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  • Neue Schilder auf französischen Autobahnen

    Neue Schilder auf französischen Autobahnen

    Auf den französischen Autobahnen ist ein neues Schild aufgetaucht. Es schreibt vor, dass Autofahrer einen Abstand zu Fahrzeugen und Personen einhalten müssen, die sich auf dem Standstreifen befinden.

    Seit 2018 sieht die französische Straßenverkehrsordnung einen Sicherheitsabstand zu Fahrzeugen vor, die auf dem Standstreifen halten. Um Fahrer dabei zu unterstützen, taucht auf taucht jetzt auf den Autoroutes du Sud de la France (ASF), Cofiroute und Escota eine neue Beschilderung auf.

    „Diese Beschilderung, die aus drei Schildern im Abstand von 300 Metern besteht, beschreibt die drei Schritte, die für die Einhaltung der Sicherheitskorridor-Regel notwendig sind: 1- Ich verlangsame, 2- Ich entferne mich, 3- Ich wechsle die Spur, wenn möglich“, erklärt Vinci Autoroutes.

    „Der Sicherheitskorridor besteht aus einer virtuellen Barriere, die jeder Fahrer respektieren muss, sobald er sich Personal nähert, das am Rand einer Straße, Schnellstraße oder Autobahn tätig ist“, erinnert Vinci Autoroutes auf einer eigens eingerichteten Internetseite. Bei Nichtbeachtung dieser Regel droht ein Bußgeld von 135 Euro.

    Das Prinzip des Sicherheitskorridors wird auch in einem Video erläutert, das von der Association française des sociétés d’autoroutes (AFSA) online gestellt wurde.

    Die Aufstellung der Schilder erfolgt einen Tag nach einem dramatischen Unfall, der sich am Mittwoch, dem 27. April ereignet hat. Ein Autobahnmitarbeiter wurde auf der A43 in Höhe von Ruy-Montceau im Département Isère von einem Fahrzeug erfasst. Der Arbeiter, der eine Markierungsaktion durchführte, wurde von einem deutschen Autofahrer, der in Richtung Chambéry/Lyon unterwegs war, angefahren. Zwei weitere Arbeiter wurden verletzt.

    Lesen Sie auch: Tödlicher Unfall: Deutscher Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

  • Emmanuel Macron spricht mit Bürgern in Barbazan-Debat (Hautes-Pyrénées)

    Emmanuel Macron spricht mit Bürgern in Barbazan-Debat (Hautes-Pyrénées)

    Der wiedergewählte Präsident der Republik Emmanuel Macron reist am Freitag, dem 29. April, in die Hautes-Pyrénées. Der Journalist Christophe Gascard berichtet für France 2 aus Barbazan-Debat. Am Freitag, dem 29. April, ist Staatspräsident Emmanuel Macron in den Hautes-Pyrénées unterwegs. Der Journalist Christophe Gascard berichtet aus Barbazan-Debat (Hautes-Pyrénées), und erklärt, dass die nächste Regierung vielleicht erst in zehn Tagen bekannt gemacht wird: „Der Staatschef gibt sich vom Druck der Medien unberührt. Er will sich Zeit nehmen, um sich zu beraten, sich zu treffen, und das tut er auch in diesem Ort in den Hautes-Pyrénées, dieser kleinen Gemeinde mit 3.400 Einwohnern.“ „Die Gelegenheit, den Puls des Landes zu fühlen“ Diese Reise in die Hautes-Pyrénées ist für Emmanuel Macron „eine Gelegenheit, den Puls des Landes zu fühlen und sich mit den gewählten Bürgermeistern über das Thema ländlicher Raum oder Kaufkraft auszutauschen“, so der Journalist weiter. „In der Umgebung des Prä…

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  • Verkehrskontrollen: Gendarmen werden mit neuen Fahrzeugen ausgestattet

    Verkehrskontrollen: Gendarmen werden mit neuen Fahrzeugen ausgestattet

    Die Gendarmerie stellt die neuen Flitzer vor, mit denen die Gendarmen in Zukunft Verkehrskontrollen durchführen werden.

