Autor: Nachrichten

  • Grenoble: 24-jähriger Mann im Stadtzentrum von der Polizei erschossen

    Grenoble: 24-jähriger Mann im Stadtzentrum von der Polizei erschossen

    Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge ein.

    Ein 24-jähriger Mann wurde am späten Donnerstagnachmittag, 7. Juli, im Stadtzentrum von Grenoble (Isère) von der Polizei erschossen, wie die Staatsanwaltschaft der Stadt mitteilte. Er war auf einem Motorroller mit einem bewaffneten Beifahrer unterwegs. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Roller von zwei Polizeibeamten, die gegen 18.15 Uhr zu Fuß auf Patrouille waren, gesehen. Der junge Mann, der der Polizei bereits bekannt war, starb „trotz der schnellen Versorgung durch die Rettungskräfte noch am ‚Unfallort’“. Dem Beifahrer des Motorrollers gelang es, zu flüchten.

    Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft hatte eine Person auf dem Roller die Polizeibeamten mit einer Waffe bedroht. Daraufhin soll einer der beiden Beamten seine Dienstwaffe gezogen und in Richtung des Rollers geschossen haben.“

    Der Polizist wurde in Polizeigewahrsam genommen
    „Der Polizist, der von seiner Waffe Gebrauch machte, wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll von Ermittlern der IGPN vernommen werden“, sagte der Staatsanwalt Boris Duffau.

    Am Tatort wurde eine geladene Waffe vom Typ Kalaschnikow gefunden, gab die Staatsanwaltschaft bekannt. 

  • Heute um 13.15 Uhr erleben wir Menschen einen einzigartigen Moment auf unserer Erde

    Heute um 13.15 Uhr erleben wir Menschen einen einzigartigen Moment auf unserer Erde

    Am Mittag des 08. Juli wird etwas sehr Seltenes geschehen: 99% der Weltbevölkerung werden zur gleichen Zeit die Sonne sehen.

    Es ist ein außergewöhnliches Ereignis, das am Freitag, dem 8. Juli, stattfinden wird. Gegen 13:15 Uhr deutscher Zeit werden 99% der Erdbevölkerung Sonnenlicht sehen können.

    Laut der Website EarthSky werden „fast alle der am dichtesten bevölkerten Gebiete der Welt zum fraglichen Zeitpunkt etwas Sonnenlicht abbekommen. Darunter befinden sich Nordamerika, Südamerika, Europa, Afrika und der größte Teil Asiens“.

    Zur gleichen Zeit werden „7,7 Milliarden Menschen – etwa 99% von uns – auf der Seite des Planeten sein, die von der Sonne beleuchtet wird. Mehr als 6,4 Milliarden von ihnen werden tagsüber unterwegs sein, während mehr als 1,2 Milliarden Menschen die Abenddämmerung erleben werden“, erklären Wissenschaftler.

    Himmel in absolutem Schwarz
    Einige Menschen auf unserem Planeten werden jedoch im wahrsten Sinne des Wortes keinLicht sehen. Etwa 200 Millionen Menschen werden nämlich einen „Himmel von absoluter Schwärze“ erleben.

  • Nach Tag mit mehreren Bränden jetzt „Mega-Feuer“ im Gard

    Nach Tag mit mehreren Bränden jetzt „Mega-Feuer“ im Gard

    Am Donnerstag wüteten mehrere Brände in Südfrankreich. Der Tag gipfelte in einem „Megafeuer“ in den Cevennen, das „Tausende Hektar“ bedroht. Die Feuerwehrkräfte sind in Bedrängnis und befürchten am Freitag ein „Schauspiel der Verwüstung“.

    Die Feuerwehrleute im Departement Gard kämpften die ganze Nacht hindurch gegen ein „Megafeuer“, das Tausende Hektar Land im Herzen der Cevennen bedroht, nachdem es am Donnerstag, dem 7. Juli, in der Region zu mehreren Bränden gekommen war, die durch extreme Hitze und Wind angefacht wurden.

    In Bordezac, an der Grenze zur Ardèche, hatte das Feuer bis zum späten Donnerstagabend bereits fast 600 Hektar Vegetation niedergebrannt. Bis Mitternacht hat das Feuer nach Angaben der Präfektur noch an Größe zugenommen und etwa 10 Kilometer Länge erreicht. Der Brand bedroht tausende weitere Hektar Vegetation.

