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  • Hitzewelle: Stellen Sie auf Ihrer Terrasse oder in Ihrem Garten eine Tränke für durstige Vögel auf

    Hitzewelle: Stellen Sie auf Ihrer Terrasse oder in Ihrem Garten eine Tränke für durstige Vögel auf

    Angesichts der Hitzewelle, die in ganz Frankreich herrscht, fordert die Vogelschutzliga (LPO) die Franzosen dazu auf, den Vögeln Tränken bereit zu stellen.

    „Die Kleintierwelt leidet derzeit unter dem Wassermangel und der Trockenheit. Die LPO lädt Sie in den nächsten Tagen dazu ein, in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon im Schatten einen flachen Behälter (3-4 cm) mit Wasser aufzustellen.“ Angesichts der großen Hitze drängt die Vogelschutzliga (LPO) auf ihrer Facebook-Seite die Franzosen, durstigen Vögeln etwas zu trinken zur Verfügung zu stellen.

    „Vögel brauchen unbedingt Wasser, um sich zu hydratisieren“

    „Achten Sie darauf, dass die Tränke an einem offenen Ort aufgestellt wird, von dem aus die Vögel mögliche Raubtiere kommen sehen können. So können die Vögel und auch Igel, Eichhörnchen und Bienen ihren Durst sicher löschen. Dieses Wasser sollte idealerweise jeden Morgen in den kühlen Stunden erneuert werden, um die Ausbreitung von Krankheiten und Mücken zu verhindern, und auf einem konstanten Niveau gehalten werden“, so die Vogelschutzliga weiter.

    Lesen Sie auch: Hitzewelle: Frankreich steuert auf den “heißesten Mai aller Zeiten” zu

    „In Zeiten von Trockenheit und Hitze verschwinden alle Pfützen und kleinen Tümpel, die Regenrinnen sind leer und die Vögel brauchen unbedingt Wasser, um zu trinken und sich täglich zu putzen“, erklärte der Ornithologe Nicolas Macaire gegenüber der Zeitung Le Parisien. Mehrere Internetnutzer erinnerten daran, dass es wichtig sei, in der Mitte der Tränke einen Stein zu platzieren, „damit Insekten nicht ertrinken“.

  • 21-jähriger Wadim Schischimarin als erster russischer Soldat wegen Kriegsverbrechen vor Gericht

    21-jähriger Wadim Schischimarin als erster russischer Soldat wegen Kriegsverbrechen vor Gericht

    Der 21-jährige Wadim Schischimarin soll am Mittwoch in Kiew vor Gericht erscheinen, weil er einen unbewaffneten 62-jährigen Zivilisten getötet haben soll.

    Die Kriegsverbrechen in der Ukraine haben einen ersten Namen: Vadim Shishimarin. Der 21-jährige russische Soldat steht ab Mittwoch, 18. Mai, vor einem Gericht in Kiew. Ihm wird vorgeworfen, einen unbewaffneten 62-jährigen Zivilisten, der sein Fahrrad schob, absichtlich mit einer Kalaschnikow getötet zu haben.

    Die Gerichtsverhandlung, die die erste seit Beginn der russischen Invasion ist, wird ein Testfall für das ukrainische Rechtssystem sein. Internationale Institutionen führen eigene Untersuchungen zu den Übergriffen der russischen Truppen in der Ukraine durch.

    Vadim Schischimarin erschien bereits am Freitag, den 13. Mai, während einer Vorverhandlung vor den Kameras der internationalen Medien. Der Angeklagte erschien damals in Handschellen und mit kahlgeschorenem Kopf in einem grau-blauen Trainingsanzug vor dem kleinen Bezirksgericht Solomiansky in Kiew.

    Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Erster Prozess wegen Kriegsverbrechen gegen russischen Soldaten

    Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe
    Laut der ukrainischen Staatsanwaltschaft war der russische Soldat mit vier anderen Soldaten unterwegs. Sie stahlen in der Nähe des Dorfes Schupachiwka in der Region Sumy im Nordosten des Landes ein Auto. Das Opfer war mit einem Fahrrad am Straßenrand unweit seines Wohnortes unterwegs.

    Der Anwalt von Wadim Shishimarin erklärt, dass sein Mandant die tödlichen Schüsse auf den 62-jährigen Mann gestanden habe, ohne jedoch zu sagen, ob er sich vor Gericht schuldig bekennen werde oder nicht. Dem jungen Soldaten droht eine lebenslange Haftstrafe, wenn er eines Kriegsverbrechens und eines vorsätzlichen Mordes für schuldig befunden wird.