    An Bord ihres neuen Alpine A110, einem Modell, das bis zu 250 km/h erreichen kann, führen die Gendarmen Verkehrskontrollen durch. Dieser neue Flitzer wird bei hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen eingesetzt. „Es ist ein Fahrzeug, das ziemlich leicht ist und daher ermöglicht uns seine Motorisierung, relativ schnell auf Geschwindigkeit zu kommen und ein flüchtendes Fahrzeug abzufangen“, erläutert Hauptfeldwebel Philippe Monso von der schnellen Einsatztruppe der Brigade Auxerre (Yonne).

    26 neue Alpine A110 für die schnellen Einsatzbrigaden
    Die Liebesgeschichte der Gendarmerie und der in Frankreich beliebten Sportwagen von Alpine reicht bis ins Jahr 1966 zurück, schon damals wurde diese Renner von den Ordnungskräften eingesetzt. Hauptfeldwebel Monso wurde ausgewählt, einen A110 zu fahren, nachdem er eine Ausbildung auf einer professionellen Rennstrecke absolviert hat. Mit seiner untypischen Silhouette dient der Alpine auch zur Abschreckung von Autofahrern. Die schnellen Einsatzbrigaden der Gendarmerie werden mit 26 neuen Alpine-Fahrzeugen ausgestattet.

  • Extreme Hitze: 50°C in Indien und Pakistan – aber das Phänomen bedroht auch andere Teile der Welt

    Extreme Hitze: 50°C in Indien und Pakistan – aber das Phänomen bedroht auch andere Teile der Welt

    Indien und Pakistan werden derzeit von einer extremen Hitzewelle heimgesucht, bei der Temperaturen um die 50 °C erreicht werden. Laut einer britischen Studie könnte sich dieses Wetter-Phänomen auch in anderen Teilen der Welt ausbreiten.

    Indien und Pakistan ersticken unter einer Hitzeglocke. Beide Länder sind seit März mit einer extremen Hitzewelle konfrontiert, die sich seit Anfang dieser Woche noch verstärkt. Der Grund dafür ist eine Hitzekuppel, die über der Region liegt. Die Meteorologen sagen Temperaturen von bis zu 46 °C in Delhi, 48 °C in Rajasthan und sogar 50 °C in Jacobabad voraus.

    Laut einer britischen Studie, die von Forschern des Imperial College London verfasst wurde und die dem Sender BFMTV vorliegt, ist diese extreme Hitzewelle mit dem durch den Menschen verursachten Klimawandel verbunden. Ein solches Wetter-Phänomen wird sich daher nicht nur häufiger wiederholen, sondern bedroht auch andere Regionen der Welt.

    „Die aktuelle Hitzewelle in Indien wurde durch den Klimawandel, der durch menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen verursacht wird, noch verstärkt“, stellen die Forscher fest und behaupten, dass „dies von nun an bei allen Hitzewellen auf der ganzen Welt der Fall ist“.

    „Der Klimawandel hat die Wahrscheinlichkeit hoher Temperaturen, wie wir sie in Indien sehen, erhöht. Bevor menschliche Aktivitäten den weltweiten Temperaturanstieg verursacht haben, hätten wir eine Hitzewelle wie die, die Indien getroffen hat, nur alle 50 Jahre beobachten können. Doch jetzt tritt dieses Ereignis häufiger auf. Jetzt müssen wir solche Hitzewellen etwa alle vier Jahre erwarten“, warnt Mariam Zacariah, Doktorandin am Imperial College.

    Auch andere Länder könnten in den kommenden Jahren unter großen Hitzewellen leiden, wie sie derzeit in Indien und Pakistan herrschen. Dies gilt insbesondere für Argentinien, Paraguay und China. Auch in einigen Staaten in unserer Region herrschen derzeit für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen, z. B. in Zypern und der Türkei, wo um die 36 °C erreicht werden.

