Kategorie: Nordost

  • Pas-de-Calais: 23 Migranten, darunter ein Kind, vor Wimereux aus Seenot gerettet

    Pas-de-Calais: 23 Migranten, darunter ein Kind, vor Wimereux aus Seenot gerettet

    Dreiundzwanzig Migranten wurden vor Wimereux, Pas-de-Calais, aus dem Meer gerettet. An Bord waren sechs Frauen und ein 4-jähriges Kind.

    Dreiundzwanzig Migranten, die sich auf ihrem Boot in Schwierigkeiten befanden, wurden am Sonntag, 5. September, vor Wimereux im Departement Pas-de-Calais gerettet, berichtet France Bleu Nord. Auch ein 4-jähriges Kind befand sich in dem Boot.

    Die 23 Migranten versuchten, den Ärmelkanal zu überqueren, als ihr Motor ausfiel. Sie riefen um Hilfe und wurden vom regionalen Überwachungs- und Rettungszentrum (CROSS) von Gris-Nez aus Seenot gerettet. An Bord waren sechs Frauen und ein 4 Jahre altes Kind. Alle Überlebenden sind gesund und munter und wurden in den Hafen von Boulogne-sur-Mer gebracht.

    Anfang August wurde mit mehr als 480 Ankünften an der englischen Küste nach Angaben des britischen Innenministeriums ein neuer Rekord bei den Überfahrten aufgestellt. Am 12. August verlor ein Migrant sein Leben, nachdem sein Boot gesunken war.

  • Normandie: Ein Jahr nach seinem Verschwinden wird ein Gendarmerieboot auf Facebook zum Verkauf angeboten

    Normandie: Ein Jahr nach seinem Verschwinden wird ein Gendarmerieboot auf Facebook zum Verkauf angeboten

    Ein vor einem Jahr verschwundenes Boot der nautischen Brigade von Granville (Manche) wurde jetzt im Internet für 2.500 Euro zum Verkauf angeboten. Gegen zwei Personen wird ermittelt.

    Es ist eine überraschende Ankündigung durch die nautische Brigade von Granville in der Normandie. Eines ihrer Schlauchboote, das am 25. September 2020 auf den Chausey-Inseln verschwand, wurde nun, ein Jahr später, im Internet zum Verkauf angeboten.

    Laut Ouest-France war es ein Mitglied der nautischen Brigade von Granville, das die Anzeige entdeckte. Nach dem Verschwinden ihres Bootes durchsuchte der Beamte mehrere Monate lang die verschiedenen Online-Verkaufsseiten. Und nun, ein Jahr danach, wurde auf Facebook ein Artikel angeboten, der seiner Suche entsprach. Ein blaues Gummischlauchboot (RIB) wurde für 2.500 € in der Nähe von Cancale (Ille-et-Vilaine) verkauft. Das angebotene Boot wurde von den Gendarmen der Brigade sofort als das damals verschwundene erkannt.

    Der Zeitung Ouest-France zufolge erklärte derjenige, der das Boot verkaufen wollte, dass er es bei einem Angelausflug auf dem Meer entdeckt habe. Er gab an, dass er den Zusammenhang mit dem Verschwinden des Bootes der Gendarmerie nicht hergestellt habe.

    Die Staatsanwaltschaft von Coutances hat eine Untersuchung eingeleitet. Das Boot wurde sichergestellt und die Verkäufer identifiziert. Zwei Personen werden schließlich im April 2022 vor Gericht erscheinen müssen.

  • Nordfrankreich: Eine Polizistin tasert aus Spaß ihren Kollegen und verursacht einen Unfall

    Nordfrankreich: Eine Polizistin tasert aus Spaß ihren Kollegen und verursacht einen Unfall

    Drei Polizisten aus Roubaix werden am 3. Februar 2022 vor dem Strafgericht in Lille erscheinen müssen. Außerdem wurde eine interne Untersuchung eingeleitet, und die für das Tasern verantwortliche Polizistin läuft Gefahr, entlassen zu werden.

    Drei Polizeibeamte aus Roubaix (Nord) wurden festgenommen, nachdem sie am Samstag, den 28. August, in Roubaix ein geparktes Auto angefahren hatten und vom Tatort geflüchtet waren. Dies teilte die Staatsanwaltschaft von Lille am Dienstag gegenüber France Bleu Nord mit und bestätigte damit Informationen der Zeitung La Voix du Nord.

    Tasern „zum Spaß“
    Eine Polizistin taserte ihren Kollegen, der am Steuer saß, zum Spaß. Dieser verlor die Kontrolle über das Polizeiauto und fuhr gegen ein geparktes Auto. Sie flohen dann „ohne anzuhalten“, so die Staatsanwaltschaft.

