romantischen Gassen von Montmartre bis zu den sonnenverwöhnten Stränden der Côte d’Azur – Frankreich hat einfach diese gewissen Je ne sais quoi, das unsere Landsleute in seinen Bann zieht. Die Kultur, die Kunst, die kulinarischen Köstlichkeiten – die Liste ist fast endlos.

    Was ist mit den Traditionen? Genau, die Franzosen wissen, wie man feiert! Ob es nun der Genuss eines guten Weins bei einem Abendessen mit Freunden ist oder das mitreißende Feiern während eines Sommerfestivals – die Franzosen haben das Feiern zu einer Kunstform gemacht. Und wer könnte dem Zauber eines Weihnachtsmarktes in Straßburg schon widerstehen?

    Aber wie steht es um die Arbeitssituation? Nun, auch hier gibt es positive Tendenzen. Französische Unternehmen sind zunehmend offen für internationale Fachkräfte, und das lockt natürlich den ein oder anderen Deutschen an, der nach neuen beruflichen Herausforderungen sucht. Ein Schuss Savoir-faire im Lebenslauf kann schließlich nie schaden.

    Kommen wir zu der Frage: „Leben wie Gott in Frankreich“ – ist das heute noch zutreffend? Nun, vielleicht nicht wortwörtlich, aber der Ausdruck spiegelt dennoch die Sehnsucht nach einem Leben in Fülle, Genuss und Entspannung wider. Und seien wir mal ehrlich, wer würde nicht gerne ein Stückchen von diesem französischen Savoir-vivre in sein Leben integrieren?

    Insgesamt betrachtet, scheint es, als hätten viele unserer deutschen Freunde die Parole „Vive la France“ wörtlich genommen. Und wer kann es ihnen verdenken? Frankreich hat eben diesen unwiderstehlichen Charme, der selbst die härtesten Skeptiker dazu bringt, ihre Koffer zu packen und das Abenteuer im Land der Liebe zu suchen. Vielleicht sehen wir uns ja demnächst in einem kleinen Café in der Provence – auf ein Croissant und einen Café au Lait! À bientôt!

    Profitez de la vie, empfiehlt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Bretagne: Wo Tradition auf Crêpes trifft und die Wellen tanzen!

    Bretagne: Wo Tradition auf Crêpes trifft und die Wellen tanzen!

    Bienvenue en Bretagne, wo Tradition nicht nur in der Luft liegt, sondern sich auch in jeder Welle und auf jedem Crêpe wiederfindet! Taucht ein in das kulturelle Feuerwerk der Bretagne – hier sind die schönsten Traditionen, die selbst dem hartnäckigsten Regenschauer trotzen! 1. Die Macht der Musik: B…

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  • Genf: Auto des Jahres 2024 ist der neue elektrische Renault Scénic

    Genf: Auto des Jahres 2024 ist der neue elektrische Renault Scénic

    Der Titel Auto des Jahres 2024 wurde auf dem Genfer Automobilsalon dem elektrischen Renault Scénic verliehen, der Ende 2023 eingeführt wurde.

    Es ist eine Auszeichnung, die in der Automobilbranche jedes Jahr mit Spannung erwartet wird. Der Titel „Auto des Jahres“ 2024 wurde jetzt dem neuen elektrischen Renault Scenic verliehen. Er wurde von der europäischen Jury „The car of the year“, die sich aus 58 Automobiljournalisten aus 22 Ländern zusammensetzt, anlässlich des Genfer Automobilsalons verliehen.

    7 Modelle standen im Wettbewerb, darunter zwei französische: der BMW 5-series, der BYD Seal, der Kia EV9, der Peugeot E-3008/3008, der Renault Scénic, der Toyota C-HR und der Volvo EX30. Der Renault Scénic E-Tech wurde schließlich zum Sieger gekürt.

    Der BMW 5er landete auf dem zweiten Platz der Rangliste 2024 und der Peugeot 3008 komplettierte das Podium auf dem dritten Platz. Das chinesische Modell BYD Seal – das erste Auto aus China, das sich für das Finale der Rangliste „The car of the year“ qualifiziert hat – belegt den sechsten Platz.

    Renault freut sich über die Auszeichnung und betont, dass sein als „agil, leicht und kompakt“ beschriebenes 100 % elektrisches Modell eine Reichweite von 625 km hat und Fahrern und Passagieren „Komfort und ein durch nützliche Technologien angereichertes Fahrgefühl“ bietet. Der Einstiegspreis liegt bei knapp unter 40.000 Euro.

