Kategorie: À la une

  • Airbus: Turkish Airlines bestellt über 200 neue Flugzeuge

    Airbus: Turkish Airlines bestellt über 200 neue Flugzeuge

    Die nationale türkische Fluggesellschaft hat bei Airbus eine Mega-Bestellung aufgegeben. Sie hat einen Vertrag über 150 A321neo und 70 A350-Langstreckenflugzeuge unterzeichnet. Der europäische Flugzeughersteller wird in diesem Jahr seinen 2013 aufgestellten Rekord bei den Jahresbestellungen deutlich übertreffen.

    Am 15. Dezember gab Turkish Airlines ihre Mega-Bestellung bei Airbus offiziell bekannt. Die nationale türkische Fluggesellschaft hat 220 Flugzeuge bestellt. Der unterzeichnete Vertrag umfasst 150 A321neo und 70 A350-Langstreckenflugzeuge. Unter anderen hat Turkish Airlines für 50 A350-900, 15 A350-1000 und 5 A350F in der Frachtversion unterschrieben. Christian Scherer, der neue Chef der Flugzeugsparte von Airbus, meint: „Diese Bestellung von Flugzeugen der neuesten Generation ist eine Demonstration der kühnen Vision von Turkish Airlines.“

    „Die Erweiterung unserer Flotte um diese Flugzeuge (…) wird nicht nur unsere operativen Fähigkeiten verbessern, sondern auch erheblich zu unseren Umweltzielen beitragen“, sagte Ahmet Bolat, der Vorsitzende des Verwaltungsrats und des Exekutivkomitees von Turkish Airlines. „Diese Investition ist ein entscheidender Schritt für die zukünftige Entwicklung der türkischen Luftfahrtindustrie. Durch die Modernisierung unserer Flotte mit effizienteren und umweltfreundlicheren Flugzeugen stärken wir unsere Führungsposition in der globalen Luftfahrt und tragen zur Bedeutung des Landes als Drehscheibe der Luftfahrt bei.“

    Die türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul wurde 1933 als Turkish State Airlines gegründet und verfügt heute über eine Flotte von über 400 Mittel- und Langstreckenflugzeugen, ausschließlich Airbus- und Boeing-Flugzeuge.

    Mit diesem neuen Auftrag wird Airbus seinen bisherigen Bestellrekord aus dem Jahr 2013 mit 1.503 Flugzeugen pulverisieren. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres verzeichnete Airbus 1.395 Nettobestellungen für Flugzeuge. Zählt man die im Dezember unterzeichneten Verträge hinzu – sechs A350F für die Cathay Group, 100 A321neo für den Leasinggeber Avolon und jetzt die 220 A321 und A350 für Turkish Airlines -, hat der europäische Flugzeughersteller seit Jahresbeginn 1.721 Nettoaufträge eingesammelt. So viele wie nie zuvor.

  • Weihnachten und Neujahr: 70% der Franzosen lassen ihre Teenager gerne ein Glas Alkohol trinken

    Weihnachten und Neujahr: 70% der Franzosen lassen ihre Teenager gerne ein Glas Alkohol trinken

    Laut einer Umfrage der französischen Krebsliga sehen 70 % der Franzosen kein Problem darin, ihren Teenagern zu erlauben, während der Festtagsmahlzeiten ein Glas Alkohol zu konsumieren. Dennoch kann schon das erste Glas Alkohol zu einem regelmäßigeren Konsum mit sehr gefährlichen Auswirkungen führen. Die Feiertage zum Jahresende sind für Teenager oft der Anlass für das allererste Glas Alkohol mit dem Segen der Eltern. Laut einer Umfrage der Krebsliga sehen 70 % der Franzosen darin kein Problem. In Frankreich gab es erst 1956, als Wein in den Kantinen verboten wurde, die ersten Präventionskampagnen über die schädlichen Auswirkungen des Alkohols. Damals waren sie noch für Kinder unter 14 Jahren bestimmt. Die Gefahr des ersten Glases Alkohol besteht insbesondere darin, dass es den Konsum bei Jugendlichen normalisiert und zu regelmäßigerem Konsum mit verheerenden Auswirkungen führen kann. „Das Risiko von Alkohol besteht zuerst im Kopf. Man weiß, dass das Gehirn enthemmt wird, d. h. das Kind…

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  • Weihnachten steht vor der Tür: Vorsicht vor Betrug mit gefälschten Paketen!

