Kategorie: À la une

  • Italien: Regierung von Giorgia Meloni will bis 2025 452.000 ausländische Arbeitskräfte ins Land holen

    Italien: Regierung von Giorgia Meloni will bis 2025 452.000 ausländische Arbeitskräfte ins Land holen

    Ausgerechnet die rechtsgerichtete und ausländerfeindliche Regierung von Giorgia Meloni musste nun beschliessen, bis 2025 mindestens 452.000 ausländische Arbeitskräfte nach Italien zu holen. Viele Wirtschaftssektoren Italiens befinden sich wegen akuten Arbeitskräftemangel in einer Krise. Giorgia Meloni und ihre Regierung wurden mit dem Versprechen gewählt, die Einwanderung zu bekämpfen, und haben nun angekündigt, dass bis 2025 mindestens 452.000 ausländische Arbeitskräfte nach Italien kommen werden. Die Chefin der extremen Rechten in Italien versprach auf jeder ihrer früheren Kundgebung, die Einwanderung zu blockieren. Nur ein Jahr nach ihrer Wahl sah sich Meloni nun gezwungen, die höchsten Einwanderungsquoten seit zwölf Jahren zu genehmigen. Eine Überalterung der italienischen Bevölkerung.Die betroffenen Sektoren sind insbesondere die Landwirtschaft, das Gaststättengewerbe und die Fischerei. In diesen Berufen herrscht höchster Arbeitskräftemangel, und aufgrund der Überalterung der ital…

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  • Monacos Bürgermeister Georges Marsan wurde am Donnerstag verhaftet

    Monacos Bürgermeister Georges Marsan wurde am Donnerstag verhaftet

    Der Bürgermeister von Monaco, Georges Marsan, wurde am Donnerstag, den 14. Dezember, in Polizeigewahrsam genommen. Sein Stellvertreter für digitale Angelegenheiten, Georges Gambarini, soll ebenfalls verhaftet worden sein. Nach Informationen der Tageszeitung Monaco-Matin wurde der Bürgermeister von Monaco, Georges Marsan, am Donnerstag, dem 14. Dezember, in den Räumlichkeiten der Sûreté publique in Polizeigewahrsam genommen. Die Teams des Bürgermeisters bemühen sich darum, dass alle Dienste der Stadt Monaco trotzdem ohne große Probleme funktionieren. Die erste Stellvertreterin von Georges Marsan, Camille Svara, leitet derzeit die Amtsgeschäfte im Rathaus. Der 66-jährige Georges Marsan wurde im März zum sechsten Mal in Folge als Bürgermeister der Stadt Monaco wiedergewählt, wie die Tageszeitung Monaco-Matin berichtet. Das ist ein Rekord für die längste Amtszeit eines Bürgermeisters in Monaco. Er war der einzige Kandidat für seine Wiederwahl. Der für digitale Dienste zuständige Stellvertr…

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  • Französisches Stadt Bourges zur europäischen Kulturhauptstadt 2028 ernannt

    Französisches Stadt Bourges zur europäischen Kulturhauptstadt 2028 ernannt

    „Eine kleine, aber äußerst ehrgeizige Stadt ist jetzt an der Reihe“, reagierte der Bürgermeister Yann Galut.Die Stadt Bourges im Departement Cher wurde am Mittwoch zur europäischen Kulturhauptstadt 2028 ernannt. „Eine Stadt mit menschlicher Größe ist an der Reihe, wir sind aber extrem ehrgeizig“, sc…

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  • Rennes: Eine 12-jährige Schülerin zieht im Unterricht ein großes Messer und bedroht ihre Lehrerin

    Rennes: Eine 12-jährige Schülerin zieht im Unterricht ein großes Messer und bedroht ihre Lehrerin

    Die 12-jährige Schülerin, die am Mittwochmorgen in Rennes ihre Englischlehrerin mit einem Messer bedrohte, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die psychiatrische Untersuchung ergab, dass sie „für sich selbst gefährlich“ ist. Weder bei der Schülerin noch bei ihrer Familie mongolischer Herkunft wurden Hinweise auf eine Radikalisierung festgestellt.

    Die Mittelschülerin, die am Mittwochmorgen in Rennes ein 17 cm langes Messer gezogen und damit ihre Englischlehrerin bedroht hatte, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die durchgeführte psychiatrische Untersuchung kam zu dem Schluss, dass „die Minderjährige für sich selbst gefährlich ist und ihr Zustand eine Behandlung in einer spezialisierten Einrichtung erfordert“, erklärte der Staatsanwalt von Rennes, Philippe Astruc, in einer Pressemitteilung.

