Kategorie: Frankreich

  • Ausspähen von Mobiltelefonen: Die französische Agentur für Computersicherheit schlägt Alarm

    Ausspähen von Mobiltelefonen: Die französische Agentur für Computersicherheit schlägt Alarm

    Die französische Agentur für IT-Sicherheit (Anssi) hat gerade ihren Cyberbedrohungsbericht 2023 veröffentlicht. Das Ausspionieren von Mobiltelefonen hat stark zugenommen.

    Das Niveau der Cyberbedrohung in Frankreich hat 2023 weiter zugenommen, so die französische Agentur für Computersicherheit (Anssi), die befürchtet, dass die Olympischen Spiele in Paris in diesem Sommer Hackern „zusätzliche Möglichkeiten zum Handeln“ bieten werden. „Die Gesamtzahl der Ransomware-Angriffe (…) ist um 30% höher als im Jahr 2022“, schreibt die Anssi in ihrem am Dienstag veröffentlichten Bericht über die Cyberbedrohung 2023.

    Die Olympischen Spiele in Paris (26. Juli bis 11. August) werden „ein Ziel für alle Arten von Cyberangriffen“ sein, was eine große Belastung der Cybersicherheitskapazitäten Frankreichs darstellen wird, so Anssi-Generaldirektor Vincent Strubel.

    Die Anssi, die für den Schutz der 350 mit den olympischen Wettbewerben verbundenen Einrichtungen, darunter 80 sicherheitskritische, zuständig ist, befürchtet, dass Hacker die Olympischen Spiele nutzen könnten, „um Organisatoren und Teilnehmer zu überwachen oder zu erpressen“, und zu versuchen, „das Image des Gastgeberlandes zu schädigen oder sogar den Ablauf der Spiele zu stören“.

    Die Anssi ist auch besorgt über die zunehmende Zahl von Angriffen auf Mobiltelefone „zum Ausspionieren von Zielpersonen“, die durch die kommerzielle Entwicklung von sogenannten Intrusionstools vorangetrieben wird. „Einige Unternehmen stellen hoch entwickelte Schad-Software (…) für Unternehmen und Einzelpersonen mit böswilligen Absichten bereit“, um die Kontrolle über die Geräte der auszuspionierenden Personen zu erlangen, so der Bericht. Diese Angriffe, die „in die Dutzende“ gehen, zielen vor allem auf „Führungskräfte“, so Vincent Strubel. „Strategische und Industriespionage ist die Bedrohung, die unsere Teams in diesem Jahr am meisten mobilisiert hat“, schreibt die Anssi. Denkfabriken, Forschungsinstitute aber auch Telekommunikationsunternehmen gehören zu den wichtigsten Zielen.

    Die Agentur gibt an, dass sie 2023 mehrere potenzielle „Prepositioning“-Aktivitäten – Versuche, ein Netzwerk diskret zu übernehmen, um es zu einem geeigneten Zeitpunkt abschalten oder zerstören zu können – im Energiesektor aufgedeckt hat. „Wir haben uns gewappnet, um auf diese Art von aufkommender Bedrohung reagieren zu können“, sagt Strubel.

  • Ukraine-Krieg: Frankreich enthüllt Liste aller an die Ukraine gelieferten Waffen

    Ukraine-Krieg: Frankreich enthüllt Liste aller an die Ukraine gelieferten Waffen

    Frankreich, das kürzlich vom ukrainischen Präsidenten beschuldigt wurde, seine Versprechen bezüglich der Lieferung von militärischer Ausrüstung nicht eingehalten zu haben, hat jetzt beschlossen, eine Liste aller Waffen zu veröffentlichen, die seit Beginn der russischen Invasion an Kiew geliefert wurden. Scalp-Raketen, Caesar-Kanonen, Panzerabwehrraketen – die französische Regierung hat ihre Waffenlieferungen an die Ukraine vervielfacht, die nun in das dritte Jahr ihres Verteidigungskrieges gegen die russischen Invasoren geht. „Seit Beginn des Krieges liefert Frankreich Ausrüstung und Material, das an den Einsatzkontext der ukrainischen Streitkräfte angepasst ist. Diese Lieferungen erfüllen drei Kriterien: Lieferung vollständiger Kapazitäten (Material mit Munition, Ausbildung und Wartung der Ausrüstung), ohne unsere Armeen zu schwächen und unter Kontrolle zur Vermeidung einer Eskalation“, lässt der Élysée-Palast verlauten. Dennoch behauptete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski …

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  • American Airlines erteilt Airbus einen Megaauftrag im Wert von 11 Milliarden US-Dollar

    American Airlines erteilt Airbus einen Megaauftrag im Wert von 11 Milliarden US-Dollar

    Die amerikanische Fluggesellschaft hat Bestellungen bei Airbus und zwei weiteren Herstellern für insgesamt 260 Flugzeuge unterschrieben, darunter 85 Airbus A321 neo. American Airlines ist der weltweit größte Betreiber von Flugzeugen der A320- und A321-Familie.

