Kategorie: À la une

  • Inflation: Warum die Preise für Lebensmittel in Frankreich in den kommenden Monaten sinken dürften

    Inflation: Warum die Preise für Lebensmittel in Frankreich in den kommenden Monaten sinken dürften

    Die stellvertretende Handelsministerin Olivia Grégoire versicherte, dass die Lebensmittelpreise nach Ende der Sommerferien sinken würden. Eine Prognose, die auch Verbraucherexperten bestätigen. Zu einer Zeit, in der die Lebensmittelpreise in die Höhe schießen, versuchte die Handelsministerin, zu beruhigen. Im Gespräch mit dem Radiosender France Inter sagte Olivia Grégoire, sie erwarte „einen sichtbaren Rückgang“ der Preise zu Beginn des neuen Schuljahres im September, da die Verhandlungen zwischen Einzelhändlern und Lebensmittelherstellern wieder aufgenommen worden seien. „Die Früchte dieser Verhandlungen werden im Sommer tragen, und ich kann Ihnen mit einiger Sicherheit versichern, dass wir im Herbst einen sichtbaren Preisrückgang in den Lebensmittelabteilungen haben werden“, sagte Olivia Grégoire in der Sendung „Questions politiques“, die auf France Inter, Franceinfo und Le Monde ausgestrahlt wurde. Auf Jahressicht kletterten laut dem staatlichen Statistikinstitut Insee die Lebensmit…

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  • Rentenreform: Der 14. große Mobilisierungstag soll am 6. Juni stattfinden

    Rentenreform: Der 14. große Mobilisierungstag soll am 6. Juni stattfinden

    Am 6. Juni ist der 14. Aktionstag gegen die Rentenreform geplant. Am 8. Juni sollen die Abgeordneten der Nationalversammlung über einen Gesetzesvorschlag zur Aufhebung der soeben verkündeten Rentenreform beraten. Die französischen Gewerkschaften riefen am Dienstag, dem 2. Mai, zu einem vierzehnten Aktionstag gegen die Rentenreform am 6. Juni auf, um sich bei den Abgeordneten „Gehör zu verschaffen“, die am 8. Juni einen Gesetzesvorschlag zur Aufhebung der soeben verkündeten Rentenreform prüfen werden. „Wir rufen unsere Organisationen einheitlich dazu auf, überall zu den Abgeordneten zu gehen und sie aufzufordern, für diesen Gesetzesvorschlag zu stimmen. In diesem Rahmen rufen die Gewerkschaften gemeinsam dazu auf, die Initiativen zu vervielfachen, insbesondere mit einem neuen gemeinsamen Aktionstag, Streiks und Demonstrationen am 6. Juni“, schreiben die Gewerkschaften am Tag nach dem 1. Mai, an dem in Frankreich laut Behörden fast 800.000 Demonstranten auf den Straßen waren. Laut der Ge…

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  • In Frankreich darf nicht gegen Covid-19 geimpftes medizinisches Personal wieder eingestellt werden

    In Frankreich darf nicht gegen Covid-19 geimpftes medizinisches Personal wieder eingestellt werden

    „Nicht geimpfte Personen werden nicht unbedingt in allen Abteilungen und überall wieder mit offenen Armen erwartet“, warnt allerdings  Gesundheitsminister François Braun. Pflegekräfte und medizinisches Personal, das wegen des Fehlens einer vollständigen Impfung gegen Covid-19 suspendiert worden waren, werden wieder eingestellt werden können, kündigte Gesundheitsminister François Braun an und rechnet damit, dass ein entsprechendes Dekret „Mitte Mai“ veröffentlicht werden wird. „Diese Pflegekräfte können wieder eingestellt werden. In den letzten Wochen habe ich alle Beteiligten zusammengebracht, denn ich will, dass die Wiedereingliederung erfolgreich ist, unter guten Bedingungen“, kündigte der Gesundheitsminister am Freitag, dem 28. April, an. Seine Äußerungen wurden am Sonntag in der Zeitung Le Pays Briard und am Montag in Le Parisien wiedergegeben. Diese Entscheidung folgte auf die positive Stellungnahme der Hohen Gesundheitsbehörde (HAS), die Ende März die Aufhebung der Impfpflicht ge…

