Kategorie: À la une

  • Ukraine-Krieg: Für Macron sind Flugzeuglieferungen „in den kommenden Wochen“ unmöglich

    Ukraine-Krieg: Für Macron sind Flugzeuglieferungen „in den kommenden Wochen“ unmöglich

    Sollte Frankreich Kampfflugzeuge an die Ukraine liefern? Emmanuel Macron wiederholte, dass er nichts ausschließe, dass dies aber „in den kommenden Wochen“ nicht möglich sei. 

    Emmanuel Macron sagte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dass die von der Ukraine geforderten Kampfflugzeuge „auf keinen Fall“ „in den kommenden Wochen“ geliefert werden könnten, und versicherte, dass er „nützlichere“ und „schnellere“ Waffen bevorzuge. Aber, „ich schließe absolut nichts aus“, wiederholte der französische Präsident vor der Presse in Bezug auf die Lieferung von Kampfflugzeugen. Aber „das entspricht heute nicht den Bedürfnissen“, meinte er nach dem EU-Gipfel in Brüssel, an dem auch sein ukrainischer Amtskollege Wolodymyr Selenskyj teilnahm.

    Während seiner Europareise am Mittwoch und Donnerstag betonte der ukrainische Präsident, dass sein Land Kampfflugzeuge benötige, um den von Russland geführten Krieg zu beenden. Präsident Macron versicherte, dass sein „sehr gründliches und sehr genaues Gespräch“ mit Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch in Paris jedoch deutlich gemacht habe, dass die Priorität darin bestehen müsse, „alles zu tun, um der Ukraine zu helfen, in den nächsten Wochen Widerstand zu leisten“, und entsprechende Operationen im Frühjahr/Sommer durchzuführen, um danach diplomatische Aktionen parallel zu den Kämpfen zu starten.

    Es sei wichtig, dass die westlichen Verbündeten bevorzugt das Kriegsmaterial senden, „das am nützlichsten ist“ und am schnellsten verfügbar sei, fügte Macron hinzu und betonte, dass die von Frankreich bereits gelieferten Caesar-Haubitzen und das Mittelstrecken-Boden-Luft-Abwehrsystem MAMBA diese Kriterien erfüllten.

    Emmanuel Macron betonte aber auch, dass die Lieferung von Artillerie, die Bodenoffensiven oder Widerstand ermöglicht, vielleicht „intensiviert“ werden müsse.

  • Energie: Gasverbrauch der Franzosen 2022 um 6,2% niedriger als 2021

    Energie: Gasverbrauch der Franzosen 2022 um 6,2% niedriger als 2021

    Energiesparbemühungen und die hohen Preise im Jahr 2022 führten zu dem Rückgang des Gasverbrauchs um 6,2 %.

    Der Rückgang des Gasverbrauchs in Frankreich, ohne Gaskraftwerken, betrug im Jahr 2022 6,2% im Vergleich zu 2021, wie der Gasnetzbetreiber GRTgaz am Freitag, dem 10. Februar bekannt gab.

    Die Bemühungen um Energieinsparungen und die hohen Preise im Jahr 2022 führten zu diesem Rückgang des Gasverbrauchs. Bei diesen Zahlen wurde der Verbrauch der Gaskraftwerke, die auf Hochtouren liefen, um die vorübergehenden Schwierigkeiten des französischen Kernkraftwerksparks im letzten Jahr auszugleichen, nicht eingerechnet.

    Die Daten wurden um Temperatureffekte bereinigt und spiegeln einen Verbrauch wider, der mit saisonalen Normalwerten verglichen wurde. „Normalerweise beobachten wir eher einen jährlichen Rückgang von 1%, also ist das durchaus signifikant“, kommentierte Thierry Trouvé, Generaldirektor von GRTgaz. Das sei einerseits auf den Bürgersinn zurückzuführen, andererseits aber auch auf die sehr hohen Preise, die Frankreich im vergangenen Jahr erlebt hat, wird Thierry Trouvé von Franceinfo zitiert.

    In nicht bereinigten Rohdaten, die einen „Klimaeffekt“ mit einem sehr milden Herbst und Winter berücksichtigen, ist der Rückgang noch bemerkenswerter und beläuft sich auf 9,3 % bei einem Gesamtverbrauch von 430 TWh (gegenüber 474 TWh im Jahr 2021) für alle Gasverbraucher in Frankreich.

