Autor: Nachrichten

  • Emmanuel Macron befürwortet „gezielte europäische Sanktionen“ gegen Moskau

    Emmanuel Macron befürwortet „gezielte europäische Sanktionen“ gegen Moskau

    Nach der Anerkennung der abtrünnigen Donbass-Regionen durch Russland sagt Emmanuel Macron, er befürworte „gezielte europäische Sanktionen“ gegen Moskau. Worum könnte es sich dabei handeln? Die gezielten Sanktionen könnten sich insbesondere gegen russische Oligarchen richten, die Wladimir Putin nahestehen und deren Konten und Vermögenswerte in Europa eingefroren würden. Diese Option wird von Josep Borrell, dem Chef der EU-Diplomatie, ernsthaft in Betracht gezogen. Generell arbeitet die EU nach eigenen Angaben an einem ganzen Bündel von Maßnahmen, deren Grad der Umsetzung von Russlands militärischem Engagement abhängen würde. Ursula Von der Leyen ist der Ansicht, dass Russland im Falle eines von Moskau angezettelten Krieges aufgrund der von Europa verhängten Finanzsanktionen praktisch von den internationalen Märkten abgeschnitten wäre. Die Kommissionspräsidentin spricht auch von Wirtschaftssanktionen, die Güter betreffen, die von Europäern hergestellt werden und auf die Russland bei der …

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  • Olivier Véran plant Ende des Impfpasses für Mitte März

    Olivier Véran plant Ende des Impfpasses für Mitte März

    Nachdem die Zahl der Covid-19-Ansteckungen ständig sinkt, sagt Olivier Véran, dass nun noch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen unter 1.500 sinken muss, um den Impfpass abschaffen zu können. Gesundheitsminister Olivier Véran wurde am Dienstag, 22. Februar, im Senat zum möglichen Ende des Impfpasses angehört. Zum ersten Mal wurde vom Minister vor dem Informationsausschuss des Senats eine konkrete Zahl genannt: „Wir müssten wieder auf unter 1.500 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen kommen, damit man davon ausgehen kann, dass das normale Funktionieren der Krankenhäuser wiederhergestellt ist“. Aber das ist nicht der einzige Faktor, den Olivier Véran besonders unterstreicht. Die Vermehrungsrate des Virus muss unbedingt und dauerhaft unter 1 liegen und die Inzidenzrate „bei 300 oder maximal 500“, um eine Aufhebung der Beschränkungen ins Auge fassen zu können. Wenn die Situation so bleibt, wie sie sich derzeit darstellt, sollten die genannten Schwellenwerte „in höchstens…

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  • Präsidentschaftswahlen: Franzosen beurteilen laut Umfrage die Bilanz von Emmanuel Macron streng

    Präsidentschaftswahlen: Franzosen beurteilen laut Umfrage die Bilanz von Emmanuel Macron streng

    Das Politbarometer Odoxa – Mascaret für den Monat Februar, das auch für La Dépêche du Midi erstellt wurde, zeigt, dass die Franzosen ungeduldig darauf warten, dass Emmanuel Macron sich endlich entscheidet, offiziell als Kandidat anzutreten. Auch wenn er Favorit ist, wird die Bilanz des Staatschefs streng beurteilt. Emmanuel Macron ist der grösste Favorit für die Präsidentschaftswahlen, obwohl er seine Kandidatur noch nicht bekannt gegeben hat. Laut dem Politbarometer Odoxa – Mascaret für den Monat Februar, das für LCP – Assemblée Nationale, Public Sénat und La Dépêche du Midi erstellt wurde, verbessert sich die Popularität des scheidenden Präsidenten im Februar: 41 %; + 2 Punkte. Er geht mit einem deutlich höheren Zustimmungsniveau als seine Vorgänger in die Präsidentschaftswahlen. „Seine Popularität ist sehr hoch bei den Anhängern der linken Parteien (48% bei der PS und 49% bei EELV), die sich weitgehend damit abgefunden haben, dass ihr Lager im April nicht gewinnen wird. Bei den LR-S…

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  • Wegen Unterstützung für Emmanuel Macron wird ein Bürgermeister dreimal angegriffen

    Wegen Unterstützung für Emmanuel Macron wird ein Bürgermeister dreimal angegriffen