    In einem Anfang Mai vom ukrainischen Geheimdienst veröffentlichten Video erklärte Wadim Shishimarin: „Ich bekam den Befehl zu schießen und schoss einmal auf ihn. Er fiel und wir setzten unseren Weg fort“.

  • Neue Regierung: Werden die neuen Minister von Elisabeth Borne heute Abend bekannt gegeben?

    Neue Regierung: Werden die neuen Minister von Elisabeth Borne heute Abend bekannt gegeben?

    Die Ernennung der Regierung von Elisabeth Borne lässt auf sich warten. Der Élysée-Palast hat angekündigt, dass der erste Ministerrat des neuen Fünfjahreszeitraums wahrscheinlich erst am Freitag stattfinden wird. Aus dem Elysée-Palast stieg am Mittwochmorgen, dem 18. Mai, noch kein weißer Rauch auf. Nach Informationen der Zeitung Les Echos könnte die Liste der Minister, die die Regierung von Elisabeth Borne bilden werden, am Mittwochabend oder Donnerstagmorgen bekannt gegeben werden. Eines ist jedoch sicher: Der erste Ministerrat mit der neuen Ministerriege soll laut Elysée spätestens am Freitag stattfinden. Am Dienstag, den 17. Mai, aß die neue Premierministerin mit Emmanuel Macron zu Mittag. Dabei bot sich die Gelegenheit, gemeinsam die Zusammensetzung der nächsten Regierung zu besprechen. Laut Gesetz muss Elisabeth Borne dem Präsidenten der Republik die Namen derjenigen vorschlagen, die die Regierungsmannschaft bilden werden, doch in der Praxis erfolgt schon die Auswahl in enger Absp…

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  • Einkommensteuer: Endspurt für die Abgabe der Steuererklärung 2022

    Einkommensteuer: Endspurt für die Abgabe der Steuererklärung 2022

    Für in Frankreich Steuerpflichtige ist es mal wieder an der Zeit, sich mit einem jährlich wiederkehrenden Übel zu beschäftigen: der Einkommensteuererklärung an das Finanzamt. aber Achtung: 2022 ist durch einige Neuerungen und Besonderheiten gekennzeichnet.

    Jetzt geht es auf die Zielgerade, um die Einkommensteuererklärung abzugeben. Wenn Sie sich für die Papierversion entscheiden, haben Sie bis zum 31. Mai Zeit – ursprünglich war die Frist bis zum 19. Mai angesetzt, wurde aber aufgrund einer Verzögerung beim Versand der Formulare verlängert. Heutzutage ziehen es jedoch viele Steuerzahler vor, ihre Einkommenserklärung online abzugeben. In diesem Fall richtet sich die Frist nach dem Departement des Wohnorts: bis zum 24. Mai um Mitternacht für die Departements mit den Nummern von 1 bis 19, bis zum 31. Mai um Mitternacht für die Departements von 20 bis 54 und schließlich bis zum 8. Juni um Mitternacht für die Departements von 55 bis 976.

    Lesen Sie auch: Steuern 2022: Die wichtigsten Neuerungen bei der Steuererklärung in Frankreich

    Die Steuerklärung 2022 ist durch einige Neuerungen und Besonderheiten gekennzeichnet. Zunächst wurde die Kilometerpauschale angesichts des Anstiegs der Kraftstoffpreise im Jahr 2021 um 10% angehoben. Zweitens wurde zur Anpassung an die Auswirkungen von Covid-19, die bis 2021 andauerten, die Pauschale zur Deckung der mit der Telearbeit verbundenen Kosten verlängert. Wenn diese Kosten nicht mehr als 580 Euro betragen, müssen Sie sie also nicht angeben. Sie gehören vielleicht zu den Empfängern der Kaufkraftprämie, der sogenannten „Macron-Prämie“. In diesem Fall sollten Sie wissen, dass sie für Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von weniger als dem Dreifachen des Mindestlohns (Smic) bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 Euro steuerfrei ist.

    Lesen Sie auch: Was man bei seiner Steuererklärung in Frankreich nicht falsch machen sollte

    Es ist wichtig, zu wissen, dass es inzwischen möglich ist, etwas nachzuerklären, das bei der Deklaration vergessen wurde, oder wenn man im Nachhinein einen Fehler bemerkt. Dank des Rechts auf Irrtum kann man seine Steuererklärung korrigieren. Wenn man das Finanzamt vor dem 1. Juli 2022 informiert, wird keine Strafe fällig. Wenn man nach diesem Datum eine Korrektur vornehmen will, werden Verzugszinsen in Höhe von 0,1% pro Monat erhoben.

