Kategorie: Nordwest

  • Carrefour: Bilder von hunderten Kilo weggeworfener Lebensmittel sorgen für Skandal

    Carrefour: Bilder von hunderten Kilo weggeworfener Lebensmittel sorgen für Skandal

    Nach einem Streik in einem Carrefour-Lager im Département Sarthe sollen zahlreiche Lebensmittel in den Müll geworfen worden sein. In einem Video prangert die Gewerkschaft Force Ouvrière massive Verschwendung durch das Unternehmen an.

    Dieses Video hat einen Skandal hervorgerufen. Es zeigt zwölf große Mülltonnen, die mit Lebensmitteln wie Pizzen, Joghurt, Brioches, Karotten usw. gefüllt sind. Der Mann, der das Video filmt, bezeugt, dass es im Lager Carrefour Allonnes aufgenommen wurde, einem Logistikzentrum in der Sarthe in der Nähe von Le Mans.

    „Mehr als eine Tonne Lebensmittel verschwendet“.
    Als Beispiel greift er sich eine Tüte Kopfsalat mit dem Verfallsdatum 6. Mai, obwohl das Video schon am Mittwoch, 3. Mai aufgenommen wurde. Laut Loïc Boyard, Sekretär der Gewerkschaft Force Ouvrière im Departement Sarthe, der von dem Sender TF1 zitiert wurde, stellen die zwölf gefüllten Müllcontainer „mehr als eine Tonne Ware“ dar, die verschwendet wurde.

    Der Carrefour-Konzern reagierte schnell auf das Ausmaß der Online-Kritik. Das Unternehmen erklärte, dass „die Carrefour-Mitarbeiter mit logistischen Schwierigkeiten bei den Lieferungen und der Verwaltung der Kühlkette konfrontiert waren“, nachdem der Standort durch Demonstrationen blockiert worden war.

    Aber für die Gewerkschaft ist das Argument der Kühlkette „nicht stichhaltig für Vorräte an Schalotten und Kartoffeln“. „Auch nicht für Salatbeutel, die am 3. Mai, wenn es seit dem 28. April eine Kälteunterbrechung gegeben hätte, eine andere Farbe hätten und sich in einem sichtbaren Fäulnisprozess befänden“.

    Der Sender TF1 berichtet, dass die Gewerkschaft plant, „eine eigene Untersuchung durchzuführen, um die von der Carrefour-Gruppe eingebrachten Elemente zu überprüfen“.

  • Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Hat der Bau von Windkraftanlagen vor der Küste von Fécamp etwas mit dem Stranden von einem Finnwal und einem Zwergwal an den Stränden der normannischen Küste zu tun? Diese Vermutung wird jedenfalls von einigen Umweltverbänden geäußert.

    Zwei Wale wurden innerhalb von zwei Tagen an den Stränden des Departements Seine-Maritime angespült: ein fast 20 Meter langer, stark abgemagerter Finnwal in Saint-Valery-en-Caux und ein 3 Meter langer Zwergwal in Veules-les-Roses. Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd fordert eine Untersuchung. Ihrer Meinung nach könnten die Wale durch die Lärmbelästigung, die von der 40 km entfernten Windkraftbaustelle in Fécamp ausgeht, desorientiert worden sein.

    Für die Wissenschaftler ist es allerdings unmöglich, dies zu bestätigen, auch wenn es klar ist, dass einige Walstrandungen mit menschlichen Aktivitäten und Unterwasserlärm in Verbindung stehen. „Das kann desorientierend wirken, dazu führen, dass Individuen nicht mehr fressen, ihre Beziehung zu ihrer Umwelt gestört wird und sich Lebensräume verändern“, erklärt Jean-Luc Jung, Leiter der Meeresstation Dinard. Die Hauptursachen für Strandungen sind aber der natürliche Tod der Tiere und Kollisionsunfälle. Jedes Jahr werden an den französischen Küsten zwischen zwei und zehn Wale tot aufgefunden.

