Kategorie: Grand West

  • Getreidesilos brannten im Hafen von La Rochelle

    Getreidesilos brannten im Hafen von La Rochelle

    Am Donnerstag, dem 10. August, breitete sich im Hafen von La Rochelle (Charente-Maritime) ein gewaltiges Feuer aus.

    Am Donnerstag, dem 10. August, brannten im Hafen von La Rochelle (Charente-Maritime) mehrere Getreidesilos. Tausende Tonnen Weizen wurden ein Raub der Flammen. Die Sorge war bei einigen Bewohnern der Gemeinde groß. „Das hat mich beunruhigt, man weiß nicht, was das ist und was da drin ist, da so viel dichter Rauch aufgestiegen ist“, sagt ein Anwohner gegenüber dem Sender France 3.

    Das Feuer soll auf einem Förderband ausgebrochen sein, das das Getreide von und zum Silo transportiert. 120 Feuerwehrleute wurden angefordert, um die Flammen schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. Am Abend bestand keine Explosionsgefahr mehr. „Wir befinden uns in einer Phase, in der wir die restlichen Brandherde löschen, sowohl in den technischen Galerien als auch auf den Silodächern“, erklärt der Oberstleutnant der Feuerwehr François Thèves auf France 3. Um den Brandort wurde ein Sicherheitsperimeter eingerichtet.

  • Sturmflut: 55-jähriger Mann ertrinkt vor Saint-Hilaire-de-Riez in der Vendée

    Sturmflut: 55-jähriger Mann ertrinkt vor Saint-Hilaire-de-Riez in der Vendée

    Ein Mann ertrank am späten Donnerstagnachmittag bei der stürmischen Flut am Strand von La Pège in Saint-Hilaire-de-Riez (Vendée) im Atlantik.

    Ein 55-jähriger Mann ertrank am späten Nachmittag des 3. August am Strand von La Pège in Saint-Hilaire-de-Riez (Vendée) im Atlantik, wie der Sender France Bleu Loire Océan berichtete. Der 55-jährige Mann wurde von den Rettungskräften geborgen, aber konnte nicht wiederbelebt werden. Der Vorfall ereignete sich bei steigender Flut und stürmischem Meer.

    Die ersten Augusttage sind geprägt von hohen und stürmischen Gezeiten an der französischen Atlantikküste und den Küsten des Ärmelkanals mit sehr hohen Wasserständen am Freitag und Samstag.

    Im Departement Côtes-d’Armor wurden am Donnerstagabend zwei 16-jährige Jugendliche unverletzt gerettet, nachdem sie von der steigenden Flut auf einer Insel in Plougrescant eingeschlossen worden waren, die nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist, berichtet der Sender France Bleu Breizh Izel.

    Bereits am Mittwochnachmittag, mitten im Durchzug des Sturmtiefs Patricia, kam eine 57-jährige Frau im Meer bei Ouessant (Finistère) ums Leben.

  • 4-Meter-Monster – Wellenalarm an der Atlantikküste für Donnerstag, den 3. August

    4-Meter-Monster – Wellenalarm an der Atlantikküste für Donnerstag, den 3. August

    An der Küste des Departements Landes werden 3 bis 4 m hohe Wellen erwartet. Es ist extreme Wachsamkeit geboten. Einige Badeorte wollen für heute Abend sogar den Zugang zu den Stränden schließen.

    Das Sturmtief, das bereits gestern die Bretagne und die Normandie getroffen hat, erschüttert weiterhin die Atlantikküste und verursacht sehr hohen Wellengang und gefährliche Strömungen. Am Donnerstag, dem 3. August, rufen die Behörden zur Wachsamkeit auf. Für die Küste des Departements Landes gilt bereits die Alarmstufe Gelb wegen Überflutungsgefahr.

    „Gehen Sie heute kein Risiko im Wasser ein“. Das ist die Botschaft, die von den Behörden eindringlich veröffentlicht wird. Ausserdem wird daran erinnert, dass das Baden außerhalb der bewachten Zonen sehr riskant sein kann und dass man unbedingt die Sicherheitsanweisungen befolgen müsse. Eine rote Flagge bedeutet, dass die Bedingungen nicht gegeben sind, um Badenden einen sicheren Rahmen zu bieten. Strömungen und hohe Wellen können Schwimmer an diesem Donnerstag stark gefährden. Aus diesem Grund hat die Stadt Biscarosse nun beschlossen, den Zugang zu ihren Stränden ab 19 Uhr zu sperren.

