Kategorie: Nordost

  • Unwetter und Überschwemmungen: 17 Departements auf Alarmstufe Orange

    Unwetter und Überschwemmungen: 17 Departements auf Alarmstufe Orange

    Die Alarmstufe Orange „Überschwemmungen“ und „Gewitter“ wurde auf sechzehn Departements ausgeweitet.

    Nach Episoden starker Hitze werden am Wochenende in Frankreich Gewitter erwartet. Obwohl das Wetter am Freitag, den 23. Juli, noch überwiegend sonnig sein wird, werden laut Vorhersage von Météo-France im Westen des Landes bis in die Mitte Gewitter auftreten.

    Siebzehn Departements wurden von Météo-France auf „Unwetter-“ und „Hochwasser“-Warnung gesetzt. Dies betrifft die Departements Lot, Côtes d’Armor (22), Finistère (29), Morbihan (56), Manche (50), Yonne (50), Côte-d’Or (21), Nièvre (58), Saône-et-Loire (71), Allier (03), Loire (42), Creuse (23), Puy-de-Dôme (63), Corrèze (19), Cantal (15), Oise (60) und Aisne (02).

    Während dieser Gewitter werden „heftige Wetterphänomene erwartet: starke elektrische Aktivität (Blitze), Hagel, Windböen von bis zu 80 bis 90 km/h, starke Niederschlagsmengen von etwa 20 bis 40 L/m² in einer Stunde“, warnt Météo France.

    „Im Laufe des Abends wird sich eine dritte Gewitterfront vom Lot über den Osten des Limousin, den Westen der Auvergne und dem Burgund bilden. Die Gewitter werden besonders heftig sein, begleitet von starker elektrischer Aktivität und ziemlich großem Hagel. Starke Niederschlagsmengen in der Größenordnung von 20 bis 40 L/m² pro Stunde sind für kurze Zeit zu erwarten, lokal sogar bis 40 bis 60 L/m². Es werden auch starke Windböen von 80 bis 100 km/h oder mehr erwartet“, warnt Météo France.

    „Die Stürme werden dann in der zweiten Nachthälfte von Freitag auf Samstag nordwärts ziehen und an Stärke verlieren“, schließen die Meteorologen in ihrem Bulletin.

  • Wetter: Endlich Sommer in Nordfrankreich

    Wetter: Endlich Sommer in Nordfrankreich

    Die Sonne ist zurück im Norden Frankreichs. Ein azurblauer Himmel und Temperaturen, die eines Monats Juli würdig sind.

    In Ault, an der Somme, sieht man es am Lächeln und der guten Laune der Menschen. In Nordfrankreich ist die Sonne endlich wieder da, ebenso in der Picardie. „Es fühlt sich gut an, es ist weniger kalt, wir können die Badesachen herausholen, die Kinder können spielen, wir brauch wieder Sonnencreme, es sind Ferien! Drei Monate lang regnete es jeden Tag… Wind, Regen… Es war ein bisschen hart für die Moral, deshalb hoffen wir, dass die Rückkehr der Sonne von Dauer ist“, sagt eine Frau vor der Kamera von France 2.

    Sommerwetter
    In Paris, an den Quais der Seine, steht ein Spaziergang auf dem Programm. Und für manche ist das Mittagessen eine Gelegenheit, die Stadt mit ihrem hinreißendem Charme zu geniessen. „Wir sind viel an den Quais der Seine herumgelaufen. Die Sonne auf der Haut zu spüren, es fühlt sich wirklich wie Sommer an, die Stadt ist super schön“, sagt Sara Corbew, eine niederländische Studentin auf Urlaub in Paris. Das Sommerwetter sollte noch ein paar Tage anhalten, versprechen die Wetterfrösche.

