Kategorie: Grand Est

  • Krankenwagenfahrer in Besançon erstochen

    Krankenwagenfahrer in Besançon erstochen

    In Besançon (Doubs) wurde am Samstag ein Rettungssanitäter von einem psychisch gestörten Mann getötet, während er versuchte, ihn zu versorgen. Der Verdächtige wurde in Gewahrsam genommen.

    Ein Rettungssanitäter ist am Samstag in Besançon (Doubs) gestorben, nachdem er bei einem Einsatz in der Wohnung eines Mannes, der als psychisch gestört bekannt war niedergestochen wurde, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

    Nach einem Anruf seiner Familie beim Rettungsdienst am frühen Morgen begaben sich zwei Sanitäter zum Haus des 40-Jährigen im Stadtteil Planoise, so die Polizei. Die Polizei wurde ebenfalls alarmiert und traf einige Minuten nach dem Krankenwagen am Tatort ein.

    „Die Fahrer des Krankenwagens kannten ihn und haben nicht auf uns gewartet“, und nachdem sie die Wohnung betreten hatten, „stach der Mann auf einen von ihnen ein“, so die Polizei, die damit einen Bericht von L’Est Républicain bestätigt. Der Sanitäter starb „einige Stunden später“ in dem Krankenhaus, in das sein Kollege ihn gebracht hatte, so die gleiche Quelle. „Das Opfer ist leider gestorben und ein Verdächtiger befindet sich in Haft“, bestätigte die Staatsanwaltschaft.

  • Haut-Rhin: Antisemitische Schmierereien an einer Friedhofsmauer entdeckt

    Haut-Rhin: Antisemitische Schmierereien an einer Friedhofsmauer entdeckt

    Eine Untersuchung über die Herkunft der Schmierereien ist eingeleitet worden. Es wurden jedoch keine Gräber beschädigt.

    Wie die Präfektur mitteilte, wurden am Samstag, dem 28. September, an der Außenmauer des Friedhofs von Rouffach im Departement Haut-Rhin mehrere antisemitische Parolen entdeckt. Es wurde eine Untersuchung durch die Gendarmerie eingeleitet.

    Drei gesprühte Inschriften „Tod den Juden“ wurden an der Mauer des Friedhofs sowie an der Wand einer angrenzenden Scheune gefunden. Die Schmierereien wurden am Samstagmorgen von einem Gemeindebeamten entdeckt. Sie waren auch von der nahe gelegenen Straße aus sichtbar. Es wurden jedoch keine Gräber geschändet.

    Der Präfekt des Departements Haut-Rhin, Louis Laugier, verurteilt auf das Schärfste diese hasserfüllten Inschriften und bekräftigt die volle Mobilisierung des Staates gegen solche Taten. „Antisemitismus und alle anderen Formen des Hasses haben in unserer Republik keinen Platz“, heißt es in der Erklärung der Präfektur.

    Zwischen Ende 2018 und Ende 2019 wurden auf drei elsässischen jüdischen Friedhöfen 240 Gräber geschändet und mit Neonazi-Tags beschmiert. Die Täter dieser Schändungen sind bis heute nicht identifiziert worden. Eine antisemitische Inschrift wurde im November 2020 auch auf einer Stele in Mulhouse entdeckt.

  • Afghanistan: Straßburg nimmt 150 Flüchtlinge auf

    Afghanistan: Straßburg nimmt 150 Flüchtlinge auf

    Die internationale Gemeinschaft muss „Dialog mit den Taliban“ fortsetzen, sagt die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Die Stadt Straßburg wird am Donnerstag und für mehrere Wochen 150 afghanische Flüchtlinge aufnehmen, die seit der Machtübernahme durch die Taliban aus ihrem Land geflohen sind, teilte die Präfektin des Departements Bas-Rhin am Mittwoch, 25. August, mit. „Es wurde vereinbart, dass wir ab morgen 150 Afghanen in Straßburg aufnehmen werden“, sagte Josiane Chevalier auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu, dass ein Hotel in der Stadt für einen Monat zur Unterbringung der Flüchtlinge requiriert wurde. Die 150 afghanischen Staatsangehörigen gehören zu den 2.000 Personen, die seit der Machtübernahme durch die Taliban am 15. August per Flugzeug nach Frankreich evakuiert wurden. Der Verein Foyer Notre Dame wird für die Logistik der Aktion verantwortlich sein. Die ARS Grand Est übernimmt die gesundheitliche Überwachung (Quarantäne, Covid-Tests und medizinische Überwachung) sowie …

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  • Grand Est: 12.000 Menschen nach einem Rohrbruch bis auf Weiteres ohne Leitungswasser

    Grand Est: 12.000 Menschen nach einem Rohrbruch bis auf Weiteres ohne Leitungswasser

    Am Freitag, 20. August, sollen Sattelschlepper zwei Liter frisches Wasser pro betroffener Person liefern.