    Gerichtliche Verfahren
    Die Polizistin von der Polizeistation Tourcoing wird wegen vorsätzlicher Gewalt mit einer Waffe und wegen Gefährdung des Lebens anderer angeklagt, während ihre beiden Kollegen wegen Fahrerflucht und Beihilfe zur Fahrerflucht vor Gericht gestellt werden. Die drei Polizeibeamten sind für den 3. Februar vor das Strafgericht in Lille geladen worden.

    Außerdem wurde eine interne Untersuchung eingeleitet. Der Polizistin drohen eine Gefängnisstrafe und der Ausschluss aus dem Dienst.

  • Nord: Ein Mann findet einen echten Schatz beim Magnetfischen

    Nord: Ein Mann findet einen echten Schatz beim Magnetfischen

    Ein Magnetfischer in Nordfrankreich hat beim Magnetfischen zwei Kisten an Land gezogen. Eine davon enthielt einen echten Schatz.

    Vor ein paar Wochen hat ein Magnetfischer aus Nordfrankreich einen sehr guten Fang gemacht. Wie unsere Kollegen von La Voix du Nord berichten, hat ein Mann aus der Region beim Angeln mit seinem Sohn am Kanal in der Gemeinde Neuville-sur-Escaut einen echten Schatz aus den schlammigen Tiefen geborgen.

    Während es bei den traditionellen Fischern üblich ist, ein paar Karpfen und andere Fische zu fangen, besteht das Ziel des Magnetfischens darin, Metallgegenstände zu sammeln, die oft ins Wasser geworfen werden. Trolleys, Roller und andere Geräte machen in der Regel den Großteil der Fänge der Magnetfischer aus. Dieses Mal war einem Nordfranzosen das Glück hold.

    Er hat einen echten Schatz gehoben
    Vor einigen Wochen brachte der glückliche Fischer zwei kleine Kisten an die Oberfläche des Kanals von Neuville-sur-Escaut, die durch Wasser und Schlamm stark beschädigt worden waren. Nachdem er die Kisten gereinigt hatte, entdeckte er in einer von ihnen eine Cartier-Uhr aus dem Jahr 1982, eine Bulgari-Uhr und andere Schmuckstücke, die zum Teil aus den 1960er Jahren stammen. Eine goldene Lupe mit 9 bis 18 Karat wurde ebenfalls gefunden.

    Die Beute wurde zu einem Juwelier gebracht, der die Echtheit der Gegenstände bestätigte. Wenn ein solcher Fund gemacht wird, muss er normalerweise dem Staat übergeben werden. Der glückliche Fischer will den Schatz jedoch vorerst behalten, um dessen ursprünglichen Besitzer zu finden.

  • Oise: Brigitte Bardot protestiert gegen die Tötung von 3.000 Füchsen

    Oise: Brigitte Bardot protestiert gegen die Tötung von 3.000 Füchsen

    In einem offenen Brief, der auf Twitter veröffentlicht wurde, hat Brigitte Bardot ihre Wut über die Präfektin des Departements Oise zum Ausdruck gebracht, der vor einigen Tagen die Tötung von 3.000 Füchsen genehmigt hat. Ein „Massaker“. So beschreibt Brigitte Bardot die Entscheidung der Präfektin des Departements Oise, die vor einer Woche die Tötung von 3.000 Füchsen genehmigt hat. Diese Maßnahme soll die Präsenz des Fuchses „regulieren“, der eine große Bedrohung für kleinere Tierarten darstelle. Die Behörden begründen diese Anordnung damit, dass im Frühjahr 2020 wegen der Corona-Regeln keine Jagd möglich war und sich die Füchse deswegen stark vermehrten. „Ihr mörderischer Erlass ist nichts anderes als ein Einknicken gegenüber der Jagdlobby“.Angesichts der Entscheidung der Präfektin des Departements Oise brachte die Tierschützerin am Dienstag, 18. August, ihre Empörung in einem offenen Brief zum Ausdruck. „Ich bin empört über Ihr Dekret, das 3.000 Füchse in der Region Oise zum Tode ver…

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  • Covid-19: Mehrere Fälle der kolumbianischen Variante in der Region Hauts-de-France entdeckt

    Covid-19: Mehrere Fälle der kolumbianischen Variante in der Region Hauts-de-France entdeckt