  • Covid-19: Tragen von Masken im Freien, Ausgangssperre… Die Rückkehr der Einschränkungen in mehreren Departements

    Covid-19: Tragen von Masken im Freien, Ausgangssperre… Die Rückkehr der Einschränkungen in mehreren Departements

    Um mit dem Wiederaufflammen der Epidemie fertig zu werden, insbesondere dort, wo dies mit der sogenannten Delta-Variante in Verbindung steht, haben einige Departements wieder Gesundheitsbeschränkungen eingeführt, wie das Tragen von Masken im Freien oder Ausgangssperren. Die Zahlen der Covid-19-Ansteckungen sind in Frankreich wieder auf dem Vormarsch, und die Ausbreitung der Delta-Variante beunruhigt die Behörden. So ist in 13 Städten im Pas-de-Calais das Tragen einer Maske im Freien wieder Pflicht, so auch in Boulogne-sur-Mer. „Wenn es überfüllt ist, stimme ich dem zu, aber es sind nicht viele Leute da. Ich sehe den Sinn nicht wirklich“, sagt ein Mann gegenüber France 3. Rückkehr der Ausgangssperre in den Pyrénées-OrientalesIn der Normandie, in der Stadt Cabourg (Calvados), ist es nicht anders. „Das Land kann es sich nicht leisten, den Betrieb einzustellen. Unsere Unternehmen, unsere Geschäfte können nicht alles auf die lange Bank schieben. Wenn diese Maßnahme es uns ermöglicht, zumind…

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  • Emmanuel Macron besucht das Departement Hauts-de-France und gratuliert Xavier Bertrand zu seiner Wiederwahl

    Emmanuel Macron besucht das Departement Hauts-de-France und gratuliert Xavier Bertrand zu seiner Wiederwahl

    Am Tag nach der zweiten Runde der Regionalwahlen trafen sich die beiden Männer zur Einweihung einer Herstellungsanlage für Batterien. „Ich freue mich, Sie hier wiederzusehen.“ Bei seinem Besuch anlässlich der Eröffnung einer chinesisch-japanischen Fabrik für Elektrobatterien in Douai (Nord) am Montag, 28. Juni, gratulierte Staatschef Emmanuel Macron Xavier Bertrand zu seiner Wiederwahl als Vorsitzender des Regionalrats von Hauts-de-France, einen Tag nach der zweiten Runde der Regional- und Departementswahlen. „Es ist wichtig, dass wir es geschafft haben, das Rassemblement National so weit zurückfallen zu lassen. Die Enthaltung hingegen…“, antwortete der wiedergewählte Präsident der Region. Emmanuel Macron erwiderte, dass diese Enthaltung „viel aussagt“ und dass „wir alle die Konsequenzen ziehen müssen“. Bei seiner ersten Reise nach der vernichtenden Niederlage seiner Partei ging der Präsident der Republik ebenfalls in die Offensive. „Es ist dieses geeinte Frankreich, an das wir kolle…

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  • Sie blockieren die Autobahn wegen einer Hochzeit und zerstören auf der Flucht vor der Polizei einen Lamborghini

    Sie blockieren die Autobahn wegen einer Hochzeit und zerstören auf der Flucht vor der Polizei einen Lamborghini

    Am Samstag, 19. Juni, blockierte eine Autokolonne wegen einer Hochzeit absichtlich eine Schnellstraße bei Lens (Pas-de-Calais). Ein Lamborghini landete bei dem Versuch, der Polizei zu entkommen, im Mittelstreifen.

    Die Szene ist zumindest ungewöhnlich: Am vergangenen Samstag, 19. Juni, beschloss eine Gruppe von Autofahrern, die an einer Hochzeit teilnahmen, die Autobahn A21 in der Nähe von Lens (Pas-de-Calais) zu blockieren. Als der Autocorso mitten auf der Autobahn anhielt, zögerten die Fahrer nicht, aus ihren Fahrzeugen auszusteigen, um die Szene mit ihren Handys zu verewigen. Und auf der Fahrbahn vollführte ein orangefarbener Lamborghini „Donuts“, Drehungen um sich selbst.

    https://twitter.com/Joseevrard62/status/1406224112574476288

    Die Situation skandalisierte José Evrard, Abgeordneter für den 3. Wahlkreis von Pas-de-Calais und Vizepräsident von Debout La France, der nicht zögerte, diese Bilder in sozialen Netzwerken zu teilen.

