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  • Wer ist Élisabeth Borne – ein Porträt der neuen französischen Premierministerin

    Wer ist Élisabeth Borne – ein Porträt der neuen französischen Premierministerin

    Élisabeth Borne hat im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Ministerien durchlaufen und verfügt über einen beeindruckenden Lebenslauf und ein Profil, das wie für das Amt geschaffen scheint. Sie legt ihre E-Zigarette nur selten aus der Hand und vergisst dabei oft zu essen. Sie redet, raucht und redet. Élisabeth Borne ist leidenschaftlich und hat sich seit einigen Wochen voll und ganz auf die Kampagne von Emmanuel Macron eingestellt, wobei sie sicherlich auch die Möglichkeit, als Premierministerin ernannt zu werden, im Hinterkopf behielt. Sie war das erste Regierungsmitglied, das für den Präsidentschaftskandidaten Macron warb. Als die Polemik um die Rentenreform die Wahlkampagne fast zum Kippen brachte, absolvierte sie eine Reihe von Terminen mit Journalisten und erklärte, dass die sozialen Aspekte des künftigen Gesetzestextes besonders betont werden müssten. Dabei vergaß sie auch nicht, die vom Staatschef gewünschte ökologische Ausrichtung zu betonen. Als Élisabeth Borne in ein Restaurant au…

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  • Attal im Bildungsministerium, Véran geht, Canfin im Umweltressort…

    Attal im Bildungsministerium, Véran geht, Canfin im Umweltressort…

    Nach ihrer Ernennung muss Elisabeth Borne sofort und unmittelbar auf zwei Ebenen aktiv werden: Sie muss ihr Regierungsteam zusammenstellen und den Kampf um die Parlamentswahlen führen.  „In den nächsten Tagen“, will die neue Premierministerin laut ihrem Umfeld eine neue Regierungsmannschaft aufstellen, während die Ernennung möglicher Staatssekretäre in einem zweiten Schritt, wahrscheinlich erst nach den Parlamentswahlen, erwartet wird. Erste Gerüchte machen die Runde, auch wenn bisher nur sehr wenige konkrete Informationen über das künftige Regierungsteam bekannt wurden. Pascal Canfin neuer Minister für Ökologie?Der Name Pascal Canfin, Europaabgeordneter der Mehrheitsfraktion und ehemaliges Mitglied der grünen EELV, war bereits bei früheren Regierungsumbildungen im Gespräch, ohne dass es jemals zu einer Ernennung gekommen wäre. Sein Name war sogar als möglicher Premierminister von Emmanuel Macron aufgetaucht, nachdem der im Präsidentschaftswahlkampf versprochen hatte, einen Premie…

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  • Élisabeth Borne: „Wir müssen bei der Ökologie schneller und stärker voranschreiten“

    Élisabeth Borne: „Wir müssen bei der Ökologie schneller und stärker voranschreiten“

    Élisabeth Borne wurde am Montag, dem 16. Mai, französische Premierministerin.  Élisabeth Borne, die am Montag, dem 16. Mai, zur Premierministerin ernannt wurde, tritt nun die Nachfolge von Jean Castex an. Die Politikerin hat „sofort ihren Fahrplan vorgegeben. Sie sprach von Dialog und vor allem davon, dass die Ökologie schneller und stärker vorangetrieben werden muss“, berichtete die Journalistin Anne Bourse live aus dem Palais Matignon, dem Amtssitz der französischen Regierungschefs. „Das hatte Emmanuel Macron vor allem in den Tagen zwischen den beiden Wahlgängen der Präsidentschaftswahlen gefordert.“ Jean Castex ging zu Fuß über den Hof des Palais Matignon und macht den Weg frei für seine Nachfolgerin Élisabeth Borne. Eine neue Regierung bildenDie Premierministerin wird sich nun zu allererst einer schweren Aufgabe widmen müssen: der Bildung einer neuen Regierung, möglicherweise wird sie die schon für Mittwoch, den 18. Mai, geplante erste Kabinettssitzung verschieben. Es ist immer ein…

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  • Schulferien: Wann sollte man seinen Urlaub im Schuljahr 2022-2023 planen?

    Schulferien: Wann sollte man seinen Urlaub im Schuljahr 2022-2023 planen?

