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  • Energiewende in Frankreich wird durch die Ukraine-Krise beschleunigt

    Energiewende in Frankreich wird durch die Ukraine-Krise beschleunigt

    Die aktuelle Situation macht den europäischen Staaten, ihren Regierungen und der Bevölkerung bewusst, wie sehr man energiepolitisch von Russland abhängig ist. Zwei Zahlen, an die man sich erinnern sollte: 40% des in die EU importierten Gases und 27% des Rohöls stammen aus Russland. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich bei ihrem Treffen in Versailles ein Ziel gesetzt: Sie wollen bis 2027 völlig ohne fossile Energieträger aus Russland auskommen. Zunächst durch die Diversifizierung der Versorgungsquellen, vor allem aber durch die Intensivierung der Energiewende. Man ist sich bewusst, dass man das Tempo deutlich beschleunigen und die Investitionen in erneuerbare Energien intensivieren muss, während man gleichzeitig die Energiesouveränität des Kontinents sicherstellt. Die Europäische Union fängt nicht bei Null an. Sie hat sich bereits ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, auf das sie sich stützen kann: die Senkung ihrer Kohlendioxidemissionen um 55% bis 2030 im Vergleic…

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  • Ukraine-Krieg: Explodierende Preise zwingen französische Unternehmen zur Kurzarbeit

    Ukraine-Krieg: Explodierende Preise zwingen französische Unternehmen zur Kurzarbeit

    Am Freitag, dem 11. März, dem 16. Tag des Krieges in der Ukraine, zwingt der Anstieg der Preise für Rohstoffe wie Gas oder Stahl französische Unternehmen dazu, auf Kurzarbeit umzustellen.

    In Damparis (Jura) wurden rund 50 Beschäftigte des Unternehmens Jurassienne de la céramique française auf Kurzarbeit gesetzt. Um funktionieren zu können, muss das Unternehmen seine Öfen tag und nacht laufen lassen. Aufgrund des Krieges in der Ukraine ist nun die Gasrechnung um das Zehnfache gestiegen. Die Beschäftigten hoffen, dass die Zwangspause nur von kurzer Dauer ist, sie könnte aber auch sechs Monate dauern.

    Anstieg der Preise für Rohstoffe wie Stahl.
    In Massiac (Cantal) wird ein Bauunternehmen seine Mitarbeiter ebenfalls in Kurzarbeit schicken müssen. Aufgrund des Anstiegs der Stahlpreise ist die arbeit derzeit nicht mehr rentabel. „Wir haben Baustellen, bei denen der Einkaufspreis der Stahlträger jetzt höher ist als der Preis des gesamten Kostenvoranschlags“, erklärt Michaël Boyer, Geschäftsführer von CMF Structures. Laut Nicolas Mancret, einem Anwalt für Arbeitsrecht, werden jedoch nicht alle Unternehmen Kurzarbeit in Anspruch nehmen können. Nur diejenigen, die einem großen Umsatzrückgang ausgesetzt sind, könnten davon profitieren.

  • Frankreich will 2.500 ukrainische Flüchtlinge aus Moldawien holen

    Frankreich will 2.500 ukrainische Flüchtlinge aus Moldawien holen

    Innenminister Darmanin bestätigte, dass dies von Emmanuel Macron beschlossen wurde. „Es ist die erste große Operation dieser Art“, kündigt das Innenministerium an. Rund 2.500 Ukrainer, die nach Moldawien geflohen sind, werden im Rahmen einer Operation, die die Europäische Kommission koordiniert, nach Frankreich gebracht, erklärt Gérald Darmanin am Freitag, dem 11. März, auf Twitter. Der Innenminister stellte klar, dass die Aufnahme dieser Flüchtlinge von Emmanuel Macron beschlossen worden sei.

    Nach Angaben des UNHCR befanden sich am 10. März 105.000 ukrainische Flüchtlinge in Moldawien. In Polen waren es bis zum 11. März über eine Million. Etwa 10.000 ukrainische Flüchtlinge sind nach Angaben des Innenministeriums seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar nach Frankreich gekommen….

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  • Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Seit Freitag, 11. März, bietet das neue Angebot der SNCF Züge zu ermäßigten Preisen an, die jedoch langsamer sind als herkömmliche TGVs. Die Fahrkarten liegen zwischen 10 und 30 Euro für Erwachsene und kosten 5 Euro für Kinder.