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  • 1. Mai: 12.000 Sicherheitskräfte und Drohnen…

    1. Mai: 12.000 Sicherheitskräfte und Drohnen…

    Die CGT rief nach der Verabschiedung der umstrittenen Rentenreform zu einer nie dagewesenen und außergewöhnlich starken Mobilisierung auf. Das Innenministerium will, ein „historisches“ Dispositiv an Sicherheitskräften einzusetzen, auch die Gewerkschaften haben ihre Ordnungsdienste verstärkt. „In großer Zahl kommen“ und „auf die Pauke hauen“. Das ist das Motto der Gewerkschaftsführer von CGT und CFDT für die Mobilisierung am heutigen Montag, dem 1. Mai, dem Internationalen Tag der Arbeitnehmer. Traditionell sind an diesem Tag sowieso Demonstrationen geplant, aber in diesem Jahr wollen die Gewerkschaften diesen Tag zu dem größten Aufmarsch seit der Verkündung der umstrittenen Rentenreform machen. Die CGT verspricht eine „beispiellose und außergewöhnliche“ Mobilisierung. Laut Informationen, die Franceinfo von den Sicherheitsbehörden erhalten hat, werden von diesen auf nationaler Ebene etwa „500.000 bis 650.000 Teilnehmer“ erwartet. Das sind fünf- bis sechsmal mehr als im letzten Jahr. Die…

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  • Proteste am 1. Mai gegen die Rentenreform: Die ersten Demonstrationszüge setzen sich in Bewegung

    Proteste am 1. Mai gegen die Rentenreform: Die ersten Demonstrationszüge setzen sich in Bewegung

    Die Gewerkschaften wollen an diesem Montag zeigen, dass sie den Kampf gegen die Rentenreform nicht aufgegeben haben. Ein „historischer“ und besonderer 1. Mai soll es sein. Das erhoffen sich die französischen Gewerkschaften für den diesjährigen Tag der Arbeit, einige Wochen nach der umstrittenen Verabschiedung der Rentenreform. Bis zu 1,5 Millionen Demonstranten werden von den Gewerkschaften in ganz Frankreich erwartet. Die Menschen „werden nicht aufgeben, solange die Rentenreform nicht zurückgenommen wird“, versicherte Sophie Binet, Nummer 1 der CGT. Die ersten Demonstrationszüge setzten sich kurz nach 10 Uhr in Bewegung. Zwischen 500.000 und 1,5 Millionen Menschen, so die Prognosen. „Ich denke, dass wir morgen Hunderttausende Demonstranten haben werden, vielleicht eine Million oder eine Million fünf“, schätzte die Nummer eins der CFDT, Laurent Berger, am Sonntag als Gast der Sendung „Grand Jury“ von RTL-LCI-Le Figaro und erinnerte daran, dass es „300 Sammelpunkte“ für Demonstrationen …

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  • Paris: Bulgari-Juweliergeschäft an der Place Vendôme überfallen

    Paris: Bulgari-Juweliergeschäft an der Place Vendôme überfallen

    Der Überfall ereignete sich innerhalb nur weniger Minuten mitten in Paris am Samstag, dem 29. April.

    Nach dem Überfall auf das Juweliergeschäft Bulgari an der Place Vendôme im ersten Arrondissement der französischen Hauptstadt wurde eine Untersuchung wegen „bewaffneten Raubüberfalls in organisierter Bande“ eingeleitet, wie Franceinfo von der Staatsanwaltschaft erfuhr. Die Ermittlungen wurden der Brigade de répression du banditisme übertragen.

