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  • Allgemeine Zufriedenheit der Franzosen auf dem niedrigsten Stand seit 2010

    Allgemeine Zufriedenheit der Franzosen auf dem niedrigsten Stand seit 2010

    Die durchschnittliche Bewertung der Lebenszufriedenheit ist seit Beginn der Pandemie gesunken. Sie lag Anfang 2021 bei 6,8 von 10 Punkten, im Jahr 2019 lag sie bei 7,3 und 2020 bei 7,2.

    Die allgemeine Zufriedenheit der französischen Bürger ist seit Beginn der Covid-19-Pandemie gesunken und wird im Jahr 2021 einen Durchschnittswert von 6,8 von 10 Punkten erreichen, so eine am Freitag, dem 18. Februar, veröffentlichte Studie des französischen Statistikamtes Insee. Dies ist der niedrigste Wert, seit die Lebenszufriedenheit gemessen wird, das heisst seit 2010, so das Institut.

    „Veränderungen im Lebensstil und die Angst vor der Pandemie haben zu einem beispiellosen Rückgang der allgemeinen Lebenszufriedenheit geführt“, erklärt die Studie. Während die durchschnittliche Bewertung der Zufriedenheit Anfang 2021 bei nur 6,8 von 10 Punkten lag, betrug sie 2019 7,3 und 2020, vor dem ersten Lockdown, noch 7,2.

    Paradoxerweise ist die materielle und soziale Not seit Beginn der Pandemie zurückgegangen. Zu Beginn des Jahres 2021 galten 10,9 % der Menschen in Frankreich nach dem Europäischen Indikator für materielle und soziale Not als arm im nicht-monetären Sinne, gegenüber 13,1 % in den Jahren 2019 und 2020. „Dieser Rückgang erklärt sich eher durch die Unmöglichkeit, an Aktivitäten teilnehmen zu können, als durch einen tatsächlichen Rückgang der finanziellen Schwierigkeiten“, so das Insee.

    Die Lebenszufriedenheit, die auf einer Skala von 0 „überhaupt nicht zufrieden“ bis 10 „völlig zufrieden“ bewertet wird, ermöglicht es, das subjektive Wohlbefinden der Menschen zu messen. Der Indikator der materiellen und sozialen Deprivation der Europäischen Union ist definiert als der Anteil der Personen, die in normalen Wohnungen leben aber nicht in der Lage sind, die Ausgaben für mindestens fünf von dreizehn Elementen des täglichen Lebens zu decken, die als wünschenswert oder sogar notwendig erachtet werden, um einen akzeptablen Lebensstandard zu haben.

    Diese Studie wird seit 2004 jedes Jahr vom Insee bei 12.000 Haushalten mit Wohnsitz im französischen Mutterland (ohne Überseegebiete) durchgeführt.

  • Regierung will mit über 2 Milliarden den Stromversorger EDF aus der Krise holen

    Regierung will mit über 2 Milliarden den Stromversorger EDF aus der Krise holen

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kündigte am Freitag an, dass sich der Staat mit 2,1 Milliarden Euro an der Rekapitalisierung der EDF beteiligen wird. Der Staat wird sich mit 2,1 Milliarden Euro an der Rekapitalisierung des Stromversorgers EDF beteiligen, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Freitag auf dem Sender RTL an. Diese Summe entspreche dem 83,9%igen Anteil des Staates an dem Stromversorger, der sein Kapital um 2,5 Milliarden erhöhen werde, erklärte der Minister. „Die EDF hat Schwierigkeiten, die mit der Nichtverfügbarkeit von Kernreaktoren zusammenhängen. Sie braucht die Unterstützung des Staates und wie immer steht der Staat an der Seite der EDF und den Beschäftigten“, betonte Bruno Le Maire. Der Minister bekräftigte, dass die langfristigen Aussichten weiterhin günstig für den Energiekonzern sei, der im Zentrum des von Emmanuel Macron angekündigten neuen Plans für die Kernenergie stehen werde – insbesondere durch den Bau von sechs neuen Reaktoren. Der Präsident ha…

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  • Brigitte Macron verklagt zwei Frauen, die Gerüchte über ihr Geschlecht verbreitet haben

    Brigitte Macron verklagt zwei Frauen, die Gerüchte über ihr Geschlecht verbreitet haben