    Das Finanzamt muss davon ausgehen, dass in gutem Glauben Fehler gemacht werden können, zumal sich, wie man Anfang des Monats gesehen hat, sogar einige Fehler in die vom Finanzamt vorausgefüllten Datenfelder der elektronischen Steuererklärungen einiger Steuerpflichtiger eingeschlichen hatten. Dies war insbesondere bei Lehrern der Fall, die eine Differenz zwischen ihrem tatsächlichen Einkommen und dem von der Steuerbehörde angegebenen Einkommen feststellten. Das führte dazu, dass die Website zur Abgabe der elektronischen Stuererklärungen für einige Tage gesperrt wurde. Die Steuerbehörde versicherte später, dass diese Fehler auch zu einem späteren Zeitpunkt korrigiert werden können.

    Und eine Warnung: Achten Sie auf Betrügereien. Das Finanzministerium warnte im April vor möglichen Betrügereien: Kriminelle geben sich als Steuerbeamte aus, indem sie eine E-Mail verschicken, in der sie darauf hinweisen, dass nur noch wenige Tage für die Abgabe der Steuererklärung bleiben, und fordern Steuerpflichtige auf, Bankdaten auf einer gefälschte Website der Steuerbehörde anzugeben. Seien Sie also sehr vorsichtig bei solchen Nachrichten und vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Seite aufrufen: www.impots.gouv.fr.

    Und schließlich sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht vergessen, Ihre Steuererklärung rechtzeitig abzugeben. Andernfalls werden Ihnen Verzugszinsen und ein Zuschlag von 10% auf Ihre Steuerschuld berechnet.

  • Elisabeth Borne: Drei vorrangige Baustellen warten auf die neue Premierministerin

    Elisabeth Borne: Drei vorrangige Baustellen warten auf die neue Premierministerin

    Verbesserung der Kaufkraft, Rentenreform, ökologische Planung. Welche Methode wird Elisabeth Borne anwenden, um das Programm von Emmanuel Macron umzusetzen? Ihr erster Auftritt als Premierministerin gilt den Abgeordneten der Partei La République en marche. Élisabeth Borne weiß, dass sie sie und eine möglichst breite Mehrheit brauchen wird, um ihre drei vorrangigen Themen vorantreiben und umsetzen zu können. Zunächst geht es um die Kaufkraft. Innerhalb eines Monats soll ein Gesetzestext vorgelegt werden, über den im Parlament abgestimmt werden soll, sobald die neue Nationalversammlung gewählt ist, und der Hilfsmaßnahmen wie einen Lebensmittelscheck für die Ärmsten der Armen enthält. Ein weiteres heikles Dossier sind die Renten. Die Premierministerin wird direkt für die ökologische Planung zuständig sein.Emmanuel Macron will das gesetzliche Renteneintrittsalter auf 64 oder sogar 65 Jahre anheben. Élisabeth Borne hat seit ihrer Tätigkeit als Verkehrs- und später als Arbeitsministerin Erfa…

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  • Hitzewelle: Frankreich steuert auf den „heißesten Mai aller Zeiten“ zu

    Hitzewelle: Frankreich steuert auf den „heißesten Mai aller Zeiten“ zu

    Dieser Mai könnte der wärmste Monat Mai werden, der jemals in Frankreich beobachtet wurde, warnt Météo France.

    Der Temperaturrekord aus dem Jahr 2011 könnte im Jahr 2022 fallen. Das behauptet zumindest Météo France und warnt vor der großen Hitze in diesem Mai, die alle Rekorde brechen könnte. Das Quecksilber könnte in einigen Gebieten im Südwesten Frankreichs die 34°-Marke erreichen und die Wetteragentur warnt vor einer „Hitzeepisode, die aufgrund ihres frühen Eintretens, ihrer Dauer und ihrer geografischen Ausdehnung außergewöhnlich ist“.

    Lesen Sie auch: Landwirtschaft: Dürre und Hitze im Mai beunruhigen die Gemüsebauern

    Alle bisherigen Rekorde, die in einem Monat Mai verzeichnet wurden, könnten dieses Jahr übertroffen werden, insbesondere im Norden und Südwesten des Landes. „Wir könnten den wärmsten Tag im Mai seit Beginn der Messungen auf nationaler Ebene erleben“, sagt Météo France.

    Gaétan Heymes, Prognostiker bei der französischen Wetterbehörde, merkt an, dass die derzeitige Abweichung von den Durchschnittstemperaturen bis zu +3°C betragen könnte. Im Jahr 2011, dem bisher wärmsten Mai, betrug die Anomalie +1,85°C. „Es ist ziemlich sicher, dass dieser Monat trockener als normal sein wird“, warnt er auf Twitter.

