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  • 20°C weniger in nur einer Stunde – die „Galerne“ hat am Montagabend die Küsten des Baskenlandes und der Region Landes getroffen

    20°C weniger in nur einer Stunde – die „Galerne“ hat am Montagabend die Küsten des Baskenlandes und der Region Landes getroffen

    Eine Galerne brach am Montag, dem 18. Juli, über die Küsten des Baskenlandes und der Landes herein und führte zu einem abrupten Temperaturrückgang von etwa 20°C. So beeindruckend dieses Phänomen auch ist, es ist den Einheimischen wohl bekannt.

    An der baskischen Küste wird sie von den Einheimischen „brouillarta“ oder auch „enbata“ genannt. Eine Galerne, ein Wetterphänomen, das den Meteorologen wohlbekannt ist, traf am Montagabend auf die Küsten des Baskenlandes und der Landes und bedeutete gleichzeitig das Ende der Hitzewelle in diesen Regionen.

    Galerne nennt man die Böen an der französischen West- und Nordwestküste, die im Allgemeinen aus nordwestlicher Richtung kommen. Sie gehen meistens mit schweren Regenfällen einher. Galerne ist dabei die bretonische und Giboulé die französische Bezeichnung für den Wind.

    Météo France kündigte an, dass ein „Temperatursturz von 15 bis 20 °C“, begleitet von „Westwindböen von 60 bis 70 km/h“, „zwischen 18 und 21 Uhr von der baskischen Küste bis zum Becken von Arcachon“ hereinbrechen wird. Das Ergebnis: Von 40 °C am späten Nachmittag auf 21 °C am nächsten Morgen.

    „Die Galerne ist ein recht häufig auftretendes Phänomen an der französischen Westküste. Es handelt sich um eine sehr brutale ozeanische Strömung, die von starken Windböen begleitet wird“, erklärt Claire Chanal, von Météo France. Die Galerne tritt zwischen den Monaten Mai und Oktober sehr häufig auf.

    Die Ursache des Phänomens ist ein kalter Wind, der vom Golf von Biskaya kommt und auf das Kantabrische Gebirge stößt. Die Folge: Ein plötzlicher Temperatursturz und starke Winde mit 60 bis 70 km/h.

  • Hitzewelle: Zahlreiche Temperaturrekorde wurden am Montag in Frankreich gebrochen

    Hitzewelle: Zahlreiche Temperaturrekorde wurden am Montag in Frankreich gebrochen

    Am Montag, dem 18. Juli, wurden in Frankreich zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen. An manchen Orten kletterte das Thermometer auf über 42°C!

    Montag, der 18. Juli, sollte der heißeste Tag der Hitzewelle werden, die seit Tagen in Frankreich herrscht. Und das bestätigte sich am Montagabend mit historischen Temperaturrekorden in ganz Frankreich, von Brest über Nantes bis Biscarrosse, wie Meteo France mitteilt.

    Nach vorläufigen Werten um 17 Uhr zeigte das Thermometer in Brest 39,3°C (gegenüber einem vorherigen Rekord von 35,1°C im August 2003), in Saint-Brieuc 39,5°C (gegenüber 38,1°C im August 2003), in Nantes 42°C (gegenüber 40,3°C im Juli 1949) oder in Biscarrosse 42,6°C (gegenüber 41,7°C im Juni 2022).

    Die Rekorde wurden in den Departements Finistère, Côtes d’Armor, Loire Atlantique und Landes verzeichnet, die alle von Météo France auf die Warnstufe Rot gesetzt worden waren. Neben ihnen waren elf weitere Departements am Montag, dem 18. Juli, ebenfalls von der Warnstufe Rot betroffen.

    Auch in den 69 französischen Departments, in denen „nur“ Warnstufe Orange gilt, wurden große Hitzewellen registriert. Sieben dieser Departments liegen im Südwesten, wo die 40 °C-Marke häufig überschritten wurde.

    Temperaturrückgang ab Dienstag
    Laut Météo France werden die Temperaturen ab Dienstag, 19. Juli, soweit sinken, dass die rote Hitzewarnung aufgehoben werden sollte.