    Am Freitag, 11. März, startete die SNCF ihr neues Fahrkartenangebot. TGV-Fahrten sind zu niedrigeren Preisen als üblich erhältlich, die Fahrtzeiten sind jedoch länger. So ist es für Preise zwischen 10 und 30 Euro möglich, eine Fahrt von Paris nach Nantes oder Paris nach Lyon zu unternehmen. Eine Initiative, die für einige Reisende interessant sein könnte, die angesichts der steigenden Kraftstoffpreise erwägen, weniger mit dem Auto zu fahren.

    Sehr günstige Preise, auch für lange Strecken
    Mit diesem neuen Angebot würde eine Zugfahrt von Paris nach Lyon 4 Stunden und 44 Minuten dauern, aber nur 19 Euro kosten. Die gleiche Strecke mit dem Auto würde 63 Euro und mit dem Bus 8 Euro kosten. Für Marie-Hélène Poingt, Chefredakteurin von La Vie du Rail, ist das Angebot interessant. „Man kommt vielleicht ein kleines bisschen langsamer ans Ziel, aber man profitiert von wirklich sehr wettbewerbsfähigen Preisen“. Die Züge, die aus dem Jahr 1975 stammen, sind nicht renoviert und verfügen daher weder über WLAN noch über Steckdosen.

  • Kraftstoffpreise: Sinkende Ölpreise könnten die Preise sinken lassen

    Kraftstoffpreise: Sinkende Ölpreise könnten die Preise sinken lassen

    Am Freitag, 11. März, kündigte Michel-Edouard Leclerc, Vorstandsvorsitzender des gleichnamigen Konzerns, an, dass die Preise für Diesel ab Montag, dem 14. März, um 35 Cent pro Liter gesenkt werden könnten. Mit dem Krieg in der Ukraine sind die Kraftstoffpreise in die Höhe geschossen, was viele Franzosen verunsichert hat.

    Eine der Folgen des Krieges in der Ukraine für Frankreich ist der Anstieg der Kraftstoffpreise. Am Freitag, dem 11. März, konnte ein Liter Diesel bis zu 2,20 Euro kosten. Michel-Edouard Leclerc, Vorstandsvorsitzender der Gruppe E. Leclerc, kündigte an, dass der Preis für Diesel ab Montag, dem 14. März, um 35 Cent sinken werde. „Solange ich es nicht gesehen habe, glaube ich nicht so recht daran“, sagt eine Autofahrerin auf dem sender France 2. In Frankreich ist die Leclerc-Gruppe der zweitgrößte Verkäufer von Kraftstoffen.

    Lesen Sie auch: Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Rückgang des Preises für ein Barrel Öl
    Am Freitag, den 11. März, sank der Preis für ein Barrel Öl tatsächlich auf 111 USD, gegenüber 128 USD zu Beginn der Woche. Für Michel-Édouard Leclerc lässt dieser Rückgang sowie der gleichzeitige Anstieg des Euro gegenüber dem Dollar auf eine Senkung der Preise an den Tankstellen hoffen. Für Francis Pousse, Präsident der Kraftstoff- und Energiebranche Mobilians, ist diese Ankündigung verfrüht, da die Ölpreise wieder steigen werden.

  • Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, war laut Innenminister Gérald Darmanin „den Polizeibehörden nicht bekannt“.

    Ein Mann wurde erschossen, nachdem er am Samstag, dem 12. März, auf dem Quai des Alten Hafens vor dem Rathaus von Marseille (Bouches-du-Rhône) einen Polizeibeamten verletzt hatte, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Laut derselben Quelle griff eine Person mit afrikanischem Migrationshintergrund mit einem Messer Polizisten der Stadtpolizei an. Er wurde zunächst mit einem Flash-Ball beschossen, konnte aber einen Polizisten am Handgelenk verletzen. Anschließend wurde er erschossen, wie Franceinfo berichtet. Die Szene spielte sich auf der Höhe einer Sammelstelle für Spenden für die Ukraine ab. Bisher wurde kein Zusammenhang zwischen dem Krieg in der Ukraine und diesem Vorfall festgestellt.

    Innenminister Gérald Darmanin berichtete bei einem Besuch in Marseille von einem „aggressiven und extrem gewalttätigen“ Mann. Nachdem die Polizisten vergeblich versucht hätten den Mann zu stoppen, hätten sie „das Feuer eröffnet und diese Person unschädlich gemacht“. Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, sei den Polizeibehörden nicht bekannt gewesen, so der Minister, der den angegriffenen Polizisten seine „Unterstützung“ zusagte und versicherte, dass es dem verletzten Beamten gut gehe.