  • Zehn russische Soldaten wurden wegen mutmaßlicher Verbrechen in Butscha angeklagt

    Zehn russische Soldaten wurden wegen mutmaßlicher Verbrechen in Butscha angeklagt

    Das teilt die Generalstaatsanwältin der Ukraine über ihren Telegram-Account mit.

    „Gegen zehn Soldaten der 64. russischen motorisierten Schützenbrigade wurde Anklage erhoben, die im Zusammenhang mit der grausamen Behandlung von Zivilisten und anderen Verstößen gegen das Kriegsrecht und die Kriegsgepflogenheiten steht“, erklärte die Staatsanwältin Iryna Venediktova.

    Französische Gendarmen wurden Mitte April in die Stadt entsandt, um bei der Aufdeckung der Wahrheit über die Verbrechen zu helfen, die vor dem Internationalen Strafgerichtshof verhandelt werden könnten.

    16 Spezialisten für Kriminalitätsforschung sind am Donnerstag, dem 14. April, in Butscha eingetroffen. Sie sind gekommen, um an den Untersuchungen der Leichen teilzunehmen, die in der Ende März befreiten Stadt gefunden wurden. „Wir haben Gerichtsmediziner im Team, was es ermöglichen wird, die Leichen zu untersuchen, um die Todesursachen festzustellen“, erläuterte Oberst François Heulard. Ein anderes Team soll es ermöglichen, die Leichen anhand der DNA zu identifizieren.

    Jede Leiche wird untersucht
    Nach Angaben der ukrainischen Justiz wurden in der Umgebung mindestens 250 Leichen gezählt. Um herauszufinden, wer die Opfer sind, muss jede Leiche untersucht werden. „Wir brauchen Gerichtsmediziner, wir brauchen Tische, Instrumente und einen Kühlraum, in dem wir diese Leichen lagern können“, appelliert die Generalstaatsanwältin der Ukraine. Die Todesursache muss ebenfalls festgestellt werden, insbesondere durch die Untersuchung der Verletzungen der Opfer.

  • Tödlicher Unfall: Deutscher Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

    Tödlicher Unfall: Deutscher Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhr der Lieferfahrer schneller als die auf diesem Autobahnabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit.

    Der deutsche Autofahrer, der verdächtigt wird, am Mittwoch, dem 27. April, auf der Autobahn A43 bei Ruy-Montceau im Département Isère einen tödlichen Unfall verursacht zu haben, wurde wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt und unter gerichtliche Aufsicht gestellt, berichtet France Bleu Isère am Freitag, dem 29. April.

    Lesen Sie auch: Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    In Polizeigewahrsam erklärte der Pharmalieferant, dass er auf dem Weg von Frankfurt in Deutschland nach Madrid in Spanien und zurück gewesen sei. Er war am Montag in Deutschland aufgebrochen, am Dienstag in Spanien angekommen und dann wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Am Mittwochmorgen um 5:30 Uhr hatte er nach einer Schlafpause gerade die Fahrt fortgesetzt, als sich der Unfall ereignete.

    Der 61-Jährige sagte, er habe die Sicherheitsmarkierung auf diesem Autobahnabschnitt zwischen Chambéry und Lyon zwar gesehen, sei aber trotzdem gegen die Metallbarriere geprallt, hinter der sich Mitarbeiter des Autobahnbetreibers APRR/AREA befanden. Ein 54-jähriger Autobahnmitarbeiter starb, ein 60-jähriger wurde per Hubschrauber in das Krankenhaus von Lyon geflogen und ein dritter, 32 Jahre alt, wurde in das Krankenhaus von Bourgoin-Jallieu gebracht. Der deutsche Fahrer hingegen blieb unverletzt.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhr der Lieferant schneller als die auf diesem Autobahnabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit. Diese war aufgrund der Präsenz von Streckenarbeitern auf den Fahrbahnen auf 50 km/h herabgesetzt. Der Verdächtige war bei einem ersten Screening positiv auf Kokain getestet worden, wurde dann aber bei zwei weiteren Untersuchungen negativ getestet.