    Für das Departement Landes besteht am Donnerstag ein sehr hohes Überflutungsrisiko. Auch hier könnten 3 bis 4 m hohe Wellen entstehen, die die Badenden gefährden. Bereits Anfang der Woche waren die Rettungsschwimmer stark gefordert. Am Mittwoch wurden ein 29-jähriger Mann und sein 11-jähriges Kind 150 m vor der Küste gerettet, berichtet der Sender France Bleu. In Labenne rissen die Strömungen eine Person 250 m vom Strand weg, was den Einsatz eines Hubschraubers erforderte.

  • Deux-Sèvres: 17 Fahrzeuge in Thouars in der Nacht von Freitag auf Samstag angezündet

    Deux-Sèvres: 17 Fahrzeuge in Thouars in der Nacht von Freitag auf Samstag angezündet

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 29. Juli, wurden 17 Fahrzeuge an fünf verschiedenen Orten in Thouars (Deux-Sèvres) in Brand gesetzt, was in der Gemeinde für große Aufregung und Verärgerung sorgt.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 29. Juli, wurden 17 Fahrzeuge in Thouars (Deux-Sèvres) angezündet. In dieser sonst ruhigen Gemeinde stehen die Einwohner unter Schock. „Es ist vor allem beängstigend, wenn man sieht, was für einen Schaden so etwas anrichten kann. Wenn jemand da gewesen wäre, hätte es noch schlimmer kommen können“, sagt eine Einwohnerin auf dem Sender France 3. Im Kapuzinerviertel von Thouars konnte das Schlimmste gerade noch verhindert werden. Hier griff das Feuer sogar auf ein Wohnhaus über. Zwölf Bewohner mussten evakuiert werden.

    Verärgerung der Bewohner
    Es gab keine Verletzten. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, aber es gab noch keine Festnahmen. In den letzten Monaten war es bereits zu anderen Vorfällen dieser Art gekommen. In der Stadt mit fast 14.000 Einwohnern herrscht große Verärgerung. „Es reicht, es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert“, beklagt ein Einwohner. In der Gemeinde wurden 22 Videoüberwachungskameras installiert. Der Bürgermeister Bernard Paineau erklärt sich bereit, noch mehr Mittel zur Überwachung zur Verfügung zu stellen. Die Sicherheitsvorkehrungen werden in den nächsten Tagen mit häufigeren Polizeipatrouillen verstärkt.

  • Frankreich und seine Regionen – Pays de la Loire

    Frankreich und seine Regionen – Pays de la Loire

    Die Region Pays de la Loire ist eine wunderschöne Region im Westen Frankreichs, die für ihre vielfältige Landschaft, historischen Schätze und kulinarischen Köstlichkeiten bekannt ist. Heute wollen wir Ihnen die Highlights der Region vorstellen. Die Region Pays de la Loire ist von einer beeindruckenden Landschaft geprägt. Die Küste ist von langen Sandstränden und malerischen Buchten […]

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  • Departement Mayenne: Notdienste den ganzen Sommer über nachts geschlossen

    Departement Mayenne: Notdienste den ganzen Sommer über nachts geschlossen

    Aufgrund von Personal- und Materialmangel werden die Notaufnahmen im Departement Mayenne für den Sommer über Nacht geschlossen bleiben. Die Einwohner sind beunruhigt. Der Landkreis Mayenne ist seit Montag, dem 3. Juli, für den gesamten Sommer von nächtlichen Notfalldiensten abgeschnitten. In Laval (Mayenne) werden die Notaufnahmen jeden Abend für nicht lebensbedrohlich Verletzte von 18:30 Uhr bis zum Morgen geschlossen. Das nächstgelegene Krankenhaus befindet sich in Angers (Maine-et-Loire), 80 km entfernt. Zwei Rentnerinnen sind besorgt über diese Situation. Die bevorstehenden Schulferien bereiten ebenfalls Sorgen. Ein Freizeitanimateur begleitet seit Beginn des Sommers regelmäßig verletzte Kinder in die Notaufnahme. „Im letzten Monat habe ich insgesamt 18 Stunden in der Kinderklinik verbracht, entweder tagsüber oder nachts“, berichtet Thomas Massolo, Gesundheitsbeauftragter eines Freizeitzentrums auf dem Sender France 2. Aufgrund des Mangels an medizinischem Personal und Ausrüstung s…

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  • Angers: Polizei sucht flüchtigen Doppelmörder

