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  • Verschmutzung durch Plastik: Mikroplastik in den Lungen lebender Menschen gefunden

    Verschmutzung durch Plastik: Mikroplastik in den Lungen lebender Menschen gefunden

    Britische Forscher melden, Mikroplastikpartikel in Teilen der Lunge nachgewiesen zu haben. Den Wissenschaftlern gelang es, zwölf verschiedene Arten von Plastik zu identifizieren. Sie sind in den Ozeanen, auf unseren Tellern und sogar in den Seen der Pyrenäen zu finden: Mikroplastik ist überall. Diese winzigen Plastikpartikel, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, dringen sogar in unseren Körper ein: In einer Studie, die am Dienstag, dem 29. März auf der wissenschaftlichen Website Science of the Total Environment veröffentlicht wurde, meldet ein Forscherteam aus Hull (Großbritannien), dass es in der menschlichen Lunge Mikroplastik nachgewiesen hat. Die Forscher entnahmen Lungengewebe von lebenden Personen, die kurz vor einem chirurgischen Eingriff standen. Die Studie zeigt, dass 11 der 13 entnommenen Lungengewebeproben Mikroplastik enthielten, das etwa 0,003 Millimeter groß war. Die Forscher identifizierten zwölf verschiedene Arten von Mikroplastik, die unter anderem von Polyethylen…

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  • EDF will in Europa führend bei kohlenstoffarmer Herstellung von Wasserstoff werden

    EDF will in Europa führend bei kohlenstoffarmer Herstellung von Wasserstoff werden

    Der französische Stromversorger plant, große Mittel in die Wasserstoffproduktion zu stecken und setzt sich als Ziel das Jahr 2030.

    In Zeiten der Energiewende ist das Fehlen von Wasserstoff im Portfolio eines Energieversorgers nicht mehr vorstellbar. Umso mehr, als EDF bereits über die notwendigen Anlagen verfügt, um mit seiner kohlenstoffarmen Stromerzeugung (Kernkraft und erneuerbare Energien) Wasserstoff durch die Elektrolyse von Wasser zu erzeugen. Hierfür hat der französische Stromversorger sogar eine spezielle Tochtergesellschaft namens Hynamics, die bereits vor drei Jahren gegründet wurde.

    Drei GW (Gigawatt) Strom sollen jedes Jahr 450.000 Tonnen Wasserstoff erzeugen und damit drei Millionen Tonnen Kohlenstoff einsparen. Zur Veranschaulichung: Drei Millionen Tonnen Kohlenstoff werden heute von der Hälfte des französischen internationalen Seeverkehrs freigesetzt. Wasserstoff, der durch Wasserelektrolyse hergestellt wird, soll eine große Rolle bei der Dekarbonisierung der sogenannten „schweren Mobilität“ spielen: Züge in nicht elektrifizierten Gebieten, LKWs, Busse, Müllwagen usw.

    Die Investition soll sich auf zwei bis drei Milliarden Euro belaufen, aber die Aufwendungen und Risiken werden mit Partnern geteilt, bei denen das staatliche Unternehmen kürzlich Kapital eingesammelt hat. Beispiel ist das französische Start-up-Unternehmen McPhy, das Elektrolysegeräte herstellt. Partnerschaften wurden auch mit Alstom geschlossen, das die Technologie der Wasserstoffzüge beherrscht, oder mit Boréalis für die Herstellung von Ammoniak, das wiederum für die Herstellung von Wasserstoff benötigt wird.

    Zwei bis drei Milliarden Euro an neuen Investitionen, ist das für einen staatlichen Konzern, dessen finanzielle Schwierigkeiten bekannt sind, angemessen? Die EDF muss sich zur Zeit mit verschiedenen Problemen auseinandersetzen: die Atomproduktion und die Wartung des Kraftwerks- und Reaktorparks; die Maßnahmen der Regierung zur Begrenzung des Anstiegs der Stromrechnungen belasten die Konten des Stromerzeugers stark; und dann die Schulden: Die EDF ist heute mit 43 Milliarden Euro verschuldet. Zwar gab es vor kurzem eine Kapitalerhöhung, an der sich der Staat beteiligt hat, ganz zu schweigen von staatlichen Subventionen, von denen aber auch die Konkurrenz profitieren kann. Engie, Air Liquide und TotalEnergies stehen ebenfalls in den Startlöchern.

