Kategorie: À la une

  • Europa: Atomkraft und Gas von der EU-Kommission als nachhaltige Energien eingestuft

    Europa: Atomkraft und Gas von der EU-Kommission als nachhaltige Energien eingestuft

    Es ist ein Vorschlag der Europäischen Kommission: Brüssel beabsichtigt, Gas und Atomkraft als nachhaltige Energien zu klassifizieren. Obwohl es die Meinungen innerhalb der EU spaltet, wird diese neue Klassifizierung die Finanzierung weiterer Atomreaktoren erleichtern.

    Es ist eine Revolution in der Welt der Energie: Die Europäische Kommission hat am Mittwoch, den 02. Februar, die Schaffung eines umstrittenen „grünen“ Labels für Atom- und Gaskraftwerke angekündigt, das unter bestimmten Bedingungen ihren Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel anerkennt.

    Lesen Sie auch: Umwelt: Sind Gas und Atomkraft wirklich grüne Energien?

    Das Vorhaben, das die 27 EU-Mitgliedstaaten spaltet, hat bereits den Zorn vieler Umwelt-NGOs und die Zweifel der Finanzwelt geweckt. Am Morgen einigten sich die EU-Kommissare bei ihrer wöchentlichen Sitzung auf eine Liste von Kriterien, mit denen Investitionen in Atom- oder Gaskraftwerke zur Stromerzeugung als „nachhaltig“ eingestuft werden können. Ein Privileg, das bislang nur erneuerbaren Energien vorbehalten war.

    Lesen Sie auch: Atomkraft: Regierung rechnet mit der Inbetriebnahme neuer Reaktoren ab 2035

    Diese Klassifizierung soll dabei helfen, private Gelder für Aktivitäten zu mobilisieren, die die Treibhausgasemissionen reduzieren. Sie ist Teil des Ziels der EU, bis 2050 CO2-neutral zu werden. „Heute erreichen wir einen weiteren wichtigen Schritt“ hin zu diesem Ziel. „Wir müssen alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen, denn wir haben weniger als 30 Jahre Zeit, um dies zu erreichen“, sagte die EU-Kommissarin für Finanzdienstleistungen, Mairead McGuinness, auf einer Pressekonferenz. Frankreich, das seine Kernenergiebranche als Quelle für kohlenstofffreien Strom wiederbeleben will, und mitteleuropäische Länder wie Polen und die Tschechische Republik, die ihre stark verschmutzenden Kohlekraftwerke ersetzen müssen, haben die Initiative unterstützt.

    Umweltschützer kritisieren jedoch die Einbeziehung von Gaskraftwerken, die CO2 ausstoßen, und der Atomkraft wegen ihres radioaktiven Abfalls und des Unfallrisikos. Eine kleine Gruppe von Ländern, darunter Österreich und Luxemburg, die von Deutschland angeführt wurden, kämpfte darum, die Atomenergie auszuschließen. Berlin, das immer noch Kohlekraftwerke betreibt, setzt auf den Aufschwung von Wind- und Solarenergie sowie auf neue Gaskraftwerke, um seine Versorgung zu sichern, trotz der Kritik an seiner Abhängigkeit von Russland. Österreich, Dänemark, die Niederlande und Schweden haben das „grüne“ Label für Gas in einem gemeinsamen Brief angefochten.

    Brüssel antwortet, dass die erneuerbaren Energien, die bereits von der Kommission mit dem Gütesiegel versehen wurden und weiterhin eine Priorität der europäischen Politik darstellen, aufgrund ihrer von Umwelteinflüssen und daher unsicheren Produktion allein nicht in der Lage sein werden, die steigende Stromnachfrage zu decken. Daher ist es notwendig, übergangsweise auch Investitionen in stabilere und steuerbarere Energieerzeugung zu fördern. Die Kommission argumentiert, dass der Text die Fondsunternehmen dazu verpflichtet, ihre gesamten Gas- und Atomaktivitäten offenzulegen, so dass Investoren, die dies wünschen, diese aus ihrem Portfolio ausschließen können.

    Das Dokument war am Abend des 31. Dezember an die 27 EU-Staaten verschickt worden. Seitdem hat es sich trotz Kritik kaum verändert. Es enthält strenge Bedingungen für Atom- und Gaskraftwerke, darunter eine zeitliche Begrenzung und die Verpflichtung, die besten verfügbaren Technologien einzusetzen. Für den Bau neuer Atomkraftwerke müssen die Projekte vor 2045 eine Baugenehmigung erhalten haben. Arbeiten, die die Lebensdauer bestehender Kraftwerke verlängern, müssen vor 2040 genehmigt werden.

