Kategorie: Nordwest

  • Bretagne: Strände wegen Grünalgenverschmutzung geschlossen

    Bretagne: Strände wegen Grünalgenverschmutzung geschlossen

    Der Zugang zum Strand von Curnic wurde am Dienstag von der Präfektur des Departements Finistère wegen einer Gefährdung durch Schwefelwasserstoffdämpfe, die bei der Verrottung von Grünalgen entstehen, verboten. Der Strand von Curnic in der Gemeinde Guissény im Nordwesten der Bretagne wurde von der Präfektur des Departements Finistère wegen der Verschmutzung durch Grünalgen geschlossen. Dies berichtete der Sender France Bleu Breizh Izel am Dienstag, dem 5. September, und weist die Bevölkerung darauf hin, dass der Zugang zum Strand verboten ist. Proben, die am Dienstagmorgen von der Vereinigung Air Breizh entnommen wurden, zeigten eine zu hohe Schwefelwasserstoffkonzentration: das Doppelte der vom französischen Hohen Rat für öffentliche Gesundheit festgelegten Alarmschwelle. Die Konzentration von Schwefelwasserstoff, der durch die Verfaulung der Grünalgen entsteht und an seinem Geruch nach faulen Eiern zu erkennen ist, veranlasst die Präfektur, den ganzen Sektor im Rahmen der gesundheitli…

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  • Gesundheit: In Le Mans werden Patienten jetzt von Krankenschwestern operiert

    Gesundheit: In Le Mans werden Patienten jetzt von Krankenschwestern operiert

    Zum ersten Mal wurde in Frankreich eine Operation von Krankenschwestern und Krankenpflegern der Kardiologie durchgeführt. Die Initiative fand im Universitätskrankenhaus von Le Mans im Departement Sarthe statt. In Le Mans (Sarthe) haben Krankenschwestern in der Kardiologie zum ersten Mal Patienten operiert und ihnen einen Monitor implantiert, der zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen und zur Vorbeugung von Schlaganfällen genutzt. Dieser Eingriff, der normalerweise Ärzten vorbehalten ist, wird nun nach einem speziellen Protokoll, das fast zwei Jahre lang vorbereitet wurde, an Krankenschwestern und Krankenpfleger delegiert. „Unsere europäischen Nachbarn (…) haben diese Vorgehensweise bereits eingeführt“, erklärt Jimmy Guibert, Krankenpfleger für interventionelle Kardiologie, dem Sender France 3. Es handelt sich um einen einfachen, aber zeitraubenden Eingriff. „Es ermöglicht uns, Zeit für die Ärzte freizugeben, insbesondere um Konsultationen durchzuführen, was in einem Gebiet wie der S…

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  • Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Touristen und Urlauber fliehen vor der großen Hitze in die Bretagne oder die Normandie. Die Hitzekuppel über dem Süden bringt der Tourismusbranche in diesen Regionen des Nordens Glück.

    Am Strand von Pléneuf-Val-André in der Region Côtes-d’Armor gibt es keine Sonnenschirme. Der Wind weht und es ist nicht wärmer als 22 °C. Auf dem Campingplatz der Gemeinde genießen die Touristen die kühle bretonische Luft. „Wir sind sehr glücklich, hier zu sein, nur 22 oder 23 °C zu haben, das ist wirklich toll“, freut sich einer von ihnen auf dem Sender France 3. „Es ist gut, es ist luftig, nachts ist es kühl (…) Wir hatten gesagt, dass wir vielleicht morgen wieder abreisen würden, aber nein, wir bleiben noch ein bisschen“, sagt ein anderer.

    Milde Temperaturen
    Die gleiche Anziehungskraft auf die Touristen hat dieses Jahr die Küste der Normandie. Auch hier flieht man vor der großen Hitze, die im Rest des Landes herrscht. Am Strand von Luc-sur-Mer entdeckt eine Frau aus der Auvergne die Vorteile der Region: „Wir haben nicht die Folgen der Hitze. Ich weiß, dass in der Auvergne meine Nachbarin heute Morgen 35 °C hatte, mir geht es besser, ich hatte nur 21 °C, das ist top.“ Am Mittwoch, dem 23. August, war es in der Normandie nicht mehr als 21 °C warm, weit entfernt von der Hitzewelle, die zur Zeit gerade den größten Teil Frankreichs heimsucht.