    Der Jugendlichen war in der vergangenen Woche von der Englischlehrerin ihr Mobiltelefon weggenommen worden, was zu einem Rechtsstreit hätte führen können. „Ganz ehrlich, ich bin mir nicht sicher, ob dies das zentrale Element für diese Tat war“, meint der zuständige Staatsanwalt.

    Die Schülerin war bereits im Juni von einem anderen Collège in Rennes wegen Drohungen und Beleidigungen gegen einen Lehrer ausgeschlossen worden und hatte auch damals ein Messer in die Schule gebracht, ohne es jedoch zu benutzen.

    Am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr im Collège Les Hautes Ourmes in einem beliebten Viertel von Rennes, zeigte die Lehrerin einer Klasse einen Lehrfilm. Wie die Lehrerin den Ermittlern später mitteilte, stellte sie fest, dass eine Schülerin „unruhig“ war. Nachdem sich die Lehrerin neben sie gesetzt hatte, hörte sie, wie die Jugendliche leise zu ihr sagte: „Ich bin heute verrückt, ich möchte heute jemanden umbringen, ich möchte die Schüler, die mich nicht mögen, und die Person vor mir umbringen. Das ist in Arras passiert und ich werde das Gleiche tun“. Damit nahm sie Bezug auf die Ermordung des Französischlehrers Dominique Bernard in einem Gymnasium Arras. Anschließend „zog sie ein imposantes Messer aus ihrer Schultasche“, wie der Staatsanwalt von Rennes erklärte.

    Die Englischlehrerin beschloss daraufhin, „den Raum zu räumen“, bevor sie ihrerseits „mit der bedrohlichen Schülerin hinter sich“ nach draußen ging. Eine Spanischlehrerin, die im Klassenzimmer gegenüber unterrichtete, „ging in den Flur und packte ihre Kollegin, zog sie in ihr Klassenzimmer und schloss ab“, schilderte der Staatsanwalt die Umstände der Tat. In der Zwischenzeit setzte die mit dem Messer bewaffnete Schülerin ihren Weg durch die Schule fort.

    Ein Conseiller principal d’éducation (CPE) und ein Mediator, die Schreie der Schüler hörten, „gingen die Stockwerke hinauf und standen der mit dem Messer bewaffneten Schülerin Auge in Auge gegenüber“ und forderten sie auf, das Messer fallen zu lassen. Sie flüchtete, aber die beiden Männer konnten sie schließlich überwältigen.

    Die junge Heranwachsende wurde in Marseille geboren. Sie ist das älteste Kind einer vierköpfigen Familie mongolischer Herkunft, die sich legal im Land aufhält. Sie kam 2012 nach Rennes und war der Polizei bisher unbekannt. Der Staatsanwalt erklärte, dass die Familie atheistisch sei und dass es keine „Elemente einer Radikalisierung“ gebe.

    Die Schülerin wurde aufgrund ihres jungen Alters in „richterlichen Gewahrsam“ genommen, ein Verfahren, das 12 Stunden dauern und um 12 Stunden verlängert werden kann, bevor sie nach einer psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

    Bildungsminister Gabriel Attal lobte den „immensen Mut und die Kaltblütigkeit des Personals vor Ort, das auf diese Bedrohung reagiert hat“.

    Der Angriff führte zur Einleitung einer Untersuchung wegen versuchten Totschlags an einer Person, die mit einer öffentlichen Aufgabe betraut ist. Er ereignete sich in einer allgemein angespannten Situation in den französischen Bildungseinrichtungen. Der Fall ereignete sich auf den Tag genau zwei Monate nach der Ermordung eines Französischlehrers, der am 13. Oktober 2023 in Arras (Pas-de-Calais) erstochen wurde. Und fast drei Jahre nach der Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty am 16. Oktober 2020 in Conflans-Sainte-Honorine (Yvelines), der in der Nähe seiner Schule erstochen und dann enthauptet wurde, nachdem er seinen Schülern während eines Unterrichts über Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte.

