Kategorie: À la une

  • Mann wird in Paris erschossen, nachdem er Polizisten „bedroht“ hat

    Mann wird in Paris erschossen, nachdem er Polizisten „bedroht“ hat

    Die Polizei hat am Sonntagabend in Paris einen Mann erschossen. Er soll sich zuvor bedrohlich gegenüber den Polizisten verhalten haben. 

    Ein Mann wurde am Sonntagabend im elften Arrondissement von Paris von der Polizei erschossen, nachdem er sich gegenüber Polizisten „bedrohlich“ verhalten hatte, wie die Pariser Staatsanwaltschaft und Polizeiquellen der Presse mitteilten. Der Mann soll von zwei Polizisten viermal getroffen worden sein. Einer der Beamten gab einen Schuss ab, der andere drei Schüsse. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 20.00 Uhr in der Nähe der Place de la République.

    An der Kreuzung der Avenue de la République und der Rue des Trois-Bornes wurde ein Sicherheitsperimeter errichtet. 

    Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann zunächst einen Hund mit einer Handfeuerwaffe bedroht haben. Als sich ihm zwei Polizeibeamte auf Streife näherten, drehte er sich zu ihnen um und zielte mit der Waffe auf sie. Die Polizisten eröffneten daraufhin das Feuer. Nach ersten Erkenntnissen soll er nicht mit den Polizisten gesprochen haben, zeigte sich aber „tatsächlich bedrohlich“. Zeugen, die die Szene beobachtet haben, werden derzeit noch angehört. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Hinweise auf die Identität des Opfers.

    Eine etwa 20-jährige Frau namens Elisa, die sich in der nur wenige Dutzend Meter vom Tatort entfernten Bar „Le Timbaud“ aufhielt, berichtete Reportern vor Ort: „Ich saß mit einer Freundin auf der Terrasse, wir hörten drei Schüsse und als wir uns umdrehten, sahen wir einen Mann am Boden liegen“. „Es gab keine Schreie“. Die Zeugin konnte nicht sehen, ob der Mann bewaffnet war. „Zwei Polizisten in Uniform näherten sich. Ein Mann in Zivil zog seinen Pullover aus und begann mit einer Herzmassage. Dann kam ein ziviles Polizeifahrzeug und die Feuerwehr“, berichtete die Zeugin weiter.

    Es wurden zwei Ermittlungen eingeleitet. Eine von der Kriminalpolizei wegen „versuchten Mordes“ an den Polizisten. Die andere von der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN), die die Schüsse der Polizisten betrifft. Die beiden Polizeibeamten wurden in Polizeigewahrsam genommen.

  • Frankreich: Ladendiebstähle nehmen stark zu

    Frankreich: Ladendiebstähle nehmen stark zu

    Ladendiebstähle sind in Frankreich innerhalb eines Jahres um +14% in die Höhe geschnellt. Dies ist sowohl in großen Städten als auch in ländlichen Gemeinden der Fall.

    In aller Heimlichkeit entwenden sie Produkte aus den Regalen oder reißen die Diebstahlsicherungen mit der Zange heraus und verlassen die Geschäfte, ohne zu bezahlen. Laut französischem Innenministerium ist der Ladendiebstahl im letzten Jahr um 14% gestiegen. Die Betreiber eines Supermarkts kennen dieses Phänomen nur zu gut. Immer dringender ist es inzwischen, die Kundschaft auf den Überwachungsmonitoren zu beobachten. „Wir lassen die Kasse praktisch nicht allein, es muss immer jemand da sein“, sagt Supermarktbetreiber Olivier Rolland gegenüber France 2.