    Die amerikanische Fluggesellschaft hat 85 Flugzeuge des Typs A321neo und 175 weitere Flugzeuge gekauft. Geschätzter Auftragswert allein bei Airbus nach den letzten bekannten Listenpreisen des europäischen Flugzeugherstellers (2018): 11 Milliarden US-Dollar. Daneben, hat sich American Airlines aber auch für den Kauf von 85 Boeing 737 MAX-10 und 90 Embraer E175 entschieden.

    Insgesamt hat American Ailines also gerade 260 Single-Aisle-Flugzeuge gekauft. „In den letzten zehn Jahren haben wir massiv in die Modernisierung und Vereinfachung unserer Flotte investiert, die die größte und jüngste unter den Betreibern des US-Netzes ist“, sagte Robert Isom, der Chef von American. „Diese Aufträge werden unsere Flotte mit neueren und effizienteren Flugzeugen versorgen, so dass wir unseren Kunden weiterhin das beste Netz und eine rekordverdächtige Betriebszuverlässigkeit bieten können.“

    American Airlines ist der weltweit größte Betreiber von A321-Flugzeugen.
    Benoît de Saint-Exupéry, Vizepräsident für Verkauf von Verkehrsflugzeugen bei Airbus, begrüßte diesen weiteren Erfolg für das größte Modell der A320-Familie. „Die anhaltenden Käufe des A321neo belegen den beispiellosen Wert des vielseitigsten und leistungsfähigsten Single-Aisle-Flugzeugs der Welt.“

    Die neueste Bestellung ist keine Premiere für die Fluggesellschaft. American hat ihre erste A321neo im Februar 2019 übernommen und hat bereits 70 Exemplare in ihrer Flotte. Sie ist übrigens der weltweit größte Betreiber von Flugzeugen der A320- und der A321-Familie. Einige dieser Flugzeuge wurden und werden auf der Endmontagelinie von Airbus in Mobile in den USA hergestellt.

    Bisher wurden über 6.100 A321neo von 90 Fluggesellschaften bestellt.

  • Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die Verfassung – Freudenfest vor dem Eiffelturm

    Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die Verfassung – Freudenfest vor dem Eiffelturm

    „Mein Körper, meine Wahl“ – diese Botschaft leuchtete auf, nachdem der Nationalkongress am Montagabend für die Aufnahme des Rechts auf Schwangerschaftsabbruchs in die Verfassung gestimmt hatte. MonCorpsMonChoix oder #IVGConstitution: Diese Botschaften leuchteten vom Eiffelturm, der obendrein zu glitzern begann, als der Nationalkongress am Montag, dem 4. März, kurz vor 18.50 Uhr für die Aufnahme des Schwangerschaftsabbruchs in die französische Verfassung gestimmt hatte. Sobald bekannt wurde, dass das Recht auf freiwilligen Schwangerschaftsabbruch im französischen Grundgesetz verankert wurde – eine Weltpremiere -, erschienen auf der ersten Etage des Symbols für Paris und Frankreich Leuchtschriften in mehreren Sprachen, wie #AbortoLegal („legaler Abbruch“ auf Portugiesisch) oder #MyBodyMyChoice („mein Körper, meine Wahl“ auf Englisch). Und der Eiffelturm begann ausserdem mit tausenden Lampen zu glitzern.

    https://www.youtube.com/watch?v=B4…

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  • Boeuf Bourguignon: Eine kulinarische Reise nach Burgund

    Boeuf Bourguignon: Eine kulinarische Reise nach Burgund

    Boeuf Bourguignon, dieser französische Klassiker, hat mehr zu bieten als nur zart geschmortes Rindfleisch. Das Rezept, das seinen Ursprung in der malerischen Region Burgund hat, erzählt eine Geschichte von Tradition, Genuss und geselligem Beisammensein. Burgund, berühmt für seine exquisite Küche und edlen Weine, ist die Heimat dieses köstlichen Schmorgerichts. Boeuf Bourguignon vereint die Aromen des […]