  • Morbihan: 14.000 Haushalte ohne Telefon und Internet

    Morbihan: 14.000 Haushalte ohne Telefon und Internet

    Im Departement Morbihan waren Tausende Einwohner von Quiberon und Belle-Île-en-Mer von einem großen Telefon- und Internetausfall betroffen. Auch die Rettungskräfte waren mehrere Stunden lang nicht erreichbar.

    Die Gemeinden Belle-Île-en-Mer und Quiberon (Morbihan) waren ohne jegliche Kommunikationsmittel. Festnetztelefon, Mobiltelefon und Internet waren am Freitag, dem 21. April, komplett ausgefallen. Der Ausfall dauerte mehr als neun Stunden. 14.000 Haushalte waren ohne Telefon und Internet. Auch die Rettungsdienste waren nicht erreichbar. Die Feuerwehr musste sich organisieren. „Wir haben einen physischen Empfang für Notfallpatienten im Rettungszentrum eingerichtet“, erklärt Feuerwehr-Leutnant Bago auf dem Sender France 2.

    Defektes Glasfaserkabel
    Selbst in den Bäckereien war es ohne Glasfasernetz schwierig, sein Baguette zu bezahlen. Die Bezahlterminals waren außer Betrieb. „Am Anfang haben wir die Leute zu den Automaten geschickt, die in der Gegend stehen. Aber sie kamen zurück und sagten uns: ‚Die Automaten sind auch alle kaputt.‘ Da wurde es also ein bisschen kompliziert“, erzählt die Bäckerin Julie Carzon. Der Ausfall soll mit einem defekten Glasfaserkabel zusammenhängen. Bis zum Nachmittag konnte das Netz dank des sofortigen Einsatzes von Technikern wieder hergestellt werden.

  • Normandie: Ein Dorf verkauft sein Rathaus – um Geld zu sparen

    Normandie: Ein Dorf verkauft sein Rathaus – um Geld zu sparen

    Der Anstieg der Energiepreise hat manche kleine Gemeinde in Schwierigkeiten gebracht. Um den Bankrott abzuwenden, musste inzwischen mehr als ein Bürgermeister die schmerzhafte Entscheidung treffen, das Rathaus zu verkaufen. In der Normandie traf die Verwaltung des Dorfes Maisoncelles-la-Jourdan eine radikale Entscheidung. Angesichts der hohen Energiekosten schaltete man eine Anzeige, um das Rathaus zu verkaufen. 160 m2 für 148.700 Euro. Der Verkäufer ist Monsieur le Maire, Guy Vélény. Die Gemeinde hat mit ihren Nachbargemeinden fusioniert. Das Gebäude zu behalten wurde zu teuer. Schluss mit den Nebenkosten, der Instandhaltung des Gebäudes und der Heizung. Der Verkauf würde den Gemeindehaushalt um 7.000 Euro pro Jahr entlasten. Das Rathaus zieht nur 150 Meter entfernt in ein halb so großes, bescheideneres Gebäude um. Für die Bewohner des Dorfes ist es von entscheidender Bedeutung, ein Rathaus zu behalten. Durch Fusionen oder Zusammenlegungen sind in Frankreich innerhalb von zehn Jahren …

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  • Calvados: Bunker fällt wegen der Erosion von einer Klippe

    Calvados: Bunker fällt wegen der Erosion von einer Klippe

    Ein Stück Geschichte wurde gerade von der Erosion zerstört. An den D-Day-Stränden in Grandcamp-Maisy ist ein Bunker von den Klippen gestürzt. Eine direkte Folge der globalen Erwärmung und des unaufhaltsamen Vorrückens des Meeres.

    Es war eine Festung, ein Stück des Atlantikwalls, hart wie Fels. Eines Tages im März kippte der Bunker in Grandcamp-Maisy (Calvados) von der klippe. Das Schauspiel ist für die Spaziergänger atemberaubend. „Da kann man sie nicht mehr leugnen, die Erosion“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. „Man sieht, dass es ein Ort war, den man besuchen konnte, weil dort oben ein Geländer ist“, bemerkt ein Mann.

