Kategorie: À la une

  • Covid-19-Impfstoff: Sanofi meldet nach einjähriger Verzögerung positive Ergebnisse

    Covid-19-Impfstoff: Sanofi meldet nach einjähriger Verzögerung positive Ergebnisse

    Mit fast einem Jahr Verspätung gab der französische Hersteller erste positive Ergebnisse für seinen Impfstoff bekannt. Dieser verwendet eine „klassische“ Technologie, die auf rekombinanten Proteinen basiert, denen ein Adjuvans hinzugefügt wird. Der französische Pharmariese Sanofi gab am Mittwoch, dem 23. Februar, positive Ergebnisse für seinen gemeinsam mit der britischen GSK entwickelten Impfstoff gegen Covid bekannt, ein Projekt, das nach mehreren Verzögerungen mit fast einem Jahr Verspätung nun endlich zu einem Abschluss kommt. Der Impfstoff, für den GSK das Adjuvans liefert, basiert nicht auf der Boten-RNA-Technologie (mRNA), sondern auf der klassischeren Technologie der rekombinanten Proteine. Das Protein, das der Impfstoff enthält, wird nicht aus dem Virus extrahiert, sondern im Labor synthetisiert, und dazu kommt ein Adjuvans, das die Immunantwort intensivieren soll. Lesen Sie auch: Covid-19: Nun soll auch der Impfstoff von Sanofi ab Dezember verfügbar sein Sanofi und GSK wollen…

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  • Präsidentschaftswahl: Emmanuel Macron will erste Wahlkampfveranstaltung am 5. März in Marseille abhalten

    Präsidentschaftswahl: Emmanuel Macron will erste Wahlkampfveranstaltung am 5. März in Marseille abhalten

    Der amtierende Staatschef soll seine Kandidatur in der Woche vom 28. Februar offiziell bekannt geben. Emmanuel Macron, der seine Präsidentschaftskandidatur noch nicht offiziell bestätigt hat, wird seine erste Wahlkampfveranstaltung am Samstag, dem 5. März in Marseille abhalten, wie Franceinfo unter Berufung auf mehrere Quellen meldet. Es gibt Hinweise, dass die varanstaltung im Parc Chanot, einem Messegelände im 8. Arrondissement von Marseille, stattfinden soll, aber auch die als der Dôme bekannte Veranstaltungshalle wird in Betracht gezogen. Im Parc Chanot fand bereits eine Kundgebung in diesem Präsidentschaftswahlkampf statt. Der Kandidat der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF), Fabien Roussel, versammelte dort am 6. Februar zwischen 3.500 und 4.000 Menschen. Der Dôme war der Schauplatz der ersten Versammlung von Nicolas Sarkozy bei den Präsidentschaftswahlen 2012, bei denen François Hollande den Sieg über den amtierenden Präsidenten Sarkozy davontrug. Nach Informationen von Fra…

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  • Covid-19-Impfstoff: Gesundheitsbehörde warnt vor Herzinfarktrisiko bei Janssen

    Covid-19-Impfstoff: Gesundheitsbehörde warnt vor Herzinfarktrisiko bei Janssen

    Die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) wies darauf hin, dass innerhalb von zwei Wochen nach einer Impfung mit dem Janssen-Impfstoff ein erhöhtes Herzinfarktrisiko festgestellt worden sei, insbesondere bei Personen unter 75 Jahren. Das Gesundheitsministerium beschloss daraufhin, den Impfstoff von Johnson & Johnson vorläufig auszusetzen. In einer am Montag, dem 21. Februar, veröffentlichten Stellungnahme wies die französische Gesundheitsbehörde (Haute Autorité de Santé, HAS) darauf hin, dass die Impfung mit dem Janssen-Impfstoff (hergestellt von Johnson & Johnson) bei Erwachsenen unter 75 Jahren „eine leichte Erhöhung des Risikos eines Herzinfarkts innerhalb von zwei Wochen“ nach der Injektion zur Folge haben kann. In ihren Empfehlungen stützt sich die HAS unter anderem auf die Daten des Berichts „EPI-PHARE“, der am 18. Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde. Lesen Sie auch: Covid-19-Impfung: Olivier Véran schliesst eine 4. Dosis im Herbst nicht aus Am Dienstag, dem 22. Februa…

