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  • Nizza: 5 Polizisten wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ verhaftet

    Nizza: 5 Polizisten wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ verhaftet

    Die Staatsanwaltschaft von Nizza leitete am Dienstag eine Untersuchung wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ ein.

    Laut Christian Estrosi, dem Bürgermeister von Nizza (Alpes-Maritimes), sind die Vorfälle „äußerst schwerwiegend“ und „äußerst verstörend“. Fünf Beamte der Stadtpolizei wurden am Dienstag, dem 12. April, im Rahmen einer Untersuchung wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ in Polizeigewahrsam genommen und von der Stadt vorläufig suspendiert, wie die Staatsanwaltschaft von Nizza mitteilte.

    Laut der regionalen Tageszeitung Nice-Matin, die den Fall aufgedeckt hatte, ging es darum, dass ein junger Mann, der am Montag ein Fahrzeug der Stadtpolizei mit Farbe besprüht haben soll, von diesen Beamten in einen der Parks der Stadt verbracht und verprügelt wurde. Bilder einer Videoüberwachung sollen jedoch zeigen, wie das vermeintliche Opfer von den Beamten in das Fahrzeug gezerrt wurde.

    „Ich habe den Generaldirektor der Polizeidienste sofort aufgefordert, sie vorsorglich zu suspendieren“, reagierte Christian Estrosi und versprach: „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werden Verfahren eingeleitet, um die Entlassung derjenigen zu erreichen, die diese Taten begangen haben, und die Stadt wird als Zivilklägerin auftreten“.

    Der Polizeigewahrsam der fünf Beamten wurde am späten Dienstagnachmittag verlängert, wie die Staatsanwaltschaft von Nizza mitteilte.

  • Präsidentschaftswahlen: Die Vorschläge von Marine Le Pen und Emmanuel Macron zu Europa

    Präsidentschaftswahlen: Die Vorschläge von Marine Le Pen und Emmanuel Macron zu Europa

    Eine gegensätzliche Vision für ein Europa der Verteidigung… Marine Le Pen die Euroskeptikerin, Emmanuel Macron der Europolitiker: Europa ist ein Streitpunkt zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten. Marine Le Pen (RN) will zwar nicht mehr aus der EU austreten oder den Euro aufgeben, möchte aber den Vorrang des französischen Rechts vor dem europäischen Recht wiederherstellen. Dieser Schritt wurde bereits von Polen versucht, was von der Europäischen Kommission prompt abgestraft wurde. Die RN-Kandidatin möchte außerdem den Beitrag Frankreichs zum EU-Haushalt um 5 Milliarden Euro senken. Eine gegensätzliche Vision für eine gemeinsame Verteidigung Emmanuel Macron seinerseits möchte ein geeintes und starkes Europa. Um die illegale Einwanderung zu bekämpfen, möchte er den Schengen-Raum reformieren, während Marine Le Pen die Kontrollen an den framnzösischen Grenzen wieder einführen möchte. Beide wollen, dass Frankreich bei den Strompreisen unabhängiger vom europäischen Markt wird. Schl…

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  • Die Banque de France senkt Wachstumsprognose für das erste Quartal 2022 auf 0.25%

    Die Banque de France senkt Wachstumsprognose für das erste Quartal 2022 auf 0.25%

    Die Banque de France rechnete ursprünglich mit einem Wachstum von 0,5 %. In einer neuen Prognose geht sie von einem Wachstum von nur noch 0,25% aus. Der Krieg in der Ukraine zeigt erste Auswirkungen auf die französische Wirtschaft.

    Die Banque de France senkte am Dienstag ihre Wachstumsprognose für die französische Wirtschaft im ersten Quartal von +0,5% auf +0,25%, was auf die ersten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine zurückzuführen ist. „Nachdem das BIP (Bruttoinlandsprodukt) im dritten Quartal 2021 sein Vorcoronaniveau wieder erreicht hatte, früher als der EU-Durchschnitt, wird es auch weiterhin wachsen“, allerdings „aufgrund des internationalen Umfelds moderater“, so die Banque de France in ihrer monatlichen Konjunkturprognose.

