Kategorie: À la une

  • Brand in Wintzenheim: Ferienheim entsprach nicht den entsprechenden Sicherheitsvorschriften

    Brand in Wintzenheim: Ferienheim entsprach nicht den entsprechenden Sicherheitsvorschriften

    Dies erklärte die Vize-Staatsanwältin von Colmar, Nathalie Kielwasser, am Donnerstag. Je nach ihrer Aufnahmekapazität unterliegen diese Einrichtungen strengen Sicherheitsvorschriften.

    Am Tag nach dem Brand in einem Ferienheim in Wintzenheim (Haut-Rhin), bei dem elf Menschen ums Leben kamen, berichtet die Vize-Staatsanwältin von Colmar, Nathalie Kielwasser, am Donnerstag, dem 10. August, gegenüber dem Sender France Bleu Alsace, dass die Einrichtung nicht von der Sicherheitskommission für öffentlich zugängliche Einrichtungen (ERP) freigegeben worden sei.

    Für den Bau und den Betrieb von diesen Einrichtungen gelten je nach ihrer Aufnahmekapazität genaue Vorschriften. Sie unterliegen „Verpflichtungen in Bezug auf die Sicherheit vor Feuer und Panik“, heißt es auf der Website der Regierung, in Bezug auf Bau, Feueralarme, Sicherheitsregister und Kontrollen.

    Auf dem Sender Franceinfo erklärte die Sprecherin der nationalen Gendarmerie, Oberstin Marie-Laure Pezant, am Morgen des Donnerstags, dass die anstehenden Untersuchungen feststellen sollen, „ob das Gebäude in Ordnung war, ob alle Normen eingehalten wurden“.

    Die Unterkunft beherbergte insgesamt 28 Personen, von denen sich 16 in den oberen Etagen befanden, die vollständig abgebrannt sind. Laut dem stellvertretenden Bürgermeister von Wintzenheim war der Mietvertrag nur für 16 Personen unterschrieben worden.

  • Der 10. August ist der letzte Tag zur Steuer-Deklaration von Immobilien in Frankreich

    Der 10. August ist der letzte Tag zur Steuer-Deklaration von Immobilien in Frankreich

    Nach mehreren Verschiebungen läuft am heutigen Donnerstag, dem 10. August, um Mitternacht die allerletzte Frist für Immobilienbesitzer ab, um ihr Eigentum bei der Steuer ordnungsgemäß zu deklarieren.

    Diesmal wird es keinen Aufschub mehr geben. Am Donnerstagabend um Mitternacht läuft die Frist für alle Hausbesitzer, ihre Immobilien bei der Steuerbehörde anzumelden, ab. Ursprünglich war dieser Termin für den 30. Juni vorgesehen, wurde aber im Laufe des Sommers zweimal verschoben.

    Jeder Eigentümer einer Immobilie, egal ob Haupt- oder Zweitwohnsitz, muss diese bei der Steuerbehörde anmelden. Wer die Immobilie nicht selbst bewohnt, muss die unter Angabe der Identität der Bewohner und des Zeitraums, in dem diese dort wohnen, melden. Die Pflicht zur Anmeldung betrifft sowohl natürliche als auch juristische Personen. Nur Mieter sind davon nicht betroffen.

    Um das Verfahren zu vereinfachen, haben die Finanzämter die ihnen bekannten Belegungsdaten online bereits vorausgefüllt. Wenn sich die Situation nicht geändert hat, kann man die vorausgefüllte Erklärung einfach bestätigen. Sollten sich die Daten geändert haben, müssen die Informationen aktualisiert werden.

    Die Immobilienerklärung muss nicht jedes Jahr abgeben werden, wie es etwa bei der Einkommensteuer der Fall ist. Man muss aber in Zukunft jede Änderungen entsprechend anpassen.