  • Präsidentschaftswahlen: Eric Zemmour fordert „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für Visa bestimmter Ausländer

    Präsidentschaftswahlen: Eric Zemmour fordert „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für Visa bestimmter Ausländer

    Der rechtsextreme Kandidat Eric Zemmour will eine „Zwangskaution“ von 10.000 Euro für die Beantragung eines französischen Visums durch bestimmte Ausländer einführen. Dies geht aus seinem Präsidentschaftsprogramm hervor, das am Freitagabend in voller Länge in der französischen Tageszeitung Le Figaro veröffentlicht wurde. Die Kaution soll für Antragsteller aus Ländern gelten, „aus denen die meisten illegalen Einwanderer stammen“, heißt es in dem Dokument. Der rechtsextreme Präsidentschaftskandidat, der „Null-Einwanderung“ verspricht, stellt seine Maßnahme als ein Mittel dar, um „die Einreise zu begrenzen“ und „eventuelle Abschiebungen zu finanzieren“. Eric Zemmour, der wegen fehlender Zahlen in seinem Programm kritisiert wird, schätzt die Kosten für seine rund 400 Maßnahmen auf 60 Milliarden Euro netto pro Jahr. Auf der Finanzierungsseite verspricht er Einsparungen in Höhe von 65 Milliarden Euro, darunter die umstrittene Zahl von 20 Milliarden Euro durch die Abschaffung von Sozialleistun…

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  • Kraftstoffpreise: Diese Apps helfen Autofahrern bei der Suche nach billigem Benzin in Frankreich

    Kraftstoffpreise: Diese Apps helfen Autofahrern bei der Suche nach billigem Benzin in Frankreich

    Angesichts des starken Anstiegs der Kraftstoffpreise in dieser Woche können Autofahrer nun mithilfe mehrerer Apps und Websites herausfinden, welche Tankstellen in der Nähe den günstigsten Kraftstoff anbieten.

    Über 2 Euro pro Liter Kraftstoff: Keine Tankstelle entging dem plötzlichen und enormen Preisanstieg in der vergangenen Woche. Zwar sind die Preise am Freitag, dem 11. März, wieder leicht zurückgegangen, doch liegen sie meist immer noch über 2 Euro pro Liter. Es gibt Preisunterschiede zwischen den einzelnen Tankstellen, oft nur wenige Cent; bei den aktuellen Preisen kommt jedoch jede Ersparnis gelegen.

    Mehrere Websites und Apps listen Tankstellen auf, die den Treibstoff etwas günstiger anbieten.

    Waze
    Mit 17 Millionen aktiven Nutzern in Frankreich ist Waze eine der beliebtesten Apps. Sie bietet ein GPS, meldet Verkehrskontrollen und zeigt auch die Kraftstoffpreise an. Waze funktioniert auf kollaborativer Basis, d. h. jeder kann die Preise einer Tankstelle aktualisieren, um sie anderen Autofahrern mitzuteilen. Mit Waze kann man auch die Preise auf einer bestimmten Reiseroute vergleichen.

    Klicken Sie hier, um die App für Android herunterzuladen.
    Klicken Sie hier, um die App für das iPhone herunterzuladen.

    Google Maps
    Auch der Kartendienst von Google zeigt die Preise an Tankstellen an. Wenn Sie Google maps auf Ihrem Telefon öffnen, geben Sie „Tankstelle“ in die Suchleiste ein. Sie erhalten dann Zugang zu allen Tankstellen in Ihrer Umgebung, ihren Preisen, Öffnungszeiten und Kontaktinformationen.

    Prix-carburants.gouv.fr
    Dies ist die offizielle Regierungsseite für Kraftstoffpreise. Eine App gibt es nicht. Die Preise werden von den Tankstellenbetreibern gemeldet und von der DGCCRFF (Direction de la concurrence) kontrolliert. Die Suche ist geolokalisiert. Es ist auch möglich, die Preise auf einer bestimmten Route zu berechnen.

