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  • Covid-19: Sechs von zehn Franzosen befürworten einen Lockdown für Ungeimpfte

    Covid-19: Sechs von zehn Franzosen befürworten einen Lockdown für Ungeimpfte

    60% der Franzosen sprechen sich dafür aus, nicht geimpfte Personen in einen Lockdown zu versetzen, wenn sich die Gesundheitslage stark verschlechtern würde und weitere Massnahmen beschlossen werden müssten. „Bisher ist kein Lockdown geplant, weder jetzt noch später“. Das erklärte Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag, dem 16. November. Die Gesundheitslage in Frankreich erreicht zwar nicht die aus 2020 bekannten Werte – damals gab es noch keine Impfstoffe gegen Covid-19 -, verschlechtert sich aber stetig. Mehr als 20.000 neue positive Fälle von Covid-19 wurden am Donnerstag von Santé publique France registriert. Ein Niveau, das seit dem 18. August nicht mehr erreicht worden war. Auch im Krankenhaus steigen die Zahlen wieder an. 7.663 Patienten werden in einem Krankenhaus behandelt, darunter 1.300 Patienten, die auf eine Intensivstation aufgenommen wurden. Zahlen, die bis zu den Feiertagen voraussichtlich weiter steigen werden. Sollte die Regierung einen erneuten Lockdown beschlie…

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  • Airbus: Ausgezeichnete Bilanz der Luftfahrtmesse in Dubai

    Airbus: Ausgezeichnete Bilanz der Luftfahrtmesse in Dubai

    Die Luftfahrtmesse in Dubai beschert Airbus einen grossen Auftragseingang. Der europäische Flugzeughersteller verzeichnete 408 Bestellungen und Optionen. Für Boeing sieht die Bilanz weniger gut aus.

    Die erste große Luftfahrtmesse seit der Pandemie, die am Donnerstag in Dubai zu Ende ging, zeigte einen scharfen Kontrast zwischen Airbus und Boeing. Bei jeder großen internationalen Messe der Branche konzentriert sich ein Großteil der Aufmerksamkeit auf die beiden größten Flugzeughersteller, die sich normalerweise gegenseitig mit Auftragsankündigungen überbieten. In Dubai fand das so nicht statt.

    Mit 408 Aufträgen und Optionen – mehr als bei der Paris Air Show 2019 – scheint Airbus die Covid-Krise überwunden zu haben, während Boeing nur 78 Aufträge für den Bau neuer Flugzeuge vermeldete. Insbesondere schlug der europäische Flugzeughersteller gleich am ersten Tag mit einer festen Bestellung des Typs A321 zu, einem Flugzeug, dessen Reichweite und Passagierkapazität eine grosse Flexibilität bietet, was für immer mehr Fluggesellschaften attraktiv wird. „Die Aussichten beginnen sich aufzuhellen, (…) auch die Fluggesellschaften beginnen, den Horizont zu sehen und sich auf eine Situation nach der Krise vorzubereiten“, meinte der Chef von Airbus, Guillaume Faury, in Dubai.

    Lesen Sie auch: Toulouse: Airbus schreibt wieder schwarze Zahlen und will bis 2022 richtig abheben

    Während der weltweite Luftverkehr bisher nur etwa die Hälfte des Niveaus von 2019 erreicht hat und dieses erst zwischen 2023 und 2025 wieder vollständig erreichen dürfte, wird die Nachfrage nach neuen Flugzeugen in den nächsten 20 Jahren laut den Flugzeugherstellern stark zunehmen. Airbus rechnet mit einem Bedarf von 39.000 Flugzeugen, Boeing von über 43.000, um das steigende Verkehrsaufkommen zu bewältigen und sich Flugzeuge anzuschaffen, die weniger verbrauchen und somit weniger CO2 ausstoßen.

    Die Fluggesellschaften, auch wenn sie durch den EUmstazeinbruch des vergangenen Jahres finanziell ausgeblutet sind, versuchen daher, sich die wertvollen Slots für Neuflugzeuglieferungen zu sichern.