    Weihnachten steht vor der Tür: Vorsicht vor Betrug mit gefälschten Paketen!

    Erwarten Sie in der Vorweihnachtszeit ein Paket? Aber Vorsicht, wenn Sie eine SMS erhalten. Es könnte sich um einen Betrugsversuch handeln. Wenn die Weihnachtsfeiertage näher rücken, sollten Sie sich vor betrügerischen SMS-Nachrichten in Acht nehmen! Derzeit werden nämlich zahlreiche Messages verschickt, in denen den Empfängern mitgeteilt wird, dass beim Versand eines angeblichen Pakets ein Problem aufgetreten ist. Die Cyberkriminellen geben sich als Lieferunternehmen aus und fordern Sie auf, Versand- oder Portokosten zu bezahlen. In Wirklichkeit versuchen sie, Ihre persönlichen Daten und Kreditkarteninformationen zu stehlen, um diese später in betrügerischer Absicht zu verwenden. Eine gefälschte Paketverfolgungsnummer und/oder ein Link sind in der Nachricht enthalten (folgen Sie den Anweisungen hier, planen Sie Ihre Lieferung neu…), um die SMS überzeugender zu machen. Klicken Sie aber unter keinen Umständen auf diesen Link und geben Sie niemals Ihre Bankdaten an. Das könnte Sie teuer zu stehen kommen. Diese Art von betrügerischen Nachrichten fällt unter eine Kategorie der Cyberkriminalität, die man „Phishing“ nennt. Heute, da der Online-Handel immer beliebter wird, wird diese Art von Betrug immer häufiger. Was aber kann man tun, wenn man solch eine Nachricht bekommt? Zunächst einmal sollten Sie wissen, dass die Lieferunternehmen Sie niemals per SMS oder E-Mail um eine Zahlung für den Erhalt eines Pakets bitten werden. Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel haben, sollten Sie sich direkt an das betreffende Lieferunternehmen wenden, um sich die Nachricht bestätigen zu lassen. Wenn das Unternehmen Ihnen mitteilt, dass die Nachricht nicht von ihm stammt, handelt es sich um einen Betrugsversuch. Lesen Sie auch: Die Post warnt vor “Paketbetrug”
  • Frankreich: Mindestlohn Smic soll am 1. Januar 2024 um 1,13 % steigen

    Frankreich: Mindestlohn Smic soll am 1. Januar 2024 um 1,13 % steigen

    Der Mindestlohn soll am 1. Januar 2024 um 1,13 % steigen. Mehr als 3 Millionen Arbeitnehmer verdienen in Frankreich nur den Mindestlohn (Smic).

    Der Smic wird am 1. Januar 2024 angehoben. Er soll nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP um 1,13 % angehoben werden. Der Mindestbruttostundenlohn würde damit auf 11,65 Euro steigen, von derzeit 11,52 Euro. Für eine Vollzeitstelle soll der Smic auf 1.766,92 Euro brutto steigen.

    Diese Erhöhung ist deutlich geringer als die Ende November von einer Expertengruppe vorhergesagte Erhöhung des Mindestlohns um 1,7 % Anfang 2024.

    Die Expertengruppe hatte der Regierung empfohlen, von jeglichen Erhöhungen abzusehen, die über den automatischen, inflationsabhängigen Aufwertungsmechanismus hinausgehen. Sie hatte insbesondere argumentiert, dass der Smic zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 31. Dezember 2023 bereits sieben Mal um insgesamt 13,5 % angehoben wurde, und war der Ansicht, dass eine stärkere Anhebung negative Auswirkungen auf die Beschäftigung einkommensschwacher Personen haben könnte.