  • Rentenreform: Der fünfte grosse Streiktag soll am Donnerstag, 16. Februar, stattfinden

    Rentenreform: Der fünfte grosse Streiktag soll am Donnerstag, 16. Februar, stattfinden

    Die Gewerkschaften haben für den 16. Februar einen fünften Mobilisierungstag gegen die Rentenreform angekündigt, um den Druck der Strasse auf die Regierung weiter zu erhöhen. Nächste Woche geht es in die 5. Runde: Die acht größten Gewerkschaften haben sich auf Donnerstag, den 16. Februar, für einen weiteren Tag mit Streiks und Demonstrationen gegen die Rentenreform geeinigt. Das wurde am Mittwoch bekannt gegeben. „Die heute versammelten Gewerkschaftsleitungen hab beschlossen, am 16. Februar einen nationalen branchenübergreifenden Aktionstag durchzuführen“, erklärte Dominique Corona, stellvertretender Generalsekretär der Gewerkschaft Unsa, im Namen der Gewerkschaftsgruppe gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Am dritten Mobilisierungstag am vergangenen Dienstag nahmen nach Angaben des Innenministeriums 757.000 Menschen teil, nach Angaben der Gewerkschaften waren es „fast zwei Millionen“ – Zahlen, die hinter denen der vorherigen Aktionstage am 19. und 31. Januar zurückblieben. Ein vierte…

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  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron ehrte Wolodymyr Selenskyj mit der Ehrenlegion

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron ehrte Wolodymyr Selenskyj mit der Ehrenlegion

    Kurz vor dem ersten Jahrestag der von Wladimir Putin am 24. Februar 2022 begonnenen Invasion wurde der ukrainische Staatschef in der Nacht von seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron im Elysee-Palast empfangen. Auch der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz traf zu einem späten Abendessen ein. Wolodymyr Selenskyj war am Mittwoch, dem 8. Februar, in Paris, um Emmanuel Macron zu treffen. Macron hatte auch den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz zu diesem Treffen am späten Abend in den Elysée-Palast eingeladen. Der ukrainische Präsident wurde von seinem französischen Amtskollegen mit der Ehrenlegion ausgezeichnet.

    „Hommage an die Ukraine und ihr Volk. Hommage an dich, lieber Wolodymyr, für deinen Mut und dein Engagement“, schrieb Emmanuel Macron in der Nacht in einem Twitter-Post. Laut dem französischen Sender BFMTV wurde Wolodymyr Selenskyj in den Rang eines Trägers des Großkreuzes der Ehrenlegion erhoben. Dies ist die …

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  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft Macron und Scholz am Mittwochabend in Paris

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft Macron und Scholz am Mittwochabend in Paris

    Der ukrainische Präsident reiste am Mittwoch zuvor nach London, wo er sich mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak in London traf. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am Mittwochabend in Paris erwartet. Dies berichten übereinstimmende Quellen gegenüber Franceinfo und bestätigen damit eine Meldung von BFMTV. Es ist das erste Mal seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022, dass Selenskyj nach Frankreich reist. Emmanuel Macron wird zu dem Treffen mit Selenskyj am Mittwochabend in Paris auch den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz empfangen, so der Elysée-Palast. Wolodymyr Selenskyj hielt sich am Mittwoch in London auf, wo er auch vor dem britischen Parlament sprach. Er betonte, wie wichtig die Unterstützung der Verbündeten im Krieg in der Ukraine sei, und wiederholte seine Forderung nach Kampfflugzeugen. Im Rahmen seines Überraschungsbesuchs wird das ukrainische Staatsoberhaupt am Nachmittag auch Gespräche mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak und K…

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  • Rentenreform: Gewerkschaften rufen „zu noch massiveren Demonstrationen am kommenden Samstag auf“

    Rentenreform: Gewerkschaften rufen „zu noch massiveren Demonstrationen am kommenden Samstag auf“

    Die Gewerkschaften, die sich am Dienstagabend in Paris versammelt hatten, riefen in einer Erklärung dazu auf, „am Samstag, dem 11. Februar, noch massiver zu demonstrieren“. „Die Regierung muss ihren Entwurf zurückziehen, ohne das Ende des parlamentarischen Prozesses abzuwarten“. „Die Regierung und die Parlamentarier dürfen sich gegenüber dieser mächtigen Mobilisierung nicht taub stellen“. Die Spitzen der acht größten französischen Gewerkschaften, die sich am Dienstag, dem 7. Februar, nach einem weiteren Mobilisierungstag gegen die Rentenreform versammelt hatten, riefen in einer Erklärung dazu auf, „am Samstag, dem 11. Februar, noch massiver zu demonstrieren“. „Die Regierung muss ihren Entwurf zurückziehen, ohne das Ende des parlamentarischen Prozesses abzuwarten“.

    Die Zahl der Demonstranten am dritten Tag der Streiks und Demonstrationen gegen die Rentenreform war am Dienstag rückläufig, doch die Gewerkschaften blicken berei…

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  • Streiks: SNCF-Verkehr am Mittwoch weiterhin beeinträchtigt