    Lesen Sie auch: Airbus erhält Auftrag über 36 A321 NEO im Wert von 4 Milliarden Dollar

    Boeing seit Jahren in Schwierigkeiten
    Der amerikanische Flugzeughersteller – dessen Chef David Calhoun nicht nach Dubai reiste – hielt sich während der Messe zurück und gab seinen wichtigsten Auftrag – 72 Flugzeuge des Typs 737 MAX für die junge indische Fluggesellschaft Akasa Air – lediglich in einer Pressemitteilung bekannt. Bei jeder Gelegenheit betonte man jedoch, dass Boeing „hart gegen sich selbst“ vorgehe, um die zahlreichen Krisen zu bewältigen, mit denen das Unternehmen in den letzten Jahren konfrontiert war. Unfälle mit der 737 MAX, Produktionsprobleme bei der 787 und Verzögerungen bei der Zertifizierung des künftigen Großraumflugzeugs 777X haben den Riesen aus Seattle ins Wanken gebracht.

    „Sicherheit und Qualität werden die Leitlinien für alles sein, was wir tun“, betonte Ihssane Mounir, Chief Commercial Officer von Boeing, gegenüber Journalisten. Der Flugzeughersteller stellte auf der Messe eine seiner vier 777X-Testmaschinen aus, die zum ersten Mal im Ausland zu sehen war. In der Heimat von Emirates Airlines erfolgte das nicht ohne kommerzielle Hintergedanken, da allein ein Drittel der bisherigen 777X-Bestellungen auf Emirates entfällt.

    Der Luftfrachtverkehr stand in Dubai im Rampenlicht, da die weltweite Luftfracht derzeit boomt und im September um 9% über dem Vorkrisenniveau lag. Airbus gab die ersten sieben Bestellungen für die künftige Frachtversion seines Langstreckenflugzeugs A350F bekannt, während Boeing einige Aufträge für seine Frachtflugzeuge 777 und 767 erhielt. Der amerikanische Flugzeughersteller erhielt auch einige Aufträge für die Umrüstung älterer Passagierflugzeuge für den Frachttransport. Auch bei den militärischen Aufträgen war der europäische Flugzeughersteller erfolgreich: zwei A330 MRTT-Tankflugzeuge für die Emirate und zwei A400M-Transportflugzeuge für Indonesien.

  • Emmanuel Macron kündigt neue Maßnahmen zur Bekämpfung von Mobbing in der Schule an

    Emmanuel Macron kündigt neue Maßnahmen zur Bekämpfung von Mobbing in der Schule an

    Das Staatsoberhaupt äußerte sich in einem Video, das in sozialen Netzwerken gepostet wurde, anlässlich des Mobilisierungstages gegen Mobbing in der Schule. Der 18. November ist der internationale Tag zur Bekämpfung von Gewalt und Mobbing in der Schule. Aus diesem Anlass kündigte Präsident Emmanuel Macron mehrere Maßnahmen an, darunter die Stärkung der elterlichen Kontrolle über die von Kindern genutzten digitalen Geräte und eine neue Anwendung, die Opfern helfen soll, die Vorfälle zu melden. Emmanuel Macron sagt, dass man den Kampf gegen Mobbing gewinnen kann, „wenn wir immer und immer wieder darüber sprechen“. In einem Video, das in sozialen Netzwerken gepostet wurde, erklärte der Staatschef, dass trotz der ergriffenen Initiativen „das Mobbing immer noch in der Schule und in den sozialen Netzwerken wütet und den Opfern keinen Moment der Ruhe lässt“. Eine App zum Versenden von Screenshots“Aus diesem Grund werden wir weiterhin aktiv sein, vor allem weil die belästigten Schüler oft isoli…

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  • Atomkraft: Rechnungshof warnt vor „Unsicherheiten“ beim Bau neuer Reaktoren