    Laut einem von France Télévisions befragten Zeugen waren drei „vermummte, ganz in Schwarz gekleidete“ Personen mit Armbinden gegen 13.40 Uhr in das Juweliergeschäft eingedrungen.

    https://twitter.com/louis_raymondis/status/1652295845658738688

    Nachdem sie einen Sicherheitsbeamten durch einen Schlag auf den Kopf außer Gefecht gesetzt hatten, „gingen zwei Personen mit Taschen und Waffen hinein, ein anderer blieb mit einer Tasche und einer Waffe draußen stehen“, erzählt der Zeuge. „Sobald sich Passanten näherten, hat er sie mit einer Waffe bedroht“. Der Überfall habe nur etwa „ein bis zwei Minuten“ gedauert.

    Schaden in Höhe von einer Million Euro
    Die Räuber flüchteten auf zwei Motorrädern.

    Das Bulgari-Juweliergeschäft am Place Vendôme war bereits im September 2021 von sieben bewaffneten und vermummten Tätern überfallen worden. Sie hatten damals Schmuck im Wert von 10 Millionen Euro mitgehen lassen.

  • Rating-Agentur Fitch senkt Frankreichs Kreditwürdigkeit wegen sozialer Spannungen auf AA-

    Rating-Agentur Fitch senkt Frankreichs Kreditwürdigkeit wegen sozialer Spannungen auf AA-

    Die Ratingagentur Fitch geht in ihrer jüngsten Analyse davon aus, dass die sozialen Spannungen im Zusammenhang mit der Rentenreform die Sanierung der öffentlichen Haushalte in Frankreich erschweren werden. Eine Herabstufung, die in Frankreich für Zähneknirschen gesorgt haben dürfte. Die Ratingagentur Fitch senkte am Freitag, dem 28. April, die Kreditwürdigkeit Frankreichs um eine Stufe von AA auf AA-. Die Agentur begründet ihre Entscheidung mit dem Anstieg der Schulden und des Haushaltsdefizits, aber auch mit den sozialen Spannungen um die Rentenreform. Der Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire bedauerte diese „pessimistische Einschätzung“ und meinte, dass Fitch „die Folgen der Reformen“, die von der Regierung umgesetzt wurden, „unterbewertet“. Ratingagenturen sind private Unternehmen des Finanzsektors, die das Bonitätsrisiko eines Unternehmens, eines Staates, einer Gebietskörperschaft oder einer Finanztransaktion bewerten. Dazu erstellen sie Prognoseszenarien, um die Fähigkei…

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  • Protest gegen Rentenreform: Gewerkschaft unterbricht Strom im Stadion – 8.000 Zuschauer im Dunkeln

    Protest gegen Rentenreform: Gewerkschaft unterbricht Strom im Stadion – 8.000 Zuschauer im Dunkeln

    Kurz nach der 49. Minute kam es beim Rugby-Spiel zwischen Agen und Nevers im Stadion Armandie zu einem Stromausfall. 8.000 Zuschauer saßen minutenlang im Dunkeln. Das Spiel konnte erst 30 Minuten später fortgesetzt werden. Das Rugby-Match zwischen Agen und Nevers musste am Donnerstag, dem 27. April, wegen eines absichtlich herbeigeführten Stromausfalls vorübergehend unterbrochen werden. Das Spiel konnte schließlich gegen 23 Uhr fortgesetzt werden. Die Spieluhr zeigte gerade die 49. Minute an, als das Armandie-Stadion plötzlich dunkel wurde. Kurz nach dem Stromausfall meldete sich ein Mitglied der Gewerkschaft CGT über Twitter. „Die CGT Énergies 47 fordert, dass das Stade Armandie in Agen heute Abend während des letzten Spiels der regulären Phase der Pro D2 energiesparend betrieben wird“.

