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  • Hitzewelle: 38 Departements unter Alarmstufe Orange – Südwesten und Atlantikküste besonders betroffen

    Hitzewelle: 38 Departements unter Alarmstufe Orange – Südwesten und Atlantikküste besonders betroffen

    Meteo France hat die Zahl der Departements, für die Hitzewarnung Orange ausgegeben wurde, deutlich erhöht. Die Liste umfasst nun 37 Departements, gegenüber 16 am Samstagvormittag. Der gesamte Südwesten ist betroffen, ebenso wie das Fürstentum Andorra. 

    Das französische Mutterland erstickt unter einer Hitzeglocke. Am Samstagnachmittag, 16. Juli, hat Meteo France 37 Departements unter Hitzewarnung Orange versetzt. Betroffen ist ein riesiges Gebiet von der Bretagne bis zu den Pyrenäen sowie ein großer Teil des Rhônetals. Sogar das Fürstentum Andorra in den Pyrenäen ist betroffen.

    Andersherum gesagt: In ganz Frankreich gibt es nur vier Departements, für die keine Hitzewarnung gilt: Corse-du-Sud, Puy-de-Dôme, Allier und Ain.

    Und Météo France sieht in nächster Zeit keine Besserung kommen. Es könnte sogar noch schlimmer werden: „Am Sonntag setzt sich der Temperaturanstieg fort, vor allem im Südwesten, wo häufig Werte um die 40°C erreicht werden“, heisst es im neuesten Wetterbulletin.

    Montag könnte der heisseste Tag werden
    „Die starke Hitze wird sich auch in Richtung Nordwesten ausbreiten. Die bretonischen Departements werden oft 34/35°C oder mehr erleben. Die Tiefsttemperaturen, die bisher recht mild waren, werden im Allgemeinen höher sein als in den letzten Tagen. Die nächtliche Abkühlung wird daher geringer ausfallen“. Météo France geht ausserdem davon aus, dass Montag der Höhepunkt dieser Hitzewelle für sein wird.

    „Der Montag wird den Höhepunkt dieser Hitzewelle auf der Westseite des Landes markieren, mit teilweise bemerkenswerten Werten: Die 40°C werden oft erreicht oder überschritten. Es werden sicherlich Rekorde gebrochen werden. In der gleichen Zeit wird die große Hitze auf die Ostflanke des Landes übergreifen. Am Dienstag scheint sich ein deutlicher Temperaturrückgang vom Atlantik aus zu bestätigen. Die große Hitze wird aber in der Osthälfte Frankreichs noch anhalten“, so die Meteorologen.

    Ganz Westeuropa betroffen
    Die aktuelle Hitzewelle betrifft ganz Westeuropa und führt zu Waldbränden in Südwestfrankreich, Spanien und Portugal. Im Vereinigten Königreich gab die Wetterbehörde zum allerersten Mal „rote Warnung für extreme Hitze“ in der Geschichte des Landes heraus. Die Temperaturen könnten auch dort die 40-Grad-Marke überschreiten, ein absolutes Novum seit Beginn der Wettermessungen.

  • Brände in Südfrankreich: Mann gesteht zweifache Brandstiftung in Sernhac

    Brände in Südfrankreich: Mann gesteht zweifache Brandstiftung in Sernhac

    Ein Mann gab am Samstag, den 16. Juli, im Polizeiverhör zu, zwei Brände in der Gemeinde Sernhac (Gard) gelegt zu haben. Am Freitag, dem 15. Juli, war er von der Gendarmerie aufgrund seines „verdächtigen Verhaltens“ festgenommen worden, als er gerade ein weiteres Feuer gelegt hatte.

    In den letzten Tagen brachen in der Gemeinde Sernhac im Departement Gard zwei Brände aus. Am Freitag, dem 15. Juli, verbrannte ein Feuer etwa 5.000 m2 Vegetation. Durch den frühen Einsatz eines Dash-Löschflugzeugs konnte die Ausbreitung des Feuers begrenzt werden. Auch Löschhubschrauber und Feuerwehr am Boden waren eingesetzt.

    Ein Mann „mit verdächtigem Verhalten“
    Nach der Untersuchung der Brandursache nahmen die Gendarmen einen Mann aus dem Departement Gard fest, der sich laut Staatsanwalt Eric Maurel, Nîmes, „verdächtig verhalten“ hatte.

    Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen und gestand, dass er zwei Brände gelegt hatte, von denen einer am 8. Juli nach Angaben des Staatsanwalts eine Fläche von 7 Hektar verbrannt hatte. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet.

    Die Staatsanwaltschaft will angesichts der schwere der Tat Untersuchungshaft für den verdächtigten Brandstifter beantragen. Dem Zündler drohen bis zu 15 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 150.000 Euro.

  • Seine-Saint-Denis: Frau durch Messerstiche getötet – Partner in Polizeigewahrsam

    Seine-Saint-Denis: Frau durch Messerstiche getötet – Partner in Polizeigewahrsam

    Die Polizei wurde von den Nachbarn des Paares alarmiert und griff in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 1.30 Uhr ein. Die Beamten entdeckten eine junge Frau mit schweren Stichverletzungen.

    Schon wieder ei n Frauenmord in Frankreich. Eine 31-jährige Frau wurde in ihrem Haus in Noisy-le-Sec (Seine-Saint-Denis) mit einem Messer getötet und ihr 41-jähriger Ehepartner wurde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny mitteilte. Der Verdächtige wurde wegen vorsätzlichen Mordes in Polizeigewahrsam genommen, wie Staatsanwalt Eric Mathais erklärte.

    Die Tat ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 16. Juli. Die Polizei wurde von den Nachbarn des Paares alarmiert und griff gegen 1.30 Uhr ein. Sie brachen die Tür des Hauses auf und entdeckten die junge Frau mit  schweren Stichverletzungen, noch lebend. Trotz des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte starb sie jedoch noch vor Ort. Ihr Begleiter wurde kurz darauf in einigen hundert Metern Entfernung festgenommen.

    Laut einer Bilanz des Innenministeriums wurden im Jahr 2019 insgesamt 146 Frauen und im Jahr 2020 insgesamt 102 Frauen Opfer von Feminiziden. Insgesamt werden in Frankreich jedes Jahr mehr als 200.000 Frauen Opfer von Gewalt.

  • Brände in der Gironde: Evakuierte Urlauber dürfen ihre Habseligkeiten von den Campingplätzen holen

    Brände in der Gironde: Evakuierte Urlauber dürfen ihre Habseligkeiten von den Campingplätzen holen

    Viele Urlauber mussten angesichts der Bedrohung durch die Brände in der Gironde überstürzt ihre Campingplätze verlassen. Am Freitag, 15. Juli, durften einige ein paar Sachen holen.

    Viele hatten drei Tage lang auf diesen Moment gewartet. Am Freitag, dem 15. Juli in La Teste-de-Buch (Gironde), werden die während des Brandes evakuierten Urlauber endlich auf ihren Campingplatz zurückkehren können, um ein paar Sachen zu holen. „Heute Abend wird es besser. Bis dahin ist es trotzdem mühsam, es ist schwer, in der Hitze zu warten, und man weiß nicht, wie es enden wird“, sagt eine Frau gegenüber France Télévisions. Nur eine Person pro Familie oder Gruppe darf in die von der Polizei begleiteten Busse einsteigen.

    Eine halbe Stunde, um ihre Sachen abzuholen
    Sobald die Urlauber an Ort und Stelle sind, verlieren sie keine Sekunde und eilen zu ihren Unterkünften. Sie haben nur eine halbe Stunde Zeit, um ihre Sachen zu holen, und versuchen, so viel wie möglich mitzunehmen. Da die Zeit jedoch nicht ausreicht, müssen viele ihre Zelte, Fahrräder und Kleidung zurücklassen, ohne die Gewissheit zu haben, dass sie sie jemals wiederbekommen werden. Insgesamt waren es fast 6.000 Menschen, die die fünf Campingplätze in Eile hatten verlassen müssen.

  • Hitzewelle: 3 Atomkraftwerke stellen Antrag auf Umweltausnahmegenehmigung

    Hitzewelle: 3 Atomkraftwerke stellen Antrag auf Umweltausnahmegenehmigung

    Eine vorübergehende Ausnahme von den Umweltvorschriften wurde gewährt, damit drei Atomkraftwerke während der Hitzewelle „auf einem minimalen Leistungsniveau“ weiterlaufen können, wie EDF, RTE, die ASN und das Ministerium für die Energiewende am Freitag mitteilten.

    Der Antrag war am 12. Juli von den Stromerzeugern gestellt worden, um das Funktionieren der Kernkraft-Infrastruktur zu gewährleisten, und das, obwohl derzeit 29 von 56 Reaktoren bereits aus verschiedenen Gründen abgeschaltet sind.