    Atomkraft: Rechnungshof warnt vor „Unsicherheiten“ beim Bau neuer Reaktoren

    Präsident Emmanuel Macron kündigte in seiner letzten Fernsehansprache am 9. November die Wiederaufnahme des Baus von Atomreaktoren an. Der Atomsektor ist von vielen Zweifeln umgeben. Der Rechnungshof warnte am Donnerstag, dem 18. November, vor den „Unsicherheiten“, einen neuen Kernkraftwerkspark „innerhalb angemessener Fristen und zu angemessenen Kosten“ zu bauen. Emmanuel Macron hat gerade beschlossen, ein neues Reaktorbauprogramm zu starten, ohne bislang zu präzisieren, dass es sich dabei um klassische Reaktoren oder Kleinreaktoren handelt. Der Bau neuer Stromerzeugungsanlagen – ob nuklear oder erneuerbar – „erfordert nunmehr dringende Entscheidungen, um unsere Versorgung bis zum Jahrzehnt 2040 zu gewährleisten“, betonte der Rechnungshof in seiner Veröffentlichung. Dies war bereits die Schlussfolgerung des jüngsten Berichts des Netzbetreibers RTE, denn der französische Atompark wird immer älter. Bedarf an mehr Kraftwerken in der Zukunft. Im Anschluss an die Veröffentlichung von RTE h…

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  • Grossmarkt von Rungis: Waren werden mit Drohnen ausgeliefert

    Grossmarkt von Rungis: Waren werden mit Drohnen ausgeliefert

    Auf dem Markt von Rungis im Département Val-de-Marne werden Drohnen getestet, um die Lieferung bestimmter Produkte zu erleichtern und zu modernisieren.

    Schnelle Lieferungen über kurze Distanzen: Dafür könnten die zukünftigen Lieferdrohnen auf dem Markt von Rungis im Departement Val-de-Marne genutzt werden. In den Lagerhäusern beladen die Händler die Drohne, die fast 5 kg Waren transportieren kann und eine Reichweite von 20 Minuten hat. „Der Vorteil ist, dass man keinen Fahrer braucht, um eine kleine Menge auszuliefern“, erklärt Fatima Guillou, Geschäftsführerin der Firma Butet gegenüber France 2. Eine Möglichkeit, schnell zu liefern und den CO2-Fußabdruck zu verringern.

    Ein sicherer Transport
    Die vom Markt in Rungis getesteten Drohnen werden unter sehr strengen Sicherheitsbedingungen eingesetzt: Da sich täglich fast 30.000 Menschen auf dem Gelände aufhalten und die Luftkorridore der Pariser Flughäfen in der Nähe sind. „Wir haben nach einer Lösung gesucht, um nicht über Bereiche zu fliegen, durch die viele Menschen gehen“, erklärt Anne-Marie Haute, Geschäftsführerin von Pilgrim Technology. Die Drohnen fliegen also über die Gebäude, um den Transport so sicher wie möglich zu gestalten.

  • Covid-19: Keine Impfung für unter 12-Jährige vor Anfang 2022, sagt Gabriel Attal

    Covid-19: Keine Impfung für unter 12-Jährige vor Anfang 2022, sagt Gabriel Attal

    Keine Impfung „bis Anfang 2022“ für Kinder unter 12 Jahren, kündigt Regierungssprecher Gabriel Attal an. „Zur Impfung von Kindern wird uns die Europäische Gesundheitsbehörde voraussichtlich bis Ende des Jahres ihre Stellungnahme zukommen lassen. Danach muss uns die französische Behörde eine Stellungnahme geben. Wir erwarten diese nicht vor Anfang 2022. Dieses Thema ist alles andere als harmlos. Es ist normal, dass sich die Gesundheitsbehörden Zeit lassen“, sagt Regierungssprecher Gabriel Attal. „Impfzentren werden ihre Aktivität wieder aufnehmen“ Impfzentren, die im Spätsommer nach einer sechsmonatigen Massenimpfkampagne geschlossen worden waren, werden wieder aktiv werden, um bei der Auffrischung der Impfung durch eine 3. Dosis zu helfen, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Donnerstag. „Mit der Zunahme der Auffrischungsimpfungen, heute für die über 65-Jährigen und morgen für die über 50-Jährigen, werden Impfzentren, die geschlossen hatten – oder die ihre Tätigkeit reduziert hatt…