  • Eltern vergessen ihr Kind auf einer Autobahnraststätte und bemerken dies erst nach 45 Minuten

    Eltern vergessen ihr Kind auf einer Autobahnraststätte und bemerken dies erst nach 45 Minuten

    Unaufmerksame Eltern vergaßen ihr elfjähriges Kind am Sonntag, dem 13. August, auf einer Autobahnraststätte im Departement Mayenne. Sie bemerkten erst nach 45 Minuten Fahrt, dass ihr Kind fehlte.

    Ein eher ungewöhnliches Versehen ereignete sich am Sonntag, dem 13. August, in der Region Mayenne. Die Gendarmen des Departements wurden am späten Nachmittag zu einer Autobahnraststätte an der A81 gerufen. Ein 11-jähriges Kind war dort von seinen Eltern vergessen worden, berichtet der Sender France Bleu Mayenne.

    Es dauerte ganze 45 Minuten, bis die Eltern schließlich bemerkten, dass sie etwas vergessen hatten und schließlich umkehrten.

    Bis zur Rückkehr seiner Eltern wurde das Kind von beamten der lokalen Gendarmerie betreut, wo die unaufmerksamen Eltern es wohlbehalten abholen konnten.

    Ein ähnliches Missgeschick passierte im Februar 2022 im Departement Vaucluse, als die Gendarmen des Autobahnabschnitts Orange am Ende des Tages einen 14-jährigen Jungen allein auf der Raststätte Roquemaure in der Nähe der Autobahn A9 entdeckten. Auch hier hatten die Eltern nicht bemerkt, dass der Jugendliche nach einer Pause auf dem Rastplatz nicht wieder in das Fahrzeug gestiegen war. Die Eltern hatten ihre Fahrt in Richtung Montpellier fortgesetzt, wobei das Handy des Teenagers im Auto geblieben war.

    Die Gendarmen hatten über soziale Netzwerke Kontakt zu Freunden des Paares aufgenommen, die daraufhin den Vater und die Mutter des jungen Mannes benachrichtigten.

  • Calvados: Direktor eines Collèges unter verdächtigen Umständen tot aufgefunden

    Calvados: Direktor eines Collèges unter verdächtigen Umständen tot aufgefunden

    Am Freitag, dem 11. August, wurde Stéphane Vitel von seiner Frau und seiner Tochter tot aufgefunden, nachdem er Schule inspizieren wollte. Eine Untersuchung wegen eines „verdächtigen Todes“ wurde eingeleitet.

    Einige Blumen liegen vor der Tür der Schule . Dort, wo am Morgen des 11. August Stéphane Vitel, der Direktor des Collège Pierre-Simon de Laplace in Lisieux (Calvados), tot aufgefunden wurde. Er war 48 Jahre alt. Stéphane Vitel wollte gerade mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Doch durch einen ausgelösten Sicherheitsalarm alarmiert, machte er einen Umweg, um das Innere seiner Schule zu inspizieren. Im Auto warteten seine Tochter und seine Frau, die sich irgendwann Sorgen machten, als er nicht zurückkam. „Meine Tochter ist hingegangen und sie hat ihn auf dem Boden gefunden. Es gab einen Einbruch in die Schule, es brannte Licht. Ich glaube, er ist überfallen worden“, sagt seine Frau auf dem Sender France 3.

    Schock und Aufregung in der ganzen Gemeinde. Im Collège Pierre-Simon de Laplace stand der Schulleiter erst vor seinem zweiten Schuljahr. Seine Schüler beschreiben ihn als einen täglich präsenten und aufmerksamen Schulleiter: „Er hatte ein offenes Ohr für seine Schüler, war immer da und kämpfte gegen Mobbing.“ Die Staatsanwaltschaft leitete unmittelbar eine Untersuchung wegen „verdächtigen Todes“ ein. Die Schule wurde zur Spurensicherung von der Polizei genauestens durchsucht.