    „Das Meer ist da, es greift an“
    Der kleine Bunker war für die Unterbringung eines Soldaten und eines Maschinengewehrs vorgesehen. Seit einigen Jahren bröckelt die aus Erde bestehende Klippe aufgrund der kombinierten Wirkung von Wasserabfluss und Meeresströmungen. Heute hat der atemberaubende Blick auf die Skyline etwas Bedrohliches an sich. „Das Meer ist da, es greift an. In 3-4 Jahren ist so viel passiert wie in vielleicht 20 oder 30 Jahren vorher“, stellt Eric Poissonnière, der Bürgermeister von Grandcamp-Maisy, fest. Das Meer hat inzwischen auch die letzten Überreste der Strandverteidigung, die in der Normandie noch zu sehen sind, aus den Angeln gehoben.

  • Unglaublich: Einsatzkommando verwechselt Haus und holt Rentnerpaar aus dem Bett

    Unglaublich: Einsatzkommando verwechselt Haus und holt Rentnerpaar aus dem Bett

    Ein Ehepaar in den Sechzigern bekam im Departement Ille-et-Vilaine in den Morgenstunden des  Dienstags unerwarteten Besuch. Rund 20 Polizisten des Einsatzkommandos RAID stürmten im Rahmen einer Ermittlung gegen den Drogenschmuggel ihr Haus, dumm nur, dass es das falsche Haus war.

    In der Bretagne erlebte ein Rentnerpaar aus Guignen, Ille-et-Vilaine, am Dienstag, dem 11. April, wie etwa 20 Polizisten des Sondereinsatzkommandos RAID in ihr Haus stürmten. Die Beamten handelten im Rahmen einer Ermittlung wegen Drogenhandels, hatten sich aber in der Adresse geirrt, berichtet der Sender France Bleu Armorique.

    Monique und Pierre wurden um 6 Uhr morgens von lauten Explosionen geweckt: „Die ganze Tür wurde weggeblasen“, sagte Pierre, „das hat uns aufgeschreckt“. Das Paar rannte daraufhin aus dem Schlafzimmer und sah sich rund zwanzig vermummten und schwerbewaffneten Polizisten gegenüber. „Sie drückten uns an die Wand, hielten uns die Hände über den Kopf und zielten mit ihren Waffen auf uns. Wir waren wie gelähmt, wir verstanden nicht, wir haben uns nichts vorzuwerfen“, schildert der Rentner im Gespräch mit dem Sender France Bleu Armorique das traumatisierende Erlebnis.

    Die Polizisten durchsuchen einen großen Teil des Hauses, öffnen alle Schränke und fragen das Paar schließlich nach seiner genauen Adresse. „Und dann stellen sie fest, dass sie sich in der Hausnummer geirrt haben, im Haus!“, erzählt Pierre, „da kippt die Stimmung direkt um. Es tat ihnen allen leid. Einige sind bei uns geblieben, um zu sehen, wie es uns geht“. Die Polizisten boten dem Paar psychologische Hilfe an und informierten sie über mögliche Entschädigungen, insbesondere für die Reparatur der Tür.

    „Ich hoffe, dass die Polizisten auch darüber lachen! Denn mit Google Maps findet man heutzutage alles. Aber sie landen im falschen Haus“, sagt Pierre gegenüber France Bleu Armorique.

    Obwohl sie im Moment „sehr schockiert“ waren, lehnten die Rentner psychologische Hilfe ab: „Wir bekommen immer wieder große Lachanfälle, wenn wir daran denken, also brauchen wir das nicht. Unsere Freunde und Verwandten rufen uns an, um zu verstehen, was passiert ist. Man macht Witze darüber, dass ich ein Drogenbaron bin, dass Guignen eine Drehscheibe ist, aber ich bin keineswegs Pablo Escobar“, lacht der 60-Jährige.