    Das Bildungsministerium hat den Schulkalender für das Jahr 2022-2023 offiziell bekannt gegeben, der 12,5 Millionen Schüler betrifft. 

    Es sind nur noch knapp sieben Wochen bis zu den Sommerferien. Aber viele Eltern schauen bereits, wie das nächste Schuljahr Ihrer Kinder aussehen wird.

    Das Bildungsministerium hat soeben den Schulkalender für das Jahr 2022-2023 veröffentlicht, der 12,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Frankreich betrifft. Wie viele Brückentage oder verlängerte Wochenenden wird es geben? Welche positiven oder negativen Überraschungen sind für die Familien zu erwarten?

    Hier ist, was man sich merken sollte:

    Die Schüler beginnen am Donnerstag, den 1. September 2022, nach den Sommerferien wieder mit dem Unterricht und haben erst am Samstag, dem 8. Juli, also 36 Wochen später, wieder grosse Ferien. Auf dem Programm steht in diesem Schuljahr nur eine „Brücke“: der Donnerstag vor Christi Himmelfahrt, der 18. Mai. Dafür gibt es drei verlängerte Wochenenden, nämlich den 1. und 8. Mai, von denen vor allem die Zone A profitiert, sowie den Pfingstmontag, den 6. Juni, der zum schulfreien Tag erklärt wurde.

    Das beste Zeitfenster, um ein langes Wochenende zu genießen, ohne Urlaub nehmen zu müssen, ist also Christi Himmelfahrt. Wer sich am Montag, den 15. Mai, und Dienstag, den 16. Mai, oder Donnerstag, den 18. Mai, und Freitag, den 19. Mai, frei nimmt, kann sich auf fünf freie Tage freuen.

    In den Winter- und Frühlingsferien werden die Schüler in der Zone A als erste in den Genuss der Ferien kommen, und zwar vom 4. bis 19. Februar und vom 8. bis 23. April. Diese Zone A wird auch die Zone mit der kürzesten Schulzeit nach Weihnachten sein, mit nur fünf Schulwochen. Die Schülerinnen und Schüler aus den Regionen Bordeaux, Grenoble und Lyon müssen dann jedoch elf Wochen zwischen den Frühjahrs- und den Sommerferien in den Schulen schwitzen müssen.

    Die Zone C (Ile-de-France, Montpellier und Toulouse) ist das zweite Jahr in Folge die letzte, die in die Ferien fährt. Ziel ist es, die Massenankunft der Pariser in den Alpen im nächsten Winter hinauszuzögern: Die Unterkünfte sind wegen der alpinen Skiweltmeisterschaften im Februar bereits überfüllt.

    Hier die Ferientermine 2022-2023 auf einen Blick:

    • die Allerheiligenferien von Samstag, dem 22. Oktober, bis Montag, dem 7. November, für alle drei Zonen,
    • die Weihnachtsferien von Samstag, dem 17. Dezember, bis Dienstag, dem 3. Januar 2023, für alle drei Zonen,
    • die Winterferien, die je nach Zone vom 4. Februar bis zum 6. März 2023 dauern werden,
    • die Frühlingsferien vom 8. April bis 9. Mai 2023, je nach Zone,
    • die Sommerferien ab Samstag, den 8. Juli 2023, für alle drei Zonen.

    Zur Erinnerung: Zone A betrifft die Akademien Besançon, Bordeaux, Clermont-Ferrand, Dijon, Grenoble, Limoges, Lyon und Poitiers; Zone B die Akademien Aix-Marseille, Amiens, Caen, Lille, Nancy-Metz, Nantes, Nizza, Orléans-Tours, Reims, Rennes, Rouen und Straßburg; und schließlich Zone C die Akademien Paris, Créteil, Versailles, Montpellier und Toulouse.