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  • Anti-Covid-19-Pille: Pfizer wird 10 Millionen Behandlungen in den USA bereitstellen

    Anti-Covid-19-Pille: Pfizer wird 10 Millionen Behandlungen in den USA bereitstellen

    Das amerikanische Unternehmen Pfizer kündigte an, dass es in den USA fast 10 Millionen Behandlungen gegen Covid-19 liefern wird, vorausgesetzt, das Medikament erhält grünes Licht von den Gesundheitsbehörden. Das Pharmaunternehmen wird einen Vertrag im Wert von 5,29 Milliarden US-Dollar unterzeichnen. Der Pharmakonzern Pfizer gab am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt, dass die US-Regierung bei ihm 10 Millionen Behandlungen mit seiner Anti-Covid-Pille im Wert von 5,29 Milliarden US-Dollar bestellt hat, vorausgesetzt, das Medikament erhält grünes Licht von den Gesundheitsbehörden. Lesen Sie auch: Covid-19: Wirksamkeit, Vermarktung … sechs Fragen zu Pfizers Anti-Virus-Pille Paxlovid Der Konzern, der in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen BioNTech bereits einen Impfstoff gegen das Virus vermarktet, reichte Anfang der Woche bei der US-Arzneimittelbehörde FDA einen Eilantrag auf Zulassung des lang erwarteten Medikaments Paxlovid ein. Das Medikament kann bei einer Infektion…

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  • Gelbwesten: Was bleibt von der Bewegung drei Jahre später?

    Gelbwesten: Was bleibt von der Bewegung drei Jahre später?

    Vor drei Jahren hatte der Anstieg der Kraftstoffpreise eine Wut ausgelöst, die niemand hatte kommen sehen. Die Gelbwesten besetzten monatelang die Kreisverkehre. Heute mobilisieren sich nur noch wenige von ihnen. Was bleibt von dieser Revolte im Jahr 2021 übrig? Drei Jahre nach Beginn der Gelbwestenbewegung sind nur noch einige Unentwegte auf den Kreisverkehren übrig geblieben. Was ist aus der Bewegung, die Hunderttausende Menschen zusammengebracht hatte, geworden? Millau (Aveyron) ist einer der symbolträchtigen Orte der am 17. November 2018 begonnenen Protestbewegung der Gelbwesten. Auf einem der Kreisverkehre der Stadt sind sie mittlerweile nur noch eine Handvoll Menschen. Wenn man ihnen zuhört, hat sich nichts geändert. „Schon drei Jahre und immer noch derselbe Kampf, wir wissen nicht, ob wir am Ende etwas durchgesetzt haben werden oder nicht“, gesteht eine Demonstrantin gegebnüber dem Sender France 3. Auch in Montpellier (Hérault) versammeln sich dienstags und samstags immer noch …

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  • Kampf gegen Tierquälerei: Parlament verabschiedet neues Tierschutzgesetz