    Anhaltender Wind
    „Wir müssen weitere Mittel einsetzen, da es sich um Bereiche handelt, die sehr, sehr schwer zugänglich sind“, sagte der Generalkontrolleur des Feuerwehr- und Rettungsdienstes des Departements (Sdis), Jean-Michel Langlais. Angesichts des „die ganze Nacht anhaltenden Windes, der uns die Arbeit sehr erschweren wird, müssen wir ein sehr großes Netz um das Feuer ziehen“.

    Die sieben Canadair-Flugzeuge und drei Dash-Hubschrauber haben gegen 6.30 Uhr ihre Flugrotation wieder aufgenommen.

    Von Bessèges aus waren am Donnerstagabend große Flammenfahnen auf drei weit voneinander entfernten Hügeln zu sehen. Die beeindruckende Rauchsäule war von der mehr als 50 Kilometer aus Richtung Nîmes zu sehen.

    „Dieses Feuer ist, wie soll ich sagen, ein Megafeuer“, erklärte Kommandant Tanguy Salgues, Kommunikationsbeauftragter der Feuerwehr des Departements Gard, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    In dem betroffenen Gebiet gibt es viele Seekiefern, die sehr brennbar sind. Die Feuerwehr befürchtet ein Übergreifen des Feuers auf das andere Ufer der Cèze, wo im Jahr 1985 bei einem enormen Brand 10.000 Hektar abbrannten.

    70 Personen mussten am Abend evakuiert werden.

    Große Vorsicht bis Sonntag empfohlen
    Am Donnerstagabend wütete noch ein weiteres Feuer auf 235 Hektar Vegetation und Kiefern in Générac im Süden des Departements Gard. Im benachbarten Departement Bouches-du-Rhône mussten die Feuerwehrleute am Donnerstag 35 Brände bekämpfen, insbesondere in Arles, wo ein Feuer von Schilf und Gestrüpp in einem Gewerbegebiet ausbrach. Durch den starken Mistralwind breitete sich das Feuer schnell aus und übersprang schließlich die Nationalstraße 113, eine strategische Verbindung zur A54 zwischen Nîmes und Marseille, und schnitt sie in beide Richtungen ab.

    Nach einer ersten Bilanz der Rettungskräfte brannten vier Häuser ab und vier weitere wurden beschädigt. In Martigues mussten die Bewohner eines Altenheims vorübergehend evakuiert wurden.

    Auf Twitter empfahl die Generaldirektion für zivile Sicherheit, bis Sonntag „aufgrund einer sehr hohen Brandgefahr im Mittelmeerraum“ große Vorsicht walten zu lassen.

  • Sensoren an bretonischen Stränden messen die Toxizität von Grünalgen

    Sensoren an bretonischen Stränden messen die Toxizität von Grünalgen

    Die Anzahl der Schwefelwasserstoffsensoren an den bretonischen Stränden hat sich verdreifacht. Diese Geräte sind sehr nützlich, um die Giftigkeit dieses Gases zu messen, das in zerfallenden Grünalgen entsteht, und ermöglichen es, Maßnahmen zu ergreifen, wenn aktuelle Gefahr droht.

    Es ist eine wahre Plage in der Bretagne, die zu einem weiteren komplizierten Sommer führen könnte. Die Ausdünstungen von verrottenden Grünalgen an den Stränden. Sie verbreiten nicht nur einen sehr starken Geruch, der die Touristen stört, sondern das Gas, das sie ausstoßen, ist auch noch hochgiftig. Eine Plage auch für die Gemeinde Hillion im Departement Côtes-d’Armor, die schon mehrmals gezwungen war, den Zugang zum Strand von Saint-Guimond zu sperren.

    Schwefelwasserstoff kann tödlich sein
    Behörden weisen immer wieder darauf hin, dass die Gase, die durch die Zersetzung der Algen entstehen, sehr gesundheitsgefährdend sind. Schwefelwasserstoff kann laut der Agence Régionale de Santé (Regionale Gesundheitsagentur) Beschwerden verursachen, die von einfachem Unwohlsein bis sogar zum Tod reichen können, je nachdem, welche Konzentration des Gases freigesetzt wird. In betroffenen Regionen soll das Gas bereits den Tod von Pferden, Hunden und Wildschweinen verursacht haben.