    Am Mittwoch „wird die große Hitze nur noch das südöstliche Viertel betreffen, mit weiterhin sehr warmen Nächten“, erklären die Meteorologen.

    Parallel dazu hat Météo France auch einen „Temperatursturz von 15 bis 20 °C“ angekündigt, der von „Westwindböen von 60 bis 70 km/h“ begleitet wird und „von der baskischen Küste bis zum Becken von Arcachon zwischen 18 und 21 Uhr“ hereinbrechen wird. Die Temperaturen werden somit von 40 °C am späten Nachmittag auf 21 °C am nächsten Morgen fallen.

  • Brände in der Gironde: Auch die Tiere aus dem Zoo müssen evakuiert werden

    Brände in der Gironde: Auch die Tiere aus dem Zoo müssen evakuiert werden

    Angesichts der heftigen Brände, die seit dem 12. Juli in der Gironde wüten, mussten etwa 30.000 tausend Menschen evakuiert werden. Die Pferderennbahn in La Teste-de-Buch und der Zoo im Becken von Arcachon wurden am Montag, den 18. Juli, ebenfalls evakuiert.

    Die heftigen Brände, die seit dem 12. Juli in der Gironde wüteten, führten zur Evakuierung Tausender Bewohner. Allein am Montag, dem 18. Juli, wurden im Gebiet um La Teste-de-Buch etwa 3.000 Menschen evakuiert.

    Lesen Sie auch: Brände in der Gironde: Bewohner retten Tiere vor den Flammen

    Aber auch die Tiere sind betroffen. Angesichts der Entwicklung der Lage wurden die Pferde von der Pferderennbahn Le Béquet in der Gegend von La Teste-de-Buch evakuiert. Transporter brachten die Tiere aus der Gefahrenzone.

    Nach Angaben der Zeitung Sud-Ouest sind etwa 450 Pferde und 100 Personen betroffen.

    Der Zoo im Becken von Arcachon ist ebenfalls Gegenstand einer Evakuierung. Nach Angaben des französischen Zoo-Verbands wurden am Montagnachmittag mehr als 1.000 Tiere evakuiert. „Nach den entsprechenden Empfehlungen der Behörden werden wir alles tun, um alle Tiere aus dem Zoo von Bassin d’Arcachon zu evakuieren. Das Einpacken in Kisten für den Transport hat begonnen“, sagte die Direktorin des französischen Zooparkverbands AFdPZ (Association française des parcs zoologiques), Cécile Erny.

    „Tierärzte und Tierpfleger kommen aus mehreren Zoos des Landes mit Fahrzeugen, Transportkisten und veterinärmedizinischer Ausrüstung, um bei der Evakuierung der Tiere zu helfen und für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen zu sorgen“.

    Wie eine Arche Noah werden die Tiere, von denen zum Beispiel die Primaten empfindlich auf Rauchgase reagieren, auf den Parkplatz des Zoos von Pessac am Stadtrand von Bordeaux gebracht, „bis die Rauchwolke vorbeigezogen ist“, sagte sie. „Das ist eine einzigartige Operation“.

    Kurz vor 18 Uhr luden etwa ein Dutzend LKWs kleine Kisten mit Tieren auf und verließen den Zoo, wie eine AFP-Journalistin meldete. Ein weiterer Konvoi machte sich unter anderem mit einem Orang-Utan an Bord auf den Weg.

    Laut einer Erklärung des AFdPZ erfolgte die Evakuierung der Tiere „in Partnerschaft mit den Behörden und der Feuerwehr“. Der Zoo von La Teste-de-Buch, in dem sich im Übrigen die Einsatzleitstelle (Poste de Commandement Opérationnel, PCO) der Feuerwehr befindet, wurde bisher vom Feuer nicht bedroht.