    Streiks: SNCF-Verkehr am Mittwoch weiterhin beeinträchtigt

    Nach dem gestrigen Streiktag wird der SNCF-Verkehr auch am Mittwoch, dem 8. Februar, gestört bleiben. Die Gewerkschaften CGT cheminots und SUD Rail rufen die Eisenbahner im Kampf gegen die Rentenreform weiter dazu auf, die Arbeit niederzulegen. Hinter einem Streiktag kann sich ein anderer verbergen. Nachdem die Gewerkschaften am Dienstag, dem 07. Februar, allgemein zum Streik gegen die geplante Rentenreform der Regierung aufgerufen haben, gehen die Eisenbahnergewerkschaften am Mittwoch in die Verlängerung. Die Gewerkschaften CGT cheminots und SUD Rail rufen dazu auf, den Streik am Mittwoch, dem 8. Februar, fortzusetzen. Die SNCF gibt folgende Verkehrseinschränkungen bekannt: Im Durchschnitt werden 2 TGVs von 3 erwartet. * 2 TGVs von 3 verkehren auf der Nord-Achse. * Der TGV-Verkehr in Richtung Osten ist fast normal. * 3 von 5 TGVs fahren Richtung Südwesten. * Nur 1 TGV von 2 verkehrt auf der Atlantik-Strecke. * 3 TGVs von 5  werden in der Province unterwegs sein. * Auf den OUIGO-Streck…

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  • Rentenreform: Anzahl der Streikenden nimmt ab

    Rentenreform: Anzahl der Streikenden nimmt ab

    Am heutigen Aktionstag streiken nur etwa 25% der Mitarbeiter bei der SNCF, gegenüber 36% in der vergangenen Woche. Laut Gewerkschaftsquellen wurden am Dienstag, dem 07. Februar, 25% streikende Mitarbeiter bei der SNCF gezählt, gegenüber 36% am 31. Januar und 46% am 19. Januar. Im Einzelnen streikten 57% bei den Zugführern, 33% bei den Kontrolleuren und 25% bei den Weichenstellern, so die vorläufigen Zahlen am Mittag. Die Direktion der SNCF gab bisher keine Schätzungen bekannt. 12,87 % streikende Mitarbeiter im BildungswesenDas Bildungsministerium gab eine Streikquote von 12,87 % bekannt, was einen Rückgang gegenüber dem 31. Januar (23,52 %) um fast die Hälfte bedeutet. Dieser Rückgang lässt sich natürlich teilweise durch die Schulferien in den acht Akademien der Zone A (Besançon, Bordeaux, Clermont-Ferrand, Dijon, Grenoble, Limoges, Lyon und Poitiers) erklären. Bei den Grundschullehrern lag die Quote bei 14,6 % (gegenüber 26,65 % am 31. Januar) und bei den Lehrern an Collèges und Lycée…

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  • Paris 2024: Anne Hidalgo will keine russischen Athleten bei der Olympiade „solange es Krieg gibt“

    Paris 2024: Anne Hidalgo will keine russischen Athleten bei der Olympiade „solange es Krieg gibt“

    Die sozialistische Bürgermeisterin von Paris äusserte sich am Dienstagmorgen auf Franceinfo. „Nicht, solange es Krieg gibt“. Mehr als ein Jahr vor den Olympischen und Paralympischen Spielen in Frankreich hat sich die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, in einer Live-Übertragung auf Franceinfo gegen die Teilnahme russischer Sportler ausgesprochen. Auf eine entsprechende Frage sagte Anne Hidalgo, dass sie, auch „wenn die Entscheidung beim IOC liegt“, keine russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 „wünscht“. „Solange es diesen Krieg, diese russische Aggression gegen die Ukraine gibt, ist es nicht denkbar, dass wir so tun, als wäre nichts geschehen, dass eine Delegation nach Paris kommt, während die Bomben weiter auf die Ukraine regnen“, sagte Hidalgo auf Franceinfo.

    „Wir werden nicht ein Land aufmarschieren lassen, das gerade ein anderes überfällt“In einem früheren Gespräch Ende Januar hatte sich die Bürge…

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  • 7. Februar: Dritter grosser Streiktag gegen die Rentenreform – erste Informationen

    7. Februar: Dritter grosser Streiktag gegen die Rentenreform – erste Informationen

    Nach dem 19. und 31. Januar ist auch der Dienstag, 7. Februar, ein Mobilisierungstag gegen die geplante Rentenreform. Vor allem im Transportwesen wird es zu Behinderungen kommen. Am Tag nach der Vorlage des umstrittenen Gesetzestextes in der Nationalversammlung ist der heutige Dienstag ein neuer Mobilisierungstag, zu dem alle französischen Gewerkschaften aufgerufen haben. Es handelt sich bereits um den dritten Protesttag gegen die Rentenreform nach den Streiks und Demonstrationen am 19. und 31. Januar. Der Tag verspricht für Reisende schwierig zu werden. Die SNCF und die RATP rechnen mit stark beeinträchtigtem Verkehr für Züge, U-Bahnen und RER-Regionalbahnen – jedoch etwas weniger ausgeprägt als am 31. Januar. Laut der Webseite Sytadin gab es am Dienstag, dem 7. Februar um 8:40 Uhr bereits fast 410 Kilometer Stau in der Region Île-de-France. Ein außergewöhnlich hoher Wert, da der Durchschnitt zur gleichen Zeit normalerweise bei etwa 275 Kilometern Stau liegt. In Paris wird der grosse …

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