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  • Politik: Éric Zemmour ist persona non grata in London und Genf

    Politik: Éric Zemmour ist persona non grata in London und Genf

    Éric Zemmour war bei einer Konferenz in London (Großbritannien) als Redner angekündigt, doch seine Einladung wurde im letzten Moment annulliert. Die Auslandsreisen von Éric Zemmour häufen sich in letzter Zeit. Der Polemiker, dessen Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen erwartet wird, reiste nach London, wo er am Freitag, 19. November, in der Royal Institution bei einer Konferenz mit anschliessender Diskussion auftreten sollte. Die Konferenz wurde jedoch im letzten Moment abgesagt, berichtet France Télévisions. Bürgermeister gegen die Anwesenheit von Éric ZemmourSadiq Khan, Bürgermeister von London, erklärte gestern, dass „jeder, der zu Hass aufruft, nicht willkommen ist“, so France Télévisions. In der Schweiz, wo Éric Zemmour demnächst auftreten wollte, hat die Bürgermeisterin von Genf erklärt, ihm keinen Saal zur Verfügung stellen zu wollen. Parallel dazu sinken die Zustimmungswerte des ultra-rechten Polemikers für das Rennen um den Élysée-Palast in den jüngsten Umfragen. Lesen Si…

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  • Covid-19: Mitarbeiter von Didier Raoult beschuldigen den Professor der Datenfälschung

    Covid-19: Mitarbeiter von Didier Raoult beschuldigen den Professor der Datenfälschung

    Mitarbeiter, die mit Didier Raoult zusammengearbeitet hatten, behaupteten in verschiedenen Anhörungen, dass der Professor absichtlich wissenschaftliche Daten gefälscht habe, um die Wirksamkeit von Hydroxychloroquin gegen Covid-19 zu belegen. Mehrere Kollegen und Mitarbeiter von Didier Raoult, dem Leiter des Universitätsklinikums für Infektionskrankheiten (IHU) in Marseille, wurden Anfang Oktober von der Universität Aix-Marseille, dem Inserm und der AP-HM angehört. Während dieser Anhörungen kritisierten die Teams des Professors die Arbeitsbedingungen, denen sie ausgesetzt waren, scharf. Auch zu lesen : Didier Raoult: wegen illegaler klinischer Versuche vor Gericht Die Website Mediapart hat Zugang zu den Protokollen der Interviews mit einigen Mitarbeitern von Didier Raoult. Es handelt sich um Ärzte, Biologen, Assistenzärzte und Assistenten. Insgesamt sind es ein Dutzend, die „bedauerliche wissenschaftliche und ethische Praktiken“ anprangern. Sie sprechen sogar von Fälschung einer Reihe …

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  • Rouen will mit Müllnetzen auf der Seine und ihren Nebenflüssen die Verschmutzung zu bekämpfen

    Rouen will mit Müllnetzen auf der Seine und ihren Nebenflüssen die Verschmutzung zu bekämpfen

    Die Metropole Rouen Normandie hat vier Netze zur Bekämpfung der Verschmutzung in der Seine verlegt, die den Müll auffangen sollen. Damit soll verhindert werden, dass der Müll über den Fluss in die Ozeane gelangt. „80% des Mülls, der in den Meeren und Ozeanen landet, stammt vom Land. Die Menschen werfen einen Gegenstand auf den Boden. Ein Windstoß und Regen genügt, und dieser Abfall gelangt in das Regenwassersystem und endet in der Seine“. Eine bittere Feststellung, die Stéphane Asikian, den Gründungspräsidenten von Pollustock, dazu veranlasste, sich Anti-Verschmutzungsnetze auszudenken, die am Ausgang der Kanalisation angebracht werden. Nachdem die Metropolregion Rouen Normandie diese Netze bereits in benachbarten Städten getestet hat, weitet sie die Aktion in Rouen und Amfreville-la-Mi-Voie mit vier neuen Installationen aus. Die Verschmutzung einschränken und ihre Herkunft identifizieren Die Stadt Malaunay hat bereits seit einem Jahr drei Anti-Müll-Netze an den Ufern des Flusses angeb…