    Angers: Polizei sucht flüchtigen Doppelmörder

    Ein 42-jähriger Häftling wird derzeit von Polizei und Gendarmerie in der Gegend rund um Angers (Maine-et-Loire) gesucht. Der Flüchtige wird verdächtigt, auf seiner Flucht zwei Menschen getötet zu haben. Mehrere Dutzend Gendarmen sind auf der Suche nach einem besonders gefährlichen Straftäter, der aus dem Gefängnis in Argentan (Orne) ausgebrochen ist. Die Suche begann in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 4. Juli. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet. Der Flüchtige wird verdächtigt, eine Frau und einen 72-jährigen Mann getötet zu haben, nachdem er während eines Hafturlaubs geflüchtet war. Der 42-jährige Verdächtige verbüßte im Gefängnis von Argentan eine 12-jährige Haftstrafe wegen versuchten Mordes an seiner Ehefrau und eine dreijährige Strafe wegen schwerer Sachbeschädigung. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen nahm der Beschuldigte während eines Hafturlaubs einen Zug und reiste am 20. Juni nach Angers, wo er sich Verwaltungsdokumente kümmern wollte. Am 22. Juni wird in Angers ein erstes Opfer, eine 40-jährige Frau, entdeckt. Man fand die Frau in ihrer Wohnung. Sie trug Spuren am Hals, die auf eine Strangulation mit bloßen Händen hindeuteten, die zu ihrem Tod geführt hat. Der Verdächtige befand sich im selben Gefängnis wie der Ex-Lebensgefährte der Frau. der Flüchtige war seinem späteren Opfer im Gefängnis in Argentan im Besucherraum begegnet. Am 28. Juni wurde weiter nördlich in Chailland (Mayenne) eine 26-jährige schwangere Frau entdeckt, die ebenfalls Opfer eines Strangulationsversuchs gworden war. der Täter hatte es offensichtlich auf ihr Fahrzeugs abgesehen. Diese Frau wurde dank des beherzten Eingreifens einer dritten Person gerettet. Der Mann flüchtete daraufhin in ein bewaldetes gebiet und verschwand. Am Samstagabend gegen 19 Uhr wurde in Cantenay-Epinard (Maine-et-Loire), nördlich von Angers, ein brennendes Fahrzeug entdeckt. Der Besitzer, ein 72-jähriger Mann, ehemaliger Mechaniker in der Gemeinde und Gemeinderat, wird tot in seinem Haus aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte am Montagabend einen Fahndungsaufruf mit einem Foto: Darin wird der Verdächtige als 1,85 m großer Mann beschrieben, „ein Mischlingstyp mit athletischer Statur und schwarzen, lockigen Haaren“. Alle Personen, die über Hinweise verfügen, werden gebeten, die Nummer 0800 877 668 (oder in Notfällen die Nummer 17) zu kontaktieren, ohne zu versuchen, selbst einzugreifen, heißt es in der Fahndungsausschreibung. Laut dem Kommandanten der Gendarmeriegruppe des Departements Maine-et-Loire, sind 52 Gendarmen im Einsatz und über 400 Immobilien wurden bereits überprüft. Auch Polizisten aus Angers beteiligen sich an der Suche.
  • Klima: Das Mittelmeer und der Atlantik erleben eine Meereshitzewelle

    Klima: Das Mittelmeer und der Atlantik erleben eine Meereshitzewelle

    Das Mittelmeer und der Atlantische Ozean werden immer wärmer. Das Phänomen erfreut die Badegäste, besorgt aber die Klimaforscher. Die Wassertemperaturen im Mittelmeer und im Atlantik sind in diesem Juni ungewöhnlich hoch.

    Es ist so heiß, dass die Badegäste am Strand von Larmor-Plage (Morbihan) nicht zögern, sich ins Wasser zu stürzen. „Ich glaube, heute hat das Wasser 20 Grad. Es sollte aber eigentlich bei 18 Grad oder sogar darunter liegen“, stellt eine Einwohnerin auf dem Sender France 3 fest. Das Phänomen ist im gesamten Nordatlantik zu spüren, wobei es in einigen Gebieten bis zu fünf Grad wärmer ist als die Durchschnittstemperatur.

    Mögliche Zunahme ozeanischer Hitzewellen.
    Die Erwärmung des Wassers betrifft auch das Mittelmeer. Taucher im Hafen von Montpellier (Hérault) spüren die Hitzewelle sogar in mehreren Metern Tiefe. „Es ist ziemlich tief, bevor man die kalte Wasserschicht findet“, sagt eine Taucherin. Im letzten Jahr stieg die Wassertemperatur sogar manchmal auf über 30 Grad. Die Hitzewellen im Meer beunruhigen die Wissenschaftler, die Sensoren ausgebracht haben, um die Temperaturen zu messen. Sie stellen einen dauerhaften Anstieg der Temperaturen und entsprechende Auswirkungen auf die Biodiversität fest.