    Darüber hinaus warnt Météo France davor, dass „einige Städte, wie Lyon, mindestens 5 Tage in Folge erleben könnten, an denen die Schwelle für starke Hitze (30 °C) überschritten wird, ein äußerst seltenes Ereignis im Mai, das nur ein einziges Mal in einem Jahrhundert der Datenerhebung beobachtet wurde (vom 16. bis 20. Mai 1945)“. Die Warnung gilt auch für Montélimar (Drôme), wo „die Serie von über 30 °C sogar 6 oder 7 Tage erreichen könnte, während der bisherige Rekord für die längste Serie im Mai bei 6 Tagen lag (1922 oder 1953)“, so Météo France weiter.

  • Elisabeth Borne vor der Herausforderung der „ökologischen Planung“

    Elisabeth Borne vor der Herausforderung der „ökologischen Planung“

    Die am Montag zur Premierministerin ernannte Elisabeth Borne wird persönlich für die „ökologische Planung“ zuständig sein, ein von der Linken entliehenes Konzept, das seit den Präsidentschaftswahlen in aller Munde ist. Wie wird diese Planung nach französischem Vorbild funktionieren? Ist sie in der Lage, den ökologischen Wandel in Frankreich zu beschleunigen?  Die von Emmanuel Macron in der Endrunde der Präsidentschaftswahlen versprochene „ökologische Planung“, ein Konzept, das die Koordinierung der öffentlichen Politik zur Erreichung langfristiger Umweltziele bezeichnet, soll nun von Elisabeth Borne umgesetzt werden. Der Begriff wurde erstmals 2008 von Jean-Luc Mélenchon benutzt, dem Vorsitzenden der Partei La France insoumise (LFI), der sich wiederum von der industriellen Planung inspirieren ließ, die in den 1920er Jahren in der UdSSR und später nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Frankreich eingeführt wurde. Gleich nach ihrem Amtsantritt am Montag, dem 16. Mai, versicherte die neue Pr…

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  • Jetzt kommt der Motorrad-TÜV auch in Frankreich

    Jetzt kommt der Motorrad-TÜV auch in Frankreich

    Im August 2021 hatte die Regierung die Einführung einer obligatorischen technischen Kontrolle für Motorräder und Zweiräder ab dem 1. Januar 2022 angekündigt, doch das Dekret wurde ausgesetzt und das Projekt schien begraben zu sein. Der Staatsrat setzte es nun wieder auf die Tagesordnung.

    Der Staatsrat gab am Dienstag bekannt, dass eine Verschiebung des Inkrafttretens der technischen Kontrolle für Zweiräder mit mehr als 125 cm3 über den 1. Oktober 2022 hinaus „nicht gerechtfertigt“ sei.

    Die technische Kontrolle für Zweiräder sollte gemäß einer EU-Verpflichtung spätestens am 1. Januar 2022 gelten, doch die Regierung hatte im vergangenen Jahr per Dekret beschlossen, diese Verpflichtung auf 2023 zu verschieben. Dieses Dekret wurde nun vom Staatsrat ausgesetzt.

    Da die Einführung der technischen Kontrolle bei den Motorradverbänden auf starken Widerstand stieß, hatte Präsident Emmanuel Macron schließlich bereits am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt angekündigt, dass sie nicht umgesetzt werden würde. Ein Berater der Exekutive hatte erklärt, dass der Staatschef der Ansicht sei, dass „es nicht der Zeitpunkt sei, die Franzosen damit zu belästigen“.

    Das Verkehrsministerium kündigte im November die Umsetzung alternativer Maßnahmen an, die „die Überprüfung der Verkehrssicherheit, die Bekämpfung der Umweltverschmutzung und des Lärms“ abdecken und eine Ausnahme von der europäischen Vorschrift ermöglichen sollten. Der von NGOs angerufene Richter für einstweilige Verfügungen und Dringlichkeitsverfahren des Staatsrats war jedoch der Ansicht, dass die bloße Mitteilung Frankreichs an die EU über die Absicht, solche alternativen Maßnahmen einzuführen, „nicht ausreicht, um die Umsetzung der europäischen Richtlinie zu belegen“, da „die geplanten Maßnahmen nicht tatsächlich umgesetzt werden“.