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  • Covid-19-Studie: Erste infizierte Person war Verkäuferin von Meeresfrüchten in Wuhan

    Covid-19-Studie: Erste infizierte Person war Verkäuferin von Meeresfrüchten in Wuhan

    Der amerikanische Virologe Michael Worobey behauptet, dass die erste bekannte Person, die sich mit Covid-19 infiziert hat, eine Verkäuferin von Meeresfrüchten war, die auf dem Huanan-Tiermarkt in Wuhan arbeitete. Der Forscher gibt an, dass das Virus seinen Ursprung in einem „lebenden Tier“ gehabt haben soll. Es ist die Suche nach dem sogenannten „Patient Zero“, die Michael Worobey bei seinen Nachforschungen geleitet hat. Nach monatelangen Untersuchungen bestätigt der angesehene amerikanische Wissenschaftler, dass er die erste Person identifiziert hat, die mit Covid-19 infiziert wurde. Der Leiter der Abteilung für Ökologie und Evolutionsbiologie an der Universität von Arizona behauptet, dass es sich um eine Verkäuferin von Meeresfrüchten handelt, die auf dem Huanan-Tiermarkt in Wuhan (China) gearbeitet hat. In einem Artikel, der am Donnerstag, 18. November in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde, behauptet der Wissenschaftler, dass seine Forschung „deutliche Beweise für einen Ursprung der Pandemie durch ein lebendes Tier“ liefert, das auf diesem Markt verkauft wurde. Michael Worobey untersuchte zwei Fälle von Covid-19, die in Wuhan aufgetreten sein sollen, lange bevor die chinesischen Behörden am 30. Dezember 2019 Alarm schlugen. „In dieser Stadt mit 11 Millionen Einwohnern ist die Hälfte der ersten Fälle mit einem Ort von der Größe eines Fußballfeldes verbunden“, erklärt der Forscher gegenüber der New York Times. Der Virologe analysierte eine Vielzahl von Dokumenten, Videointerviews und wissenschaftliche Artikel bis hin zu Krankenakten. Der Wissenschaftler befasste sich mit dem Fall eines 41-jährigen Mannes, der bislang als erster bekannter Fall von Covid-19 identifiziert wurde. Der gelernte Buchhalter hatte jedoch keine Verbindung zu dem Tiermarkt in Wuhan. Er litt unter Zahnschmerzen und klagte am 8. Dezember 2019 über erste Symptome. Er erkrankte jedoch erst am 16. Dezember. Lesen Sie auch: Covid-19: WHO-Beamter sagt, Patient Null könnte ein Laborant aus Wuhan gewesen sein Der erste bekannte Fall von Covid-19 betraf laut Michael Worobey also eine Verkäuferin von Meeresfrüchten, die auf dem Huanan-Tiermarkt in Wuhan arbeitete und am 11. Dezember 2019 erkrankte. Eine Pandemie, die von einem lebenden Tier ausging Erst Ende Dezember 2019 warnten chinesische Ärzte vor zahlreichen Fällen von Lungenentzündungen, die auf mysteriöse Weise auftraten. Diese Symptome betrafen vor allem Personen, die den Großmarkt in Wuhan besucht hatten. Der Standort war von den Behörden am 1. Januar 2020 geschlossen worden. Michael Worobey zufolge hatte sich das Virus im westlichen Teil des Marktes ausgebreitet, wo Marderhunde verkauft wurden. Der Forscher behauptet, dass dies ein Beweis dafür sei, dass die Covid-19-Pandemie von einem lebenden Tier ausgegangen sei. Mit diesen Ergebnissen widerlegt der Forscher die These, dass das Virus aus einem Biosicherheitslabor des Instituts für Virologie in Wuhan entwichen sei. Michael Worobey hatte im Mai 2021 zusammen mit 15 anderen Experten eine Veröffentlichung unterzeichnet, die dies vermuten liess.
  • Gesundheit: In Bordeaux herrscht jetzt Rauchverbot vor Grundschulen