    Rund 8.000 Personen hatten am Montag laut Präfektur etwa die Hälfte der weitläufigen Gemeinde vorsorglich evakuiert. „La Teste ist nicht von den Flammen bedroht. Aber manche Wohnviertel liegen unter dem Rauch“, erklärte Arnaud Mendousse, Oberstleutnant des Sdis 33, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    In einer Pressemitteilung äußerte sich die Stiftung „30 Millionen Freunde“ besorgt über das Schicksal der Wildtiere, die in die Brände geraten sind, die seit Dienstag in der Region Gironde mehr als 15.000 Hektar ihres Lebensraums vernichtet haben. „Zahlreiche Wildtiere sind bereits den Bränden zum Opfer gefallen. Von den Überlebenden irren einige auf den Straßen herum, desorientiert und erschöpft“, schrieb die Stiftung in einer Erklärung und appellierte „an die Wachsamkeit und Verantwortung eines jeden, um die Wildnis wiederherzustellen“.

  • Emmanuel Macron empfängt den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zu Energiegesprächen

    Emmanuel Macron empfängt den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zu Energiegesprächen

    Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed al-Nahyane „MBZ“, traf am Montag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammen, um vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise mehrere Abkommen im Energiesektor, zu unterzeichnen. Es ist die erste Auslandsreise für den frisch gewählten Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Emmanuel Macron empfing am Montag, dem 18. Juli, den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed al-Nahyane, im Élysée-Palast, um unter anderem über die Energieversorgung vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise zu sprechen. In traditioneller Kleidung schritt „MBZ“ am Mittag den roten Teppich im Hof des Élysée-Palastes hinauf, bevor er von seinem französischen Amtskollegen und dessen Frau Brigitte Macron begrüßt wurde. Die beiden Staatsoberhäupter wollten bei einem Mittagessen miteinander sprechen, bevor sie sich am Abend zu einem Staatsdinner im majestätischen Rahmen des Grand Trianon in Vers…

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  • Brände in der Gironde: Welche Folgen haben sie für die Umwelt und den Tourismus?

    Brände in der Gironde: Welche Folgen haben sie für die Umwelt und den Tourismus?

    Die Brände in der Gironde sind eine ökologische Katastrophe. Bereits jetzt werden Fragen gestellt, in wie weit die Rückstände der Feuer die Umwelt schädigen werden. Seit fast einer Woche schon hängt Rauch über der Gironde und der Geruch der Feuer beeinträchtigt die Bewohner der Region spürbar. In Biscarrosse (Landes) wurden die Strandbesucher von Rückständen des schwarzen Rauchs überrascht, die sich über den Sand legten. „Die Winde haben Asche auf die Strände geweht (…) Sie liegt überall herum“, beschreibt es eine Frau auf France 2. Bisher und trotz der Brände, die sich den Stränden nähern, wurde das Baden nicht verboten. Einbußen für den lokalen Tourismus Angesichts der Flammen fragen sich die Touristen, wie es mit ihrem Urlaub weitergehen soll. In einem Hotel wurde die Hälfte der Buchungen storniert. „Jeden Tag sitze ich hier und habe Stornierungen. (…) Es ist zum Heulen, weil man sich fragt, wie es enden wird“, beklagt sich Nicole Charlotteaux, Besitzerin eines Hotels auf dem Se…

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  • Brände in der Gironde: Weitere 3.500 Menschen sollen im Laufe des Tages evakuiert werden und etwa 14.000 Hektar sind verbrannt

    Brände in der Gironde: Weitere 3.500 Menschen sollen im Laufe des Tages evakuiert werden und etwa 14.000 Hektar sind verbrannt