  • Élisabeth Borne: Das war das Vermögen der neuen Regierungschefin im Jahr 2017

    Élisabeth Borne: Das war das Vermögen der neuen Regierungschefin im Jahr 2017

    Die 61-jährige Elisabeth Borne, bisher Arbeitsministerin, ist nach Edith Cresson, die während der zweiten Amtszeit von François Mitterrand von Mai 1991 bis April 1992 elf Monate in diesem Amt blieb, die zweite Frau, die in das Palais Matignon berufen wird. Im Jahr 2017 legte Élisabeth Borne, die seit 2017 zunächst für das Verkehrsministerium und dann für den ökologischen Übergang zuständig war, ihr Vermögen gegenüber der Hohen Behörde für die Transparenz des öffentlichen Lebens (HATVP) offen. In ihrer Vermögenserklärung gab sie an, dass sie zwei Wohnungen besitze. Die erste befindet sich in Paris und wurde von Borne im Jahr 2008 für 480.000 € erworben, der Wert wurde 2017 auf 576.000 € geschätzt. Die zweite Wohnung, die 2015 für 410.000 € erworben wurde, befindet sich im Departement Hauts-de-Seine. Élisabeth Borne gab außerdem an, fünf Bankkonten zu besitzen, die alle bei der Société Générale registriert sind. Im Einzelnen verfügte die Premierministerin über 61.425 € auf ihrem Girokont…

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  • Elisabeth Borne: Frankreich hat eine neue Premierministerin

    Elisabeth Borne: Frankreich hat eine neue Premierministerin

    Gegen 19:00 Uhr am Montag, dem 16. Mai, übergibt Jean Castex die Amtsgeschäfte im Palais Matignon an seine Nachfolgerin Elisabeth Borne. Die 61-jährige Elisabeth Borne ist seit Juli 2020 Frankreichs Arbeitsministerin. Zuvor war sie Präsidentin des öffentlichen Verkehrsunternehmens RATP, Ministerin für Verkehr sowie für sozial-ökologischen Wandel. Die Ingenieurin für Brücken- und Straßenbau, Absolventin des Collège des Ingénieurs, war von 2013 bis 2014 Präfektin der Region Poitou-Charentes und von 2014 bis 2015 Kabinettschefin von Ségolène Royal im Umweltministerium. Von 2015 bis 2017 war sie Präsidentin der Régie Autonome des Transports Parisiens (RATP). Nachdem sie lange Zeit der Sozialistischen Partei nahestand, schloss sie sich Macrons La République en marche an und wurde im Mai 2017 in der Regierung Édouard Philippe unter Präsident Emmanuel Macron Ministerin für Verkehr. Im Juli 2019 wurde sie Ministerin für den ökologischen Übergang und ersetzte den zurückgetretenen François de Ru…

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  • Die totale Mondfinsternis war in Teilen Frankreichs am frühen Morgen gut zu sehen

    Die totale Mondfinsternis war in Teilen Frankreichs am frühen Morgen gut zu sehen

    Am frühen Montag, dem 16. Mai, gab es eine totale Mondfinsternis, die von Frankreich aus beobachtet werden konnte. So etwas war seit mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr vorgekommen.

    Es ist ein erstaunliches Himmelsphänomen, eine Mondfinsternis, die dennoch gut zu sehen ist. In Frankreich wurde die Beobachtung durch Wolken etwas getrübt. Aber einige Glückliche konnten die Sonnenfinsternis am Montag gegen 5.30 Uhr mit bloßem Auge sehen. Ein Astrophysiker war mit seinen Studenten auf dem Dach seiner Universität in einem Pariser Vorort.

    Die nächste Mondfinsternis wird erst wieder im Dezember 2029 in Frankreich sichtbar sein
    „Wir hatten glücklicherweise drei Minuten lang keine Wolken, sodass wir den Vollmond sehen konnten, der fast vollständig von der Erde verdeckt war“, berichtet Hervé Dole, Astrophysiker an der Universität Paris-Saclay auf France 2. Bei einer Mondfinsternis stehen Erde, Mond und Sonne in einer Linie. Die Sonnenstrahlen laufen an den Seiten der Erde vorbei und beleuchten den Mond nur noch indirekt, wodurch er seine besondere rote Färbung erhält. Die nächste Mondfinsternis wird zwar im Jahr 2025 stattfinden, aber um eine schöne und gut sichtbare Mondfinsternis in Frankreich zu erleben, müssen wir bis Dezember 2029 warten.

