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  • Covid-19: Sollten angesichts der 5. Welle die kostenlosen Tests für alle wieder eingeführt werden?

    Covid-19: Sollten angesichts der 5. Welle die kostenlosen Tests für alle wieder eingeführt werden?

    Vor dem Hintergrund, dass die Covid-19-Epidemie Ende November wieder deutlich anzusteigen scheint, sind einige Experten der Meinung, dass die Wiedereinführung kostenloser Tests für alle die fünfte Welle des Virus bremsen könnte. „Schützen, testen, isolieren“: Das ist mittlerweile ein Slogan, den wir alle kennen und den die Behörden seit Beginn der Covid-19-Epidemie immer wieder wiederholt haben. Doch seit dem 15. Oktober ist das etwas komplizierter geworden, da die Kosten für Covid-Tests für nicht geimpfte Personen nicht mehr systematisch erstattet werden. Wenn die 6,5 Millionen nicht geimpften Franzosen nicht vom Gesundheitsamt kontaktiert werden oder keine ärztliche Verschreibung haben, müssen sie 44 Euro für einen PCR-Test und 22 Euro für einen Antigen-Test bezahlen. Die Folge: Die Zahl der durchgeführten Anti-Covid-Tests ist laut Drees (Direction de la Recherche, des Études, de l’Évaluation et des Statistiques) stark zurückgegangen, von 850.000 täglichen Tests am 30. Juli auf 450.0…

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  • Covid-19: Arzt und TV-Moderator Michel Cymes hat sich trotz Impfung angesteckt

    Covid-19: Arzt und TV-Moderator Michel Cymes hat sich trotz Impfung angesteckt

    Der Arzt und Moderator Michel Cymès gab am Samstag, dem 20. November, auf dem Set von France 2 bekannt, dass er sich mit Covid-19 infiziert habe. Er habe zwar seine beiden Impfdosen erhalten, aber inzwischen „die sechs Monate nach seiner zweiten Injektion überschritten“. Der Arzt und Moderator Michel Cymès, der am Samstag, den 20. November, in der Sendung „On est en direct“ auf France 2 zu Gast war, gab an, dass er sich mit Covid-19 infiziert habe. „Ich kann Ihnen sagen, dass ich den Covid vor drei Wochen bekommen habe“, sagte er zu Laurent Ruquier und Léa Salamé, die ihn zur fünften Welle befragten. Der Arzt versicherte, „doppelt geimpft“ worden zu sein. „Die Impfung verhindert nicht, dass man sich mit dem Virus infiziert, aber sie schützt einen vor schweren Formen“, erklärte Cymès. Seiner Meinung nach verhindert der Impfstoff „die Ansteckung von Menschen, weil ungeimpfte Menschen viel ansteckender sind als geimpfte“. Er habe zwei Tage lang an einer Erkältung und drei Wochen lang an e…

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  • Kann Atomkraft wirklich eine Lösung für das Klima sein?

    Kann Atomkraft wirklich eine Lösung für das Klima sein?

    Emmanuel Macron hat angekündigt, in Frankreich neue Atomreaktoren bauen zu wollen. Im Land spaltet die Atomenergie jedoch die Meinungen, da sie zwar weniger Treibhausgase ausstößt, aber auch grosse Risiken birgt. Die Kernenergie ist bereits eines der Kernthemen der nächsten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2022. Die Kandidaten streiten sich bereits über dieses Thema. Während Emmanuel Macron ankündigte, den Bau von Atomreaktoren in Frankreich „wieder ankurbeln“ zu wollen, ist der Grünen-Kandidat Yannick Jadot seinerseits der Meinung, „immer denselben Unsinn zu wiederholen, wird nie zum Erfolg führen“. Die Befürworter der Kernenergie sind der Meinung, dass sie ein unverzichtbarer Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel ist. Atomstrom ist die Stromerzeugung, die am wenigsten Treibhausgase ausstößt, mit nur sechs Gramm CO2-Kohlenstoff pro Kilowattstunde, im Vergleich zu sieben bei Windkraft, 55 bei Solarenergie oder noch schlimmer Kohle mit über einem Kilogramm. Das IPCC (International Pa…

