Kategorie: À la une

  • Brückentag zu Himmelfahrt: Chaos auf den Straßen…

    Brückentag zu Himmelfahrt: Chaos auf den Straßen…

    Viele Franzosen wollen über das lange Himmelfahrtswochenende verreisen. Der Verkehr wird entsprechend belastet sein. 

    Am Freitag, 27. Mai, gibt es für alle Schülerinnen und Schüler in Frankreich einen unterrichtsfreien Tag. Das bedeutet für sie und einen Teil ihrer Eltern ein viertägiges Wochenende. Anlässlich dieser Kurzferien werden viele grosse Verkehrsachsen am Donnerstag für die Abreise und am Sonntag für die Rückreise sehr stark belastet sein. Hier sind die Prognosen:

    Donnerstag, 26. Mai 2022
    Der Tag wird für die Abreise aus den grossen Städten als rot eingestuft. Es wird empfohlen, die großen Metropolen bis zum Mittag zu verlassen oder durchquert zu haben.

    Freitag, 27. Mai 2022
    Der Tag wird in beiden Fahrtrichtungen als unbedenklich eingestuft.

    Samstag, 28. Mai 2022
    Der Tag wird in beiden Fahrtrichtungen als unbedenklich eingestuft.

    Sonntag, 29. Mai 2022
    Der Tag wird für die Rückreise in die grossen Städte als sehr schwierig eingestuft. Die nationale Verkehrsvorhersage Bison Futé zeigt sogar die schwarze Flagge und ruft die höchste Warnstufe aus. Es wird empfohlen, bis zum Mittag in die großen Städte zurückzukehren.

  • Covid-19: Forscher aus Toulouse entdecken, wie der Körper die Vermehrung des Virus blockiert

    Covid-19: Forscher aus Toulouse entdecken, wie der Körper die Vermehrung des Virus blockiert

    Forscher aus Toulouse haben gerade eine Schlüsselentdeckung für das Verständnis der Verbreitung von Covid-19 im Körper gemacht. Sie zeigen, dass ein Rezeptor im Immunsystem als Lockvogel für das Virus dient und seine Vermehrung sabotiert, indem er den Tod der infizierten Zelle bewirkt. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift Molecular Cell veröffentlicht.

    Was passiert, wenn die Zellen in Nase, Rachen und Lunge mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert werden? Das wollten Forscher des IPBS (Institut für Pharmakologie und Strukturbiologie) in Toulouse herausfinden.

    „Wenn eine Zelle infiziert wird, stirbt sie und verhindert somit, dass sich das Virus ausbreitet. Wenn jedoch zu viele Zellen sterben, kommt es parallel zur Unfähigkeit des Organs, sich richtig zu reparieren, zu einer Überentzündung, die zur Zerstörung des Organs führen kann. Man muss also die Mechanismen des Zelltods bei der Infektion verstehen, um sie wirksam anzusprechen, entweder durch Aktivierung oder Hemmung“, fasst Etienne Meunier, Leiter des Teams „Pathogenerkennung und -beseitigung“, zusammen. „Wir wollten herausfinden, was in den Lungenzellen als Reaktion auf SARS-CoV-2 den Zelltod auslösen kann. Dabei sind wir völlig zufällig auf den NLRP1-Rezeptor gestoßen“.

    Wenn der Rezeptor aktiviert wird, stirbt die Zelle und hindert das Virus daran, sich zu vermehren.
    NRP1 ist ein Inflammasom, ein Proteinkomplex des menschlichen Immunsystems, der reagiert, wenn er eine Gefahr erkennt. Laut der Arbeit des Teams aus Toulouse verhält sich der NLRP1-Rezeptor während der Infektion von Atemwegszellen mit SARS-CoV-2 wie eine Falle. Das SARS-CoV-2-Virus entwickelt sich im Körper, indem es mithilfe der Protease, einer Art viraler Schere, in der jeweiligen Wirtszelle neue infektiöse Viruszellen entewickelt, die sich dann wiederum verbreiten und neue Zellen im Körper infizieren. Gleichzeitig entschärft SARS-CoV-2 die Abwehr der Wirtszelle, so dass es sich ohne große Gefahr vermehren kann. „Durch den NLRP1-Rezeptor, der sich wie ein Lockvogel verhalten hat, indem er das Verhalten der Proteine des SARS-CoV-2-Virus nachahmte, tritt jedoch der umgekehrte Effekt ein: NLRP1 wird für die befallene Zelle toxisch“.