    Der Bürgermeister von Saint-Côme-du-Mont im Département Manche wurde zum dritten Mal innerhalb weniger Monate Opfer einer Agression, weil er Emmanuel Macron politisch unterstützt hatte. Der Bürgermeister von Saint-Côme-du-Mont (Manche), Bernard Denis, wurde in der Nacht von Mittwoch, 16. Februar, auf Donnerstag, 17. Februar, zum dritten Mal wegen seiner Unterstützung für Präsident Emmanuel Macron angegriffen, wie France Bleu Cotentin am Montag, dem 21. Februar, berichtete. Am Donnerstag, dem 17. Februar, erstattete Bernard Denis deshalb bei der Gendarmerie Anzeige, nachdem er ein Graffiti an seinem Haus entdeckt hatte: „Du hast Macron unterstützt, wenn er gewählt wird, wirst du mit einer Kugel im Kopf sterben“, stand auf dem Schriftzug. Der Bürgermeister hatte bereits im vergangenen Dezember Anzeige erstattet, nachdem in der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember drei seiner Familienautos in Brand gesteckt worden waren. Auch damals war an der Wand seines Hauses ein Graffiti entdeckt worden: …

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  • Covid-19: 83 Insassen im Gefängnis von Saint-Martin-de-Ré positiv getestet

    Covid-19: 83 Insassen im Gefängnis von Saint-Martin-de-Ré positiv getestet

    Covid-19 infiziert in französischen Gefängnissen weiterhin sowohl Häftlinge als auch Gefängnispersonal. An diesen überfüllten Orten zirkuliert das Virus rasend schnell und kann eine große Anzahl von Menschen anstecken, wie derzeit im Gefängnis von Sainte-Martin-de-Ré in der Charente-Maritime. In der Haftanstalt von Saint-Martin-de-Ré (Charente-Maritime) wurden 83 Häftlinge positiv auf Covid-19 getestet, davon 76 bei einem Massenscreening von 141 Personen am vergangenen Freitag, 18. Februar. Dies meldete Franceinfo am Montag, 21. Februar, unter berufung auf die Gefängnisverwaltung und die Gewerkschaft Force Ouvrière (FO). Bereits Anfang Februar wurden mehrere Corona-Fälle festgestellt, Mitte Februar waren es bis zu 35 Fälle bei den Häftlingen. Die Gewerkschaft FO und die Gefängnisleitung haben nach dem Auftreten des dritten Covid-Falls bei der regionalen Gesundheitsbehörde von Nouvelle-Aquitaine eine „Cluster-Erklärung“ abgegeben, um ein allgemeines Screening zu beantragen, so die Gewer…

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  • Präsidentschaftswahlen: 15% der französischen Wähler sind falsch in den Wählerlisten eingetragen

    Präsidentschaftswahlen: 15% der französischen Wähler sind falsch in den Wählerlisten eingetragen

    Eine der Unbekannten bei der kommenden Präsidentschaftswahl ist die Wahlenthaltung. Es gibt diejenigen, die nicht zur Wahl gehen werden, aber es gibt auch diejenigen, die nicht richtig in die Wählerlisten eingetragen sind. Fast 7,5 Millionen Franzosen, d. h. 15% der Wähler, sind derzeit auf einer Liste eingetragen, die nicht mit ihrem Wohnort übereinstimmt. Sie haben nur noch bis zum 4. März Zeit, das zu ändern. Mit einer Handvoll Flugblättern bewaffnet versuchen Jugendliche der Vereinigung „Tous élus“ (Alle gewählt), die Studierenden davon zu überzeugen, sich neu in die Wählerlisten einzutragen. Einige sind nach einem Umzug im falschen Wahllokal registriert. Sie tragen den Spitznamen „mal inscrits“ (falsch Eingeschriebene). Indem sie den QR-Code auf dem Flugblatt scannen, werden sie angeleitet, ihre Registrierung zu aktualisieren. Ziel des Vereins: Bekämpfung der Wahlabstinenz. Laut dem Statistik-Institut Insee sind zwar 94% der Franzosen, die sich im Wahlalter befinden, in die Wähler…

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  • Ukraine-Krise: Emmanuel Macron beruft außerordentlichen Verteidigungsrat ein

