Kategorie: Grand Est

  • In der Haute-Savoie entwirft ein Unternehmen Sportschuhe aus Seegras und Plastik, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren

    In der Haute-Savoie entwirft ein Unternehmen Sportschuhe aus Seegras und Plastik, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren

    Die Schuhe werden aus natürlichen und recycelbaren Materialien hergestellt. Das Ziel der Firmengründer ist es, den Kohlenstoff-Fußabdruck auf unserem Planeten zu verringern.

    Als bisher umweltverschmutzende Industrie erfindet sich die Schuhherstellung jetzt neu. In Annecy existiert seit 2018 ein Start-up auf dem Markt der umweltfreundlichen und veganen Sportschuhe. Das kleine Unternehmen mit 6 Mitarbeitern stellt Turnschuhe aus umweltfreundlichen und recycelten Produkten her. Stroh, Heu, invasive Algen oder Plastikflaschen. „Je nach Modell verwenden wir zwischen drei und sechs Flaschen pro Paar. Die Idee ist, die Verwendung nicht recycelter Materialien bei den Schuhen zu minimieren“, erklärt Guillaume Linossier, der Designer der Marke. Eine weitere Besonderheit der jungen französischen Schuhmarke: die Nichtverwendung von Leder. Materialien tierischen Ursprungs sind verboten.

    Schutz der Umwelt
    „Das Ziel des Unternehmens ist es, eine Reihe innovativer, umweltfreundlicher Lösungen auf den Schuhmarkt zu bringen“, so der Firmengründer. Im vergangenen Jahr wurden bereits 60.000 Paar Schuhe verkauft.

    Für jedes verkaufte Paar verpflichtet sich das Unternehmen aus der Haute-Savoie, 1% des Preises für Naturschutzprojekte zu spenden. Der einzige Haken an der Sache ist, dass die Turnschuhe nicht „Made in France“ sind, sondern in Portugal hergestellt werden, um die Herstellungskosten zu senken…

    Lesen Sie weitere Artikel zu diesem Thema hier.

  • Sturm Aurora: 120.000 Haushalte am Mittag immer noch ohne Strom

    Sturm Aurora: 120.000 Haushalte am Mittag immer noch ohne Strom

    Die Alarmstufe Orange wurde in den betroffenen Departements aufgehoben. Der RER-Verkehr und das SNCF-Netz sind aber weiterhin stark beeinträchtigt.

    Am Donnerstag, dem 21. Oktober, hinterließ Sturm Aurora heftige Spuren in der nördlichen Hälfte Frankreichs. Am Mittag war für die Hälfte der ursprünglich 250.000 Haushalte, die nach dem Durchzug des Tiefdruckgebiets immer noch ohne Strom. „Etwa 4.000 Techniker sind derzeit im Einsatz, und weitere Teams treffen als Verstärkung ein“, so Enedis. Im Nahverkehrswesen sind der Zugverkehr in der Normandie und die RER in der Ile-de-France am meisten durch die von den heftigen Winde verursachten Schäden betroffen.

    Verkehrsprobleme im Grand Est. Die TER-Züge verkehren seit 11.45 Uhr in Lothringen nur unregelmässig. In der Region waren am Donnerstagmorgen 28.000 Haushalte ohne Strom. In Markstein wurde eine Rekordwindgeschwindigkeit von 170 km/h gemessen. Die SNCF bittet die Reisenden, Reisen wenn möglich zu verschieben oder alternative Verkehrsmittel zu benutzen. Auch in der Champagne-Ardenne wird der Verkehr „auf einem Teil der Strecken“ erst allmählich wieder aufgenommen werden können.

    RER in der Ile-de-France gestört. In der Ile-de-France kam es am Morgen auf den meisten RER-Linien zu erheblichen Behinderungen. Die meisten Züge verkehren aber jetzt wieder fast normal. Die Wiederaufnahme des Normalbetriebs ist „gegen 17 Uhr vorgesehen“, so die SNCF.

