Hunderte von Fahrzeugen, die an den sogenannten Konvois der Freiheit teilnehmen, bereiteten sich am Montag auf die Fahrt nach Brüssel vor, ein Teil von ihnen fährt aber in Richtung Straßburg.
Nach den Demonstrationen in Paris bereiteten sich am Montag, dem 14. Februar, Hunderte von Fahrzeugen, die an den Konvois der Freiheit teilnehmen, darauf vor, trotz des Verbots der belgischen Behörden nach Brüssel zu fahren, um nach den Demonstrationen in der französischen Hauptstadt nun auch auf europäischer Ebene zu protestieren. Laut France Bleu soll ein Teil des Anti-Impfpass-Konvois jedoch beschlossen haben, Kurs auf Straßburg zu nehmen.
Die Änderung der Route soll unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass die belgischen Behörden die Teilnehmer der Konvois am Sonntag nochmals daran erinnerten, dass es verboten sei, am Montag in Brüssel zu demonstrieren. Dies hielt nach Angaben der französischen Polizei rund 1.300 Fahrzeuge nicht davon ab, am Abend in der Nähe von Lille, nicht weit von der Grenze entfernt, einen Zwischenstopp auf ihrer Fahrt in die Hauptstadt Belgiens einzulegen.
Manche Teilnehmer der Freiheitskonvois befürchten nun aber die Möglichkeit, dass ihnen der Grenzübertritt verweigert werden könnte. Und einige gehen davon aus, dass die Mobilisierung auf europäischer Ebene nicht so groß werden könnte wie erwartet. Weshalb nun eine grosse Gruppe sich in Richtung Straßburg auf den Weg gemacht hat.
Ein Mann in den Dreißigern, der mit einem langen Messer bewaffnet war, stürzte sich am Montagmorgen auf eine Gruppe von Polizisten, die im Gare du Nord in Paris auf Streife waren. Die Polizisten schossen den Mann nach mehreren Vorwarnungen nieder.
Ein mit einem Messer bewaffneter Mann, der Polizisten bedrohte, wurde am Montag, dem 14. Februar, von den Ordnungskräften am Gare du Nord getötet, wie France Télévisions unter Berufung auf Polizeikreisen meldet.
Gegen 6.50 Uhr näherte sich der etwa 30-jährige Mann, der eine 30 cm lange Klinge mit der Aufschrift „ACAB“ („All cops are bastards“, „alle Polizisten sind Bastarde“) in der Hand hielt, einer Gruppe von Polizisten, die in der Nähe der Gleise patrouillierten.
Der Mann bedrohte die Polizisten, die ihn mehrmals aufforderten, seine Waffe fallen zu lassen. Die Polizisten machten daraufhin von ihren Schusswaffen Gebrauch, um ihn unschädlich zu machen.
Gérald Darmanin steht hinter den Polizisten. Ein Journalist von France Télévisions, der zum Zeitpunkt der Ereignisse im Bahnhof anwesend war, stellte ein Video in die sozialen Netzwerke, in dem zwei Schüsse zu hören sind, die von den Polizisten abgefeuert werden.
Innenminister Gérald Darmanin lobte auf Twitter das Vorgehen der Polizisten, die seiner Meinung nach durch ihr Einschreiten „jede Gefahr für sich selbst und für die Reisenden“ gebannt hätten.
Ce matin vers 7h, une patrouille de policiers a été menacée par un individu armé d’un couteau dans les transports en commun franciliens. Les policiers ont fait usage de leur arme, écartant ainsi tout danger, pour eux-mêmes et pour les voyageurs.
Die britische Behörde für Gesundheitssicherheit erklärte am Freitag, dass sie einen ersten Fall der Hybridvariante „Deltacron“ festgestellt habe. Die Variante wurde auf der Liste der Mutationen als „unter Beobachtung stehend“ eingestuft.
Es ist eine Entdeckung, die auf der anderen Seite des Ärmelkanals Aufsehen erregt hat. Auf der Website der britischen Gesundheitsbehörde (UKHSA) wird berichtet, dass sie bei einer Person eine Mutation, eine Kombination der Delta- und Omicron-Varianten, nachgewiesen haben. Diese „Deltacron“-Variante wurde am Freitag, dem 11. Februar, in die Liste der Varianten aufgenommen, die unter „Beobachtung“ stehen.