    Dien neuste Berechnung basiert auf der Höhe der Inflation im November, die in Frankreich im Jahresvergleich 3,5 % betrug.

    Die Zahl der Beschäftigten, die in Frankreich nach dem Smic bezahlt werden, ist stark gestiegen und lag am 1. Januar 2023 bei 3,1 Millionen, was 17,3 % aller Beschäftigten entspricht, wie aus den Statistiken des Arbeitsministeriums hervorgeht.

  • Ex-Frau des französischen Serienmörders Michel Fourniret zu lebenslanger Haft verurteilt

    Ex-Frau des französischen Serienmörders Michel Fourniret zu lebenslanger Haft verurteilt

    Monique Olivier, Ex-Frau des Serienmörders Michel Fourniret stand drei Wochen lang vor Gericht und wurde am Dienstagabend der Mittäterschaft an der Entführung und anschließenden Ermordung der jungen Frauen und Fourniret-Opfer Marie-Angèle Domèce, Joanna Parrish und Estelle Mouzin für schuldig befunden.

    Ein Kapitel der französischen Justizgeschichte scheint abgeschlossen. Nach drei Wochen Verhandlung vor dem Schwurgericht des Departements Hauts-de-Seine in Nanterre endete am Dienstag, dem 19. Dezember, der Prozess gegen Monique Olivier. Die Ex-Frau von Michel Fourniret wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit einer Sicherheitsverwahrung von 20 Jahren verurteilt. Die 75-Jährige war wegen Beihilfe zur Entführung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge an der 9-jährigen Estelle Mouzin und wegen Beihilfe zur Entführung, Freiheitsberaubung und Mord mit vorheriger, anschließender oder begleitender Vergewaltigung an der 19-jährigen Marie-Angèle Domèce und der 20-jährigen Joanna Parrish angeklagt.

    „Endlich wurde der Gerechtigkeit Genüge getan“, reagierten die Familien der Opfer nach dem Urteil und zeigten sich zufrieden, dass „die Verantwortung von Monique Olivier“ für die grausamen Taten nun gerichtlich festgestellt wurde. Die Strafe, die das Gericht gegen die Angeklagte verhängte, die bereits 2008 zu lebenslanger Haft und 2018 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war, schien bei den Herausforderungen dieses Prozesses jedoch fast zweitrangig zu sein. Die 75-Jährige kann frühestens im Dezember 2035 aus der Haft entlassen werden. Sie wird dann 87 Jahre alt sein. Die Erwartungen der Nebenkläger richteten sich vor allem auf mögliche Antworten, die sie noch hätte geben können. In dieser Hinsicht wurden die Angehörigen von Estelle Mouzin jedoch enttäuscht.

    Auch wenn sie im Fall der 1993 im Departement Orne verschwundenen Lydie Logé ein weiteres Mal angeklagt ist, ist es aufgrund ihres Alters wahrscheinlich eines der letzten Male gewesen, dass Monique Olivier vor einem Schwurgericht erschien. Die Frau, die dem „Monster der Ardennen“ auf seinem kriminellen und mörderischen Weg zur Seite stand, ist die einzige, die die Geheimnisse des Vergewaltigers und Serienmörders, der im Mai 2021 starb, preisgeben kann.

    Monique Olivier hat zugegeben, dass sie dazu beigetragen hat, Marie-Angèle Domèce und Joanna Parrish durch ihre Anwesenheit im Fahrzeug von Michel Fourniret – sie war bei der Entführung von Marie-Angèle Domèce 1988 im siebten Monat schwanger – Vertrauen bei den Opfern zu erwecken, obwohl sie genau wusste, dass sie in den Tod fahren würden. Sie gab schließlich auch zu, die junge Estelle Mouzin am Tag nach ihrer Entführung mehrere Stunden in einem eiskalten Haus in Ville-sur-Lumes in den Ardennen festgehalten zu haben.

