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  • Industrie: Wird das Stahlwerk Ascoval bald nach Deutschland verlagert?

    Industrie: Wird das Stahlwerk Ascoval bald nach Deutschland verlagert?

    Der Anstieg der Strompreise in Frankreich ist der Grund, den die neuen Anteilseigner von Ascoval für eine mögliche Verlagerung von 40% der Produktion nach Deutschland anführen. Auf der anderen Seite des Rheins werden die Fabriken mit der billigeren Kohle betrieben.

    Die Schienen, die im Werk Ascoval in Saint-Saulve (Nordfrankreich) hergestellt werden, bestehen aus Stahl, der mithilfe von kohlenstofffreier elektrischer Energie erhitzt wird. Dies ist ein sauberer Prozess, der jedoch zu teuer ist. Aus diesem Grund plant das Stahlwerk, 40% seiner Produktion nach Deutschland zu verlagern, um dort in einem traditionellen, kohlebefeuerten Hochofen Stabstahl zu produzieren. Diese billigere Energie ist jedoch auch viel umweltschädlicher.

    Ein gut gefülltes Auftragsbuch
    Die Gewerkschaften, die am Dienstag, 16. November, von der Nachricht erfuhren, sind sehr verärgert. „Wenn man uns sagt, dass man die Umwelt respektieren muss, es gibt die globale Erwärmung, man muss sauberer produzieren…. Und dass man anschliessend das Gegenteil tut, dann läuft die Welt wirklich nicht rund“, beklagt Nassim Bardi, CGT-Vertreter gegenüber France 3. Die Verbitterung ist umso größer, als es Ascoval recht gut geht, mit einem vollen Auftragsbuch, da sein Stahl für die Herstellung von Schienen, insbesondere für die SNCF, bestimmt ist. Das Unternehmen, das von der deutschen Saarstahl-Gruppe übernommen wurde, erhielt Beihilfen von der Region und vor allem vom Staat. Die endgültige Entscheidung wird allerdings erst am 29. November getroffen.

  • Covid-19: Wirksamkeit, Vermarktung … sechs Fragen zu Pfizers Anti-Virus-Pille Paxlovid

    Covid-19: Wirksamkeit, Vermarktung … sechs Fragen zu Pfizers Anti-Virus-Pille Paxlovid

    ***ABONNENTEN*** Der Pharmakonzern Pfizer hat am Dienstag einen Eilantrag auf Zulassung seiner Anti-Covid-Pille mit dem Namen „Paxlovid“ gestellt. Das Medikament verringert die Wahrscheinlichkeit, eine schwere Form des Virus zu entwickeln. Wird eine einfache Pille bald ausreichen, um Covid-19 zu heilen? Das ist zumindest das Versprechen der Pfizer Laboratories, die am Dienstag, dem 16. November, einen Antrag auf Notfallzulassung für ihr Medikament Paxlovid gestellt haben. Die Firma, die einen der Boten-RNA-Impfstoffe zur Bekämpfung des Virus entwickelt hat, hat nun auch eine Pille entwickelt, die vor allem die schweren Formen von Covid-19 bekämpfen soll. Wie wirkt sie? Wann wird sie auf den Markt kommen? Wie funktioniert die Pille? Bei der von Pfizer entwickelten Anti-Covid-Pille handelt es sich um ein antivirales Mittel mit dem Namen „Paxlovid“ (oder PF-07321332). In einer Anfang November veröffentlichten Pressemitteilung erklärte die US-amerikanischen Firma, dass dieses Medikament, „…

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  • Covid-19: „Wir sind alle Menschen“ … Attal verteidigt die Nichtbeachtung der Barrieregesten durch Castex und Darmanin

    Covid-19: „Wir sind alle Menschen“ … Attal verteidigt die Nichtbeachtung der Barrieregesten durch Castex und Darmanin

    „Wir sind alle Menschen“, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal nach der Sitzung des Ministerrats am Mittwoch, den 17. November. Er bezog sich hierbei auf das Video, in dem Jean Castex und Gérald Darmanin ohne Maske und ohne Barrierengesten Hände schütteln. Premierminister Jean Castex und Innenminister Gérald Darmanin mussten am Dienstag, 16. November, Kritik einstecken. In einem Video, das über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde, schüttelten die beiden den Abgeordneten der Region Hauts-de-France die Hände, ohne Masken und unter Missachtung der Barrierengesten. Eine Szene, die Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch verteidigte.