    Der Staatsanwalt von Rennes, Philippe Astruc, hatte seinerseits eine Erklärung parat: „Es gab ein Missverständnis, es gibt keine Hausnummern und keine individuellen Briefkästen“, sagte er und fügte hinzu, dass es für solche Fälle ein Entschädigungsverfahren des Justizministeriums gebe.

  • Sturm Noa: Passagierschiff löst sich im Hafen von Cherbourg vom Kai

    Sturm Noa: Passagierschiff löst sich im Hafen von Cherbourg vom Kai

    Das Kreuzfahrtschiff befördert mehr als tausend Passagiere. Zwei seiner Leinen sind im Sturm am Mittwochnachmittag gerissen, berichtet France Bleu Cotentin.

    Ein im Hafen von Cherbourg (Manche) festgemachtes Passagierschiff hat sich am Mittwoch, dem 12. April, am Nachmittag losgerissen, weil der starke Wind zwei Leinen losgerissen hatte, wie der Sender France Bleu Cotentin berichtete. Das Passagierschiff „Ambience“ lag am Quai de France in Cherbourg vor Anker. Zwei seiner Festmacherleinen lösten sich aufgrund der starken Sturmwinde am Bug des Schiffes. Die Zugangsbrücke fiel ins Wasser und das Schiff löste sich vom Kai.

    Der Sturm Noa traf am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten um 100 km/h auf den Hafen von Cherbourg. Das 245 Meter lange Kreuzfahrtschiff war am Vortag im Hafen angekommen, um sich vor dem Unwetter zu schützen. Es befördert 1.000 Passagiere, hauptsächlich aus Großbritannien.

    Der Hafen von Cherbourg berichtete gegenüber France Bleu Cotentin, dass man die Situation unter Kontrolle gebracht habe. Das Schiff konnte besser am Kai befestigt werden. Das Schiff sollte eigentlich am Mittwochabend gegen 19 Uhr wieder ausgelaufen, aber Streiks der Hafenarbeiter und die meteorologischen Bedingen haben das bisher verhindert.

  • Sturm Noa: In den Departements Manche, Pas-de-Calais und Seine-Maritime gilt Warnstufe „Orange“

    Sturm Noa: In den Departements Manche, Pas-de-Calais und Seine-Maritime gilt Warnstufe „Orange“

    Schwere Sturmböen, die örtlich 120 km/h erreichen können, werden am Mittwochnachmittag und -abend erwartet.

    Vorsicht ist geboten, wenn man in den Departements Manche, Pas-de-Calais oder Seine-Maritime wohnt. Meteo France hat für diese drei Departements für Mittwoch, den 12. April, die Warnstufe Orange wegen der Gefahr von starken Winden ausgerufen. Im Laufe des Tages werden starke Windböen erwartet, die der Sturm Noa mit sich bringt.

    In der Nordwesthälfte Frankreichs wird sich das unbeständige Wetter am Nachmittag mit immer häufigeren Schauern bemerkbar machen. Die Böen werden häufig 90 bis 110 km/h im Landesinneren und 120 km/h an den Küsten erreichen „am Nachmittag und am Abend“, so Météo France. Im südlichen Frankreich muss am Mittelmeer ebenfalls mit Wind mit Böen von 70 bis 90 km/h gerechnet werden.

  • Schoner Tara wieder unterwegs: eine beispiellose Expedition, die „drei Jahre Vorarbeit erforderte“

    Schoner Tara wieder unterwegs: eine beispiellose Expedition, die „drei Jahre Vorarbeit erforderte“

    Der Schoner Tara stach am Sonntag von Lorient aus wieder in See. Eine der Herausforderungen dieser Mission entlang der europäischen Küsten ist es, „die Übertragung von chemischer Verschmutzung zwischen Land und Meer zu untersuchen“, so Romain Troublé, Generaldirektor der Stiftung Tara Océan.