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  • Passantin greift ein Fahrzeug der Stadtpolizei in Toulouse an – die unglaubliche Szene wurde gefilmt

    Passantin greift ein Fahrzeug der Stadtpolizei in Toulouse an – die unglaubliche Szene wurde gefilmt

    Am Sonntag griff eine Frau ganz unerwartet eine Streifenwagenbesatzung der Stadtpolizei von Toulouse an. Die Frau wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Eine surreale Szene spielte sich am frühen Sonntagnachmittag im Zentrum von Toulouse ab. Auf der Avenue Etienne-Billières steht ein Auto der Stadtpolizei auf der Fahrbahn. Die Beamten unterhalten sich mit einem Fahrer, der sich auf der Gegenfahrbahn befindet.

    Plötzlich kommt eine Frau von der Seite, nähert sich und wirft einen schweren Gegenstand in Richtung des Streifenwagens. Das Fenster auf der Beifahrerseite zerspringt durch die Wucht des Aufpralls. Die Frau dreht sich um und setzt ihren Weg auf dem Boulevard fort.

    Einige Sekunden später wird sie von einem Beamten der Stadtpolizei mit Hilfe seines Kollegen gestellt. Die Frau wird zu Boden geworfen und mit Handschellen gefesselt.

    Diese unglaubliche Szene wurde von @princessinfect gefilmt und im Netzwerk X verbreitet.

    Emilion Esnault, stellvertretender Bürgermeister von Toulouse, schrieb auf X: „Solche Vorfälle sind unannehmbar und schockierend“. In seiner Nachricht auf dem Netzwerk X spricht der Politiker den Mitgliedern der Stadtpolizei, die zur Zielscheibe geworden waren, seine Unterstützung aus. Der Polizist, der neben dem zersplitterten Fensters saß, wurde glücklicherweise nicht verletzt.

    Die Frau, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand zu befinden scheint, wurde in Polizeigewahrsam genommen und der Nationalpolizei übergeben. „Sie wird wegen Gewalt gegen eine Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, strafrechtlich verfolgt“, betonte der für Sicherheit zuständige stellvertretende Bürgermeister von Toulouse.

  • Auto abgeschleppt und verschrottet: Manchmal findet man sein Auto nach dem Urlaub nicht mehr wieder…

    Auto abgeschleppt und verschrottet: Manchmal findet man sein Auto nach dem Urlaub nicht mehr wieder…

    Als ein in Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) wohnender Autobesitzer aus dem Urlaub zurückkehrte, musste er feststellen, dass sein Fahrzeug abgeschleppt und anschliessend verschrottet wurde. Wie kann man verhindern, dass einem so etwas passiert?

    Diese Art von Missgeschick passiert vielen Menschen, wenn sie aus dem Urlaub zurückkehren. Das Auto, das vor dem Urlaub brav auf einem Parkplatz abgestellt wurde, ist nicht mehr auffindbar. Ein Autobesitzer aus Biarritz musste diese bittere Erfahrung machen. Im November 2023 hat der Baske sein Auto auf einem kostenlosen Parkplatz in den Straßen von Biarritz (Departement Pyrénées-Atlantiques) abgestellt. Als er Anfang Januar 2024 zurückkehrte, war das Fahrzeug abgeschleppt worden und anschließend zerstört, wie die Tageszeitung Sud-Ouest berichtet. Zum Leidwesen seines Besitzers, der das Auto vor allem für den Weg zur Arbeit nutzte.

    Was sagt das Gesetz zu diesem Thema? In der Praxis können mehrere Verstöße dazu führen, dass ein Fahrzeug abgeschleppt wird. So legt die französische Straßenverkehrsordnung fest, dass ein Fahrzeug nicht länger als sieben Tage am selben Ort bleiben darf (Artikel R417-12). In einigen Städten kann dieser Zeitraum auf 24 Stunden verkürzt werden. Ein Autofahrer muss mit einem Bußgeld von 35 EUR (ohne Abschleppkosten) rechnen, wenn er sein Fahrzeug „störend parkt“.

