Kategorie: À la une

  • Starke Beschleunigung der Inflation im Februar in Frankreich auf +3,6% im Jahresvergleich

    Starke Beschleunigung der Inflation im Februar in Frankreich auf +3,6% im Jahresvergleich

    Frankreich sieht seit mehreren Monaten eine steigende Inflation. Im Februar stiegen die Preise erneut auf breiter Front an (+3,6%). Die Kaufkraft der Franzosen ist stark betroffen.

    Die Inflation in Frankreich beschleunigte sich im Februar stark auf 3,6%, angeheizt durch eine nahezu allgemeine Preissteigerung. Dies geht aus einer ersten Schätzung hervor, die am Freitag von der Statistikbehörde Insee veröffentlicht wurde.

    Nachdem der Verbraucherpreisindex im Januar um 2,9% gestiegen war, sprang er aufgrund „einer Beschleunigung der Preise für Energie, Dienstleistungen, Fertigwaren und Nahrungsmittel“ in die Höhe, wie das Statistikamt ausführte.

    Die Energiepreise stiegen im Vergleich zum Februar 2021 um 21% und die Preise für Frischwaren um 5,6%. Bei den Dienstleistungen stiegen sie um 2,2%, „insbesondere aufgrund des Preisanstiegs bei den Transportdienstleistungen“. Die Kosten für Fertigwaren stiegen ebenfalls um 2,2%, „im Zusammenhang mit dem Ende des Winterschlussverkaufs“. Dagegen gingen die Tabakpreise wie im Januar im Jahresvergleich um 0,1% zurück.

    Auf Monatsbasis lag die Inflation von Januar 2022 bis Februar 2022 bei 0,7%, gegenüber 0,3% zwischen Dezember 2021 und Januar 2022.

    Das Insee wird voraussichtlich Mitte März eine endgültige Schätzung der Verbraucherpreisentwicklung im Februar veröffentlichen. Anfang Februar hatte das Institut seine Inflationsprognose für das erste Halbjahr 2022 nach oben korrigiert und rechnet nun für diesen Zeitraum mit einem Anstieg des Indikators um 3 bis 3,5%.

  • Covid-Impfstoffe: Novavax kommt in Frankreich auf den Markt

    Covid-Impfstoffe: Novavax kommt in Frankreich auf den Markt

    Die ersten Novavax Impfstoffdosen sind diese Woche in Frankreich eingetroffen und sollen ab März verimpft werden. Was ist neu an Novavax? Frankreich hat beim amerikanischen Pharmaunternehmen Novavax 3,2 Millionen Dosen des neuen Impfstoffs allein für das erste Quartal 2022 bestellt, mit einer Option auf weitere 3,2 Millionen für das zweite Quartal. Die ersten 1,14 Millionen Dosen sind diese Woche in Frankreich eingetroffen. Von der ersten Lieferung wurden 600.000 Dosen sofort in die französischen Überseegebiete verschickt, in denen die Impfraten deutlich niedriger als im Mutterland sind. Das Gesundheitsministerium teilt mit, dass die Impfung mit Novavax ab der ersten Märzwoche möglich sein werden. Bei dem Novavax-Impfstoff handelt es sich um einen so genannten „Protein-Subunit“-Impfstoff. Das bedeutet, dass er anders funktioniert als virale Vektorimpfstoffe, wie die von AstraZeneca und Johnson & Johnson, oder mRNA-Impfstoffe, wie die von BioNTech/Pfizer und Moderna. Bei Protein-Sub…

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  • Ukraine: „Wladimir Putin versteht nur eine Position der Stärke“ – sagt François Hollande

    Ukraine: „Wladimir Putin versteht nur eine Position der Stärke“ – sagt François Hollande

