Kategorie: Alle Artikel

  • Präsidentschaftswahlen: Macron laut Umfrage in der ersten Runde bei 30% Wählerzustimmung

    Präsidentschaftswahlen: Macron laut Umfrage in der ersten Runde bei 30% Wählerzustimmung

    Valérie Pécresse fällt ihrerseits weiter ab und liegt laut derselben Umfrage nun hinter Jean-Luc Mélenchon. Emmanuel Macron gewinnt innerhalb einer Woche vier Punkte und überschreitet die 30%-Marke, nachdem der Krieg in der Ukraine ausgebrochen ist. Er könnte in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen vor Marine Le Pen, Eric Zemmour, Jean-Luc Mélenchon und Valérie Pécresse führen, so eine Umfrage von Ipsos-Sopra-Steria für Le Monde, die am Samstag, dem 5. März veröffentlicht wurde. Während die Kaufkraft weiterhin die Hauptsorge der Franzosen ist (52%), steht der am 24. Februar begonnene Krieg in der Ukraine nun an zweiter Stelle (33%) vor der Umwelt (28%) und dem Gesundheitssystem (26%). Insgesamt sind 90% der Befragten „eher“ oder „sehr besorgt“ über die Folgen des Krieges in der Ukraine (+2 Punkte in einer Woche), und 76% sind angesichts „eines möglichen Atomkonflikts“ besorgt. Mélenchon vor Pécresse Der amtierende Präsident, der sich nun offiziell um seine Wiederwahl bewirbt, li…

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  • Covid-19: Kommt eine neue Welle? Ansteckungen mit der BA2-Variante stiegen am Samstag an

    Covid-19: Kommt eine neue Welle? Ansteckungen mit der BA2-Variante stiegen am Samstag an

    Zum ersten Mal seit mehreren Tagen wurde am Samstag, dem 5. März, wieder ein Anstieg der Covid-19-Ansteckungen verzeichnet. Die Untervariante BA2 gewinnt immer mehr an Boden. Nachdem man sich in Frankreich seit einigen Tagen an einen stetigen Rückgang der Covid-19-Infektionen gewöhnt hatten, stieg die Zahl der Infizierten am Samstag, dem 5. März, wieder leicht an. 53.678 positive Fälle wurden festgestellt, was einem Anstieg von 55 Fällen in sieben Tagen (+0,1%) entspricht, wie aus den täglich von Covid Tracker bereitgestellten Zahlen hervorgeht. Außerdem starben an diesem 5. März 109 Menschen an Covid-19 (+16 über 7 Tage), während am selben Tag 542 neue Krankenhauseinweisungen verzeichnet wurden (-170 über 7 Tage). Dieser Rückgang war zu erwarten, da zwischen den Ansteckungen und den Krankenhauseinweisungen immer eine Verzögerung von bis zu zwei Wochen besteht. Der Anstieg der Ansteckungen könnte beunruhigend sein, da die gesundheitlichen Restriktionen seit mehreren Tagen eine nach der…

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  • „Rettet die Ukraine“: Über 40.000 demonstrieren in Frankreich gegen die russische Invasion

    „Rettet die Ukraine“: Über 40.000 demonstrieren in Frankreich gegen die russische Invasion

    Paris, Lyon, Rennes, Marseille… Am Samstag fanden in ganz Frankreich rund 100 Demonstrationen statt, um gegen den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine zu protestieren.

    „Rettet die Ukraine“, „Putin Mörder“… Mehr als 40.000 Demonstranten, so das Innenministerium, marschierten am Samstag, dem 5. März, in Frankreich, um gegen die russische Invasion in der Ukraine zu protestieren und „Nein zum Krieg in Europa“ zu sagen.

    Am zehnten Tag der vom russischen Präsidenten angeordneten militärischen Offensive waren es nach Angaben der Polizeipräfektur 16.000 Menschen, die in Paris zwischen dem Place de la République und dem Place de la Bastille inmitten gelber und blauer Fahnen „Putin, deinen Krieg wollen wir nicht“ skandierten.

    „Trotz des Leids werden wir gewinnen, da sind wir uns sicher“, sagte Nataliya, eine Franko-Ukrainerin, die ihren Namen nicht nennen wollte, um ihren Sohn zu schützen, der in der Ukraine geblieben war. „Wir sind stolz auf ihren Mut und ihre Entschlossenheit.“ Nicht weit von ihr entfernt hielt eine Demonstrantin mit erhobenen Armen einen Strauß Osterglocken in der Hand, der mit einem blauen Band umwickelt war.