    Für Gas schreibt die Kommission eine Obergrenze für CO2-Emissionen vor: weniger als 100 g pro kWh, eine Schwelle, die nach Meinung von Experten mit den derzeitigen Technologien nicht erreichbar ist. Für Kraftwerke, die ihre Baugenehmigung vor dem 31. Dezember 2030 erhalten, wird der Grenzwert auf 270 g angehoben, sofern sie ältere Werke ersetzen, die wesentlich mehr Schadstoffe ausstoßen. Während eines Zeitraums von vier bis sechs Monaten, der am Mittwoch beginnt, kann das Europäische Parlament den Text mit einfacher Mehrheit ablehnen. Theoretisch könnte sich auch der Europäische Rat dagegen aussprechen, sofern sich mindestens 20 Mitgliedsstaaten einig werden, was derzeit jedoch außer Reichweite zu sein scheint.

  • Die italienische Schauspielerin Monica Vitti im Alter von 90 Jahren gestorben

    Die italienische Schauspielerin Monica Vitti im Alter von 90 Jahren gestorben

    Monica Vitti, die Muse von Michelangelo Antonioni, mit dem sie ‚L’Avventura‘, ‚La Notte‘ oder ‚L’Eclipse‘ drehte, starb am Mittwoch, den 2. Februar, im Alter von 90 Jahren. Die italienische Schauspielerin Monica Vitti, die das ikonische Werk ihres Landsmannes und Lebensgefährten Michelangelo Antoni…

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  • Gabriel Attal: „Der epidemische Trend kehrt sich in Frankreich um“

    Gabriel Attal: „Der epidemische Trend kehrt sich in Frankreich um“

    Nach der Miniterratssitzung am Mittwoch, 02. Februar, freute sich der Regierungssprecher über den Rückgang der Inzidenzrate in Frankreich, auch wenn der Trend angesichts des anhaltend hohen Drucks auf die Krankenhäuser noch recht unsicher ist. Der Mittwoch, der 2. Februar, markiert in Frankreich den ersten Schritt zur Lockerung der Covid-19-Beschränkungen, die angesichts der Entwicklung der Pandemie unter der Omikron-Variante eingeführt wurden. Das Tragen von Masken im Freien ist nun optional, wenn auch empfohlen, und bei Großveranstaltungen werden die Sicherheitsauflagen weitgehend aufgehoben. Unternehmen sind nicht mehr verpflichtet, ihren Angestellten, wann immer möglich, drei bis vier Tage Telearbeit pro Woche aufzuerlegen. Am Mittwochmorgen fand ein Verteidigungsrat zur Gesundheit mit Emmanuel Macron statt, da der Höhepunkt der Omikron-Welle in Frankreich überschritten zu sein scheint . Trotzdem steigen die Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus weiter an und …

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  • Zyklon auf La Réunion: Alarmstufe Rot – Einwohner sollen in ihren Häusern bleiben

    Zyklon auf La Réunion: Alarmstufe Rot – Einwohner sollen in ihren Häusern bleiben

    Der tropische Wirbelsturm mit dem Namen „Batsirai“ soll am Donnerstag über La Réunion hinwegziehen. Die Behörden haben die Alarmstufe Rot ausgerufen und fordern die Einwohner auf, „unter keinen Umständen“ ihre Häuser zu verlassen.

    Die Präfektur von La Réunion hat am Mittwoch, dem 2. Februar, die Alarmstufe Rot des Plans Orsec (Organisation de la réponse de sécurité civile) ausgerufen. Nach Angaben der Behörden wird der tropische Wirbelsturm mit dem Namen „Batsirai“ am Donnerstag, den 3. Februar, gegen 4 Uhr morgens nördlich an der Insel vorbeiziehen, „in einer Entfernung zwischen 120 und 200 Kilometern“. In ihrer Erklärung forderte die Präfektur von La Réunion die Bewohner auf, „sich bis 19 Uhr in Sicherheit zu bringen“ und „unter keinen Umständen das Haus zu verlassen“.

    „Eine Verschlechterung der Wetterbedingungen (Wind, Regen, Wellengang) wird ab heute Abend eintreten und sich den ganzen Donnerstag über fortsetzen, auch nachdem der Zyklon vorübergezogen ist“, informiert die Präfektur. Laut Météo France werden vor Ort Böen mit einer Geschwindigkeit von fast 200 km/h erwartet. Météo France hat den Zyklon „sehr gefährlich“ eingestuft.