    Zwei Frauen wurden vor der 17. Kammer des Pariser Strafgerichts wegen Verletzung des Rechts auf das eigene Bild und der Privatsphäre verklagt. Sie behaupteten, dass Brigitte Macron eine Transgender-Frau und nicht die Mutter ihrer Kinder sei. Die First Lady, Brigitte Macron, hat vor einem Pariser Gericht zwei Frauen verklagt, die im Internet behauptet hatten, dass sie eine Transfrau sei. Dies meldete France Télévisions am Freitag, 18. Februar, unter Berufung auf eine gerichtliche Quelle und bestätigte damit eine Meldung des Senders M6. Die beiden Frauen, die eine ein Medium und die andere eine freie Journalistin, wurden vor der 17. Kammer des Pariser Gerichts wegen Verletzung des Rechts auf das eigene Bild und der Privatsphäre verklagt. Eine erste Anhörung wurde für den 15. Juni angesetzt. Im November behaupteten mehrere Twitter-Accounts unter dem Hashtag #JeanMichelTrogneux, dass die First Lady in Wirklichkeit eine Transgender-Frau sei (eine Person, deren bei der Geburt zugewiesenes Ge…

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  • Covid-19: Ungeimpfte machen 7% der Bevölkerung aus – aber 39% der Todesfälle

    Covid-19: Ungeimpfte machen 7% der Bevölkerung aus – aber 39% der Todesfälle

    Laut neuester Untersuchungen machen die 7% Ungeimpften etwa 39% der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in den Krankenhäusern aus. Laut einer Analyse des Statistik-Instituts Drees, die zwischen dem 10. Januar und dem 6. Februar durchgeführt wurde, ist die Zahl der positiven Tests derzeit insgesamt rückläufig. Die Ungeimpften sind jedoch weiterhin bei allen Indikatoren überrepräsentiert, so auch bei Krankenhausaufenthalten und Todesfällen. Darüber hinaus erhöht die Tatsache, dass man nicht geimpft ist, das Gesundheitsrisiko. So sind zwar nur 7% der Franzosen über 20 nicht geimpft, aber auf sie entfallen 16% der positiven Tests, vor allem aber 36% der Einweisungen in eine Intensivstation und 39% der Todesfälle im Krankenhaus. Wiederansteckungen sind „nicht selten“. In Frankreich sind Reinfektionen mit Covid-19 „nicht selten“, insbesondere im Zusammenhang mit der Omikron-Variante, wie die französische Gesundheitsbehörde Santé Publique France am Freitag feststellte. Von einer Reinfekti…

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  • Covid-19: Was ist laut Institut Pasteur in den kommenden Wochen zu erwarten?

    Covid-19: Was ist laut Institut Pasteur in den kommenden Wochen zu erwarten?

    Das Institut Pasteur hat am Mittwoch, dem 16. Februar, neue Prognosen über die Entwicklung von Covid-19 in Frankreichs Krankenhäusern veröffentlicht. Und sie sind recht optimistisch. Die Situation wird besser. Dies geht aus den jüngsten, vom Institut Pasteur veröffentlichten Prognosen zum Krankenhausbedarf für Covid-Patienten hervor. Diesen zufolge könnte die Zahl der täglichen Krankenhauseinweisungen ab 27. Februar auf 500 fallen. Am 17. Februar belief sich laut Santé publique France die tägliche Zahl der neuen Krankenhauseinweisungen mit einer Covid-Diagnose auf 1.882 Personen. Die Zahl der täglichen Aufnahmen in eine Intensivstation könnte von etwas mehr als 150 Mitte Februar auf etwa 70 am Ende des Monats sinken.

    Die Zahl der von Covid-19-Patienten belegten Betten in den Krankenhäusern soll stark sinken, berichtet Le Monde: von etwas mehr als 17.000 Mitte Februar auf etwa 8.000 Ende des Monats; in den Intensivstationen von …

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  • Arbeitslosenquote sinkt laut Insee im vierten Quartal auf 7,4%