    Die Autorité de sûreté nucléaire (ASN) hat eine Zustimmung bis zum 24. Juli erteilt, und auch das Ministerium für den Energiewandel hat der Ausnahmegenehmigung am Freitag zugestimmt. Ein entsprechender Erlass soll am Samstag im Amtsblatt erscheinen.

    Seit 2006 hat jedes Kraftwerk seine eigenen vorgeschriebenen Grenzwerte für die Temperatur der Wassereinleitungen, die nicht überschritten werden dürfen, um die umliegenden Flüsse nicht zu erwärmen und die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen. Die Kraftwerke pumpen nämlich grosse Mengen Wasser zur Kühlung der Reaktoren aus den Flüssen ab, und leiten sie danach wieder ein.

    Vor dem Hintergrund der intensiven Hitzewelle wurde bei der ASN und dem Ministerium für die Kraftwerke Golfech (Tarn-et-Garonne), Blayais (Gironde) und Saint-Alban (Isère) jeweils ein Antrag für einen Zeitraum bis zum 8. August gestellt. Die Zustimmung wurde allerdings bisher nur bis zum 24. Juli erteilt.

    Die Zustimmung zielt darauf ab, „die Aufrechterhaltung eines Mindestleistungsniveaus“ dieser drei Kraftwerke zu ermöglichen, um „die Sicherheit des Stromnetzes zu gewährleisten“, erklärte die Atomaufsichtsbehörde am Freitag.

    Eine solche Ausnahmegenehmigung wurde bislang nur einmal gestellt, nämlich 2018 für das Kraftwerk Golfech für 36 Stunden.

    Die Genehmigung schreibt außerdem „spezifische Maßnahmen zur verstärkten Überwachung der aquatischen Umwelt, insbesondere der Fischfauna“ vor.

    Aufgrund der frühen Hitze in diesem Jahr musste die EDF bereits im Mai in Le Blayais die Leistung eines Reaktors für einige Stunden drosseln. Dasselbe geschah im Juni in Saint-Alban am Ufer der Rhône.

    Die Kraftwerke, die dem Risiko einer Überschreitung der thermischen Grenzwerte für Wassereinleitungen am stärksten ausgesetzt sind, sind Golfech, Le Blayais und an der Rhône Bugey, Saint-Alban und Tricastin. Hinzu kommt Chooz in den Ardennen aufgrund einer französisch-belgischen Vereinbarung über die Wasserführung der Maas, wie EDF Anfang Juli mitteilte.

    Der EDF-Konzern spielt bisher die Auswirkungen von Hitzeperioden auf seine Atomstromproduktion herunter: Seit dem Jahr 2000 hätten die Verluste aufgrund hoher Temperaturen oder geringer Wasserführung der Flüsse im Durchschnitt nur 0,3 % der jährlichen Produktion des Kraftwerksparks ausgemacht.

    Laut dem Netzwerkbetreiber RTE haben die Hitzewellen jedoch bereits zu Ausfällen von Reaktoren in Höhe von fast 6 GW geführt, was etwa 10% der installierten Kapazität entspricht.

  • Brände im Departement Bouches-du-Rhône: Canadair-Löschflugzeuge kommen als Verstärkung aus Griechenland

    Brände im Departement Bouches-du-Rhône: Canadair-Löschflugzeuge kommen als Verstärkung aus Griechenland

    Mehr als 1.000 Feuerwehrleute wurden zwischen Tarascon und Graveson im Departement Bouches-du-Rhône mobilisiert. Grund dafür war Funkenflug beim Bremsen eines Zuges, die das Buschwerk an einem Waldrand in Brand gesetzt haben sollen. Über Avignon ging ein Ascheregen nieder.

    Ein Ballet aus Löschhubschraubern und Canadairs ist im Departement Bouches-du-Rhône zu beobachten. Der Brand scheint zwar unter Kontrolle zu sein, aber es gibt immer wieder starkes Wiederaufflammen. 1.402 Hektar sind bereits abgebrannt. Durch den dichten Rauch kommen die Feuerwehrleute nur mühsam voran. Der Kampf der Löschmannschaften wird durch Wind mit Böen von über 60 km/h erschwert. Der Sender France 2 zeigt einen Mann, der verzweifelt versucht, sein Haus mit bescheidenen Mitteln zu retten, doch die Flammen sind ganz nah. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