    „Ich kann es kaum erwarten, dass wir losfahren“, freut sich Romain Troublé, der Generaldirektor der Stiftung Tara Océan, am Sonntag, dem 2. April, auf Franceinfo vor der erneuten Abfahrt des Schoners Tara. Das 36 Meter lange Segel-Laborschiff wird zwei Jahre lang Wissenschaftler, Forscher und Seeleute entlang der europäischen Küste fahren. „Wir werden mehrmals an unseren Küsten anhalten, wir werden viele Proben von Wasser, Sedimenten und der Luft um uns herum nehmen, um die Verschmutzung zu messen“, erklärt Romain Troublé. „Viele kleine Röhrchen, viele Daten“, die dann analysiert werden müssen.

    Eine beispiellose Sammelarbeit
    Es ist „ein riesiger Schatz“, so Romain Troublé, der es ermöglichen wird, „die Übertragung der chemischen Verschmutzung zwischen Land und Meer zu verstehen, auch zu verstehen, wie die biologische Vielfalt durch diese Verschmutzung beeinträchtigt wird“. „An der Küste konzentrieren sich viele Menschen, Einwohner, Aktivitäten … Es gibt auch die Wassereinzugsgebiete, alles, was wir in unsere Täler, in unsere Wälder bringen. All das landet schließlich eines Tages über die Flüsse im Meer. Und das ist der Ort, an dem der Druck am größten ist. Die Wasserqualität ist Lebensqualität“, fasst der Generaldirektor der Stiftung Tara Océan zusammen.

    Diese Sammelarbeit ist neuartig. Der Schoner Tara segelt entlang der Küsten und wird dabei mit einem anderen Schiff begleitet, das in den jeweiligen Häfen bleibt und auf dem sich ein Labor befindet. 

    „Es wird kompliziert sein, ein Schiff zu führen, das sich auf See befindet, das dem Wetter, den Gezeiten, der Strömung und dem Schiffsverkehr ausgesetzt ist, und gleichzeitig ein Schiff zu haben, das uns an Land gegenüberliegt und uns gleichzeitig folgt. Das ist eine schöne Herausforderung“. (Romain Troublé, Generaldirektor der Stiftung Tara Océan gegenüber Franceinfo)

    Die Expedition, Trec genannt, erforderte „drei Jahre Vorarbeit“. Die gesammelten Daten werden anschließend von mehr als 500 Forschern analysiert, die ersten Ergebnisse dürften „in zwei bis drei Jahren“ vorliegen.

    Insgesamt sind mehr als hundert Laboratorien an dem Projekt beteiligt, darunter das CNRS und das EMBL. 

  • Calvados: Puppe mit dem Bildnis von Emmanuel Macron vor der Präfektur verbrannt

    Calvados: Puppe mit dem Bildnis von Emmanuel Macron vor der Präfektur verbrannt

    Die Präfektur hat eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Die drei Meter hohe Figur war von Demonstranten, die Polizeigewalt bei der Demonstration in Sainte-Soline gegen das Riesenwasserbecken-Projekt anprangerten, verbrannt worden. Eine Puppe mit dem Bild von Staatspräsident Emmanuel Macron wurde am Donnerstagabend vor der Präfektur des Calvados in Caen verbrannt, um „Polizeigewalt“ während der Demonstration in Sainte-Soline anzuprangern, berichtet France Bleu Normandie am Freitag, den 31. März. Der Staatsanwalt von Caen teilte daraufhin mit, „dass eine Untersuchung eingeleitet wurde“. Die Präfektur hatte den Vorfall der Staatsanwaltschaft Caen gemeldet.

    Die etwa drei Meter hohe Strohfigur wurde während der gesamten Demonstration von den Demonstranten getragen und am Ende der Kundgebung unter dem Applaus der Menge vor der Präfektur angezündet. Es kam zu keinen Zwischenfällen mit den Ordnungskräften. Mitte März w…

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