    Wirksame Überwachungsinstrumente an 12 Stränden
    Zwölf Strände in den Departements Côtes d’Armor und Finistère, die diesem Phänomen am stärksten ausgesetzt sind, haben sich für die Installation von Sensoren entschieden, um den mit den grünen Fluten verbundenen Schwefelwasserstoffausstoss zu messen. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit zu informieren und zu schützen und vor allem, im Falle einer Gefahr die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die von den Sensoren gelieferten Daten sind auf der Website von Air Breizh abrufbar.

    Der Verein, der die Luftqualität misst, hat bereits früher staatliche Stellen gewarnt, wenn der Schwefelwasserstoffgehalt zu hoch war. Der Schwellenwert für eine Überschreitung liegt bei 1 ppm (parts per million), wie vom Hohen Rat für öffentliche Gesundheit empfohlen. Bei diesem Schwellenwert nimmt der menschliche Körper in der Regel bereits einen Geruch nach faulen Eiern wahr.

  • Dürre: Die Trockenheit trifft Südeuropa hart

    Dürre: Die Trockenheit trifft Südeuropa hart

    Brände, Dürre … Ganz Südeuropa leidet unter enormem Wassermangel. Aufgrund der globalen Erwärmung treten Dürren immer häufiger und immer früher auf. Spanien und Griechenland kämpfen gegen Brände, und Italien hat in fünf nördlichen Regionen den Wassernotstand ausgerufen.

    In der Nähe von Porto Germano (Griechenland) versuchten am Dienstagnachmittag, dem 5. Juli, Löschflugzeuge und Hubschrauber, die Flammen zu bekämpfen. Die Löschmannschaften holten sich das dringend benötigte Wasser direkt aus dem Meer. In Griechenland ist gerade Brandsaison. Allein am Montag, dem 4. Juli, wurden 53 Brandausbrüche gezählt, die durch starke Winde und große Hitze angefacht wurden.

    In Italien ist der Fluss Po fast ausgetrocknet.
    Am Dienstag, dem 5. Juli, waren in Venta de Moro (Spanien) 500 Feuerwehrleute im Einsatz, um zu versuchen, ein Feuer unter Kontrolle zu bringen, das am Sonntag, dem 3. Juli, ausgebrochen war. Auch hier war die Trockenheit eine der Ursachen. Laut einem Expertenbericht leidet Spanien unter einer Trockenheit, wie es sie seit mehr als einem Jahrtausend nicht mehr gegeben hat. In Venta de Moro gingen 1.300 Hektar Land in Flammen auf.

    In Italien ist der Fluss Po fast ausgetrocknet. Auch dies die Folge einer historischen Dürre. In fünf Regionen im Norden des Landes wurde der Wassernotstand ausgerufen. Getreide und Reisernten werden dieses Jahr gefährlich mager ausfallen.

  • Covid-19: Wird es in diesem Sommer in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder eine Maskenpflicht geben?

    Covid-19: Wird es in diesem Sommer in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder eine Maskenpflicht geben?

    Zu einer Zeit, in der Frankreich mit einer siebten Covid-19-Welle konfrontiert ist, haben Städte wie Nizza in ihren öffentlichen Verkehrsmitteln die Maskenpflicht schon wieder eingeführt. Am Dienstag, 5. Juli, wurde die Schwelle von 200.000 neuen Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden überschritten, wodurch das Land endgültig in einen neuen epidemischen Höhepunkt eintrat. Angesichts des hohen Ansteckungsgeschehens beschloss die Touristenstadt Nizza, am Mittwoch, dem 6. Juli, erneut das Tragen von Mundschutz in Verkehrsmitteln vorzuschreiben. Werden die Gesundheitsbehörden bald noch weiter gehen und das Tragen von Masken in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Frankreich vorschreiben? Lernen, mit dem Virus zu leben Generell sollten die Menschen weiterhin auf sich und ihre Angehörigen achten. Nicht nur durch das Tragen von Masken, sondern zum Beispiel auch durch das Lüften von Räumen. Man muss einfach lernen, mit dem Virus zu leben, ist die Meinung einiger Experten. Nach Ansicht von Epid…

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  • Schulferien: Heute beginnen acht Wochen Urlaub von der Schule!

    Schulferien: Heute beginnen acht Wochen Urlaub von der Schule!

    Die Zeit der großen Ferien ist für die französischen Schüler gekommen! Acht Wochen Urlaub, in denen sich sowohl die Kleinsten als auch die Größten nach einem Jahr in der Schule erholen können.

