Kategorie: Nordost

  • Kältewelle: in Frankreich fielen heute stellenweise bis zu 15 Zentimeter Schnee

    Kältewelle: in Frankreich fielen heute stellenweise bis zu 15 Zentimeter Schnee

    In den von der Schnee- und Eiswarnung betroffenen Departements wird am Freitag, den 1. April, dringend empfohlen, bestimmte Verkehrsachsen zu meiden. Das schlechte Wetter hat den Alltag der Menschen erheblich beeinträchtigt.

    In Flandern fällt am Freitag, dem 1. April, ununterbrochen Schnee. Unter einer dicken weißen Schicht sind manche Autos kaum zu erkennen. „Wir haben bestimmt 10 bis 15 Zentimeter“, sagt einn Autofahrer vor der Kamera von France 2. In den umliegenden Dörfern wirkt die Natur wie eine Polarlandschaft. Es ist schwer vorstellbar, dass wir uns im Frühling befinden. „Das überrascht im Vergleich zur letzten Woche, da waren wir ja in Shorts und Flip-Flops unterwegs und heute liegt hier Schnee“, wundert sich ein Einwohner.

    Der Schulbusverkehr fällt in einigen Orten aus.
    Auf den Straßen muss die Geschwindigkeit reduziert werden. Die Salzstreuer und Schneepflüge drehen ihre Runden im Pas-de-Calais, wo es stellenweise bis zu 15 Zentimeter geschneit hat. „Ich hoffe, dass es nicht liegen bleibt, weil es doch ein bisschen rutschig ist“, hofft eine Autofahrerin. Auf einigen Straßen im gesamten Departement ist der Schwerlastverkehr verboten. In der Normandie sind einige Fahrzeuge von der Straße abgekommen und der Schulbusverkehr wurde vorsichtshalber untersagt.

  • Pas-de-Calais: 2 Kinder von 5 und 7 Jahren sterben bei Autobrand – Vater erleidet Verbrennungen

    Pas-de-Calais: 2 Kinder von 5 und 7 Jahren sterben bei Autobrand – Vater erleidet Verbrennungen

    Ein Familienvater hat am Montagmorgen in Vaudricourt, Pas-de-Calais, sein Fahrzeug in Brand gesetzt. Seine beiden Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren waren im Inneren eingeschlossen und überlebten nicht.

    Das Drama ereignete sich am Montag, 14. März, kurz vor 9 Uhr in Vaudricourt, einem Dorf südlich von Béthune im Departement Pas-de-Calais.

    Ein 52-jähriger Vater wollte sich und seine beiden Kinder in seinem Auto verbrennen. Der Vater wurde in ernstem Zustand in das Krankenhaus in Lille gebracht. Die beiden Jungen im Alter von 5 und 7 Jahren überlebten nicht.

    Als die Feuerwehr am Tatort eintraf, entdeckten sie einen Mann mit schweren Verbrennungen, der nur wenige Meter von dem ausgebrannten Auto entfernt lag. Der 52-Jährige teilte den Rettungskräften mit, dass sich seine beiden Kinder noch im Fahrzeug befänden.

    Es war den Rttern jedoch unmöglich, die Kinder aus dem brennenden Auto zu retten. Nachdem das Feuer gelöscht war, entdecken die Feuerwehrleute die leblosen Körper von zwei Kindern, zwei Jungen im Alter von 5 und 7 Jahren.

    Der Familienvater, der sich wahrscheinlich im Fahrzeug verbrannen wollte, wurde schwerverletzt in das Krankenhaus von Lille gebracht.

    Die Mutter der beiden Kinder, die vom Vater der Kinder getrennt lebte, wird psychologisch betreut.

    Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, geht derzeit aber von einem erweiterten Selbstmordversuch des Vaters aus.

  • Kraftstoffpreise: LKW-Proteste in den Departements Nord und Pas-de-Calais

    Kraftstoffpreise: LKW-Proteste in den Departements Nord und Pas-de-Calais

    Etwa 70 Lkw fuhren Richtung Lille und verursachten kilometerlange Behinderungen auf der A25 und der A1.

    Zwei Protestaktionen begannen gegen 8 Uhr am Samstagmorgen und dauerten bis zum Nachmittag auf den Autobahnen A25 im Norden und der A1 im Pas-de-Calais. Zu den Aktionen hatte der Transportunternehmerverband France TPE aufgerufen. Die Trucker protestierten gegen die steigenden Kraftstoffpreise, berichtet France Bleu Nord.