    Drei Jahre Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe
    Hinter solchen Diebstählen stehen einerseits manchmal Jugendliche, die auf der Suche nach dem Adrenalin-Kick sind und in sozialen Netzwerken mit ihren Taten prahlen. Mit zunehmender Inflation bemerken die Ladenbesitzer aber auch eine andere Art von Ladendieben. „Wir haben schon eine Oma gefunden, die einen doppelten Boden in ihrem Einkaufswägelchen hatte und Einkäufe hineinlegte“, fährt Olivier Rolland fort. Ladendieben drohen in Frankreich drei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 45.000 Euro. Einige Ladenbesitzer beschließen jedoch, auf Grund der hohen Diebstahlsrate Selbstjustiz zu üben, indem sie die Fotos der Diebe an ihren Schaufenstern anbringen, obwohl dies natürlich illegal ist.

  • Frankreich – Deutschland: Das Ende des Zerwürfnisses?

    Frankreich – Deutschland: Das Ende des Zerwürfnisses?

    Emmanuel Macron und Olaf Scholz treffen sich am Sonntag, dem 22. Januar, in Paris. Ein Treffen vor dem Hintergrund vieler Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland. Am 26. Oktober empfing Emmanuel Macron Olaf Scholz im Elysée-Palast. Bei den Gesprächen des Kanzlers mit dem französischen Präsidenten war die Stimmung angespannt. Auf der Tagesordnung standen an diesem Tag nur Themen, die ärgerlich waren. Zunächst der Gaspreis. Frankreich will eine Deckelung, Deutschland lehnt dies ab, weil es befürchtet, dass die Lieferanten zum Meistbietenden abwandern. Dann das deutsche Hilfspaket für Unternehmen und Haushalte. 200 Milliarden Euro, die ohne Rücksprache mit den europäischen Nachbarn verteilt werden. Uneinigkeit herrscht auch bei der europäischen Verteidigung: Emmanuel Macron ist der Ansicht, dass der deutsche Kanzler das Projekt der europäischen Luftverteidigung torpediert hat. Deutschland habe auch alles getan, um die Entwicklung und Herstellung des SCAF, des künftigen sehr teuren …

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  • Departement Landes: Gefährliche Physalia-Quallen erobern die Strände entlang der Küste

    Departement Landes: Gefährliche Physalia-Quallen erobern die Strände entlang der Küste

    Physalien sehen wie Medusa-Quallen aus, sind aber viel gefährlicher. Die Situation ist für die Anwohner des Küstenstreifens nicht gerade angenehm. Eine durchsichtige, rosa schimmernde Blase und leuchtend blaue Tentakel: Das ist die Physalie, eine der Qualle verwandte Art. Das Tier, das mit einem Schwimmkörper und einer Art Segel ausgestattet ist, wird seit einigen Tagen von den Westwinden an die Küste des Departement Landes getrieben. Insgesamt hat man bisher etwa 100 Exemplare gefunden. „Es handelt sich um Arten, die man normalerweise eher im tropischen Atlantik findet. Wenn es windig ist, werden Teile der Kolonie an die Küsten getrieben“, erklärt Laëtitia Odinot, Aquarientechnikerin im Aquarium von Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) auf dem Sender France 3. Ein für den Menschen gefährliches Tier Die Tentakel der Physalie sind extrem nesselnd und verursachen, selbst wenn sie tot und gestrandet sind, Verbrennungen und Atembeschwerden. In manchen Fällen können sie bei Mensch und Tier sogar…

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  • Rentenreform: Am Samstag demonstrierten wieder etwa 150.000 Menschen in Paris

    Rentenreform: Am Samstag demonstrierten wieder etwa 150.000 Menschen in Paris

    Auch am Samstag marschierten 150.000 Menschen in Paris und folgten damit dem Aufruf mehrerer Jugendorganisationen. Sie demonstrierten gegen die geplante Rentenreform der Regierung. Fast 150.000 Menschen demonstrierten auch am Samstagnachmittag in Paris gegen die Rentenreform, so die Jugendorganisationen, die die Demonstration initiiert hatten. Laut Colin Champion, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft La Voix Lycéenne, war dies ein „riesiger Erfolg“, die „Alternative“, eine Studentengewerkschaft, sprach von einer „sehr massiven Mobilisierung auf den Aufruf der Jugend“. Nach Angaben der Polizeipräfektur wurden am Rand dieser Demonstration sechs Personen festgenommen, hauptsächlich wegen des „Tragens einer verbotenen Waffe“.