    Insgesamt nahmen 41.600 Menschen an 119 Demonstrationen im ganzen Land teil, zählte das Innenministerium.

    In Lyon versammelten sich einige hundert Menschen am Place Bellecour, um ihre Unterstützung für Präsident Wolodymyr Selenski und seine Bevölkerung auszudrücken, die den Bombardierungen durch die Armee Moskaus ausgesetzt ist.

    Laut Kiew lösten russische Artillerieschläge am Freitag einen Brand im Atomkraftwerk Saporoshje aus, was die Angst vor einem schweren Atomunfall schürte. Moskau bestritt die Vorwürfe, das Kraftwerk beschossen zu haben.

    Die USA und die europäischen Länder haben der Ukraine weitere Militärhilfe zugesagt, sich aber geweigert, eine Flugverbotszone einzurichten, was sie de facto in einen Krieg hineinziehen würde.

    „Schließt den ukrainischen Himmel“, „Verhindert eine nukleare Katastrophe“, forderten etwa 2.000 Demonstranten in Rennes.

    „Wir werden jedes Wochenende hier sein, in Paris oder anderswo, bis Wladimir Putin geht und seine Panzer abzieht“, versicherte Aline Le Bail-Kremer, Mitglied von Stand With Ukraine, einer der Organisationen, die die Proteste in Paris initiiert hatten, gegenüber der Agentur AFP.

    Fünf Wochen vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen schlossen sich zwei Kandidaten, Yannick Jadot (EELV) und Anne Hidalgo (PS), zusammen mit Abgeordneten der Macron-Partei LREM und der Republikaner dem Pariser Demonstrationszug an.

    Zur Unterstützung der Ukraine marschierten am Samstag in ganz Europa zehntausende Menschen. Es gab Demonstrationen in Zürich, Hamburg und London, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    In der vergangenen Woche sind Hunderttausende in den Farben Gelb und Blau auf die Straße gegangen: einige Tausend in Russland, mindestens 100.000 in Berlin, 70.000 in Prag, 40.000 in Madrid und so weiter.

  • Präsidentschaftswahlen 2022: „Emmanuel Macron mit euch“ – Wahlkampfplakat enthüllt

    Präsidentschaftswahlen 2022: „Emmanuel Macron mit euch“ – Wahlkampfplakat enthüllt

    Der Präsident der Republik kandidiert für eine zweite Amtszeit im Élysée-Palast, der Wahlkampf beginnt. Die Präsidentschaftskampagne von Emmanuel Macron nimmt langsam Gestalt an. Nach seinem offenen Brief an die Franzosen, in dem er seine Kandifdatur für eine erneute Präsidentschaft erklärte und einem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Video wurde am Samstag das zentrale Wahlkampfplaket enthüllt. Darauf ist der alte Präsident und neue Kandidat mit seinem Wahlkampfslogan „Emmanuel Macron avec vous“ zu sehen. https://twitter.com/avecvous/status/1500024968448557059 Nachdem er bis zum letzten Moment mit seiner Kandidatur gewartet hatte, dürfte die Kampagne von Emmanuel Macron, der wegen des Krieges in der Ukraine auf der internationalen Bühne in diesen Tagen sehr präsent ist, nun deutlich an Fahrt gewinnen. Und das bis zum Stichtag am 10. April. Lesen Sie auch: Präsidentschaftswahlen: Erster Wahlkampfclip von Emmanuel Macron Immer noch Favorit in den UmfragenJeden Freitag soll auf…

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  • Ukraine-Krieg: Europa setzt Auslieferungen nach Russland und Weißrussland aus

    Ukraine-Krieg: Europa setzt Auslieferungen nach Russland und Weißrussland aus

    „Diese Zusammenarbeit setzt Vertrauen und die Achtung des internationalen Rechts voraus“, sagte der französische Justizminister Eric Dupond-Moretti nach einem Treffen in Brüssel. Die EU-Justizminister haben beschlossen, Auslieferungsersuchen in Strafsachen aus Russland oder Weißrussland nicht mehr zu bearbeiten, wie der französische Minister Eric Dupond-Moretti am Freitag, dem 4. März, bekannt gab. „Wir haben ein breites Einvernehmen darüber erzielt, Ersuchen um justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen im Bereich der Rechtshilfe und Auslieferung“ aus diesen beiden Ländern nicht mehr zu bearbeiten, denn „diese Zusammenarbeit setzt Vertrauen und Achtung des Völkerrechts voraus“, sagte er nach einem Ministertreffen in Brüssel. „Eine Reihe von Anträgen wird nicht mehr bearbeitet werden. Es wird eine Einzelfallprüfung geben“, aber die zivilrechtliche Zusammenarbeit (internationale Kindesentführungen…) sei nicht betroffen und die Staaten würden die bestehenden Auslieferungsverträge nicht …

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  • Ukraine-Krieg: Welche Rohstoffe importiert Frankreich aus Russland?