  • Ille-et-Vilaine: 17-Jähriger vor Cancale vermisst – Suche im Meer eingestellt

    Ille-et-Vilaine: 17-Jähriger vor Cancale vermisst – Suche im Meer eingestellt

    Trotz der Wellen- und Strömungswarnungen war der Teenager mit zwei Freunden zum Baden ins Meer gegangen. Die Suche an Land wird von der Gendarmerie fortgesetzt.

    Ein 17-jähriger Jugendlicher wird seit Samstagabend vermisst, nachdem er mit zwei Freunden am Strand von Saussaye in Cancale (Ille-et-Vilaine) im Meer badete, berichten die Sender France Bleu Breizh Izel und France Bleu Armorique am Sonntag, dem 6. August. An der Küste des Departements herrschte zu diesem Zeitpunkt Warnstufe Orange wegen der Gefahr hoher Wellen und starker Strömungen. Die beiden anderen Jugendlichen konnten von der Feuerwehr gerettet werden.

    Um zu versuchen, den Jugendlichen zu finden, wurden von der regionalen Rettungsleitstelle (Centre régional opérationnel de surveillance et de sauvetage, Cross) umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt, darunter auch mit einem Hubschrauber und einem Schnellboot. Ihr Einsatz wurde jedoch durch die Wetterbedingungen und die unruhige See erschwert.

    Die Suche wurde am Samstagabend gegen 21.45 Uhr eingestellt, am Sonntag um 6.30 Uhr wieder aufgenommen und kurz darauf auf See wegen fehlender neuer Erkenntnisse wieder eingestellt, wie das Cross und die Präfektur von Ille-et-Vilaine gegenüber France Bleu Breizh Izel und France Bleu Armorique erklärten. Die Suche an Land wird von der Gendarmerie fortgesetzt.

  • Normandie: Regen verdirbt die Sommerferien

    Normandie: Regen verdirbt die Sommerferien

    es regnet in Nordfrankreich. Die Stimmung im nördlichen Teil des Landes ist sehr herbstlich und kann die Urlaubslaune verderben. Die Touristen, die in die Normandie gekommen sind, stört das jedoch nicht…

    Wind, Wellen und Regen. Das ist es, was der Ärmelkanal den Urlaubern derzeit bietet. „Wir genießen es, wir haben keine Wahl. Wenn das über längere Zeit so bleibt, fahren wir aber zurück“, meint eine Touristin gegenüber dem Sender France 3. Die Bedingungen sind so schlecht, dass das Baden am Samstag, dem 5. August, tagsüber sogar verboten wurde. Dies erschwert es den Kioskbetreibern, den Gästen Süßigkeiten und Andenken zu verkaufen. Aber: „Solange der Wind weht, gibt es Hoffnung“, behauptet eine Ladenbesitzerin.

    Auch in den Restaurants herrscht graue Stimmung. Die ausbleibenden Gäste bedeuten Umsatzeinbußen. „Im letzten Jahr war das Wetter sehr schön. Es war eine sehr schöne Saison. Wir hoffen auf gutes Wetter, denn für den August soll es trockener werden“, sagt die Restaurantbesitzerin Guislaine De Malezieu vor der Kamera von France 3.

  • Atlantikküste: Saint-Malo erlebt eine sehr hohe Flut

    Atlantikküste: Saint-Malo erlebt eine sehr hohe Flut

    Am Donnerstag, dem 3. August, überraschte ein starker Gezeitenhub die Bewohner von Saint-Malo. Die Seenotretter sind alarmiert, um Unfälle zu vermeiden und schnell Hilfe zu leisten.

    In Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) brachen am Donnerstag, dem 3. August, die Wellen mit aller Wucht gegen die Kaimauern. Die ungewöhnlichen Wetterbedingungen haben die Touristen mit einem Gezeitenkoeffizienten von 102 überrascht. Das Schauspiel ist beeindruckend. „Es ist sehr schön zu sehen. Es ist sehr schön. Man kann sich gar nicht satt sehen“, sagt eine dick eingemummte Passantin gegenüber dem Sender France 2. Überall in der Stadt werden die Spaziergänger durch Schilder zur Wachsamkeit aufgerufen. Einige Straßen sind für den Verkehr gesperrt. Die Gefahr einer Überflutung ist zu groß.