  • Keine neue Regierung in Frankreich noch für mindestens eine Woche

    Keine neue Regierung in Frankreich noch für mindestens eine Woche

    Es war schließlich doch nicht der letzte Ministerrat dieser Regierung. Ihr Sprecher Gabriel Attal sagte am Donnerstag, 28. April, dass die aktuelle Mannschaft nächste Woche noch einmal vor der Bildung einer neuen Regierung für die zweite Fünfjahresperiode von Emmanuel Macron zusammenkommen werde. Es handelt sich nicht um „den letzten Ministerrat, auch nicht um das Ende der ersten fünfjährige Amtszeit von Emmanuel Macron, die, ich erinnere daran, erst am 14. Mai endet, und auch nicht um das Ende der Regierung“ von Jean Castex, erklärte Gabriel Attal am Donnerstag, dem 28. April, nach dem Minister-Treffen im Elysée-Palast, von dem angenommen wurde, dass es das letzte unter der Leitung von Premieminister Jean Castex sein würde. Die derzeitige Regierung habe weiterhin „die Aufgabe, die notwendigen Entscheidungen zu treffen“, fügte der Regierungssprecher hinzu und nannte insbesondere die Kaufkrafthilfen angesichts der hohen Inflation, die Lage in der Ukraine und den außerordentlichen Rat de…

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  • Ukraine-Krieg: Evakuierung von Zivilisten aus dem Azovstal-Gelände in Mariupol für diesen Freitag geplant

    Ukraine-Krieg: Evakuierung von Zivilisten aus dem Azovstal-Gelände in Mariupol für diesen Freitag geplant

    Die ukrainische Präsidentschaft meldet, dass eine „Operation“ zur Evakuierung der in der Anlage Azovstal in Mariupol eingeschlossenen Zivilisten für diesen Freitag, den 29. April, geplant ist.

    Eine Operation zur Evakuierung von Zivilisten aus der von russischen Truppen belagerten Azovstal-Fabrik in Mariupol im Südosten der Ukraine sei für diesen Freitag geplant, wie die ukrainische Präsidentschaft mitteilte.

    „Eine Operation, um Zivilisten aus der Fabrik zu holen, wird für heute in Betracht gezogen“, meldete die Präsidentschaft am Freitag in einer Erklärung. Hunderte ukrainische Soldaten und Zivilisten, darunter Dutzende Kinder, sitzen laut Kiew in Kellern unter dem riesigen Stahlwerk von Azovstal in Mariupol fest, zusammen mit den letzten ukrainischen Kämpfern in der Stadt, die nach wochenlanger Belagerung fast vollständig zerstört und inzwischen von den russischen Streitkräften kontrolliert wird.

    Eine kritische Situation
    Ein Kommandant des in Azovstal verschanzten ukrainischen Militärs, Sergej Wolynskyj, hatte am Donnerstag berichtet, dass eine russische Bombe auf das unterirdische Feldlazarett gefallen sei, das die Ukrainer auf dem Gelände errichtet hatten. „Die gesamte medizinische Infrastruktur, der Operationssaal wurden zerstört. Viele unserer Leute wurden sofort getötet. Viele der Verwundeten haben neue Verletzungen erhalten. Die Situation ist noch kritischer geworden“, sagte er in einem Interview mit der ukrainischen Website Levy Bereg.

    Die UN-Koordinatorin in der Ukraine, Osnat Lubrani, hatte am Donnerstag angekündigt, dass sie in den Süden des Landes aufbrechen werde, um einen Evakuierungsversuch aus Mariupol vorzubereiten. UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der am Donnerstag Kiew besuchte, versicherte, dass die Vereinten Nationen „alles in ihrer Macht Stehende“ tun würden, um die in der „Apokalypse“ von Mariupol eingeschlossenen Zivilisten zu evakuieren“.

  • Was sich ab 1. Mai in Frankreich ändert

    Was sich ab 1. Mai in Frankreich ändert

    Wie an jedem Monatsanfang wird es auch an diesem Sonntag, dem 1. Mai, einige Änderungen geben. Hier die wichtigsten Änderungen im Detail.