    Ein Analyselabor in Nord-Pas-de-Calais entdeckte das Vorhandensein des Stammes B.1.621, der auch als kolumbianische Variante bekannt ist. Sie wurde bereits in zehn französischen Regionen festgestellt. „Am 3. August haben unsere Teams in Montreuillois einen Nasen-Rachen-Abstrich entnommen, der sich als Fall der 21h-Variante (B.1.621), bekannt als kolumbianische Variante, herausstellte“, so das Labor in seinem wöchentlichen Bericht über die Sequenzierung von Covid-19-Varianten am Freitag, 13. August. Auch in den Regionen Nord und Pas-de-Calais, genauer gesagt in den Großräumen Lensois und Lille, wurden drei neue positive Fälle dieser Variante festgestellt, berichtet La Voix du Nord. Der neue Stamm wurde von Santé Publique France bereits in zehn französischen Regionen identifiziert, mit insgesamt 53 Fällen, von denen 45 seit dem 21. Juni aufgetreten sind. Mit 21 Fällen ist die Ile-de-France die am stärksten betroffene Region. Verstärkte Überwachung durch die WHO Nördlich von Frankreich ga…

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  • Sommerferien: Die drei Regionen Frankreichs mit den meisten Touristen

    Sommerferien: Die drei Regionen Frankreichs mit den meisten Touristen

    37 Millionen Franzosen sind in diesem Sommer im Urlaub, und die europäischen Urlauber kehren zurück. Aber wohin fahren sie alle? Hier die drei französischen Regionen, die besonders beliebt sind.

    In diesem Sommer fahren 37 Millionen Franzosen in den Urlaub oder haben vor, in den Urlaub zu fahren. Urlaub in Frankreich steht hoch im Kurs, aber wohin fahren alle diese Urlauber?

    Korsika, PACA, Bretagne
    Nach Angaben des Generaldirektors der Hotelkette Best Western, Olivier Cohn, sind die beliebtesten Regionen in diesem Sommer Korsika, dann Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) und die Bretagne.

    Im Mittelmeerraum verzeichnet die Hotelbranche einen Umsatzanstieg von rund 50% im Vergleich zu 2020. In Nizza sind die Besucherzahlen besser als erwartet. Die Hotelauslastung lag im Juli bei fast 70%. Auch der August ist laut Solange Escure, Direktorin von Gîtes de France, mit einer Quote von 83% gut, immerhin 7 Punkte höher als 2019.

    Obwohl die Mittelmeerküste ein Comeback erlebt, ist auch der Norden Frankreichs bei den Touristen sehr beliebt, wobei die Bretagne ganz oben auf dem Treppchen steht.

    Die europäische Kundschaft ist zurück
    Die Sommersaison ist auch von der Rückkehr der Europäer geprägt. Aus Nordeuropa, den Benelux-Ländern und der Schweiz kommen viele Last-Minute-Reservierungen für die Côte d’Azur.

    Die Briten bleiben fern. Normalerweise kommen im Sommer 12 Millionen von ihnen nach Frankreich. Das Gleiche gilt für die entfernte Kundschaft aus China oder dem Nahen Osten. Diese Klientel scheint für diese Jahr verloren zu sein.

    Tourismusfachleute erwarten nicht, dass das Ziel von 50 Millionen ausländischen Touristen in diesem Sommer in Frankreich noch erreicht wird. Die Zahlen für das Jahr 2021 werden wohl eher bei 40 bis 45 Millionen Touristen liegen.

    Und was ist mit Okzitanien?
    Der Monat Juli 2021 war für den Tourismus in Südwestfrankreich recht zufriedenstellend. Wie im Sommer 2020 ist es vor allem die französische Kundschaft, die die Tourismussaison in Okzitanien rettet.

    Airbnb hat am Montag, dem 9. August, die Top 10 der französischen Departements bekannt gegeben, in denen die Gastgeber zwischen April und Juli 2021 die meisten Einnahmen erzielt haben. Die Region Okzitanien ist auch hier bei Reisenden sehr beliebt, wie die Top 10 der beliebtesten Reiseziele auf Airbnb zeigen: Tarn (2. beliebtestes Ziel), Aveyron (6. beliebtestes Ziel) und Gard (10. beliebtestes Ziel).