    Derzeit befindet sich der Zyklon noch 285 km von der Insel entfernt und bewegt sich mit knapp 20 km/h in westsüdwestlicher Richtung. In der Nähe des Wirbelsturms erreichen die Windgeschwindigkeiten derzeit 195 km/h, was einem schweren Hurrikan der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala entspricht. Die Böen in der Nähe des Auges des Sturms werden auf 280 km/h geschätzt.
  • Omikron: bereits infizierte Personen können sich erneut mit der Untervariante BA.2 anstecken

    Omikron: bereits infizierte Personen können sich erneut mit der Untervariante BA.2 anstecken

    Dies wurde in Israel beobachtet: Menschen, die bereits mit der Omikron-Variante infiziert waren, wurden erneut mit der Omikron-Untervariante BA.2 infiziert. In Israel haben sich mehrere Personen, die bereits vorher mit der Omikron-Variante infiziert waren, erneut mit der Untervariante BA.2 infiziert, wie der staatliche Rundfunksender Kan am Dienstag, dem 1. Februar berichtete. Aber: Bisher gibt es weniger als ein Dutzend Fälle und es ist noch nicht bekannt, ob diese Personen Vorerkrankungen hatten. Das Risiko einer erneuten Infektion mit Omikron war bereits Anfang Januar bekannt. In einer vor mehreren Wochen veröffentlichten Studie hatte das Imperial College nachgewiesen, dass die Omikron-Variante insgesamt eine 5,4-mal höhere Wahrscheinlichkeit einer Reinfektion hat als die Delta-Variante. Dieses Risiko ist besonders hoch für Personen, die sich mit einer asymptomatischen Form der Krankheit angesteckt haben und daher eine schwache Immunantwort entwickelt haben. Das Phänomen könnte sich…

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  • Wetter: Im Departement Aude wurden Windböen mit fast 140 km/h gemessen

    Wetter: Im Departement Aude wurden Windböen mit fast 140 km/h gemessen

    Meteo France registrierte im Departement Aude rekordverdächtige Windböen: Spitzenwerte von 139 km/h wurden am frühen Abend des 01. Februar in Durban-Corbières gemessen. Der Tramontane genannte Wind blies auch in der Region Narbonne sehr stark.

    Einmal mehr hat der Tramontane zugeschlagen. Am Dienstag, dem 1. Februar, hatte Meteo France für das Departement Aude die Warnstufe Orange wegen der Gefahr von starken Winden ausgerufen. Nach Angaben der Wetterbehörde war für den frühen Abend eine besonders heftige Windepisode vorhergesagt, insbesondere zwischen den Corbières und dem Narbonnais.

    „Die heftigen Böen können in den Orten, die dem Phänomen ausgesetzt sind, vorübergehend stärker ausfallen“, erklärte Météo France in seiner Pressemitteilung. Tatsächlich registrierte die Wetterorganisation besonders starke Windböen: In Durban-Corbières fiel der Rekord für den Monat Februar: Der Tramontane blies mit 139,3 km/h. Der vorherige Rekord war am 05. Februar 2015 aufgestellt worden: Damals wurden Böen mit 124,9 km/h beobachtet.

    Rund um Narbonne blies der Tramontane diese Jahr auch besonders stark: Spitzenwerte von 137,5 km/h wurden gemessen. Am 24. Januar 2009 hatte Météo France in Narbonne 158,8 km/h gemessen.

  • Strom: Regierung deckelt den Anstieg der Stromtarife

    Strom: Regierung deckelt den Anstieg der Stromtarife

    Der 1. Februar 2022 markiert den Tag, an dem traditionell die Strompreise steigen. Die Regierung hat nun beschlossen, diese Preiserhöhung auf 4% zu blockieren. Angesichts der steigenden Strompreise hat die Regierung am Dienstag, dem 1. Februar, beschlossen, etwas für den Geldbeutel der Franzosen zu tun. Die Erhöhung der Tarife wird auf 4% begrenzt. „Das ändert die Lage, denn sonst wären die Preise für den Verbraucher um 35% gestiegen“, erklärt Dorotée Lachaud, Journalistin, in der Sendung 13 heures auf France 2. Konkret bedeutet dies einen Anstieg von 38 Euro im Jahr gegenüber 330 Euro, gäbe es diese Obergrenze nicht. Diese Maßnahme wird den Staat rund 14 Milliarden Euro kosten, der „auch beschlossen hat, die EDF, deren Mehrheitsaktionär er ist, zur Kasse zu bitten, indem er sie zwingt, eine größere Strommenge an ihre Konkurrenten zu verkaufen“. Dies hat vor kurzem zu einem Streik geführt, da dies von den EDF-Beschäftigten abgelehnt wird. Aber, der Stromversorger EDF kann natürlich sei…

