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  • Loiret: 25-jährige Polizistin bei Verkehrskontrolle von Motorrad überfahren

    Loiret: 25-jährige Polizistin bei Verkehrskontrolle von Motorrad überfahren

    Die Polizistin erlitt einen doppelten Schienbeinbruch sowie einen Nasenbeinbruch. Der Fahrer des Motorrads konnte zwar identifiziert werden, wird aber noch gesucht.

    Eine 25-jährige Polizeianwärterin wurde am Samstagabend, 9. Juli, in Amilly, in der Nähe von Montargis (Loiret), während einer Verkehrskontrolle von einem Motorrad angefahren, wie France Bleu Orléans am Sonntag berichtete. Die Polizistin wurde mit einem doppelten Schienbeinbruch sowie einem Nasenbeinbruch in ein Krankenhaus in Montargis eingeliefert. Nach Angaben der Polizei beschleunigte der Fahrer des Zweirads absichtlich und fuhr auf die Polizistin zu, als sie ihn zum Anhalten aufforderte.

    Der Staatsanwalt von Montargis, Loïc Abrial, erklärte, der Motorradfahrer habe sich gegen 23.15 Uhr „geweigert, sich einer Überprüfung zu unterziehen und seine Fahrt fortgesetzt“. Nach ersten Erkenntnissen habe er „ein Manöver durchgeführt und sei mit Absicht auf die Polizisten zugefahren“ wobei er die junge die Polizistin anfuhr.

    Der Fahrer des Motorrads wurde von der Polizei identifiziert und wird gesucht. Es handelt sich um einen 18-jährigen jungen Mann aus dem Großraum Montargis. Der junge Mann beschleunigte, wobei seine Beifahrerin vom Motorrad fiel. Anschließend flüchtete er querfeldein und ließ später sein Motorrad am Rand einer Böschung stehen. Es wurde eine Untersuchung wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

  • Hitzewelle im Südwesten: Wo wird es am Montag am heißesten sein?

    Hitzewelle im Südwesten: Wo wird es am Montag am heißesten sein?

    Die Hitze schlägt ab Montag, dem 11. Juli, im Südwesten Frankreichs wieder zu. Die Höchstwerte werden bereits am Montag Nachmittag 38°C erreichen. Und das ist noch nicht das Ende.

    Warm und wärmer. Das ist das Wetterprogramm für diesen Montag, den 11. Juli, und auch die nächsten Tage. Die neue Hitzeperiode, die sich über das Wochenende ankündigte, wird im Laufe des Montags an Intensität gewinnen und voranschreiten.

    Um 7 Uhr am Montagmorgen meldete MeteoCiel bereits 23,2°C in Leucate und 21,6°C in Albi.

    Heute Nachmittag sagt Meteo France 35°C in Castres und Carcassonne, 34°C in Toulouse, Montauban, Cahors, Auch, 33°C in Tarbes, Pau, Agen und Foix, 31°C in Narbonne und 30°C in Rodez im Schatten voraus. In anderen Gemeinden der Region kann es sogar noch wärmer werden. Zu bedenken ist auch, dass die Temperaturen in der Sonne, ausserhalb des schützenden Schattens, deutlich höher ausfallen werden. Man sollte sich also wenn möglich immer im Schatten aufhalten und viel trinken.

    Es wird wieder heiss im Südwesten Frankreichs

    Eine Hitzewelle bis zum 20. Juli?
    Die einsetzende Hitzewelle könnte in weiten Teilen Frankreichs bis zum 20. Juli anhalten, so La Chaîne Météo. Die Tiefsttemperaturen werden in den großen Städten des Südens in dieser Woche nachts generell deutlich über 20°C bleiben. Am Nachmittag könnte am Mittwoch oder Donnerstag, dem 14. Juli, mancherorts die 40°C-Marke überschritten werden. Die Intensität, die Dauer und die geografische Ausdehnung der neuen Hitzewelle sind jedoch noch nicht ganz klar.

    Die Hitze erklärt sich durch eine Wärmekuppel, die sich über Nordafrika aufbaut und heisse Luft nach Frankreich aufsteigen lässt.

  • Die Wasserbomber im Süden Frankreichs retten Leben

    Die Wasserbomber im Süden Frankreichs retten Leben

    Aufgrund der Dürre ist es ein riskanter Sommer für die Piloten der Wasserbomberbasis Nîmes-Garons. Seit Jahresbeginn sind in Südfrankreich bereits fast 6.000 Hektar Vegetation in Rauch aufgegangen.