  • Cambrai: Operation „tote Stadt“ als Protest gegen die Einführung des Gesundheitspasses

    Cambrai: Operation „tote Stadt“ als Protest gegen die Einführung des Gesundheitspasses

    Rund 60 Ladenbesitzer werden am Samstag in Cambrai (Nordfrankreich) ihre Türen schließen, um gegen die Verpflichtung zur Kontrolle des Gesundheitspasses zu protestieren. Sie wollen ihren Widerstand gegen die Pflicht zur Vorlage des Gesundheitspasses in ihren Betrieben deutlich machen. Zwischen 60 und 70 Geschäftsinhaber, vor allem Betreiber von Restaurants, Bars oder Fitnessstudios, wollen am Samstag in Cambrai (Nordfrankreich) ihre Betriebe nicht öffnen. Dieser „Tag der toten Stadt“ wurde vor einer Woche beschlossen, wie der L’Observateur du Cambrésis berichtet. Denn ab dem 9. August müssen dort die Ladenbesitzer, wie überall in Frankreich, ihre Kunden kontrollieren. Der Verfassungsrat hat am Donnerstag die gesetzlichen Bestimmungen zur Einführung des Gesundheitspasses bestätigt. Für die Initiatoren der Bewegung hat dieses Instrument mit Sicherheit schädliche Folgen für ihre lokalen Unternehmen. „Die Zeit, die mit dem Scannen des QR-Codes verbracht wird, bedeutet weniger Zeit für die …

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  • Covid-19: 78 Personen positiven getestet nach Besuch einer Diskothek in Lille

    Covid-19: 78 Personen positiven getestet nach Besuch einer Diskothek in Lille

    Die regionale Gesundheitsbehörde ruft Hunderte von Menschen dazu auf, sich so schnell wie möglich testen zu lassen. Sie sollten auch ihre sozialen Interaktionen einschränken, bis die Testergebnisse vorliegen. Fast 80 Personen wurden nach Partys im Nachtclub The Room in Lille positiv auf Covid-19 getestet, berichtet France Bleu Nord am Samstag, 24. Juli. Die regionale Gesundheitsbehörde ruft Hunderte von Menschen dazu auf, sich so schnell wie möglich testen zu lassen. Jeden Abend zwischen dem 13. und 17. Juli tanzten und feierten 300 bis 400 Menschen in diesem Nachtclub in der Rue Gambetta. „Eine Mutation, die auf die Delta-Variante hindeutet“ Nach Angaben der ARS wurden zunächst sechs positive Fälle identifiziert. Nach Verfolgung der Ansteckungskette wurden insgesamt 78 betroffene Personen gefunden. „Das laufende Screening zeigt eine Mutation, die auf die Delta-Variante hindeutet“, so die Gesundheitsbehörde gegenüber France Bleu. Neben einem Appell, sich testen zu lassen, bittet sie daher alle Gäste der Diskothek, ihre sozialen Interaktionen einzuschränken, bis die Testergebnisse vorliegen. Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen sind junge Menschen im Alter von 19 bis 26 Jahren, so die ARS. Am Freitag gab die ARS des Grand Est und der Bourgogne-Franche-Comté die Identifizierung von zwei weiteren Clustern in Nachtclubs in Charmes (Vosges) mit 44 positiven Fällen und Mathay (Doubs) mit 85 positiv getesteten Personen bekannt. In beiden Fällen gibt es auch Hunderte von Kontaktfällen.
  • Pas-de-Calais: 40-jährige Frau vor den Augen ihrer Kinder mit Messer getötet. Lebensgefährte unter Verdacht.

    Pas-de-Calais: 40-jährige Frau vor den Augen ihrer Kinder mit Messer getötet. Lebensgefährte unter Verdacht.

    Der Verdächtige wurde in einem ernsten Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er sich offensichtlich selbst verletzt hatte.

    Eine 40-jährige Frau wurde am Donnerstag, 22. Juli, gegen 23.40 Uhr in Souich, in der Nähe von Arras, in der Region Pas-de-Calais erstochen, meldet Franceinfo am Freitag unter Berufung auf die Gendarmerie. Ihre blutüberströmte Leiche wurde von Feuerwehrsanitätern entdeckt, die zu einem heftigen Familienstreit in dem 157 Einwohner zählenden Dorf gerufen worden waren.

    Der Hauptverdächtige, ihr Lebensgefährte, ebenfalls 40 Jahre alt, wurde schwer verletzt. Nach Informationen von France Bleu Nord hatte er sich offenbar selbst verletzt, nachdem er seine Partnerin getötet hatte. Er wurde in ein Krankenhaus nach Doullens, gebracht. An diesem Freitagmorgen schwebte er noch in Lebensgefahr.

    Die beiden Kinder des Paares, 14 und 18 Jahre alt, waren zum Zeitpunkt der Tragödie anwesend. Sie wurden in einem Schockzustand in ein Krankenhaus in Arras gebracht. Die Gendarmerie hat eine Untersuchung eingeleitet. Nach ersten Informationen war von dem Opfer bisher noch keine Anzeige wegen häuslicher Gewalt erstattet worden.