    An diesem Sonntag, dem 1. Mai, gibt es Veränderungen für die Geldbörsen der Franzosen. Mindestlohn, Sozialhilfe, Beamtengehälter…

    Erhöhung des Mindestlohns
    Der Mindestlohn (SMIC) in Frankreich wird entsprechend der hohen Inflation der letzten Monate angehoben. Da der Verbraucherpreisindex um mehr als 2% gestiegen ist, wird nun auch der Mindestlohn wie im Arbeitsgesetzbuch vorgesehen erhöht. Der monatliche SMIC wird bei einem Vollzeitvertrag von 1.603,12 Euro auf 1.645,58 Euro steigen. Dies entspricht einer Erhöhung von 34 Euro netto pro Monat, um den Rückgang der Kaufkraft auszugleichen.

    Erhöhung der Sozialhilfe
    Wie bereits am 1. April angekündigt, werden die neuen Sozialhilfebeträge ab 1. Mai um 1,8% angehoben.

    Höhere Gehälter für Beamte
    Wie der SMIC werden auch die Gehälter der Beamten aufgrund der Inflation steigen. Betroffen sind auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Krankenhäusern. Die Erhöhung darf maximal 34 Euro betragen.

    Mögliche Erhöhungen der Mieten
    Vermieter sind ab dem 1. Mai gesetzlich dazu berechtigt, Mieten um bis zu 2,48 % zu erhöhen. Grund dafür ist der steigende Referenzindex für Mieten. Allerdings sind Vermieter nicht verpflichtet, diese Maßnahme anzuwenden.

    Urlaubsschecks können jetzt über die SNCF-App genutzt werden
    Wer ANCV-Schecks, die auch als Ferien- oder Urlaubsschecks bezeichnet werden, erhält, kann diese jetzt auch über die SNCF Connect-App zur Bezahlung einer Zugfahrkarte verwenden. Zuvor war das nur an den Schaltern in Bahnhöfen möglich.

  • Ukraine-Krieg: Bombardements in Kiew während des Besuchs von UN-Generalsekretär Guterres

    Ukraine-Krieg: Bombardements in Kiew während des Besuchs von UN-Generalsekretär Guterres

    Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten wurden fünf Marschflugkörper von der russischen Armee auf die Hauptstadt Kiew abgefeuert. Bei diesen Angriffen seien etwa zehn Personen verletzt worden.

    Die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde am Donnerstagabend, dem 28. April, während des Besuchs von UN-Generalsekretär Antonio Guterres von russischen Raketen getroffen. Antonio Guterres „ist in Sicherheit“, aber „schockiert“, wie seine Mitarbeiter berichteten.

    Vor Ort sahen Reporter, wie eine Etage eines Gebäudes in Flammen stand und schwarzer Rauch aus zerbrochenen Fenstern aufstieg. Die Rettungsdienste schrieben auf Facebook, dass zehn Menschen verletzt worden seien. Auch ein 25-stöckiges Wohnhaus war ein Ziel der Raketen, „die ersten beiden Stockwerke wurden teilweise zerstört“, so die Rettungsdienste.

    Moskau versucht, „die Vereinten Nationen zu demütigen“
    Der ukrainische Außenminister Dmytro Kouleba verurteilte auf Twitter umgehend einen „abscheulichen Akt der Barbarei“ und gab an, dass die Hauptstadt von Marschflugkörpern getroffen worden sei. „Russland demonstriert einmal mehr seine Haltung gegenüber der Ukraine, Europa und der Welt“, fügte der Minister hinzu.

    Laut dem ukrainischen Präsidenten waren es „fünf Raketen“, die auf Kiew niedergingen. „Das sagt viel über die wahre Haltung Russlands gegenüber internationalen Institutionen aus, über die Bemühungen der russischen Führung, die Vereinten Nationen und alles, wofür die Organisation steht, zu demütigen“, sagte Volodymyr Zelensky in einem Video auf Telegram.