    Die Angaben können auf impots.gouv.fr in dem jeweiligen persönlichen Bereich unter dem Link: „bien immobilier“ gemacht werden. Deutlich schwieriger ist es, seine Erklärung persönlich oder per Telefon abzugeben.

    Bei Nichtabgabe droht ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro. Für das Jahr 2023 verspricht die Steuerbehörde jedoch noch eine gewisse Kulanz.

  • Automobil: Elektroautos unter 25.000 € drängen auf den Markt

    Automobil: Elektroautos unter 25.000 € drängen auf den Markt

    Fiat, Citroën, Volkswagen, Renault – alle wollen die Nische der erschwinglichen Elektro-Stadtautos für sich beanspruchen. Der Kampf um die Marktanteile hat gerade erst begonnen…

    Der Markt für Elektroautos wird nicht unbedingt über die Reichweite, die Fähigkeit der Fahrzeuge, schnell aufgeladen zu werden, oder den Fahrspaß entschieden werden. Es ist der Preis der Fahrzeuge, um den sich ein intensiver Kampf zwischen den verschiedenen Herstellern entspinnen wird, bei dem es um das Auto für weniger als 25.000 € geht. Weit entfernt von Tesla, Porsche oder chinesischen Herstellern, die mit Preisen weit über diese Marke auf den Markt kommen, wird die Transformation des Automobilmarktes mit diesen Einsteigermodellen stattfinden.

    Autos, die das darstellen, was ein Elektroauto wirklich sein sollte: ein Stadtauto für die täglichen Fahrten und kein Tourenwagen oder SUV mit großer Batterie für lange Fahrten. Ein in Frankreich fahrendes Elektroauto wird während seiner gesamten Lebensdauer zwei- bis dreimal weniger CO2-Emissionen verursachen als ein vergleichbares Modell mit Verbrennungsmotor, vorausgesetzt, die Batterie hat eine angemessene Kapazität von unter 60 kWh. Mit einer größeren Batterie ist der Umweltnutzen nicht garantiert, da der Verbrauch aufgrund der Fahrzeugmasse und der Nutzungsbedingungen meist zu hoch liegt.

    Des Weiteren sind diese „kleinen“ Elektroautos für die Käufer oft relevanter, weil die für 2024 geplante Entwicklung des Kfz-Bonus, bei der der gesamte Produktionszyklus des Autos berücksichtigt wird, durchaus Vorteile bringen könnte.

    Aus diesem Grund haben sich die meisten Hersteller auf ein Wettrennen eingelassen, um schnellstmöglich das beste Modell für weniger als 25.000 € auf den Markt zu bringen. Renault hofft mit dem vollelektrischen R5, der 2024 auf den Markt kommen soll, ein Zeichen zu setzen. Neo-Retro verkauft sich gut – der Fiat 500 ist der Beweis dafür – und der Preis von 25.000 € dürfte Renault, das schon mit dem elektrischen Dacia Spring einen Hit gelandet hat, einen festen Platz in diesem Segment sichern.

    Doch die Konkurrenz wird hart sein. Nach dem Dieselgate-Skandal hat Volkswagen jetzt Gas gegeben und plant, bis 2026 zehn Elektromodelle auf den Markt zu bringen. Darunter ist auch der iD.2, ein kleiner Stadt-SUV. Der Preis für den iD.2, der 2026 auf den Markt kommen soll, wird voraussichtlich bei 25.000 € liegen, nachdem er zuvor sogar mit nur 20.000 € angegeben worden war.

    Auch Stellantis wird in den Markt einsteigen. Im Juni kündigte Citroën den e-C3 an, bei dem der Schwerpunkt auf Komfort gelegt wird und der eine Reichweite von über 300 km zu einem Preis von unter 25.000 € bieten wird. Am 5. August bestätigte Fiat gegenüber der Agentur Bloomberg, dass der elektrische Fiat Panda 2024 auf den Markt kommen werde, ebenfalls zu einem Preis von unter 25.000 €. Es gibt einen „echten Bedarf an erschwinglicheren Elektrofahrzeugen“, sagt Olivier François von Fiat.