    Dies ist nach dem Renault 16 im Jahr 1966, dem Renault 9 im Jahr 1982, dem Clio im Jahr 1991, dem Scénic im Jahr 1997, dem Mégane im Jahr 2003 und dem Clio im Jahr 2006 bereits das siebte Mal, dass Renault einen Titel als „Auto des Jahres“ für eines seiner Fahrzeuge erhalten hat.

  • Französischer Zoll zerschlägt Schmugglerring für antike Münzen

    Französischer Zoll zerschlägt Schmugglerring für antike Münzen

    Die Hauptverdächtigen wurden in der Türkei festgenommen, sie hatten eine Organisation so ähnlich wie Drogenhändler aufgebaut, so die Informationen von France Inter, die am Montag veröffentlicht wurden.

    Nach dreijährigen Ermittlungen hat der französische Zollnachrichtendienst einen großen Ring zerschlagen, der mit antiken Münzen handelte, wie France Inter am Montag, dem 26. Februar berichtete. Im Frühjahr 2022 entdeckten die Zollbeamten „in einer Wohnung in Zentralfrankreich“ 8.597 Münzen, die aus der Region Anatolien in der Türkei stammten und zum Teil aus dem 6. Jahrhundert stammten.

    Die Münzen wurden überall im Haus gefunden: „in einem Fernsehmöbel, in Gefrierbeuteln, in Schachteln in allen vier Ecken der Wohnung“, erinnert sich eine der Ermittlerinnen, die auf den Handel mit Kulturgütern spezialisiert ist, wie France Inter berichtet. Nicht mitgerechnet sind die mehr als 7.000 Stücke, die nach Angaben des Zolls bereits in den Verkauf gelangten und verschwunden sind. Die Gesamtbeute bei 15.000 Objekten wird auf mehr als 1,5 Millionen Euro geschätzt. In der Wohnung wurden außerdem eine magische Beschwörungsplakette und eine Befreiungsplakette, mit der kaiserliche Tiere keine Frondienste leisten mussten – ein äußerst seltenes Objekt von unschätzbarem Wert für das Kulturerbe – beschlagnahmt.

    Die Hauptverdächtigen wurden in der Türkei von türkischen Behörden festgenommen. Nach Angaben der französischen Zollbeamten hatten sie eine Organisation, die „Drogenhändlern würdig war“ aufgebaut, berichtet France Inter. Eine auf den Handel mit Kulturgütern spezialisierte Ermittlerin beschreibt das Vorgehen der Bande so: „Normalerweise werden die Stücke in Dörfern von Menschen eingesammelt, die sich in prekären Situationen befinden. Die Mafiosi haben ihnen Metalldetektoren zur Verfügung stellen, damit sie in ihrem Ort und der Umgebung nach Schätzen suchen können, je nach den Hinweisen, die sie gehört haben und die zwischen den Generationen weitergegeben worden sein könnten. Sobald solche Schätze gefunden wurden, fahren Bandenmitglieder von Dorf zu Dorf, um die Gegenstände zu einem niedrigen Preis zu kaufen, ganz sicher nicht zum europäischen Marktpreis“.

    Der Mann, bei dem der Schatz gefunden wurde, ein Familienvater, der als „Monsieur tout le monde“ beschrieben wird, muss mit bis zu zehn Jahren Haft und einer Geldstrafe von 15 Millionen Euro rechnen, weil er verbotene Waren geschmuggelt und nachweispflichtige Waren besessen hat. Er wird demnächst vor Gericht angehört. Die geschmuggelten Gegenstände sollen auf diplomatischem Weg an die Türkei zurückgegeben werden.

  • Finistère: In Brest wird ein neuer Weltrekord im Lego-Bauen aufgestellt – um ein Schiff zu retten

    Finistère: In Brest wird ein neuer Weltrekord im Lego-Bauen aufgestellt – um ein Schiff zu retten

    In der Bretagne versuchten 3.000 Teilnehmer, mit einem nachgebauten bretonischen Boot den Lego-Weltrekord zu brechen. Ein Mosaik, das 21 Meter lang und fast zwei Meter hoch ist. Das ist der neue Lego-Weltrekord, der dank der Arbeit von 3.000 Teilnehmern zustande kam. In Brest (Departement Finistère)…

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  • Wind in der Bretagne: Zugverkehr teilweise unterbrochen – große Verspätungen bei TGVs – Schiffsverkehr gestört

    Wind in der Bretagne: Zugverkehr teilweise unterbrochen – große Verspätungen bei TGVs – Schiffsverkehr gestört

    Die SNCF setzt Ersatzbusse für die Regionalzüge ein.