  • Emmanuel Macron spricht über Ökologie in Le Havre – Marine Le Pen auf Kundgebung in Avignon

    Emmanuel Macron spricht über Ökologie in Le Havre – Marine Le Pen auf Kundgebung in Avignon

    Die beiden Finalisten der Präsidentschaftswahlen werden sich am Donnerstag, dem vierten Wahlkampftag zwischen den beiden Wahlgängen, erneut aus der Ferne gegenüberstehen: Emmanuel Macron wird mit Édouard Philippe in Le Havre über Ökologie sprechen, während Marine Le Pen am Abend eine große Kundgebung in Avignon abhält. Sie wollen ihre Truppen auf der Zielgeraden mobilisieren, aber vor allem auch die Unentschlossenen und die 12,8 Millionen Menschen, die am Sonntag nicht zur Wahl gegangen sind, überzeugen. Zwar sehen die Umfragen Emmanuel Macron derzeit als Sieger (53-55 %), doch die Stichwahl wird voraussichtlich viel enger ausfallen als im Jahr 2017. Kaufkraft, Rentenreform, Aussenpolitik und europäische Integration: Der scheidende Präsident und die rechtsextreme Kandidatin haben seit Montag eine Vielzahl von Fronten aufgebaut, wobei sie radikal unterschiedliche Projekte verteidigen und umgehend auf die Angriffe der anderen Seite reagieren. Nachdem sein Wahlkampf für die erste Runde vo…

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  • Kaufkraft: Eine Handelskette bietet ganze Paletten zu niedrigeren Preisen an

    Kaufkraft: Eine Handelskette bietet ganze Paletten zu niedrigeren Preisen an

    Angesichts der Inflation sind viele Franzosen auf der Suche nach den besten Preisen und Schnäppchen. Immer häufiger biete die großen Supermärkte sogenannte Ultra-Discounts an.

    In einem neuen Geschäft sind die niedrigen Preise überall zu sehen. Im Inneren dienen Paletten als Regale, die Produkte sind noch in ihren Kartons. Es herrscht der „Ultra-Discount“. Das Konzept hat Sylvie und Christian Ruffrais überzeugt, die in wenigen Wochen zu Stammkunden geworden sind. „Wir ziehen es hier vor, weil es im Vergleich deutlich billiger ist. Wir verdienen nicht viel, da mein Mann in Rente ist“, sagt Sylvie vor der Kamera von France 2. In diesem neuartigen Laden gilt: Je mehr der Kunde kauft, desto niedriger sind die Preise. „Wenn er es (das Produkt) einzeln nimmt, kostet es ihn 0,68 Cent, wenn er aber das 16er-Paket nimmt, bekommt er 5% (Rabatt) darauf“, erklärt Laetitia Boudeville, die Leiterin des Ladens.

    Es läuft sogar auf einen Rabatt von 10% hinaus, wenn der Kunde eine ganze Palette kauft. Das Ziel für den Laden ist es, die Kosten für Lagerung und Handhabung zu senken. Die Kunden müssen ihre Artikel selbst scannen. Diese art des Einzelhandels ist wieder auf dem Vormarsch, denn die explodierenden Preise verändern die Lage. „Wo es eine Gelegenheit gibt, mit Preisen zu handeln, die so niedrig wie möglich sind, gibt es eine Gelegenheit, neue Konzepte und neue Geschäfte entstehen zu lassen“, analysiert Rodolphe Bonnasse, ein Experte für große Einzelhandelsunternehmen auf France 2.

  • Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron verspricht Rentenerhöhung im Sommer von 4%

    Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron verspricht Rentenerhöhung im Sommer von 4%

    Emmanuel Macron war am Mittwochabend Gast in der 20-Uhr-Nachrichtensendung von TF1. Er erläuterte sein Programm, sprach über den zweiten Wahlgang und reagierte auf die jüngsten Äußerungen von Marine Le Pen. Emmanuel Macron und Marine Le Pen führen einen heissen Wahlkampf für die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen und versuchen beide, möglichst viele Wähler am 24. April für sich zu gewinnen. Als Gast in den 20-Uhr-Nachrichten des Fernsehsenders TF1 kündigte Emmanuel Macron an, dass er die Renten im Juli um 4% erhöhen werde, wenn er in den Elysée-Palast wiedergewählt werde. Die Rentenanpassung, die normalerweise jedes Jahr im Januar stattfindet, solle aufgrund des aktuellen Preisanstiegs beschleunigt werden. Für den Fall seiner Wiederwahl erklärte er, dass Verhandlungen mit den Sozialpartnern geführt würden und das Parlament um Zustimmung gebeten werde. Emmanuel Macron sagte auch, er werde sein Programm um mehrere Punkte „bereichern“. „Es gibt Dinge, bei denen man noch weiter gehen …

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  • Covid-19: Pfizer arbeitet an einem wirksameren Impfstoff gegen mehrere Corona-Varianten

    Covid-19: Pfizer arbeitet an einem wirksameren Impfstoff gegen mehrere Corona-Varianten

    Omikron und seine Untervarianten haben die Pandemie-Landschaft durcheinander gewirbelt. Diese neuen SARS-CoV-2-Stämme haben jetzt die Pharmariesen Pfizer und Moderna dazu veranlasst, die Formel ihrer Impfstoffe zu überarbeiten. Pfizer verspricht eine Anpassung seines Impfstoffs für den Herbst. Im Dezember 2021 räumte das Institut Pasteur ein, dass die Impfstoffe, die zur Bekämpfung von Covid-19 eingesetzt werden, gegenüber dem neuen Omikron-Stamm an Wirksamkeit verloren haben: „Fünf Monate nach der Impfung sind die im Blut vorhandenen Antikörper nicht mehr in der Lage, Omikron zu neutralisieren“, erklärten die Forscher damals. Pfizer und Moderna haben zu Beginn des Jahres angekündigt, eine Anpassung ihrer Impfstoffe an die Omikron-Variante vorzunehmen. Pfizer gab sich bis März 2022 Zeit, um eine neue Formel auf den Markt zu bringen: „Ich weiß nicht, ob wir sie brauchen werden oder wie sie verwendet wird, aber wir werden bereit sein“, versprach Albert Bourla, Pfizer-Chef, im Januar im U…

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  • Präsidentschaftswahlen: Macron laut neuer Umfrage mit 55% deutlich vor Le Pen

    Präsidentschaftswahlen: Macron laut neuer Umfrage mit 55% deutlich vor Le Pen

    Emmanuel Macron liegt laut einer von Ipsos-Sopra Steria für Franceinfo und „Le Parisien-Aujourd’hui en France“ erstellten Umfrage bei den Wahlabsichten für die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen zehn Punkte vor Marine Le Pen. Emmanuel Macron führt in der neuesten Umfrage zur zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen, die am Mittwoch, 13. April, veröffentlicht wurde, mit 10% vor seiner Herausforderin Marine Le Pen. Diese Umfrage ist die erste in einer Umfragereihe, die für Franceinfo die tagesaktuelle Meinungsentwicklung vor dem Wahltermin am 24. April messen soll. Emmanuel Macron könnte laut dieser Unfrage in der zweiten Runde auf 55% der Stimmen kommen, während Marine Le Pen, seine Konkurrentin vom Rassemblement National (RN), nur auf 45% kommt. Achtung: Die angegebene Fehlermarge beträgt 3,2 Prozentpunkte. Stimmenübertragung zwischen dem ersten und dem zweiten Wahlgang 37% der Wähler von Jean-Luc Mélenchon (La France insoumise), der im ersten Wahlgang den dritten Platz belegte, g…