    Essence/Gasoil now
    Diese noch recht junge App erfreut sich wachsender Beliebtheit. Wenn man sie öffnet, wird man direkt geolokalisiert und hat Zugriff auf die nächstgelegenen Tankstellen und deren Preise. Die Benzinpreise werden von der Nutzergemeinschaft eingepflegt. Diese App kann den Preis für eine Tankfüllung berechnen, wenn sie die Kapazität des Tanks kennt. Außerdem kann sie mithilfe von Google Maps oder Waze die Route zu der ausgewählten Tankstelle anzeigen.

    Klicken Sie hier, um die App für Android herunterzuladen.
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    Essence & Co
    Auch Essence & Co funktioniert dank der Beteiligung von Autofahrern. Seine Community ist die größte im Android Play Store, was eine sehr regelmäßige Aktualisierung der Preise ermöglicht. Die Preise werden in Form einer Karte und einer Liste angezeigt. Essence & Co ermöglicht es, die Höhe von Einsparungen zu berechnen, indem es die günstigste oder nächstgelegene Tankstelle vergleicht. Außerdem kann die App mithilfe von Google Maps oder Waze eine Route zu der ausgewählten Tankstelle angeben.

    Klicken Sie hier, um die App für Android herunterzuladen.
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    Carbu
    Die Website Carbu bietet die günstigsten Tarife in der Umgebung in Form einer Karte und einer Liste. Die Preise werden von den Betreibern der Tankstellen angegeben und von den Autofahrern kontrolliert. Carbu ermöglicht es außerdem, die Entwicklung der Kraftstoffpreise in den vergangenen 12 Monaten zu sehen. Eine App gibt es nicht.

    Zagaz
    Zagaz bezeichnet sich selbst als die erste kollaborative Website für Kraftstoffpreise in Städten, auf Autobahnen, aber auch in angrenzenden Ländern. Über die App (nur Android) und auf PC oder Smartphone haben Nutzer Zugriff auf die günstigsten Tankstellen in ihrer Umgebung und deren Preise. Man kann Adresse oder eine Strecke eingeben. Zagaz hat über 70.000 Mitglieder.

    Klicken Sie hier, um die App für Android herunterzuladen.

  • Macron: Russlands Angriff auf die Ukraine wird die Lebensmittelversorgung in Europa destabilisieren

    Macron: Russlands Angriff auf die Ukraine wird die Lebensmittelversorgung in Europa destabilisieren

    Russlands Angriff auf die Ukraine wird die Lebensmittelversorgung in Europa und Afrika „zutiefst destabilisieren“, da einige der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Flächen der Welt jetzt unbestellt bleiben, warnte der französische Präsident Emmanuel Macron am Freitag. „Europa und auch Afrika werden in Bezug auf ihre Lebensmittelversorgung zutiefst destabilisiert sein, weil in der Ukraine derzeit nichts angebaut werden kann“, sagte Macron am Freitag vor Reportern nach einem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs im Schloss Versailles bei Paris. „Wir müssen uns darauf vorbereiten und unsere Produktionsstrategien neu bewerten, um unsere Ernährungssouveränität zu verteidigen, aber auch, um eine Strategie für Afrika zu definieren“, fügte der französische Präsident hinzu. Ohne eine solche Strategie, so warnte er, „werden mehrere afrikanische Länder innerhalb von 12 bis 18 Monaten von Hungersnöten betroffen sein, wegen dieses Krieges“. Der französische kündigte auch an, dass Russland noch…

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  • Ukraine-Krieg: Russland warnt dass Sanktionen die Internationale Raumstation zum Absturz bringen

    Ukraine-Krieg: Russland warnt dass Sanktionen die Internationale Raumstation zum Absturz bringen

    Laut dem Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos wird der Betrieb der russischen Raumschiffe, die die ISS versorgen, durch die Sanktionen gestört werden, was sich wiederum auf das russische Segment der Station auswirkt, das unter anderem dazu dient, die Umlaufbahn der Raumstation stabil zu halten.

    Die westlichen Sanktionen gegen Russland könnten die Internationale Raumstation ISS zum Absturz bringen, warnte Dmitri Rogosin, der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, am Samstag, dem 12. März, und forderte deren Aufhebung. Seiner Meinung nach würde der Betrieb der russischen Raumschiffe, die die ISS versorgen, durch die Sanktionen gestört werden, was sich wiederum auf das russische Segment der Station auswirken könne, das unter anderem dazu dient, die Umlaufbahn der orbitalen Struktur stabil zu halten. Infolgedessen könnte es zu einem Absturz der 500 Tonnen schweren ISS kommen.