    In der Normandie sind einige Strecken noch gesperrt. In der Normandie ist der Verkehr auf einigen Strecken blockiert, da die Gleise noch kontrolliert werden müssen, so die SNCF. Die Linien Caen-Paris, Deauville-Paris, Le Havre/Rouen/Paris und Paris-Granville werden voraussichtlich gegen 17 Uhr wieder funktionieren. In der Region Hauts-de-France wurde die Verbindung Paris-Amiens wieder freigegeben, während die Verbindung Paris-Laon bis 18 Uhr noch unterbrochen ist.

  • Metz: 6 Monate Haft auf Bewährung für Anti-Gesundheitspass-Demonstrantin wegen antisemitischer Parolen

    Metz: 6 Monate Haft auf Bewährung für Anti-Gesundheitspass-Demonstrantin wegen antisemitischer Parolen

    Das ehemalige FN-Mitglied hatte am 7. August bei einer Demonstration gegen den Gesundheitspass ein antisemitisches Schild hochgehalten. Ein höheres Strafmaß als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Cassandre Fristot wurde am Mittwoch, 20. Oktober, vom Strafgericht Metz zu einer sechsmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt, weil sie bei einer Demonstration gegen den Gesundheitspass am 7. August ein antisemitisches Schild hochgehalten hatte. Der Deutschlehrerin und ehemaligen Front-National-Mitglied drohten bis zu einem Jahr Gefängnis und eine Geldstrafe von 45.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft hatte eine dreimonatige Haftstrafe auf Bewährung und eine dreijährige Sperre gegen die Lehrerin beantragt. Die Beschuldigte erschien nicht zur Anhörung am 8. September und war auch am Mittwoch bei der Gerichtsverhandlung nicht anwesend. Die Verbreitung eines Fotos des Schildes, das Cassandre Fristot mit Baskenmütze bei der Demonstration in Metz Anfang August stolz hochhielt, hatte in der pol…

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  • Wegen gefälschtem Gesundheitspass aus der Disko verwiesen, schiessen sie auf Kunden: ein Verletzter

    Wegen gefälschtem Gesundheitspass aus der Disko verwiesen, schiessen sie auf Kunden: ein Verletzter

    Zwei Männer eröffneten Donnerstag Nacht das Feuer auf eine Diskothek im Doubs, nachdem sie wegen eines falschen Gesundheitspasses abgewiesen worden waren. Ein Kunde wurde durch die Schüsse verletzt.

    Zwei Männer im Alter von 27 und 33 Jahren wurden festgenommen, nachdem sie am Donnerstag, 14. Oktober, in der Stadt Mathay (Doubs) das Feuer auf einen Nachtclub eröffnet hatten. Die beiden jungen Männer wurden vom Sicherheitspersonal am Eingang des Nachtclubs abgewiesen, nachdem sie einen falschen Gesundheitspass vorgelegt hatten, berichtet France Bleu.

    Lesen sie dazu auch: Gesundheitspass: Krankenkasse hat rund 36.000 gefälschte QR-Codes identifiziert

    Die beiden Männer waren darüber so wütend, dass sie später aus ihrem Fahrzeug heraus das Feuer auf den Nachtclub eröffneten. Ein Kunde in den Zwanzigern wurde durch die Schüsse am Knie verwundet und musste sich im Krankenhaus einer Operation unterziehen.

    Den Wachleuten gelang es, die Bewaffneten zu überwältigen.
    Nach Berichten von France Bleu gelang es den beiden Sicherheitsleuten, die vor dem Nachtclub postiert waren, die beiden bewaffneten Täter zu überwältigen, indem sie ihr Fahrzeug festsetzten. Sie hielten die beiden stark alkoholisierten Angreifer fest, bis die Gendarmerie am Tatort eintraf.

    Die Gendarmerie hat eine Untersuchung eingeleitet.

  • Moselle: Zweiundachtzigjähriger erschiesst seine Frau bevor er versucht sich selbst zu töten

    Moselle: Zweiundachtzigjähriger erschiesst seine Frau bevor er versucht sich selbst zu töten

    Ein 82-jähriger Mann erschoss seine 74-jährige Frau und richtete anschließend die Waffe gegen sich selbst.