    Ukraine-Krieg: Welche Rohstoffe importiert Frankreich aus Russland?

    Die Spannungen zwischen Paris und Moskau nach der Invasion in der Ukraine schlagen sich auch im Handel nieder. Es droht ein Importstopp u. a. für Industriemetalle, Brennstoffe und chemische Erzeugnisse.

    Die Nabelschnur zu Russland zu kappen, würde nicht ohne Folgen für die französische Wirtschaft bleiben. Wie bei Öl und Gas verlässt sich Frankreich seit Jahrzehnten darauf, dass das größte Land der Welt bestimmte Rohstoffe liefert, die für zahlreiche Industriezweige, allen voran die Luftfahrt, von entscheidender Bedeutung sind. Diese Handelsbeziehungen könnten jedoch durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine gefährdet werden.

    Während die Armee von Wladimir Putin ihre Offensive fortsetzt, hagelt es in der Tat Sanktionen der internationalen Gemeinschaft gegen das Regime in Moskau. Auf französischer Seite könnte der von Wirtschaftsminister Bruno Lemaire erklärte (und später relativierte) „Wirtschaftskrieg“ die Versorgung mit bestimmten Produkten aus dem Riesenland im Osten gefährden. Um hier Klarheit zu schaffen, listet Franceinfo die kritischen Importe, ihre Bedeutung für die französische Wirtschaft und die von der Industrie in Betracht gezogenen Alternativen auf.

    Gas und Öl
    Während etwa 46% des von den EU-Staaten importierten Gases aus Russland stammt, ist der Verbrauch von russischem Gas in Frankreich wesentlich geringer – und seit mehreren Jahren rückläufig. Er lag 2007 laut einem damaligen Informationsbericht des Senats bei rund 25% und beträgt heute etwa 17%. Im Falle einer vollständigen Unterbrechung der drei russischen Gaspipelines nach Europa hat Frankreich andere Partner, auf die es zurückgreifen kann, wie Norwegen oder Algerien, die jedoch nicht über die Produktionskapazitäten Russlands verfügen.

    Beim Öl sind es laut den Zahlen des Statistikinstituts Insee vor allem Saudi-Arabien und Kasachstan, die Frankreich mit dem schwarzen Gold versorgen. Russisches Öl macht knapp 13% des nach Frankreich importierten Öls aus.

    „Es ist vor allem eine Abhängigkeit von raffinierten Produkten, insbesondere von Diesel“, erklärte Nicolas Mazzucchi, Forscher bei der Stiftung für strategische Forschung (FRS), gegenüber France 2. Dies erklärt, warum russische Tanker, die mit Öl beladen waren, in den letzten Tagen noch in den Häfen Frankreichs anlegen durften.

    Die Kohle
    Auch wenn Frankreich seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert hat, ist das Land weiterhin auf russische Kohle angewiesen. Im Jahr 2020 stammten laut Zahlen des französischen Ministeriums für den ökologischen Übergang etwa 30% der importierten Kohle aus Russland. Der Rest kam vor allem aus Australien (ebenfalls rund 30%) und den USA (rund 10%).

    Auf europäischer Ebene ist diese Situation noch ausgeprägter. Laut Eurostat lieferte Russland im Jahr 2021 immerhin 56,1 Millionen Tonnen feste Brennstoffe in die Europäische Union, was 46,7% der EU-Importe in diesem Bereich entspricht.

    Industriemetalle (Aluminium, Titan, …)
    In den letzten drei Jahren kamen aus Russland hauptsächlich Eisenerze und Nichteisenmetalle wie Aluminium nach Frankreich. Zu diesen Metallen gehören vor allem Palladium (das u. a. zur Herstellung von Autokatalysatoren verwendet wird), Titan (Luftfahrt), Nickel, Kobalt (Batterien, Windkraftanlagen), Wolfram (Elektronik), Platin oder auch Kupfer.

    „Ohne diese Metalle könnten einige französische Industrien ihre Produktion einfach nicht mehr gewährleisten“, erklärt Sarah Guillou, Leiterin der Abteilung Innovation und Wettbewerb der französischen Beobachtungsstelle für wirtschaftliche Konjunktur (OFCE), gegenüber Franceinfo. Aber Vorsicht: Die französische Versorgung erfolgt bei weitem nicht ausschließlich über Russland. Für einige Sektoren, wie die Luftfahrt, ist die Situation bekannt: Das Titan, das für die französische Luftfahrt verwendet wird, ist zu 50% russisch, berichtete die Zeitung La Tribune . Für die französische Automobil- oder Elektronikindustrie ist die Lage etwas weniger eindeutig.