    Automatisiertes System
    Viele Autofahrer fühlen sich angesichts eines neu-eingeführten Systems hilflos. Das liegt an einer digitalisierten nationalen Plattform für die Verwaltung von angeschleppten Fahrzeugen. Das nationale Informationssystem für Abschleppungen („SI Fourrières“) wurde 2021 ins Leben gerufen und dient als Rahmen und Grundlage für die Entfernung von Fahrzeugen. In der Praxis wird ein Polizist vor Ort die Entfernung eines Fahrzeugs anordnen, indem er eine Reihe von Informationen auf dieser Plattform eingibt: Zustand des Fahrzeugs, Kennzeichen, etc. . Und anschliessend läuft alles automatisch ab. Der Eigentümer des Fahrzeugs wird per Einschreiben benachrichtigt.

    Und genau hier liegt das Problem. Wenn sich der Fahrzeugbesitzer nicht innerhalb von 10 bis 15 Tagen nach dem Datum, an dem sein Auto abgeschleppt wurde, bei den Behörden meldet, wird es wahrscheinlich verschrottet oder (je nach Wert) verkauft. Diese Regelung ist sehr restriktiv, zumal viele Gemeinden in den letzten Jahren schlecht geparkten Fahrzeugen aggressiv den Kampf angesagt haben.

    Was kann man tun, damit das Auto nicht verschrottet wird?
    Um zu verhindern, dass ein Fahrzeug abgeschleppt wird, sollte man mehrere Dinge beachten:

    1. Vorausschauend handeln! Wenn man längere Zeit nicht zu Hause ist, sollte man einem Bekannten oder vertrauenswürdigen Nachbarn einen Ersatzschlüssel hinterlassen, damit dieser das Fahrzeug bei bedarf wegfahren kann.
    2. Bevorzugen Sie öffentliche oder private Langzeitparkplätze.
    3. Ein von den Behörden eingerichteter Online-Dienst ermöglicht es, aus der Ferne zu erfahren, ob das Fahrzeug abgeschleppt wurde. Man muss lediglich sein Kennzeichen eingeben. Allerdings sind noch nicht alle Abschleppdienste in Frankreich an diese Plattform angeschlossen. Dann muss man sich an die nächstgelegene Polizei- oder Gendarmeriedienststelle in dem Gebiet wenden, in dem man sein Fahrzeug abgestellt hat.
  • Paris wird 2.000 Kamikaze-Drohnen bestellen – die teilweise auch für die Ukraine bestimmt sind

    Paris wird 2.000 Kamikaze-Drohnen bestellen – die teilweise auch für die Ukraine bestimmt sind

    „Kamikaze-Drohnen sind absolut grundlegend für die Durchführung von bestimmten Operationen“ und werden eine „Ergänzung der Caesar-Kanone im Bereich der Artillerie“ darstellen, sagt der französische Armeeminister Sébastien Lecornu. Das französische Armeeministerium wird in den nächsten Wochen 2.000 Exemplare sogenannter ferngesteuerter Munition (MTO) französischer Bauart bestellen, von denen die ersten 100 bei Bedarf bis zum Sommer an die Ukraine geliefert werden können, wie Armeeminister Sébastien Lecornu in der vergangen Woche ankündigte. „Ich habe die Entscheidung getroffen, 2.000 kamikaze-Drohnen zu bestellen, sowohl für den Bedarf der französischen Armee als auch für die Ukraine“, sagte der französische Armeeminister anlässlich eines Besuchs der Fabrik des Drohnenherstellers Delair in Labège (Departement Haute-Garonne). „Kamikaze-Drohnen sind absolut grundlegend für die Durchführung von bestimmten Operationen“ und werden eine „Ergänzung zur Caesar-Kanone im Bereich der Artillerie“ …

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  • Departement Nord: Die Euphorie des Karnevals in Bailleul

    Departement Nord: Die Euphorie des Karnevals in Bailleul

    Der Karneval von Bailleul bietet den Festbesuchern fünf Tage voller Freude mit Wagenparaden, Kostümen und Blaskapellen. Die Einwohner der Region würden sich dieses Ereignis um nichts in der Welt entgehen lassen. Seit über 70 Jahren versammeln sie sich, um ihre Riesen für den Karneval in Bailleul (De…

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  • Protest der Taxifahrer: Mehrere Blockadeaktionen in Frankreich im Gange

    Protest der Taxifahrer: Mehrere Blockadeaktionen in Frankreich im Gange

    Es gab bereits Proteste der Taxifahrer am 29. Januar. Die französischen Taxifahrer wollen erreichen, dass die neuen Bestimmungen der Krankenkasse Caisse nationale de l’assurance-maladie (Cnam) über den Krankentransport zurückgezogen werden.

