Kategorie: À la une

  • Französischer Fußballverband will Russland von der nächsten Weltmeisterschaft ausschliessen

    Französischer Fußballverband will Russland von der nächsten Weltmeisterschaft ausschliessen

    ***EILMELDUNG*** / Kurzmeldung Der französische Fußballverband „tendiert zu einem Ausschluss Russlands von der nächsten Weltmeisterschaft“ als Reaktion auf die Invasion in der Ukraine, erklärte sein Präsident Noël Le Graët gegenüber der Zeitung Le Parisien. „Die Welt des Sports und insbesondere des Fußballs kann nicht neutral bleiben“, betonte er. Lesen Sie auch: Ukraine-Krise: Das Finale der Champions League wird nicht in St. Petersburg ausgetragen Wladimir Putin droht mit Atomwaffen und kündigt an, die russische „Abschreckungswaffen“ in Alarmbereitschaft zu versetzen. „Ich befehle dem Verteidigungsminister und dem Generalstabschef, die Abschreckungskräfte der russischen Armee in besondere Kampfbereitschaft zu versetzen“, sagte der russische Präsident in einem im Fernsehen übertragenen Gespräch mit seinen Militärführern am frühen Nachmittag des 27. Februar….

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  • EU-Luftraum wird für russische Flugzeuge geschlossen

    EU-Luftraum wird für russische Flugzeuge geschlossen

    Der europäische Luftraum wird geschlossen. Frankreich folgt dem Beispiel anderer europäischer Länder wie Deutschland, Italien oder auch Belgien. Es „schließt seinen Luftraum ab heute Abend für russische Flugzeuge und Fluggesellschaften“, wie der stellvertretende Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari am Sonntag auf Twitter mitteilte. „Angesichts der russischen Invasion in der Ukraine ist die Einheit Europas vollkommen“, fügte er hinzu.

    Wladimir Putin kündigte am Sonntag, dem 27. Februar, dem vierten Tag der russischen Invasion in der Ukraine, an, die „Abschreckungskraft“ der russischen Armee, die auch eine nukleare Komponente beinhalten kann, in Alarmbereitschaft zu versetzen. Der russische Präsident befahl „dem Verteidigungsminister und dem Generalstabschef, die Abschreckungskräfte der russischen Armee in besondere Kampfbereitschaft zu versetzen“, sagte er in einem im Fernsehen übertragenen Gespräch mit seinen militärische…

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  • Krieg in der Ukraine: Laut Gabriel Attal bleibt die Entsendung französischer Truppen ausgeschlossen

    Krieg in der Ukraine: Laut Gabriel Attal bleibt die Entsendung französischer Truppen ausgeschlossen

    Regierungssprecher Attal erklärte, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj „eine sehr klare Liste mit benötigter Ausrüstung“ an Frankreich übermittelt habe und dass Frankreich darauf reagieren werde. Regierungssprecher Gabriel Attal äußerte sich in der Sendung „Questions politiques“ auf France Inter und Franceinfo über die Lieferung von Verteidigungswaffen in die Ukraine. „Wir haben welche geliefert“, erklärte er. Und, „der Präsident der Republik hat am Samstag im Verteidigungsrat beschlossen, dass wir unsere Lieferungen noch ausweiten werden.“ Attal bestätigte, dass es einen Austausch zwischen dem französischen Präsidenten und seinem ukrainischen Amtskollegen gegeben habe. „Präsident Selenskyj hat uns eine sehr klare Liste von Ausrüstungsgegenständen übermittelt, die er benötigt. Und natürlich reagieren wir darauf.“ Der Regierungssprecher bekräftigt jedoch, dass die Entsendung französischer Truppen in die Ukraine „ausgeschlossen“ sei….