    Mit anderen Worten, dieser Rezeptor „sabotiert“ die Zelle, um dem Virus entgegenzuwirken: „Die Zelle stirbt und verhindert so die Vermehrung des Virus. Dies ist laut der Forscher tatsächlich bei 85% der Menschen, die sich mit Covid-19 anstecken, der Fall“. Dieser geplante Zelltod wird jedoch problematisch, wenn er, anstatt die Infektion zu kontrollieren, zu einer Hyperinflammation führt.

    Der NLRP1-Rezeptor ist also der Schlüssel beim Schutz des Körpers vor dem Virus und gleichzeitig auch das Element, das eine starke Entzündung und damit die potentielle Zerstörung der Lunge auslösen kann.

    Étienne Meunier und sein Team werden ihre Forschung an menschlichen Zellen fortsetzen, um mehr über NLRP1 zu erfahren. Auch soll geprüft werden, ob bestimmte Moleküle NLRP1 – da, wo nötig – hemmen können. NLRP1 kann auch bei Hautkrankheiten, Hauttumoren, Asthma, Allergien und neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt sein.

    Die Forscher hoffen, bald eine Möglichkeit zu finden, die Wirkung von NLRP1 kontrollieren und beeinflussen zu können.

  • Stauwarnungen für Frankreich vor dem kommenden Feiertagswochenende

    Stauwarnungen für Frankreich vor dem kommenden Feiertagswochenende

    Dieses Wochenende ist die erste Gelegenheit in diesem Jahr, ein langes Urlaubswochenende zu verbringen – und die Franzosen scheinen fest entschlossen, das Beste daraus zu machen, denn ab Mittwoch wird vor extrem starkem Verkehr gewarnt.

    Donnerstag, der 26. Mai, ist Christi Himmelfahrt und ein gesetzlicher Feiertag in Frankreich.

    Noch wichtiger allerdings ist, dass es für französische Arbeitnehmer das erste Mal in diesem Jahr ist, dass sie einen Brückentag nehmen können und ein langes Wochenende geniessen dürfen.

    Lesen Sie auch: Bildung: Warum die Schüler in Frankreich am 27. Mai keinen Unterricht…

    In Frankreich fallen die meisten Feiertage jedes Jahr auf einen anderen Tag, und wenn sie auf ein Wochenende fallen, gibt es keine zusätzlichen freien Tage. Da Christi Himmelfahrt jedoch immer auf einen Donnerstag fällt, freuen sich Arbeitnehmer und Schüler auf die Möglichkeit, am Freitag einen Tag frei zu nehmen und auf diese Weise ein viertägiges Wochenende zu bekommen.

    Lesen Sie auch: Christi Himmelfahrt: 12 Millionen Franzosen in ganz Frankreich auf Reisen (2021)

    Und es sieht so aus, als ob viele genau das vorhaben, denn der offizielle Verkehrswarndienst Bison futé sagt ab Mittwochabend ein extrem hohes Verkehrsaufkommen voraus. Viele Franzosen starten sofort nach der Arbeit ihre Fahrt an die Küste, aufs Land oder in die Berge, um das Feiertagswochenende voll auszunutzen.

    Bison futé setzt für Mittwoch und Donnerstag das ganze Land auf Warnstufe rot – sehr starker Verkehr:

    Für Sonntag ist in Richtung Heimfahrt sogar die höchste Warnstufe Schwarz festgelegt:

    Wer statt mit dem Auto lieber mit dem Zug fahren möchte, hat auch Pech: Die SNCF meldet, dass die meisten TGV-Verbindungen für das Feiertagswochenende bereits komplett ausverkauft sind.

  • Affenpocken: Inzwischen mindestens drei bestätigte Fälle in Frankreich

    Affenpocken: Inzwischen mindestens drei bestätigte Fälle in Frankreich

    Santé Publique France meldet am 23. Mai mindestens drei bestätigte Fälle von Affenpocken in Frankreich. Zwei neue Fälle von Affenpocken wurden gestern festgestellt, wodurch sich die Zahl der mit dem Monkeypox-Virus infizierten Personen in Frankreich auf drei erhöht hat, gab Santé Publique France am Montag, dem 23. Mai. Wie beim ersten Monkeypox-Fall, der am Donnerstag, 19. Mai in Frankreich registriert wurde, stehen diese Fälle „in keinem direkten Zusammenhang mit Personen, die aus einem bekannten Endemiegebiet zurückgekehrt sind“, merkt die Gesundheitsbehörde an und erklärt, dass sie „hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, bei Männern aufgetreten sind, die Sex mit Männern haben (MSM)“. Lesen Sie auch: Affenpocken: Erster Fall einer mit dem Monkeypox-Virus infizierten Person in Frankreich Angesichts der aktuellen Gesundheitslage – in Europa steigt die Zahl der Ansteckungen mit Affenpocken seit mehreren Wochen kontinuierlich an – erklärt die Gesundheitsbehörde, dass „die dauerhafte Ü…