Ein erster Fall von „Deltacron“-Infektion?
Anfang Januar behauptete Leondios Kostrikis, Professor für Biologie an der Universität von Zypern, dass er eineo neue Mutation des Virus durch die Analyse von Proben aus der Allgemeinbevölkerung und von Krankenhauspatienten identifiziert habe.
Schnell stellten mehrere Experten diese Entdeckung in Frage. „‚Delt…
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Auf den Bildern, die von dem Sender TF1 ausgestrahlt wurden, ist zu sehen, wie ein Polizist nach einer Verfolgungsjagd am Arc de Triomphe seine Dienstwaffe auf den Fahrer eines Autos richtet.
Die Pariser Polizeipräfektur kündigt auf Twitter an, dass sie eine administrative Untersuchung veranlasst habe, nachdem ein Video veröffentlicht wurde, das am Samstag während einer verbotenen Demonstration des „Freiheitskonvois“ in Paris aufgenommen wurde.
Une vidéo circule actuellement sur les réseaux sociaux à la suite d'une intervention de police sur les Champs-Élysées. Le préfet de Police fait diligenter une enquête administrative interne. pic.twitter.com/9ig68riaBs
Auf diesen Bildern, die in den 20-Uhr-Nachrichten des französischen Fernsehsenders TF1 ausgestrahlt wurden, ist zu sehen, wie ein Polizist nach einer Verfolgungsjagd am Arc de Triomphe seine Dienstwaffe auf den Fahrer eines Autos richtet.
Das weiße Auto ist mit einer französischen Flagge geschmückt und der Fahrer scheint trotz der Aufforderungen der Polizisten, die in einem Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht neben im fahren, nicht anhalten zu wollen. Die Verbreitung dieses Videos sorgt seither für Kontroversen in den sozialen Netzwerken. Auf Nachfrage von Franceinfo bestätigte die Polizeipräfektur, dass sich die Einleitung der Ermittlungen tatsächlich auf dieses Video bezieht.
Außerdem erinnert die Pariser Polizeipräfektur daran, dass sie weiterhin Blockaden vor den Toren von Paris verhindern wird und den ganzen Tag über weiterhin verstärkte Kontrollen durchführt.
Deutschland hat den nächsten Schritt für die Kontrolle des Impfpasses unternommen: eine neue Art QR-Code, der direkt den Nachweis der Identität des Trägers enthalten wird. Solche Lösungen könnten auch Frankreich interessieren, da Anfang Januar 2022 mehr als 300.000 gefälschte Impfpässe gezählt wurden.
In Deutschland muss seinen Personalausweis zusammen mit dem Impfpass vorzeigen. In Frankreich sind solche Kontrollen nicht vorgeschrieben. Nur Vertretern der Ordnungskräfte ist es erlaubt, die Ausweispapiere einer Person zu kontrollieren, die ihren Impfpass vorlegt.
Um diese Kontrollen zu vereinfachen, arbeiten die Regierungen jetzt an einer neue Art von QR-Code, der direkt den Nachweis der Identität seines Trägers enthält. Eine Zeitersparnis für diejenigen, die die Kontrollen durchführen müssen, und ein wirksames Instrument zur Bekämpfung der Fälschung von Impfpässen.
Lesen Sie auch: 300.000 falsche Impfpässe werden in den nächsten Tagen deaktiviert
Die neue Technik ermöglicht es, den In…
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Tausende Fahrzeuge kamen am Samstag in Paris zusammen, um an mehreren Demonstrationen gegen den Gesundheitspass teilzunehmen. Es kam zu Zwischenfällen, doch die befürchtete Blockade der Hauptstadt fand nicht statt.
Es war besser, am Samstag, dem 12. Februar, nicht mit dem Wohnmobil durch die Straßen von Paris zu fahren. Die 7.200 Polizeikräfte waren angewiesen worden, „hart durchzugreifen“, um die Blockade der Hauptstadt durch die „Freiheitskonvois“ zu verhindern. Diese bunt zusammengewürfelte Bewegung von Gegnern Emmanuel Macrons und des Gesundheitspasses ist inspiriert von der Bewegung der kanadischen Trucker, die derzeit die kanadische Hauptstadt Ottawa lahmlegt.