    12.000 Einwohner der Departements Meuse und Meurthe-et-Moselle sind bis auf Weiteres ohne Leitungswasser, nachdem in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 18. auf 19. August, eine Leitung geplatzt ist, berichtet France Bleu Lorraine Nord. In 19 Städten gilt das Wasser als ungenießbar.

    Nach einem Rohrbruch in Mercy-le-Bas (Meurthe-et-Moselle) muss das Wasser nun überprüft werden. Die ersten Analysen finden am Freitag, dem 20. August, statt. In der Zwischenzeit wird von der Interkommunalen Wasservereinigung Piennes (SIEP), die Eigentümerin der Leitung ist, Wasser in Flaschen verteilt. Ein Sattelschlepper mit 33 Paletten Mineralwasser wird voraussichtlich am Freitag, 20. August, vormittags eintreffen. Jede betroffene Person erhält zwei Liter Wasser.

    Nach Angaben des SIEP wird das Versorgungsproblem bald nach Abschluss der Arbeiten gelöst sein. Die Genehmigung zum Gebrauch des Wassers soll nach den Analysen erteilt werden.

  • Antisemitismus bei Gesundheitspass-Protest in Metz: Gericht ordnet Untersuchung an  

    Antisemitismus bei Gesundheitspass-Protest in Metz: Gericht ordnet Untersuchung an  

    Präfekt Laurent Touvet „verurteilt dies auf das Schärfste“, so die Präfektur, und fügt hinzu, dass „die Staatsanwaltschaft Metz eine Untersuchung eingeleitet hat“. Die Staatsanwaltschaft hat am Sonntag, 8. August, Ermittlungen wegen eines „Schildes mit eindeutig antisemitischer Botschaft“ eingeleitet, das während einer Demonstration gegen den Gesundheitspass am Samstag in Metz hochgehalten wurde, teilte die Präfektur Moselle in einer Erklärung mit. Ein in den sozialen Netzwerken veröffentlichtes Foto zeigt eine junge Frau, die das beleidigende Schild mit den Namen mehrerer Politiker, Geschäftsleute und Intellektueller, von denen einige jüdisch sind, hochhält. „Die Polizei wird eingeschaltet“.“Dieses Plakat ist verachtenswert. Antisemitismus ist ein Verbrechen, keine Meinung. Solche Kommentare werden nicht ungestraft bleiben“, schimpft Innenminister Gérald Darmanin auf seinem Twitter-Account. Er sagte, er habe die Präfektur Moselle gebeten, „die Angelegenheit auf der Grundlage von Artik…

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  • Weitere Proteste gegen den Gesundheitspass

    Weitere Proteste gegen den Gesundheitspass

    Insgesamt haben in Frankreich heute rund 16.000 Menschen gegen die von Emmanuel Macron angekündigte Ausweitung des Gesundheitspasses protestiert, meldet Franceinfo unter Bezug auf eine Polizeiquelle. Neben Lyon fanden auch Kundgebungen in Toulouse, Paris, Anncey und Nantes statt. Die Demonstration in Lyon war zwar angemeldet, aber nicht für den Place Bellecour, wo sich die Demonstranten versammelten. Nach Angaben der Präfektur waren die Ordnungskräfte Ziel von Geschossen, was wiederum den Einsatz von Tränengas provozierte. Die Polizei hinderte die Demonstranten auch daran, in die Einkaufsstraßen auf beiden Seiten des Platzes zu marschieren. Die Polizei feuerte im Zentrum von Lyon Tränengas ab, um die Demonstration gegen Emmanuel Macrons Ankündigungen zur Gesundheitskrise einzudämmen. Die etwa 1.500 Demonstranten skandierten „Freiheit, Freiheit“. Lyon: Rue de la République völlig unter Tränengas. Die anti #PassSanitaire Demonstranten wurden in andere Strassen zurückgedrängt:

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  • Proteste gegen den Gesundheitspass in mehreren Städten Frankreichs

    Proteste gegen den Gesundheitspass in mehreren Städten Frankreichs

    Heute Nachmittag formieren sich Demonstrationen, um die von Emmanuel Macron beschlossene Ausweitung der Anwendung des Gesundheitspasses zu protestieren. Mehrere Dutzend Menschen versammeln sich oder marschieren derzeit in Bordeaux, Nantes oder Rouen, berichten Journalisten vor Ort. Auch im Pariser Stadtteil Grands Boulevards hat sich ein Demonstrationszug von mehreren hundert Menschen gebildet, die gegen die Ausweitung des Gesundheitspasses sind. Die Polizei versucht derzeit, den Protestzug mit Tränengas aufzulösen, berichtet der Brut-Journalist Rémy Buisine. „Freiheit, Freiheit“ – In den Straßen von Paris formiert sich eine Demonstration gegen den #PassSanitaire.