    Die Wasserbomber-Piloten der Sécurité Civile, die seit März 2017 auf dem ehemaligen Marinefliegerstützpunkt Nîmes-Garons stationiert sind, sind die wichtigsten Verbündeten der Feuerwehrleute am Boden.

    Zu Beginn des Sommers sind die 87 Piloten in höchster Alarmbereitschaft, und das alles in einem äußerst angespannten Arbeitsklima. Vor einigen Wochen konnte ein Streik auf dem Stützpunkt nur knapp abgewendet, weil es immer wieder Probleme mit der Auszahlung der Gehälter, Unregelmäßigkeiten bei den Beförderungen oder operative Entscheidungen gab, die ohne Absprache in Paris getroffen wurden und weit von der Realität vor Ort entfernt waren. Unglaublich, wenn man sich die Wichtigkeit ihrer Mission vor Augen führt.

    Die Gründung der Wasserbomber-Staffel geht auf die frühen 1960er Jahre zurück, als Südfrankreich von sehr heftigen Bränden heimgesucht wurde. Zwei Männer, ein Unterpräfekt und ein Feuerwehrhauptmann waren davon überzeugt, dass Luftunterstützung das Ausmass der Brände begrenzen könnte.

    Im Jahr 1963 mieteten sie in Kanada zwei Catalina-Wasserflugzeuge an, um Brände in Südfrankreich zu bekämpfen. Aber die Entscheidungsträger in Paris lassen sich nur langsam überzeugen. Die ersten Canadair-Flugzeuge mit Kolbenmotoren, die speziell für diese Art von Mission entwickelt wurden, werden sechs Jahre später in Dienst gestellt.

    In mehr als 50 Jahren Waldbrandbekämpfung hat die Luftunterstützung die Fläche, die den Bränden zum Opfer viel, um das Zehnfache verringert.

    Auch die Prävention spielt bei der Bekämpfung von Waldbränden eine große Rolle. Ende der 1980er Jahre wurde eingeführt, dass an gefährlichen Tagen dauerhaft Flugzeuge in der Luft sind, um Feuerwehrleute, die präventiv im Gelände unterwegs sind, bei Bedarf unmittelbar unterstützen zu können.

    Sechs Tonnen Wasser in 12 Sekunden
    Die Löschflugzeuge sind heute meist Dash 8, ursprünglich ein von der kanadischen Firma Bombardier hergestelltes Regionaltransportflugzeug, das durch Hinzufügen eines bauchigen Tanks für Wasser und Brandverzögerer in einen Wasserbomber umgewandelt wurde.

    Und dann gibt es noch den Canadair C415, der in der Lage ist, sechs Tonnen Wasser in nur 12 Sekunden aus seinen beiden Tanks auf den Brand zu schütten.

    Die Piloten dieser Flugzeuge sind meist ehemalige Angehörige der Luftwaffe oder der Marine. In über 60 Jahren haben sie viele Menschenleben gerettet, aber auch einen hohen Preis für die Bekämpfung der Flammen bezahlt.

  • 7. Covid-19-Welle: Die Prognose des Institut Pasteur für die nächsten Tage

    7. Covid-19-Welle: Die Prognose des Institut Pasteur für die nächsten Tage

    Das Institut Pasteur hat seine Prognosen für die nächste Zeit in Bezug auf Covid-19-Epidemie veröffentlicht. Frankreich wird einen deutlichen Anstieg der Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit dem Virus zu verzeichnen haben. Das Institut Pasteur hat gerade seine Hochrechnungen zur Frage der Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Covid-19 veröffentlicht. Das Institut sagt voraus, dass die Zahl der infizierten Patienten, die eine Krankenhausbehandlung benötigen, „in den nächsten Tagen“ steigen wird. Das Institut Pasteur rechnet damit, dass bis zum 18. Juli täglich 1.700 Patienten eingeliefert werden (derzeit sind es etwa 1.000). Zu diesem Zeitpunkt könnten durchschnittlich 160 Patienten pro Tag in eine Intensivstation überwiesen werden (derzeit derzeit sind es etwa 100). In seinem Bericht stellt das Institut Pasteur in den letzten Tagen „eine Verlangsamung der Krankenhauseinweisungen und der Anzahl der Fälle“ fest. „Diese Art der Verlangsamung kann ein Vorläuferindikator für d…

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  • Ferienbeginn: Streikaufruf bei der Fluggesellschaft Transavia