    Ein 82-jähriger Mann erschoss seine 74-jährige Ehefrau und richtete anschließend die Waffe gegen sich selbst. Die Körper der beiden wurden am Donnerstag von einer Krankenschwester entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft Metz mitteilte.

    „Das 74-jährige Opfer litt an Demenz und schien an Depressionen zu leiden“, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Julien Berger gegenüber der Agentur AFP und fügte hinzu, dass die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eröffnet habe.

    Der Mann befindet sich in einem ernsten Zustand
    Der Mann wurde in einem ernsten Zustand in ein Krankenhaus in Nancy gebracht, so die Staatsanwaltschaft.
    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war das Paar der Polizei nicht bekannt, nur „die Nachbarn wussten von den Demenzproblemen des Opfers“.

    Die Leiche der Frau und der schwer verletzte Mann wurden von einer Krankenschwester entdeckt, die sie täglich besuchte.

  • Haute-Savoie: Große Aufräumaktion auf dem Gipfel des Semnoz

    Haute-Savoie: Große Aufräumaktion auf dem Gipfel des Semnoz

    Rund hundert Freiwillige beteiligten sich an der Müllsammlung, die von der Ferienanlage Semnoz in Zusammenarbeit mit dem Verein Tetrabeer organisiert wurde. Eine Welle ökologischer Solidarität, die es ermöglichte, eine Menge Müll zu sammeln.

    Der Semnoz ist der Frischluftpark für die Einwohner von Annecy. Nur 20 Autominuten von Annecy entfernt, kommen die Einheimischen zum Spazierengehen oder im Winter zum Skifahren. Wie im letzten Frühjahr krempelten auch jetzt wieder Freiwillige einen Tag lang die Ärmel hoch, um den während der Sommersaison zurückgelassenen Müll einzusammeln. „Wir machen die Kinder auf die Umweltverschmutzung aufmerksam. Wenn wir spazieren gehen, ist es ein Reflex, zu sammeln“, sagt Marion, die mit ihrem kleinen Jungen gekommen ist.

    100 kg gesammelte Abfälle
    „Eine Dame hat wohl ihren Schuh verloren“, sagt ein Freiwilliger. In den Müllsäcken stapeln sich alle möglichen Abfälle: Zigarettenstummel, Plastik- und Glasflaschen, Strohhalme… An diesem Tag wurden 100 kg Müll gesammelt. „Ich hatte nicht erwartet, so viel zu finden“, sagt Léonie, ein kleines Mädchen. Das ist immer aber nur halb so viel wie im letzten Frühjahr. Die Wanderer scheinen mehr Rücksicht auf die Natur genommen zu haben. „Es sind eher die Arbeiter, die in den Ferienanlagen tätig sind, um die Sommerarbeiten durchzuführen, die darauf aufmerksam gemacht werden sollten, denn mit den Bulldozern machen sie alles kaputt“, erklärt Boris Lecointre, Mitglied der Vereinigung TetraBeer. Eine weitere Sammlung soll im nächsten Frühjahr organisiert werden.

    Lesen Sie auch: Um das Bewusstsein zu schärfen, stellt der junge Raphaël in der Seine gefundene Abfälle…

  • Dorf Levergies wird für Räumung von 27 Tonnen Granaten und 1.500 Geschossen aus dem 1. Weltkrieg vollständig evakuiert

    Dorf Levergies wird für Räumung von 27 Tonnen Granaten und 1.500 Geschossen aus dem 1. Weltkrieg vollständig evakuiert

    Im Juni 2021 wurde auf einem Feld in Levergies in der Aisne ein Lager mit potenziell explosiver Munition aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt. Die Minenräumer begannen nun ihre Arbeit und das Dorf wurde vollständig evakuiert.

    Es ist ein ganz besonderer Tag für das Dorf Levergie in der Aisne. Es wurde damit begonnen, die 27 Tonnen Granaten und 1.500 Stück Munition, die im Juni dieses Jahres vor den Toren des Dorfes entdeckt wurden, zu entschärfen.