    „Ich weiß nicht“, „Ich kann mich nicht mehr erinnern“, wiederholte ansonsten die Frau ohne Unterlass, die sich selbst als Opfer von Michel Fourniret darstellt, und versicherte, dass der Serienmörder sie „benutzt“ habe. Die Familien Domèce und Mouzin hofften, endlich zu erfahren, wo die sterblichen Überreste der beiden Opfer begraben sind. Nur der nackte, gefolterte Körper der Britin Joanna Parrish wurde am 17. Mai 1990 treibend im Fluss Yonne gefunden.

    Trotz der umfassenden Arbeit der Ermittler und des Gerichts bleiben für die Angehörigen der Opfer noch viele Fragen offen, die ihnen aber wohl niemand mehr wird beantworten können…

  • Gesundheit: Covid-19-Ansteckungen werden in Frankreich vor den Feiertagen wieder deutlich häufiger

    Gesundheit: Covid-19-Ansteckungen werden in Frankreich vor den Feiertagen wieder deutlich häufiger

    Die Diskussionen über die Cofid-19-Impfung spaltet die Franzosen nur wenige Tage vor Weihnachten 2023 noch immer. Allerdings haben die Fälle von Covid-19 in den letzten Wochen wieder deutlich zugenommen. Die Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der Viren sehr einfach übertragen werden können. Nur wenige Tage vor Weihnachten spaltet die Diskussion über die Impfung noch immer die Gemüter. „Ich denke, dass ich immun bin, aber ich werde mich auf jeden Fall vorher testen lassen. Die Impfungen haben wir ein bisschen satt“, sagt eine Frau am Dienstag, dem 19. Dezember, auf dem Sender France 2. In einer Apotheke in Dijon (Côte-d’Or) haben sich seit dem erneuten Beginn der Impfkampagne im Oktober 448 Personen gegen Grippe und Covid-19 immunisieren lassen. In der Region Bourgogne-Franches-Comté ist Covid-19 wieder auf dem Vormarsch. Anfang Dezember wurden in der Region mehr als 60 Fälle pro 100.000 Einwohner gezählt. „Selbst wenn Sie jung sind und die Möglichkeit haben, dem Virus besser zu widersteh…

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  • Wegen Larvenbefalls werden in ganz Frankreich Beutel mit Basmatireis zurückgerufen

    Wegen Larvenbefalls werden in ganz Frankreich Beutel mit Basmatireis zurückgerufen

    Achtung: Wenn Sie kürzlich Reis in Beuteln der Marke Comptoir du grain gekauft haben, sollten Sie diesen auf keinen Fall verzehren. Er könnte mit Larven verunreinigt sein und ist Gegenstand eines massiven Rückrufs in ganz Frankreich. Personen, die zwischen dem 28. August und dem 13. Dezember eine Packung Reis der Marke Comptoir du grain gekauft haben, werden aufgefordert, diesen Reis nicht zu verzehren. Rappel Conso hat nämlich den Warnhinweis veröffentlicht, dass bei Verzehr die Gefahr einer „Kontamination durch Fäulnis, Verderb oder Zersetzung“ bestehe, was eine große Gefahr für die Gesundheit darstellen kann. Zwischen den Reiskörnern dieser bei Leclerc verkauften Beutel könnten sich Insektenlarven befinden. Die beanstandeten Produkte tragen den Zusatzcode 09 hinter dem Strichcode 3564700024164, es handelt sich um Beutel mit Reis des Typs Basmati. Betroffene Verbraucher haben bis zum 15. Februar 2024 die Möglichkeit, in den Geschäften eine Rückerstattung zu erhalten….