    „Die Abhängigkeit von russischen Metallen ist schwer zu quantifizieren“, betont Sarah Guillou, „denn die Zollzahlen geben nicht unbedingt an, woher die Rohstoffe kommen. Offiziell importiert Frankreich 3% seiner Nichteisenmetalle aus Russland, aber diese Zahl ist sicherlich unterbewertet.“ Beispielsweise kann Palladium, das in den Niederlanden oder der Schweiz gekauft wurde, sehr wohl in Russland produziert worden sein und mehrfach den Besitzer gewechselt haben.

    Bisher hat Frankreich restriktive Maßnahmen gegenüber Russland ergriffen, aber kein Embargo für Rohstoffimporte erklärt. Es ist jedoch festzustellen, dass immer mehr Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit Stellung beziehen oder auf politischen Druck reagieren und auf den Handel mit Russland verzichten. Hinzu kommt, dass die Flugverbindungen nach Russland eingestellt wurden, was die Einfuhr bestimmter Metalle wie Palladium deutlich einschränkt.

    Im Jahr 2021 produzierte Russland 43% des weltweit hergestellten Palladiums. Der russische Konzern Rusal ist der zweitgrößte industrielle Aluminiumhersteller der Welt. Das Land ist drittgrößter Produzent von Nickelerz und zweitgrößter Produzent von raffiniertem Nickel.

    Wenn Russland beschließt, seine Exporte einzuschränken, werden die Weltmarktpreise stark steigen. Preissteigerungen bei diesen Primärprodukten werden sich zwangsläufig auf die gesamte Produktionskette auswirken. Für die französische Industrie ist es höchste Zeit, Rohstoffvorräte anzulegen, eine Herausforderung, die für kleinere Unternehmen schwierig zu bewältigen sein könnte.

    Eine grosse Herausforderung für die Wirtschaft ist die große Ungewissheit hinsichtlich der Dauer des Konflikts in der Ukraine.

  • Präsidentschaftswahlen: Erster Wahlkampfclip von Emmanuel Macron

    Präsidentschaftswahlen: Erster Wahlkampfclip von Emmanuel Macron

    In diesem im Elysée-Palast gedrehten Video erklärt der Präsident unter anderem, dass die Präsidentschaftswahlen noch nicht entschieden seien. „Nichts ist festgeschrieben.“ Das Wahlkampfteam von Emmanuel Macron veröffentlichte am Freitag, dem 4. März, ein erstes Video des Präsidenten in der Rolle als Präsidentschaftskandidat. Der scheidende Präsident hatte seine Kandidatur am Donnerstag in einem von der regionalen Presse verbreiteten „Brief an die Franzosen“ offiziell bekannt gegeben. In dem vierminütigen Clip versichert Emmanuel Macron, dass er bis zu den Wahlen am 10. und 24. April „überzeugen, vorschlagen, angegriffen werden und auf Kontroversen reagieren“ werde. Er ist der Ansicht, dass die Wahl trotz der derzeitigen Umfragen zu seinen Gunsten entschieden sei. Der Clip wurde im Elysée-Palast gedreht, wie die politische Abteilung von France Télévisions aus dem Umfeld von Emmanuel Macron erfuhr. Die Aufnahmen entstanden in seinem persönlichen Büro. In Anti…

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  • Krieg in der Ukraine: Das Ende des Albtraums für französische Rückkehrer

    Krieg in der Ukraine: Das Ende des Albtraums für französische Rückkehrer

    Für eine französische Familie, die bis vor kurzem noch in Kiew lebte, endet ein Albtraum. In der Nacht von Donnerstag, dem 3. März, auf Freitag, dem 4. März, endete ihre Reise in Orléans (Loiret).

    Das Militärflugzeug landete mitten in der Nacht von Donnerstag, 3. März, auf Freitag, 4. März. An Bord befinden sich 36 ukrainische und französische Zivilisten, die vor dem Krieg geflohen sind. Die ersten, die von der Armee evakuiert und auf französischen Boden zurückgebracht werden. Unter ihnen befinden sich auch Jean-Baptiste Alix und seine Familie, erschöpft, aber glücklich. Es ist das Ende einer Reise von mehreren tausend Kilometern in einem Land, das sich im Krieg befindet. Von ihrem Haus in Kiewaus machten sich das Ehepaar und ihre zwei kleinen Töchter im Alter von zwei und sechs Jahren auf den Weg. Ein Team des Senders France 2 berichtet über ihre Flucht, die Nächte in Jugendherbergen, die Fahrten mit dem Auto, dem Taxi und dem Zug.