    „Wir sind alle Menschen“, plädierte Gabriel Attal nach der Sitzung des Ministerrats und räumte ein, „dass es von Zeit zu Zeit einen Moment der Unaufmerksamkeit, eine Abweichung geben kann“. Auf Anfrage der Agentur AFP erklärte das Innenministerium, dass die Teilnehmer des Abends einen Gesundh…

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  • Gabriel Attal: „Die fünfte Welle ist da“

    Gabriel Attal: „Die fünfte Welle ist da“

    Der Sprecher der Regierung versicherte jedoch, dass diese Welle dank der Impfung und des Gesundheitspasses „nicht alles mit sich reißen“ werde. Die „fünfte Welle ist da“, warnte der Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch. „Wir sind in die fünfte Welle der Epidemie eingetreten, mit einer Anzahl von Ansteckungen und einer Inzidenz, die sehr schnell ansteigt, in der Größenordnung von 40 bis 50% pro Woche seit nunmehr zwei Wochen“, betonte der Regierungssprecher am Ende des Ministerrats. „Die Inzidenzrate liegt nun im gesamten Land über 100 und ist insbesondere in Korsika, der Provence Alpes Côte-d’Azur und der Region Pays de la Loire besonders hoch“, stellte Attal fest und betonte die „Alarmsituation in unserem Land“, auch wenn „wir von einem niedrigeren Niveau als die meisten unserer Nachbarn ausgehen“. „Wir überstehen jede Welle besser als die vorherige“ Was die Krankenhauseinweisungen betrifft, so „spüren wir einen Aufschwung, einen Anstieg von etwas mehr als 10% der Patienten, d…

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  • Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Den beiden Verdächtigen, die als „White Supremacists“ gelten, wird vorgeworfen, über die verschlüsselte Messaging-Anwendung Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben.

    Zwei rechtsextreme Aktivisten wurden am Dienstag, 16. November, von der Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) festgenommen. Gegen sie wird von der Antiterror-Staatsanwaltschaft ermittelt, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Justizquelle. Einer der Verhafteten ist ein 46-jähriger Angestellter der Stadtverwaltung von Montauban (Tarn-et-Garonne). Der zweite Verdächtige wurde in der Gironde verhaftet.

    Den beiden Männern wird vorgeworfen, in der verschlüsselten Messaging-Anwendung Telegram zu Gewalttaten aufgerufen und rassistische und antisemitische Äußerungen gemacht zu haben. Einer dem Fall nahestehenden Quelle zufolge gelten die beiden Männer als „White Supremacists“ und gehören der „tendance accélérationniste“ an, d. h. sie sind davon überzeugt, dass ein „Rassenkrieg“ ausbrechen wird und dass dieser provoziert werden muss. Auf Telegram gehörten sie zu einer Gruppe, die rassistische Videos und Poster verbreitete.

    Zahlreiche Waffen und Munition gefunden
    Nach Angaben der Quelle tauschten die beiden Aktivisten Informationen über Waffenkäufe aus. Bei der Durchsuchung der Wohnung eines der beiden Männer wurden zahlreiche Waffen und Munition gefunden, darunter auch Jagdwaffen. Der Polizeigewahrsam soll es den Ermittlern ermöglichen, zu erfahren, warum die Waffen erworben wurden. Gegen die beiden Aktivisten wird wegen Bildung einer „Vereinigung terroristischer Straftäter“ und „Aufruf zu einem terroristischen Akt durch ein Online-Kommunikationsmittel“ ermittelt, so eine Justizquelle gegenüber Franceinfo.