    Das Spiel wurde um 22:24 Uhr unterbrochen und konnte erst 22:54 Uhr fortgesetzt werden. Der Schiedsrichter hatte entschieden, das Spiel nicht…

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  • Donnerstagabend: Es brennt im Departement Var – 5 Hektar zerstört

    Donnerstagabend: Es brennt im Departement Var – 5 Hektar zerstört

    „Ein Feuer ist in einem dichten Waldgebiet ausgebrochen“, teilte die Feuerwehr des Departements Var am Donnerstagabend mit. Die Feuerwehr setzt erhebliche Mittel ein, um den Brand bei Saint-Paul-en-Forêt schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. In der Gegend von Fayence ist der Verkehr teilweise unterbrochen. Am Donnerstag, dem 27. April, brach gegen Abend in Saint-Paul-en-Forêt ein Waldbrand aus. Die Feuerwehr gab gegen 20 Uhr eine Lageeinschätzung ab, wonach bereits 5 Hektar Land zerstört worden waren. Bei dem betroffenen Gebiet handelt es sich um eine dicht bewaldete Stelle. Der Brand ist laut den Feuerwehrleuten noch aktiv. Problem mit der Wasserversorgung In ihrer Meldung berichtete die Feuerwehr, dass „die Wasserbehörden unter der Leitung der Gemeindebehörden ihr Möglichstes tun, um die Wasserversorgung“ für die Brandbekämpfung sicher zu stellen. Die Region um Fayence ist aufgrund der Dürre von Wasserbeschränkungen betroffen, was die Gefahr einer schwierigen Sommersaison für Feuerwehren in diesem Gebiet nach Ansicht von Wissenschaftlern zusätzlich erhöht. Straßen gesperrt, Verstärkung wird erwartet Die Feuerwehr des Departements Var setzte sofort umfangreiche Mittel zur Brandbekämpfung ein und es werden weitere Feuerwehren zur Verstärkungen erwartet. Bei Einbruch der Dunkelheit waren mehr als 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Feuerwehr hat die Bevölkerung aufgefordert, sich nicht an den Ort des Geschehens zu begeben. Die Straße nach Fayence wurde für den Verkehr gesperrt, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
  • Rio-Paris-Absturz: Generalstaatsanwaltschaft legt Berufung gegen Freispruch von Air France und Airbus ein

    Rio-Paris-Absturz: Generalstaatsanwaltschaft legt Berufung gegen Freispruch von Air France und Airbus ein

    Das Pariser Strafgericht hatte am 17. April die beiden Unternehmen von der Anklage freigesprochen und festgestellt, dass zwar „Fehler“ begangen worden seien, aber „kein sicherer Kausalzusammenhang“ mit dem Unfall „nachgewiesen werden konnte“.

    Die Pariser Generalstaatsanwaltschaft kündigte am Donnerstag, dem 27. April, an, dass sie gegen den Freispruch von Airbus und Air France im Fall des Absturzes der Rio-Paris-Maschine Berufung einlegen werde. Das Gericht hatte die beiden Unternehmen am 17. April freigesprochen und festgestellt, dass zwar „Fehler“ begangen worden seien, aber „kein sicherer Kausalzusammenhang“ mit dem Unfall „nachgewiesen werden konnte“.

    Der europäische Flugzeughersteller und die französische Fluggesellschaft wurden nach der Katastrophe im Jahr 2009, bei der 228 Menschen ums Leben kamen, wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Mit der Berufung gegen den Freispruch will die Generalstaatsanwaltschaft „die gesetzlich vorgesehenen Rechtsmittel voll ausschöpfen“, wie sie in ihrer Pressemitteilung erklärt.

    Allerdings hatte auch die Staatsanwaltschaft in ihrem Schlussplädoyer zum großen Bedauern der Nebenkläger keine Strafe für die beiden Gruppen gefordert. Dieses Gerichtsverfahren dauert bereits mehr als ein Jahrzehnt, mit einer vorübergehenden Einstellung des Verfahrens im Jahr 2019 und schließlich einem vom Berufungsgericht in Paris angeordneten Prozess im Jahr 2021.