    Das Leben der Kinder gerät aus den Fugen.
    In vier Tagen durchquerten sie ein zerbombtes Land und kamen schließlich in Lwiw (Lemberg) an, bevor sie Polen erreichten und nach Frankreich zurückgeflogen werden konnten. Sobald sie französischen Boden betreten, werden sie von Ärzten versorgt. In dem Raum sind die meisten Menschen Ukrainer. Es sind ältere Menschen, aber auch jüngere und Kinder. Sie wissen es vielleicht noch nicht, aber ihr Leben ist gerade aus den Fugen geraten.

    Für Jean-Baptiste Alix und seine Familie geht es nun erst einmal in ein Hotel, das nur wenige Kilometer vom Militärstützpunkt entfernt liegt. In wenigen Stunden werden sie ihre französischen Verwandten wiedersehen.

  • Ukraine-Krieg: Jacht von Wladimir Putins ehemaligem Vize-Premierminister beschlagnahmt

    Ukraine-Krieg: Jacht von Wladimir Putins ehemaligem Vize-Premierminister beschlagnahmt

    Die Europäische Union beschloss, die Vermögenswerte einiger russischer Staatsangehöriger, die Wladimir Putin nahestehen, einzufrieren. Die Jacht eines Milliardärs, der Chef eines russischen Ölkonzerns ist, wurde auf der Werft in La Ciotat (Bouches-du-Rhône) beschlagnahmt. Nach Angaben des Zolls bereitete sich das Schiff in aller Eile darauf vor, die französischen Hoheitsgewässer zu verlassen.

    86 Meter lang, Marktwert: 120 Millionen Euro. Die riesige Jacht gehört einem russischen Oligarchen, der von den EU-Sanktionen betroffen ist. Das Schiff, das sich bis Anfang April in der Werft von La Ciotat (Bouches-du-Rhône) in Reparatur befinden sollte, hatte noch versucht, früher auszulaufen, was die Küstenwache des Zolls in der Nacht von Mittwoch, 2. März, auf Donnerstag, 3. März, zum Eingreifen veranlasste. Die Jacht Amore Vero wurde am Kai festgelegt. Die sechsköpfige Besatzung bleibt auf freiem Fuss und an Bord, um Wartungsarbeiten durchzuführen.

    300 Zollbeamte wurden im Mittelmeerraum mobilisiert.
    Es handelt sich um eine Zollbeschlagnahme, die im Falle einer strafrechtlichen Verfolgung dazu führen könnte, dass das Boot vom Staat beschlagnahmt wird. Der Eigentümer der Luxusjacht ist Igor Setschin, der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident von Wladimir Putin. Der Direktor einer Ölgesellschaft gehört zu den 510 russischen Personen oder Firmen, die von den europäischen Sanktionen betroffen sind. Im alten Hafen von La Ciotat begrüßen die Einwohner die Beschlagnahmung der Jacht. An der französischen Mittelmeerküste sind 300 Zollbeamte zu Land und zu Wasser mobilisiert, um die Sanktionen gegen Russland durchzusetzen.

  • Eric Zemmour wegen „Verletzung von Urheberrechten“ verurteilt

    Eric Zemmour wegen „Verletzung von Urheberrechten“ verurteilt

    Der rechtsextreme Kandidat und seine Partei werden dazu verurteilt, den Klägern insgesamt 70.000 Euro zu zahlen. Der rechtsextreme Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wurde am Freitag, dem 4. März, wegen „Verletzung von Urheberrechten“ verurteilt, nachdem er ohne Genehmigung Bilder aus Filmen für sein Wahlkampfvideo verwendet hatte, so das Urteil, das der Agentur AFP in Kopie vorliegt. Eric Zemmour und seine Partei Reconquête! müssen insgesamt 70.000 Euro an die Kläger zahlen, darunter die Unternehmen Gaumont und EuropaCorp, die Regisseure Luc Besson und François Ozon sowie die Société des auteurs et compositeurs dramatiques (SACD). In seinem Wahlkampfclip, einem zehnminütigen Video, das am 30. November 2021 auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht wurde, waren zahlreiche illustrative Bilder aus Filmen, von Personen des öffentlichen Lebens oder auch aus Reportagen enthalten, die ohne die Zustimmung der jeweiligen Urheber benutzt wurden. Lesen Sie auch: Präsidentschaftswahlen: Eric Zem…

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