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  • Brexit-Fischereistreit: Ministerin sichert französischen Fischern „Fortsetzung des Kampfes“ zu

    Brexit-Fischereistreit: Ministerin sichert französischen Fischern „Fortsetzung des Kampfes“ zu

    Meeresministerin Annick Girardin versichert am Sonntag bei einer Reise in die Region Hauts-de-France (Nordfrankreich), sie werde „den Kampf fortsetzen“, um britische Fischereilizenzen zu erhalten. Meeresministerin Annick Girardin versicherte den Fischern der Region Hauts-de-France am Sonntag, dem 21. November, dass sie bereit sei, den „Kampf“ mit London über Nach-Brexit-Fischereilizenzen „fortzusetzen“. „Wir werden den Kampf so fortsetzen, wie wir es angekündigt haben“, sagte sie anlässlich eines Treffens mit Fischerei-Vertretern am Cap-Gris-Nez (Pas-de-Calais). „Wir kämpfen täglich um die Boote, um die Lizenzen und wir werden überhaupt nichts aufgeben.“ Die Vertreter der Fischer machten nach dem Treffen jedoch deutlich, dass sie weiterhin entschlossen seien, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen. „Die Fischer werden etwas tun. Ich denke, sie haben genug Geduld gehabt. Sie haben immerhin elf Monate lang gewartet“, äusserte sich Olivier Leprêtre, der V…

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  • Fall Jubillar: Antrag auf Freilassung von Cedric Jubillar erneut vom Gericht abgelehnt

    Fall Jubillar: Antrag auf Freilassung von Cedric Jubillar erneut vom Gericht abgelehnt

    Die Justiz lehnte am Montag, 22. November, den Antrag auf Freilassung von Cédric Jubillar erneut ab. Er sitzt seit dem 18. Juni im Gefängnis und wird des Mordes an seiner Frau Delphine Jubillar beschuldigt wird, deren Leiche bis heute nicht gefunden wurde.

    Keine Freilassung für Cedric Jubillar. Die Justiz entschied, ihn in Haft zu behalten. Die Ermittlungskammer des Berufungsgerichts in Toulouse verkündete ihr Urteil am Montagmorgen. Der 34-jährige Handwerker , der des Mordes an seiner Frau Dephine Jubillar im Dezember 2020 in Cagnac-les-Mines (Tarn) angeklagt ist, bleibt bis auf Weiteres in der Haftanstalt Seysses inhaftiert.

    Die Anwälte von Cedric Jubillar, der seine Unschuld beteuert, hatten bei einer nichtöffentlichen Anhörung am Dienstag, 16. November, eine „missbräuchliche Inhaftierung“ angeprangert. Laut den Anwälten „passiert in diesem Fall seit vielen Monaten nichts mehr und die Justiz hat schafft es nicht, die Schuld unseres Mandanten nachzuweisen, der unschuldig ist“.

    In der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 war die 33-jährige Krankenschwester und Mutter Delphine Jubillar aus ihrem Haus verschwunden. Sie hatte seit sechs Monaten eine Liebesbeziehung mit einem in Montauban wohnhaften Mann und wollte mit ihm ein neues Leben beginnen. Ein Scheidungsverfahren war bereits im Gange. Die Ermittlungen der Gendarmerie in Toulouse und Albi schlossen die Schuld des Liebhabers sehr schnell aus und konzentrierten sich auf Cédric Jubillar.

    Obwohl es keinen Tatort und keine Leiche gibt, führte eine Reihe von „schwerwiegenden und übereinstimmenden“ Indizien, die von den Ermittlern entdeckt wurden, im Juni letzten Jahres zu einer Anklageerhebung. Die Leiche von Delphine Jubillar wurde bis heute nicht gefunden. Ende November wollen die Richter den ältesten Sohn des Ehepaars Jubillar, den 7-jährigen Louis, anhören, um die Chronologie des Abends vom 15. Dezember 2020 zu erörtern. Der Knabe wurde bereits zweimal von den Ermittlern befragt, am 16. Dezember 2020 und Mitte Januar 2021. Er sagte, dass er an diesem Abend im Gegensatz zu anderen Abenden keinen Streit zwischen seinen Eltern gehört oder gesehen habe.

