Kategorie: Nordwest

  • Côtes-d’Armor: 14 Delfinen bei Ebbe in der Nähe von Cap Fréhel gestrandet

    Côtes-d’Armor: 14 Delfinen bei Ebbe in der Nähe von Cap Fréhel gestrandet

    Die Feuerwehr musste am Donnerstag an einem Strand in Plévenon im Departement Côtes d’Armor eingreifen, als 14 Delfine bei Ebbe festsaßen. Sie konnten aufgrund einer Sandbank nicht mehr ins offene Meer gelangen.

    14 lebende Delfine sind am Donnerstagnachmittag, dem 20. Juli, in der Nähe von Cap Fréhel im Departement Côtes d’Armor gestrandet. Wie der Sender France Bleu Armorique von der Feuerwehr erfuhr.

    Die Delphine waren bei Ebbe am Strand Les Grèves d’en Bas in Plévenon gestrandet. „Eine Sandbank hinderte sie daran, rechtzeitig das offene Meer zu erreichen“, berichtet die Organisation Sea Shepherd France in den sozialen Netzwerken.

    Die Feuerwehr setzte eine Wasserbrigade sowie Experten des auf Meeressäuger spezialisierten Observatoriums Pélagis ein, um den Delphinen zu helfen, die Rettung wurde allerdings erst bei steigender Flut möglich, berichtet France Bleu Armorique.

    Zwei Boote der Feuerwehr und der Gendarmerie waren vor der Küste unterwegs, um die Rettungsaktion zu begleiten.

  • Frankreich und seine Regionen – die Bretagne

    Frankreich und seine Regionen – die Bretagne

    Die Bretagne ist bekannt für ihre beeindruckenden Küstenabschnitte, die von Klippen, Buchten, Stränden und Fischerdörfern geprägt sind. Die Region hat eine lange keltische Geschichte, die sich ihrer Kultur und Architektur widerspiegelt. Die Bretagne war einst ein unabhängiges keltisches Königreich, bevor sie im 16. Jahrhundert Teil Frankreichs wurde. Die keltische Kultur ist jedoch bis heute lebendig […]

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  • Frankreich und seine Regionen – Normandie

    Frankreich und seine Regionen – Normandie

    Die Region Normandie ist einer der faszinierendsten und kulturell reichsten Regionen Frankreichs. Hier erwarten den Besucher malerische Dörfer, atemberaubende Landschaften, historische Stätten und eine exzellente Küche. Die Normandie ist in fünf Départements unterteilt: Seine-Maritime, Eure, Calvados, Manche und Orne. Jedes Département hat seine eigenen Besonderheiten und seinen eigenen speziellen Charme, aber alle sind einen Besuch […]

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  • Tourismus: Die Bretagne wird in den Sommerferien immer beliebter

    Tourismus: Die Bretagne wird in den Sommerferien immer beliebter

    Inflation und Hitzewellen sind die Gründe, die die Franzosen dazu veranlassen, ihre Gewohnheiten und Reiseziele zu ändern. Dies gilt insbesondere für die Bretagne, die in diesem Sommer Rekordbuchungen verzeichnet.

    An den Stränden der Bretagne die frische Luft zu genießen, ist für viele Urlauber eine immer attraktivere Alternative. Manche kommen von weit her, um das Morbihan zu entdecken. „Die Kinder haben noch nie das Meer gesehen, also war das eine gute Gelegenheit, es ihnen zu zeigen. Es ist ein sehr angenehmes Klima“, erklärt ein Schweizer Familienvater auf dem Sender France 2. Auch die Campingplätze sind voll besetzt. Unter den Urlaubern wird das neue Reiseziel immer beliebter. „Die Bretagne ist sehr schön. Wir wurden wegen der Sonne noch nie enttäuscht“, sagt eine Touristin.

    Anstieg der Besucherzahlen um mehr als 7 % im Jahr 2022.
    Der Campingplatz La Croix Villieu in Erdeven (Morbihan) ist seit mehreren Wochen vollständig ausgebucht. „Es gibt wieder eine Rückbesinnung auf das Bedürfnis nach Camping im Freien. Das spüren wir, seit die Bretagne zu einer Region mit einem angenehmeren Sommerklima wird“, sagt Mathilde Lepioufle, die Besitzerin des Campingplatzes. Auch die Preise sind attraktiver als in Südfrankreich. In der Bretagne beginnen die Angebote deutlich niedriger. Im letzten Jahr waren die Touristenzahlen in der Region um mehr als 7 % gegenüber 2019 in die Höhe geschnellt.

  • Landung in der Normandie: Letzter Zeitzeuge Léon Gautier stirbt im Alter von 100 Jahren

    Landung in der Normandie: Letzter Zeitzeuge Léon Gautier stirbt im Alter von 100 Jahren

    Frankreich hat einen seiner letzten Kriegshelden verloren. Léon Gautier, der letzte Veteran des Kommandos Kieffer, das am 6. Juni 1944 in der Normandie landete, starb am Montag, dem 3. Juli, im Alter von 100 Jahren.