    Inzwischen sind mehr als 1.700 Feuerwehrleute im Einsatz und versuchen, die beiden Brände in der Gironde unter Kontrolle zu bringen. Die beiden massiven Brände, die seit mehreren Tagen in der Gironde wüten, sind immer noch nicht unter Kontrolle. Mindestens 14.000 Hektar (4.200 in La Teste-de-Buch und 9.800 in Landiras) sind abgebrannt, wie die Präfektur der Regionen Nouvelle-Aquitaine und Gironde am Montag, 18. Juli, auf Twitter mitteilte. „Umfangreiche Mittel zu Land und aus der Luft“ seien „im Einsatz“, erklärte die Präfektur und betonte, dass „1.700 Feuerwehrleute“ sowie „Canadairs und Dash-Flugzeuge“ mobilisiert worden seien. Im Laufe des Tages müssen nochmal fast 3.500 Personen evakuiert werden. „Das ist der schlimmste aller Tage“. Das sagte Bruno Lafon, Präsident von Défense des forêts contre les incendies (DFCI) in der Region Gironde, am Montagmorgen im Radiosender France Bleu Gironde. „Am Sonntag sah es nach einem halbwegs ruhigen Tag aus, aber leider waren 2.000 Hektar in fast anderthalb Stunden weg. Das Wiederaufflammen des Feuers war in La Teste schrecklich. Am heutigen Montag befürchten wir wegen der Temperaturen und Windgeschwindigkeiten von 50-60 km/h das Schlimmste„. Die „Situation verschlechtert sich“ in La Teste-de-Buch. „Das Feuer hat das Meer erreicht und bewegt sich in Richtung Süden“, so ein Tweet der Präfektur, die die manschen dazu aufrief, „extrem vorsichtig“ zu sein. In den sozialen Netzwerken veröffentlichten Internetnutzer Fotos und Videos, die vom Meer aus aufgenommen wurden. Sie zeigen ein riesiges, „30 Meter hohes“ flammendes Inferno, das auf den Strand der Lagune südlich der Pilat-Düne zu rollt.
  • Energie: Supermärkte einigen sich auf Plan zur Energieeinsparung

    Energie: Supermärkte einigen sich auf Plan zur Energieeinsparung

    Die großen französischen Einzelhandelsunternehmen, von E.Leclerc über Picard bis hin zu Carrefour und Casino, haben sich auf einen Plan zur „Energieeinsparung“ geeinigt, der im Herbst umgesetzt werden soll.

    „Angesichts des von der Regierung für diesen Winter angekündigten Risikos von Stromversorgungsengpässen“ hat der Einzelhandelsverband Perifem „gemeinsame und konkrete Maßnahmen“ festgelegt, um auf Energie- oder Umweltthemen einzuwirken und den Energieverbrauch der Geschäfte ab dem 15. Oktober zu senken, so eine am Montag, dem 18. Juli, veröffentlichte Erklärung.

    Vorgesehen ist, die Leuchtreklamen „bei Ladenschluss“ auszuschalten – derzeit ist dies in der Regel erst eine Stunde nach Ladenschluss der Fall – und „die Lichtintensität systematisch zu senken“, indem die Beleuchtung der Verkaufsfläche vor dem Eintreffen des Publikums um die Hälfte und in „kritischen Verbrauchsperioden“ um 30% reduziert wird.

    Die Franzosen sehen sich mit steigenden Energiekosten konfrontiert.
    Vorgesehen sind auch „andere Maßnahmen“ wie z. B. „die Abschaltung der Klimaanlagen in der Nacht, die Einschränkung der Eisproduktion“ und Notfallmaßnahmen, die u. a. die Senkung der Temperatur in den Verkaufsstellen auf 17 Grad vorsehen, falls eine Regulierungsbehörde dies verlangt.

    Emmanuel Macron erklärte in seinem TV-Interview am 14. Juli, dass der Staat einen „Sparplan“ für Energie vorbereite, um der Gefahr von Engpässen aufgrund des Krieges in der Ukraine zu begegnen, und rief dazu auf, „kollektiv in eine Logik der Sparsamkeit einzutreten“.

    Lesen Sie auch: Interview mit Emmanuel Macron anlässlich des Nationalfeiertags zum 14-Juli

    Die Maßnahmen, die von E. Leclerc, Carrefour, Système U, Les Mousquetaires, Intermarché, Auchan, Casino, Franprix, Monoprix, Lidl und Picard beschlossen wurden, sind natürlich auch Sparmaßnahmen für die Einzelhändler, die wie alle Franzosen mit steigenden Energiekosten konfrontiert sind.