    „Wladimir Putin denkt nur in Begriffen der Demütigung und der Dominanz“. Das sind die Worte von François Hollande, der am Donnerstag in der Nachrichtensendung „20 Heures“ die Persönlichkeit des russischen Präsidenten beleuchtete. François Hollande, der am Donnerstag, dem 24. Februar, in der Nachrichtensendung „20 Heures“ auf dem Sender France 2 zu Gast war, kennt Wladimir Putin gut. Dieser „hat ein Projekt. Er verfolgt es seit Jahren konsequent: Es geht darum, wieder das zu erreichen, was einst das Sowjetimperium war“, erklärt der ehemalige französische Präsident. „Und so versucht er in aufeinanderfolgenden Etappen, die Hand auf die Länder zu legen, die dem Einfluss Russlands entkommen sind.“ Dazu gehörten Weißrussland, aber auch Kasachstan, Georgien im Jahr 2008, die Krim und schließlich die Gebiete im Osten der Ukraine im Jahr 2014. „Und es geht weiter“, sagt François Hollande voraus. „Verdeutlichen, dass es extrem harte Aktionen geben wird““Wladimir Putin versteht nur das Kräftever…

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  • Krieg in der Ukraine: François Fillon löst Empörung aus

    Krieg in der Ukraine: François Fillon löst Empörung aus

    Der ehemalige Premierminister François Fillon, der Mitglied des Vorstands des russischen Petrochemieunternehmens Sibur ist, beklagte „die Weigerung des Westens“, Russlands Position zur Präsenz der NATO in seinem Einflussbereich zu berücksichtigen. Die Kritik an François Fillon, dem ehemaligen Premierminister von Nicolas Sarkozy, der Mitglied im Vorstand zweier russischer Unternehmen ist, nämlich Zarubejneft, das sich auf die Entwicklung und Ausbeutung von Kohlenwasserstoffvorkommen spezialisiert hat und dem russischen Staat gehört, und dem Petrochemiegiganten Sibur, der von Leonid Mikhelson, einem der reichsten Männer Russlands, und Gennadi Timtschenko, einem engen Vertrauten von Präsident Putin, kontrolliert wird, wächst. Alles begann am Sonntag, als der Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, Clément Beaune, meinte, der ehemalige Premierminister habe sich durch ihren Beitritt zu Sibur zu einem „Komplizen“ von Wladimir Putin gemacht.  Die Polemik rund um François Fillon wird no…

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  • Ukraine-Krise: Emmanuel Macron ruft Wladimir Putin an

    Ukraine-Krise: Emmanuel Macron ruft Wladimir Putin an

    Emmanuel Macron rief am Donnerstagabend Wladimir Putin an. Es war der erste bekannte Telefonkontakt zwischen dem russischen Präsidenten und einem westlichen Politiker seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine. Der französische Präsident Emmanuel Macron rief am Donnerstagabend den russischen Präsidenten Wladimir Putin an, um „die sofortige Beendigung“ der von der russischen Armee geführten Offensive in der Ukraine zu fordern, wie die französische Präsidentschaft mitteilte. Es handelte sich um den ersten Kontakt zwischen dem russischen Präsidenten und einem westlichen Staatsoberhaupt seit Beginn der Invasion. Lesen Sie auch: Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Emmanuel Macron spricht im TV Nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten und in Absprache mit ihm rief Präsident Emmanuel Macron den russischen Präsidenten Wladimir Putin an, um die sofortige Einstellung der russischen Militäroperationen zu fordern, wobei er daran erinnert habe, dass Russland massive San…

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  • Präsidentschaftswahlen: Russische Invasion in der Ukraine wirbelt den Wahlkampf durcheinander

    Präsidentschaftswahlen: Russische Invasion in der Ukraine wirbelt den Wahlkampf durcheinander

    Die russische Invasion in der Ukraine am Donnerstag brachte den französischen Präsidentschaftswahlkampf annähernd zum Stillstand und zwang die Kandidaten, einige Wahlkampfverantsaltungen zu verschieben und ihre Einigkeit in der Verurteilung des von Wladimir Putin angeordneten bewaffneten Überfalls zu demonstrieren. Am Donnerstag, 24. Februar, sprach sich Emmanuel Macron für die „Einheit“ der Franzosen angesichts der russischen Invasion in der Ukraine aus, die von den Kandidaten sechs Wochen vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen einhellig verurteilt wurde. Lesen Sie auch: Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Emmanuel Macron spricht im TV In einer kurzen Fernsehansprache rief der scheidende Präsident dazu auf, „nichts um unsere Prinzipien der Freiheit, Souveränität und Demokratie herum aufzugeben“, und warnte die Franzosen, dass dieser „kriegerische Akt“ „tiefgreifende, dauerhafte Folgen für unser Leben und die Geopolitik unseres Kontinents“ haben werde. https://twitter.com…