    Kampf gegen Tierquälerei: Parlament verabschiedet neues Tierschutzgesetz

    Am Donnerstag hat das Parlament ein neues Gesetz gegen Tierquälerei verabschiedet. Der Text sieht unter anderem vor, dass der Verkauf von Welpen und Katzen in Zoohandlungen ab dem 1. Januar 2024 verboten wird. Das französische Parlament hat am Donnerstag, dem 18. November, einen Gesetzesvorschlag gegen Tierquälerei angenommen. Das neue Gesetz sieht ein schrittweises Verbot von Wildtieren in Zirkussen und Delfinarien, ein Verbot des Verkaufs von Welpen und Kätzchen in Zoohandlungen und härtere Strafen für Tierquälerei oder Aussetzung von Haustieren vor. Die Präsidentenmehrheit sieht darin eine neue „historische Etappe im Kampf für die Sache der Tiere“. „Die Tierschutzfrage ist weder eine Laune naturverbundener Städter noch eine vorübergehende Modeerscheinung, sondern ein Thema, für das eine wachsende Zahl von Franzosen empfänglich ist“, erklärte der Mitverfasser des Gesetzentwurfs, Loïc Dombreval, der von Beruf Tierarzt ist, am Dienstag bei der letzten Abstimmung in der Nationalversammlung mit 118 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und vier Enthaltungen. Die Palette der Maßnahmen zielt in erster Linie auf Haustiere ab, die „weder Spielzeug noch Verbrauchsgüter“ sind, wie Landwirtschaftsminister Julien Denormandie betonte. Jeder zweite Franzose besitzt ein Haustier und jedes Jahr werden etwa 100.000 Tiere ausgesetzt. Um Spontankäufe zu vermeiden, wird vor jedem Kauf eine „Bescheinigung über Engagement und Kenntnisse“ ausgestellt. Der Verkauf von Welpen und Kätzchen in Zoohandlungen wird ab dem 1. Januar 2024 verboten. Die Präsentation von Tieren in Schaufenstern wird nicht mehr erlaubt sein. Der Online-Verkauf von Tieren wird besser geregelt. Im Rahmen der Verschärfung der strafrechtlichen Sanktionen wird die absichtliche Tötung eines Haustieres nicht mehr nur als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat geahndet. Personen, die wegen Misshandlung von tieren verurteilt werden, müssen an einem Sensibilisierungstraining teilnehmen. Personen, denen das Halten eines Tieres untersagt wird, werden in eine Fahndungsliste aufgenommen. Die 1.000 Wildtiere, die derzeit in den 120 Wanderzirkussen gehalten werden, sind Gegenstand eines Kompromisses. Innerhalb von zwei Jahren soll es verboten werden, Wildtiere öffentlich vorzuführen, und innerhalb von sieben Jahren sollen sie nicht mehr in Gefangenschaft gehalten werden dürfen. Auch die Haltung von Meeressäugetieren in Aquarienarien – 21 Delfine und 4 Orcas in Frankreich – soll innerhalb von fünf Jahren verboten werden. Lesen Sie auch: Haustiere: Die SPA warnt vor einer weiteren Zunahme von Aussetzungen
  • Covid-19: Frankreich steht vor der fünften Welle

    Covid-19: Frankreich steht vor der fünften Welle

    Die Regierung und der wissenschaftliche Rat bestätigen: Frankreich ist tatsächlich mit einer fünften Covid-Welle konfrontiert und hat mal wieder die Schwelle von 20.000 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden überschritten. Das Virus ist im ganzen Land auf dem Vormarsch, die Behörden warnen, wollen aber auch beruhigen. Die Maske kehrt ab Mittwoch, 17. November, auf die Wochenmärkte zurück. Sie ist auch an Orten, an denen der Gesundheitspass verlangt wurde, auch im Freien wieder Pflicht. Überall in Frankreich steigen die Indikatoren an. Warum beginnt die Epidemie wieder? Mit dem nahenden Winter kommen mehrere Faktoren zusammen. „Mit den sinkenden Temperaturen hält man sich mehr in geschlossenen Räumen auf, wo man sich leichter anstecken kann, dazu kommt die noch nicht ausreichende Durchimpfungsrate in Frankreich und die extreme Ansteckungsfähigkeit der Delta-Variante“, erklärt Damien Mascret, Arzt und Journalist bei France Télévisions. Das Ergebnis ist, dass die Inzidenzrate steigt: 105 …

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