    Die neuen europäischen elektrischen Stadtautos, die potenziell für die von Emmanuel Macron versprochene Miete von 100 € pro Monat in Frage kommen könnten, müssen sich jedoch gegen sehr starke Konkurrenten aus China behaupten. Die Marke Jiangnan bietet ihren U2 an, Leapmotor einen T03, der für 25.990 € auf den Markt kommen wird.

  • Macron: „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen“ – mindestens 9 Tote in Wintzenheim

    Macron: „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen“ – mindestens 9 Tote in Wintzenheim

    Mindestens 9 Menschen starben am Mittwochmorgen in einem Ferienheim, in dem Menschen mit Behinderungen untergebracht waren, die ihren Sommerurlaub im Département Haut-Rhin verbrachten.

    Am Mittwoch, dem 9. August um 6.30 Uhr brach in Wintzenheim (Haut-Rhin) in einer Unterkunft für Menschen mit Behinderungen ein Feuer aus, wie die Präfektur mitteilte. Am Vormittag wurden 11 Personen vermisst, inzwischen wurden neun Leichen geborgen, zwei Personen sind noch unauffindbar.

    Elisabeth Borne begibt sich an den Ort des Geschehens. Die Premierministerin kündigte am Mittwoch auf Twitter an, dass sie zusammen mit der Ministerin für Solidarität, Aurore Bergé, nach Wintzenheim reisen werde. Beide kamen gegen 14.00 Uhr in der Region an und für 15.00 Uhr war eine Pressekonferenz der Premierministerin geplant.

    „Angesichts dieser Tragödie sind meine Gedanken bei den Opfern, den Verletzten und ihren Angehörigen“, reagierte Emmanuel Macron seinerseits auf Twitter.

    Die Gruppe der Urlauber war aus Nancy nach Wintzenheim gekommen. In dem Ferienheim logierten zwei Gruppen von Menschen mit Behinderungen, die von zwei verschiedenen Vereinen betreut wurden. „Ein diskreter Empfang für die Familien der Opfer wurde in einem speziellen Raum in Wintzenheim organisiert“, teilte die Präfektur in einer Erklärung mit. Der Bürgermeister von Wintzenheim, Mathieu Klein, erklärte: „Ich bin zutiefst erschüttert über den schrecklichen Brand heute Morgen in Wintzenheim in einer Unterkunft, in der Menschen mit Behinderungen aus Nancy untergebracht waren“.

    Ein großes Aufgebot an Einsatzkräften. Am Brandort trafen innerhalb von 15 Minuten 76 Feuerwehrleuten mit vier Löschfahrzeugen und vier Krankenwagen ein. Ausserdem wurde ein medizinischer Posten zur Erstversorgung der Opfer eingerichtet. Insgesamt 300 m2 der 500 m2 großen Privatunterkunft „brannten lichterloh“, wie die Präfektur berichtete. Der Brand wurde trotz seiner Heftigkeit von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht. Es wurden 17 Personen evakuiert und eine Person mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Person musste wegen eines Schocks versorgt werden.

  • Haut-Rhin: Ferienhaus in Wintzenheim von Feuer zerstört – 11 Personen vermisst

    Haut-Rhin: Ferienhaus in Wintzenheim von Feuer zerstört – 11 Personen vermisst

    Laut dem Sender France 3 Grand Est wurde das Ferienheim von einer lothringischen Association gemietet, die sich um behinderte Jugendliche kümmert.

    Am Mittwoch, dem 9. August, brach am Morgen um 6.30 Uhr ein Feuer in einer Ferienunterkunft in Wintzenheim (Haut-Rhin) aus, wie die Präfektur in einer Pressemitteilung bekannt gab. Obwohl das Feuer „trotz der Heftigkeit der Flammen schnell unter Kontrolle gebracht wurde“, würden 11 Personen einer aus Nancy stammenden Gruppe vermisst, erklärte die Präfektur.