    Cedric Jubillar wird in zehn Tagen nochmals Gelegenheit haben, sich zu erklären. Er wurde für den 3. Dezember erneut von den Untersuchungsrichtern vorgeladen. Er soll nochmals zu der Nacht, in der Delphine verschwand, befragt werden.

  • Gelbwesten: Zwei Personen in Paris wegen einer Macron-Karikatur festgenommen

    Gelbwesten: Zwei Personen in Paris wegen einer Macron-Karikatur festgenommen

    Am Rande einer Gelbwesten-Demonstration in Paris wurden am Samstag, 20. November, zwei Personen festgenommen. Zwei Personen, die am Samstag einer Demonstration der „Gelbwesten“ nach Paris gekommen waren, werden laut der Pariser Staatsanwaltschaft wegen Beleidigung einer öffentlichen Person, nämlich wegen einer Karikatur von Emmanuel Macron, dem Polizeipräsidenten und dem amerikanischen Präsidenten vor Gericht gestellt. Die beiden Beschuldigten waren am Samstagmittag festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen worden. Ihnen wurde eine Vorladung für eine spätere Anhörung ausgehändigt und sie werden wegen Beleidigung einer Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, vor Gericht gestellt, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte. Über der Aufschrift „La sodomie en marche“ mit der französischen Flagge und Schafen im Hintergrund zeigt die Karikatur Joe Biden, der Emmanuel Macron und den Polizeipräfekten wie eine Marionette manipuliert. Die große Zeichnung befand sich auf…

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  • Paris: Seltenes Einstein-Manuskript soll Millionenpreis erzielen

    Paris: Seltenes Einstein-Manuskript soll Millionenpreis erzielen

    Ein seltenes Manuskript des theoretischen Physikers Albert Einstein kommt am Dienstag in Paris unter den Hammer, wobei das Auktionshaus einen astronomischen Verkaufspreis anstrebt. Das Manuskript, das Vorarbeiten zu Einsteins wichtigster veröffentlichung – der Relativitätstheorie – enthält, wird laut dem Auktionshaus Christie’s auf zwei bis über drei Millionen Euro geschätzt. „Dies ist zweifelsohne das wertvollste Einstein-Manuskript, das jemals versteigert wurde“, so Christie’s in einer Erklärung. Das 54-seitige Dokument wurde in den Jahren 1913 und 1914 in Zürich von Einstein und seinem Kollegen und Vertrauten, dem Schweizer Ingenieur Michele Besso, handschriftlich verfasst. Laut Christie’s ist es Besso zu verdanken, dass das Manuskript für die Nachwelt erhalten blieb. Es sei „fast wie ein Wunder“, da das in Deutschland geborene Genie Einstein selbst wohl kaum etwas aufbewahrt hat, was er für ein einfaches Arbeitsdokument hielt. Das Papier biete „einen faszinierenden Einblick in den Geist des größten Wissenschaftlers des 20. Jahrhunderts“, heißt es bei Christie’s. Einstein, der 1955 im Alter von 76 Jahren starb und als einer der größten Physiker aller Zeiten gilt, revolutionierte die moderne Physik mit der Relativitätstheorie und leistete wichtige Beiträge zur Theorie der Quantenmechanik. Albert Einstein gewann 1921 den Nobelpreis für Physik und wurde später in der Popkultur als Symbol des genialen Wissenschaftlers dargestellt, wozu ganz sicher auch seine widerspenstigen Haare, sein Schnurrbart und seine buschigen Augenbrauen beitrugen.
  • Montpellier: Illegaler Flüchtling gewinnt 500.000 Euro in einem Rubbelspiel

    Montpellier: Illegaler Flüchtling gewinnt 500.000 Euro in einem Rubbelspiel

    In Montpellier gewann ein junger illegaler Flüchtling in der Woche vom 15. November 500.000 Euro, wie von Actu Occitanie berichtet.

    Ein unglaublicher Glücksfall. Ein etwa 20-jähriger Migrant ohne Aufenthaltsstatus war diese Woche der glückliche Gewinner eines Rubbelloses in Montpellier im Departement Hérault. „Er dachte, er hätte 25€ gewonnen, in Wirklichkeit hatte er fünfmal 100.000€ gewonnen“, berichtet die Leiterin des Tabakladens, in dem der junge Gewinner spielte, gegenüber Actu Occitanie.