    Am Montagmorgen, dem 4. März, waren in der Region Île-de-France, in der Bretagne, im Gard, in Ille-et-Vilaine und in Haute-Garonne bereits mehrere Blockadeaktionen von Taxifahrern im Gange. Weitere Aktionen sollten im Laufe des Vormittags folgen. Die Gewerkschaften der Taxifahrer organisieren einen weiteren nationalen Mobilisierungstag gegen die neuen Bestimmungen der Krankenkasse CPAM (Caisse primaire d’assurance maladie) zu den Kosten von Krankentransporten. Nach Angaben der Gewerkschaft schlägt die CPAM eine zu geringenErhöhung der erstattbaren Tarife für Patiententransporte vor, die nicht ausreicht, um die gestiegenen Kosten zu decken.

    Île-de-France
    Im Departement Yvelines führten laut dem Sender France Bleu Paris zwischen 300 und 400 Taxis bis 10 Uhr eine Schneckenaktion auf der A13 in Richtung der Hauptstadt durch. Sie wurden zwischen 8.30 und 10 Uhr kurz vor der Einfahrt in die Ringautobahn von der Polizei blockiert. Seit etwa 10 Uhr parken die Taxifahrer auf dem inneren Ring kurz vor der Porte Dauphine. Die Demonstration und Blockade auf der A13 soll beendet sein. Die demonstrierenden Taxis kommen nun in Paris zusammen.

    Eine weitere Demonstration findet auf der Autobahn A4 in Richtung Paris statt. Die Taxifahrer fahren mit reduzierter Geschwindigkeit zwischen Saint-Maurice (Val-de-Marne) und der Porte de Bercy, danach werden sie den Boulevard Périphérique befahren.

    Auf der A15 startete ein weiterer Autokorso gegen 9:45 Uhr in Eragny (Departement Val-d’Oise) in Richtung der Brücke von Gennevilliers und Paris. Zwei Fahrspuren wurden neutralisiert. Die Île-de-France erlebte am Montagmorgen gegen 9 Uhr ein außergewöhnlich hohes Stauaufkommen mit kumulierten Staus von mehr als 430 km. Die Taxis, etwa 2.000 Fahrzeuge, werden im Laufe des Tages am Invalidendom erwartet.

    Einige nicht gewerkschaftlich organisierte Fahrer wollen 24 Stunden lang eine Schneckenoperation auf der Ringautobahn von Paris durchführen.

    Nîmes
    In Nîmes (Departement Gard) folgen etwa 150 Taxis einem Aufruf zur Demonstration. Um 8 Uhr am Montagmorgen trafen sich Taxifahrer aus dem Gard, dem Hérault und dem Vaucluse an der Mautstelle Nîmes-Ouest, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Die Fahrer fuhren anschliessen im Schneckentempo durch die Straßen der Innenstadt von Nîmes. Die Taxis sollen sich am späten Vormittag vor dem lokalen Sitz der Krankenkasse treffen.

    Rennes
    In Rennes (Departement Ille-et-Vilaine) findet seit 8 Uhr eine Schneckenaktion auf der Umgehungsstraße statt, zwischen 220 und 250 Taxis sind mobilisiert, meldet der Sender France Bleu Armorique. Autofahrer müssen mit mehr als einer Stunde Stau rechnen. Die Taxifahrer aus den vier bretonischen Departements sind aufgerufen, sich am späten Vormittag vor der Präfektur einzufinden.

    Toulouse
    In Toulouse (Departement Haute-Garonne) versammelten sich zunächst etwa 150 Taxis am Flughafen Toulouse Blagnac. Sie fahren zur Zeit in Richtung Präfektur, wo sie ab 11 Uhr erwartet werden. Sie wollen mehrere Mautstellen blockieren, berichtet der Sender France Bleu Occitanie.

    Bordeaux
    In Bordeaux (Departement Gironde) hat eine Aktion der Taxis um 10 Uhr vom Stadion Matmut Atlantique aus begonnen und soll über die großen Boulevards und das Stadtzentrum zum Rathaus führen. Die Fahrer wollen anschliessend bis zur Präfektur fahren, meldet der Sender France Bleu Gironde.