  • Schriftsteller Frédéric Beigbeder in Pau wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet

    Schriftsteller Frédéric Beigbeder in Pau wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet

    Am Dienstag, dem 12. Dezember, wurde der Schriftsteller Frédéric Beigbeder in die Polizeistation von Pau bestellt und im Rahmen einer Voruntersuchung wegen Vergewaltigung in Polizeigewahrsam genommen. Der aus Pau stammende Schriftsteller Frédéric Beigbeder wurde am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr in die …

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  • Morbier, Raclettekäse, Tomme du Jura: Zahlreiche Käsesorten wegen E-Coli-Bakterien zurückgerufen

    Morbier, Raclettekäse, Tomme du Jura: Zahlreiche Käsesorten wegen E-Coli-Bakterien zurückgerufen

    Vorsicht bei den Käsesorten Morbier, Tomme du Jura oder Raclettekäse: Viele Chargen werden wegen des Vorhandenseins von Escherichia Coli Bakterien dringend zurückgerufen. Warnungen vor Eschirichia Coli. Dieses Bakterium, das dafür bekannt ist, bei Menschen Bauchschmerzen und Durchfall zu verursachen, wurde in mehreren Käsechargen in Frankreich nachgewiesen. Die Gesundheitsbehörden rufen mehrere Chargen der Käsesorten Morbier, Tomme du Jura und Raclettekäse zurück. Sie wurden in ganz Frankreich verkauft. Diese Sorten sind betroffen: Morbier AOP sélection maison Monts et TerroirsGTIN-NR.: 93048971002326Los-Nr.: alle LoseVerbrauchsdatum: zwischen dem 21.11.2023 und dem 01.02.2024. Morbier AOP PrestigeGTIN-NR.: 93048971007581Nr. der Partie: alle PartienVerbrauchsdatum: zwischen dem 21.11.2023 und dem 08.01.2024 Morbier AOP Rohmilch dégagementGTIN-NUMMER: 93048971005822Nr. der Partie: alle PartienVerbrauchsdatum: zwischen dem 22.11.2023 und dem 31.01.2024 Morbier AOP RohmilchGTIN-NR.: 93048…

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  • Einwanderungsgesetz: Abgeordnete versetzen der Regierung eine schallende Ohrfeige

    Einwanderungsgesetz: Abgeordnete versetzen der Regierung eine schallende Ohrfeige

    Der von der grünen Fraktion eingebrachte Ablehnungsantrag des neuen Einwanderungsgesetzes wurde am Montag von 270 Abgeordneten unterstützt, zwei Stimmen mehr als die absolute Mehrheit. Der Entwurf des neuen französischen Einwanderungsgesetzes wurde am Montag, den 11. Dezember, von den Abgeordneten regelrecht weggefegt, noch bevor er im Plenarsaal debattiert wurde. Die Nationalversammlung nahm mit 270 zu 265 Stimmen einen Antrag auf vorherige Ablehnung des Einwanderungsgesetzes mit den Stimmen der Linken, der Republikaner und des Rassemblement National an und fügte der Regierung damit eine sehr schwere politische Niederlage zu. Der Antrag wurde von der Fraktion der Grünen eingebracht. Seine Annahme führt dazu, dass die Prüfung des Textes abgebrochen wird, noch bevor die einzelnen Artikel des neuen Gesetzes in der Sache behandelt werden. Während die Unterstützung der Linken für den Ablehnungsantrag feststand, ließen es die Republikaner und das ultrarechte Rassemblement National den ganze…

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  • Emmanuel Macron kündigt „massive Finanzmittel zur Erforschung von weißem Wasserstoff“ an

    Emmanuel Macron kündigt „massive Finanzmittel zur Erforschung von weißem Wasserstoff“ an

    „Frankreich kann eines der Pionierländer in dieser Energie der Zukunft werden“, sagte der französische Präsident am Montag in Toulouse. Frankreich plant, die Forschung im Bereich des natürlichen Wasserstoffs, auch „weißer Wasserstoff“ genannt, zu beschleunigen. Dies kündigte Emmanuel Macron am Montag, dem 11. Dezember, in Toulouse an. Anfang Dezember war die erste Genehmigung zur Suche nach Reserven von weißem Wasserstoff im Departement Pyrénées-Atlantiques erteilt worden. „Wir werden massive Finanzmittel bereitstellen, um weißen Wasserstoff zu erforschen“, sagte der Staatspräsident, ohne die Höhe der Beträge genauer zu nennen. „Wir können diese Ressource nicht vernachlässigen“, meinte Emmanuel Macron und bekräftigte, dass „Frankreich eines der Pionierländer in dieser Energie der Zukunft werden kann“. Es ginge darum, „einen Meilenstein in Bezug auf die Verfügbarkeit von Wasserstoff zu erreichen“ und „bei den umweltfreundlichsten Abbautechniken voranzukommen“, so der Präsident. Frankrei…

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  • Pädokriminalität: Bei einer großen Polizeioperation werden in Frankreich etwa 100 Personen verhaftet

    Pädokriminalität: Bei einer großen Polizeioperation werden in Frankreich etwa 100 Personen verhaftet

    Zunächst wurden etwa 100 Personen festgenommen. 13 von ihnen wurden als gefährlich eingestuft und in Untersuchungshaft genommen.