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  • Impfpass: Warum 3.5 Millionen Franzosen ihn ab diesem Mittwoch nicht mehr nutzen können

    Impfpass: Warum 3.5 Millionen Franzosen ihn ab diesem Mittwoch nicht mehr nutzen können

    Es war die Woche der letzten Chance für alle Franzosen, die noch keine Auffrischungsdosis erhalten haben und sich in den letzten vier Monaten auch nicht mit dem Virus infiziert haben: Am Mittwoch wurde der Impfpass von 3,5 Millionen Franzosen deaktiviert. Es ist jedoch nicht zu spät, um den Impfpass wieder zu aktivieren. Seit dem 15. Februar hatten Personen über 18 Jahre und einen Monat sieben Tage Zeit, um ihre Auffrischungsdosis zu erhalten, wenn sie in das von den Gesundheitsbehörden angeordnete Zeitfenster fielen, d. h. zwischen drei und vier Monaten nach der letzten Injektion. Ab dem Zeitpunkt der Injektion wird der Impfpass erst nach einer Frist von sieben Tagen aktiviert. Das Gesundheitsministerium hatte daher eine einwöchige Toleranzfrist eingeführt, damit Personen, die dies wünschen, ihren Pass zwischen der Injektion der Auffrischungsdosis und der Aktivierung benutzen können. Diese Toleranzfrist endet heute. Fast 3,5 Millionen Franzosen ab sofort ohne Impfpass. „Die Personen, …

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  • Italien: Fast 600 Migranten auf hoher See vor der Küste Kalabriens gerettet

    Italien: Fast 600 Migranten auf hoher See vor der Küste Kalabriens gerettet

    Unter ihnen befanden sich etwa 60 Minderjährige. Mehr als 10.500 Menschen haben im Jahr 2022 bereits versucht, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

    Die italienische Küstenwache gab am Dienstag, dem 22. Februar, bekannt, dass sie in der Nacht von Montag auf Dienstag 573 Migranten auf hoher See gerettet hat. Die Migranten waren von der Küstenwache etwa 100 Kilometer vor der Küste Kalabriens (Süditalien) gesichtet worden, „in Schwierigkeiten an Bord von zwei überladenen Fischerbooten, den Wellen ausgeliefert, bei ungünstigen Wetterbedingungen, die sich in den nächsten Stunden voraussichtlich noch verschlechtern werden“, hieß es in einer Erklärung.

    Unter den Migranten befanden sich 59 Minderjährige, von denen die meisten unbegleitet waren. Sie bargen auch den Körper einer verstorbenen Person, „die laut Aussagen der Migranten seit mehreren Tagen tot sein soll“. Die Geretteten werden im sizilianischen Hafen Augusta an Land gebracht.

    Trotz der Kälte und des schlechten Wetters haben laut der Internationalen Organisation für Migration seit Jahresbeginn 10.570 Migranten versucht, über das Meer nach Europa zu gelangen. Mindestens 229 von ihnen starben im selben Zeitraum während einer versuchten Überfahrt.

  • Auch die Preise für Kleidung werden in diesem Jahr steigen

    Auch die Preise für Kleidung werden in diesem Jahr steigen

    Wie viele andere Produkte könnte auch Kleidung in den kommenden Wochen und Monaten spürbar teurer werden. Die Baumwollpreise sind nämlich um 45% gestiegen und erreichten im Februar sogar eine Höhe, die man seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat.

    Zuletzt war es der exponentielle Anstieg der Benzin- und Dieselpreise, der sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat. Zuvor, im Laufe des Jahres 2021, stiegen aufgrund der weltweiten Pandemie auch die Kosten für Baurohstoffe sowie für bestimmte Lebensmittel.

    Laut einer im Dezember 2021 veröffentlichten Studie des französischen Statistikamts Insee stieg der Verbraucherpreisindex innerhalb eines Jahres um 2,8%. Der spektakulärste Anstieg, den viele Franzosen an ihren Energierechnungen bemerkten, betraf die Energie mit +18,5% im Jahr 2021. Das Insee stellt auch einen Preisanstieg bei den Sachgütern fest (3,3%).