    Anscheinend gibt es derzeit keine Verbindung zu dem Verschwörungstherotiker Rémy Daillet, einer Figur der extremen Rechten, die im Fall der Entführung der kleinen Mia im letzten Frühjahr und im letzten Monat wegen geplanter Anschläge inhaftiert wurde.

    Lesen Sie auch: Staatsstreich und Anschläge: Rémy Daillet wollte den Präsidenten stürzen

  • David Lisnard, Bürgermeister von Cannes, zum Präsidenten der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs gewählt

    David Lisnard, Bürgermeister von Cannes, zum Präsidenten der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs gewählt

    Die mehr als 34.000 Mitglieder der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs (AMF) haben am Mittwoch David Lisnard mit fast 60% der abgegebenen Stimmen zu ihrem Präsidenten gewählt. Die mehr als 34.000 Mitglieder der einflussreichen Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs (AMF) haben am Mittwoch als ihren neuen Präsidenten David Lisnard, den Bürgermeister von Cannes, bestimmt. Die Abstimmung hatte am späten Dienstagnachmittag kurz nach der Eröffnung des 103. Kongresses der AMF per Internet begonnen. Der LR-Bürgermeister von Cannes, David Lisnard, setzte sich mit fast 60% der Stimmen gegen den „Macron-kompatiblen“ Philippe Laurent als Vorsitzender der einflussreichen AMF durch. Der derzeitige Vizepräsident und Sprecher der AMF, der von den Republikanern und den Sozialisten unterstützt wird, erhielt 6.913 von 11.577 abgegebenen Stimmen der mehr als 34.000 Mitglieder der Vereinigung, wie die Wahlkommission auf dem 103. Kongress der Bürgermeister in Paris mitteilte. François Baroin, der …

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  • Wetter: Kälteeinbruch aufgrund eines „polaren Luftstroms“ in der kommenden Woche erwartet

    Wetter: Kälteeinbruch aufgrund eines „polaren Luftstroms“ in der kommenden Woche erwartet

    Für kommende Woche wird in Frankreich ein starker Kälteeinbruch erwartet. Wie La Chaîne Météo ankündigte, soll das kalte Wetter am kommenden Sonntag mit dem Durchzug eines Tiefs über den britischen Inseln über Nordfrankreich hereinbrechen. „Hinter diesem Tief wird kalte Luft einströmen, die den größten Teil Europas abdecken und uns in der Woche vom 21. bis 28. November kaltes Wetter bescheren wird“. Die Folge: Zwischen Samstagnachmittag und Montagnachmittag dürften die Temperaturen um 3 bis 6°C sinken. Die kalten Luftmassen in der Höhe werden nicht außergewöhnlich sein, aber sie werden ausreichen, um den ersten richtigen Kälteeinbruch des Herbstes zu bringen. Die Brise wird das Wintergefühl in allen Regionen noch verstärken. „Dieser Kälteeinbruch wird von Frost im Flachland begleitet sein“, kündigt La Chaîne Météo an. Dieser Kaltlufteinbruch dürfte nur vorübergehend sein und bereits Mitte der Woche wieder nachlassen. Es handelt sich dabei jedoch um eine relative Abschwächung der Kälte, die lediglich dazu führen dürfte, dass sich die Temperaturen vor allem im Westen des Landes der jahreszeitlichen Norm annähern.
  • Covid-19: 50- bis 64-Jährige können ab sofort einen Termin für ihre 3. Impfdosis vereinbaren

    Covid-19: 50- bis 64-Jährige können ab sofort einen Termin für ihre 3. Impfdosis vereinbaren