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  • Präsidentschaftswahlen: Macron verschiebt seine Kandidatur wegen der derzeitigen Krisen erneut

    Präsidentschaftswahlen: Macron verschiebt seine Kandidatur wegen der derzeitigen Krisen erneut

    Am Rande seiner Reise in die Regionen Nord und Pas-de-Calais am Mittwoch, dem 2. Februar, gab der Staatschef der Zeitung La Voix du Nord ein Exklusivinterview. Er sagte, er habe „zunächst den Willen, die akute Phase der Epidemie und den Höhepunkt der geopolitischen Krise“ vor einer potenziellen Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen zu bewältigen. Am Mittwoch, dem 2. Februar, wird Emmanuel Macron das Departement Pas-de-Calais besuchen und anschließend in Tourcoing im Departement Nord den europäischen Migrationspakt und die Reform des Schengen-Raums verteidigen. Ein Besuch, den er anlässlich eines Treffens der Innenminister der Europäischen Union in Lille durchführen wird, wie der Elysée-Palast am Sonntag mitteilte. Emmanuel Macron sprach zunächst von einer bedeutenden Industrieansiedlung in der Region und bestätigte „die Entscheidung von Verkor, einem französischen Industrie-Start-up, seine Gigafactory für elektrische Batterien in Dünkirchen anzusiedeln“. Emmanuel Macron wurde auch …

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  • Covid-19: Laut WHO ist es „verfrüht“, den Sieg über das Virus zu erklären

    Covid-19: Laut WHO ist es „verfrüht“, den Sieg über das Virus zu erklären

    Am Dienstag, den 1. Februar, versicherte die WHO, dass es noch zu früh sei, angesichts von Covid-19 einen Sieg zu verkünden. Der Generaldirektor der Organisation äußerte sich weiterhin besorgt über den Anstieg der weltweiten Todesfälle. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte am Dienstag, dem 1. Februar, dass es für die Länder zu früh sei, angesichts von Covid-19 einen Sieg zu verkünden oder ihre Versuche aufzugeben, die Übertragung des Virus zu stoppen. „Es ist für jedes Land verfrüht, sich aufzugeben oder den Sieg zu erklären“, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz und zeigte sich besorgt angesichts der steigenden Zahl von Todesfällen in den meisten Teilen der Welt. „Die Zeit ist noch nicht reif, um den Sieg über das Coronavirus zu erklären“, sagte der WHO-Chef am Dienstag in Genf. „Wir rufen alle Länder auf, ihre Bürger zu schützen, indem sie alle Instrumente“ gegen die Pandemie einsetzen, nicht nur den Impfstoff, sagte Tedros Adhanom Gh…

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  • Covid-19: Hamster können laut einer Studie das Virus auf Menschen übertragen

    Covid-19: Hamster können laut einer Studie das Virus auf Menschen übertragen

    Nach dem Nerz ist der Hamster das zweite Tier, das das Virus laut einer in The Lancet veröffentlichten Studie auf den Menschen übertragen kann. Laut einer neuen Studie kann die Delta-Variante des Coronavirus vom Menschen auf den Hamster übertragen werden und auch vom Hamster auf den Menschen zurück übertragen werden. Nach dem Nerz wäre damit der Hamster das zweite Tier, das das Virus auf den Menschen übertragen könnte, so die wissenschaftliche Veröffentlichung. Mehrere Tiere können sich mit Covid-19 infizieren, aber das Bemerkenswerte am Hamster ist, dass er das Virus offenbar auch auf den Menschen übertragen kann. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass das Virus trotz der Covid-Null-Politik der chinesischen Regierung nach Hongkong zurückgekehrt ist. 2.000 Hamster in Hongkong getötet Anscheinend wurde die erste Übertragung vom Hamster auf den Menschen am 15. Januar 2022 in Hongkong entdeckt. Dabei soll es sich um ein aus den Niederlanden importiertes Tier gehandelt haben, das das Virus…

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