    Etwa 70 Lastwagen fuhren aus verschiedenen Richtungen im Schneckentempo auf die Stadt Lille zu, was zu mehreren Kilometern Stau führte, bevor sie den Großmarkt in Lomme, einem Vorort von Lille, erreichten. „Wir verlieren schon Geld, wenn wir nur zur Arbeit fahren“, erklärte einer der Teilnehmer gegenüber France Bleu Nord. „Wenn es so weitergeht, werden wir bis Juni alle aufgeben müssen“.

    Diese beiden Schneckentempoaktionen sind ein Testlauf für eine landesweite Mobilisierung gewesen, die für nächste Woche geplant ist und deren Termin noch festgelegt werden soll.

    https://twitter.com/JeanSba92465217/status/1502721044867596290

  • Im Cotentin: Öffentlicher Nahverkehr für nur einen Euro

    Im Cotentin: Öffentlicher Nahverkehr für nur einen Euro

    Ein Euro, das ist ab sofort der Preis für Zugfahrten zwischen Cherbourg und Valognes. Das Ziel: den Alltag der Nutzer zu vereinfachen und den Autoverkehr einzuschränken. Es war eine Maßnahme, die schon vor dem Anstieg der Treibstoffpreise beschlossen wurde, aber genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. In der Normandie kostet seit dem 7. März die Zugfahrt zwischen Cherbourg und Valognes nur noch 1 Euro. Ziel ist es, den Alltag der Nutzer mit einem attraktiven Abonnement zu vereinfachen. Das ermöglicht es ihnen auch, Zug und Bus nach Belieben zu nutzen und so Einsparungen zu erzielen. Eine ökologische und wirtschaftliche InitiativeDas Ticket zum Einheitstarif ist eine Stunde lang gültig und geht auf eine Initiative der Communauté d’agglomération du Cotentin und der Region Normandie zurück. Das Ziel ist es vor allem, 1.200 Autofahrern, die täglich zwischen den beiden Städten am Ärmelkanal hin- und herfahren, dazu zu bringen, den Zug statt des Autos zu nehmen. „Wir hoffen auf eine sehr starke…

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  • Krieg in der Ukraine: Franzosen bereiten sich auf die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge vor

    Krieg in der Ukraine: Franzosen bereiten sich auf die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge vor

    In Lille haben Menschendie bereit sind, die aus ihrem Land geflohenen Ukrainer aufzunehmen, bereits Zimmer vorbereitet. Die Stadt ist nach eigenen Angaben darauf vorbereitet, fast 1.600 Kriegsflüchtlinge aufzunehmen.

    Seit sechs Tagen läuft der Fernseher und diese Frau aus Lille fühlte sich hilflos angesichts des Krieg und des damit verbundenen Leids. Also beschließt sie zum ersten Mal in ihrem Leben, Flüchtlinge aufzunehmen. „Ich bin nie auf die Idee gekommen, das zu tun, aber jetzt ist es einfach eine Selbstverständlichkeit. Man kann nicht den ganzen Tag fernsehen und sich sagen, dass es nicht schlimm ist“, erklärt Barbara Ozuch gegenüber dem Sender France 3. Ein Zimmer ist bereits vorbereitet. Das Rathaus von Lille erfasst alle Einwohner, die bereit sind, ihre Türen für Ukrainer zu öffnen.

    Sich in die Lage der Flüchtlinge versetzen

    Einige Kilometer weiter, in Lesquin (Nord), bereitet Sandrine Leroi ebenfalls Betten vor. Die Not der Ukrainer hat sie sehr berührt: „Ich habe mir gesagt, dass wir, wenn wir im Krieg wären, gerne von einem anderen Land aufgenommen werden würden, das uns die Hand reicht, uns ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen bietet“. In der Metropole Lille erklärten sich die Einwohner bereit, mindestens 1.600 ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen.

  • Sturm über Nordfrankreich: Ehepaar in den Siebzigern ertrinkt im Ärmelkanal

    Sturm über Nordfrankreich: Ehepaar in den Siebzigern ertrinkt im Ärmelkanal

    Zwei Tage nach dem Sturm Eunice im Ärmelkanal hatten mehrere Departements im Nordwesten Frankreichs am Sonntag mit dem Sturm Franklin zu kämpfen. Starke Winde und Regen trafen auf eine bereits geschwächte Infrastruktur. Ein siebzigjähriges Ehepaar wurde in seinem Auto von einer Welle mitgerissen. Es überlebte nicht.