    Applaus am 6. Juni für einen Veteran der Landung in der Normandie: Léon Gautier. Er war der letzte Überlebende des Kommandos Kieffer. Gautier war einer der Franzosen, die mit den Alliierten an den Stränden der Normandie anlandeten, um ihr Land von den Nazis zu befreien. Er war das letzte überlebende Mitglied der 177 Soldaten der prestigeträchtigen Einheit Kieffer, die am 6. Juni 1944 landete. „Ich hatte keine Angst. Meine Kameraden übrigens auch nicht. Wir wollten als Sieger nach Hause gehen. Wir wollten nach Hause gehen, aber vorher Frankreich befreien“, bezeugte Gautier im Jahr 2022.

    Von seinem längsten Tag unter dem Feuer der deutschen Verteidigung wurde dieser ehemalige Marinefüsilier nicht müde, den jungen Generationen unermüdlich zu erzählen. Der Veteran zögerte auch nicht, sich für den Frieden einzusetzen. „Krieg bedeutet, Menschen zu töten. Menschen töten, das ist kein Vergnügen. […] Krieg ist nicht schön“, sagte er immer wieder. In Kürze wird ihm an den Stränden der Normandie, die er einst befreit hatte und wo er sich anschließend niedergelassen hatte und nun im Alter von 100 Jahren verstarb, eine nationale Ehrung zuteil werden.

  • Finistère: Weiteres Stück des Wracks der Amoco Cadiz entdeckt

    Finistère: Weiteres Stück des Wracks der Amoco Cadiz entdeckt

    Taucher haben vor der Küste des Finistère ein Stück der Amoco Cadiz entdeckt. Der Öltanker war 1978 auf Grund gelaufen und hatte eine verheerende Ölpest verursacht.

    In über 30 Metern Tiefe taucht ein Teil des Rumpfes eines mythischen Schiffes auf, ein Stück des Wracks der Amoco Cadiz. Im März 1978 sank der Öltanker vor der Küste von Portsall (Finistère) und verursachte eine der schlimmsten Ölpests an der französischen Atlantikküste. Ein Teil des Schiffes wurde jetzt von Tauchern vor Lanildut (Finistère) gefunden. Von einem Fischer gerufen, desse Netze sich verklemmt hatten, entdeckten die Taucher das Stück des Schiffswracks.

    Thibault Dieudonné, einer der Taucher, erklärte auf dem Sender France 2: „Wenn man näher herankommt, sieht man die rostigen Metallteile. Wenn man sich etwas entfernt, erkennt man die Größe des Wrackteils. Das gibt eine ungefähre Vorstellung von der Größe des Schiffes, das wirklich riesig war.“ Der Rumpf dieses riesigen Schiffes wurde durch die Gezeiten und Stürme in viele Teile zerbrochen und vor der Küste zerstreut. Der Bug wurde in einer Entfernung von fast einem Kilometer gefunden. Das Wrack der Amoco Cadiz ist eines der am meisten betauchten Wracks in der Bretagne.

  • Klima: Das Mittelmeer und der Atlantik erleben eine Meereshitzewelle

    Klima: Das Mittelmeer und der Atlantik erleben eine Meereshitzewelle

    Das Mittelmeer und der Atlantische Ozean werden immer wärmer. Das Phänomen erfreut die Badegäste, besorgt aber die Klimaforscher. Die Wassertemperaturen im Mittelmeer und im Atlantik sind in diesem Juni ungewöhnlich hoch.

    Es ist so heiß, dass die Badegäste am Strand von Larmor-Plage (Morbihan) nicht zögern, sich ins Wasser zu stürzen. „Ich glaube, heute hat das Wasser 20 Grad. Es sollte aber eigentlich bei 18 Grad oder sogar darunter liegen“, stellt eine Einwohnerin auf dem Sender France 3 fest. Das Phänomen ist im gesamten Nordatlantik zu spüren, wobei es in einigen Gebieten bis zu fünf Grad wärmer ist als die Durchschnittstemperatur.

    Mögliche Zunahme ozeanischer Hitzewellen.
    Die Erwärmung des Wassers betrifft auch das Mittelmeer. Taucher im Hafen von Montpellier (Hérault) spüren die Hitzewelle sogar in mehreren Metern Tiefe. „Es ist ziemlich tief, bevor man die kalte Wasserschicht findet“, sagt eine Taucherin. Im letzten Jahr stieg die Wassertemperatur sogar manchmal auf über 30 Grad. Die Hitzewellen im Meer beunruhigen die Wissenschaftler, die Sensoren ausgebracht haben, um die Temperaturen zu messen. Sie stellen einen dauerhaften Anstieg der Temperaturen und entsprechende Auswirkungen auf die Biodiversität fest.

    In seinem schlimmsten Szenario sagt der UNO-Klimarat IPCC eine bis zu 50-fache Zunahme der Hitzewellen in den Ozeanen voraus.

  • Überreste eines Säuglings in einem Rucksack gefunden – Mutter wird des Totschlags verdächtigt

    Überreste eines Säuglings in einem Rucksack gefunden – Mutter wird des Totschlags verdächtigt

    Nachdem der leblose Körper eines Neugeborenen im Haus eines Ehepaars in Vannes entdeckt worden war, leitete die Staatsanwaltschaft Lorient gerichtliche Ermittlungen ein.