    In den nächsten vier Tagen werden sich die Einwohner komplett neu organisieren müssen. Die älteren Menschen der Gemeinde werden im Altersheim von Bohain-en-Vermandois untergebracht. Die meisten der 500 Einwohner des Dorfes wollen allerdings am Abend wieder nach Hause zurückkehren. Das Dorf ist ab 16.30 Uhr wieder für die Einwohner wieder zugänglich. Sie müssen dann am nächsten Morgen erneut ihr Haus verlassen und so weiter bis Freitag.

    Die deutsche Verteidigungslinie im Ersten Weltkrieg lag in der Nähe des Dorfes, und die Einwohner sind daher an diese Art von Entdeckung gewöhnt. „Seit ich fünf Jahre alt bin, sammeln wir Granaten auf den Feldern. Mein Vater war ein Bauer. Wenn wir welche fanden, hoben wir sie auf, lagerten sie hinter dem Hof und ab und zu kam das Bombenräumkommando, um sie abzuholen. Wir sind also nicht besonders besorgt darüber“, sagt ein mann gegenüber France 3.

    Die 25 Minenräumer begnügen sich am ersten Tag mit „einer Aktualisierung (…): Wir entfernen die Erde, die die Granaten bedeckt, bevor wir mit dem eigentlichen Einsatz beginnen“, erklärt der Kommandant des Entminungszentrums in Laon, Gilles Soreau.

    Sechzig Gendarmen sind während des gesamten Einsatzes anwesend und werden von drei Drohnen unterstützt, um das Dorf Levergies Tag und Nacht zu überwachen.

    Lesen Sie auch: In Lyon entschärften Spezialisten eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, der Stadtteil Vaise wurde…

  • 11-jähriges Mädchen schickt SMS an die Polizei und meldet, dass ihr Vater betrunken Auto fährt

    11-jähriges Mädchen schickt SMS an die Polizei und meldet, dass ihr Vater betrunken Auto fährt

    Mehrere Patrouillen wurden eingesetzt, um die Familie zu finden. Der Vater am Steuer wurde mit 1,96 Gramm Alkohol im Blut verhaftet.

    Ein kleines Mädchen im Alter von 11 Jahren textete der Polizei in der Region Doubs, dass ihr Vater am Samstag, 9. Oktober, unter Alkoholeinfluss fahre, während sie selbst im Auto saß, berichtet France Bleu Belfort-Montbéliard. Der jüngere Bruder des Mädchens, 6 Jahre alt, saß ebenfalls im Auto.

    Bei einem Besuch bei seiner Freundin in Baume-les-Dames, zwischen Besançon und Montbéliard, geriet der Familienvater in einen heftigen Streit mit dieser und beschloss, nach Hause zu fahren. Gegen 21.30 Uhr, als er mit seinen beiden Kindern unterwegs war, schlug seine Tochter Alarm, indem sie mehrere Textnachrichten an die Polizei schickte, um die Position des Autos anzugeben.

    Mehrere Patrouillen wurden eingesetzt, um die Familie zu finden, und die Polizei fing das Fahrzeug gegen 22 Uhr an der Anschlussstelle Mathay, südlich von Montbéliard, ab.

    Der Familienvater wurde mit 1,96 Gramm Alkohol im Blut positiv getestet. Ihm wurde der Führerschein entzogen und er wurde in eine Ausnüchterungszelle gebracht. Die Kinder wurden von ihrer Mutter abgeholt.

  • Haut-Rhin: Mann nach Mordversuch an drei Familienmitgliedern festgenommen

    Haut-Rhin: Mann nach Mordversuch an drei Familienmitgliedern festgenommen

    Der Verdächtige stach auf seine Frau, seine Tochter und seine Schwägerin ein, die alle drei schwer verletzt wurden. Die Ehefrau wurde sogar lebensgefährlich verletzt.

    Ein 59-jähriger Mann befindet sich seit Sonntagmorgen, 10. Oktober, in Mulhouse (Haut-Rhin) in Polizeigewahrsam, weil er einen dreifachen Mordversuch an seiner Frau, seiner Schwägerin und seiner Tochter verübt hat, berichtet France Bleu Alsace. Die Ehefrau wurde lebensgefährlich verletzt.