    Gesundheit: In Bordeaux herrscht jetzt Rauchverbot vor Grundschulen

    Der Bürgermeister von Bordeaux (Gironde) hat gerade ein Zigarettenverbot in der Nähe von Kindergärten und Grundschulen erlassen. Eine völlig neue Maßnahme zur Bekämpfung des Passivrauchens. Eine Zigarette nur wenige Schritte vom Schulhof entfernt zu rauchen, während man darauf wartet, dass das eigene Kind aus dem Klassenzimmer kommt, ist in Bordeaux (Gironde) nach einer Entscheidung des grünen Bürgermeisters ab sofort verboten. Ein Umkreis von 50 Metern um Kindergärten und Grundschulen wird rauchfrei. Ziel der Regelung ist es, das Rauchen einzuschränken. Für die Stadtverwaltung, die mit der Krebsliga zusammenarbeitet, müssen die Erwachsenen den Schülern mit gutem Beispiel vorangehen. In Zukunft soll der Erlass der Stadt auch auf Kindertagesstätten, Sekundarschulen und Gymnasien ausgeweitet werden. Erwachsene, die gegen das Gesetz verstoßen, müssen ein Bußgeld von 11 Euro zahlen, doch die Maßnahme soll in erster Linie pädagogisch und nicht strafend wirken. Im Jahr 2018 wurden in Frankre…

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  • Morbihan: 14-jährige Schülerin nimmt sich nach Mobbing das Leben

    Morbihan: 14-jährige Schülerin nimmt sich nach Mobbing das Leben

    Eine 14-jährige Mittelschülerin nahm sich in der Nacht vom 11. auf den 12. November im Departement Morbihan das Leben. Sie soll über das soziale Netzwerk Snapchat Nacktfotos weitergeleitet haben, für die sie von anderen Schülern der Sekundarstufe I verspottet wurde. Es wurde eine Untersuchung wegen Mobbing eingeleitet. Mit nur 14 Jahren hat sich ein junges Mädchen in der Nacht vom 11. auf den 12. November im Schlafzimmer ihres Hauses in der Gegend von Lorient im Departement Morbihan das Leben genommen, wie die Zeitung Ouest France berichtet. Laut dem Staatsanwalt von Lorient, Stéphane Kellenberger, wurde eine Untersuchung eingeleitet, „insbesondere wegen des Vorwurfs des Mobbings“. Die Jugendliche und andere Minderjährige, die die vierte Klasse eines Privatgymnasiums in der Region Lorient besuchen, sollen vor mehreren Monaten über Snapchat, ein Netzwerk zum Austausch von Fotos, Nacktfotos von sich an Jungen aus ihrer Klasse weitergeleitet haben. Die Jungen hätten diese Schnappschüsse dann veröffentlicht. Laut der Aussage der Mutter einer Schülerin der Mittelschule sei die Jugendliche später Ziel von „Spott und Beleidigungen“ geworden, weshalb von Mobbing in der Schule ausgegangen wird. Insgesamt werden deshalb 40 Teenager von den Behörden befragt. Die jetzt verstorbene Mittelschülerin sollte Anfang der Woche angehört werden. Für die Mittelschüler wurde eine psychologische Zelle eingerichtet. Die Beerdigung der verstorbenen Jugendlichen fand am Donnerstag statt. Lesen Sie dazu auch:
  • Covid-19: Weihnachtsmärkte Frankreichs in Gefahr

    Covid-19: Weihnachtsmärkte Frankreichs in Gefahr

    Am Freitag, dem 19. November, werden in Frankreich zahlreiche Weihnachtsmärkte eröffnet, auf denen allerdings Einschränkungen gelten, um eine Ausbreitung von Ansteckungen zu verhindern. In Nantes, im Département Loire-Atlantique, wie auch in vielen anderen Großstädten Frankreichs, sollen jetzt die Weihnachtsmärkte starten. Aber nicht ohne Sorgen, da die Covid-19-Epidemie seit einigen Wochen wieder ab Fahrt aufnimmt. In Nancy, Meurthe-et-Moselle, ist die Maske Pflicht, um den Weihnachtsmarkt zu betreten. Viele Besucher befürchten allerdings, dass sich die Situation verschlechtern könnte. In der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence (Bouches-du-Rhône) befürchten die Händler eine drohende Schließung der Weihnachtsmärkte. Passanten und Kunden schlendern durch die Gänge des Weihnachtsmarkts der Gemeinde, wie eine Reportage von France 3 zeigt. „Alle sind verunsichertt“, erklärt eine Verkäuferin. Der grosse Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin) ist noch nicht geöffnet und wird ebenfalls nu…

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  • Soziale Netzwerke: Wird das Finanzamt bald unsere Beiträge im Internet überwachen?