    Franzosen und in Frankreich lebende Personen zwischen 50 und 64 Jahren können jetzt einen Termin für die dritte Dosis des Covid-19-Impfstoffs vereinbaren, wenn die zweite Dosis mehr als sechs Monate zurückliegt. Ab dem 1. Dezember können Franzosen zwischen 50 und 64 Jahren, die seit mindestens sechs Monaten doppelt gegen Covid-19 geimpft sind, eine Auffrischungsimpfung erhalten. Und sie können schon jetzt mit der Planung beginnen: Auf Terminplattformen wie Doctolib wurden soeben Impftermine eingerichtet. Es ist natürlich auch möglich, einen Termin bei einem Arzt, Apotheker oder direkt in einem Impfzentrum zu vereinbaren. Die 50- bis 64-Jährigen, deren zweite Dosis vor dem 1. Juni verabreicht wurde. In diesen Fällen „können die beiden für die Auffrischungsimpfung zugelassenen Impfstoffe von Pfizer und Moderna austauschbar sein“, erklärt Doctolib gegenüber Le Parisien. Für Personen, die sich für die Janssen-Impfung (Einzeldosis) entschieden haben, empfiehlt die Hohe Gesundheitsbehörde d…

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  • Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wegen Volksverhetzung vor Gericht

    Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wegen Volksverhetzung vor Gericht

    Der Politiker wurde von der Staatsanwaltschaft wegen siener Äusserungen am 29. September 2020 auf CNews der Beihilfe zur Aufstachelung zum Rassenhass und Rassenbeleidigung angeklagt. Éric Zemmour steht vor Gericht. Der rechtsextreme Polemiker und Präsidentschaftskandidat wurde am Mittwoch, 17. November, vor das Pariser Strafgericht geladen, um sich wegen seiner Äußerungen über unbegleitete minderjährige Migranten zu verantworten, die er auf CNews als „Diebe, Vergewaltiger und Mörder“ bezeichnet hatte. Zemmour erschien jedoch nicht persönlich bei der Anhörung, die um 9.30 Uhr begann, sondern hat sich von seinen Anwälten vertreten lassen. „Er ist nicht anwesend, um zu vermeiden, dass der Gerichtssaal in ein Fernsehstudio verwandelt wird“, sagte einer seiner Anwälte. Dreißig Nebenkläger Unterstützer von Eric Zemmour, die sich in der Gruppe Génération Z zusammengeschlossen haben, haben für 8.45 Uhr eine Kundgebung vor dem Gericht angekündigt. Éric Zemmour, der an kontroverse Auftritte und …

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  • Impfpass, Kinderimpfung, Maske – zehn Maßnahmen könnten die 5. Covid-19-Welle stoppen

    Impfpass, Kinderimpfung, Maske – zehn Maßnahmen könnten die 5. Covid-19-Welle stoppen

    Wie kann die Verbreitung von Covid-19 angesichts der bevorstehenden fünften Welle gestoppt werden? Viele Maßnahmen wurden in den letzten zwei Jahren bereits umgesetzt, andere werden derzeit geprüft. Covid-19 ist in Frankreich wieder auf dem Vormarsch. „Wir befinden uns am Anfang einer Welle“, kommentierte Gesundheitsminister Olivier Véran. Welche Maßnahmen könnten ergriffen werden, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, ohne auf einen neuen Lockdown zurückgreifen zu müssen? Hier eine Auswahl von 10 Maßnahmen, die durchaus von der Exekutive ins Auge gafsst werden könnten: 1 – Striktere Anwendung des Gesundheitspasses Sie nehmen ein Flugzeug? Einen Drink auf der Terrasse? Sie besuchen ein großes Einkaufszentrum? In all diesen Fällen ist die Kontrolle des Gesundheitspasses der Kunden eigentlich obligatorisch. Verschiedenen Zeugenaussagen zufolge wird diese Kontrolle jedoch nicht immer ernsthaft durchgeführt. Nach den strengen Kontrollen zu Anfang macht sich inzwischen Nachlässigkiet br…

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