    Adieu, Hefte und Stifte… An diesem Donnerstag, dem 7. Juli, beginnen die großen Schulferien. Nach diesem letzten Schultag werden die Schülerinnen und Schüler ihre Klassenzimmer für acht Wochen verlassen.

    6,5 Millionen Grundschüler, mehr als 3,2 Millionen Sekundarschüler und 1,9 Millionen Gymnasiasten freuen sich auf die Sommerferien 2022.

    Einige Gymnasiasten müssen jedoch noch einen Tag länger auf ihre Ferien warten. Die letzten mündlichen Prüfungen im Rahmen der Abiturprüfungen enden nämlich erst am Freitag, dem 8. Juli. Morgen werden also die letzten Schüler mit ihrem Abschlusszeugnis in der Tasche hoffentlich in die Ferien gehen können.

    Eine kleine Besonderheit in diesem Jahr ist, dass der Beginn der großen Ferien auf einen Donnerstag fällt. Der Grund dafür ist ein Gesetz, das besagt, dass der Schulkalender 36 Wochen umfassen muss. Da das neue Schuljahr am Donnerstag, dem 2. September, begonnen hat, können die Ferien erst am Donnerstag, dem 7. Juli beginnen.

  • Frankreich: Erstes mit Flüssigerdgas angetriebenes Passagierschiff

    Frankreich: Erstes mit Flüssigerdgas angetriebenes Passagierschiff

    Dieses Schiff, dessen Bau Ende 2019 begonnen hatte, hat nach Angaben der Werft in Saint-Nazaire einen Buchwert von „mehr als einer Milliarde Euro“.

    Die MCS World Europa wird an die italienisch-schweizerische Reederei MSC Crociere geliefert.
    LNG reduziert die CO2-Emissionen um 20% und die Feinstaubemissionen um 95% im Vergleich zu Schweröl, dem bisherigen Haupttreibstoff für Schiffe, und stößt kein Schwefeldioxid aus.

    „Dies ist ein bedeutender Schritt für die Dekarbonisierung der Kreuzfahrt“. Das erste in Frankreich gebaute Passagierschiff, das mit dem weniger gesundheitsschädlichen LNG (verflüssigtes Erdgas) angetrieben wird, wird Mitte Oktober 2022 an die italienisch-schweizerische Reederei MSC Crociere ausgeliefert, wie am Dienstag bei seiner Präsentation in den Chantiers de l’Atlantique bekannt gegeben wurde. „LNG ist heute der sauberste Kraftstoff, der für Kreuzfahrtschiffe verfügbar ist“, begrüßte Henri Doyer, MSC-Programmdirektor bei den Chantiers de l’Atlantique.

    LNG reduziert die CO2-Emissionen um 20% und die Feinstaubemissionen um 95% im Vergleich zu Schweröl, das heute Haupttreibstoff für Schiffe ist, und stößt kein Schwefeldioxid aus. Das italienisch-schweizerische Kreuzfahrtunternehmen und die Chantiers de l’Atlantique, die seit über zwanzig Jahren zusammenarbeiten, eröffnen mit der MSC World Europa einen nachhaltigeren Zyklus: Zwei weitere LNG-betriebene Passagierschiffe sollen 2025 und 2027 ausgeliefert werden.

    „Null Emissionen“ bis 2050
    Dieses erste Schiff, dessen Bau Ende 2019 begonnen wurde und das im Dezember zum ersten Mal in See stechen wird, hat laut Chantiers de l’Atlantique einen Preis von „mehr als einer Milliarde Euro“. In die MSC World Europa ist auch eine neuartige Brennstoffzelle integriert, die mit LNG betrieben wird und auch den fürn das Schiff notwendigen Strom erzeugen kann. „Im Moment produziert sie 150 Kilowatt, was dem Verbrauch von 300 Passagieren entspricht“, erklärt Patrick Pourbaix, Generaldirektor von MSC Crociere France, der hofft, dass diese Kapazität in den nächsten Jahren noch gesteigert werden kann. Die Reederei strebt an, bis 2050 „Null-Emissionen“ zu erreichen.