    Soziale Netzwerke: Wird das Finanzamt bald unsere Beiträge im Internet überwachen?

    Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen will ein System einführen, das es ihr ermöglicht, Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken und auf digitalen Plattformen zu überwachen. Das System wird drei Jahre lang getestet. Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen (DGFIP) hat ein neues Experiment gestartet, das sich über die nächsten drei Jahre erstrecken wird. Nach der Verabschiedung des Finanzgesetzes für 2020 wird das Finanzamt unsere Beiträge in sozialen Netzwerken und auf verschiedenen digitalen Plattformen überprüfen, um sicherzustellen, dass wir keinen Steuerbetrug begehen. Die Steuerbehörde möchte so sicherstellen, dass ihr nichts entgeht, was in den Steuererklärungen nicht angegeben wurde. Lesen Sie auch: Steuern: Der Fiskus will mit Google nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder aufspüren In der Praxis wird sich die Generaldirektion für öffentliche Finanzen für alle bekannten sozialen Netzwerke (Facebook, Instagram, Twitter) interessieren, aber auch für Websites, die Privatpersonen miteinander in Verbindung bringen (wie Leboncoin, BlaBlaCar oder auch Airbnb). Laut Le Figaro wird das Finanzamt Informationen aus diesen Quellen auf der Grundlage eines „selbstlernenden Algorithmus“ sammeln. Dieses Tool wird bestimmte „Schlüsselwörter“ oder sogar „Datums- und Ortsangaben“ anvisieren und identifizieren. Dieses neue System wird jedoch von der französischen Datenschutzbehörde CNIL (Commission nationale de l’informatique et des libertés) überwacht, die über die Privatsphäre der Steuerzahler wacht. Eine erste Bilanz soll im Februar nächsten Jahres gezogen werden. In der Praxis wird das Finanzamt zum Beispiel nicht das Recht haben, eine Veröffentlichung gegen einen Steuerzahler zu verwenden, insbesondere wenn diese über „seinen Lebenswandel“ berichtet. Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen darf z. B. eine Person, die vor einem Luxusauto posiert, nicht ins Visier nehmen, auch wenn diese Person ein geringes Einkommen in ihrer Steuererklärung angibt. Die Steuerbehörde wird sich auch nicht für verdeckte und illegale Aktivitäten (wie Schmuggel) oder Schwarzarbeit interessieren. Die Erprobung dieses Systems wird in mehrere Phasen aufgeteilt: eine erste, die als „Lernphase“ bezeichnet wird, und eine zweite, die als „Datenauswertung“ bezeichnet wird. Laut der Datenschgützer der CNIL, „müssen die Daten, die gesammelt und ausgewertet werden können, zwei kumulativen Bedingungen entsprechen. Zum einen muss es sich um Inhalte handeln, die über einen öffentlichen Kommunikationsdienst frei zugänglich sind. […] Zum zweiten müssen solche Inhalte von den Nutzern dieser Websites offensichtlich öffentlich zugänglich gemacht werden“. Die Steuerbehörde ihrerseits will auch beruhigen: Die Elemente, die im Internet gesammelt werden, „können für sich allein keine Steuerprüfung verursachen oder auslösen“. Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen erklärt jedoch im Figaro, dass diese Veröffentlichungen „Beweismittel sind, die sich als sehr nützlich erweisen können, um eine Akte zu vervollständigen oder einen von unseren Diensten bereits festgestellten Betrugsverdacht zu bestätigen“.
  • Emmanuel Macron: Lockdown für Ungeimpfte ist in Frankreich „nicht notwendig“