    Für den jungen Mann, der sich seit mehr als drei Jahren in Frankreich aufhält, hatte die Woche jedoch schlecht begonnen. Er wurde von den Ordnungskräften wegen illegalen Zigarettenverkaufs aufgegriffen. Nun hofft der junge Algerier, dass er sein Leben zum Guten ändern kann, nachdem er seinen Gewinn von 500.000 Euro von der Française des Jeux abgeholt hat.

  • Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und verletzt

    Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und verletzt

    Der Präsident des Jagdverbands des Departements Ariège informierte die Zeitung La Dépêche du Midi darüber, dass ein Jäger am Samstag von einem Bären verletzt wurde. „Er hat zerfetzte Beine“, berichtete er.

    Gestern wurde ein Jäger in der Nähe von Seix in der Region Couserans Opfer einer Bärenattacke. Der Mann eröffnete das Feuer, um sich zu verteidigen, und tötete den Bären. Jean-Luc Fernandez, der Präsident des Jagdverbands des Departements Ariège, hatte nur eine Sorge: die Gesundheit des Jägers. „Das ist das Einzige, was mich interessiert“, erklärt er gegenüber La Depeche du Midi.

    „Er verdankt sein Leben seinem Walkie-Talkie und dem Eingreifen einer Jägerin die bei der Freiwilligen Feuerwehr in Seix arbeitet und schnell zur Stelle war. Sie hat die Wunden an den Beinen schnell versorgt“, erzählt Jean-Luc Fernandez. „Der Jäger erlitt einen Wadenbeinbruch. Er wurde mit dem Hubschrauber nach Pamiers geflogen und von Pamiers nach Purpan transportiert. Der Mann wurde von einer wütenden Bärin etwa fünfzehn Meter weit mitgeschleift. Gücklicherweise konnte er sein Gewehr festhalten und sich damit verteidigen. Er hatte zwar die Bärenjungen gesehn, aber nicht das Muttertier, das sich hinter ihm befand sich sofort auf ihn stürzte. Der Mann ist 62 Jahre alt und wohnt in Sentenac-d’Oust“.

    Abgesehen von den Emotionen, die auch am Sonntag noch sehr lebendig sind, wird durch diesen Vorfall ein tiefgreifenderes Problem sichtbar: Für die Jagd stellten Bären bisher kein großes Problem dar, sie waren sehr unauffällig. Aber: Die Bären, die zu dieser Jahreszeit normalerweise schon im Winterschlaf sein sollten, bleiben durch die höheren Temperaturen jetzt länger wach und sind daher in den Wäldern der Pyrenäen auch Mitte November noch aktiv.

  • Tourismus: Was steht hinter dem von Jean Castex vorgestellten 1,9-Milliarden-Euro-Plan?

    Tourismus: Was steht hinter dem von Jean Castex vorgestellten 1,9-Milliarden-Euro-Plan?

    Nach Konsultationen mit der von der Pandemie schwer getroffenen Reise-Branche plant die Regierung unter anderem Investitionen in die Modernisierung und den Übergang zu einem nachhaltigen Tourismus. „Den Notstand bewältigen und die Zukunft vorbereiten.“ So fasste Jean Castex das Ziel des Plans „Destination France“ zusammen, mit dem die Tourismusindustrie im Hexagon wiederbelebt werden soll. Von Amboise (Indre-et-Loire) aus kündigte der Premierminister mehrere Maßnahmen an, die es Frankreich ermöglichen sollen, seinen Rang als weltweit führendes Tourismusziel zu behalten. Jean Castex kündigte an, dass die Investitionen in die Reise-Branche 1,9 Milliarden Euro betragen werden und größtenteils in Form von Darlehen erfolgen sollen. Davon werden 1,3 Milliarden Euro „über die Investitionsinstrumente der Banque des territoires und der Banque publique d’investissement vergeben, wie der Premierminister erklärte. Bis 2023 sollen 750 Mio. EUR an Tourismusdarlehen und 500 Mio. EUR an Darlehen zur …

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