Autos, Wohnmobile und Kleintransporter starteten in Nizza, Lille, Straßburg, Vimy (Pas-de-Calais) oder Châteaubourg (Ille-et-Vilaine) und fuhren zwei oder drei Tage lang mit geringer Geschwindigkeit auf Nebenstraßen nach Paris.
Den ganzen Vormittag des Samstags über filterten Gendarmen und Polizisten daher die Zugänge zur Hauptstadt. An der Porte Maillot hatten mehrere Dutzend Angehörige der Ordnungskräfte die Aufgabe, Wohnwagen systematisch anzuhalten, um Überprüfungen vorzunehmen.
„Im Großen und Ganzen laufen die Kontrollen sehr gut“, sagt ein Polizist gegenüber France 24. „Einige geben zu, dass sie gekommen sind, um an den Demonstrationen teilzunehmen“.
Am Freitagabend hatten die Ordnungskräfte damit begonnen, Hunderte von Kontrollen durchzuführen, insbesondere an der Porte de Saint-Cloud, wo ein Konvoi von 450 Fahrzeugen abgefangen wurde, was den Verkehr auf der Ringstraße zwar störte, aber nicht blockierte.
Die Pariser Polizeipräfektur meldete am späten Samstagvormittag 283 Verwarnungen wegen der Teilnahme an einer verbotenen Demonstration auf der öffentlichen Straße. Ein Vergehen, das seit 2019 mit einer Geldstrafe von 135 Euro geahndet wird.
Das Versammlungsverbot für die Konvois war am Freitagabend vom Pariser Verwaltungsgericht aufrechterhalten worden, das zwei Klagen abgewiesen hatte.
In den sozialen Netzwerken wurden Aufrufe geteilt, „die Flaggen zu verstecken“ und „einen Alibi-Grund zu finden, um nach Paris zu gelangen“, um die Kontrollen in einem Katz-und-Maus-Spiel zu umgehen, das bis zum frühen Nachmittag dauerte.
Versuchte Blockade auf den Champs-Élysées Trotz der starken Polizeipräsenz setzten sich schließlich mehr als hundert Fahrzeuge über das Verbot hinweg und fuhren auf die Champs-Élysées, wo gepanzerte Fahrzeuge der Gendarmerie am Fuße des Triumphbogens zu sehen waren – das erste Mal wieder seit den „Gelbwesten“-Demonstrationen.
Es kam zu Spannungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, die versuchten, den Verkehr zu blockieren. Es wurde Tränengas eingesetzt, um die Protestierenden zu zerstreuen, während Fahrzeuge abgeschleppt wurden.
In einem Video, das auf Twitter verbreitet wurde, war ein Gendarm zu sehen, wie er die Scheibe eines Autofahrers einschlug, der sich weigerte, trotz Aufforderung weiterzufahren.
Zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen forderten die Demonstranten erneut die Rücknahme des Impfpasses und Forderungen für eine Stärkung der Kaufkraft und den Energiekosten vertreten.
Die Regierung erklärte, dass sie die Abschaffung des Impfpasses für Ende März oder Anfang April in Betracht ziehe und plane, ab dem 28. Februar die Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes an Orten, an denen der Impfpass verlangt wird, abzuschaffen.
Einige der Demonstrationsteilnehmer wollen nun nach Brüssel weiterfahren, wo für Montag, den 14. Februar, eine „europäische Konvergenz“ geplant ist. Die belgischen Behörden haben bereits den Zugang zur Hauptstadt verboten.
Das Weiße Haus hat am Freitag davor gewarnt, dass eine Invasion der Ukraine „jederzeit stattfinden könnte“.
Aufrufe zur Wiederaufnahme des Dialogs. Der russische Präsident Wladimir Putin wird am Samstag, dem 12. Februar, erneut mit seinem amerikanischen Amtskollegen Joe Biden und seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron telefonieren. Mehrere Gesprächsrunden in den letzten Tagen konnten die Krise nicht entschärfen, die durch die Stationierung von mehr als 100.000 russischen Soldaten mit schweren Waffen an den Grenzen der Ukraine in den letzten Monaten entstanden war.