    Ferienbeginn: Streikaufruf bei der Fluggesellschaft Transavia

    Für die kommende Woche ist ein weiterer Streik in der Luftfahrtbranche angekündigt. Er betrifft die Fluggesellschaft Transavia, wo eine Gewerkschaft plant, den Flugbetrieb von Mittwoch, dem 13. Juli, bis Sonntag, dem 17. Juli, lahm zu legen, obwohl in dieser Zeit viele Menschen in die Sommerferien abreisen. Die Abreise in die Sommerferien wird an den Flughäfen aufgrund verschiedener Streiks beim Flug- und Bodenpersonal der Fluggesellschaften oder bei den Beschäftigten der Feuerwehr zum Alptraum. Am Sonntag, dem 10. Juli, rief die Gewerkschaft SNPNC-FO, die die Stewardessen und Stewards der Fluggesellschaft vertritt, für Transavia (Tochtergesellschaft von Air France-KLM) zu einem Streik von Mittwoch, 13. Juli, bis Sonntag, 17. Juli, auf. Die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen und prangert die Arbeitsbedingungen der Besatzungen bei der Billigairline an, wie in einer am Sonntag, dem 10. Juli, verbreiteten Erklärung erklärt wird. Die Geschäftsleitung von Transavia bestätigt, dass sie eine Streikankündigung „von einer nicht repräsentativen Gewerkschaft“ erhalten habe und „bedauert diese soziale Bewegung, die zu einem Zeitpunkt kommt, an dem sich der Luftverkehr insgesamt gerade erst von einer beispiellosen Krise erholt“. Transavia France versichert ausserdem, dass sie alles tun werde, um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, und erinnert daran, „dass eine Vereinbarung mit drei der vier Gewerkschaften des Kabinenpersonals (PNC) unterzeichnet wurde, darunter die einzige repräsentative Gewerkschaft, die CGT. Diese Vereinbarung umfasst Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben und der Kaufkraft“. Der Sommer kündigt sich auf den französischen Flughäfen als sehr schwierig an. Am Freitag stimmten die Angestellten der Pariser Flughäfen für die Aufhebung ihrer Streikankündigung, nachdem sie in letzter Minute vor dem Beginn des großen Ansturms der Ferienreisenden entsprechende Lohnerhöhungen durchgesetzt hatten. Auf einer Generalversammlung in Roissy-Charles-de-Gaulle stimmten die Beschäftigten einer Vereinbarung zu, die eine allgemeine Lohnerhöhung von 3% für alle Beschäftigten der ADP-Gruppe vorsieht. Der Sommer verspricht sehr schwierig für die Branche zu werden, die nach der Pandemie nur schwer zu ihrer operativen Effizienz zurückfindet und zahlreiche Streiks sowohl bei den Fluggesellschaften als auch bei den Flughafeneinrichtungen erlebt.
  • Auf dem Weg zu einer neuen Hitzewelle? Meteo France erwartet heisse Tage ab Montag

    Auf dem Weg zu einer neuen Hitzewelle? Meteo France erwartet heisse Tage ab Montag

    In der kommenden Woche wird es im gesamten Land wieder sehr heiß werden. Die Höchsttemperaturen sollen bereits am Montag auf 38°C steigen, laut Météo France.

    „Anfang nächster Woche wird es sehr heiß mit Temperaturen von bis zu 38°C ab Montag“, warnt Meteo France am Samstag, dem 9. Juli, auf seinem Twitter-Account. „Die Hitze wird anhalten und sich im Laufe der Woche nach Norden ausdehnen, mit einem erwarteten Höhepunkt am kommenden Wochenende“. Die Departements Haute-Garonne, Tarn und Hérault sollen die ersten sein, die von der neuen Hitzewelle betroffen sein werden.

    Aber können wir wirklich von einer Hitzewelle sprechen? Laut Méteo France ist es noch zu früh, um das abschliessend zu sagen.

    Werden die Temperaturen nächste Woche wieder über 40 °C steigen? Auch hier ist es noch zu früh, um das zu sagen. Die Vorhersagen müssen in den nächsten Tagen noch verfeinert werden, um die genauen Höchsttemperaturen, die Regionen, die unter dieser Hitzewelle in Frankreich leiden werden, und ihre Dauer zu bestimmen. Sicher ist, dass die Höchstwerte keineswegs 46°C erreichen werden, wie es ein amerikanisches Vorhersagemodell vor einigen Tagen vermuten ließ.

    Hitzewellen sind in Frankreich recht häufig und nehmen stetig zu. Das belegen die Zahlen von Météo-France: Von 1947 bis Juni 2022 wurden 44 Hitzewellen gezählt, 9 davon fanden vor 1989 statt und seit 2010 (einschließlich) wurden 20 gezählt.