    Gesetzentwurf wird am Montag im Ministerrat vorgestellt.Das erklärte Ziel der Parade am Samstag war es, eine Mobilisierung zu erreichen, die mindestens derjenigen des von Jean-Luc Mélenchon organisierten „Mar…

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  • Macron: 400 Milliarden über 7 Jahre für Neuorganisation der französischen Armee

    Macron: 400 Milliarden über 7 Jahre für Neuorganisation der französischen Armee

    Modernisierung der nuklearen Abschreckung, Vorbereitung auf die Risiken eines Konflikts von „hoher Intensität“, Verstärkung im Bereich der Drohnen… Emmanuel Macron stellte am Freitag auf dem Luftwaffenstützpunkt Mont-de-Marsan die Schwerpunkte des künftigen Militärprogrammgesetzes 2024-2030 vor.  Es handelt sich um einen mit Spannung erwarteten Text, nachdem der Krieg in der Ukraine Schwächen im französischen Militärsystem aufgedeckt hat. Präsident Emmanuel Macron enthüllt am Freitag, dem 20. Januar, die Grundzüge des künftigen Militärprogrammgesetzes 2024-2030, das vor dem Hintergrund des Krieges in Europa unter dem Zeichen der „Transformation der Armeen“ steht. Der Staatschef stellt das neue Gesetz bei seinen Neujahrswünschen an die Streitkräfte auf dem Luftwaffenstützpunkt Mont-de-Marsan (Landes) vor.  Das Gesetz, das dem Parlament im März vorgelegt werden soll, verspricht weitere erhebliche Ausgaben im Bereich der Verteidigung, nachdem jahrelange Haushaltskürzungen bei …

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  • Rentenreform: Gewerkschaften planen neuen Streiktag für den 31. Januar

    Rentenreform: Gewerkschaften planen neuen Streiktag für den 31. Januar

    Für den 31. Januar ist ein neuer Mobilisierungstag mit Streiks und Demonstrationen geplant. Die Gewerkschaft CFDT veröffentlichte eine entsprechende Ankündigung auf dem Sender BFMTV.

    Die Gewerkschaft CFDT hat gegenüber dem Sender BFMTV angekündigt, dass für den 31. Januar ein neuer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform geplant ist.

    Am 19. Januar protestierten „mehr als zwei Millionen“ Menschen in mehr als 200 Demonstrationszügen in ganz Frankreich, darunter etwa 400.000 allein in Paris, wie die Gewerkschaft CGT erklärte. Das Innenministerium spricht von 1,12 Millionen Demonstranten, davon etwa 80.000 in der Hauptstadt.

    Gestärkt durch diese Zahlen planen die acht großen Gewerkschaftsverbände (CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, Solidaires und FSU) nun einen zweiten Aktionstag, der am Donnerstagabend auf den 31. Januar festgelegt wurde. Auch für die Tage vor diesem Datum rufen die Gewerkschaften und mehrere Jugendbewegungen dazu auf, „die Aktionen zu vervielfachen“, insbesondere um den 23. Januar herum, an dem der umstrittene Gesetzentwurf dem Ministerrat vorgelegt werden soll.