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  • Ukraine-Krieg: Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte von 24 Milliarden € in Frankreich

    Ukraine-Krieg: Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte von 24 Milliarden € in Frankreich

    Das Wirtschaftsministerium hat eine neue Reihe von Sanktionen gegen das Regime von Wladimir Putin und seine Unterstützer angekündigt. Betroffen sind Bankkonten, Immobilien oder auch Jachten von russischen Oligarchen. Das französische Wirtschaftsministerium lässt reihenweise Vermögenswerte festsetzen. Das Ministerium hat am Dienstag, dem 12. April, eine Bilanz der russischen Vermögenswerte erstellt, die in ganz Frankreich als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine eingefroren wurden. Bankkonten, Luxusvillen, Kunstwerke, Hubschrauber… Der geschätzte Wert dieser eingefrorenen Vermögenswerte beläuft sich nach Angaben der französischen Behörden auf rund 24 Milliarden Euro. Eingefrorenes, aber nicht beschlagnahmtes Vermögen In Frankreich ist die Beschlagnahmung von Vermögenswerten stark reglementiert und ermöglicht den Betroffenen zahlreiche Rechtsmittel. Abgesehen von zwei Frachtschiffen und einer Jacht, die beschlagnahmt wurden, wurden die vom Wirtschaftsministerium genannten russischen V…

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  • Präsidentschaftswahlen: Sportler sagen „nein“ zu Marine Le Pen

    Präsidentschaftswahlen: Sportler sagen „nein“ zu Marine Le Pen

    Rund 50 Persönlichkeiten aus der Welt des Sports, darunter die Judoka Clarisse Agbégnénou, der Handballer Nikola Karabatic, der Ex-Basketballer Tony Parker und die Ex-Schwimmerin Laure Manaudou, haben einen am Dienstag in Le Parisien veröffentlichten offenen Brief unterzeichnet, in dem sie dazu aufrufen, für Emmanuel Macron zu stimmen und „eine rechtsextreme Präsidentin“ zu vermeiden. Yannick Noah, Marie-José Pérec, Jo-Wilfried Tsonga oder auch Jean-Pierre Papin und viele mehr. Rund 50 Sportler, die in ihren Disziplinen die Farben Frankreichs hochgehalten haben, haben am Dienstag, dem 12. April, einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie dazu aufrufen, im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen Emmanuel Macron zu wählen. „Auch wenn wir uns der Schwierigkeiten, die viele Franzosen durchmachen, voll bewusst sind, sind wir überzeugt, dass die Stimmabgabe für eine Partei, die die republikanischen Werte gefährdet, das schlechteste aller Heilmittel wäre“, schreiben die Unterzeichner…

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  • WHO warnt: Wir dürfen die Wachsamkeit gegen das Corona-Virus nicht senken

    WHO warnt: Wir dürfen die Wachsamkeit gegen das Corona-Virus nicht senken

    Der Notfallausschuss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist sich einig: Es ist nicht die Zeit, die Wachsamkeit im Kampf gegen Covid-19 zu verringern. Der Covid-19-Notfallausschuss der WHO ist einstimmig der Meinung, dass es „nicht der Zeitpunkt ist, die Wachsamkeit zu verringern“, sagte sein Vorsitzender, Dr. Didier Houssin, am Mittwoch. Die Gefahr sei in Bezug auf die Covid-19-Pandemie noch lange nicht vorbei, sagte der Franzose auf einer Pressekonferenz der Weltgesundheitsorganisation in Genf. Der Generaldirektor der Organisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hielt daher an der international gültigen Public-Health-Notlage für Covid-19 fest, der höchsten Warnstufe der WHO. „Die Zirkulation des Virus ist immer noch sehr aktiv, die Sterblichkeit bleibt hoch und das Virus entwickelt sich auf unvorhersehbare Weise“, warnte Dr. Houssin, nachdem immer mehr Länder die zur Eindämmung des Virus eingeführten Gesundheitsmassnahmen ganz oder teilweise aufgehoben haben. „Es ist nicht der Zeitpun…

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