    Außerdem wurden 17 Personen evakuiert und eine Person schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Eine Person, die unter Schock stand, wurde ebenfalls versorgt. Die Unterkunft wurde offensichtlich von einem lothringischen Verein gemietet, der sich um junge Menschen mit Behinderungen kümmert, so France 3 Grand Est.

    Etwa 300 m2 gingen in Flammen auf.
    „Trotz des schnellen und mutigen Eingreifens der Feuerwehr, das ich lobe, sollen mehrere Opfer zu beklagen sein“, reagierte Innenminister Gérald Darmanin auf Twitter, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

    Insgesamt wurden 300 m2 der 500 m2 großen Unterkunft Opfer der Flammen, wie die Präfektur mitteilte. Es wurden 76 Feuerwehrleute, vier Löschfahrzeugen, vier Krankenwagen sowie medizinischen Erstversorgungsposten vor Ort eingesetzt. Vierzig Gendarmen seien ebenfalls vor Ort, so die Präfektur.

  • Ein m2 pro Person: Zahl der Gefängnisinsassen in Frankreich erreicht historischen Höchststand

    Ein m2 pro Person: Zahl der Gefängnisinsassen in Frankreich erreicht historischen Höchststand

    Am 1. Juli befanden sich nach Angaben des Justizministeriums mehr als 74.000 Menschen in französischen Gefängnissen. Eine Zahl, die in den kommenden Wochen voraussichtlich noch weiter steigen wird, mit dramatischen Folgen für die Haftbedingungen. Mit 74.513 inhaftierten Personen am 1. Juli gegenüber 73.699 am 1. Juni hat Frankreich zum sechsten Mal seit Beginn des Jahres 2023 den Rekord für die Anzahl der Insassen in den Gefängnissen gebrochen. Es ist das erste Mal, dass die Marke von 74.000 Häftlingen überschritten wurde. Offiziell verfügt Frankreich nur über 60.666 Plätze in seinen Strafvollzugsanstalten. Durch das Überschreiten der Zahl von 74.000 Häftlingen steigt die Gesamtdichte der Gefängnisse im Land somit auf 122,8 % gegenüber 118,7 % im gleichen Zeitraum 2022. In einigen Regionen, z. B. in Perpignan in Südfrankreich, übersteigt die Quote sogar 200 % und steigt nun auf 212 %. Die Situation in den französischen Gefängnissen dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten sogar …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Marseille: Fünf Polizisten wegen des Todes eines 27-Jährigen während der jüngsten Unruhen verhaftet

    Marseille: Fünf Polizisten wegen des Todes eines 27-Jährigen während der jüngsten Unruhen verhaftet

    Andere Polizisten wurden ebenfalls vorgeladen, um als Zeugen vernommen zu werden, so die Staatsanwaltschaft von Marseille am Dienstag, dem 08 August, in einer Erklärung.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille teilte heute in einer Pressemitteilung mit, dass fünf Polizisten der Spezialeinheit Raid am Dienstagmorgen, dem 8. August, in Polizeigewahrsam genommen wurden. Gegen sie wurde zusammen mit etwa zwanzig ihrer Kollegen von der IGPN (die „Polizei der Polizei“), die mit der Untersuchung des Todes eines 27-jährigen Mannes am Rande der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel in Marseille in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli betraut war, ermittelt.

    Mohamed Bendriss wurde vor dem Haus seiner Mutter leblos aufgefunden, nachdem er auf dem Lenker seines Motorrollers einen Schwächeanfall erlitten hatte. Nach seinem Tod im Krankenhaus stellte ein Arzt Spuren eines heftigen Aufpralls auf Höhe des Brustkorbs fest. Dieser Aufprall, der zum Tod des jungen Mannes führte, könnte die Folge eines Schusses mit einem Gummigeschoss gewesen sein.