    Der Verdächtige hat sich selbst der Polizei gestellt
    Die Tat geschah vor dem Hintergrund einer Trennung, berichtet France Bleu. Am Sonntagmorgen begab sich der Verdächtige zum Haus seiner Schwägerin im Zentrum von Mulhouse, wo seine 52-jährige Frau mit ihrer behinderten Tochter Zuflucht gesucht hatte. Er stach mit Messern auf die drei Frauen ein und verletzte sie schwer.

    Der Mann meldete sich daraufhin auf der Polizeiwache in Mulhouse, hatte Blut an den Händen und trug noch immer das Messer bei sich. Er wurde sofort in Gewahrsam genommen. Auch sein 29-jähriger Sohn, der Zeuge des Geschehens war, wurde von der Polizei festgenommen.

    Lesen Sie hier weitere Artikel zum Thema Gewalt gegen Frauen…

  • Nancy: 13-jähriger Junge schießt seinem Vater in den Kopf

    Nancy: 13-jähriger Junge schießt seinem Vater in den Kopf

    Ein 13-jähriger Junge hat seinen Vater getötet. „Die Tat ereignete sich am Donnerstag in der Wohnung einer Familie mit fünf Kindern“, sagte der Staatsanwalt. Der Junge wurde am Samstag, dem 9. Oktober, in Nancy (Meurthe-et-Moselle) wegen „Mordes an einem Elternteil“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

    Ein 13-jähriger Jugendlicher wurde am Samstag, dem 9. Oktober 2021, in Nancy (Meurthe-et-Moselle) wegen „Mordes an einem Elternteil“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.
    „Er hat seinen Vater mit einem Kopfschuss getötet“, sagte François Pérain, Staatsanwalt von Nancy. Die Mutter, die die Szene von der Küchentür aus beobachtete, rief den Rettungsdienst.

    „Es war die 33-jährige Mutter, die den Alarm auslöste. Der aus dem Kosovo stammende Mann, der zwischen Leben und Tod schwebte, verstarb im Krankenhaus.“ (François Pérain, Staatsanwalt in Nancy)

    Die Mutter, die der Polizei zunächst „wirre Erklärungen über einen Streit mit ihrem Mann und die Rolle eines ihrer Söhne“ gegeben hatte, erklärte schließlich in der Polizeistation von Nancy, dass ihr ältester Sohn der Urheber des tödlichen Schusses war. Diese Aussage wurde von der 7-jährigen Tochter bestätigt, „die die Szene ebenfalls miterlebt hatte“, so François Pérain. „Die Tat ereignete sich am Donnerstag in der Wohnung der Familie mit fünf Kindern“, so der Staatsanwalt in einer E-Mail an France 3 Lorraine.

    „Das Opfer soll sehr viel Alkohol getrunken haben und besonders aggressiv gegenüber seiner Frau gewesen sein. Angeblich hat er sie geschlagen.“ (François Pérain, Staatsanwalt)

    Nach den ersten Aussagen der Mutter und ihrer Kinder trank das Opfer viel Alkohol und war besonders aggressiv gegenüber seiner Frau. Er hätte sie geschlagen. Der Arzt, der sie untersuchte, fand jedoch keine Spuren von körperlicher Gewalt.

    Eine Waffe für Sammler
    Laut den von den Ermittlern gesammelten Zeugenaussagen „nahm der Teenager die Sammlerpistole seines Vaters aus dem Schlafzimmer und eine unter der Kleidung seiner Mutter versteckte Kugel“. Dann, so die Aussagen seiner Geschwister, „betrat er die Küche, in der sein Vater saß, und schoss ihm mit dem Revolver aus nächster Nähe in die Schläfe.

    Ein außergewöhnlicher und sehr seltener Fall
    Nach dem Vorfall floh der Teenager mit einem seiner Brüder. Beide versuchten, die Tatwaffe zu verstecken, bevor sie die Polizei alarmierten und sich am nächsten Tag der Polizei in Nancy stellten.

    Die Kinder der Familie wurden vorübergehend vom Jugendamt in Obhut genommen und ein Familiengericht wird darüber entscheiden, ob sie in der Obhut der Mutter bleiben können.

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