    Am Montagmorgen, dem 21. Februar, wurden die Rettungskräfte mobilisiert, um einen Kleinwagen aus dem Wasser zu ziehen. Das stellte sich als schwieriges Unterfangen heraus, da die Straßen immer noch vom Flutwasser bedeckt sind. In der Nacht haben hier zwei 70-Jährige ihr Leben verloren. Als die Opfer am Sonntagabend gegen 22 Uhr den Notruf wählten, befanden sie sich in Bricqueville-sur-Mer (Manche) auf einer überfluteten Straße, die während des Sturms von den Wellen überrollt wurde. Offensichtlich wurde der Kleinwagen von den Wellen mitgerissen. Eine Stunde später konnte das Auto von einem Hubschrauber im Wasser gesichtet werden, die beiden Insassen wurden tot in ihrem Fahrzeug aufgefunden. Hervé Bougon, Bürgermeister der Stadt Bricqueville-sur-Mer, reagiert: „Das ist ein menschliches Drama“.

    Sturmböen mit über 170 km/h
    Dies sind bislang die einzigen bekannten Opfer des Sturms Franklin, der die ganze Nacht über Nordfrankreich fegte. Ungewöhnlich starke Böen trafen auf die Strände von Dünkirchen, Spitzengeschwindigkeiten von über 170 km/h wurden im Norden gemessen. Auch am Montagmorgen wehte der Wind immer noch sehr stark. Der Sturm traf weniger als 48 Stunden nach einem vorherigen Sturm namens Eunice auf Nordfrankreich und erneut wurden Tausende von Einwohnern von der Stromversorgung abgeschnitten. Am Montagmorgen waren 16.000 Haushalte betroffen und aufgrund der schlechten Wetterbedingungen verzögern sich die Reparaturen der Leitungen.

     

  • Wetter: Erneut Warnstufe Orange wegen Sturms in 4 Departements in Nordfrankreich

    Wetter: Erneut Warnstufe Orange wegen Sturms in 4 Departements in Nordfrankreich

    Vier Departements sollen zwischen 20 Uhr am Sonntag und 1 Uhr am Montag von einem „neuen, schnell zirkulierenden Sturmtief betroffen sein, dessen Intensität geringer ist als die des vorherigen Sturms Eunice, das aber dennoch besondere Wachsamkeit erfordert“, warnt Meteo France.

    Meteo France hat für Sonntag, den 20. Februar, erneut die Warnstufe Orange für starke Winde in den Departements Nord, Pas-de-Calais, Somme und Seine-Maritime ausgerufen, zwei Tage nach dem Sturm Eunice, der in der Region bereits große Schäden verursacht hatte.

    Diese Departements sollen zwischen 20 Uhr am Sonntag und 1 Uhr am Montag von einer „neuen stürmischen Episode, die schnell zirkuliert, mit einer geringeren Intensität als der jüngste Sturm Eunice, die jedoch eine besondere Wachsamkeit erfordert“, betroffen sein, warnt Météo France in dem Wetterbericht vom Sonntagmorgen. Diese Sturm-Episode wird durch eine „sehr aktive Kaltfront“ mit Böen „im Allgemeinen zwischen 100 und 110 km/h mit möglichen Spitzen von 120 oder sogar 130 km/h“ gekennzeichnet sein, verbunden mit starken Wellen an der Küste des Ärmelkanals.

    Während es in Frankreich keine Todesopfer gab, kostete das Sturmtief Eunice in Europa (Niederlande, Polen, England, Deutschland, Belgien und Irland) mindestens 16 Menschen das Leben.

  • Sturm Eunice: Nordwestfrankreich schwer getroffen

    Sturm Eunice: Nordwestfrankreich schwer getroffen

    In Nordwestfrankreich und insbesondere an der Küste blies der Wind sehr stark und verursachte Sachschäden, umstürzende Bäume. Auch Menschen wurden verletzt.

    In der Region Pas-de-Calais gab es fast 700 Feuerwehreinsätze. In Wimereux patrouillierten den ganzen Tag über Polizisten, um die Anwohner, die dem Sturm trotzen wollten, auf die Gefahren hinzuweisen: „Bei der einsetzenden Flut werden Sie ziemlich hohe Wellen haben. Das Risiko besteht darin, von einer Welle aufs Meer hinausgetragen zu werden“. In Ambleteuse hielt das Dach eines Wohnhauses den heftigen Sturmböen nicht stand.