„Wir sehen weiterhin Anzeichen für eine russische Eskalation, einschließlich der Ankunft neuer Truppen an der ukrainischen Grenze“, warnte der Berater des Weißen Hauses für nationale Sicherheit, Jake Sullivan, am Freitag nach einem virtuellen Treffen der wichtigsten westlichen Staats- und Regierungschefs. „Eine Invasion könnte jederzeit stattfinden, wenn Wladimir Putin den Befehl dazu gibt“, fügte er hinzu.
Der Ber…
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Der Bürgermeister von Saint-Denis erklärt, dass einer der beiden Passanten lebensbedrohlich verletzt ist.
Am Freitag, dem 11. Februar, wurden in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) gegen 18.30 Uhr Schüsse abgefeuert, wie der Bürgermeister der Stadt, Mathieu Hanotin, in einer auf Twitter veröffentlichten Erklärung mitteilte. Zwei Passanten seien Opfer von verirrten Kugeln geworden, einer der beiden befinde sich in Lebensgefahr.
„Seit drei Tagen kommt es in diesem Viertel“, dem Quartier de l’Emaillerie, „wiederholt zu Schusswechseln“, sagt Mathieu Hanotin. Die beiden Opfer von Freitagabend befanden sich in der Rue Jean Jaurès. „Es handelt sich um eine schwangere Frau und eine ältere Person“, erklärte der Bürgermeister von Saint-Denis, ohne zu präzisieren, welche der beiden Personen lebensgefährlich verletzt wurde.
Suite aux coups de feu tirés rue Jean Jaurès à @VilleSaintDenis, deux passants ont été victimes de balles perdues. J’appelle au calme et à l’arrêt immédiat de ces violences inacceptables. J’adresse mes pensées aux victimes actuellement hospitalisées. Mon communiqué ⬇️ pic.twitter.com/VM37FM6VQK
„Mitglieder der Stadtpolizei und der Nationalpolizei, die vor Ort waren, haben den Opfern erste Hilfe geleistet, bevor sie von den Rettungsdiensten versorgt werden konnten“, berichtet Mathieu Hanotin weiter. Die Urheber der Schüsse werden noch gesucht.
Der Bürgermeister von Saint-Denis „ruft zur Ruhe und zur sofortigen Beendigung dieser inakzeptablen Gewalttätigkeiten auf“.
Aufgrund eines von der Präfektur erlassenen Einfahrtverbots für Paris kampierten Tausende Impfpass-Gegner in der Nacht von Freitag auf Samstag vor den Toren der Hauptstadt.
Tausende von Impfpassgegnern, die in Konvois aus ganz Frankreich angereist waren, kampierten am Samstag, 12. Februar, bei Tagesanbruch vor den Toren von Paris, wo sie trotz eines Verbots durch die Polizeipräfektur, die entschlossen ist, eine Blockade der Hauptstadt zu verhindern, einfahren wollten, um zu protestieren.
Nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur wurden 50 Fahrzeuge aus zwei „Freiheitskonvois“ an der Porte de Champerret und der Porte Maillot von den Sicherheitskräften festgesetzt, als sie versuchten, nach Paris einzufahren.
Rund 7.200 Polizisten und Gendarmen „werden in den nächsten drei Tagen eingesetzt, um die Verbote von Fahrzeugkonvois durchzusetzen“, so die Polizei-Präfektur.
Der Polizeipräfekt Didier Lallement hat „eine Reihe von provisorischen Fahrzeuglagerplätzen eingerichtet, die (…) es gemeinsam mit mehreren Dutzend Abschleppfahrzeugen ermöglichen werden, jede Blockade zu beenden“, sagte er. Auch Panzer der Gendarmerie werden in der Hauptstadt eingesetzt, erstmals seit den Protesten der „Gelbwesten“ Ende 2018.
Premierminister Jean Castex versprach, der Bewegung gegenüber unnachgiebig zu sein. „Wenn sie den Verkehr blockieren oder versuchen, die Hauptstadt zu blockieren, muss man sehr entschlossen sein“, betonte er in den Fernsehnachrichten des Senders France 2.