    Im vierten Quartal 2021 war das BIP um 0,7% gewachsen. „Der Monat März war vom Krieg in der Ukraine geprägt, dessen erste Auswirkungen auf die französische Wirtschaft spürbar sind. Darüber hinaus hat China angesichts des Wiederaufflammens der Covid-19-Epidemie in einigen Regionen wieder Lockdownmaßnahmen eingeführt, was Lieferschwierigkeiten bei den Unternehmen verstärkt haben könnte“, betonte die französische Zentralbank.

    Mitte März bereits hatte die französische Statistikbehörde Insee mitgeteilt, dass sie für das erste Quartal mit einem Wachstum von 0,3% rechnete, wobei der Konsum der privaten Haushalte voraussichtlich um 0,5% zurückgging, da ihre Kaufkraft aufgrund der Inflation um 1,4% gesunken war. Die Wirtschaftstätigkeit nahm im ersten Quartal weiter zu, vor allem im Dienstleistungssektor, insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe, das sich allmählich von den epidemiebedingten Einschränkungen erholt.

    In der Industrie alleerdings ist die Lage uneinheitlicher. Bereits im Februar überraschte die französische Industrieproduktion die Ökonomen mit einem Rückgang um 0,9%, wie aus den Daten des Insee hervorgeht, und im März soll sich die Lage noch weiter verschlechtert haben. Die Automobilbranche, deren Lieferketten inzwischen stark vom Konflikt in der Ukraine betroffen sind, verzeichnete einen Rückgang der Geschäftstätigkeit. Und jetzt gaben 89% der von der Banque de France befragten Unternehmen an, dass sie mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen haben. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als im Februar.

    Die Nahrungsmittelindustrie ist vom Krieg in der Ukraine stark betroffen.
    Eine weitere Folge des Krieges in der Ukraine ist auch, dass die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft unter Versorgungsproblemen leiden, da die Ukraine ein wichtiger Lieferant insbesondere von Sonnenblumenöl und Futtergetreide ist. Wie die Banque de France mitteilt, berichten nun 59% dieser Unternehmen von Schwierigkeiten, gegenüber 45% im Februar (+14 Punkte). Für den Monat April sieht die Zentralbank eine „starke Unsicherheit“, insbesondere in der Industrie, auch wenn die Unternehmen immer noch mit einem leichten Wachstum rechnen.

    Dienstleistungen sollen sich weiterhin gut entwickeln, während die Bauunternehmen mit einem „sehr leichten Rückgang“ ihrer Tätigkeit rechnen.

  • Präsidentschaftswahlen: Welche Rolle spielt der Krieg in der Ukraine im Wahlkampf?

    Präsidentschaftswahlen: Welche Rolle spielt der Krieg in der Ukraine im Wahlkampf?

    Der Krieg in der Ukraine geht auch am Montag, dem 11. April, weiter. Das Thema spielt auch im Präsidentschaftswahlkampf zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron eine Rolle. Vor fünf Jahren, vor den Präsidentschaftswahlen 2017, wurde Marine Le Pen von Wladimir Putin empfangen und offen unterstützt. Eine Unterstützung, die ihr nun aufgrund des Krieges in der Ukraine Probleme bereitet. Die Kandidatin wurde von vielen Franzosen wegen ihrer Verbindungen zum russischen Präsidenten kritisiert. Für Macron bleibt das Gespräch mit Wladimir Putin trotz des Krieges eine Strategie, die er als Präsident in den letzten fünf Jahren verfolgt hat. Bereits als frisch gewählter Präsident hatte er den russischen Amtskollegen in Versailles (Yvelines) empfangen. „Nachgiebigkeit gegenüber Herrn Putin sollte man nicht bei mir suchen“.Wenige Tage vor der Invasion in der Ukraine wurde der französische Präsident in Moskau empfangen. Ein Besuch am langen weissen Tisch, dessen Bilder um die Welt gingen. Emmanuel …

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  • Pariser Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen gegen die Partei von Eric Zemmour ein

    Pariser Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen gegen die Partei von Eric Zemmour ein