    Insgesamt 27 Verletzte
    Auf der Autobahn in der Nähe von Bethune wurden Lastwagen umgekippt und in Lille (Nord) lagen Bäume auf den Hauptverkehrsstraßen. Autos wurden durch herabfallende Dachziegel beschädigt. In der Normandie erreichten die Sturmböen 125 km/h. Der Wohnwagen eines Autofahrers wurde vom Wind regelrecht pulverisiert: „Er ist reingefahren und der Wohnwagen hat sich einmal um die eigene Achse gedreht“. Alles aber kein Grund für viele Schaulustige, sich entmutigen zu lassen: „Das tut gut in diesen schwierigen Zeiten, wir brauchen Luft und Raum“. In fünf Departements galt den ganzen Tag über die Warnstufe Orange. Insgesamt wurden 27 Personen verletzt, acht davon schwer.

  • Die Stürme Dudley und Eunice wehen 140 km/h Windgeschwindigkeit über Nordfrankreich

    Die Stürme Dudley und Eunice wehen 140 km/h Windgeschwindigkeit über Nordfrankreich

    Für die Stürme Dudley und Eunice, die gerade auf Nordfrankreich treffen, werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h erwartet.

    Ein Monat relativ ruhigen Wetters ging diese Woche zu Ende, nachdem sich ein Hochdruckgebiet, das mehr als einen Monat über Frankreich lag, auflöste und den Norden des Landes dem winterlichen Atlantikwetter überließ

    Die Stürme Dudley und Eunice sollen über Irland und dann über das Vereinigte Königreich hinwegfegen, bevor sie auf Europa zusteuern.

    Dudley wird der erste Sturm sein, der Nordfrankreich trifft und in der Nacht zwischen 22 Uhr und etwa 14 Uhr der oberen Normandie und Hauts-de-France heftige Regenfälle und Sturmböen bis zu 110 km/h bringt.

    Nach einer Abschwächung am Donnerstag wird der stärkere Sturm Eunice am Freitag eine ähnliche Zugbahn einschlagen und in den Departements Nord, Pas-de-Calais und Somme Windböen von bis zu 120 km/h bringen, an der Küste bis zu 140 km/h.

    Von der Normandie bis zu den Ardennen werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h vorhergesagt, während weiter südlich, von der Bretagne und dem Pays-de-la-Loire bis zum Grand Est, die Böen 80 oder sogar 90 km/h erreichen können.

    An den nördlichen Küsten wird bei Hochwasser am Freitag mit einer Sturmflut von 30 bis 40 cm gerechnet – das ist allerdings nicht so hoch wie die 1 m, die an der weiter nördlich gelegenen niederländischen Küste erwartet werden, wo noch schlimmere Bedingungen vorhergesagt werden.

  • Buckelwal in Nordfrankreich an den Strand gespült

    Buckelwal in Nordfrankreich an den Strand gespült

    Ein fast 10 Meter langes Buckelwalweibchen wurde auf einem Strand in der Nähe von Calais in Nordfrankreich tot aufgefunden.

    „Das ist ein außergewöhnliches Ereignis für die Region“, sagte Jacky Karpouzopoulos, Präsident des Säugetierschutzverbands CMNF und Leiter des Teams für „Meeresstrandungen“.

    Traktoren werden das 20 bis 25 Tonnen schwere Tier von der Küste wegziehen, damit es nicht von der Flut weggeschwemmt wird. Der tote Wal könnte in der stark befahrenen Schifffahrtsstraße für die Schiffahrt gefährlich sein, würde er im Wasser treiben.

    Eine Autopsie des toten Walweibchens soll direkt am Strand durchgeführt werden.

    Die Ursache für den Tod des Tieres ist noch nicht klar. Biologen sind allerdings der Meinung, dass die Strandung durch Unkenntnis der flachen Gewässer vor Frankreichs Nordküste verursacht worden sein könnte.

    „Diese Art von Strandung ist an unserer Küste recht selten – die Wanderroute der Wale verläuft normalerweise nördlich von Großbritannien“, sagte Yoan Demassieux von der Liga für Tierschutz (LPA) gegenüber der Agentur AFP.

    Der Wal soll am frühen Morgen des 11. Februars gestorben sein. Der Tierschützer hält es für möglich, dass er von den zahlreichen Sandbänken an den Stränden von Ost-Calais überrascht wurde und dann unter seinem eigenen Gewicht erstickt ist. Auch die Möglichkeit einer Krankheit wird nicht ausgeschlossen.

    Im November 2021 wurde ein 19 Meter langer Finnwal im Hafen von Calais angespült, nachdem er durch Schiffsschrauben verletzt worden war.