    Arbeitslosenquote sinkt laut Insee im vierten Quartal auf 7,4%

    Dies ist deutlich besser als die Prognose des Statistikinstituts Insee in seinem letzten Konjunkturbericht vom Dezember, in dem es noch eine Arbeitslosenquote von 7,8 % im vierten Quartal voraussah. Die Arbeitslosenquote ist im vierten Quartal 2021 stark gesunken (-0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal) und liegt nun bei 7,4% der Erwerbsbevölkerung in Frankreich (ohne Mayotte), laut den am Freitag, den 18. Februar, vom Insee veröffentlichten Zahlen. Ein deutlicher Rückgang der Zahl der Arbeitssuchenden. 189.000 Arbeitslose weniger Im vierten Quartal belief sich die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) in Frankreich (ohne Mayotte) auf 2,2 Millionen Personen, was einem Rückgang von 189.000 im Quartal entspricht. Dies ist besser als das nationale Statistikamt in seiner letzten Prognose im Dezember erwartet hatte. Es ging von einer Arbeitslosenquote von 7,8 % im vierten Quartal des Jahres aus, die bis Anfang 2022 schrittweise auf 7,6 % sinken sollte.
  • Gard: LKW stürzt von einer Brücke in die Rhône -Fahrer ist unauffindbar

    Gard: LKW stürzt von einer Brücke in die Rhône -Fahrer ist unauffindbar

    Ein LKW ist am Freitag, dem 18. Februar, von einer Brücke in Aramon im Departement Gard in die Rhône gestürzt. Der Fahrer ist derzeit nicht auffindbar.

    Ein Lastwagen mit einer Ladung Obst und Gemüse ist am Freitagmorgen, 18. Februar, von einer Brücke in der Gemeinde Aramon südlich von Avignon in die Rhône gestürzt, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Der Fahrer konnte bisher nicht gefunden werden.

    Etwa 50 Feuerwehrleute wurden mobilisiert, ebenso wie ein Hubschrauber der Gendarmerie. Ein Spezialteam schloss die Gefahr einer Umweltverschmutzung durch den LKW aus. Taucher suchen nach dem Fahrer, was durch die starke Strömung erschwert wird.

    Laut La Provence ist die Verbindungsstraße D402 zwischen den Departements Gard und Bouches-du-Rhône blockiert.

  • Benzin: Wie sich die Franzosen an die explodierenden Preise anpassen

    Benzin: Wie sich die Franzosen an die explodierenden Preise anpassen

    Die starke Nachfrage nach Öl, die mit der Erholung der Weltwirtschaft mit der allmählichen Aufhebung der gesundheitlichen Beschränkungen einhergeht, und die Spannungen in der Ukraine erklären den Preisanstieg seit letztem Herbst. Und dies sind nur die Anfänge eines nachhaltigen Anstiegs der Energiekosten. Die Anpassung an die Welt von morgen erfordert heute eine Änderung der Gewohnheiten. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass das Tanken einmal 100 € kosten könnte? Die ständigen Preiserhöhungen machen die Autofahrer mürbe, zumal die Preise, die jeden Freitag veröffentlicht werden, sehr unterschiedlich sind. So zahlt man für einen Liter Diesel, der derzeit in Frankreich mit etwa 1,70 € angezeigt wird, in ländlichen Gebieten im Durchschnitt 15 Cent mehr. Noch größer ist für das bleifreie SP95. Auf dem Land wird für einen Liter 17 bis 24 Cent mehr verlangt als in den Großstädten, wo er etwa 1,75 € kostet. Genau dieses Gefühl, anders behandelt zu werden, hatte viele Gelbwesten Ende 2018 da…

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  • Paris will Fahrverbot für Autos in der Innenstadt um zwei Jahre verschieben

    Paris will Fahrverbot für Autos in der Innenstadt um zwei Jahre verschieben

    Die Stadtverwaltung liess am Donnerstag verlauten, man wolle die starke Reduzierung des Auto- und Motorradverkehrs im Herzen der Stadt um zwei Jahre verschieben, da man mehr Zeit für die Umsetzung benötigte. Das Fahrverbot für das Pariser Stadtzentrum wurde im vergangenen Mai angekündigt und sollte in diesem Jahr in Kraft treten. Der Innenstadtbezirk umfasst die beiden Seine-Inseln, deren Wahrzeichen die Kathedrale Notre-Dame und die Sainte-Chapelle sind, sowie die verwinkelten Gassen des Marais. Ein großer Teil des historischen linken Ufers und des Viertels Saint-Germain-des-Pres wäre ebenfalls Teil der so genannten „ruhigen Zone“, die mit Ausnahme von Anwohnern, Taxis und Geschäftsleuten für den Durchgangsverkehr gesperrt ist. Es ist eines von mehreren Projekten der sozialistischen Bürgermeisterin Anne Hidalgo, um eine der grössten Städte Europas grüner zu machen und die chronische Luftverschmutzung zu bekämpfen. Straßen sollen für Fußgänger zurückgewonnen und Fahrräder und andere Ve…