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  • Ukraine-Krieg: Russische Diamanten dürfen ab Januar nicht mehr in die EU eingeführt werden

    Ukraine-Krieg: Russische Diamanten dürfen ab Januar nicht mehr in die EU eingeführt werden

    Die Europäische Union hat ein zwölftes Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet, das unter anderem ein Verbot der Einfuhr russischer Diamanten in die EU vorsieht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte die neuen Sanktionen und meinte, Russland müsse „spüren, dass der Druck der freien Welt wächst, ebenso wie die Kosten seiner Aggression“.

    Russland will Militärübungen mit seinen Verbündeten abhalten.
    Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OTSC), ein von Russland geführter postsowjetischer Militärblock, plant, im nächsten Jahr sieben Übungen abzuhalten, zitierte die russische Nachrichtenagentur Tass den Generalsekretär der OTSC, Imangali Tasmagambetov. Der Block umfasst Russland, Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan.

    Russische „Geisterflotte“ von Öltankern, um westliche Sanktionen zu umgehen.
    Russland gelingt es, die Sanktionen der EU gegen die Einfuhr seines Öls zu umgehen. Es baut eine „Schattenflotte“ von Öltankern auf, die die Herkunft des Rohöls verschleiern soll. Die westlichen Länder hatten beschlossen, die Einfuhr von russischem Öl über einem Preis von 60 USD pro Barrel zu verbieten. Die 27 EU-Länder erklärten gestern, dass ein „verstärkter Mechanismus“ zur Identifizierung von Schiffen eingeführt werden soll, um solche Umgehungen zu verhindern. Außerdem soll eine Meldepflicht für den Verkauf von Öltankern an Drittländer eingeführt werden, heißt es in dem Text.

    Die EU-27 beschloss außerdem, die Sanktionen auf Flüssiggas (LPG), Butan und Propan auszuweiten, die insbesondere für Heizzwecke verwendet werden und deren Einfuhr Russland jährlich mehr als eine Milliarde Euro in die Kassen spült.

    Technologien zur Unterstützung des russischen Militärs im Visier der EU.
    In Bezug auf Technologien, die von der russischen Armee verwendet werden können, hat die EU beschlossen, 29 neue Organisationen in die Liste derjenigen aufzunehmen, die beschuldigt werden, die russischen Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Sie alle unterliegen Beschränkungen für die Ausfuhr von Produkten, die die russische Rüstungsindustrie stärken könnten. Einige dieser Unternehmen, die an der Umgehung von Sanktionen beteiligt sind, sitzen in Drittländern, darunter Singapur und Usbekistan, so die Europäische Kommission in einer Pressemitteilung.

    Mehrere Länder, darunter Kasachstan, werden von der EU beschuldigt, Russland bei der Einfuhr bestimmter Produkte und Technologien zu helfen, die für die russische Rüstungsindustrie von Nutzen sein könnten.

    „Wir unterstützen die Ukraine weiterhin gegen alle Widrigkeiten“, sagte Ursula von der Leyen.

    Die Einfuhr russischer Diamanten wird verboten.
    Das EU-Verbot wird ab Januar natürliche oder synthetische Diamanten und Schmuck betreffen und ab September 2024 russische Diamanten, die in anderen Ländern geschliffen werden.

    Moskau wird beschuldigt, einen Teil seines Krieges gegen die Ukraine durch den lukrativen Diamantenhandel zu finanzieren, der Moskau einen Umsatz von etwa vier bis fünf Milliarden US-Dollar pro Jahr erwirtschaftet.

    Belgien hat seine Vorbehalte gegen diese Sanktionen, die zuvor von den G7-Staaten beschlossen wurden, aufgegeben und Lösungen vorgeschlagen, insbesondere durch ein Rückverfolgungssystem, um die Sanktionen wirksam zu machen, ohne seine eigene, blühende Diamantenindustrie in Antwerpen zu behindern.