    Da die Regierung außerdem ihr Dekret vom August 2021, in dem ein auf 2023 verschobener Zeitplan für die Anwendung festgelegt wurde, nicht offiziell aufgehoben oder geändert hat, wird dieser Text trotz der Ankündigungen von Emmanuel Macron und der Regierung als weiterhin in Kraft befindlich betrachtet. Der Richter hält daher den Antrag der Verbände für begründet, „die Aussetzung der Ausführung des umstrittenen Dekrets zu beantragen, soweit es (…)das Inkrafttreten der Pflicht zur technischen Kontrolle über den 1. Oktober 2022 hinaus verschiebt“. In dem Urteil wird nicht näher erläutert, warum der 1. Oktober als Datum gewählt wurde.

    Die Kläger betonten insbesondere, dass „in Frankreich ein motorisierter Zweiradfahrer 22-mal häufiger Opfer eines tödlichen Unfalls wird als ein Nutzer eines leichten Fahrzeugs, dass dieses Risiko aber in den Staaten, die die technische Kontrolle bereits eingeführt haben, geringer ist – 16-mal in Deutschland, 17-mal in Spanien“. Die NGOs argumentierten auch, dass die technische Kontrolle „im Übrigen die Lärmbelästigung aber auch die Luftverschmutzung verringern würde“. Die Vereinigung „Respire“, eine der drei Klägerinnen, begrüßte die Entscheidung auf Twitter: „Der Staatsrat gibt der Regierung von @Elisabeth_Borne die Gelegenheit, ihre ökologischen Ambitionen zu verwirklichen: Er verpflichtet sie, die technische Kontrolle zum 1. Oktober 2022 einzuführen“.

  • Zweijähriges Mädchen wird von einem Rottweiler angegriffen und schwer verletzt

    Zweijähriges Mädchen wird von einem Rottweiler angegriffen und schwer verletzt

    Der Angriff ereignete sich am Montag, dem 16. Mai, in Péronne-en-Mélantois im Departement Nord. Der Hund, der seinen Besitzern entwischt sein soll, biss i das Kind mehrmals, das zum Zeitpunkt des Vorfalls von einem Kindermädchen spazieren geführt wurde.

    Ein Hund der Rasse Rottweiler stürzte sich am Montag, 16. Mai, in Péronne-en-Mélantois auf ein zweijähriges Mädchen. Die Zweijährige erlitt mehrere Bisswunden. Sie wurde in ernstem Zustand in das Universitätskrankenhaus von Lille gebracht. Ihre Verletzungen sind jedoch zum Glück nicht lebensbedrohlich.

    Das Kind musste mit etwa 100 Stichen am Hals, am Arm und am Ohr genäht werden. Wir sind erleichtert zu hören, dass sie nicht im Gesicht verletzt wurde. Auch das Kindermädchen wurde gebissen, als es versuchte, das Mädchen zu schützen und musste ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das ist ein Schock für die ganze Gemeinde.“ (Damien Castelin, Bürgermeister von Péronne-en-Mélantois gegenüber France 3)

    Das Kindermädchen versuchte dazwischen zu gehen
    Der Angriff ereignete sich gegen 17.30 Uhr ganz in der Nähe des Bürgermeisteramts dieser kleinen Gemeinde im Norden mit knapp 1.000 Einwohnern. Feuerwehrsanitäter von Templeuve und Lesquin waren vor Ort, ebenso die Gendarmerie von Baisieux. Zum Zeitpunkt des Unglücks war das Kind, das sich in seinem Kinderwagen befand, mit seinem Kindermädchen unterwegs. Diese wollte dazwischen gehen und den bissigen Hund vertreiben. Auch sie wurde verletzt. Das Kindermädchen erlitt Verletzungen und einen Schock und wurde ins Krankenhaus von Lesquin eingeliefert.

    Der Rottweiler, der keinen Maulkorb trug, war aus dem Haus seiner Halter entlaufen, „als sein junges Frauchen einer Freundin die Tür öffnete“, berichtete Damien Castelin, der Bürgermeister von Péronne-en-Mélantois, und versicherte, dass die Stadtverwaltung den Besitzern des Hundes eine Genehmigung zur Haltung ausgestellt habe.

    Der Hund wurde von der Gendarmerie eingefangen und soll jetzt, wie gesetzlich vorgeschrieben, eingeschläfert werden.

  • Filmfestspiele in Cannes: Zum 75. Mal treffen sich die Stars an der Côte d’Azur

    Filmfestspiele in Cannes: Zum 75. Mal treffen sich die Stars an der Côte d’Azur

    Die 75. Ausgabe des Filmfestivals von Cannes wird am Dienstag, dem 17. Mai eröffnet. Schon beim ersten Morgengrauen sind auf der Croisette Arbeiter am Werk, wie Bruce Corral, ein Gärtner, der alle Hände voll zu tun hat, um Cannes in den Alpes-Maritimes auf Vordermann zu bringen. „Alle Kameras werde…

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