    Ukraine-Krise: Emmanuel Macron beruft außerordentlichen Verteidigungsrat ein

    Am Montagabend, 21. Februar, berief Emmanuel Macron einen nationalen Verteidigungsrat ein, der sich mit den Spannungen zwischen Russland und der Ukraine befasst. Der Journalist Jean-Baptiste Marteau berichtet für France 2 aus dem Elysée-Palast in Paris. Am Montag, dem 21. Februar, berief Emmanuel Macron einen nationalen Verteidigungsrat ein. Er wurde „in aller Eile einberufen, ohne die Erklärung des Kremls abzuwarten“, berichtet der Journalist Jean-Baptiste Marteau vom Elysée-Palast aus Paris. „Es wird bereits betont, dass die Anerkennung der Unabhängigkeit der abtrünnigen ukrainischen Provinzen durch Moskau völlig gegen die Minsker Vereinbarungen verstoßen würde“, so der Journalist weiter. Auf den Minsker Vereinbarungen basierten bisher alle Versuche einer diplomatischen Einigung. Die Reaktion des Westens koordinieren Das Ziel der Sitzung des Verteidigungsrates ist es, „die Reaktion des Westens auf diese neue Provokation von Wladimir Putin bestmöglich zu koordinieren“ und „jede russi…

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  • Kraftstoffe: Dieselpreis erreicht neuen Rekord und steigt auf über 1,70 € pro Liter

    Kraftstoffe: Dieselpreis erreicht neuen Rekord und steigt auf über 1,70 € pro Liter

    Vom 12. bis 18. Februar 2022 haben die Kraftstoffpreise einen neuen Rekord aufgestellt, wie aus den Zahlen hervorgeht, die das Ministerium für den ökologischen Übergang am Montag veröffentlichte. Ein Liter Dieselkraftstoff wird nun im Durchschnitt für über 1,70 € pro Liter verkauft, ein Rekord. Am Montag, 21. Februar, veröffentlichte das Ministerium für den ökologischen Übergang die Daten zu den durchschnittlichen Kraftstoffpreisen zwischen dem 12. und 18. Februar 2022. Das Ministerium berechnet jede Woche den durchschnittlichen Verkaufspreis pro Liter der verschiedenen Kraftstoffe für alle französischen Tankstellen. Der Durchschnitt wird von Freitag bis Freitag ermittelt, und die Zahlen werden am Montag veröffentlicht. Und wie jede Woche stiegen die Preise an den Zapfsäulen auch diesmal wieder. Was ist die Ursache dafür? Geopolitische Spannungen (z. B. die Ukraine-Krise) und das weiterhin begrenzte Angebot durch die großen Förderländer. Bleifrei 95-E10 ist seit Anfang des Jahres um 10 Cent gestiegen. Ein Liter Dieselkraftstoff wurde vom 12. bis 18. Februar im Durchschnitt für 1,7051 € pro Liter verkauft, was einen neuen Rekord darstellt. Der durchschnittliche Preis an den Zapfsäulen für Bleifrei 95-E10 steigt auf 1,7618 € pro Liter. Dieser Kraftstoff ist seit dem 1. Januar um mehr als 10 Cent gestiegen. In der letzten Woche stieg Bleifrei 95-E10 um 1,3 Cent und Dieselkraftstoff um 0,6 Cent. Lesen Sie auch: Dieselpreis: Landwirte blockieren das Benzindepot Lespinasse nördlich von Toulouse Um die Kosten abzufedern, hatte die Regierung eine Inflationszulage von 100 € angekündigt, die an 38 Millionen Franzosen gezahlt wird. Das Kilometergeld wurde um 10 % angehoben.
  • Airbus: Kuwait Airways kauft 31 Flugzeuge für 5.3 Milliarden Euro

    Airbus: Kuwait Airways kauft 31 Flugzeuge für 5.3 Milliarden Euro

    Die Fluggesellschaft Kuwait Airways gab am Montag bekannt, dass sie im Rahmen einer Umstrukturierung eines 2014 mit dem europäischen Luftfahrthersteller geschlossenen Abkommens insgesamt 31 Airbus-Flugzeuge für sechs Milliarden US-Dollar (ca. 5,3 Milliarden Euro) kaufen wolle.