  • Planeten, Sterne, Supermond, Perseiden… was kann man wo in diesen Sommer am Himmel beobachten?

    Planeten, Sterne, Supermond, Perseiden… was kann man wo in diesen Sommer am Himmel beobachten?

    Viele Menschen lieben es, den Himmel und die Sterne zu beobachten. Hier die wichtigsten Terminen in diesem Sommer, um den Himmel zu beobachten.

    Der Sommer ist eine perfekte Zeit, um sich in der Astronomie zu üben. Der Himmel ist klar, die Nächte sind warm und die astronomischen Phänomene sind zahlreich – alles gute Gründe, um die Nacht draußen zu verbringen und die Sterne zu beobachten.

    Im Juni 2022 fand bereits eine „große Planetenkonstellation“ statt, aber das war nicht das einzige Phänomen, das man in diesem Sommer am Himmel beobachten konnte. Halten Sie also Ihre Augen offen, denn die Termine sind recht zahlreich.

    Zunächst einmal können Sie ab Mittwoch, dem 13. Juli, einen sogenannten Supermond sehen. Das Nachtgestirn wird dann der Erde sehr nahe sein, und es wird möglich sein, ihn größer und heller als üblich zu sehen. Um ihn unter den besten Bedingungen zu beobachten, sollten Sie auf klares Wetter hoffen und sich so weit wie möglich von der Lichtverschmutzung der Großstädte entfernen.

    Dieses Jahr wird die beste Sternschnuppennacht wieder im August stattfinden. Der Sternschnuppenregen der Perseiden wird vom 20. Juli bis zum 25. August zu sehen sein, mit dem Höhepunkt der Aktivität in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Ein Teleskop oder Fernglas ist nicht erforderlich. Die Sternschnuppen werden mit einer Geschwindigkeit von fast 50 km pro Sekunde über den Himmel ziehen.

    Wer gut ausgerüstet ist, sollte am Samstag, dem 16. Juli, das Teleskop herausholen, um eine Konjunktion (Annäherung zweier Himmelsobjekte) zwischen Saturn und Mond zu beobachten. Am 19. Juli schiebt sich der Saturn direkt unter den Jupiter und am 26. Juli steht die Venus unter dem Mond. Am 14. August schließlich können Sie Saturn sehr nah an der Erde beobachten und sogar hoffen, seine Ringe erkennen zu können.

    Okzitanien ist eine der Regionen, in denen es am ehesten gelingt, die Sterne zu beobachten. Die südfranzösische Region beherbergt nämlich zwei der drei internationalen „Reservate des Sternenhimmels“ in Frankreich: den Nationalpark der Cevennen und den Pic du Midi de Bigorre. Der Parc National des Cévennes ist das größte internationale Sternenhimmelreservat Europas.

  • Affenpocken: Impfung für exponierte Personen empfohlen

    Affenpocken: Impfung für exponierte Personen empfohlen

    Bisher wurde die Impfung nur für Kontaktpersonen nach dem Kontakt empfohlen. Die Zahl der Ansteckungen ist in Frankreich jedoch weiter angestiegen, das Virus hat inzwischen 721 Personen infiziert, was nun ein Umdenken mit sich gebracht hat. Die Regierung will die Impfung gegen Affenpocken auf die „am stärksten gefährdeten Gruppen“ ausweiten, darunter Männer, die Sex mit Männern haben, und Trans-Personen mit mehreren Partnern sowie Menschen, die der Prostitution nachgehen. Die Hohe Gesundheitsbehörde (HAS) hat jetzt eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Die HAS empfahl am Freitag, dem 8. Juli, die Impfung auf diese Gruppen auszuweiten. „Diese Stellungnahme wird befolgt werden“, kündigte Jérôme Salomon, Generaldirektor für Gesundheit, kurz darauf an. Die neuen Gruppen, die für eine Schutzimpfung in Frage kommen, „können ab nächster Woche damit beginnen, Termine zu vereinbaren, wenn sie es wünschen“. Die Impfung sollte auch „von Fall zu Fall“ für Berufsgruppen in Betracht gezogen werde…

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  • Immer mehr Franzosen bevorzugen die legendäre Route Nationale 7 für ihren Weg in den Urlaub

    Immer mehr Franzosen bevorzugen die legendäre Route Nationale 7 für ihren Weg in den Urlaub

    Viele Franzosen nutzen die Hauptverkehrsachsen in Richtung Südosten, um in den Urlaub zu fahren. Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise haben sich einige dafür entschieden, auf einer legendären Strecke in die Ferien zu fahren: der Route Nationale 7.