    Die Cnil (Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés) stellte fest, dass es während des Wahlkampfs eine verbotene Nutzung personenbezogener Daten, die religiöse Überzeugungen offenlegten, gegeben habe. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, nachdem das Team des Präsidentschaftskandidaten Eric Zemmour SMS-Nachrichten an Franzosen jüdischen Glaubens verschickt hatte. Dies meldete Franceinfo am Dienstag, 12. April, unter Berufung auf die Pariser Staatsanwaltschaft. Lesen Sie auch: Präsidentschaftswahlen: Untersuchung wegen SMS von Eric Zemmour an jüdische Franzosen Nach zwei Anzeigen von zwei jüdischen Vereinigungen, der Union des étudiants juifs de France (UEJF) und der Vereinigung J’accuse AIPJ, wurde diese Untersuchung wegen „Besitz, Aufbewahrung, Speicherung, Übermittlung von personenbezogenen Daten außerhalb des gesetzlich vorgesehenen Rahmens“ und „Weitergabe an einen Dritten ohne Genehmigung und Zweckentfremdung einer Datei mit…

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  • Präsidentschaftswahlen: Was Macron und Le Pen in wirtschaftlicher Hinsicht unterscheidet

    Präsidentschaftswahlen: Was Macron und Le Pen in wirtschaftlicher Hinsicht unterscheidet

    Marine Le Pen und Emmanuel Macron schlagen sehr unterschiedliche Lösungen für wirtschaftliche Themen vor, z. B. bei den Energiepreisen oder den Renten. Es ist ein Schlüsselthema für die Franzosen und zeigt die Gegensätze zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen. Die Kandidatin des Rassemblement National will die Mehrwertsteuer auf 100 Produkte des täglichen Bedarfs abschaffen. Der scheidende Präsident schlägt hingegen einen Lebensmittelscheck vor, um sozial schwache Haushalte zu unterstützen. Im Hinblick auf die Regulierung der Energiepreise will Marine Le Pen die Mehrwertsteuer für Kraftstoff, Gas und Strom auf 5,5% senken. Emmanuel Macron verspricht, den Preisstopp so lange wie nötig und die Senkung der Benzinpreise an der Zapfsäule um 18 Cent mindestens bis zum Sommer beizubehalten. Welche Vorschläge gibt es für die Renten?Auch die Rentenfrage spaltet die Meinungen. Der scheidende Präsident und Kandidat möchte das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre mit einer Mindestrente von 1.100 …

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  • Reisen: SNCF öffnet Verkauf von 10-Euro-Tickets mit neuem Zugangebot

    Reisen: SNCF öffnet Verkauf von 10-Euro-Tickets mit neuem Zugangebot

    Rund 60.000 Fahrkarten wurden seit Montag für den zweijährigen Testbetrieb der SNCF mit preiswerten Bummelzügen zwischen Paris und Lyon sowie Paris und Nantes verkauft. Die Strecke Paris-Nantes bietet drei tägliche Hin- und Rückfahrten mit einer Reisezeit zwischen 3 Stunden 30 Minuten und 4 Stunden 15, gegenüber 2 Stunden 20 mit dem TGV. Auf der Strecke Paris-Lyon gibt es ab sofort zwei tägliche Hin- und Rückfahrten mit einer Fahrzeit zwischen 4 Stunden 45 und 5 Stunden 15, gegenüber zwei Stunden mit dem TGV. Die Fahrkarten kosten zwischen 10 und 30 Euro – und nur 5 Euro für Kinder unter 12 Jahren – und werden als besonders preisgünstige Alternative zu den TGV-Zügen angeboten. Zehntausende von Fahrkarten wurden bereits verkauft, weil Reisende, die Zeit haben, von den niedrigen Preisen profitieren wollen. Das zeigt deutlich, dass es viele Menschen gibt, die gerne etwas mehr Zeit in Kauf nehmen, um von A nach B zu kommen. Die SNCF hat angekündigt, dass das Angebot zunächst zwei Jahre lang getestet werden soll. Lesen Sie auch: Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge Als Gegenleistung für die Möglichkeit, die französische Landschaft länger und ruhiger genießen zu können, müssen die Fahrgäste in älteren Corail-Zügen reisen, die aus den 1980er Jahren stammen. Sie haben einen frischen rosa Anstrich erhalten und wurden innen aufgemöbelt, aber nicht wirklich modernisiert. Das bedeutet auch, dass es kaum Steckdosen und kein WLAN gibt, so dass die Züge für Berufspendler oder Geschäftsreisende wahrscheinlich nicht das ideale Verkehrsmittel sind. Wer hingegen wenig Geld und mehr Zeit zur Verfügung hat, für den ist das neue Angebot mit Sicherheit sehr attraktiv. Die Tochtergesellschaft der SNCF, die das neue Projekt betreibt, hat versprochen, die Inneneinrichtung der Züge zu erneuern, wenn sich der Service als erfolgreich erweist.
  • Präsidentschaftswahlen: Untersuchung wegen SMS von Eric Zemmour an jüdische Franzosen