    In seinem schlimmsten Szenario sagt der UNO-Klimarat IPCC eine bis zu 50-fache Zunahme der Hitzewellen in den Ozeanen voraus.

  • Brände in Kanada: Der Rauch wird diese Woche Frankreich erreichen!

    Brände in Kanada: Der Rauch wird diese Woche Frankreich erreichen!

    Rauch aus den riesigen Bränden in Kanada überquert den Atlantischen Ozean und wird ab Montag, dem 26. Juni, Frankreich erreichen. Diese Rauchgase enthalten zahlreiche Schadstoffe. Wie hoch sind die Gesundheitsrisiken?

    Kanada wird seit Mai von gigantischen Waldbränden heimgesucht. 78 Brände sind immer noch nicht unter Kontrolle, 83 Brände waren am 21. Juni eingedämmt, so die neuesten Online-Zahlen der kanadischen Waldbrandbehörde (CIFFC). Seit dem 1. Januar 2023 sind fast 6 Millionen Hektar Land abgebrannt. Wiederholt verdeckten Rauchschwaden in den letzten Wochen den Himmel über mehreren nordamerikanischen Städten – einschließlich New York.

    Ein Teil des Rauchs überquert nun den Atlantik und wird dank der ozeanischen Luftströmung jetzt nach Frankreich gelangen, berichtet die französische Beobachtungsstelle für Tornados und Gewitter Keraunos.

    Auch La Chaîne Météo meldet, dass Rauchschwaden in den kommenden Tagen in der Bretagne und an der Biskaya auf die französische Küste treffen könnten.

    Die kanadischen Behörden warnten vor zahlreichen Schadstoffen im Rauch, der bei Bränden entsteht. Er enthält insbesondere Feinstaub. Die Gesundheitsbehörden in Québec empfehlen, Masken zu tragen, den Aufenthalt im Freien einzuschränken und haben Zentren eröffnet, in denen die Luft gefiltert wird. Montreal ist derzeit die am stärksten verschmutzte Stadt der Welt mit einer Luftqualität, die laut IQAir als „extrem ungesund“ eingestuft wird. Die Feinstaubkonzentrationen in der Luft in Montreal sind 33 Mal höher als die Luftqualitätsgrenzen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), berichtet das Journal de Montréal.

  • Erdbeben in Westfrankreich: Ereignis von ungewöhnlichem Ausmaß

    Erdbeben in Westfrankreich: Ereignis von ungewöhnlichem Ausmaß

    Am Freitag, dem 16. Juni, ereignete sich ein Erdbeben im Westen Frankreichs. Das war zwar kein Novum in Frankreich, aber die Tatsache, dass die Erde in einem so großen Gebiet, im gesamten Westen des Landes, bebte, ist relativ außergewöhnlich.

    Es ist 18.38 Uhr am Freitag, dem 16. Juni, als die Erde  im Westen Frankreichs wenige Sekunden lang bebt. In der Region kommt es immer wieder zu leichten Erschütterungen, doch dieses Mal ist die Bevölkerung stärker betroffen. Am Samstagmorgen, den 17. Juni, kam es zu einem Nachbeben. Für eine Familie, die in Cram-Chaban (Charente-Maritime) wohnt, gab es zahlreiche Schäden, nicht nur außen, sondern auch im Haus. „Durch die Erschütterungen ist der Heizkörper aus der Wand gerissen und das gesamte Wasser ist in den Raum geflossen“, erzählt eine Bewohnerin auf dem Sender France 3. Überall sind Risse entstanden. Die Familie kann kaum begreifen, was passiert ist.

    Anerkennung als Naturkatastrophe
    Das Epizentrum des Bebens lag im Herzen des Departements Charente-Maritime, in 3 km Tiefe unter der Gemeinde Sainte-Gemme. Mit einer Magnitude von 5,3 ereignet sich diese Art von Erdbeben in Frankreich alle fünf bis zehn Jahre. Diesmal waren die Erschütterungen jedoch bis zu 300 km weit zu spüren, z. B. auch in Caen (Calvados).

    Frankreich ist ein Land mit nur mäßigem Erdbebenrisiko, aber ein Risiko besteht trotzdem. „Wir haben Narben, sogenannte Verwerfungen. Diese Verwerfungen sind sehr weit entfernten Kräften ausgesetzt, die mit der Plattentektonik verbunden sind: die Öffnung des Atlantiks, der Zusammenstoß der kontinentalplatten von Afrika und Europa“, erklärt der Seismologe Yann Klinger. Am Samstagmorgen kündigte die Regierung ein beschleunigtes Verfahren zur Anerkennung von Naturkatastrophen für die betroffenen Gemeinden an.