    Nach Energie, Lebensmitteln und Baurohstoffen könnten nun auch andere Güter teurer werden: Kleidung. Das Insee hatte bereits einen Anstieg der Verbraucherpreise für Bekleidung und Schuhe um 3% für das Jahr 2021 festgestellt. Und es sieht nicht so aus, als würde sich dieser Trend bald umkehren.

    Ähnlich wie die Rohstoffe im Baugewerbe sind auch die Rohstoffe für die Herstellung von Kleidung in letzter Zeit stark angestiegen. Viele Kleidungsstücke werden aus Stoffen wie Polyester und Nylon hergestellt, bei denen es sich um Erdölderivate handelt, deren Preis in letzter Zeit stark gestiegen ist.

    Aber auch bei einem anderen wichtigen Textilrohstoff sind die Kosten in die Höhe geschnellt: Die Preise für Baumwolle sind 2021 um 45% gestiegen und erreichten im Februar mit 1,29 USD pro Pfund einen Preis, den es seit zehn Jahren nicht mehr gegeben hat. Und auch die Bio-Baumwollbranche bleibt von diesem Anstieg nicht verschont. In Indien, das neben China einer der größten Produzenten von Bio-Baumwolle ist, sind die Preise laut Branchendaten innerhalb eines Jahres um 90% gestiegen.

    Nun legen die Bekleidungshersteller angesichts dieser seit mehreren Monaten anhaltenden Preissteigerungen Vorräte an, um nicht den vollen Preis zahlen zu müssen. Doch diese höhere Nachfrage führt wiederum zu höheren Preisen. Ein Teufelskreis, aus dem es schwer sein wird, auszubrechen, zumal die Preisspitzen zu einem Zeitpunkt auftreten, an dem die Produktions- und Transportkosten ebenfalls Rekordhöhen erreicht haben, was wiederum auf die Energiekosten zurückzuführen ist, da die Textilindustrie einen hohen Verbrauch von Gas und Strom für die Herstellung von Kleidung sowie von Öl und anderen Energieträgern für den Transport hat.

    Es bleibt jetzt abzuwarten, wie die Bekleidungsunternehmen mit dieser Situation umgehen werden und wie sie sich auf die Verkaufspreise auswirken könnte. Denn je nach Marge werden einige Unternehmen wahrscheinlich ihre Preise erhöhen müssen. Umgekehrt versichern einige große Konzerne wie das schwedische Unternehmen H&M, dass sich die höheren Rohstoff- und Produktionskosten nicht auf die Preise ihrer Kleidung auswirken werden.

    Wie dem auch sei, all das könnte dem Second-Hand-Verkauf, der in letzter Zeit immer mehr Anhänger findet, einen weiteren Schub verleihen. Viele Verbraucher kaufen gebrauchte Kleidung und Schuhe, sei es aus Kostengründen oder aus Umweltbewusstsein. Schliesslich ist die Bekleidungsindustrie eine der umweltschädlichsten Industrien überhaupt.

  • Präsidentschaftswahlen: Marine Le Pen setzt ihre Kampagne vorübergehend aus

    Präsidentschaftswahlen: Marine Le Pen setzt ihre Kampagne vorübergehend aus

    Marine Le Pen, die Kandidatin des Rassemblement National, hat beschlossen, ihre Kampagne für die Präsidentschaftswahlen bis zum Erhalt der notwendigen 500 Patenschaften auszusetzen. Zwangspause für Marine Le Pen. Die Kandidatin des Rassemblement National hat am Dienstag beschlossen, ihre Kampagne für die Präsidentschaftswahlen (10. und 24. April) bis zum Erhalt der gesetzlich vorgeschriebenen 500 Patenschaften zu unterbrechen, wie der Sender BFMTV berichtet. Eine Pressekonferenz zum Thema Bildung, die am Mittwoch stattfinden sollte, sowie eine Reise in die westfranzösische Region Somme am Samstag wurden abgesagt. Bis zur letzten Zählung, die der Verfassungsrat am 17. Februar bekannt gab, hatte Marine Le Pen nur 366 Unterschriften von französischen Bürgermeistern erhalten. Eine neue Bestandsaufnahme wird von den Weisen am Dienstag um 17 Uhr vorgenommen. Nach Informationen des Senders RMC gab es unter den 279 Patenschaften, die am Dienstagmorgen per Post beim Verfassungsrat eingegangen …