    „Dies wird unsere Konsumgewohnheiten grundlegend verändern“.
    Die Stromrechnung macht bis zu 30% des Nettoergebnisses der Einzelhändler aus. Daher ist es „wesentlich, die Energierechnung zu senken und sich gemeinsam zu mobilisieren, um eine zu starke Auswirkung auf die Preise für die Verbraucher zu vermeiden“, erklärt der Verband. Das Gesetz „Élan“ sieht außerdem eine Senkung des Energieverbrauchs der Geschäfte um mindestens 40% bis 2030 vor.

    „Die Zeit ist reif für einen sparsamen Umgang mit Energie, das wird unsere Konsumgewohnheiten grundlegend verändern“, meint der Präsident des Verbands, Thierry Cotillard, in der Pressemitteilung von Perifem.

  • Brände in der Gironde: Beeindruckende Bilder der riesigen Flammen in den Dünen des Bassin d’Arcachon

    Brände in der Gironde: Beeindruckende Bilder der riesigen Flammen in den Dünen des Bassin d’Arcachon

    Die Lage in der Gironde verbessert sich nicht, insbesondere in dem von dem Brand betroffenen Gebiet in der Nähe von La Teste-de-Buche, wo die Flammen immer weiter voranschreiten.

    Eine Flammenwand, die die Dünen überragt. Das ist der atemberaubende Anblick, dem sich einige Segler am Sonntag an den Ufern des Strandes La Lagune, einige hundert Meter südlich der weltberühmten Düne von Pilat, gegenübersehen.

    Das Feuer, das die Wälder im Süden des Bassin d’Arcachon an der Grenze zum Departement Les Landes verwüstet, hört nicht auf, alles auf seinem Weg zu vernichten, obwohl die Feuerwehr seit nunmehr fast einer Woche im Einsatz ist und mit allen Mitteln versucht, die Flammen einzudämmen.

    Während die Rettungskräfte in einer Operation mehrere Dutzend Tiere retteten, die in Cazaux – auf der anderen Seite der Landenge – nach der Evakuierung der Bewohner zurückgelassen worden waren, breiteten sich die Flammen in Richtung Ozean aus und erreichten am Sonntagnachmittag den Strand der Lagune.

    Nach den letzten Bilanzen vom Sonntag Abend, gingen in diesem Gebiet über 3.400 Hektar Wald in Flammen auf, das ist aber nur halb so viel wie der Schaden, der Dutzende Kilometer entfernt in der Gemeinde Landiras festgestellt wurde. Laut dem Ingenieur für Computerdatenverarbeitung, Guillaume Rozier, entspricht die Gesamtfläche, die durch die beiden Brände in Rauch aufgegangen ist, „der Fläche von Paris“.

    Die Befürchtungen der Behörden sind umso größer, als der Montag aufgrund der Hitzewelle als besonders gefährlich gilt. „Wir erwarten schwierige Wetterbedingungen, am Montag 41-42 Grad am Nachmittag und einen Wind, der auch stärker werden könnte (…)“, erklärte der Unterpräfekt von Langon, Vincent Ferrier, am Sonntag.

    An beiden Feuerfronten sind mindestens 1.200 Feuerwehrleute im Einsatz, die von Löschflugzeugen (3 Canadair und 2 Dash) unterstützt werden.

  • Globale Erwärmung: Laut Klimaforschern sind 50 Grad Hitze in einigen Jahren durchaus möglich

    Globale Erwärmung: Laut Klimaforschern sind 50 Grad Hitze in einigen Jahren durchaus möglich

    „Seit ein paar Tagen höre ich: ‚Wir haben die Hitzewellen im Sommer 1976 und 1983 erlebt‘, aber wenn diese Sommer von 1976 und 1983 heute stattfinden würden, wären sie völlig banal. Die Temperatur dieser Sommer entspricht der durchschnittlichen Temperatur unserer Sommer zwischen 2011 und 2020. Was damals außergewöhnlich war, ist heute die Norm“, sagt die Klimatologin Françoise Vimeux.