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  • Krieg in der Ukraine: Militärische Hilfe kommt in Gang

    Krieg in der Ukraine: Militärische Hilfe kommt in Gang

    Die USA und die europäischen Länder bereiten sich darauf vor, der Ukraine zu helfen. Jean Chamoulaud, Journalist bei France Télévisions, listet die Hilfen nach Ländern auf. Damit die Ukraine dem russischen Militär Widerstand leisten kann, braucht das Land Hilfe, vor allem militärische Hilfe. „In diesem Bereich sind es, wenig überraschend, die USA, die der Ukraine die meiste Hilfe zukommen lassen. Joe Biden hat erst heute eine zusätzliche Hilfe in Höhe von 310 Millionen Euro angekündigt. Diese Hilfe kommt zu dem hinzu, was die USA bereits geschickt haben: Javelin-Panzerabwehrraketen, Granatwerfer, Mörser, Granaten sowie Munition“, berichtete Jean Chamoulaud, Journalist bei France Télévisions. Auch die Hilfe aus Europa kommt in GangSeit Beginn des Jahres 2022 haben die USA bereits Hilfsgüter im Wert von über einer Milliarde Euro an die Ukraine geschickt. „Großbritannien hat Kleinwaffen geschickt. Großbritannien hat auch angekündigt, dass es Panzerabwehrraketenwerfer der neuen Generation…

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  • Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Der Überfall Russlands auf die Ukraine wirkt sich auf die Ölpreise aus, die auf über 100 USD pro Barrel gestiegen sind. Unausweichliche Folge: An Tankstellen wird der Treibstoff bereits immer teurer und in manchen Regionen Frankreichs inzwischen für über 2 € pro Liter verkauft. Die Kraftstoffpreise sind bereits sehr hoch, doch der Krieg Russlands in der Ukraine wird schwerwiegende Auswirkungen auf die Preise an den Tankstellen in Frankreich und Europa haben. Russland ist Mitglied des Opec+-Abkommens und der drittgrößte Ölproduzent der Welt. Der Preis für ein Barrel Öl hat seit Beginn der russischen Invasion am Donnerstag die 100-Dollar-Marke überschritten. So viel wie seit 2014 nicht mehr.

    Lesen Sie auch: Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas…

    Ein Anstieg, der sich in den kommenden Tagen spürbar auf die Preise an den Tankstellen auswirken wird. Bei den bereits sehr hohen Preisen – auch wegen der hohe Steuern – wird sich der von den Russen geführte Krieg in Kürze auch die an den Zapfsäulen angezeigten Preise nach oben treiben. Das Ergebnis: An einigen Tankstellen wurden bereits am heutigen Sonntag in Okzitanien mehr als 2 € pro Liter Bleifrei 98 verlangt. Dieser Preis ist inzwischen nicht mehr nur in Paris oder der Ile-de-France zu finden. Zwei Tankstellen in Toulouse zeigen sogar den Liter Diesel schon mit über 2 € an. Die Preise, die von den Tankstellen gemeldet werden, können auf der offiziellen Website der Regierung eingesehen werden: prix-carburant.gouv.fr. Aber Achtung: Preise können sich seit ihrer Online-Veröffentlichung schon wieder geändert haben. Einige Tankstellen können auch einen Preis von mehr als 2 € an der Zapfsäule anzeigen und dies noch nicht gemeldet haben. Am Sonntagmorgen um 10 Uhr, so die Zeitung La Depeche du Midi, lag keine Tankstelle der großen Handelsketten über 2 Euro, auch wenn einige nur knapp an diesem Preis vorbeischrammten. Es ist zweifellos nur noch eine Frage von Tagen…
  • Swift: EU-Staats- und Regierungschefs entscheiden sich für Ausschluss russischer Banken

    Swift: EU-Staats- und Regierungschefs entscheiden sich für Ausschluss russischer Banken