    Mohamed Bendriss war nur etwa zwei Minuten nach dem angenommen Schuss einige hundert Meter weiter zusammengebrochen. In der Zeit zwischen dem Schuss und seinem Zusammenbruch sind keine weiteren polizeilichen Maßnahmen festgestellt worden.

    Ermittler der Kriminalpolizei und der IGPN versuchten daher, das Szenario der Tragödie zu rekonstruieren, insbesondere anhand der Videos, die in der Nacht aufgenommen wurden. Sie stützten sich dabei auf drei verschiedene Quellen: ein Amateurvideo, das eine Anwohnerin aus einer Wohnung heraus gedreht hatte, Überwachungsbilder aus einem Geschäft und schließlich das Video aus einem Polizeifahrzeug.

    Die Polizisten der Spezialeinheit müssen nun im Rahmen eines am 4. Juli eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen „tödlichen Gebrauchs einer Waffe“ ihre Version von den Vorfällen in der Nacht der Tragödie liefern. Die Ermittlungen müssen jetzt klären, ob der tödliche Schuss mit dem Gummigeschoss vorschriftsmäßig war oder nicht.

  • Französischer Innenminister Darmanin kündigt Auflösung der katholischen Organisation Civitas an

    Französischer Innenminister Darmanin kündigt Auflösung der katholischen Organisation Civitas an

    Der französische Innenminister Gérlad Darmanin kündigte die Auflösung der katholisch-fundamentalistischen Organisation Civitas an. Insbesondere wegen der Verbreitung antisemitischer Äußerungen. Gérald Darmanin kündigte an, dass er sein Ministerium gebeten habe, die Auflösung von Civitas, einer rechtsextremen Organisation, in der sich traditionalistische Katholiken zusammengeschlossen haben, zu prüfen.

    „Antisemitismus hat keinen Platz in unserem Land. Ich verurteile die schändlichen Äußerungen aufs Schärfste und habe den Staatsanwalt damit befasst“, schrieb der Innenminister auf X (ehemals Twitter). „Die Untersuchung ist noch im Gange“, sagte der Innenminister gegenüber der Zeitung Le Monde. Die Organisation werde in den nächsten Wochen ein Schreiben erhalten, in dem die „Beschwerdepunkte, die eine Auflösung rechtfertigen“, aufgelistet sind. „Wir verfügen gegen diese Organisation über eine ganze Reihe von Elementen, Erkenntnisse ü…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich: Spitzenwerte von 38°C am Mittwoch – die Hitze kehrt diese Woche zurück

    Frankreich: Spitzenwerte von 38°C am Mittwoch – die Hitze kehrt diese Woche zurück