    Präsidentschaftswahlen: Untersuchung wegen SMS von Eric Zemmour an jüdische Franzosen

    Die Nationale Kommission für Informatik und Freiheitsrechte (CNIL) leitete am Montag eine Untersuchung ein, nachdem bekannt geworden war, dass der rechtsextreme Kandidat SMS-Mitteilungen an Franzosen jüdischen Glaubens verschickt hatte. Am Freitagabend, zwei Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen, erhielten Tausende von Franzosen eine SMS des rechtsextremen Kandidaten Zemmour mit dem Titel „Nachricht von Eric Zemmour an die Franzosen jüdischen Glaubens“, berichtet der Sender BFMTV. In dieser SMS führt ein Link zur Website des Kandidaten, der in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen 7% erreichte, zu einem Text, der explizit an jüdische Franzosen gerichtet ist. BFMTV befragte einen der Verantwortlichen für die Kampagne von Eric Zemmour, der erklärte, dass diese gezielte politische Werbung mithilfe eines Brokers für persönliche Daten eingerichtet worden sei. Allerdings ist die Verwendung von persönlichen Daten, die religiöse Überzeugungen offenlegen, laut der Nationale…

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  • Neue Sandwolke aus der Sahara: Welche Regionen werden am stärksten betroffen sein?

    Neue Sandwolke aus der Sahara: Welche Regionen werden am stärksten betroffen sein?

    Eine neue Sandwolke aus der Sahara trifft auf den Süden Frankreichs und wird sich in den kommenden Tagen voraussichtlich über das ganze Land ausbreiten.

    Mehrere Meteorologen sagten einen kräftigen Schirokko-Wind aus dem Süden voraus, der für diese neue Sand-Episode verantwortlich ist. Am 15. und 28. März war es zu ähnlichen Sahara-Sandwinden gekommen.

    Nach unterschiedlichen Vorhersagen wird wahrscheinlich das ganze Land von dieser neuen Sandwolke aus der Sahara betroffen sein. Das Phänomen hat seinen Ursprung in einem Tiefdruckgebiet, das sich „über dem zentralen Atlantik positionieren wird, während sich gleichzeitig ein Hochdruckgebiet von Algerien über Zentralfrankreich bis nach Deutschland ausdehnen wird“, meldet La Chaîne Météo.

    Lesen Sie auch: Wetter: Riesige Sandwolke aus der Sahara soll nächste Woche über Frankreich fegen

    Von Montag bis Mittwoch werden laut La Chaîne Météo vor allem die südlichen und westlichen Regionen Frankreichs von diesem Sandstaub aus der Sahara betroffen sein. „In Aquitanien und vor allem in den Pyrenäen wird das Phänomen am deutlichsten sichtbar sein: Der Schnee wird sich wieder mit einer ockerfarbenen Tönung überziehen“.

  • Präsidentschaftswahlen: Nicolas Sarkozy will im zweiten Wahlgang für Emmanuel Macron stimmen

    Präsidentschaftswahlen: Nicolas Sarkozy will im zweiten Wahlgang für Emmanuel Macron stimmen

    Der ehemalige Präsident spricht von der „Bedeutung der bevorstehenden Entscheidungen“, um seine Entscheidung zu rechtfertigen. „Das Interesse Frankreichs muss unsere einzige Richtschnur sein“. Nicolas Sarkozy hat sein Schweigen gebrochen. Der ehemalige Präsident der Republik kündigte in einer Nachricht in den sozialen Netzwerken am Dienstag, 12. April, an, dass er in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen für Emmanuel Macron stimmen werde. „Ich werde für Emmanuel Macron stimmen, weil ich glaube, dass er die nötige Erfahrung angesichts einer schweren internationalen Krise hat, die komplexer ist als je zuvor“, schrieb er, aber auch „weil sein Wirtschaftsprojekt die Aufwertung der Arbeit in den Mittelpunkt aller seiner Prioritäten stellt, weil sein europäisches Engagement klar und unzweideutig ist“.

    „Die Bedeutung der anstehenden Entscheidungen zwingt mich, meine Zurückhaltung aufzugeben, um in aller Klarheit zu sagen, wi…

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