    Die Ordnungskräfte setzen Tränengas gegen Demonstranten ein.

    Der Gesetzentwurf zur Ausweitung des Gesundheitspasses und der Impfpflicht für angehörige der Pflegedienste sieht eine Isolationspflicht vo…

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  • Wetter: Fünf Departements im Osten Frankreichs auf Alarmstufe Orange wegen „Regens und Überschwemmungen“gesetzt

    Wetter: Fünf Departements im Osten Frankreichs auf Alarmstufe Orange wegen „Regens und Überschwemmungen“gesetzt

    Schwere Regenfälle werden in der Nacht zum Dienstag für diesen Teil des Landes erwartet.

    Seien Sie wachsam, wenn Sie im Osten Frankreichs unterwegs sind oder dort wohnen. Fünf Departements wurden auf Alarmstufe orange für „Regen und Überschwemmungen“ gesetzt, teilte Météo France mit. Es geht um die Departements Doubs, Jura, Bas-Rhin, Haut-Rhin und Territoire de Belfort. Starke Regenfälle werden ab Montagabend gegen 22 Uhr erwartet und sollen bis Dienstagmittag andauern, meldet Météo France. Die heftigen Regenfälle werden als „ungewöhnlich für die Jahreszeit“ eingestuft.

    Die anhaltenden Regenfälle werden ein „ziemlich großes geografisches Gebiet“ betreffen und das ist es, was Anlass zur Sorge gibt. „Während der gesamten Episode werden oft 40 bis 70 Liter Regen pro m2 erwartet, darunter 30 bis 50 Liter in weniger als 12 Stunden“, warnt Météo France.

  • Vogesen: Ein Ausbruch der Variante Delta wurde bei Fans entdeckt, die von der Euro zurückkehrten

    Vogesen: Ein Ausbruch der Variante Delta wurde bei Fans entdeckt, die von der Euro zurückkehrten

    Die Präfektur der Vogesen gab neun positive Fälle der Delta-Variante bei Fans nach der Rückkehr aus Ungarn, wo sie das Spiel Ungarn gegen Portugal bei der Europameisterschaft besucht hatten, bekannt. „Ein Cluster der indischen Variante wurde bei Bewohnern der Orte Le Thillot und Fresse-sur-Moselle festgestellt. Neun positive Fälle wurden bereits bestätigt“, teilte die Präfektur am Mittwochabend in einer Erklärung mit. Es handele sich um neun Mitglieder der portugiesischen Gemeinde, die Ende Juni in einem Kleinbus nach Ungarn aufbrachen, um ein Portugal-Spiel in Budapest anlässlich der Fußball-Europameisterschaft zu besuchen, bestätigte der Bürgermeister von Le Thillot, Michel Mourot. „Von dort kamen sie zurück und eine Woche später brach es aus. Wir haben sechs positive Fälle in der Gemeinde Le Thillot und drei positive Fälle in Fresse-sur-Moselle. Aber es ist die gleiche Familie“, sagte Michel Mourot gegenüber der Agentur AFP. Auf Nachfrage wollte die Präfektur allerdings nicht bestät…

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  • Gewitter: Für 11 Departements „hohes Risiko von gewaltsamen Wetterphänomenen“

    Gewitter: Für 11 Departements „hohes Risiko von gewaltsamen Wetterphänomenen“

    Und wieder kommen die Gewitter. Météo France hat elf französische Departements auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Die schweren Gewitter setzen sich am Montag, 28. Juni, über Teilen Frankreichs fort. Vom Norden des Zentralmassivs bis zum Jura-Gebirge ist das Risiko besonders hoch, das die Gewitter mancherorts auch von starkem Hagel begleitet werden. Météo France spricht von einer „stark stürmischen Situation im Sommer“, die „eine besondere Wachsamkeit erfordert, da ein starkes Risiko von gewaltsamen Wetterphänomenen besteht“.

    Météo France hat elf Departements unter Warnstufe Orange gestellt: Allier (03), Puy-de-Dôme (63), Loire (42), Rhône (69), Bas-Rhin (67), Haut-Rhin (68), Territoire de Belfort (90), Doubs (25), Jura (39), Haute-Savoie (74), Ain (01).

    „Die neue Gewitterwelle dehnt sich heute Nachmittag bis in den Nordosten des Zentralmassivs aus“, so Météo France. „Die Gewitter vermehren sich und breiten sich schnell nach Norden aus. In der Nähe der Schweizer und deutschen Grenze besteht bis zur Nachtmitte die Gefahr von heftigen Gewittern mit Hagel, starken Windböen von bis zu 100 km/h und hoher Niederschlagsintensität von etwa 30 Litern pro Quadratmeter.

    „Die Gewitteraktivität wird aber in der Nacht von Montag auf Dienstag deutlich abnehmen“, so Météo France.