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  • Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Emmanuel Macron spricht im TV

    Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Emmanuel Macron spricht im TV

    Emmanuel Macron richtete sich hinsichtlich des russischen Angriffs in der Ukraine an die französische Nation. Er versprach, den Ukrainern zur Seite zu stehen und gleichzeitig die Franzosen zu schützen. „Wir haben alles getan, um dies zu verhindern“. Emmanuel Macron äußerte sich zur russischen Invasion in der Ukraine. Der Präsident sagte, dass dieser „kriegerische Akt“ „tiefgreifende, dauerhafte Folgen für unser Leben“ haben werde, und dass „Frankreich an der Seite der Ukraine steht“. „Präsident Putin hat nicht nur die Ukraine angegriffen (…) er hat beschlossen, unserem Europa schwersten Schaden zuzufügen“, sagte Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache mit der ukrainischen, der französischen und der europäischen Flagge im Hintergrund. Lesen Sie auch : Ukraine-Konflikt: Macron “verurteilt Russlands Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste” „Ihre Freiheit ist unsere Freiheit“ Emmanuel Macron bekräftigte nachdrücklich die Unterstützung Frankreichs für die Ukraine. „Ihre Freiheit ist die …

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  • Ukraine: Präsidentschaftskandidaten verurteilen russische Invasion

    Ukraine: Präsidentschaftskandidaten verurteilen russische Invasion

    Alle Präsidentschaftskandidaten, darunter auch Eric Zemmour, der sich bislang mit Kritik an Wladimir Putin zurückhielt, verurteilten am Donnerstagmorgen die russische Invasion in der Ukraine. Die wichtigsten Präsidentschaftskandidaten verurteilten am Donnerstag, 24. Februar, die russische Invasion in der Ukraine und forderten eine Mischung aus diplomatischen Maßnahmen und harten, gezielten Sanktionen gegen das russische Regime und sogar Waffenlieferungen an Kiew. Im rechten Spektrum verurteilte die LR-Kandidatin Valérie Pécresse „den von Russland gegen die Ukraine begonnenen Krieg“. „Die Sanktionen der Europäischen Union müssen sofort, streng, gezielt und mit den USA und dem Vereinigten Königreich koordiniert werden“, forderte sie in einem Tweet.

    In einer Erklärung verurteilte der rechtsextreme Kandidat Éric Zemmour „vorbehaltlos die russische Militärintervention“ und forderte Emmanuel Macron auf, „wie Präsident Sarkozy es im Aug…

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  • Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas und Weizen haben?

    Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas und Weizen haben?