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  • Streiks: SNCF im Südwesten und RATP in Ile-de-France…

    Streiks: SNCF im Südwesten und RATP in Ile-de-France…

    Der Zugverkehr wird am Freitag durch Streiks bei der SNCF in der Region Nouvelle-Aquitaine und bei der RATP in der Region Ile-de-France beeinträchtigt. Es wird mit erheblichen Störungen gerechnet.

    Heute ist mal wieder ein schlechter Tag für Arbeitnehmer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, oder für Familien während der Schulferien. Streiks werden den Verkehr in der Region Nouvelle-Aquitaine bei der SNCF und in der Region Ile-de-France bei der RATP beeinträchtigen.

    Lesen Sie auch: Massive Streiks bei der Bahn: Am Freitag werden starke Verkehrsstörungen erwartet

    SNCF – Zugverkehr in der Region Nouvelle-Aquitaine.
    Die Weichensteller der SNCF in der Region Nouvelle-Aquitaine sind in den streik getreten. Die Forderungen der Gewerkschaften beziehen sich auf die Arbeitszeit und die Löhne.

    Der Arbeitskampf begann bereits am Donnerstag, 17. Februar um 19 Uhr und wird bis Samstag, 19. Februar um 8 Uhr andauern.

    Der TER-Verkehr ist für den ganzen Tag stark beeinträchtigt. Im Bahnhof Bordeaux Saint-Jean sind heute überheupt keine TER-Züge vorgesehen. Am Freitagmorgen verkehren ausserdem keine TGV Inoui oder Ouigo in der Region Nouvelle-Aquitaine. Am Freitagnachmittag sollen bis 20 Uhr Ersatzzüge eingesetzt werden. Zwei Ausnahmen: Paris/La Rochelle und Paris/Angoulême, für die keinerlei Zugverkehr vorgesehen ist. Auch am Samstagmorgen wird der Verkehr von TGV, Intercités und TER weiterhin stark beeinträchtigt sein. Die Wiederaufnahme des normalen Verkehrs soll nach und nach ab Samstagmorgen 8 Uhr beginnen.

    RATP-Verkehr in der Region Ile-de-France

    Die Gewerkschaften rufen die Mitglieder auf, für Lohnerhöhungen zu streiken. Bei den traditionellen jährlichen Verhandlungen wurde bisher keine Einigung erzielt.

    Der Streik findet nur am Freitag, den 18. Februar statt und ist nicht verlängerbar.

    Die Metrolinien 2, 3a, 5, 7a, 8, 10, 11 und 12 sind vollständig gesperrt. Die Linien 3, 4, 6, 7, 9 und 13 fahren nur zu den Hauptverkehrszeiten (6.30 bis 9.30 Uhr und 16.30 bis 19.30 Uhr). Die automatischen Linien 1 und 14 fahren normal. Die RER A und B fahren teilweise von 6:30 bis 20:30 Uhr. Auch das Bus- und Straßenbahnnetz ist stark beeinträchtigt.

    Auswirkungen sind auch in Okzitanien zu spüren.
    Die in Okzitanien vorgesehenen TER, TGV und Intercités fahren am Freitag, dem 18. Februar, normal. Der Streik in Nouvelle-Aquitaine wird jedoch einige Auswirkungen im Südwesten haben: Die TGV-Züge Paris Toulouse/Paris sind betroffen, da sie über Bordeau fahren, und die TER-Linien von Toulouse nach Agen oder Brive sind betroffen. Die SNCF kündigt an, dass zwischen Bordeaux und Marseille nur jeder dritte Zug (Intercités) verkehrt, davon zwei nur eingeschränkt von Toulouse nach Marseille. Zwischen Toulouse und Hendaye sind 2 von 3 Zügen vorgesehen. Auf der Strecke Paris-Cahors wird eine Hin- und Rückfahrt der Intercités gestrichen.