    Immer mehr Franzosen wollen die Nationale 7 zwischen Lyon (Rhône) und Valence (Drôme) benutzen, um nach Süden zu fahren. Auf dieser Route kann man nicht nur Mautgebühren, sondern auch Kraftstoff sparen. Eine Autofahrerin erklärt, sie habe diese Strecke gewählt, „um die Passagen zu genießen, aber vor allem, um nicht zu zahlen“. Nachdem die Route Nationale 7 zugunsten der Autobahn A7 in Vergessenheit geraten war, könnte sie nun wieder attraktiv werden. Für die Mahlzeiten gibt es Restaurants, die auf den kleinen Geldbeutel zugeschnitten sind: 13 Euro für ein komplettes Menü, Getränke und Kaffee inbegriffen.

    https://www.youtube.com/watch?v=eyFlkb7wMh8

    Reisen mit kleinem Budget und in einem anderen Rhythmus
    Ein Rentnerpaar, das mit dem Wohnmobil unterwegs ist, schwört auf die Nationalstraße. „Auf einer Autobahn sieht man nichts… außerdem ist es teuer“, sagt die Frau gegenüber dem Sender France 2. Immer mehr Urlauber mischen sich in den lokalen Restaurants unter die Stammgäste. „Nach und nach, im Laufe der Jahre, (…) sehen wir, dass die Touristen, die Durchreisenden sich mehr für unser Restaurant interessieren“, erklärt Corine Margier vom Restaurant „La Mule Blanche“ in der Drôme. Die Route Nationale 7 ermöglicht es auch, günstiges Obst von Kleinbauern zu kaufen. „Auf der Autobahn gibt es solche kleinen Geschäfte nicht“, kommentiert ein Autofahrer.

  • Covid-19: Santé publique France meldet mehr als 150.000 Tote

    Covid-19: Santé publique France meldet mehr als 150.000 Tote

    Den Zahlen von Santé publique France zufolge wurde in Frankreich am Freitag, dem 8. Juli 2022, die Schwelle von 150.000 Todesfällen durch Covid-19 überschritten. Die im April 2021 waren 100.000 zu beklagen.

    In Frankreich wurde am Freitag, dem 8. Juli 2022, die Marke von 150.000 Covid-Toten überschritten, wie Santé publique France berichtet. Die Epidemie grassiert seit Anfang 2020 und zeigt in den letzten Tagen einen starken Anstieg der Neuinfektionen.

    Mit den 74 Personen, die innerhalb von 24 Stunden im Krankenhaus an den Folgen der Krankheit gestorben sind, hat die Zahl der Todesfälle in Krankenhäusern oder sozialen und medizinisch-sozialen Einrichtungen in Frankreich die 150.000er-Marke überschritten.

    Frankreich befindet sich derzeit in der siebten Welle der Epidemie, die Ende Mai begann und durch Untervarianten von Omikron verursacht wird.

    Am Donnerstagabend wurden über 160.000 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gezählt, 17.719 Covid-Patienten wurden in einem Krankenhaus stationär behandelt, darunter 1.523 Neuaufnahmen.

    Nach den jüngsten Prognosen des Institut Pasteur wird die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern im Zusammenhang mit Covid in den kommenden Tagen weiter ansteigen. Die Forscher rechnen damit, dass bis zum 18. Juli täglich etwa 1.700 Krankenhauseinweisungen erfolgen werden, in den vergangenen Tagen waren es etwa 1.000.

    Am Freitag berichtete Public Health France in seinem Wochenbericht über einen starken Anstieg der Reinfektionen mit Covid, die nun 12% der bestätigten neuen Fälle erreichen.

    Trotz einer hohen Anzahl von Reinfektionen mit einer Omikron-Untervariante nach einer Erstinfektion mit einer anderen Omikron-Untervariante (44% der Fälle), „bleibt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Reinfektion nach einer Erstinfektion mit einer anderen Variante (Alpha, Delta oder andere) auftritt, deutlich höher“, betont die Behörde.

    Und je weiter die erste Ansteckung zeitlich zurückliegt, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit einer Reinfektion.

    Der neue Gesundheitsminister François Braun mahnt: „Ich fordere die Franzosen für diesen Tag des großen Urlaubsbeginns auf, die Maske in den Zügen, in den Bussen, an allen Orten, an denen viele Menschen sind, anzulegen“.

    Die Regierung hatte im Frühjahr alle Maßnahmen aufgehoben und möchte zum jetzigen Zeitpunkt keine Maskenpflicht einführen.