    Öl, Gas und Weizen. Das sind Rohstoffe, die Russland in grossem Umfang an den Westen liefert. Auch wenn eine Verknappung nicht befürchtet wird, könnte die Ukraine-Krise direkte Auswirkungen auf diese Märkte haben. Bereits seit mehreren Monaten steigen die Preise für bestimmte Rohstoffe, speziell die Energiepreise. Angesichts der aktuellen Krise in der Ukraine stellt sich die Frage, wie sich dies auf die Preise für Produkte wie Gas, Öl, aber auch Weizen auswirkt. Weizen Die Ukraine und Russland sind ein wichtige Exporteure von Weizen weltweit, wobei Russland an erster Stelle steht. Zwar sind die Auswirkungen des Konflikts auf diesen Rohstoff heute noch schwer abzuschätzen. Zur Zeit des Konflikts um die Krim im Jahr 2014 sind die Getreidelieferungen ohne jegliche Probleme weitergeflossen. Es ist natürlich nicht unmöglich, dass die Preise vor dem Hintergrund der aktuellen Krise steigen werden, aber diese Presisteigerungen sollten nicht übermässig ausfallen. Keine übertriebenen Sorgen muss man sich insbesondere bei Brot machen. In einem Baguette, das etwa einen Euro kostet, liegt der Weizenanteil gerade einmal bei 7 bis 8 Cent. Schon im November letzten Jahres hatte Weizenpreis einen Höchststand erreicht: 300 Euro pro Tonne. Heute liegt der Preis für die Tonne weizen bei etwa 265 Euro pro Tonne. Gas Die größte Problematik besteht beim Gas, da Europa 40% seines Bedarfs in Russland einkauft und ein Teil dieses Gases durch die Ukraine fließt. Hier ist derzeit völlig unklar, was passieren wird. Der Marktpreis ist bereits in letzter Zeit von 72 auf 80 Euro gestiegen, aber auch da muss man relativieren: Zu Beginn des Winters stiegen die Gaspreise auf 160 Euro pro Megawatt. In jedem Fall aber sollte das Gas in Frankreich und Europa nicht knapp werden. Gas kommt über Pipelines nicht nur aus Russland, sondern auch aus Norwegen und in geringerem Masse aus Algerien. Flüssigerdgas (LNG), das mit Schiffen transportiert wird, wird vor allem aus den USA, Katar und Australien importiert. Gas wird in Frankreich nicht ausgehen, aber die Verbraucher werden mehr dafür bezahlen, weil es eine höhere Nachfrage bei einem stagnierenden Angebot geben wird. Und das wird sich auch auf die Strompreise auswirken. Und die Gasrechnung der Verbraucher? In Frankreich werden die Gaspreise durch den Staat gedeckelt, zumindest was Privathaushalte betrifft. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire versicherte in der Zeitung 20Minutes, dass „das Einfrieren des Gaspreises für Privatpersonen“ „unter allen Umständen“ beibehalten werde. Die Tarife sind auf dem Niveau von Oktober 2021eingefroren. Diese Massnahme soll allerdings am 30. Juni nächsten Jahres enden. Könnte Russland den Gashahn ganz zudrehen? Das erscheint eher als unwahrscheinlich, denn wenn es das täte, wären die wirtschaftlichen folgen auch für Russland enorm. Die westlichen Märkte sind teilweise von Russland abhängig, aber Russland ist auch von den Einnahmen aus dem Westen abhängig. Öl Bereits seit mehreren Monaten steigen Öl- und damit auch die Kraftstoffpreise. Und auch heute spiegelt sich der beginnende Krieg in der Ukraine in einem steigenden Ölpreis wider: Am Morgen des 24. Februar stieg der Presi für ein Barrel Rohöl  über die Marke von 100 USD. Russland ist nach Saudi-Arabien der zweitgrößte Ölexporteur der Welt. Aber auch beim Öl zeichnet sich keine Gefahr einer gefährlichen Knappheit ab. Aber wenn ein Krieg ausbricht, wird das die Preise in die Höhe treiben.
  • Ukraine-Konflikt: Macron „verurteilt Russlands  Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste“

    Ukraine-Konflikt: Macron „verurteilt Russlands Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste“

    Nach den von Russland in der vergangenen Nacht eingeleiteten Militäroperationen verurteilte Emmanuel Macron „Russlands Entscheidung, Krieg gegen die Ukraine zu führen, aufs Schärfste“ und forderte ein „sofortiges“ Ende der russischen Militäroperationen. „Frankreich ist solidarisch mit der Ukraine. Es steht an der Seite der Ukrainer und tut mit seinen Partnern und Verbündeten alles, um den Krieg zu beenden“, sagte der Staatschef in zwei Tweets.

    Nachdem in der nacht von Raketen- und Luftangriffen auf gössere Städtein der Ukraine, unter anderem auch auf die Hauptstadt Kiev, berichtet wurde, scheinen inzwischen auch russische Panzer und Bodentruppen in die Ukraine eingedrungen zu sein. Grosse Teile der Bevölkerung befinden sich auf der Flucht, Fernstrassen sind verstopft….

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