    Der Lamborghini landet auf dem Mittelstreifen
    Und dann die Flucht. Die Polizei versuchte den Fahrer des Luxuswagens festzunehmen. Laut La Voix du Nord versuchte er, der Polizei zu entkommen, indem er mit fast 250 km/h auf der Überholspur weiterfuhr. Der Fahrer verlor allerdings einige Kilometer weiter die Kontrolle über sein Fahrzeug, nachdem er noch eine rote Ampel überfahren hatte. Der teure Lamborghini landete auf dem Mittelstreifen.

    Der Fahrer wurde später von der nationalen Polizei mit Unterstützung der Autobahnpolizei CRS (Compagnies républicaines de sécurité) und der BAC (Brigade anticriminalité) festgenommen. Er wurde in Gewahrsam genommen.

  • Caen: Installation von Windkraftanlagen löst Proteste aus

    Caen: Installation von Windkraftanlagen löst Proteste aus

    Zahlreiche Demonstranten versammelten sich am Samstag, 19. Juni, in Caen (Normandie), um gegen die Realisierung eines Windparks auf See zu protestieren.

    Sie kamen an diesem Samstag, dem 19. Juni, aus der Bretagne und der Normandie, teilweise mit ihren Familien, um gegen die Errichtung von 64 Windkraftanlagen auf See zu protestieren. Die Fischer, die bereits in Schwierigkeiten sind, sind besorgt über das Ausmaß des Projekts. Sie fürchten vor allem den Verlust ihrer Ressourcen. „Wir haben keine Garantien für die Auswirkungen der Windturbinen. Und die Studien, die durchgeführt wurden, sind nicht ausreichend. Wir bitten um ein Moratorium. Es ist wichtig, die Arbeit zu unterbrechen“, erklärt ein Protestierender gegenüber France Televisions.

    „Begrenzte Auswirkungen…“
    Seit Monaten protestieren die Fischer gegen verschiedene Offshore-Windprojekte. Laut dem Projektleiter, Emmanuel Rollin, sind all diese Befürchtungen unbegründet. „Seit Beginn des Projekts gab es mehrere Studien von renommierten Wissenschaftlern aus dem Naturhistorischen Museum und dem CNRS. Die Schlussfolgerungen sind, dass die Auswirkungen begrenzt sein werden“, erklärt er. Der Kampf gegen die Windräder ist nun zu einem Politikum geworden.

  • „Wie ist das mit der Ohrfeige, die du bekommen hast?“ Ruft ein Kind Emmanuel Macron zu

    „Wie ist das mit der Ohrfeige, die du bekommen hast?“ Ruft ein Kind Emmanuel Macron zu

    An diesem Donnerstag, dem 17. Juni, befragte ein Kind Emmanuel Macron zu der Ohrfeige, die der Präsident letzte Woche bei seinem Besuch in der Drome erhielt. An diesem Donnerstag, dem 17. Juni, besuchte Emmanuel Macron eine Grundschule in Poix-de-Picardie, in der Somme. Das Staatsoberhaupt traf sich mit Schülern und deren Eltern, um die Auswirkungen der Gesundheitskrise zu besprechen. Und eines der Schulkinder zögerte nicht, Emmanuel Macron nach der Ohrfeige zu fragen, die der Präsident letzte Woche in der Drôme erhielt. Als Emmanuel Macron eine Klasse auf dem Schulhof traf, hob einer der Schüler die Hand, um eine Frage zu stellen. „Geht es dir gut mit der Ohrfeige, die du bekommen hast?“, fragte das Kind dann den Präsidenten der Republik. „Oh ja, es ist wahr, es war nicht angenehm“, antwortete dieser sichtlich amüsiert. „Und das ist nicht gut! Es ist nie gut, zu schlagen, auch nicht im Schulhof. Er hat einen Fehler gemacht.“

    https://twitter.com/BFMTV/status/1405520384733110280…

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  • Hauts-de-France: Emmanuel Macron besucht Poix-de-Picardie