    Die beiden Parteien erzielten diese Einigung nach schwierigen Verhandlungen im Anschluss an Untersuchungen zu Bestechungsvorwürfen rund um das Abkommen von 2014, das ursprünglich den Kauf von 25 Airbus-Flugzeugen vorsah und später auf 28 aufgestockt wurde. „Wir konnten uns auf eine wichtige Umstrukturierung einigen, die Kuwait Airways (KAC) in eine viel bessere Position bringen wird, um in den nächsten 15 Jahren erfolgreich zu sein“, sagte der CEO von KAC, Ali Al-Dukhan, auf einer Pressekonferenz in Kuwait.

    Die veränderte Vereinbarung sieht den Kauf von drei neuen Airbus-Flugzeugen vor und erhöht die Gesamtzahl der gekauften Flugzeuge auf 31: 9 Airbus A320neo, sechs A321neo, drei A321neo LR, vier A330-800neo, sieben A330-900neo und zwei A350-900. „Wir hatten vier Monate lang ernsthafte und professionelle Verhandlungen, die zeitweise hitzig waren, aber immer mit Respekt und Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche der jeweils anderen Seite geführt wurden“, sagte Ali Al-Dukhan.

    Im Jahr 2014 bestellte die KAC 15 Airbus 320neo und 10 Airbus-350, deren Auslieferung 2019 begann. Im Februar 2020 wurde ein Parlamentsausschuss eingerichtet, um mutmaßliche Bestechungen in Zusammenhang mit dem Kauf zu untersuchen, nachdem Airbus eine Rekordstrafe gezahlt hatte, um eine Strafverfolgung in einem Korruptionsfall zu vermeiden. Die Vorwürfe bezogen sich auf Bestechungsgelder, die Airbus gezahlt hatte, um den Verkauf von 25 Passagierflugzeugen an die Fluggesellschaft Kuwait Airways zu sichern.

    Vor einigen Tagen erst hat Airbus für das Jahr 2021 einen Rekordgewinn von 4.2 Milliarden Euro bekannt gegeben.

  • Sturm über Nordfrankreich: Ehepaar in den Siebzigern ertrinkt im Ärmelkanal

    Sturm über Nordfrankreich: Ehepaar in den Siebzigern ertrinkt im Ärmelkanal

    Zwei Tage nach dem Sturm Eunice im Ärmelkanal hatten mehrere Departements im Nordwesten Frankreichs am Sonntag mit dem Sturm Franklin zu kämpfen. Starke Winde und Regen trafen auf eine bereits geschwächte Infrastruktur. Ein siebzigjähriges Ehepaar wurde in seinem Auto von einer Welle mitgerissen. Es überlebte nicht.

    Am Montagmorgen, dem 21. Februar, wurden die Rettungskräfte mobilisiert, um einen Kleinwagen aus dem Wasser zu ziehen. Das stellte sich als schwieriges Unterfangen heraus, da die Straßen immer noch vom Flutwasser bedeckt sind. In der Nacht haben hier zwei 70-Jährige ihr Leben verloren. Als die Opfer am Sonntagabend gegen 22 Uhr den Notruf wählten, befanden sie sich in Bricqueville-sur-Mer (Manche) auf einer überfluteten Straße, die während des Sturms von den Wellen überrollt wurde. Offensichtlich wurde der Kleinwagen von den Wellen mitgerissen. Eine Stunde später konnte das Auto von einem Hubschrauber im Wasser gesichtet werden, die beiden Insassen wurden tot in ihrem Fahrzeug aufgefunden. Hervé Bougon, Bürgermeister der Stadt Bricqueville-sur-Mer, reagiert: „Das ist ein menschliches Drama“.

    Sturmböen mit über 170 km/h
    Dies sind bislang die einzigen bekannten Opfer des Sturms Franklin, der die ganze Nacht über Nordfrankreich fegte. Ungewöhnlich starke Böen trafen auf die Strände von Dünkirchen, Spitzengeschwindigkeiten von über 170 km/h wurden im Norden gemessen. Auch am Montagmorgen wehte der Wind immer noch sehr stark. Der Sturm traf weniger als 48 Stunden nach einem vorherigen Sturm namens Eunice auf Nordfrankreich und erneut wurden Tausende von Einwohnern von der Stromversorgung abgeschnitten. Am Montagmorgen waren 16.000 Haushalte betroffen und aufgrund der schlechten Wetterbedingungen verzögern sich die Reparaturen der Leitungen.