    Ein großer Schlag gegen die Kinderpornographie: Etwa 100 Männer wurden festgenommen und Hunderttausende von Bildern beschlagnahmt. Es handelt sich um die größte Operation, die jemals in Frankreich gegen Pädokriminalität durchgeführt wurde. Unter den Verhafteten befanden sich Männer, die von den Ermittlern als besonders gefährlich eingestuft wurden. Ein weiterer Grund zur Sorge war die , dass mehrere der festgenommenen Personen in Kontakt mit Kindern arbeiteten. So wird beispielsweise ein Lehrer verdächtigt, eine seiner Schülerinnen sexuell missbraucht zu haben. In seiner Wohnung wurden Fotos von Kindern gefunden, die er betreut hatte.

    Ein weiterer Verhafteter ist Aufseher in einem Heim für behinderte Kinder. Er war bereits wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden, aber eine Identitätsänderung ermöglichte es ihm, erneut mit Minderjährigen zu arbeiten.

    51 der Verhafteten wurden sofort einem Richter vorgeführt. 13 wurden als gefährlich eingestuft und in Untersuchungshaft genommen, die anderen wurden unter richterliche Aufsicht gestellt.

  • Frankreich: Am 11. Dezember streiken im ganzen Land die Taxifahrer

    Frankreich: Am 11. Dezember streiken im ganzen Land die Taxifahrer

    Am Montag, dem 11. Dezember, finden in ganz Frankreich mehrere Protestaktionen von Taxifahrern statt. Die Fahrer demonstrieren gegen eine neue Regelung, die am 1. Januar in Kraft treten soll und von ihnen verlangt, bei medizinischen Transporten mehrere Patienten für eine Fahrt zusammenzufassen.

    Am Montag, dem 11. Dezember, finden in mehreren französischen Städten Protestaktionen der Taxiunternehmer statt, um gegen Artikel 30 des am 4. Dezember verabschiedeten neuen Gesetzes zur Finanzierung der Sozialversicherung zu protestieren.

    Dieser wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten und sieht vor, dass die für den medizinischen Transport zugelassenen Vertragstaxis verpflichtet werden, mehrere Patienten pro Fahrt zusammenzufassen. Wenn der Versicherte sich weigert oder das Taxi diese Fahrgemeinschaftsmaßnahme nicht umsetzen kann, muss der Versicherte einen Teil der Kosten selbst bezahlen, die normalerweise zu 100% von der Sozialversicherung übernommen werden.

    Zur Rechtfertigung der neuen Regel teilte die Regierung mit, dass im Jahr 2022 die Ausgaben der Krankenversicherung durch gemeinsame Transporte um 34 Millionen Euro hätten gesenkt werden können. Bisher wurden Kranke im Wesentlichen einzeln transportiert, aber von nun gilt eine Regel für gemeinsamen Transport: Patienten werden sich für die Fahrten in einer medizinischen Sammelstelle einfinden müssen, mit längeren Wartezeiten und Umwegen von manchmal 50 km, bevor sie zu Hause ankommen.

    „Wir sind nicht dagegen, Patienten in Gruppen zusammenzufassen, das tun wir bereits“, sagt Stéphane Abeilhou, Sprecher der Union nationale des taxis 31 (UNT 31). Aber dies zur Pflicht zu machen, sei unsinnig. Erstens werde möglicherweise die ärztliche Schweigepflicht verletzt. Zweitens sei die Tatsache, dass man gebrechliche Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen in ein und demselben Fahrzeug transportiere, sehr bedenklich. Und mach man das Leben der Versicherten durch solche Maßnahmen unnötig schwer.

    Es wird nur drei Ausnahmen von der Regel geben: psychiatrische Transporte, ansteckende Patienten und wenn der Arzt angibt, dass der Patient einen individualisierten Transport benötigt.