  • Jean Castex ist im Élysée-Palast, um Emmanuel Macron sein Rücktrittsgesuch zu überreichen

    Jean Castex ist im Élysée-Palast, um Emmanuel Macron sein Rücktrittsgesuch zu überreichen

    Jean Castex, der bisherige Premierminister von Emmanuel Macron, verließ seinen Amtssitz am Montagnachmittag gegen 16:00, um dem Präsidenten seinen Rücktritt und den seiner Regierung zu überreichen. Damit ist der Weg frei für eine(n) Nachfolger:in und eine neue Regierung. „Es ist eine neue Ära, die jetzt beginnt“, kommentierte Jean Castex am Sonntag gegenüber der Zeitung Le Parisien. Der amtierende Premierminister sagte, er gehe „ohne Reue oder Bedauern“ nach zwanzig Monaten im Palais Matignon. Aller Augen richten sich nun auf Staatschef Emmanuel Macron, der am Montag, dem 16. Mai, den Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, zum Mittagessen empfing. Macron hatte vor einer Woche in Berlin versichert, dass er bereits den Namen seines nächsten Premierministers kenne, der seiner Meinung nach ein „soziales“, „ökologisches“ und „produktives“ Profil haben muss….

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  • Ukraine-Krieg: McDonald’s zieht sich vollständig aus Russland zurück

    Ukraine-Krieg: McDonald’s zieht sich vollständig aus Russland zurück

    Der US-amerikanische Fast-Food-Riese war seit über 30 Jahren in Russland vertreten und betreibt dort 850 Fast-Food-Restaurants.

    Es ist eine starke Entscheidung. McDonald’s hatte bereits Anfang März seine Filialen in Russland geschlossen und kündigte am Montag, dem 16. Mai, an, sich als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine endgültig aus dem Land zurückziehen und alle seine Aktivitäten verkaufen zu wollen. „Die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöste humanitäre Krise und das daraus resultierende unvorhersehbare wirtschaftliche Umfeld haben McDonald’s zu dem Schluss kommen lassen, dass die Fortsetzung unserer Aktivitäten in Russland nicht mehr tragbar ist und nicht mehr mit unseren Werten übereinstimmt“, erklärte Konzernchef Chris Kempczinski heute in einer Pressemitteilung.

    McDonald’s, das in Russland 850 Restaurants betreibt und 62.000 Beschäftigte hat, schätzt, dass der Konzern durch den Rückzug einen bilanziellen verlust zwischen 1,2 Mrd. und 1,4 Mrd. US-Dollar verzeichnen wird. McDonald’s ist seit über 30 Jahren in Russland tätig und betreibt etwa 80% seiner dortigen Restaurants direkt, was 9% des Konzern-Gesamtumsatzes und 3% des operativen Gewinns ausmacht.

    Der Konzern kündigte außerdem an, sein gesamtes russisches Portfolio an einen lokalen Akteur weiterverkaufen zu wollen. Bis eine Verkaufstransaktion abgeschlossen ist, verpflichtet sich McDonald’s, seine Angestellten weiter zu bezahlen und will sicherstellen, dass sie von dem zukünftigen Käufer weiter beschäftigt werden.

  • Toulouse: 25-Jähriger schwebt nach Messerangriff in Lebensgefahr

    Toulouse: 25-Jähriger schwebt nach Messerangriff in Lebensgefahr

    Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet. Ein 25-jähriger Mann soll am Sonntag, 15. Mai, in Toulouse eine tätliche Auseinandersetzung mit einem Bekannten gehabt haben. Die Schlägerei endete in einem Blutbad.

    Ein 25-jähriger Migrant wurde durch einen Messerstich schwer verletzt. Um 21.45 Uhr am Sonntagabend bricht in der Avenue des Minimes in Toulouse eine heftige Schlägerei zwischen zwei Männern aus.

    Der Angreifer ist mit einem Messer bewaffnet, das Opfer mit einem Besenstiel. Der unausgeglichene Kampf endet in einem Blutbad, als der 25-Jährige Migrant in der Achselhöhle von dem Messer getroffen wird. Er bricht zusammen und der Täter flüchtet.

    Das Opfer und sein Agressor kennen sich.
    Ein Zeuge verständigt sofort die Rettungskräfte. Als die Feuerwehr eintrifft, ist der Zustand des Verletzten besorgniserregend. Sein Leben scheint in Gefahr zu sein. Die Rettungskräfte bringen ihn in den Schockraum des Purpan-Krankenhauses in Toulouse, wo kurz darauf einer Notoperation unterzogen wird.

    Offensichtlich kannten sich das Opfer und der Angreifer. Sie hatten in der Vergangenheit bereits mehrere Meinungsverschiedenheiten. Die Polizei sucht einen Verdächtigen, der derzeit auf der Flucht ist.