    Die Staatsanwaltschaft Lorient hat eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet, nachdem der leblose Körper eines Neugeborenen im Haus eines Ehepaars in Vannes gefunden wurde. Dies wurde am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft mitgeteilt.

    Am Samstag hatte der 1982 geborene Ehemann eine Tasche in der Garage der Familie entdeckt und seine 1984 geborene Frau „vertraute ihm ihre Version der Ereignisse an“, nämlich dass sie „drei Jahre zuvor eine Fehlgeburt hatte und den Körper des Babys in der Garage aufbewahrt hatte“, so der Staatsanwalt von Lorient, Stéphane Kellenberger, in einer Pressemitteilung.

    Am nächsten Tag entdeckte die Polizei, die von einer Freundin des Paares alarmiert worden war, in der Garage „einen Rucksack, der einen geschlossenen Plastikbeutel mit einem Tuch und den Überresten eines kleinen Körpers enthielt“.

    Die Mutter, die – ebenso wie ihr Ehemann – vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen wurde, „behauptete, dass es sich 2019 um ihre fünfte Schwangerschaft handelte, die sie nicht medizinisch hatte überwachen lassen. Sie sprach von einem Wunschkind, aber einem komplizierten Kontext in der Ehe“, so Staatsanwalt Stéphane Kellenberger. Laut der 30-Jährigen sei das Kind „plötzlich“ gekommen und tot geboren worden.

    Der Vater erklärte seinerseits, „über diese Schwangerschaft informiert worden zu sein“, und seine Frau habe ihm später mitgeteilt, dass sie „Opfer einer Fehlgeburt“ geworden sei. Die Autopsie ergab, dass „das Baby zum Zeitpunkt seines Todes 40 Schwangerschaftswochen alt war“ und „keine Missbildungen, Knochenpathologien oder sichtbaren Traumata aufwies“. „Es hätte also lebensfähig sein können“, fügte der Staatsanwalt hinzu, aber es gibt derzeit keine Anhaltspunkte dafür, ob es lebend geboren wurde oder nicht.

    Gegen die Mutter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet. Sie wurde am Dienstag als Zeugin vernommen und auf freiem Fuß belassen.

  • Tourismus: 20% Frankreichs empfangen 80% der Touristen

    Tourismus: 20% Frankreichs empfangen 80% der Touristen

    80% der touristischen Aktivitäten in Frankreich konzentrieren sich auf nur 20% des Landes. Die France Tourism Alliance enthüllt eine Reihe von Empfehlungen zur Lösung dieses Problems.

    Am Himmelfahrtswochenende im Mai war der Mont-Saint-Michel (Manche) schwarz von Touristen. Es kamen bis zu 33.000 Besucher pro Tag. In den sozialen Netzwerken brachten die Touristen ihren Unmut zum Ausdruck. „Der ganze Charme dieses Ortes ist verschwunden“, schrieb einer von ihnen. Gerade um die Attraktivität Frankreichs nicht zu schmälern, reagieren jetzt einige Fachleute der Branche. Zu ihren Empfehlungen gehört zum Beispiel die Reservierung vor dem Besuch.

    Verbindlichere Maßnahmen stoßen aber nicht auf ungeteilte Zustimmung: „Quoten: das darf es nicht geben. Man muss die Besucher informieren“, meint Jacques Bono, Bürgermeister von Mont-Saint-Michel. In Frankreich konzentrieren sich 80 % der touristischen Aktivitäten auf nur 20 % des Landes. Die France Tourism Alliance will nun mit dem Bildungsministerium Überlegungen zur Frage der Schulferientermine anstellen.

  • Wetter: Die sonnigste Gemeinde Frankreichs ist – ein kleines Dorf in der Bretagne!

    Wetter: Die sonnigste Gemeinde Frankreichs ist – ein kleines Dorf in der Bretagne!

    Plovan, ein kleines Dorf im Finistère mit 683 Einwohnern, war im Mai die Gemeinde mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. So wird die gängige Vorstellung von der Bretagne als einer sehr regenreichen Region wunderbar widerlegt.

    Biarritz, Nizza, Montpellier, Marseille? Nein: Plovan! In der Rangliste der sonnigsten Orte Frankreichs in diesem Mai 2023 verdrängt das kleine Dorf im Finistère die traditionellen Orte, an die jeder denkt, wenn es um gutes Wetter geht.

    Das Dorf in der Bretagne war im letzten Monat mit 302 Stunden und 53 Minuten strahlendem Himmel die Nummer eins auf dem Siegertreppchen in Sachen Sonnenschein. La Rochelle mit 300 Stunden und 21 Minuten, und die Var-Insel Le Levant mit 297 Stunden und 48 Minuten vervollständigen das Spitzentrio.

    Nach Angaben der französischen Wetterbehörde Météo France, die von der Zeitung Le Parisien befragt wurde, ist die derzeitige Sonnenscheindauer keineswegs ein Indikator für irgendeinen langfristigen Trend. Der Südosten ist nach wie vor der Spitzenreiter in Sachen Sonne.