    In der Gegend der kleinen Gemeinde Graveson mussten mindestens 300 Häuser evakuiert werden. Die Feuerwehr braucht Wasser, alle Schwimmbäder wurden beschlagnahmt. Die evakuierten Bewohner finden Zuflucht in einem vom Rathaus zur Verfügung gestellten Raum. Vor Einbruch der Dunkelheit treffen endlich Canadair-Löschflugzeuge aus Griechenland zur Unterstützung ein…

  • Seine-Saint-Denis: Polizisten besprühen einen obdachlosen Mann mit Tränengas

    Seine-Saint-Denis: Polizisten besprühen einen obdachlosen Mann mit Tränengas

    Die IGPN (Polizei der Polizei) wurde eingeschaltet, nachdem ein Video, das zeigt, wie Polizisten einen obdachlosen Mann mit Tränengas besprühen, in den sozialen Netzwerken verbreitet worden war. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.

    Die Pariser Polizeipräfektur gab am Freitag bekannt, dass sie die Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) eingeschaltet hat, nachdem ein Video in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde, das zeigt, wie Polizisten einen Mann in Le Bourget (Seine-Saint-Denis) mit Tränengas besprühen. „Der Polizeipräfekt beauftragt die IGPN mit einer Untersuchung über den Einsatz von Tränengas durch eine Polizeibesatzung einzuleiten, der ihm durch ein in sozialen Netzwerken veröffentlichtes Video zur Kenntnis gebracht wurde“, gab die Präfektur in einem Tweet bekannt.

    https://twitter.com/RevelateursFTV/status/1547953516022341633

    „Die Beamten werden nach ihrer Identifizierung suspendiert werden“, schreibt die Polizeipräfektur. Der Staatsanwalt von Bobigny, Eric Mathais, erklärte auf Anfrage, dass er die IGPN im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung wegen „Gewalt mit Waffen durch eine Amtsperson“ eingeschaltet habe.

    In dem Video, das in Le Bourget aufgenommen und in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde, ist zu sehen, wie ein Polizeifahrzeug rückwärts fährt und dann auf der Höhe eines Mannes anhält, der mit Taschen in den Händen auf dem Bürgersteig steht. Ein Mitglied der Besatzung sprüht dann aus nächster Nähe Tränengas auf den Mann. Das Polizeiauto fuhr anschließend wieder an und entfernte sich. Der Mann blieb schreiend und allein auf dem Bürgersteig zurück.

    „Solche Handlungen der Polizeikräfte sind unerträglich“, reagierte die Abgeordnete (LFI) des Départements Seine-Saint-Denis, Raquel Garrido, in einem Tweet. Laut Raquel Garrido sollen sich die Vorfälle in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ereignet haben und einen Mann betreffen, der sich „in einer verletzlichen Situation befindet, da er keinen festen Wohnsitz hat“.

  • Hitzewelle: Am Freitag wurden etwa 30 Temperaturrekorde gebrochen

    Hitzewelle: Am Freitag wurden etwa 30 Temperaturrekorde gebrochen

    In Frankreich ist es zur Zeit unglaublich heiß. Überall in Frankreich, vor allem im Südwesten, wurden Temperaturrekorde verzeichnet. Die Temperaturen sollen bis zum Montag noch weiter steigen…

    Frankreich wird von einer ungewöhnlich starken Hitzewelle heimgesucht. Un d auch Freitag, der 15. Juli, war keine Ausnahme in dem Temperatur-Trend, der sich seit mehreren Tagen durchgesetzt hat. Das Land erstickt.

    Lesen Sie auch: Hitzewelle: Dieser Montag könnte in Frankreich der “heißeste Tag seit Beginn der Aufzeichnungen” werden

    Es ist der Süden des Hexagons, der am stärksten von dieser großflächigen Hitzewelle betroffen ist. Meteo France hat aufgrund der starken Hitze 16 Departements in Alarmstufe Orange versetzt. Hier wurden am Freitag folgende Temperaturrekorde verzeichnet:

    • In Nîmes (Gard) stieg die Temperatur am Freitag bis auf 40,3°C. Der vorherige Rekord datierte vom 3. Juli 2019, damals waren es 38,8°C.
    • In Narbonne (Aude) stiegen die Temperaturen auf 38,7°C. Der bisherige Temperaturrekord für einen Juli wurde am 30. Juli 2001 verzeichnet: damals waren es 37,7°C.
    • In Leucate (Aude) war es ähnlich: Das Quecksilber stieg an diesem Freitag auf 39,2°C, verglichen mit 37,4°C am 11. Juli 2003.
    • Besonders hoch waren die Temperaturen im Departement Aude: An manchen Orten stiegen sie bis auf 41°C. Meteo France, verzeichnete auch in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli ungewöhnlich hohe Temperaturen, vor allem im Süden der Region Languedoc Roussillon.
    • In Vivès (Pyrénées-Orientales) wurde es 26,2°C warm, womit der Rekord vom 31. Juli 2001 (25,7°C) übertroffen wurde.