    Der Verkehr der TER-Regionalzüge ist am Montag, dem 26. Februar, in der Bretagne zwischen Quimper und Brest (Finistère) und zwischen Saint-Brieuc und Guingamp (Côtes-d’Armor) in beiden Richtungen unterbrochen, da seit der Nacht starker Wind über die Region fegt, wie France Bleu Breizh Izel meldet. Der Schiffsverkehr ist ebenfalls gestört und die Ankunft der Segelregatta Arkea Ultim Challenge verzögert sich.

    Wegen des Windes können zwischen Quimper und Brest „mindestens bis 14 Uhr“ keine TER-Züge verkehren, so die SNCF. Es werden Ersatzbusse eingesetzt. Auf der Strecke Saint-Brieuc/Guingamp fiel ein Baum auf die Stromleitung. Der Verkehr wird hier „mindestens bis 12.30 Uhr“ unterbrochen, so die SNCF. Auch auf dieser Strecke ersetzen Busse die Züge auf dem TER-Netz.

    Der TGV-Verkehr wurde zwar nicht unterbrochen, aber es kommt zu erheblichen Verspätungen. Der TGV von Brest nach Paris, der um 7:19 Uhr abfahren sollte, hatte 4 Stunden Verspätung, wie France Bleu Breizh Izel meldete. In der anderen Richtung, von Paris kommend, wurde der um 6:15 Uhr im Bahnhof Montparnasse abgefahrene Zug mit 2 Stunden Verspätung angekündigt.

    Auch die Schiffsverbindungen sind an diesem Montag stark beeinträchtigt. Zwischen Brest, Le Conquet, Molène und Ouessant verkehren keine Schiffe. Auch von Quiberon nach Houat, Hoëdic und Belle-Île-En-Mer gibt es keinen Schiffsverkehr. Dadurch verzögert sich auch die Ankunft von Charles Caudrelier bei der Arkea Ultim Challenge. Der Skipper der Maxi Edmond de Rothschild wird erst am Dienstagmorgen die Ziellinie überqueren, „um die Weltumrundung im Rennen der Maxi-Trimarane bei Tagesanbruch“ abzuschließen, wie Cyril Dardashti, Teammanager der Gitana, am Montag auf France Bleu Breizh Izel ankündigte.

  • Puy-de-Dôme: Lawine tötet vier Menschen im Sancy-Massiv

    Puy-de-Dôme: Lawine tötet vier Menschen im Sancy-Massiv

    Im Sancy-Massiv kamen am Sonntag, dem 25. Februar, vier Personen in einer Lawine ums Leben. Drei der Opfer stammten aus dem Cantal und wurden von einem Bergführer begleitet, der ebenfalls getötet wurde.

    Am frühen Nachmittag des Sonntags, 25. Februar, ging in Mont-Dore (Departement Puy-de-Dôme) eine Lawine nieder. Eine Gruppe von neun bergerfahrenen Personen unternahm in Begleitung eines Bergführers eine Skibergsteigertour im Massif du Sancy (Puy-de-Dôme), im Bereich des Val d’Enfer, außerhalb des üblichen Skigebiets. „Wir haben relativ schnell drei Personen gefunden, von denen zwei unverletzt waren“, berichtet Christophe Boivin, Direktor des Skigebiets Mont-Dore über die Rettungsmassnahmen. Eine halbe Stunde später wurden vier Leichen gefunden.

    Die Überlebenden konnten Alarm schlagen. Einer der Überlebenden verfügte über einen Lawinen-Airbag, der andere über einen Detektor. Sofort nach dem Lawinenabgang wurde die gesamte Station mobilisiert. Feuerwehrleute, Gendarmen, Pistenarbeiter, Skilehrer und freiwillige Teams hatten aufgrund von Nebel und starkem Schneefall mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Das Lawinenrisiko lag bei 3 auf einer Skala von 5, vor allem wegen der 60 Zentimeter Neuschnee, die in den letzten Tagen gefallen waren.