  • Streik gegen Rentenreform: Erste Zahlen über Anzahl der Protestrierenden in Frankreich

    Streik gegen Rentenreform: Erste Zahlen über Anzahl der Protestrierenden in Frankreich

    Es demonstrieren mindestens 30.000 Menschen in Toulouse, 6.500 in Mulhouse, 6.000 in Tarbes, 4.000 in Nizza wie auch in Belfort. Diese Zahlen sind vergleichbar mit denen vom 5. Dezember 2019: Zu Beginn der Proteste gegen das vorherige Rentenreformprojekt zählte die Polizei etwa 806.000 Demonstranten in Frankreich, die CGT mindestens 1,5 Millionen.Bei mehr als 200 geplanten Versammlungen in ganz Frankreich erwarten die Behörden 550.000 bis 750.000 Demonstranten, davon 50.000 bis 80.000 allein in der Hauptstadt Paris. Die Streikquote bei der SNCF beträgt nach Angaben der Gewerkschaften 46,3%. Laut FNES-FSU, der größten Lehrergewerkschaft, streiken 65% der Lehrer und Mitarbeiter in den Sekundarschulen und Gymnasien, mit Spitzenwerten von über 80% in einigen Schulen. Mehrere Gymnasien sind in verschiedenen Schulbezirken vollständig geschlossen. Die Fährverbindungen über den Ärmelkanal sind am Donnerstag im Rahmen des eintägigen Streiks gegen die Rentenreform komplett lahmgelegt. Der Hafen …

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  • Emmanuel Macron ist am Tag der grossen Streiks gegen die Rentenreform in Spanien

    Emmanuel Macron ist am Tag der grossen Streiks gegen die Rentenreform in Spanien

    Ein Tag in Spanien für Emmanuel Macron und 11 Regierungsmitglieder. Während sich Frankreich auf Massenproteste gegen die Rentenreform vorbereitet, nimmt fast die ganze Regierung am 27. spanisch-französischen Gipfeltreffen in Barcelona teil. Böse Zungen, die behaupten, dass Emmanuel Macron lieber ins Ausland reist, als sich den Demonstranten zu stellen. Die Antwort des Élysée-Palastes ist sehr klar: Der französische Präsident folgt einer Einladung, die der spanische Premierminister Pedro Sanchez bereits im Oktober 2022 ausgesprochen hat. Und Macron folgt der Einladung mit nicht weniger als 11 seiner Minister, darunter Wirtschaftsminister Bruno le Maire, Bildungsminister Pap Ndiaye, Verkehrsminister Clément Beaune oder Innenminister Gérald Darmanin. Alle diese Bereiche sind jedoch direkt vom landesweiten Streik gegen die Rentenreform am Donnerstag, den 19. Januar, betroffen, zu dem die französischen Gewerkschaften aufgerufen hat. Der spanisch-französische Gipfel findet in Barcelona statt…

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  • Proteste gegen Rentenreform: Zwischen 550.000 und 750.000 Demonstranten erwartet

    Proteste gegen Rentenreform: Zwischen 550.000 und 750.000 Demonstranten erwartet

    Die Sicherheitsbehörden erwarten am Donnerstag, dem 19. Januar, wegen der Proteste gegen die Rentenreform mehrere Hunderttausend Demonstranten auf den Straßen Frankreichs. In Paris wird sich der Demonstrationszug gegen die Rentenreform am Donnerstag, dem 19. Januar, vom Place de la République aus in Bewegung setzen. Die Regierung wird dafür ein großes Sicherheitsaufgebot aufstellen. „Nach den Prognosen der Sicherheitsbehörden könnte es am Donnerstag zwischen 550.000 und 750.000 Demonstranten geben, die sich auf fast 200 Demonstrationen im ganzen Land verteilen“, erklärte der Journalist Hugo Puffeney, der am Mittwochabend für den Sender France 2 aus Paris berichtete. 10.000 Polizisten und Gendarmen werden eingesetzt.Der größte Demonstrationszug wird in Paris erwartet. Allein in Paris rechnet man mit zwischen 50.000 und 80.000 Personen. „Die CGT und die Kommunistische Partei rechnen mit einer weitaus höheren Zahl von mehr als einer Million Demonstranten“, berichtet France 2. Die Exekutiv…

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