    Für diesen Samstag, den 16. Juli, sagt Meteo France ähnliche Temperaturen voraus. Eine besondere Hitzespitze wird allerdings für Montag, den 18. Juli erwartet: Es „wird zweifellos der heißeste Tag bisher werden“, warnt Meteo France. „Temperaturrekorde werden auf dem Höhepunkt der Hitze-Episode am Montag, den 18. Juli, im Südwesten und im mittleren Westen erreicht oder überschritten werden.“

  • Geisterfahrer auf der A16 im Pas-de-Calais: 4 Tote und 5 Verletzte

    Geisterfahrer auf der A16 im Pas-de-Calais: 4 Tote und 5 Verletzte

    Ein Auto, das auf der Autobahn A16 in die falsche Richtung fuhr, stieß in der Nacht von Freitag auf Samstag mit zwei anderen Fahrzeugen zusammen.

    Gegen 23:30 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 16. Juli 2022, geriet ein Auto auf der Autobahn A16 in Höhe von Leubrighen zwischen Boulogne-sur-Mer und Calais auf die falsche Fahrbahn. Dabei stieß es mit zwei anderen Fahrzeugen zusammen. Nach Informationen von France Bleu Nord kamen bei dem Unfall vier Menschen ums Leben und fünf wurden zum Teil schwer verletzt.

    Drei Männer in den Vierzigern und ein 16-jähriger Junge starben noch am Unfallort. Zwei Männer im Alter von 20 Jahren und eine Frau im Alter von 18 Jahren wurden schwer verletzt. Sie wurden auf Krankenhäuser in Amiens, Lille und Calais verteilt. Zwei weitere, leichter verletzte Personen wurden in das Krankenhaus von Boulogne gebracht.

    Die A16 blieb die ganze Nacht über gesperrt. Am Morgen konnte der Verkehr wieder aufgenommen werden.

  • Hitze und Trockenheit: Von Besteigungen des Mont-Blanc wird dringend abgeraten – Bergführer setzen ihre Touren aus

    Hitze und Trockenheit: Von Besteigungen des Mont-Blanc wird dringend abgeraten – Bergführer setzen ihre Touren aus

    Von der Besteigung des Mont-Blanc i. diesen Tagen wird dringend abgeraten. Aufgrund der Trockenheit ist die Hauptroute sehr gefährlich geworden, und die Bergführer haben die Aktivitäten eingestellt.

    Während der Sommersaison überrascht diese Ankündigung nicht mehr wirklich. In den letzten Jahren hatte die Präfektur von Hochsavoyen bereits mehrmals Mitteilungen herausgegeben, in denen aufgrund außergewöhnlicher Wetterbedingungen von der Besteigung des Mont-Blanc über die normale Route abgeraten wurde. Aber: „Heute sind die Bedingungen besonders schlecht. Es kommt den ganzen Tag und die ganze Nacht über zu Steinschlägen. Und diese Steinschläge stürzen aus dem Goûter-Korridor, dem Aufstiegskorridor zum Mont-Blanc, herab“, stellt Bertrand Host, Gendarmerie-Kommandant, gegenüber dem Sender France 3 fest.

    Über 10°C am 18. Juni, ein Rekord.
    Steinschlag in den Bergen ist keine Seltenheit. Am 22. Juni bereits ist ein Bergsteiger unter dem Goûter-Couloir ums Leben gekommen. Neu ist, dass das Phänomen zu jeder Tages- und Nachtzeit und einen Monat im Voraus auftritt. Die Bergführer von Saint-Gervais und Chamonix (Haute-Savoie) haben daher beschlossen, die Besteigungen über die Normalroute einzustellen. Am Samstag, dem 18. Juni, maß die italienische Wetterstation, die einige Meter unter dem Gipfel des Montblanc installiert ist, über 10°C. Nie zuvor war eine solche Temperatur auf 4.800 m Höhe gemessen worden.