    Die EU-Länder – darunter Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland und inzwischen auch Deutschland – haben erklärt, sie würden ein Verbot der Nutzung des globalen Zahlungsnetzwerks Swift durch Russland unterstützen, um das Land nach seinem Einmarsch in der Ukraine weiter unter Druck zu setzen. Die Maßnahme, von der man hofft, dass sie sich negativ auf den russischen Handel auswirkt, indem sie es den russischen Unternehmen erschwert, internationale Geschäfte zu machen, wurde entschieden, um die Sanktionen gegen das Regime von Wladimir Putin zu verschärfen. Lesen Sie auch: Ukraine-Krise: Was ist das Swift-Netzwerk und warum muss Russland einen Ausschluss fürchten? Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba warnte am Donnerstag, dass europäische und US-amerikanische Politiker „Blut an ihren Händen“ hätten, wenn sie den Ausschluss russlands vom Swift-System nicht unterstützten. Am darauffolgenden Tag erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, dass ein Verbot noch nicht die „notwendi…

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  • Eurovision Song Contest: Russland wegen Ukraine-Krieg vom Wettbewerb ausgeschlossen

    Eurovision Song Contest: Russland wegen Ukraine-Krieg vom Wettbewerb ausgeschlossen

    Russland darf nicht am Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest teilnehmen, teilte der Veranstalter am Freitag mit, nachdem die Ukraine und mehrere andere europäische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten den Ausschluss Russlands gefordert hatten. „Die Entscheidung spiegelt die Besorgnis wider, dass die Teilnahme eines russischen Beitrags am diesjährigen Wettbewerb angesichts der beispiellosen Krise in der Ukraine den Wettbewerb in Verruf bringen würde“, so die Europäische Rundfunkunion (EBU) in einer Erklärung. Finnland erklärte am Freitag, dass es keine Teilnehmer zum Finale schicken würde, wenn Russland zugelassen würde. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten in der Ukraine, Schweden, Dänemark, den Niederlanden, Litauen und Norwegen hatten die EBU aufgefordert, Russland auszuschließen. Das Eurovisions-Finale, eine der im Fernsehen übertragenen Veranstaltungen, die weltweit die höchsten Zuschauerzahlen haben, findet am 14. Mai in Turin, Italien, statt. Russland hat seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1994 23 Mal teilgenommen und den Wettbewerb 2008 gewonnen. Der Vorsitzende des ukrainischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks Suspilne, Mykola Chernotytsky, schrieb an die Europäische Rundfunkunion, dass „die Teilnahme Russlands als Aggressor und Völkerrechtsverletzer an der diesjährigen Eurovision die Idee des Wettbewerbs selbst untergräbt“. Der russische Staatssender sei ein „führendes Element im Informationskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine“. Russland gehörte 2016 zu den Favoriten des Wettbewerbs, als die Ukrainerin Susana Dschamaladinowa, bekannt als Jamala, mit einem Lied über die Deportation Hunderttausender Menschen aus ihrer Heimat am Schwarzen Meer durch den sowjetischen Führer Josef Stalin zwei Jahre nach der russischen Annexion des Gebiets unerwartet gewann. Im Jahr 2017, als Gastgeber des Finales, verwehrte die Ukraine den russischen Musikern die Teilnahme.
  • Ukraine-Krieg: Jean Castex organisiert am Montag ein Treffen mit den Präsidentschaftskandidaten

    Ukraine-Krieg: Jean Castex organisiert am Montag ein Treffen mit den Präsidentschaftskandidaten

    Das Treffen findet am Montag, dem 28. Februar, in Anwesenheit des Außenministers Jean-Yves Le Drian, der Armeeministerin Florence Parly und des Armeegenerals Thierry Burkhard statt. Premierminister Jean Castex lädt für Montag die Kandidaten der französischen Präsidentschaftswahlen in sein Ministerium im Hôtel Matignon zu einem Informationstreffen rund um den Konflikt in der Ukraine ein. Dies meldet Franceinfo unter Berufung auf Quellen aus den Teams mehrerer eingeladener Kandidaten. Das Treffen mit den Präsidentschaftskandidaten findet am Montag, den 28. Februar, um 15 Uhr im Hôtel de Matignon statt, an dem Außenminister Jean-Yves Le Drian, Armeeministerin Florence Parly und Armeegeneral Thierry Burkhard teilnehmen werden. Der Premierminister berief am späten Freitagnachmittag, den 25. Februar, im Matignon einen „parlamentarischen Verbindungsausschuss“ ein, an dem die Fraktionsvorsitzenden der Nationalversammlung und des Senats sowie die Vorsitzenden der Ausschüsse für Verteidigung und…