  • Gaza: „Beispiellose Gewalt“ – französische Außenministerin Catherine Colonna kritisiert Israel

    Gaza: „Beispiellose Gewalt“ – französische Außenministerin Catherine Colonna kritisiert Israel

    Die französische Außenministerin verurteilte am Sonntag, dem 17. Dezember, die von israelischen Siedlern im besetzten Westjordanland begangenen Gewalttaten, die „die Aussicht auf eine politische Lösung untergraben“.

    Die Szene spielt sich in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Ramallah im besetzten Westjordanland ab. Angesichts der von israelischen Siedlern in diesem Gebiet verübten Gewalt nahm die französische Außenministerin Catherine Colona am Sonntag, dem 17. Dezember, kein Blatt vor den Mund. Sie sagte: „Das sind schlimme Taten, die die Aussicht auf eine politische Lösung untergraben und die Palästinensische Autonomiebehörde schwächen, die vielleicht sogar zu neuen Entwicklungen und einer Destabilisierung des Westjordanlandes führen können, was wiederum nicht in Israels wohlverstandenem Interesse liegt“.

    Die Ministerin traf im Dorf al-Mazra’a al-Qibliya in der Region Ramallah mit Olivenbauern zusammen, die ihr erklärten, dass sie ihre Ernte nicht einbringen konnten, nachdem sie von Siedlern bedroht und von ihrem Land vertrieben worden waren, wie AFP-Journalisten berichteten.

    Die Außenministerin hielt es für „wichtig, sich eine Realität vor Augen zu führen, die uns zwar bekannt ist, aber sie vor Ort zu sehen und mit eigenen Augen. Einer Vision, die wir von all diesen Hügeln haben, die nach und nach von Kolonisten besiedelt werden, einer Kolonisierung, die nach internationalem Recht illegal ist“.

    Sanktionen gegen die Siedler
    Frankreich hat bereits angekündigt, dass es an Sanktionen gegen Siedler arbeite, die für die Gewalt verantwortlich sind. Am Freitag forderten die Europäische Union, Australien, Kanada, Norwegen, das Vereinigte Königreich und die Schweiz Israel auf, „konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die beispiellose Gewalt israelischer Siedler im besetzten Westjordanland zu beenden“.

    Die Gewalt in diesem seit 1967 besetzten palästinensischen Gebiet hat in der Tat dramatisch zugenommen, nachdem die islamistische Palästinensergruppe Hamas am 7. Oktober blutige Anschläge in Israel verübt hatt, bei denen etwa 1.140 Menschen in Israel getötet und etwa 250 als Geiseln genommen wurden.

    Seitdem wurden allein in der Nähe von Ramallah nach Angaben palästinensischer Beamter fast 300 Menschen durch Angriffe von israelischen Siedlern getötet.

  • Überschwemmungen in der Charente-Maritime: Tausend Häuser betroffen und 250 Personen evakuiert

    Überschwemmungen in der Charente-Maritime: Tausend Häuser betroffen und 250 Personen evakuiert

    In der Charente-Maritime gilt am Montag weiterhin die zwiethöchste Hochwasserwarnung. Besonders betroffen ist die Stadt Saintes.

    Rund 1.000 Häuser sind betroffen und etwa 250 Menschen wurden am Sonntagnachmittag in Saintes und den umliegenden Gemeinden evakuiert, berichtet der Sender France Bleu La Rochelle. Seit mehreren Tagen leidet das Departement Charente-Maritime unter heftigen Überschwemmungen. Am heutigen Montag gilt dort immer noch eine orangefarbene Hochwasserwarnung.

    Der Rückgang des Hochwassers ist langsam
    Am Sonntagnachmittag erreichte der Fluss Charente mit 6,09 Metern seinen Höchststand. Der Rückgang wird nur langsam erfolgen und könnte laut den Vorhersagen der Webseite Vigicrues die ganze Woche über andauern.

    Der Präfekt beantragte am Sonntag, die Stadt Saintes unter den Status der Naturkatastrophe zu setzen.