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  • Emmanuel Macron befürwortet „gezielte europäische Sanktionen“ gegen Moskau

    Emmanuel Macron befürwortet „gezielte europäische Sanktionen“ gegen Moskau

    Nach der Anerkennung der abtrünnigen Donbass-Regionen durch Russland sagt Emmanuel Macron, er befürworte „gezielte europäische Sanktionen“ gegen Moskau. Worum könnte es sich dabei handeln? Die gezielten Sanktionen könnten sich insbesondere gegen russische Oligarchen richten, die Wladimir Putin nahestehen und deren Konten und Vermögenswerte in Europa eingefroren würden. Diese Option wird von Josep Borrell, dem Chef der EU-Diplomatie, ernsthaft in Betracht gezogen. Generell arbeitet die EU nach eigenen Angaben an einem ganzen Bündel von Maßnahmen, deren Grad der Umsetzung von Russlands militärischem Engagement abhängen würde. Ursula Von der Leyen ist der Ansicht, dass Russland im Falle eines von Moskau angezettelten Krieges aufgrund der von Europa verhängten Finanzsanktionen praktisch von den internationalen Märkten abgeschnitten wäre. Die Kommissionspräsidentin spricht auch von Wirtschaftssanktionen, die Güter betreffen, die von Europäern hergestellt werden und auf die Russland bei der …

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  • Olivier Véran plant Ende des Impfpasses für Mitte März

    Olivier Véran plant Ende des Impfpasses für Mitte März

    Nachdem die Zahl der Covid-19-Ansteckungen ständig sinkt, sagt Olivier Véran, dass nun noch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen unter 1.500 sinken muss, um den Impfpass abschaffen zu können. Gesundheitsminister Olivier Véran wurde am Dienstag, 22. Februar, im Senat zum möglichen Ende des Impfpasses angehört. Zum ersten Mal wurde vom Minister vor dem Informationsausschuss des Senats eine konkrete Zahl genannt: „Wir müssten wieder auf unter 1.500 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen kommen, damit man davon ausgehen kann, dass das normale Funktionieren der Krankenhäuser wiederhergestellt ist“. Aber das ist nicht der einzige Faktor, den Olivier Véran besonders unterstreicht. Die Vermehrungsrate des Virus muss unbedingt und dauerhaft unter 1 liegen und die Inzidenzrate „bei 300 oder maximal 500“, um eine Aufhebung der Beschränkungen ins Auge fassen zu können. Wenn die Situation so bleibt, wie sie sich derzeit darstellt, sollten die genannten Schwellenwerte „in höchstens…

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  • Präsidentschaftswahlen: Franzosen beurteilen laut Umfrage die Bilanz von Emmanuel Macron streng

    Präsidentschaftswahlen: Franzosen beurteilen laut Umfrage die Bilanz von Emmanuel Macron streng

    Das Politbarometer Odoxa – Mascaret für den Monat Februar, das auch für La Dépêche du Midi erstellt wurde, zeigt, dass die Franzosen ungeduldig darauf warten, dass Emmanuel Macron sich endlich entscheidet, offiziell als Kandidat anzutreten. Auch wenn er Favorit ist, wird die Bilanz des Staatschefs streng beurteilt. Emmanuel Macron ist der grösste Favorit für die Präsidentschaftswahlen, obwohl er seine Kandidatur noch nicht bekannt gegeben hat. Laut dem Politbarometer Odoxa – Mascaret für den Monat Februar, das für LCP – Assemblée Nationale, Public Sénat und La Dépêche du Midi erstellt wurde, verbessert sich die Popularität des scheidenden Präsidenten im Februar: 41 %; + 2 Punkte. Er geht mit einem deutlich höheren Zustimmungsniveau als seine Vorgänger in die Präsidentschaftswahlen. „Seine Popularität ist sehr hoch bei den Anhängern der linken Parteien (48% bei der PS und 49% bei EELV), die sich weitgehend damit abgefunden haben, dass ihr Lager im April nicht gewinnen wird. Bei den LR-S…

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