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  • Produktrückruf: Mit Listeria verseuchtes Hähnchen in allen Leclerc-Filialen in Frankreich

    Produktrückruf: Mit Listeria verseuchtes Hähnchen in allen Leclerc-Filialen in Frankreich

    Geräuchertes Hähnchen der Marke Volandry, das in Leclerc-Geschäften in ganz Frankreich verkauft wird, soll nicht verzehrt werden. Grund: ein mögliches Vorhandensein von Listeria-Bakterien. Rappel Conso warnt am Montag, dem 23. Mai, vor dem möglichen Vorhandensein von Listeria-Bakterien in geräucherten Hähnchen, die in allen Leclerc-Filialen in Frankreich vertrieben werden. Es handelt sich um geräucherte und gegarte Hähnchen der Marke Volandry, die in Schalen unter Plastikfolie angeboten werden. Zur Erinnerung: Listerien können Listeriose verursachen, eine Krankheit, die schwerwiegend sein und deren Inkubationszeit bis zu acht Wochen betragen kann. Das betroffene Produkt wurde im Zeitraum vom 13. bis 19. Mai 2022 vermarktet und ist Teil der Charge 2 860050 (gefolgt von 6 Zufallszahlen). Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 8. Juni 2022.

    Wie bei Lebensmitteln mit Listerienverdacht üblich, empfiehlt Rappel conso, das Produkt nicht…

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  • Affenpocken: Mehrere Verdachtsfälle werden derzeit in Frankreich untersucht

    Affenpocken: Mehrere Verdachtsfälle werden derzeit in Frankreich untersucht

    Am Sonntag, dem 22. Mai, bestätigte die Generaldirektion für Gesundheit, dass in Frankreich zur Zeit mehrere Verdachtsfälle von Affenpocken untersucht werden. Ein erster bestätigter Fall von Affenpocken wurde am vergangenen Donnerstag in der Region Ile-de-France festgestellt. Es handelte sich um einen 29-jährigen Mann, der noch nie in ein Land gereist war, in dem das Virus zirkuliert, wie die Gesundheitsbehörden erklärten. Am Sonntag, dem 22. Mai, bestätigten die Gesundheitsbehörden gegenüber der Zeitung Ouest France, dass inzwischen mehrere weitere Verdachtsfälle von Affenpocken in Frankreich untersucht werden. Die Fälle könnten sich in Europa vervielfältigen. Derzeit werden Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob diese Personen wirklich mit dieser Krankheit infiziert sind, die sich durch Hautausschläge und Pusteln zu erkennen gibt. Die Symptome treten häufig zuerst im Gesicht auf und gehen dann auf andere Körperteile über. Laut einem Regionalbeauftragten der Weltgesundheits…

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  • Parlamentswahlen: Minister, die ihre Wahlkreise nicht gewinnen, müssen zurücktreten

    Parlamentswahlen: Minister, die ihre Wahlkreise nicht gewinnen, müssen zurücktreten

    Es ist eine ungeschriebene Regel des politischen Lebens in Frankreich, die für die Parlamentswahlen im kommenden Juni bestätigt wurde: Die Regierungsmitglieder, die bei den Parlamentswahlen kandidieren, werden im Falle einer Niederlage zum Rücktritt gezwungen. Die Minister, die bei den Parlamentswahlen am 12. und 19. Juni kandidieren, müssen im Falle einer Niederlage zurücktreten. Dies meldet Franceinfo am Sonntag unter Berufung auf den Elysée-Palast und bestätigt damit eine Meldung der Tageszeitung Le Figaro. „Die 2017 eingeführte Regel wird beibehalten“, sagt der Elysée-Palast gegenüber Franceinfo. Die Regierung von Elisabeth Borne wurde am Freitag, dem 20. Mai, ernannt und wird am heutigen Montag zum ersten Mal zusammenkommen und den ersten Ministerrat der fünfjährigen Amtszeit abhalten. Die Regierung besteht aus 28 Ministern, von denen 15 von dieser Regel bei der nächsten Parlamentswahl betroffen sein könnten. Darunter auch Elisabeth Borne selbst: Die Premierministerin bewirbt sich…