    Am heutigen Montag bereitet sich Frankreich auf den Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle vor, die seit einer Woche über das Hexagon hereingebrochen ist. Die Klimaforscherin Françoise Vimeux, die von France Inter interviewt wurde, meint: „Das Außergewöhnliche ist, dass wir Departements auf Alarmstufe Rot haben, die nicht an so hohe Temperaturen gewöhnt sind. Man erwartet, dass in Brest der Rekord von 1949 übertroffen wird, der damals bei 35,2 Grad lag“.

    Die Forschungsdirektorin des Instituts für Entwicklungsforschung warnt davor, dass „Extremereignisse (Hitzewellen, sintflutartige Regenfälle und Dürren) immer häufiger und intensiver auftreten werden. Die Hitzewellen werden mit Sicherheit länger dauern und früher einsetzen, wie Anfang Juni“.

    Die Klimatologin erklärt, dass seit 1947 45 Hitzewellen gemessen wurden. Die aussagekräftigste Zahl ist jedoch, dass von diesen 45 Hitzewellen 21 erst nach 2010 aufgetreten sind. „Wenn Sie die Anzahl der Hitzewellen seit 2006 auf dem Gebiet von Frankreich zählen, haben Sie so viele wie in den 60 Jahren vor 2006“.

    Françoise Vimeux stellt eine Verbindung zwischen diesen Beobachtungen und dem bereits stattfindenden Klimawandel in Europa her: „Wir beobachten seine Auswirkungen auf extreme Ereignisse und sehen, dass 100% des Klimawandels, den wir derzeit erleben, auf unsere Treibhausgasemissionen zurückzuführen ist.“

    „Die 50 Grad, ja, das ist möglich“
    „Im Juni 2019 wurde der bisherige absolute Rekord in Frankreich gebrochen, mit mehr als 46 Grad, im Schatten unter Schutzdächern. Die 50 Grad, ja, das ist möglich, in nur einigen Jahren“, warnt die Klimaforscherin.

    Für Françoise Vimeux sind „die Städte ein echtes Problem. Eine Anpassung an Hitzewellen in den Städten ist absolut notwendig: Begrünung, Wärmedämmung bestimmter Gebäude, Entsiegelung von Böden, Entfernung von Asphalt etc. Es gibt eine ganze Reihe von Lösungen, die im IPCC-Bericht auf den Tisch gelegt werden, und das ist absolut notwendig“.

    Sie betont auch, dass es einer „nationalen Organisation bedarf, um strukturelle Veränderungen bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu erreichen“. „Es gibt sehr viel Aktivität auf lokaler Ebene, aber das bleibt sehr bruchstückhaft, es gibt nicht unbedingt eine Organisation auf globaler Ebene und das ist es, was wir brauchen“.

  • Kaufkraft oder Macrons Crashtest ab diesem Montag im Parlament

    Kaufkraft oder Macrons Crashtest ab diesem Montag im Parlament

    Ab diesem Montag werden die Abgeordneten über einen Gesetzestext zur Stärkung der Kaufkraft debattieren, der die Franzosen angesichts der steigenden Preise entlasten soll. Die Debatten versprechen hitzig zu werden, da die Opposition der Meinung ist, dass die Regierung nicht großzügig genug ist. Um eine Mehrheit zu finden, hat die Macronie ihre Anstrengungen verdoppelt. Seit mehreren Tagen arbeitet die Regierung mit Hochdruck an dem Text, oder besser gesagt den Texten, über die Kaufkraft, die ab diesem Montagnachmittag im Parlament diskutiert werden. In den Augen des Élysée-Palastes ist dieses Gesetzespaket von größter Bedeutung, da es mehrere Hilfsmaßnahmen gegen die Inflation enthält, wie einen Scheck über 100 Euro für die am stärksten benachteiligten Familien, eine Rentenerhöhung um 4% oder auch eine Erhöhung der Bezüge für Beamte um 3,5%. Die Opposition findet jedoch, dass diese Maßnahmen nicht weit genug gehen und die Macron-Mehrheit wird es schwer haben, das Gesetz durchzubringen….

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