    Die Feuerwehr und die Seenotretter sind in Alarmbereitschaft. Am Mittwoch, dem 2. August, ertrank am späten Nachmittag eine Urlauberin auf der Insel Ouessant (Finistère). Wenn das Meer wieder sinkt, werden die Gemeindearbeiter die Spuren, die das Tief hinterlassen hat, beseitigen. Diese Arbeit muss jedoch am Abend nach dem Durchgang der nächsten Flut wiederholt werden.

  • Sturmtief Patricia: Eine Frau stirbt im Finistère – ein Kind wird in der Charente-Maritime schwer verletzt

    Sturmtief Patricia: Eine Frau stirbt im Finistère – ein Kind wird in der Charente-Maritime schwer verletzt

    Eine 57-jährige Frau, die auf der Insel Ouessant badete, starb am Mittwoch wegen der stürmischen Winde und des hohen Wellenganges.

    Die sehr starken Winde forderten am Mittwoch, dem 2. August, mindestens einen Toten. Eine 57-jährige Frau starb am Nachmittag beim Baden im Meer in Ouessant (Finistère), wie die Meerespräfektur des Atlantiks bekannt gab und damit eine Meldung der Zeitung „Le Télégramme“ bestätigte. Die Behörden gaben außerdem bekannt, dass ein Kind von einem umstürzenden Baum im Departement Charente-Maritime in Lebensgefahr schwebt.

    Auf der Insel Ouessant wurden die Rettungskräfte gegen 17.50 Uhr gerufen, um drei Badenden in der Nähe des Strandes von Korz zu helfen, die wegen der hohen Wellen in Schwierigkeiten geraten waren. Die Rettung wurde mit zwei Hubschraubern durchgeführt und Rettungsschwimmer konnten die drei Badenden bergen. Für die 57-jährige Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die beiden anderen Schwimmer blieben unverletzt, standen aber unter Schock. Laut der Zeitung „Le Télégramme“ handelte es sich um die beiden Söhne der Ertrunkenen.

    Im Departement Charente-Maritime wurde ein 10-jähriges Kind in der Stadt Montpellier-de-Médillan durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, wie die Feuerwehr des Departements meldete. Bei dem Jungen wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt und er wurde mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum Poitiers geflogen. De 10-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Es war „höchstwahrscheinlich der Wind“, der „zwischen 50 und 80 km/h“ wehte, der den Baum zum Umstürzen brachte, so der Unterpräfekt der Charente-Maritime auf Anfrage des Senders BMTV.

    Das Tief Patricia verursachte in der Bretagne und an den Küsten des Ärmelkanals sehr starke Windböen, verbunden mit hohen Wellen starkem Gezeitenhub. An der Pointe de Chemoulin in Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) wurden Böen von bis zu 110 km/h gemessen, wie France Bleu Loire Océan am Mittwoch meldete. Wellen von bis zu drei Metern wurden beobachtet.

  • Zwei Tote und ein Schwerverletzter nach Schießerei in Évreux

    Zwei Tote und ein Schwerverletzter nach Schießerei in Évreux

    Eine Person hat im Madeleine-Viertel in Evreux mit einem Sturmgewehr geschossen und dabei zwei Menschen getötet und einen schwer verletzt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 25. Juli, wurden bei einer Schießerei in Évreux (Eure) zwei Menschen getötet und ein weiterer schwer verletzt, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeiquellen meldet. Wie mehrere Quellen gegenüber France Bleu Normandie berichten, könnte es sich um eine Abrechnung im Drogenmilieu handeln.

    Die Tat ereignete sich gegen 00.30 Uhr im Stadtteil Madeleine von Evreux. Eine bislang unbekannte Person schoss mit einem Sturmgewehr auf die Opfer, bevor er oder sie flüchtete. Als die Feuerwehr eintraf, waren zwei Männer im Alter von 34 und 39 Jahren bereits tot und konnten nicht wiederbelebt werden, berichtet France Bleu Normandie. Ein dritter Mann, der lebensgefährlich verletzt war, wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Kriminalpolizei von Rouen ist mit den Ermittlungen betraut.