    In der Woche von Montag, dem 7. August, bis Freitag, dem 11. August, kehren Hitze und Sonne zurück, vor allem im Süden Frankreichs. Am Mittwoch werden Temperaturen von bis zu 38°C erwartet. Am Wochenende können jedoch Gewitter und Regen folgen. Nach einer trüben ersten Augustwoche wird es in der zweiten Woche in den meisten Teilen Frankreichs wieder wärmer und sonniger. Hier sind die neuesten Wettervorhersagen von Montag bis Freitag. Montag, 7. August Am Montagmorgen werden in ganz Frankreich sehr kühle Temperaturen herrschen. Im Osten des Landes wird es Regenschauer geben. Im Westen wird sich die Sonne durchsetzen. Im Südosten werden Mistral und Tramontana stark wehen mit Windgeschwindigkeiten von 80 km/h. Heute Nachmittag wird es in der Nordhälfte des Landes um die 20°C, im Süden um die 25°C warm. Dienstag, 8. August Am Dienstag kehren die sommerlichen Temperaturen nach Frankreich zurück, vor allem im Süden. 2/3 des Landes werden unter strahlendem Sonnenschein liegen, Wolken werden den Himmel in der Hauts-de-France, der Normandie, der Bretagne und dem Grand Est bedecken. Der Morgen wird immer noch kühl sein, aber im Südwesten wird das Thermometer im Lauf des Tages auf bis zu 30°C steigen. Mittwoch, 9. August Der Mittwoch wird der heißeste Tag der Woche. Im Süden des Hexagons, insbesondere im Südwesten, wird es sehr heiß. Die Höchsttemperaturen werden südlich einer Linie Bordeaux-Lyon um die 30 bis 35°C liegen. In Toulouse wird es 36°C und im Süden Aquitaniens Spitzenwerte von 38°C geben. Im Norden des Landes wird es am Morgen von der Bretagne bis zum Grand Est viele Wolken geben, bevor es am Nachmittag aufklart. Donnerstag, 10. August Am Donnerstag wird das Wetter schwül und gewittrig. Eine Gewitterfront wird über 3/4 des Landes hinwegziehen. Die Luft wird sehr schwer und feucht sein, während die Hitze in weiten Teilen Frankreichs noch anhält. Die Temperaturen werden am Donnerstagnachmittag im Durchschnitt zwischen 28 und 32°C liegen. Freitag, 11. August Regen wird im Westen und Nordwesten des Hexagons erwartet. Im Süden wird die Sonne trotz einiger Wolken dominieren. Dort wird es auch nochmal sehr heiß werden mit Höchstwerten um die 35°C im Süden und 25°C in der Nordhälfte. Am Wochenende werden die Temperaturen eher mild um die 25°C liegen, mit möglichen Gewittern am Sonntag im Süden Frankreichs.
  • Kaufkraft: Mehrere Millionen französische Beamte sollen eine Sonderprämie erhalten

    Kaufkraft: Mehrere Millionen französische Beamte sollen eine Sonderprämie erhalten

    Französische Beamte können bis zum Ende des Jahres eine Sonderprämie zwischen 300 und 800 Euro erhalten. Sie müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllen, um Anspruch darauf zu haben.

    Die am 12. Juni vom Minister für den öffentlichen Dienst, Stanislas Guerini, angekündigte Sonderprämie für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wird vor Ende des Jahres 2023 ausgezahlt.

    Gemäß einem Erlass vom 31. Juli betrifft diese Prämie die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Staates, des öffentlichen Dienstes der Krankenhäuser und die Angehörigen des Militärs. Nach Angaben der Regierung sollen etwa 70 % der Krankenhausbediensteten und die Hälfte der Staatsbediensteten die Prämie erhalten.

    Die Website Service-Public listet die kumulativen Bedingungen auf, die erfüllt sein müssen, um die Sonderprämie zu erhalten:

    Vor dem 1. Januar 2023 von einem öffentlichen Arbeitgeber eingestellt oder ernannt worden sein und am 30. Juni 2023 noch im Amt sein. Zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 30. Juni 2023 ein Gehalt von höchstens 39.000 € brutto erhalten zu haben, d. h. maximal 3.250 € brutto pro Monat.

    Die Beträge der Prämie werden zwischen 300 und 800 Euro betragen, je nach Berechnung auf der Grundlage des zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 30. Juni 2023 erhaltenen Bruttogehalts.

    • Bei einem Gehalt bis zu 23.700 € gibt es eine Prämie von 800 €.
    • Bei einem Gehalt über 23.700 € und bis höchstens 27.300 € beträgt die Prämie 700 €.
    • Bei einem Gehalt über 27.300 € und bis höchstens 29.160 € beträgt die Prämie 600 €.
    • Bei einem Gehalt über 29.160 € und höchstens 30.840 € beträgt die Prämie 500 €.
    • Bei einem Gehalt über 30.840 € und höchstens 32.280 € beträgt die Prämie 400 €.
    • Bei einem Gehalt über 32.280 € und höchstens 33.600 € beträgt die Prämie 350 €.
    • Bei einem Gehalt über 33.600 € und bis zu 39.000 € beträgt die Prämie 300 €.