    Emmanuel Macron: Lockdown für Ungeimpfte ist in Frankreich „nicht notwendig“

    Befragt von „La Voix du Nord“ betonte der Staatschef, dass die „Länder, die Ungeimpfte unter Lockdown stellen“, wie Österreich, „diejenigen sind, die den Gesundheitspass nicht eingeführt haben“. Ein Lockdoen für nicht gegen Covid-19 geimpfte Personen, wie es gerade in Österreich passiert, ist „in Frankreich nicht notwendig“, versichert Präsident Emmanuel Macron in einem Interview mit der Zeitung La Voix du Nord, das am Donnerstag, dem 18. November, online gestellt wurde. „Die Länder, die die Ungeimpften einsperren, sind diejenigen, die den Gesundheitspass nicht eingeführt haben. Eine solche Maßnahme ist daher in Frankreich nicht notwendig“, erklärte der Staatschef. „Andererseits denke ich, dass wir alle Botschafter für die Impfung sein müssen“. „Ich sehe, das öffentliche Wort hat seine Grenzen. Helfen Sie mir, diejenigen zu überzeugen, die noch zögern, die sich in ihr Misstrauen zurückgezogen haben.“ (Emmanuel Macron in einem Interview mit der Zeitung „La Voix du Nord“) Österreich wurd…

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  • Rechtsextremismus: Mein Kampf, Schießanleitung – die Telegram-Nachrichten des in Montauban verhafteten Mannes

    Rechtsextremismus: Mein Kampf, Schießanleitung – die Telegram-Nachrichten des in Montauban verhafteten Mannes

    Zwei Männer wurden am Dienstag, 16. November, in Polizeigewahrsam genommen. Gegen sie wird von der Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft ermittelt. Es wird ihnen vorgeworfen, über die verschlüsselte Messenger-App Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben.

    Zwei ultrarechte Aktivisten, denen vorgeworfen wird, über die Messenger-App Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben, wurden am Dienstag, 16. November, von der DGSI (Generaldirektion für innere Sicherheit) festgenommen. Sie sind derzeit Gegenstand von Ermittlungen der Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft und werden außerdem beschuldigt, über Telegram rassistische und antisemitische Äußerungen getätigt zu haben. Im Rahmen dieser Ermittlungen wurden sie am Mittwoch in Polizeigewahrsam genommen, der bis zu 96 Stunden dauern kann.

    Nach Informationen von Franceinfo, dessen Journalisten die Telegram-Nachrichten von Dominique D., dem 46-jährigen Aktivisten, der im Rathaus von Montauban im Departement Tarn-et-Garonne beschäftigt ist, einsehen konnten, verherrlichte er „Gewalt und survivalistische Thesen“. Bei der Durchsuchung seines Hauses wurden Waffen gefunden.

    Lesen Sie auch: Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Ein „Handbuch für Scharfschützen“, eine Zusammenfassung von „Mein Kampf“, ein „Handbuch für Aktivisten, geschrieben von und für Männer der Tat“, Bücher über „Überleben im Chaos“, „Kampf in städtischen Gebieten“ oder „Ein Bürgersoldat werden“ gehörten zu den Dokumenten, die in seinem Telegram-Account an mehrere Dutzend „Abonnenten“ weitergegeben wurden. Antisemitische und rassistische Äußerungen begleiteten diese Documente.

    Der Mann sei ein „weißer Supremacist“, der der „akzelerationistischen Tendenz“ angehöre, berichtete eine mit dem Fall vertraute Quelle gegenüber Franceinfo. Das Gleiche wird auch über den anderen Mann gesagt, der sich ebenfalls in Polizeigewahrsam befindet. In der Telegram-Gruppe, die dieser leitete, soll zu lesen sein: „Beschleunigen wir den Zusammenbruch“. Er soll auch dazu aufgerufen haben, Politiker zum Schweigen zu bringen, indem man sie „erschießt“.

    Lesen sie auch: Verschwörungstheoretiker Rémy Daillet wegen Putschplänen und geplanten Anschlägen in Haft