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  • Emmanuel Macron warnt mit Blick auf die Ukraine: „Dieser Krieg wird dauern“

    Emmanuel Macron warnt mit Blick auf die Ukraine: „Dieser Krieg wird dauern“

    Die Welt muss sich auf einen langen Krieg zwischen Russland und der Ukraine gefasst machen, warnte der französische Präsident Emmanuel Macron am Samstag. „Ich kann Ihnen heute Morgen nur eines sagen: Dieser Krieg wird dauern“, sagte Macron auf der jährlichen Landwirtschaftsmesse in Paris. „Diese Krise wird andauern, dieser Krieg wird andauern und alle Krisen, die damit einhergehen, werden dauerhafte Konsequenzen haben“, fügte Macron hinzu und mahnte: „Wir müssen vorbereitet sein“. Macron brach seinen Besuch auf der Landwirtschaftsmesse frühzeitig ab, die normalerweise zu den wichtigsten Terminen im politischen Kalender Frankreichs gehört, um sich wieder mit der durch die russische Invasion ausgelösten Krise zu befassen. „Der Krieg ist nach Europa zurückgekehrt, das hat Präsident Wladimir Putin einseitig entschieden, was zu einer tragischen humanitären Situation, einem ukrainischen Volk, das sich wehrt, und einem Europa, das da ist und an der Seite des ukrainischen Volkes Widerstand lei…

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  • Krieg in der Ukraine: Die letzten Franzosen in Kiew zwischen Zweifel und Sorge

    Krieg in der Ukraine: Die letzten Franzosen in Kiew zwischen Zweifel und Sorge

    700 Franzosen befanden sich am Freitag, 25. Februar, noch immer in der Ukraine. Während einige vor Ort festsitzen, ist es anderen gelungen, sich auf den Weg zu machen. Teams von France Télévisions haben mehrere Zeugenaussagen gesammelt.

    Die Straßen von Kiew sind am Freitag, dem 25. Februar, fast menschenleer. Die Sirene ertönt mehrmals am Tag. Cyril Baraton, französischer Staatsbürger in Kiew, hat von der Botschaft die Anweisung erhalten, zu Hause zu bleiben. „Die Situation ist angespannt, wir haben Informationen aus Frankreich, dass die Russen Kiew einnehmen werden, aber gerade sagt Bürgermeister von Kiew, dass alles in Ordnung ist“, erklärt er vor der Kamera eines Reporterteams von France 2 und berichtet von „völlig widersprüchlichen“ Informationen.

    Schutz suchen oder fliehen
    Mohamed Elbrahmi, ein weiterer französischer Staatsbürger, ist bereit, so schnell wie möglich zu fliehen. Er hat seinen Rucksack mit einem Ladegerät, Wasser, Nudeln und Obst gepackt und wird schnell reagieren können, falls die Botschaft anruft. Er beschloss, die Nacht in der U-Bahn zu verbringen, gemeinsam mit Hunderten von Ukrainern, die sich schon vor zwei Tagen dort in Sicherheit gebracht hatten. „Wir haben alle Angst“, sagt Mohamed. Der Franzose Kevin Bensimon war sechs Stunden unterwegs, bevor er eine Raststätte 200 km westlich der Hauptstadt erreichte. „Hier scheint das Leben fast normal zu sein, es ist fast beunruhigend. Die Leute arbeiten, es gibt Essen, es gibt Benzin“, berichtet er.