    „Wir sind dabei, die vorhandenen Schiffe an neue Umweltanforderungen anzupassen. Aber ohne neue Technologien und emissionsarme Kraftstoffe werden wir unser Ziel nicht erreichen können“, betonte Linden Coppell, CSR-Managerin bei MSC Cruises. Mit einer Länge von 333 Metern und einer Höhe von 68 Metern wird die MSC World Europa das größte Schiff in der Flotte der Reederei sein. Ausgestattet mit sieben Swimmingpools und dreizehn Restaurants bietet sie Platz für mehr als 6.700 Passagiere und 2.100 Besatzungsmitglieder.

  • Zwei neue Ampeln werden in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen

    Zwei neue Ampeln werden in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen

    Zwei neue Ampelanlagen, die seit 2012 in Straßburg getestet wurden, werden nun in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen. Es handelt sich um eine gemischte Fußgänger- und Fahrradampel und einen Countdown. Ziel: eine bessere Koexistenz zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern zu ermöglichen.

    Zwei neue Verkehrsampeln, die in der französischen Fahrradhauptstadt Straßburg ausführlich getestet wurden, sind laut einem Erlass, der am 13. Juni im Amtsblatt veröffentlicht wurde, in die französischen Straßenverkehrsordnung (Code de la route) aufgenommen worden. Diese Verkehrsampeln sollen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer verbessern und können nun in ganz Frankreich eingeführt werden. Es steht den Kommunen allerdings frei, sich für die neuen Ampeln zu entscheiden.

    Motorradfahrer, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer müssen sich denselben Bewegungsraum teilen und das Zusammenleben ist oft schwierig. An einer besonders gefährlichen Kreuzung, der Place de l’Etoile in Straßburg, an der sich alle Arten von Verkehrsteilnehmern begegnen, wurde die neue Signalanlage getestet: die gemischte Fußgänger- und Radfahrerampel.

    Das neue Gerät zeigt Fußgängern und Radfahrern an, wann sie an einem geschützten Übergang anhalten müssen. Die gemischte Box kann verwendet werden, wenn ein Radweg parallel zu einem Zebrastreifen an der Überquerung einer Fahrbahn verläuft.

    Eine weitere Neuerung, die ebenfalls in Straßburg getestet wurde, ist der Countdown-Timer am Zebrastreifen. Dieser zeigt den Fußgängern sowohl die Wartezeit bis zum Überqueren bei grüner Ampel als auch die verbleibende Zeit zum Überqueren der Fahrbahn an.

    „Diese beiden neuen Signalanlagen revolutionieren zwar weder die Straßenverkehrsordnung noch das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, aber jedes Mal kommen wir bei der Sicherheit bei der Mobilität einen Schritt weiter“, erläutert Yves Logiel vom Service de l’information et de la régulation automatique de la circulation (SIRAC).

    Todesfälle unter Radfahrern steigen deutlich an.
    Die neuen Verkehrsampeln kommen just zu einer Zeit, in der sich die Todesfälle unter Radfahrern im Straßenverkehr seit 2019 fast vervierfacht haben. Zum ersten Mal seit 20 Jahren überstieg Anzahl von getöteten Radfahrern mit 227 im Jahr 2021 die Schwelle von 200 Getöteten pro Jahr. 

  • Élisabeth Borne vor dem Parlament: Der Appell der Premierministerin

    Élisabeth Borne vor dem Parlament: Der Appell der Premierministerin

    Am Mittwoch, dem 6. Juli, hielt Élisabeth Borne eine Grundsatzrede vor der Nationalversammlung. Die Premierministerin rief die Opposition zu Kompromissen auf und äußerte den Wunsch, projektbezogene Mehrheiten zu bilden. „Indem ich mich an Sie wende, spreche ich zu Frankreich“, so lauteten die Eingangsworte von Elisabeth Borne bei ihrer Grundsatzrede am Mittwoch, dem 6. Juli, in der Nationalversammlung. Die Premierministerin erinnerte an den dringenden Handlungsbedarf für das Land. Während der Rede wandte sich Élisabeth Borne an die Fraktionsvorsitzenden der Oppositionsparteien, wobei sie die Fraktionsvorsitzenden des Rassemblement National und von La France insoumise ausdrücklich ausließ. Zu den bemerkenswerten Ankündigungen über künftige Maßnahmen gehörte, dass die Premierministerin das heikle Thema der Renten ansprach, was dazu führte, dass Buhrufe durch die Nationalversammlung schallten. Élisabeth Borne erklärte: „Unser Land braucht eine Reform seines Rentensystems, ja, wir müssen s…

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