    Emmanuel Macron besuchte am Donnerstag, 17. Juni, die Region Hauts-de-France in der Picardie. Die Journalistin Anne Bourse ist live vor Ort und berichtet für France 3. Emmanuel Macron besuchte am Donnerstag, 17. Juni, die Picardie in der Region Hauts-de-France. Bei seinem Besuch ging es um Bildung. Die Opposition allerdings sah den Besuch als Eingriff in den Wahlkampf. Schliesslich ist man nur noch drei Tage von den Regionalwahlen entfernt. Der scheidende Regionalpräsident der Hauts-de-France wird den Präsidenten nicht treffen: Xavier Bertrand hat bekannt gegeben, dass er sich den ganzen Tag im Departement Oise aufhalten wird, berichtete die Journalistin Anne Bourse live vor Ort für den Sender France 3. Lesen als wichtige nationale AufgabeAuf die Frage, ob er Wahlkampf mache, antwortete Emmanuel Macron: „Ich mische mich nicht in den Wahlkampf ein, aber das darf den Präsidenten und die Regierung nicht an der Arbeit hindern“, berichtet France 3. Der Präsident besuchte eine Schule in Poix…

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  • 6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    Vor 77 Jahren, am 6. Juni 1944, landeten die Alliierten in der Normandie. Dieser Gedenktag wurde im zweiten Jahr in Folge wegen der Covid-19-Epidemie nur eingeschränkt begangen. Aber die französische Patrouille überflog die Strände der Normandie als Ehrung für die Männer, die damals für Frankreich starben. Zum Gedenken an die Tausenden von Soldaten, die vor 77 Jahren an den Stränden gefallen sind, überflogen die Royal Air Force und die französische Patrouille am Sonntag, dem 6. Juni, die Normandie. Die französisch-britische Freundschaft steht im Mittelpunkt dieses 77. Jahrestages des D-Day. Allerdings waren die Feierlichkeiten im zweiten Jahr in Folge aufgrund von Covid-19 sehr eingeschränkt. Ein britisches Ehrenmal in Ver-sur-Mer wurde in Anwesenheit der Ministerin der Armee Florence Parly eingeweiht. Veteranen im Einsatz für den FriedenLéon Gauthier ist eiber der letzten Franzosen, die am 6. Juni 1944, während des D-Day, mit einer Kommandoeinheit unter General De Gaulle die Strände d…

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  • Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Bretagne: Die Justiz befiehlt dem Staat, den Kampf gegen Grünalgen zu beschleunigen

    Das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) ordnet an, dass der Staat seine Maßnahmen zur Bekämpfung der Vermehrung von Grünalgen an der bretonischen Küste verstärken muss. Der Richter gab der Präfektur vier Monate Zeit zum Handeln. Die Grünalgenplage, die die Strände der Bretagne verschmutzt, gibt es seit 40 Jahren. 45.000 Tonnen Algen werden jedes Jahr von den Stränden geholt. Der Staat scheint nicht in der Lage zu sein, deren Ausbreitung einzudämmen. Nach dem Rechnungshof und dem Senat war nun am Freitag, 4. Juni, das Verwaltungsgericht Rennes (Ille-et-Vilaine) an der Reihe, ein Urteil zu fällen. Der Richter weist in seinem Urteil den Staat an, „zusätzliche verbindliche Maßnahmen“ zu ergreifen, um dieses Phänomen zu bekämpfen und gibt ihm vier Monate Zeit zum Handeln. Die Umweltverbände geben sich keinen Illusionen hin Die Umweltverbände freuen sich zwar über diese Entscheidung, machen sich aber keine Illusionen. In vier Monaten „wird nichts passieren, wir werden weiter kämpfen,…

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