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  • Regierung von Elisabeth Borne: Heute findet der erste Ministerrat statt

    Regierung von Elisabeth Borne: Heute findet der erste Ministerrat statt

    Am Montag, dem 23. Mai, findet eine erste Sitzung des Ministerrats der neuen Regierung von Elisabeth Borne statt. Zu den Themen werden voraussichtlich die Kaufkraft, die Renten und der ökologische Übergang gehören. Die Regierung von Elisabeth Borne kommt am Montag, dem 23. Mai, zu ihrem ersten Ministerrat zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Thema Kaufkraft. „Emmanuel Macron will, dass ein Gesetzentwurf mit einem neuen Maßnahmenpaket gleich nach den Parlamentswahlen von der neuen Nationalversammlung verabschiedet wird, sollte die Mehrheit die Wahlen wieder gewinnen“, erklärte die Journalistin Catherine Demangeat auf France 2. Die Renten und die ÖkologieDie von Macron versprochene Rentenreform wird eines der zentralen Themen sein. „Ab September will die Regierung die Gespräche mit den Sozialpartnern beginnen, um, wenn möglich, Anfang 2023 einen Gesetzentwurf vorzulegen“, fährt Catherine Demangeat fort. Schließlich wird auch der Umwelt- und Klimaschutz thematisiert werd…

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  • Wetter: 21 Departements unter Gewitterwarnung

    Wetter: 21 Departements unter Gewitterwarnung

    Meteo France warnt vor dem Risiko einer Gewitterepisode, die starke Windböen und Hagelschlag mit sich bringen kann.

    Insgesamt 21 Departements sind jetzt von der Gewitterwarnung betroffen, wie aus dem neuesten Bulletin von Météo France hervorgeht, das am Sonntag, dem 22. Mai veröffentlicht wurde. Die 21 Departements wurden am Sonntag auf die Warnstufe Orange gesetzt, wegen „einer für die Jahreszeit zwar nicht außergewöhnlichen Gewitterepisode, die aber starke Windböen und Hagelschlag verursachen kann“.

    Während zunächst lokal gewittrige Schauer „eine breite Nordhälfte des Landes bedecken, ohne einen heftigen Charakter aufzuweisen“, werden sich am frühen Nachmittag neue Gewitter über den Mittelgebirgen der Auvergne und des Forez bilden. Die Gewitterzone wird sich dann zunächst in den Südwesten verlagern und am Ende des Tages in Richtung Centre-Val de Loire aufsteigen. Es kann „starke Böen (bis zu 100/110 km/h) sowie stellenweise Hagel“ geben, warnt Météo France.

  • Damien Abad: Zwei Frauen beschuldigen den neuen Minister für Solidarität der Vergewaltigung

    Damien Abad: Zwei Frauen beschuldigen den neuen Minister für Solidarität der Vergewaltigung

    Laut Mediapart beschuldigen zwei Frauen den neuen Minister, sie in den Jahren 2010 und 2011 vergewaltigt zu haben. „Natürlich wusste ich nichts davon“. Elisabeth Borne, die im Calvados auf Wahlkampftour für die Parlamentswahlen unterwegs war, reagierte am Sonntag, dem 22. Mai, auf die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Damien Abad, ihrem neuen Minister für Solidarität. Die Premierministerin versicherte, sie habe „den Artikel von Mediapart gestern entdeckt“. „Ich habe keine weiteren Informationen als die Tatsache, dass der Fall damals ohne weitere Maßnahmen eingestellt wurde“. „Ich kann Ihnen versichern, dass wir, wenn es neue Elemente gibt, wenn die Justiz erneut eingeschaltet wird, alle Konsequenzen ziehen werden“, so Elisabeth Borne vor Journalisten. „Ich sage sehr klar: Bei all diesen Themen der Belästigung, der sexuellen Übergriffe darf es keine Straflosigkeit geben“, betonte die Premierministerin. Elisabeth Borne sagte außerdem, sie wolle „weiterhin dafür sorgen, dass Frauen, die Opfer…

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