Die Bewegung ist eine bunte Mischung aus Gegnern von Präsident Emmanuel Macron und „Gelbwesten“ und hat sich nach dem Vorbild der Proteste gebildet, die die kanadische Hauptstadt Ottawa lahmlegen.
Hunderte von Autos, Wohnmobilen und Kleintransportern, die von Lille, Straßburg, Vimy (Pas-de-Calais) oder Châteaubourg (Ille-et-Vilaine) aus gestartet waren, stoppten am Freitagabend vor den Toren von Paris. Eine Polizeiquelle meldete, dass kein Konvoi in die Hauptstadt eingedrungen sei.
„Ich rufe zur äußersten Ruhe auf“ „Wir sind alle kollektiv müde von dem, was wir seit zwei Jahren erleben. Diese Müdigkeit drückt sich auf verschiedene Weise aus: durch Verwirrung bei den einen, Depressionen bei den anderen. Wir sehen ein sehr starkes psychisches Leiden, bei unseren jungen und auch weniger jungen Menschen. Und manchmal drückt sich dieses Leiden auch in Wut aus. Ich höre es und respektiere es“, betonte Präsident Macron und mahnte: „ich rufe zur größten Ruhe auf“.
Die Polizei hatte am Freitagnachmittag die Zahl der an den Konvois beteiligten Fahrzeuge auf 3.300 geschätzt, darunter 1.000 auf der RN20 aus Orléans und 500 auf der Autobahn A10-A11 aus Le Mans. Es handele sich um eine Aktion „von phänomenalem Ausmaß“, wie ein Koordinator der Bewegung gegenüber de Agentur AFP sagte.
Andere Verkehrsteilnehmer dürfen nicht gestört werden
„Das Recht zu demonstrieren und eine Meinung zu haben sind ein verfassungsmäßig garantiertes Recht in unserer Republik und in unserer Demokratie. Das Recht, andere zu blockieren oder das Kommen und Gehen zu verhindern, ist es nicht“, kritisierte Premierminister Jean Castex die Protestbewegung.
Die Teilnehmer bestreiten ihrerseits jegliche Absicht, die Hauptstadt zu blockieren, wollen aber am Samstag die wöchentlich stattfindenden Demonstrationen gegen den Impfpass unterstützen.
Zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen fordern die Demonstranten die Rücknahme des Impfpasses und fordern von der Regierung Maßnahmen zur Stützung der Kaufkraft und zur Begrenzung der Energiekosten.
Die Regierung kündigte an, dass sie die Aufhebung des Impfpasses für Ende März oder Anfang April in Betracht zieht.
Aber, man hört auch radikalere Töne unter den Organisatoren der Konvois: „Ich rufe dazu auf, in alle großen Städten zu fahren, um sie zu blockeren“, rief einer der Initiatoren der Bewegung, Rémi Monde, in einem Video auf.
Eine weitere Welle von Lockerungen soll am kommenden Mittwoch beginnen.
„Wir sind der Ansicht, dass die Bedingungen bis zum Frühjahr erfüllt sein könnten“, um den Impfpass aufzuheben, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Freitag, dem 11. Februar, im Radiosender France Bleu Isère und bestätigte damit Äusserungen von Regierungssprecher Gabriel Attal, der am Mittwoch von einem möglichen Ende des Passes „bis Ende März“ oder „Anfang April“ gesprochen hatte. Eine neue Welle von Lockerungen der Gesundheitsmaßnahmen soll am kommenden Mittwoch beginnen.
„Wir werden den Impfpass lockern, wenn die Bedingungen erfüllt sind, das heisst wenn es nicht mehr notwendig ist, Behandlungen für Franzosen aus Platzmangel auf der Intensivstation zu verschieben, weil es zu viele Covid-19-Kranke gibt, die als Nichtgeimpfte auf der Intensivstation liegen, und wenn die Inzidenzrate es erlaubt, und es keine neue Virusvariante gibt“, erklärte der Gesundheitsminister.
Nicht die Proteste, sondern die Wissenscha…
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